Letzte Nachrichten
Die Sport-Höhepunkte am Donnerstag, 8. April
Für die beiden in der Europa League verbliebenen englischen Klubs Manchester United und Arsenal London steht mit den Viertelfinal-Hinspielen die erste Etappe Richtung Halbfinale an. Während Rekordmeister Manchester im südspanischen Granada gastiert, empfängt der FC Arsenal den tschechischen Vertreter Slavia Prag. Außerdem spielt Ajax Amsterdam gegen den AS Rom sowie Dinamo Zagreb gegen den FC Villarreal. Anstoß der Partien ist um 21 Uhr.
Auch Spanien verabreicht Astrazeneca-Vakzin nur noch an Menschen über 60
Auch in Spanien wird der Corona-Impfstoff von Astrazeneca nur noch an Menschen im Alter von mehr als 60 Jahren verabreicht. Dies kündigte Gesundheitsministerin Carolina Darias am Mittwochabend an. Spanien folgt damit dem Beispiel anderer EU-Länder. Deutschland, Italien und die Niederlanden hatten bereits zuvor beschlossen, das Astrazeneca-Vakzin nur noch an Menschen über 60 zu verabreichen. In Belgien und Frankreich ist die Altersgrenze für dieses Präparat inzwischen bei 55 angesetzt.
Mehr als 20.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 20.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 20.407 Neuansteckungen sowie 306 weitere Todesfälle registriert.
Ex-Verfassungsrichter warnt vor drastischen Verschärfungen von Corona-Auflagen
In der Diskussion über einen kurzen und harten Corona-Lockdown in ganz Deutschland hat der frühere Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio vor allzu scharfen Grundrechtseinschränkungen wie etwa Ausgangssperren gewarnt. "Ich habe ein ungutes Gefühl, wenn solche weitreichenden Grundrechtseinschränkungen verfügt werden", sagte der Bonner Rechtsprofessor der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe).
Biden will am Donnerstag Maßnahmen gegen Schusswaffengewalt präsentieren
US-Präsident Joe Biden will am Donnerstag mehrere Maßnahmen zur Eindämmung der Schusswaffengewalt vorstellen. Biden wolle mit diesen Maßnahmen gegen die von der Schusswaffengewalt verursachte "Gesundheitsepidemie" im Land vorgehen, sagte am Mittwoch in Washington ein hochrangiger Mitarbeiter des Weißen Hauses. Er bezog sich damit auf die regelmäßig hohe Zahl von Toten und Verletzten durch Schusswaffenvorfälle in den USA.
Schülervertreter wollen einheitliche Corona-Regeln
Vor einer Sitzung der Kultusminister an diesem Donnerstag plädieren Vertreter von Lehrern und Schülern für bundesweit einheitliche Regeln bei Schulöffnungen und Corona-Tests. "Der Ball liegt jetzt bei den Kultusministern", sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Diese könnten jetzt zeigen, ob "sie es schaffen, mehr als ein Jahr nach Beginn der Pandemie endlich bundeseinheitliche Vorgaben zum Thema Schule vorzulegen". Meidinger forderte eine Testpflicht für alle Schüler in Deutschland. Mindestens zwei Mal in der Woche müsse verbindlich getestet werden. Auch bei Schulöffnungen sei eine einheitliche Linie nötig: "Es kann nicht angehen, dass jedes Bundesland macht, was es will – und einzelne sagen, sie öffnen unabhängig von den Inzidenzen". Die generelle Grenze müsse sein, dass oberhalb einer Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche die Schulen geschlossen bleiben, verlangte der Lehrerverbands-Präsident. Auch der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Dario Schramm, forderte hierzu: "Die Kultusministerinnen und Kultusminister müssen sich auf eine einheitliche, für alle verbindliche Linie beim Thema Schulöffnungen verständigen." Die Schulen sollten "überall da, wo es vertretbar ist", offen bleiben. In Hotspots mit Inzidenzen von mehr als 100 müsse es aber verbindlich Distanzunterricht geben – mit Ausnahmen nur für Abiturjahrgänge und Abschlussklassen, sagte der Schülervertreter. Zu den Corona-Tests sagte Schramm: "Jede Schülerin und jeder Schüler muss die Möglichkeit haben, sich zwei Mal die Woche testen zu lassen. Das darf nicht nur ein Ziel sein, sondern muss wirklich geregelt sein." Es müsse auch verbindliche Regeln dafür geben, wie die Tests organisiert werden. Die Kultusministerkonferenz (KMK) befasst sich am Donnerstag (16.00 Uhr) mit den Corona-Tests an den Schulen. Anfang März hatte sich die KMK für "flächendeckende Testmöglichkeiten für das an Schulen tätige Personal sowie perspektivisch auch für Schülerinnen und Schüler" ausgesprochen. Bei der Konferenz der Regierungschefs der Bundesländer mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 22. März war beschlossen worden, für die Kinder und Jugendlichen "baldmöglichst zwei Testungen pro Woche" anzubieten. Mehrere Bundesländer haben dies bereits umgesetzt. In einigen Ländern wurde außerdem eine Testpflicht angekündigt - Schülerinnen und Schüler sollen nur nach negativem Corona-Test am Präsenzunterricht teilnehmen dürfen. (O. Petrow--BTZ)
Corona-Neuinfektionen in Türkei auf Höchststand
In der Türkei ist die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen auf den höchsten Stand seit Beginn der Pandemie angestiegen. Am Mittwoch wurden 54.740 neue Ansteckungsfälle binnen 24 Stunden verzeichnet, wie aus von der Regierung veröffentlichten Daten hervorging. Ferner wurden 276 weitere Todesfälle gezählt. Die Gesamtzahl der Corona-Toten im Land seit Pandemie-Beginn wuchs damit auf 32.943. Zuletzt hatte die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan die Anfang März gelockerten Corona-Restriktionen wegen der steigenden Infektionszahlen erneut verschärft. In den am stärksten betroffenen Städten - darunter in der Hauptstadt Ankara und der Millionenmetropole Istanbul - wurden Ausgangssperren an den Wochenenden verhängt. Zudem kündigte Erdogan Einschränkungen des öffentlichen Lebens während des gesamten muslimischen Fastenmonats Ramadan an, der von Mitte April bis Mitte Mai dauert. Dazu gehört neben Lockdowns an den Wochenenden auch die weitgehende Schließung von Restaurants. Diese dürfen nur für die Auslieferung und Abholung von Speisen geöffnet bleiben. Erdogan äußerte die Hoffnung, dass durch die Restriktionen die Infektionszahlen rechtzeitig zu Beginn der Feriensaison im Mai gedrückt werden könnten. Die Corona-Impfkampagne hatte in der Türkei Mitte Januar begonnen. Dabei setzte das Land zunächst fast ausschließlich auf das Präparat des chinesischen Unternehmens Sinovac. Seit Freitag vergangener Woche wird aber auch das Vakzin der Mainzer Firma Biontech und ihres US-Partners Pfizer verabreicht. (A. Madsen--BTZ)
CDU/CSU-Arbeitnehmerflügel: Firmen zu Bereitstellung von Tests verpflichten
Kurz vor neuen Gesprächen der Bundesregierung mit rund 40 Wirtschaftsverbänden hat der Arbeitnehmerflügel der Union eine Verpflichtung für Betriebe gefordert, ihren Mitarbeitern Corona-Tests zur Verfügung zu stellen. "Das Testen in den Unternehmen sollte zu einer gesetzlichen Verpflichtung werden", sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe von CDU und CSU im Bundestag, Uwe Schummer, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).
Doku sät neue Zweifel an da Vincis Urheberschaft von "Salvator Mundi"
Ein französischer Dokumentarfilm sät neue Zweifel daran, dass das Leonardo da Vinci zugeschriebene Ölgemälde "Salvator Mundi" als ein von dem Großmeister geschaffenes Werk gelten kann. Laut dem Film von Antoine Vitkine, der kommende Woche im französischen Fernsehen gezeigt werden soll, kamen Analysen des Pariser Museums Louvre zu dem Schluss, dass das Gemälde zwar in einem Atelier da Vincis entstanden sei - der Meister selbst dazu aber lediglich "beigetragen" habe.
Diäten der Bundestagsabgeordneten sinken stärker als erwartet
Die Diäten der Bundestagsabgeordneten sinken laut einem Zeitungsbericht im Zuge der Corona-Krise noch stärker als bislang erwartet. Wie Medienkreise unter Berufung auf neue Daten des Statistischen Bundesamts berichtet, müssen die Diäten zum 1. Juli um 0,7 Prozent statt der ursprünglich vorhergesagten 0,6 Prozent gesenkt werden.
Vertretung von Myanmar in London laut Botschafter von Militärattaché "besetzt"
Dem Botschafter von Myanmar in Großbritannien ist nach eigenen Angaben der Zugang zu seiner Vertretung in London durch den Militärattaché verweigert worden. Auf die Frage, wer sich in der Botschaft befinde, antwortete Botschafter Kyaw Zwar Minn am Mittwochabend: "Der Militärattaché - sie besetzen meine Botschaft". Zuvor hatten Medien über den Vorfall berichtet.
USA nehmen Zahlungen für UN-Hilfswerk für Palästinenser wieder auf
US-Präsident Joe Biden hat angekündigt, Zahlungen an das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) wieder aufzunehmen. Der Präsident sagte am Mittwoch vor Journalisten, Washington werde den Beitrag in Höhe von 150 Millionen Dollar (rund 125 Millionen Euro) wieder bezahlen, den sein Vorgänger Donald Trump im Jahr 2018 gestoppt hatte. Mit dem Schritt verärgerte Biden die Regierung in Teheran.
Bundespräsident verleiht Orden an Missbrauchsaufklärer
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) verleiht am Donnerstag (12.00 Uhr) das Bundesverdienstkreuz an einen Aufklärer des Missbrauchs in der katholischen Kirche und an einen Betroffenenvertreter. Gemeinsam ausgezeichnet werden der Jesuit Klaus Mertes und der Aktivist Matthias Katsch. Mertes machte Anfang 2010 einen systematischen Kindesmissbrauch am von Jesuiten geführten Berliner Canisius-Kolleg öffentlich.
Böse Überraschung: FC Bayern muss um Titelverteidigung bangen
Böse Überraschung für die schier Unbesiegbaren: Bayern München muss ernsthaft um den Einzug ins Halbfinale der Champions League und die erfolgreiche Titelverteidigung bangen. Ohne Torgarant Robert Lewandowski und Nationalspieler Serge Gnabry unterlag der überlegene deutsche Fußball-Rekordmeister Paris St. Germain in der Neuauflage des Endspiels der vergangenen Saison mit 2:3 (1:2) - neben einer schlechten Chancenverwertung fiel dabei vor allem die miserable Abwehrleistung auf.
Nach Pleite gegen Nordmazedonien: Löw dachte nicht an Rücktritt
Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hatte nach der bitteren 1:2-Pleite der Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation gegen Nordmazedonien noch nicht den Impuls, seinen Posten zu räumen. "Ich habe bislang noch nicht darüber nachgedacht, vor der Europameisterschaft zurückzutreten", sagte Löw vor dem Champions-League-Spiel von Titelverteidiger Bayern München gegen Paris St. Germain bei Sky.
Chelsea legt vor: Souveräner Hinspielsieg über Porto
Der FC Chelsea hat die Tür zu seinem ersten Halbfinaleinzug in der Champions League seit sieben Jahren weit aufgestoßen. Im Viertelfinal-Hinspiel in Sevilla gewann die Mannschaft von Teammanager Thomas Tuchel trotz einer keineswegs souveränen Vorstellung beim nominellen Gastgeber FC Porto mit 2:0 (1:0).
Biden verteidigt Infrastrukturpaket gegen Kritik der Republikaner
US-Präsident Joe Biden hat sein geplantes billionenschweres Infrastrukturpaket gegen Kritik der oppositionellen Republikaner verteidigt. Die massiven Investitionen seien notwendig, "damit die USA die Welt wieder anführen können", sagte Biden am Mittwoch im Weißen Haus. "Amerika ist nicht mehr der Anführer der Welt, weil wir nicht investieren." Der Präsident verwies dabei insbesondere auf die wachsende Konkurrenz Chinas: Peking wolle die Zukunft dominieren und drohe die USA dabei abzuhängen.
Tennis: French Open um eine Woche verschoben
Die French Open der Tennisprofis sind wegen des landesweiten Lockdowns in Frankreich um eine Woche verschoben worden. Das vermeldete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Quellen aus der Turnier-Organisation. Die Grand-Slam-Konkurrenz sollte vom 23. Mai bis zum 6. Juni stattfinden und wird nun vom 30. Mai bis 13. Juni ausgetragen.
USA wollen letzte verbliebenen Kampftruppen aus dem Irak abziehen
Die USA wollen ihre letzten verbliebenen Kampfeinheiten aus dem Irak abziehen. Angesichts von Fortschritten bei den irakischen Streitkräfte habe sich die Mission der USA und ihrer Verbündeten im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) auf Ausbildung und Beratung verschoben, erklärten beide Länder am Mittwoch nach einem ersten "strategischen Dialog" seit dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Joe Biden.
Salihamidzic bestätigt: Kein neuer Vertrag für Boateng
Ex-Nationalspieler Jerome Boateng wird den deutschen Fußball-Meister Bayern München zum Saisonende verlassen. Sportdirektor Hasan Salihamidzic bestätigte am Rande des Champions-League-Spiels gegen Paris St. Germain bei Sky, dass der 32 Jahre alte Abwehrspieler keinen neuen Vertrag erhalten werde.
Hongkonger Aktivist erhält Asyl in Großbritannien
Der prominente Hongkonger Demokratie-Aktivist Nathan Law hat nach eigenen Angaben Asyl in Großbritannien erhalten. Der 27-Jährige schrieb am Mittwoch bei Twitter, dass ihm nach mehreren Befragungen Asyl gewährt worden sei. Der Aktivist war im Juli 2020 vor dem umstrittenen chinesischen Sicherheitsgesetz nach London geflohen.
Werder beendet Jahn-Traum: Gegen Leipzig im Halbfinale
Kein Elfmeter-Krimi, keine Überraschung: Werder Bremen hat den Pokal-Wahnsinn von Jahn Regensburg beendet und darf selbst weiter vom ersten Titel seit 2009 träumen. Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt gewann das wegen Corona verschobene Viertelfinale beim Zweitliga-14. glanzlos, aber verdient mit 1:0 (0:0). Die nächste Hürde ist jedoch ungleich höher: Der Bundesliga-13. trifft im Halbfinale am 30. April auf Spitzenteam RB Leipzig.
US-Golfstar Woods fuhr bei Autounfall fast doppelt so schnell wie erlaubt
US-Golfstar Tiger Woods fuhr bei seinem schweren Autounfall Ende Februar in Kalifornien fast doppelt so schnell wie erlaubt. Woods sei mit seinem SUV zum Unfallzeitpunkt mit bis zu 87 Meilen pro Stunde - 140 Stundenkilometern - unterwegs gewesen, sagte der Sheriff des Bezirks Los Angeles, Alex Villanueva, am Mittwoch. In dem Gebiet gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 45 Meilen pro Stunde, also rund 72 Stundenkilometern.
Gesundheitszustand von Kreml-Kritiker Nawalny verschlechtert sich weiter
Der Gesundheitszustand des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny hat sich nach Angaben seiner Anwälte weiter verschlechtert. Der Oppositionelle klagte demnach über Taubheit in den Händen. "Er sieht schlecht aus, er fühlt sich nicht gut", sagte seine Anwältin Olga Michailowa am Mittwoch. Die US-Regierung zeigte sich am Mittwoch "beunruhigt" angesichts der Berichte über Nawalnys Zustand.
Bis zu 140 km/h schnell: Raserei Ursache für Woods-Unfall
Überhöhte Geschwindigkeit war die Ursache des folgenschweren Autounfalls von Golf-Superstar Tiger Woods. Dies gab der zuständige Sheriff im Los Angeles County, Alex Villanueva, am Mittwoch bekannt. Demnach soll Woods Ende Februar mit bis zu 87 Meilen pro Stunde (140 km/h) unterwegs gewesen sein, bevor er mit seinem Geländewagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt war.
Brasilien erlöst mit Flughafen-Konzessionen 500 Millionen Euro
Brasilien hat aus der Versteigerung von Flughafen-Konzessionen umgerechnet 500 Millionen Euro erlöst. Die Regierung begrüßte am Mittwoch den "großen Sieg", der durch die Versteigerung erreicht worden sei. Die Auktion bezog sich auf 22 Flughäfen und gilt für 30 Jahre. Die Regierung hofft in dieser Zeit auf Investitionen in Höhe von 920 Millionen Euro.
Jordaniens König: Politische Krise "ist vorbei"
Der jordanische König Abdullah II. hat am Mittwoch die politische Krise der vergangenen Tage für beendet erklärt. "Ich versichere Ihnen, dass der Aufstand vorbei ist", hieß es in einer Erklärung des Monarchen, die in seinem Auftrag im staatlichen Fernsehen verlesen wurde. Die "Herausforderung der vergangenen Tage" sei nicht die gefährlichste für die Stabilität des Landes gewesen, sie sei aber für ihn "schmerzhaft" gewesen, fügte Abdullah II. hinzu.
Äthiopien lenkt im Streit um Mega-Staudamm am Nil nicht ein
Im Streit um den Mega-Staudamm am Nil hat die äthiopische Regierung auch nach den jüngsten Verhandlungen nicht eingelenkt. "Mit dem Fortschritt des Baus geht auch die Befüllung voran", sagte der äthiopische Wasserminister Seleshi Bekele am Mittwoch vor Journalisten in Addis Abeba. "Wir rücken davon nicht ab." Die flussabwärts liegenden Länder Sudan und Ägypten fürchten um den Wasser-Zufluss, wenn die Staumauer es Grand Ethiopian Renaissance Dam erhöht und das Wasser zurückgehalten wird.
SPD will ÖPNV-Finanzierung unabhängiger von Tickets machen
Um öffentliche Verkehrsmittel auch für Menschen mit geringeren Einkommen attraktiver zu machen, will die SPD auch auf deren stärkere Finanzierung durch Steuern oder Beiträge statt durch Ticketerlöse setzen. Zunächst gehe es darum, "Modelle wie das 365-Euro-Ticket oder Modellprojekte für einen ticketfreien Nahverkehr" zu unterstützen, sagte Parteivize Anke Rehlinger der Zeitung "Die Welt". Als weiterführendes Ziel sei auch "ein beitragsfinanzierter ÖPNV durchaus attraktiv".
Baskenland-Rundfahrt: Pogacar siegt vor Roglic - Schachmann abgehängt
Tour-Sieger Tadej Pogacar und Vuelta-Champion Primoz Roglic haben bei der ersten Bergankunft der Baskenland-Rundfahrt die Muskeln spielen lassen und eine slowenische Meisterschaft ausgetragen. Der 22 Jahre alte Pogacar (UAE-Team Emirates) siegte nach 167,7 km zwischen Amurrio und Ermualde zeitgleich vor seinem neun Jahre älteren Landsmann Roglic (Jumbo-Visma). Beide zeigten am nur 3,1 km langen, aber im Schnitt stolze 10,2 Prozent steilen Schlussanstieg beeindruckende Frühform.
Bhutan impft 60 Prozent seiner Bevölkerung in neun Tagen
Seit Beginn der Corona-Impfkampagne in Bhutan vor neun Tagen haben bereits 60 Prozent der Bürger eine erste Impfdosis erhalten. Wie die Behörden des kleinen Landen zwischen Indien und China am Mittwoch mitteilten, wurden 470.000 der insgesamt 770.000 Einwohner geimpft.
Söder kritisiert Zuschauerpläne der UEFA: "Würde auf erbitterten Widerstand stoßen"
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat Kritik an den Plänen der Europäischen Fußball-Union (UEFA) geäußert, die Spiele der Europameisterschaft (11. Juni bis 11. Juli) in zwölf Städten und ausdrücklich vor Zuschauern auszutragen - und damit auch Zweifel am EM-Standort München geschürt.