Letzte Nachrichten
Arbeitsmarkt mit Frühjahrsbelebung trotz steigender Infektionszahlen
Trotz der dritten Welle der Corona-Pandemie hat es im März eine spürbare Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt gegeben. Im Vergleich zu Februar verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen um 77.000 auf 2,827 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent. Verglichen mit dem März vergangenen Jahres waren allerdings 492.000 Menschen mehr arbeitslos.
Einigung in Metall-Tarifverhandlungen im Südwesten
Nach dem Pilotabschluss in der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen gibt es auch eine Einigung für den Südwesten: Die Arbeitgeber in Baden-Württemberg, Südwestmetall, und die IG Metall einigten sich am Dienstagabend nach rund achtstündigen Tarifverhandlungen auf einen Abschluss, wie beide Seiten mitteilten. Demnach wurde der Pilotabschluss "materiell" übernommen, es wurden jedoch "etliche" eigene Regeln für die regionalen Besonderheiten des Tarifgebiets vereinbart.
Zerstörung des Regenwalds trotz Corona weiter beschleunigt
Trotz der globalen Wirtschaftsflaute wegen der Corona-Pandemie hat sich die Zerstörung des tropischen Regenwaldes im vergangenen Jahr weiter beschleunigt. Laut einer am Mittwoch von der Online-Plattform Global Forest Watch veröffentlichten Studie wurde rund um den Globus eine Gesamtfläche von 4,2 Millionen Hektar tropischen Primärwaldes vernichtet. Dies entspricht der Fläche der Niederlande und war eine Zunahme um zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Mutmaßlicher Komplize von Reemtsma-Entführer Drach nahe Amsterdam festgenommen
Im Zusammenhang mit Überfällen auf Geldtransporter ist nach dem Reemtsma-Entführer Thomas Drach auch ein mutmaßlicher Komplize in den Niederlanden festgenommen worden. Der 52-jährige niederländische Staatsbürger soll an zwei Überfällen auf Geldtransporter beteiligt gewesen sein, wie die Staatsanwaltschaft Köln und die örtliche Polizei am Mittwoch gemeinsam mitteilten. Den Angaben zufolge wurde der Beschuldigte widerstandslos an seiner Wohnanschrift südlich von Amsterdam festgenommen.
Trainersuche: DFB lässt Rangnick-Bericht unbestätigt
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) lässt einen Bericht über ein bevorstehendes Treffen mit dem Bundestrainerkandidaten Ralf Rangnick unbestätigt. Während des Prozesses der Suche werde sich der Verband weiter "nicht zu einzelnen Namen äußern", sagte ein Sprecher dem SID am Mittwoch.
Studie: China bürdet Schuldnerländern harte Bedingungen für Kredite auf
China ist mittlerweile der größte öffentliche Geldgeber für Entwicklungsländer - bürdet seinen Schuldnern aber einer Studie zufolge harte Bedingungen für die Kredite auf. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) untersuchte gemeinsam mit mehreren US-Forschungseinrichtungen 100 chinesische Kreditverträge mit 24 Ländern. Darin nutzten die finanzierenden Staatsbanken jedoch ihre "Verhandlungsmacht gekonnt zu ihrem Vorteil" aus, erklärte das IfW am Mittwoch.
Völler hört in Leverkusen auf: "2022 ist für mich Schluss"
Rudi Völler wird seinen 2022 auslaufenden Vertrag als Geschäftsführer von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen nicht verlängern. "An Weihnachten habe ich das Thema mit meiner Frau Sabrina besprochen. Seitdem steht fest: 2022 ist für mich Schluss", sagte der 60-Jährige der Sportbild.
Baden-Württemberg: Koalitionsverhandlungen in Sicht
Nach den Sondierungsgesprächen zur Regierungsbildung in Baden-Württemberg beraten die Grünen am Mittwoch über die Aufnahme formeller Koalitionsverhandlungen. Zunächst berät das Sondierungsteam der Partei zu internen Beratungen, dann tagt der Landesvorstand. Ministerpräsident Winfried Kretschmann kündigte an, noch vor Ostern bekannt zu geben, ob die Grünen mit der CDU oder aber mit SPD und FDP Koalitionsverhandlungen aufnehmen wollen. Bei der Landtagswahl am 14. März waren die Grünen um Kretschmann die stärkste Kraft im Land geworden. Sie landeten mit 32,6 Prozent deutlich vor der CDU mit 24,1 Prozent. Rechnerisch wäre es nun entweder möglich, das amtierende grün-schwarze Bündnis fortzusetzen oder eine Ampelkoalition aus Grünen, SPD und FDP zu bilden. (V.Sørensen--DTZ)
Zwei US-Polizisten verklagen Trump wegen Erstürmung des Kapitols
Zwei US-Polizisten haben den früheren Präsidenten Donald Trump wegen des Sturms auf das Kapitol am 6. Januar verklagt. In ihrer bei einem Bundesgericht eingereichten und am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Klage führen die beiden Beamten der Kapitolpolizei ins Feld, dass sie während des Angriffs auf den Kongresssitz in Washington "physische und emotionale Verletzungen" erlitten hätten.
Städtebund warnt vor Pleitewelle in deutschen Innenstädten
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat vor dem Verlust von fast einer halben Million Jobs im Einzelhandel durch die Folgen der Corona-Pandemie gewarnt. "Wir haben die ernsthafte Befürchtung, dass wir unsere Innenstädte nach der Pandemie nicht mehr wiedererkennen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Gerd Landsberg, am Dienstagabend in der Sendung "Bild Live". Demnach rechnet der Handelsverband mittlerweile damit, dass 82.000 Einzelhandelsgeschäfte nicht wieder aufmachen werden. Das entspreche 450.000 Arbeitsplätzen.
Astrazeneca-Impfstoff nur noch für Menschen über 60
Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca wird in Deutschland in der Regel nur noch für Menschen über 60 Jahren eingesetzt. Das beschlossen Bund und Länder am Dienstag nach einer entsprechenden Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko). Hintergrund sind Thrombose-Fälle vor allem bei jüngeren Frauen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) bemühten sich, Zweifel an der Corona-Impfung zu zerstreuen. Laut einem Beschluss der Gesundheitsminister wird der Astrazeneca-Impfstoff ab Mittwoch verwendet bei "Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben". Jüngere Menschen in den Impfgruppen eins und zwei könnten "gemeinsam mit dem impfenden Arzt nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung entscheiden, mit Astrazeneca geimpft werden zu wollen", allerdings möglichst nur in Arztpraxen. Zugleich kann das Produkt schon jetzt bei Menschen zwischen 60 und 70 Jahren eingesetzt werden, die in der Regel in der dritten Impfgruppe sind. "Den Ländern steht es frei, bereits jetzt auch die 60- bis 69-Jährigen für diesen Impfstoff mit in ihre Impfkampagne einzubeziehen", heißt es in dem Beschluss. Menschen unter 60 Jahren, die bereits ihre Erstimpfung mit Astrazeneca bekommen haben, können wählen, ob sie auch die zweite Impfung mit diesem Produkt wünschen oder lieber abwarten, wie sich die Stiko zu einer Zeitimpfung mit einem anderen Produkt positioniert. Dazu will das Expertengremium sich bis Ende April äußern. Spahn bezeichnete es nach Gesprächen mit Merkel und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten als "Rückschlag", dass sich beim Astrazeneca-Impfstoff ein erhöhtes Risiko für eine bestimmte Altersgruppe gezeigt habe. Die neue Alterseinschränkung sei vor diesem Hintergrund richtig. Ihm sei allerdings bewusst, was die Entscheidung bedeute "für das tägliche Geschehen in den Impfzentren", sagte Spahn. Es entstünden neue Unsicherheiten. Diese wollten Bund und Länder "bestmöglich und transparent adressieren". Spahn bat alle über 60-Jährigen, "das Impfangebot wahrzunehmen". In Abwägung aller Risiken sei die Impfung gegen das Coronavirus "fast immer die bessere Entscheidung". Am Impfziel der Bundesregierung hielt Spahn fest: Sofern die Lieferzusagen eingehalten würden und die erwarteten weiteren Impfstoffzulassungen tatsächlich erfolgten, bestehe weiterhin "die Möglichkeit, bis zum Ende des Sommer alle zu impfen". Auch Merkel räumte ein, der Beschluss zu Astrazeneca bringe "Verunsicherung" mit sich. Sie warb ebenfalls um Vertrauen in die Corona-Impfungen. Wenn sie an der Reihe sei, "lasse ich mich impfen, auch mit Astrazeneca", versicherte Merkel. Die Stiko hatte zuvor eine Empfehlung für die Altersbeschränkung bei Astrazeneca herausgegeben. Sie verwies auf die "Daten zum Auftreten seltener, aber sehr schwerer thromboembolischer Nebenwirkungen" bei jüngeren Geimpften. In zeitlichem Zusammenhang mit Astrazeneca-Impfungen waren mehrmals Blutgerinnsel in Hirnvenen, sogenannte Sinusvenenthrombosen, aufgetreten. Der Erlanger Virologe Klaus Überla, Mitglied in der Stiko, sagte nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview, die Daten sprächen "für einen kausalen Zusammenhang zwischen der Impfung von unter 55-jährigen Frauen mit Astrazeneca und dem Auftreten von Hirnvenen-Thrombosen bei diesen Frauen - auch wenn das seltene Ereignisse sind". Auch bei Männern gebe es Fälle; dies müsse weiter geprüft werden. Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek (CSU), riet Menschen, die mit Astrazeneca geimpft wurden, auf mögliche Hinweise auf eine Sinusvenenthrombose zu achten. Dazu gehörten anhaltende Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit und Beinschwellungen. "Sollte es dazu kommen, wenden Sie sich vorsichtshalber an Ihren Arzt." (K. Petersen--BTZ)
Spanien verschärft ab sofort im Land die Maskenpflicht
Spanien verschärft seine Maskenpflicht. Künftig muss an allen öffentlichen Orten und auch überall im Freien eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wie die Regierung in Madrid am Dienstag mitteilte. Die neue Regel tritt sofort nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Regierung am Mittwoch in Kraft. Eine Maskenpflicht gibt es in Spanien bereits seit Mai vergangenen Jahres. Bislang galt sie im Freien jedoch nur an Orten, wo es nicht möglich war, den Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten. Nun gilt sie überall, also etwa auch an Stränden und in Parks. "Es ist wichtig, dass die Bürger wissen, dass wir keine Entspannungsphase erreicht haben. Wir können es uns auf keinen Fall leisten, leichtsinnig zu sein", sagte Regierungssprecherin María Jesús Montero vor Journalisten. Das hart von der Pandemie getroffene Land hat bislang über 75.000 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus und 3,3 Millionen Infektionen registriert. Die Regierung hat angekündigt, bis Ende des Sommers 70 Prozent der spanischen Bevölkerung zu impfen. (N. Lebedew--BTZ)
DFB-Team in Nordmazedonien für Einhaltung der Menschenrechte
Die Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft werden auch vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Nordmazedonien am Mittwoch (20.45 Uhr/RTL) ihre Forderungen zur Einhaltung der Menschenrechte präsentieren. "Wir haben uns wieder was einfallen lassen, weil wir glauben, dass wir schon nachhaltig darauf aufmerksam machen müssen. Es gibt nach wie vor Nachholbedarf", sagte Flügelspieler Robin Gosens von Atalanta Bergamo im NDR-2-Bundesligashow-Podcast.
DFB-Trainer Stefan Kuntz offen für Gespräch über Löw-Nachfolge
DFB-Trainer Stefan Kuntz hat sich nach Abschluss der Gruppenphase der U21-EM offen für Gespräche über die Nachfolge von Joachim Löw gezeigt. "Da habe ich mir echt noch keine Gedanken drüber gemacht, ehrlich nicht. Ich persönlich glaube: Wenn jemand beim DFB denkt, wir reden mal mit dem Stefan, dann werden die mich anrufen, und dann gehe ich natürlich auch hin", sagte Kuntz am Dienstag in Budapest.
Indonesien: Voicerecorder von abgestürztem Flugzeug geborgen
Nach dem Absturz eines indonesischen Flugzeugs im Januar ist die zweite Blackbox geborgen worden. Wie das Verkehrsministerium am Mittwoch mitteilte, könnten die Aufzeichnungen der Gespräche im Cockpit wichtige Hinweise auf die Absturzursache liefern. Die erste Blackbox mit den Flugdaten war kurz nach dem Unfall gefunden worden, Taucher hatten danach die Suche nach dem Voice Recorder fortgesetzt.
Athletensprecher Hartung: Weltsport "jetzt schon maximal unfair"
Athletensprecher Max Hartung (31) sieht das Prinzip der Chancengleichheit im Weltsport vor den Olympischen Spielen in Tokio mehr denn je außer Kraft gesetzt. "Es ist jetzt schon maximal unfair", sagte Hartung bei Spox: "Wir haben schon ein Jahr hinter uns, in dem die Trainingsbedingungen wohl so abweichend waren wie noch nie zuvor. Manche konnten in Gruppen trainieren, manche waren einfach nur zuhause eingesperrt."
Hausparty trotz Corona: Rangers-Quintett für vier Spiele gesperrt
Erneute Corona-Verstöße sorgen im schottischen Fußball für Ärger. Wegen der Teilnahme an einer verbotenen Hausparty wurden gleich fünf Spieler des neuen Meisters Glasgow Rangers vom nationalen Verband SFA für vier Spiele gesperrt, Spielverbote für zwei weitere Partien wurden bis zum Saisonende auf Bewährung ausgesetzt.
Inka Grings gibt nicht auf: "Ziel ist, ganz nach oben zu kommen"
Die frühere Fußball-Nationalspielerin Inka Grings hat ihren Traum von einem Top-Trainerjob im Profigeschäft der Männer nicht aufgegeben. "Mein Ziel ist es, ganz nach oben zu kommen, ich werde alles daransetzen", sagte die zweimalige Europameisterin im Podcast "Im Kopf des Trainers".
F1: Hamilton über den Sieg in Bahrain: Immer wie das erste Mal
Jeder Sieg fühlt sich an wie das allererste Mal - sagt Lewis Hamilton, und der siebenmalige Formel-1-Weltmeister muss es ja wissen. Sein Erfolg am vergangenen Sonntag in Bahrain sei allerdings ein sehr spezieller gewesen, schrieb der Brite bei Instagram: "Da gab es auf einmal ganz andere Belastungen - Belastungen, die daran erinnern, dass es leicht ist, in der Komfortzone zu bleiben, aber dass wir uns erst dann wirklich entwickeln, wenn wir uns selbst herausfordern."
Offensive: Wolfsburgerinnen mit Balanceakt gegen Chelsea
Mit kontrollierter Offensive und vollem Fokus vor der "Kiste" wollen die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg den Sprung ins Halbfinale der Champions League schaffen. Im Rückspiel gegen den FC Chelsea (14.00 Uhr/Sport1) muss der deutsche Double-Gewinner in Budapest einen 1:2-Rückstand wettmachen.
EU-Corona-Hilfsfonds und der Stopp des Verfassungsgerichts
Europastaatsminister Michael Roth (SPD) sieht das Gesetz zum Corona-Hilfsfonds der EU nach dem vorläufigen Stopp durch das Bundesverfassungsgericht nicht gefährdet. "Bundestag und Bundesrat sind mit einer zügigen Ratifizierung und jeweils breiten Mehrheiten ihrer Verantwortung für Europa gerecht geworden", sagte Roth der Nachrichtenagentur AFP. Der Schritt sei zuvor "verfassungs- und europarechtlich sehr intensiv geprüft" worden. Der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts sehe er deshalb "zuversichtlich" entgegen.
13 Tote: US-Behörden verhaften Verdächtigen von Verkehrsunfall
Nach dem Tod von 13 Migranten bei einem Verkehrsunfall nahe der US-Grenze zu Mexiko Anfang März haben US-Behörden einen mexikanischen Staatsbürger festgenommen. Der Verdächtige sei beim Grenzübertritt in die USA am Montag von einem anderen mutmaßlichen Schmuggler identifiziert worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag (Ortszeit) mit. Dem Mann wird vorgeworfen, den Transport organisiert zu haben, der zu dem tödlichen Unfall führte.
US-Präsident setzt bei Auswahl von Bundesrichtern auf Diversität
US-Präsident Joe Biden hat elf Bundesrichter nominiert, darunter mehrere schwarze und asiatischstämmige Frauen sowie den ersten muslimischen Kandidaten in diesem Amt. Die Nominierungen "repräsentieren die große Vielfalt an Hintergründen, Erfahrungen und Perspektiven, die unsere Nation stark machen", hieß es in einer Erklärung des Präsidenten am Dienstag (Ortszeit). Die Kandidaten müssen noch durch den US-Senat bestätigt werden.
Paypal lässt Zahlungen in Kryptowährungen für US-Nutzer zu
Der Zahlungsdienstleister Paypal hat am Dienstag US-Kunden die Nutzung von Kryptowährungen ermöglicht. Das US-Unternehmen verstärke damit seinen Fokus auf die allgemeine Akzeptanz von Kryptowährungen, da "die Nutzung von digitalen Zahlungen und digitalen Währungen zunimmt", schrieb Paypal-Chef Dan Schulman in einem Blogeintrag. Die Möglichkeit, "mit Kryptowährungen in Geschäften in der ganzen Welt einzukaufen", sei das "nächste Kapitel".
Zeugin hinter George Floyd-Video sagt gegen den Ex-Polizist aus
Im Prozess gegen einen weißen Ex-US-Polizisten wegen des gewaltsamen Todes des Afroamerikaners George Floyd hat die 18-Jährige ausgesagt, die das Video von dessen Festnahme im vergangenen Mai aufgenommen hatte. "Ich bin nächtelang wach geblieben und habe mich bei George Floyd entschuldigt, dass ich nicht mehr getan habe", sagte Darnella Frazier am Dienstag (Ortszeit) vor Gericht. Sie wisse aber, "das ist nicht was ich hätte tun sollen, das ist was er hätte tun sollen", sagte sie an den Angeklagten Derek Chauvin gewandt.
Nullnummer reicht: U21 nach Zitterpartie im EM-Viertelfinale
Etappenziel erreicht: Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat nach einem Ritt auf der Rasierklinge das Ticket für das EM-Viertelfinale gelöst. Dem insgesamt überlegenen Team von DFB-Trainer Stefan Kuntz reichte zum Abschluss der Gruppenphase ein 0:0 gegen Rumänien, bei einer Niederlage wäre das DFB-Team ausgeschieden.
Grünes Licht für geschützte Herkunftsbezeichnung von Halloumi-Käse
Die zyprische Käsespezialität Halloumi wird EU-rechtlich vor Nachahmung geschützt. Der zuständige Ausschuss der EU-Länder habe grünes Licht für eine Eintragung des Ofenkäses als geschützte Herkunftsbezeichnung gegeben, sagte ein EU-Sprecher in Brüssel am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Zyperns Regierungschef Nikos Anastasiades sprach von einem "Meilenstein für Halloumi/Hellim und unser Land".
Bayern vier Wochen ohne Lewandowski
Bayern München muss rund vier Wochen auf Weltfußballer Robert Lewandowski verzichten. Der 32-Jährige zog sich im WM-Qualifikationsspiel der polnischen Nationalmannschaft gegen Andorra (3:0) eine Bänderdehnung im rechten Knie zu. Das gab der deutsche Rekordmeister am Dienstag bekannt.
Internationales Strafgericht bestätigt Verurteilung von Ex-Rebellenführer im Kongo
Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat die Verurteilung des ehemaligen kongolesischen Rebellenführers Bosco Ntaganda zu 30 Jahren Haft wegen Kriegsverbrechen bestätigt. Richter Howard Morrison wies die von Ntaganda eingelegte Berufung am Dienstag ab. Die Berufungskammer des IStGH habe die Verurteilung mehrheitlich bestätigt. Damit sei das Urteil nun "endgültig".
Nach zwölf Jahren irrtümlicher Behandlung als Deutscher gilt Nationalität als erworben
Der Sohn und die Enkelin eines Manns aus Brasilien, der von den deutschen Behörden irrtümlich zwölf Jahre lang als Deutscher behandelt wurde, sind Deutsche. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Dienstag im Fall von Nachfahren eines im Jahr 1853 nach Brasilien ausgewanderten Sachsen. Das deutsche Generalkonsulat hatte dem klagenden Sohn und seinem Vater vorübergehend deutsche Reisepässe ausgestellt in der Annahme, sie seien wegen ihres Vorfahren selbst Deutsche. (Az. 1 C 28.20)
Weiterer Test mit neuer SpaceX-Rakete Starship fehlgeschlagen
Ein weiterer Test der neuen SpaceX-Rakete Starship ist gescheitert. Bei der Landung von Starship SN-11 sei etwas passiert, wodurch die Rakete in Stücke gerissen worden sei, teilte SpaceX-Gründer Elon Musk am Dienstag im Onlinedienst Twitter mit. "Wenigstens ist der Krater an der richtigen Stelle", witzelte er. Die Ursache des fehlgeschlagenen Tests werde anhand der Trümmerteile analysiert.
Slowakischer Regierungschef Matovic zurückgetreten
Nach einer wochenlangen Regierungskrise im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ist der slowakische Ministerpräsident Igor Matovic am Dienstag zurückgetreten. Präsidentin Zuzana Caputova nominierte den bisherigen Finanzminister Eduard Heger als Nachfolger.