Letzte Nachrichten
KNU: 12.000 Flüchtlinge durch Luftangriffe im Osten Myanmars
In Myanmar hat eine Rebellengruppe dem Militär vorgeworfen, mit tagelangen Bombenangriffen mehr als 12.000 Zivilisten in die Flucht getrieben zu haben. Unter den Geflohenen seien auch viele Kinder, erklärte die Karen National Union (KNU) am Samstag. Die KNU ist die größte Rebellengruppe der ethnischen Minderheit der Karen, die im Osten Myanmars an der Grenze zu Thailand leben.
Hamburg: Mehrere rechtsextreme Verdachtsfälle bei Feuerwehr
Bei der Hamburger Feuerwehr gibt es mehrere Rechtsextremismus-Verdachtsfälle. Von der Polizei in der Hansestadt sei der Hinweis gekommen, dass mehrere Mitarbeiter verfassungswidrige Symbole ausgetauscht haben sollen, teilte die Feuerwehr am Samstag mit. Gegen fünf Angehörige der Feuerwehr seien "entsprechende disziplinarische Ermittlungen" eingeleitet worden mit dem Ziel, "den Sachverhalt konsequent und schnellstmöglich aufzuklären".
Vorschlag aus Berlin: Olympia 2036 in Berlin und Tel Aviv
Für die Olympischen Spiele 2036 wäre eine gemeinsame Ausrichtung durch die Städte Berlin und Tel Aviv wünschenswert. Diese Meinung vertreten Richard Meng, Präsident der Deutschen Olympischen Gesellschaft Berlin, und Frank Kowalski, Geschäftsführer und Organisationschef der Leichtathletik-EM Berlin 2018, in einem Gastbeitrag für die Berliner Morgenpost (Samstag-Ausgabe).
Polizei: 16-Jähriger stirbt in Flensburg nach einem heftigem Streit
In Flensburg ist ein 16-Jähriger bei einem heftigen Streit tödlich verletzt worden. Er war am Freitagabend an einer "körperlichen Auseinandersetzung" zwischen mehreren jungen Männern beteiligt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Dabei wurde der Jugendliche schwer verletzt. Die übrigen Beteiligten der Auseinandersetzung ergriffen die Flucht.
SPD: Rolf Mützenich fordert konkrete Vorschläge von Merkel
SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich fordert von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) konkrete Vorschläge für eine Stärkung der Bundeskompetenzen in der Pandemiebekämpfung. Wenn die Bundeskanzlerin hier tätig werden wolle, "dann würde ich mir wünschen, dass sie nicht nur bei Anne Will auftritt, sondern konkrete, umsetzbare Vorschläge vorlegt", sagte Mützenich der "Passauer Neuen Presse" vom Samstag.
Demokratiefördergesetz: Seehofer "maßlos enttäuscht" von Union
Im Streit um das geplante Demokratiefördergesetz greift Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Unionsfraktion im Bundestag scharf an. Die Blockade der CDU/CSU-Abgeordneten "gefährdet dieses wichtige Projekt", sagt Seehofer nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Er sei "maßlos enttäuscht" von denjenigen, die "mit ihrem destruktiven Handeln die gute Arbeit der Bundesregierung in dieser Legislaturperiode beschädigen".
Netzwerk Linkedin gibt ganzer Belegschaft eine volle Woche frei
Das Karriere-Netzwerk Linkedin schickt seine Belegschaft für eine Woche in den Urlaub. Wie das US-Unternehmen am Freitag mitteilte, haben fast alle der 15.900 Vollzeit-Beschäftigten ab kommendem Montag eine Woche frei, um sich nach mehr als einem Jahr im Corona-Homeoffice zu erholen und einen Burnout zu verhindern. Nur eine kleine Mannschaft soll den Betrieb aufrechterhalten und dann später eine Auszeit nehmen.
Draisaitl glänzt als Vorbereiter, Kahun als Torschütze: Oilers siegen
Angeführt von Leon Draisaitl und Dominik Kahun haben die Edmonton Oilers den nächsten Sieg in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL gefeiert. Der fünfmalige Stanley-Cup-Sieger setzte sich 3:2 gegen die Calgary Flames durch, bei allen drei Oilers-Toren war das deutsche Duo beteiligt.
WM-Auftaktniederlage gegen Japan mit 5:8 für deutsche Curler
Mit einer Niederlage sind die deutschen Curler in die Weltmeisterschaft in Calgary gestartet. Die Mannschaft um den erst 21 Jahre alten Skip Sixten Totzek aus Rastatt verlor gegen Japan 5:8 und steht damit schon früh unter Druck.
Gonschinska: Leichtathleten vor Tokio eine Wundertüte
Seine Athleten sind für Idriss Gonschinska, den Generaldirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), im Hinblick auf die Olympia-Wettbewerbe in Tokio eine Wundertüte. Auch wegen der besonderen Umstände durch die Corona-Pandemie lehnte der 52-Jährige deshalb in einem Interview mit dem Internetportal t-online.de eine Vorhersage für Ergebnisse oder gar Medaillen in Japan ab.
Kanu, Brendel: Tokio ist ohne ausländische Fans "ganz, traurig"
Der dreimalige Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel blickt mit gedämpfter Vorfreude auf die Olympischen Spiele in Tokio. Nach dem Ausschluss ausländischer Fans werde es "ganz, ganz traurig", sagte der 33-Jährige dem Nachrichtenportal t-online: "Es wird keine Stimmung aufkommen. Ich gehe auch davon aus, dass es kein Olympisches Dorf gibt. Das ist eine Katastrophe. Das ist das, wovon die Olympischen Spiele leben."
Elber über Corona-Lage in Brasilien: "Es herrscht Chaos"
Der ehemalige Bundesligastar Giovane Elber hat auf die dramatische Coronalage in seiner Heimat Brasilien aufmerksam gemacht und den umstrittenen Präsidenten Jair Bolsonaro scharf kritisiert. "Unser Präsident hat während der Corona-Pandemie nur falsche Entscheidungen getroffen", sagte der 48-jährige Elber dem Nachrichtenportal t-online und forderte: "Die brasilianische Politik muss die Pandemie endlich ernster nehmen."
Rolfes: Mangelnde taktische Variabilität Grund für Aus von Bosz
Neben dem fehlenden hundertprozentigen Leistungswillen der Mannschaft war mangelnde taktische Variabilität ein Grund für die Entlassung von Trainer Peter Bosz beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen. "Du musst bereit sein, auch im Erfolg immer wieder deine Strategie anzupassen", sagte Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes im Interview mit ran.de, "der Gegner verändert sich ja auch, um dir gegenüber bestehen zu können. Also musst du ihm immer wieder neue Aufgaben stellen und neue Schwierigkeiten bereiten."
Schreiner, Koch - ab in die Natur? Nagelsmann nicht ewig Trainer
Die Gerüchte halten sich hartnäckig, und irgendwann will Julian Nagelsmann sehr gerne "ins oberste europäische Regal" wechseln. Doch schon heute denkt der Trainer von RB Leipzig über die Zeit nach seiner Karriere im Fußballgeschäft nach. "Mich würde auch reizen, als Schreiner zu arbeiten oder eine Kochlehre zu machen", sagte Nagelsmann der Süddeutschen Zeitung: "Wobei: Das wäre lustig, wenn ich mit 50 als Ex-Bundesligatrainer in die Berufsschule gehen würde."
Bergungsarbeiten nach schwerem Bahnunglück in Taiwan
Nach dem verheerenden Zugunglück in Taiwan haben die Einsatzkräfte am Samstag mit den Aufräumarbeiten begonnen. Sie versuchten, die in einem Tunnel verunglückten und schwer beschädigten Waggons zu bergen, wie ein AFP-Reporter berichtete. Nach Angaben von Rettungskräfte war nicht auszuschließen, dass sich in den Eisenbahnwagen noch weitere Leichen befinden.
Nordkorea: USA, Japan und Südkorea beraten Atomprogramm
Die USA haben vor dem Hintergrund des Konflikts mit Nordkorea den Schulterschluss mit ihren Verbündeten Japan und Südkorea gesucht. Der nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, traf sich am Freitag in Annapolis im Bundesstaat Maryland zu Beratungen mit seinem japanischen Kollegen Shigeru Kitamura und dem südkoreanischen Sicherheitsberater Suh Hoon.
Kairo: Alle ägyptische Mumien ziehen nun in neues Museum um
In einer bisher nie dagewesenen Aktion werden am Samstag (ab 18.00 Uhr MESZ) 22 Mumien quer durch Kairo "defilieren". Die Überreste von Königinnen und Königen aus dem antiken Ägypten werden dabei von eigens im Stil der damaligen Zeit dekorierten Wagen transportiert, auf denen jeweils der Name der oder des Verstorbenen zu lesen sein wird. Die "Goldene Parade der Pharaonen" wird live im Fernsehen übertragen.
Kreuzwegprozession: Papst begeht allein auf leerem Petersplatz
Papst Franziskus hat die traditionelle Kreuzwegprozession am Karfreitag wegen der Corona-Pandemiezum zweiten Mal auf dem weitgehend leeren Petersplatz im Vatikan begangen. Nur rund 200 Gläubige, Kardinäle und Kinder nahmen an der Zeremonie teil. Normalerweise findet die Prozession vor tausenden Gläubigen am Kolosseum in Rom statt.
Brite klettert Glasfassade (120m) von Hotel in Barcelona hoch
Ohne jedes Hilfsmittel und auch ohne Absicherung ist ein 21-jähriger Brite einen der höchsten Wolkenkratzer Spaniens hochgeklettert. Dutzende Zuschauer verfolgten am Freitag, wie George King in Barcelona mit bloßen Händen die gläserne Fassade des 120 Meter hohen "Melia Barcelona Sky"-Hotels bezwang. Nach dem erfolgreichen Abenteuer warteten allerdings nicht nur jubelnde Zuschauer, sondern auch Polizisten auf den 21-Jährigen, der in der Kletterszene als "Daredevil" bekannt ist - nach dem gleichnamigen Comic- und Filmhelden.
USA heben von Trump verhängte Sanktionen gegen internationalen Strafgerichtshof auf
Die US-Regierung hat die unter dem früheren Präsidenten Donald Trump verhängten Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) wieder aufgehoben. Dies gab Außenminister Antony Blinken am Freitag in Washington bekannt. Zwar seien die USA weiterhin gegen Untersuchungen des Gerichts zu Afghanistan oder Israel, aber die Regierung von Präsident Joe Biden wolle Probleme "über den Dialog mit allen beteiligten Akteuren und dem IStGH lösen, statt durch die Verhängung von Sanktionen".
MLB verlegt All-Star Game wegen Wahlrechtsänderung
Wegen einer geplanten Änderung des Wahlrechts im US-Bundesstaat Georgia hat die Major League Baseball (MLB) entschieden, das All-Star-Game und den Draft 2021 nicht wie geplant in der Hauptstadt Atlanta durchzuführen. Das teilte MLB-Commissioner Robert D. Manfred am Freitag mit. "Das ist der beste Weg, die Werte unseres Sports zu demonstrieren", sagte der Liga-Chef.
Wie Agassi, Nadal und Djokovic: Teenager Sinner im Finale von Miami
Der Italiener Jannik Sinner (19) hat als vierter Teenager in der Geschichte des ATP-Masters von Miami das Endspiel erreicht. Das Supertalent aus Südtirol setzte sich im Halbfinale gegen den Spanier Roberto Bautista Agut mit 5:7, 6:4, 6:4 durch. Nur Andre Agassi (18) im Jahr 1990, Rafael Nadal (18) 2005 und Novak Djokovic (19) 2007 waren in Florida ähnlich jung und erfolgreich.
Ein Polizist bei Sicherheitsvorfall am Kapitol getötet
Bei einem neuen Sicherheitsvorfall am US-Kapitol in Washington ist ein Polizist getötet worden. Ein Autofahrer habe in der Nähe des Sitzes des US-Kongresses zwei Beamte angefahren, erklärte die Polizei am Freitag. Erste Ermittlungen deuteten nicht auf einen terroristischen Hintergrund hin. Wegen des Vorfalls war das Kapitol komplett abgeriegelt worden.
Über hundert Millionen US-Bürger einmal gegen Corona geimpft
In den USA haben inzwischen mehr als hundert Millionen Menschen zumindest eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Dies gab am Freitag die US-Gesundheitsbehörde CDC bekannt. Konkret seien 101,8 Millionen Menschen geimpft worden, 58 Millionen von ihnen seien komplett geimpft.
Kläger siegt gegen nächtliche Ausgangssperre in Hannover
In Hannover ist mehreren Eilanträgen gegen die nächtliche Ausgangssperre stattgegeben worden. Es bestünden "Bedenken, ob die Anordnung der Ausgangssperre verhältnismäßig sei", erklärte die 15. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover am Freitag. Die Region Hannover hatte verfügt, dass im Zeitraum vom 1. April bis einschließlich 12. April das Verlassen des Hauses jeweils von 22.00 Uhr bis 05.00 Uhr nur bei triftigen Gründen erlaubt sei.
Skispringer Tande nach Horrorsturz zurück in Norwegen
Skispringer Daniel Andre Tande ist acht Tage nach seinem Horror-Sturz im slowenischen Planica zurück in seiner norwegischen Heimat. Dies bestätigte sein Manager Clas Brede Brathen am Freitag der Tageszeitung VG per SMS. Der 27-Jährige war mit einem Flugzeug der Ambulanz von Ljubljana zum Flughafen Oslo-Gardermoen geflogen worden.
Zweite COVID-Erkrankung: Verratti fehlt Paris in München
Der französische Fußballmeister Paris St. Germain muss im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Bayern München (Mittwoch, 21.00 Uhr/Sky) auf Stammspieler Marco Verratti verzichten. Der Italiener wurde bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr positiv auf COVID-19 getestet. Das teilte sein Klub an Karfreitag mit.
US-Kapitol nach Sicherheitsvorfall abgeriegelt - Zwei Polizisten verletzt
Das Kapitol in Washington, Sitz des US-Kongresses, ist nach einem Sicherheitsvorfall abgeriegelt worden. Zwei Polizisten seien in der Nähe des Gebäudes von einem Auto angefahren und verletzt worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Fahrer des Wagens wurde demnach festgenommen.
Corona-Geimpfte können unter Einhaltung von Regeln in den USA wieder reisen
In den USA können gegen das Coronavirus geimpfte Menschen bei Einhaltung der Hygienevorschriften wieder quer durchs Land reisen. Unter Einhaltung der Abstandsregeln und des Tragens von Masken würden bei Reisen innerhalb der Vereinigten Staaten keine Quarantäne und kein Covid-19-Test mehr verlangt, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC am Freitag mit.
Großbritannien sieht nach 30 Thrombose-Fällen "sehr geringes" Astrazeneca-Risiko
In Großbritannien sind nach Angaben der Gesundheitsbehörden nach landesweit mehr als 18 Millionen Astrazeneca-Impfungen bisher 30 Fälle von gefährlichen Blutgerinnseln registriert worden. Das Risiko einer solchen Erkrankung sei damit "sehr gering", erklärte am Freitag die britische Arzneimittelbehörde (MHRA). "Die Vorteile der Impfung übertreffen weiterhin die Risiken."
Auch die Niederlande impfen unter 60-Jährige vorerst nicht mehr mit Astrazeneca
Nach Deutschland haben nun auch die Niederlande entschieden, Menschen im Alter von unter 60 Jahren vorerst nicht mehr mit dem Vakzin von Astrazeneca zu impfen. Es seien fünf neue Fälle von gefährlichen Blutgerinnseln gemeldet worden, teilte Gesundheitsminister Hugo de Jonge am Freitag mit. Betroffen seien Frauen im Alter von 25 bis 65 Jahren, eine von ihnen sei gestorben.
Juve-Trio fliegt nach Dinnerparty aus dem Kader
Ihre private Dinnerparty hat für den Ex-Schalker Weston McKennie und seine Teamkollegen Paulo Dybala und Arthur Melo auch sportliche Konsequenzen. Das Trio des italienischen Fußball-Rekordmeisters Juventus Turin gehört im Derby beim FC Turin am Samstag (18.00 Uhr) nicht zum Kader. Das bestätigte Juve-Trainer Andrea Pirlo an Karfreitag. Wann die drei zurückkehren, ließ Pirlo offen.