Letzte Nachrichten
Tausende Menschen bei alternativer Queer-Parade in New York
In New York haben sich am Sonntag tausende Menschen an einer alternativen Queer-Parade beteiligt. Bei extrem hohen Temperaturen zogen die Demonstranten vom Bryant-Park im Stadtteil Manhattan zum berühmten Washington Square Park. Der alternative Queer-Marsch wird seit 2019 von der Bewegung Reclaim Pride Coalition veranstaltet, aus deren Sicht die große jährliche Pride-Parade in der US-Metropole zu kommerziell geworden ist.
Bayerns Innenminister regt Rettungsmedaille für "Helden von Würzburg" an
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die Menschen, die sich dem Messerangreifer von Würzburg in den Weg gestellt haben, als "echte Helden" bezeichnet. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erwäge eine besondere Ehrung für sie, sagte Herrmann am Sonntag bei "Bild live". Der Innenminister regte als mögliche Auszeichnung die Bayerische Rettungsmedaille an. Diese sei bestimmt für "Menschen, die ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, um andere Menschenleben zu retten".
Südafrika: Corona-Maßnahmen gegen Delta-Variante
Angesichts des starken Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus verschärft Südafrika die Corona-Maßnahmen. "Alle Zusammenkünfte, ob drinnen oder draußen, sind untersagt", verkündete Präsident Cyril Ramaphosa am Sonntag in einer Fernsehansprache. Ab sofort darf in Südafrika auch kein Alkohol mehr verkauft werden. Die verschärften Maßnahmen gelten zunächst für zwei Wochen. Südafrika habe mit einem "massiven Wiederanstieg" der Neuinfektionen zu kämpfen, sagte Ramaphosa. Die Krankenhäuser hätten bereits ihre Kapazitätsgrenzen erreicht, vor allem Intensivbetten seien knapp. In Südafrika gilt nun wieder die vierthöchste Stufe der Corona-Maßnahmen - Stufe fünf ist ein vollständiger Lockdown. Alle Zusammenkünfte mit Ausnahme von Beerdigungen sind nun untersagt. Restaurants dürfen Speisen nur noch zum Mitnehmen anbieten oder liefern. Die nächtliche Ausgangssperre wurde um eine Stunde verlängert. Südafrika ist mit mehr als 1,9 Millionen bestätigten Infektionen und mindestens 59.900 Todesfällen das am stärksten betroffene Land Afrikas. Allein am Sonntag wurden 15.036 neue Infektionsfälle verzeichnet. Die dritte Infektionswelle, die vor allem auf die starke Ausbreitung der zuerst in Indien entdeckten Delta-Variante des Coronavirus zurückgeführt wird, wird nach den Worten von Präsident Ramaphosa wohl noch "schlimmer" werden als die bisherigen. (S. Sokolow--BTZ)
Frankreich: Ohrfeige für Le Pen und Macron bei Wahlen
Schallende Ohrfeige für die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen, aber auch für Präsident Emmanuel Macron: In der zweiten und entscheidenden Runde der Regionalwahlen am Sonntag sind Le Pens Partei Rassemblement National wie auch Macrons La République en Marche leer ausgegangen. Hoffnungen machen sich nach dem letzten Stimmungstest vor der Präsidentschaftswahl 2022 nun die zuletzt geschwächten Volksparteien der Konservativen und Sozialisten. Le Pens Nationale Sammlungsbewegung verpasste nach Hochrechnungen auch in der südfranzösischen Region Provence-Alpes-Côte dAzur mit Städten wie Nizza die letzte noch verbleibende Chance auf einen Sieg. Dort unterstützten Linke und Grüne in der Stichwahl den konservativen Regionalpräsidenten Renaud Muselier, der nun für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt ist. Ungeachtet ihrer Niederlage will Le Pen an ihrer Präsidentschaftskandidatur gegen Macron festhalten. Sie wolle weiterhin "ihre Verabredung mit den Franzosen wahrnehmen, um zusammen den Wechsel zu gestalten, den Frankreich braucht", betonte sie. Entscheidend sei aber eine deutlich stärkere Mobilisierung ihrer Anhänger. Umfragen hatten Le Pen erstmals einen möglichen Sieg in der Provence-Region vorausgesagt und landesweit deutlich mehr Stimmen. Auch von der Rekordenthaltung profitierte sie anders als bei früheren Wahlen nicht: Rund zwei Drittel der Wähler blieben der Abstimmung fern, das ist der höchste Stand der Nachkriegszeit. Macrons Partei Die Republik in Bewegung landete mit nur rund sieben Prozent der Stimmen abgeschlagen hinten. "Diese Ergebnisse sind eine Enttäuschung für die Mehrheit des Präsidenten", räumte der Parteivorsitzende Stanislas Guerini ein. Obwohl eine Reihe von Regierungsmitgliedern erfolglos auf Listen für die Regionen und Départements kandidierten, ist eine Kabinettsumbildung in Paris nicht geplant - das hatte Macron bereits in den vergangenen Tagen deutlich gemacht. Für den französischen Staatschef ist es die zweite Niederlage in Folge nach den Kommunalwahlen vor rund einem Jahr. Seine erst 2016 gegründete Partei hat es damit nicht geschafft, sich auf lokaler und regionaler Ebene zu verankern. Macron hat seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl im April 2022 bisher noch nicht offiziell erklärt. Kürzlich hatte er eine "Tour de France" begonnen, um seine Chancen für eine mögliche Wiederwahl auszuloten. Als ein junger Mann Macron dabei vor laufenden Handykameras ohrfeigte, werteten manche dies als schlechtes Omen. Stärkste Kraft wurden auch in der Stichwahl die Konservativen: Sie kamen nach Angaben von Meinungsforschern auf rund 38 Prozent der Stimmen und konnten ihren Vorsprung damit im Vergleich zur ersten Runde deutlich ausbauen. Auf den zweiten Platz kamen die Wahlbündnisse der Linken und Grünen mit gut 34 Prozent, Le Pens Partei landete mit rund 20 Prozent nur noch auf dem dritten Platz. Durch die Wahlen sehen sich die Republikaner und die Sozialisten bestätigt, die bei der Präsidentschaftswahl 2017 noch ein Debakel erlitten hatten. Von den zwölf Regionen auf dem französischen Festland gingen sieben in der Stichwahl an Listen der Konservativen - darunter auch die Pariser Region Ile de France - und fünf wie bisher schon an die Sozialisten. Der konservative Präsidentschaftskandidat Xavier Bertrand sagte, das Wahlergebnis habe ihm "Stärke verliehen": Der frühere Gesundheitsminister wurde als Präsident der Region Hauts-de-France mit Städten wie Calais mit rund 53 Prozent klar bestätigt. Bertrand hofft nun, 2022 erster konservativer Präsident seit der Abwahl von Nicolas Sarkozy 2012 zu werden. In bisherigen Umfragen lag der 56-Jährige deutlich hinter Macron und Le Pen. (F. Schulze--BTZ)
Hazards Flatterball reicht: Belgien ringt Ronaldo und Co. nieder
Ronaldo ist raus: Belgiens Himmelsstürmer haben dank des Dortmunders Thorgan Hazard die Rekordjagd von Cristiano Ronaldo gestoppt. Die "Roten Teufel" bezwangen Titelverteidiger Portugal in einer lange Zeit zähen und erst am Ende spannenden Partie mit 1:0 (1:0) und zogen wie schon 2016 ins EM-Viertelfinale ein.
Bergungsarbeiten nach Anschlag auf Bundeswehr-Soldaten in Mali abgeschlossen
Nach dem Anschlag auf UN-Soldaten in Mali und dem Rücktransport der verletzten Bundeswehr-Soldaten nach Deutschland sind auch die Bergungsarbeiten an der Anschlagsstelle abgeschlossen. Alle Soldatinnen und Soldaten, die bei der Bergung und Sicherung der Anschlagsstelle geholfen hätten, seien wieder zurück im Camp Castor in der malischen Stadt Gao, teilte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr am Sonntag im Onlinedienst Twitter mit.
Neue Töne zwischen Außenministern Israels und der USA
Israels neuer Außenminister Jair Lapid hat sich bei seinem ersten Treffen mit seinem US-Kollegen Antony Blinken besorgt über die Wiederaufnahme der Gespräche über das iranische Atomprogramm geäußert. "Israel hat einige ernsthafte Vorbehalte gegenüber dem Iran-Atomabkommen", sagte Lapid am Sonntag zu Beginn seines Treffens mit Blinken in Rom. Lapid war eigens in die italienische Hauptstadt geflogen, um Blinken zu treffen, der sich derzeit auf einer Europareise befindet.
Le Pens und Macrons Parteien gehen bei Regionalwahlen in Frankreich leer aus
In der zweiten und entscheidenden Runde der Regionalwahlen in Frankreich ist die Partei der Rechtspopulistin Marine Le Pen leer ausgegangen. Ihr Rassemblement National (Nationale Sammlungsbewegung) verpasste nach Prognosen vom Sonntagabend auch in der südfranzösischen Region Provence-Alpes-Côte dAzur die letzte noch verbleibende Chance auf einen Sieg. Ungeachtet der Niederlage will Le Pen an ihrer Präsidentschaftskandidatur festhalten.
Le Pens und Macrons Parteien gehen bei Regionalwahlen leer aus
In der zweiten und entscheidenden Runde der Regionalwahlen in Frankreich ist die Partei der Rechtspopulistin Marine Le Pen leer ausgegangen. Ihr Rassemblement National verpasste nach Prognosen vom Sonntagabend auch in der südfranzösischen Region Provence-Alpes-Côte dAzur die letzte verbleibende Chance auf einen Sieg.
Oranje-Frust statt Euphorie: Elftal scheitert im Achtelfinale
Oranje-Frust in Budapest: Der Sturmlauf der Niederländer bei der Fußball-EM ist bereits im Achtelfinale überraschend gestoppt worden. Nach einer enttäuschenden Vorstellung verlor die Elftal mit 0:2 (0:0) gegen den tapfer kämpfenden Außenseiter Tschechien - und wartet damit seit 2008 weiter auf den Einzug in ein EM-Viertelfinale.
Luxemburgs Regierungschef positiv auf Corona getestet
Kurz nach dem EU-Gipfel ist Luxemburgs Regierungschef Xavier Bettel positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bettel begab sich nach dem Test für zehn Tage in Quarantäne, wie seine Sprecherin am Sonntag sagte. Der 48-Jährige, der bisher nur einmal mit dem Impfstoff von Astrazeneca geimpft wurde, hatte am Donnerstag und Freitag noch am EU-Gipfel teilgenommen. Nach Angaben seiner Sprecherin wurden die 26 anderen Staats- und Regierungschefs aber nicht als Kontaktpersonen eingestuft.
4:1 gegen Ovtcharov: Achter EM-Titel für "Methusalem" Boll
Das deutsche Tischtennis-Idol Timo Boll (Düsseldorf) hat bei der EM in Warschau zum achten Mal den Titel im Einzel gewonnen. Im Finale besiegte der Weltranglistenelfte seinen zwei Plätze höher notierten Nationalmannschafts-Kollegen Dimitrij Ovtcharov 4:1 (9:11, 11:6, 11:9, 11:8, 11:8) und feierte damit sein insgesamt 20. Gold bei kontinentalen Titelkämpfen.
Solja erstmals Tischtennis-Europameisterin
Europe-Top-16-Siegerin Petrissa Solja (Langstadt) ist zum ersten Mal Tischtennis-Europameisterin im Damen-Einzel. Die 27-Jährige gewann bei den Titelkämpfen in Warschau das erste EM-Finale im Damen-Einzel zwischen zwei Spielerinnen des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) gegen die ehemalige Vize-Europameisterin Shan Xiaona (Berlin) mit 4:1.
Behörden beschlagnahmen Löwen aus einer Luxusvilla in Phnom Penh
In Kambodscha haben die Behörden am Sonntag in einer Luxusvilla in Phnom Penh einen jungen Löwen beschlagnahmt, der dort als Haustier gehalten wurde. Die Behörden waren erstmals im April durch TikTok-Videos auf das inzwischen 18 Monate alte Männchen aufmerksam geworden. Beschlagnahmt wurde es aber erst einen Tag nachdem ein Twitter-Nutzer eine Luftaufnahme von dem Tier im Garten der Villa veröffentlicht hatte.
Tour de France: Van der Poel siegt an der Mur-de-Bretagne
Der niederländische Radprofi Mathieu van der Poel hat die zweite Etappe der 108. Tour de France gewonnen und sich damit das Gelbe Trikot des Gesamtführenden geholt. Der 26-Jährige vom Team Alpecin Fenix setzte sich am Sonntag nach 183,5 km zwischen Perros-Guirec und Mur-de-Bretagne mit sechs Sekunden Vorsprung auf Titelverteidiger Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) und dem Vorjahreszweiten Primoz Roglic (beide Slowenien/Jumbo-Visma) durch.
Zahl der Toten durch Hauseinsturz in Florida auf neun gestiegen
Drei Tage nach dem Teileinsturz eines Wohnhochhauses in Florida hat sich die Zahl der Toten auf neun erhöht. Wie die Verwaltungschefin des Bezirks Miami Dade, Daniella Levine Cava, am Sonntag mitteilte, wurden vier weitere Leichen in den Trümmern gefunden. Damit liege die Zahl der Todesopfer nun bei neun. Vier der Toten seien bereits identifiziert worden.
Würzburg gedenkt mit Trauerfeier der Opfer des tödlichen Messerangriffs
Zwei Tage nach der Messerattacke in Würzburg mit drei Toten und sieben Verletzten hat die bayerische Stadt mit einem Trauergottesdienst unter großer bundesweiter Anteilnahme der Opfer gedacht. Das Geschehen bleibe "unfassbar sinnlos", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Sonntag bei der Veranstaltung im Würzburger Dom. Der Zustand einer von dem Täter schwerverletzten 39-Jährigen besserte sich derweil.
Erster Staatsbesuch Ägyptens im Irak seit drei Jahrzehnten
Nach 30 Jahren hat erstmals wieder ein ägyptisches Staatsoberhaupt einen Staatsbesuch im Irak absolviert. Präsident Abdel Fattah al-Sisi nahm am Sonntag in Bagdad an einem Dreiergipfel mit dem irakischen Staatschef Barham Saleh und Jordaniens König Abdullah II. in Badgad teil. Der Gipfel sei eine wichtige "Botschaft inmitten enormer regionaler Herausforderungen", erklärte Gastgeber Saleh.
Remis in Mannheim: THW Kiel zittert sich zum 22. Meistertitel
Der THW Kiel ist zum 22. Mal deutscher Handball-Meister. Durch ein 25:25 (13:12) bei den Rhein-Neckar Löwen behauptete der Titelverteidiger am 38. und letzten Bundesliga-Spieltag seine Tabellenführung vor der punktgleichen SG Flensburg-Handewitt dank des gewonnenen direkten Vergleichs.
"Enkelin im Regenmantel" droht Klage nach Massensturz bei Tour de France
Nach einem Massensturz bei der Tour de France hat die Polizei am Sonntag mit öffentlichen Aufrufen nach Zeugen und der Zuschauerin gesucht, welche die dramatische Kettenreaktion auslöste. Der Veranstalter des Rennens kündigte seinerseits an, die offenbar deutschsprachige Frau zu verklagen. Diese hatte am Samstag im gelben Regenmantel offenbar ihre Großeltern grüßen wollen. Sie trat mit dem Rücken zum heranrasenden Feld auf die Straße und hielt ein Schild mit der Aufschrift "Allez Omi-Opi" in die Kameras.
Indonesien verzeichnet Rekordwert neuer Corona-Ansteckungen
Indonesien hat mit mehr als 21.000 neuen Fällen innerhalb von 24 Stunden einen Rekordwert der Corona-Ansteckungen verzeichnet. "Wir haben einen Anstieg der Fallzahlen erwartet", sagte eine Sprecherin der behördlichen Pandemie-Taskforce am Sonntag. Die Experten gehen demnach von weiterhin steigenden Ansteckungsraten in den kommenden zwei bis drei Wochen aus.
Nübel-Leihe von München nach Monaco perfekt
Der Wechsel von Bayern Münchens Ersatztorwart Alexander Nübel auf Leihbasis zum französischen Fußball-Spitzenverein AS Monaco ist perfekt. Das bestätigten die Berater des 24-Jährigen auf SID-Anfrage.
Tennis: Auch Serena Williams verzichtet auf Olympia
Die Liste der prominenten Absagen für die olympischen Tenniswettbewerbe wird immer länger: Auch die 23-malige Grand-Slam-Gewinnerin Serena Williams wird nicht an den Sommerspielen in Tokio (ab 23. Juli) teilnehmen. Das teilte die viermalige Olympiasiegerin am Sonntag im Vorfeld des Rasen-Klassikers in Wimbledon mit.
Britische Geheimdokumente an Bushaltestelle in England gefunden
In Großbritannien sorgt der Fund geheimer Dokumente des Verteidigungsministeriums für Furore: Wie die BBC am Sonntag berichtete, wurde sie am Dienstagmorgen von einem anonymen Bürger auf den Fund hinter einer Bushaltestelle im südenglischen Kent hingewiesen. Sie enthalten demnach auch Dokumente zur Fahrt des britischen Zerstörers "HMS Defender" durch das Schwarze Meer, das am Mittwoch zu Auseinandersetzungen mit Russland geführt hatte.
Einbrecher versteckt sich in Kühlschrank von bayerischer Gaststätte
Im bayerischen Vöhringen hat sich ein ertappter Einbrecher in einem Kühlschrank vor der Polizei versteckt. Wie die Beamten am Sonntag in Kempten mitteilten, drang der 40-Jährige am frühen Samstagmorgen in eine Gaststätte ein. Eine Anwohnerin hörte verdächtige Geräusche und alarmierte die Polizei.
Acht Verletzte durch Benzin-Verpuffung bei Sonnenwendfeier in Sachsen
Bei einer Verpuffung während einer Sonnenwendfeier in Sachsen sind vier Kinder und vier Erwachsene verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag in Görlitz mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Samstag bei einer von Mitgliedern einer Freiwilligen Feuerwehr organisierten Veranstaltung mit mehr als 300 Gästen in der Gemeinde Steinigtwolmsdorf. Beim Anzünden eines Lagerfeuers verwechselte ein 20-Jähriger Kanister und goss Benzin die Flammen.
Bedrohte Zwergwildschweine in Indien in freie Wildbahn entlassen
Naturschützer haben im Nordosten Indiens im Rahmen eines Erhaltungsprogramms eine Rotte der weltweit kleinsten Schweine-Art in die freie Wildbahn entlassen. "Dieses Mal lassen wir zwölf Zwergwildschweine frei, darunter sieben männliche und fünf weibliche Tiere", sagte der leitende Wissenschaftler des Programms, Dhritiman Das, am Samstag im Manas-Nationalpark im Bundesstaat Assam. Weitere Auswilderungen in den nächsten Jahren sollen den Bestand der Art sichern.
Dramatischer Anstieg der Corona-Zahlen durch Delta-Variante in Russland
In Russland setzt sich der dramatische Anstieg der Infektionen mit der Delta-Variante des Coronavirus fort: Die Hauptstadt Moskau registrierte am Sonntag mit 144 Todesfällen die höchste Zahl an Corona-Toten in einer russischen Stadt seit Beginn der Pandemie. Die zweitgrößte Stadt des Landes, die EM-Austragungsstätte St. Petersburg, hatte erst am Samstag mit 107 Todesfällen einen Höchststand verzeichnet. Die Impfbereitschaft in Russland ist sehr niedrig.
39-Jährige nach Messerangriff von Würzburg nicht mehr in Lebensgefahr
Zwei Tage nach dem Messerangriff in Würzburg hat sich der Zustand eines der fünf schwerverletzten Opfer gebessert. Eine 39-Jährige schwebe inzwischen nicht mehr in akuter Lebensgefahr, teilte die Polizei in der bayerischen Stadt am Sonntag mit. Dort hatte ein 24-Jähriger am Freitag zahlreiche Menschen mit einem Messer angegriffen. Drei seiner Opfer starben, insgesamt sieben Menschen wurden bei der Tat leicht und schwer verletzt.
Rechtliche Prüfung von angefochtener Präsidentschaftswahl in Peru geht weiter
In Peru hat die nationale Wahlaufsichtsbehörde (JNE) ihre Arbeit wieder aufgenommen, um eine Entscheidung in der angefochtenen Präsidentschaftswahl von vor drei Wochen herbeizuführen. Nach der Ernennung eines neuen Richters am Samstag setzte die JNE die Prüfung der Anträge auf Nachzählung abgegebener Stimmen fort. Am Abend gingen erneut tausende Unterstützer der Präsidentschaftskandidaten Pedro Castillo und Keiko Fujimori auf die Straße.
Vater ertrinkt bei Rettung seines Sohnes aus Fluss in Bayern
In Bayern ist ein 53-Jähriger bei einer versuchten Rettung seines sechsjährigen Sohnes aus einem Fluss ertrunken. Wie die Polizei am Sonntag in Regenburg mitteilte, war der Mann seinem Jungen hinterhergesprungen, nachdem dieser am Samtagnachmittag in Zeitlarn beim Spielen an einem Wehr ins Wasser gefallen war. Als der Vater nicht sofort helfen konnte, sprangen zwei Freunde der Familie hinterher.
Demonstranten im Libanon greifen Zentralbank-Filialen an
Angesichts eines neuen Rekordtiefs der libanesischen Währung haben Demonstranten versucht, die Büros der Zentralbank in zwei großen Städten zu stürmen. Dutzenden wütenden Libanesen in der nördlichen Stadt Tripoli sei es gelungen, in den Innenhof einer Filiale der Zentralbank einzudringen, bevor Soldaten sie aufhielten, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur ANI am Samstag. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich demnach in der südlichen Stadt Sidon, wo die Demonstranten von Sicherheitskräften zurückgedrängt wurden.