Letzte Nachrichten
Katar pocht auf Einigung mit Taliban über Betrieb von Kabuler Flughafen
Katars Regierung lehnt jegliche Verantwortung für den Betrieb des Kabuler Flughafens ohne "klare" Vereinbarungen vor allem mit den Taliban ab. "Wir müssen sicherstellen, dass alles ganz klar geregelt ist, sonst können wir keine Verantwortung für den Flughafen übernehmen", sagte Außenminister Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani am Dienstag in Doha. Im Moment liefen die Verhandlungen noch.
Verirrter Ballon löste vermutlich Stromausfall in Dresden aus
Der großflächige Stromausfall in Dresden und im Umland der sächsischen Landeshauptstadt am Montagnachmittag ist von einem aluminiumummantelten Ballon ausgelöst worden, der an einer neuralgischen Stelle eines Umspannwerks im Süden der Stadt einen Kurzschluss auslöste. Die Polizei gehe aktuell davon aus, dass es sich um Fahrlässigkeit oder Zufall handle, sagte ein Sprecher am Dienstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Energieversorger Sachsen Energie. Der Ballon sei nicht präpariert gewesen.
Paris: Rock-Ikone Johnny Hallyday bekommt Platz und Statue
Als er vor vier Jahren starb, berichteten die französischen Sender einen Tag lang nur über ihn - nun hat Rock-Legende Johnny Hallyday in Paris einen nach ihm benannten Platz und eine Statue bekommen. Zur Einweihung am Dienstag kamen etwa 150 Motorradfahrer. "Johnny wäre so stolz", sagte seine Witwe Laeticia.
Autounternehmen und Zulieferer: Viele Patente im Elektrobereich
Es sind insbesondere die großen Autounternehmen und Zulieferer, die in Deutschland an elektrischen Antrieben für Autos forschen: BMW, Daimler und Volkswagen und die fünf größten Zulieferer waren zwischen 2010 und 2018 für 88 Prozent der Patentanmeldungen zum elektrifizierten Antriebsstrang verantwortlich, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Dienstag erklärte. Abgesehen von diesen Großunternehmen sei in Deutschland "kaum eine adäquate Patentaktivität" in der Kfz-Industrie zu verzeichnen.
Untersuchungen gegen Frankreichs Innenminister nach Vergewaltigungsvorwurf beendet
Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin muss sich voraussichtlich nicht wegen Vergewaltigung vor Gericht verantworten. "Ich bedaure die Ankündigung, dass die Untersuchungen abgeschlossen sind", sagte die Klägerin Sophie Patterson-Spatz am Montagabend und bestätigte damit einen Bericht des Nachrichtenportals Mediapart. Eine Erklärung der Untersuchungsrichterin dazu steht noch aus. Darmanin hatte bislang den Status eines Zeugen mit Rechtsbeistand. Im Fall eines formellen Ermittlungsverfahrens wäre er in der Regierung womöglich nur schwer zu halten gewesen.
Trend zu Sommerurlaub mit Auto führt zu deutlich mehr Staus
Laut einer Untersuchung des ADAC sind in diesem Sommer wieder erheblich mehr Menschen in Deutschland in den Urlaub gefahren - was auch zu deutlich mehr Staus auf den Straßen führte. Das Verkehrsaufkommen in Deutschland sei im Juli und August sogar höher gewesen als vor Ausbruch der Corona-Pandemie, teilte der Automobilklub am Dienstag in München mit. Demnach gab es in den zwei Monaten 169.000 Staus.
Lieferengpässe verzögern wirtschaftliche Erholung nach Corona-Pandemie
Nach der Erholungsphase im Sommer machen Lieferschwierigkeiten und daraus resultierende Produktionsausfälle der deutschen Wirtschaft zu schaffen. Engpässe beim Seetransport, der Herstellung von Vorleistungsgütern, steigende Rohstoffpreise und die Zunahme von Neuinfektionen trübten die Konjunkturaussichten ein, erklärte das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Dienstag. Es rechnet in diesem Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 2,2 Prozent, im Jahr 2022 mit einem Plus von 3,6 Prozent.
Fuchs versteckt sich unter Eckbank und will Haus nicht verlassen
In Waldshut-Tiengen in Baden-Württemberg hat ein Anwohner die Polizei gerufen, weil er einen Fuchs in seinem Haus unter der Eckbank fand. Der Mann habe schon am Montagmittag einen merkwürdigen Geruch bemerkt, teilte die Polizei in Freiburg am Dienstag mit. Abends fand er dann den Fuchs - war sich aber nicht sicher, ob dieser noch lebte.
Proteste vor Haus von Supreme-Court-Richter wegen Abtreibungsgesetz in Texas
Wegen des umstrittenen Abtreibungsgesetzes im US-Bundesstaat Texas haben zahlreiche Menschen vor dem Haus des konservativen Supreme-Court-Richters Brett Kavanaugh protestiert. Rund 60 Menschen skandierten bei einem Marsch durch das wohlhabende Wohnviertel Kavanaughs in der Hauptstadt Washington: "My body, my voice" (Mein Körper, meine Stimme).
AOK-Report: Weniger Krankmeldungen in Pandemie - aber längere Fehlzeiten
In der Corona-Pandemie gibt es bei Beschäftigten weniger Krankmeldungen - allerdings fehlen sie krankheitsbedingt länger. Das ist ein Ergebnis des Fehlzeiten-Reports des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde.
Niedersachsen führt freiwillige 2G-Option für weitere Branchen ein
Niedersachsen führt eine freiwillige 2G-Option für viele weitere Branchen ein. Wie Regierungschef Stephan Weil (SPD) am Dienstag im Landtag in Hannover ankündigte, dürfen künftig etwa Gastronomen sowie Betriebe in Bereichen wie Kultur und Sport auf eigenen Wunsch hin nur Geimpfte und Genesene einlassen. Besucher, die lediglich einen Coronatest vorlegen, müssten draußen bleiben. Im Gegenzug werden dann die Masken- und Abstandspflicht ausgesetzt.
Lockdown in australischer Hauptstadt Canberra um einen Monat verlängert
Der Lockdown in der australischen Hauptstadt Canberra wird um einen Monat verlängert. Er gilt nun bis Mitte Oktober, wie die Behörden am Dienstag mitteilten. Die Ausgangsbeschränkungen für die rund 400.000 Einwohner waren Mitte August verhängt worden, nachdem in Canberra ein einziger Corona-Infektionsfall festgestellt worden war. Obwohl der Ausbruch der hochansteckenden Delta-Variante mit gut 250 aktiven Fällen immer noch vergleichsweise klein ist, wollen die Behörden vorsichtig bleiben.
VW-Manager: Betrugssoftware systematisch verschleiert
Vor dem Start des VW-Betrugsprozesses vor dem Landgericht Braunschweig hat einer der damals an dem Skandal Beteiligten über den Umgang des Autobauers mit der Betrugssoftware gesprochen. "Ich habe den US-Behörden nicht alles gesagt, was ich wusste", sagte der frühere VW-Manager Oliver Schmidt, nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG."Das wurde mir zum Verhängnis." "Es gab Gespräche, wo mir gesagt wurde, was ich zu sagen habe", sagte Schmidt. "Es gab ein Skript, was ich sagen sollte und was ich nicht sagen sollte. Unter anderem sollte ich dieses Wort ’defeat device’ nicht sagen." Die Anweisungen seien in einer Runde mit leitenden Managern und auch der Rechtsabteilung besprochen worden, zitierte der Sender den früheren VW-Manager. Der Dieselskandal bei VW war Mitte September 2015 öffentlich geworden; die US-Umweltbehörde EPA teilte mit, dass VW Abgaswerte manipuliert habe. Der Autobauer räumte ein, bei bestimmten Dieselmotoren eine Software verbaut zu haben, die den Ausstoß von Stickoxid nur auf dem Prüfstand senkt, nicht aber im Straßenverkehr. Schmidt wurde im Dezember 2017 wegen Verschwörung zum Betrug und Verstoßes gegen Umweltgesetze zu einer siebenjährigen Haftstrafe und zu einer Geldstrafe in Höhe von 400.000 Dollar verurteilt. Volkswagen entließ ihn noch im selben Monat. Nach mehreren Jahren in US-Haft wurde Schmidt schließlich nach Deutschland überstellt und ist auf Bewährung frei. (P.Hansen--BTZ)
Sinnlose Steuer-Milliarden für Terroristen-Bestien in Afghansitan
Trotz der Machtübernahme der Taliban-Terroristen haben zahlreiche Länder aus "humanitären Gründen" in Afghanistan Hilfen in Millionenhöhe für das Land angekündigt. Deutschland gehört mit einer Zusage von 100 Millionen Euro an humanitärer Hilfe zu den Top-Geldgebern im Rahmen einer UN-Geberkonferenz in Genf, was viele Menchen für ein Geschenk an die istamitischen Terror-Bestien, welchen man absprechen muss Menschen zu sein, halten! Bürger sagten jüngst in Berlin: "nur ein toter Taliban ist ein guter Taliban" und befürchten täglich mehr, dass "der Islam zur Terror-Religion zur Geißel der Menschheit" geworden ist.Insgesamt kamen der UNO zufolge 1,2 Milliarden Dollar (1,02 Milliarden Euro) zusammen. UN-Generalsekretär António Guterres rief die internationale Gemeinschaft zur Zusammenarbeit mit den Taliban auf. Er sei optimistisch, dass dies auch unter den nun in Afghanistan herrschenden Taliban möglich sei, auch wenn dafür "technische Gespräche" mit diesen nötig seien. Zuvor hatte der Minister bereits angekündigt, dass jegliche Unterstützung für das Land nicht über "reine Nothilfe" für die Bevölkerung hinausgehen werde. Die USA sagten umgerechnet 54 Millionen Euro, Frankreich 100 Millionen Euro und die Schweiz 30 Millionen Euro zu. "Die Afghanen brauchen eine Rettungsleine", um ihre vielleicht "schwerste Stunde" zu überstehen, sagte Guterres. Er rief die internationale Gemeinschaft zur Zusammenarbeit mit den radikalislamischen Taliban auf."Es ist nicht möglich, in Afghanistan humanitäre Hilfe zu leisten, ohne mit den De-facto-Behörden zusammenzuarbeiten", sagt er am Rande der Konferenz. Kooperation mit den Taliban sei "zum jetzigen Zeitpunkt sehr wichtig". Er hatte die Geberkonferenz einberufen und den unmittelbaren Hilfsbedarf auf 606 Millionen Dollar (514 Millionen Euro) beziffert. Fast ein Drittel dieses Bedarfs ist im Zusammenhang mit der Machtübernahme der Taliban entstanden. Die UN selbst sagte 20 Millionen Dollar aus ihrem Nothilfefonds zu. "Jenseits der humanitären Hilfe werden wir unsere künftige Haltung gegenüber einer Regierung der Taliban nicht von deren Worten, sondern vielmehr von deren Taten abhängig machen", sagte Maas bei der Konferenz in Genf. Konkret müssten die neuen Machthaber Menschen mit Schutzstatus in Deutschland ausreisen lassen, "grundlegende Menschenrechte" achten, und das Land dürfe kein Unterschlupf mehr für internationalen "Terrorismus" werden. In Kabul lief derweil vier Wochen nach der Machtübernahme der Taliban der internationale kommerzielle Flugverkehr wieder an. Eine Maschine der pakistanischen Fluggesellschaft PIA landete mit etwa zehn Passagieren an Bord, darunter ein AFP-Journalist, in der afghanischen Hauptstadt. Das Flugzeug war in Islamabad gestartet. (P.Hansen--BTZ)
Formel-1-Rennen in Monza macht 15 Millionen Euro Verlust
Das Formel-1-Rennen in Monza hat sich für die Organisatoren vom finanziellen Standpunkt als Flop erwiesen. Lediglich 46.000 Fans kamen an den drei Tagen beim Großen Preis von Italien an die Strecke, 20.000 Personen waren beim Rennen am Sonntag dabei. Diese Zahlen lagen deutlich unter den Erwartungen. Damit sei ein Verlust von rund 15 Millionen Euro entstanden, beklagte Streckenchef Giuseppe Redaelli.
Hongkong will Liste der Vergehen unter umstrittenem Sicherheitsgesetz erweitern
In der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong sollen unter dem umstrittenen sogenannten Sicherheitsgesetz künftig weitere Vergehen gelistet werden. Die Behörden arbeiteten an einer örtlichen Gesetzgebung, welche zusätzliche Vergehen im Rahmen des "Sicherheitsgesetzes" beinhalte, sagte der inzwischen zum Sicherheitschef Hongkongs ernannte Ex-Polizeichef, Chris Tang, am Dienstag mehreren pekingtreuen Zeitungen.
Baerbock und Scholz
Die jüngsten Plagiatsvorwürfe gegen Annalena Baerbock (Die Grünen) liegen nicht lange zurück. Nun jedoch hat sich Plagiatsjäger Stefan Weber das Buch der grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock noch mal genau angesehen und festgestellt, mehr als 100 Mal hat die Grüne Baerbock Quellen nicht richtig angegeben, auch im Buch von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz wurde Plagiatsjäger Weber fündig, eine absolute Schande für die Grünen und auch die SPD, denn wie soll man Baerbock und Scholz ein ganzes Land anvertrauen, die vollkommen dreist abschreiben, was ganz klar auch ein vorsätzlicher Betrug sein könnte? Für das SPD-Mitglied Olaf Scholz kommt es vielleicht noch viel dicker, denn die Prüfung für; "Eine neue deutsche Wirklichkeit" von Scholz, hat bisher etliche verifizierte Plagiatsfragmente, wobei die Prüfung des Buches von Scholz noch nicht einmal abgeschlossen ist. Erste Übereinstimmungen gibt es auch bei den ach so schön vollmundigen Reden des SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz. "Abgekupfert wird im politischen Diskurs offenbar genauso dreist wie in der Wissenschaft, aber bei niemandem konnte man es bislang so werkprägend dokumentieren wie bei Annalena Baerbock", erklärte Weber. Wie üblich bei den Grünen gab es zu den neuerlich beschämenden Vorwürfen von Weber gegenüber der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock bisher keine Stellungnahme...! Ein Skandal ist, dass die SPD sich auch nicht zu den bewiesenen Plagiatsvorwürfen gegen ihren Kanzlerkandidaten Olaf Scholz äußert, weshalb die Grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und auch SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz, von BERLINER TAGESZEITUNG den negativen MURKS-Preis der Woche erhalten! ------ Erklärung des "MURKS Preis" von BERLINER TAGESZEITUNG:"MURKS" steht in der deutschen Umgangssprache für Pfusch und etwas Misslungenes - oder eben das Gefühl, wenn Dinge falsch laufen. Der Begriff wird in Sätzen wie „DAS ist ein totaler Murks“ synonym zu „Verpfuscht“ verwendet - oder auch als Verb: Du hast das vollkommen vermurkst/verpfuscht - ‚Du hast das völlig falsch gemacht‘. "MURKS" ist für BERLINER TAGESZEITUNG allerdings auch Bestandteil des "Berliner Dialekt" (auch als Berliner Mundart, Berlinisch oder Berlinerisch bezeichnet)eine Mundart, welche im Großraum Berlin-Brandenburg gesprochen wird. Im Zusammenhang mit einem oft derben, aber herzlichen Humor wird diese Ausdrucksweise auch als „Schnauze mit Herz“ bezeichnet. BERLINER TAGESZEITUNG vergibt den "MURKS Preis" wöchentlich, für ganz besonders schlechte Leistungen, wobei dieser Preis alles ist, aber ganz sicher kein "Preis" im "positiven Sinne" und als KRITIK gewertet werden darf!
Immer mehr Deutsche bestellen ihre Lebensmittel im Internet
Gut ein Viertel der Menschen in Deutschland (26 Prozent) bestellt zumindest hin und wieder Lebensmittel im Internet - und damit deutlich mehr als vor der Corona-Pandemie. Die Corona-Krise habe das Einkaufsverhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher offenbar "nachhaltig" verändert, erklärte der Digitalverband Bitkom am Dienstag. Vor der Pandemie kauften demnach lediglich 16 Prozent der Menschen ab und zu online ihre Lebensmittel ein.
Wild kostümierte Stars bei legendärer Met-Gala in New York
Die wild kostümierten Stars sind zurück in New York: Nach zwei Absagen wegen der Corona-Pandemie haben rund 400 Schauspieler, Musiker, Models und Sportler bei der legendären Jahresgala des New Yorker Metropolitan Museum of Art (Met) sich selbst und die Mode gefeiert. Mit besonders extravaganten Kreationen liefen am Montagabend (Ortszeit) Sängerin Billie Eilish, Rapper Lil Nas X und Turnerin Simone Biles über den cremefarbenen Teppich.
Berlin: Auto von Kandidat für Abgeordnetenhauswahl angezündet
Im Berliner Stadtteil Mahlsdorf ist in der Nacht zum Dienstag das Auto eines Politikers angezündet und erheblich beschädigt worden. Ein Anwohner habe die Polizei alarmiert, teilten die Beamten mit. Der auf der Straße parkende Wagen habe in Flammen gestanden, ein davor stehendes Auto sei ebenfalls beschädigt worden.
Lokführergewerkschaft GDL prüft DB-Angebot auch weiterhin
Die Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL) prüft auch weiterhin das von der Deutschen Bahn (DB) vorgelegte neue Angebot. Die Gewerkschaft könne nicht sagen, wie lange dies noch dauere, sagte eine Sprecherin der GDL am Dienstagmorgen. Die Bahn hatte das neue Angebot am Samstag vorgelegt und die GDL abermals zu Verhandlungen aufgefordert.
Verbände: Künftige Regierung muss gegen Kinderarmut handeln
Sozialverbände in Deutschland haben von der nächsten Bundesregierung einen entschlosseneren Kampf gegen Kinderarmut verlangt. Nur ein umfassendes Reformkonzept wie die Kindergrundsicherung könne die Kinderarmut, die in Deutschland jedes dritte Kind betreffe, spürbar lindern, erklärte das Bündnis Kindergrundsicherung am Dienstag. "Eine konzeptionell vollständig durchdachte Kindergrundsicherung gehört in den nächsten Koalitionsvertrag und muss ein zentrales sozialpolitisches Projekt der nächsten Bundesregierung werden", erklärte Jens Schubert, Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt und Sprecher des Bündnisses.
Junge Menschen halten Politik Untätigkeit in Klimakrise vor
Ein großer Teil der jungen Menschen in Deutschland hält das Handeln der Politik in der Klimakrise für unzureichend. 72 Prozent der 16- bis 25-Jährigen seien der Meinung, dass die Regierungen "nicht genug tun, um eine Klimakatastrophe zu verhindern", heißt es in einer Umfrage des Instituts Kantar, über das am Dienstag das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete. 82 Prozent gaben demnach an, dass "die Menschheit daran gescheitert ist, auf den Planeten aufzupassen"
Biden warnt vor Trump-ähnlichem Gouverneur für Kalifornien
Kurz vor der Abberufungswahl von Kaliforniens demokratischem Gouverneur Gavin Newsom hat US-Präsident Joe Biden vor einem Rechtsruck in dem US-Bundesstaat gewarnt. Sollten die Wähler für die Abwahl Newsoms stimmen, riskierten sie einen Gouverneur im Stil von Ex-Präsident Donald Trump, warnte der demokratische Staatschef am Montag (Ortszeit) bei einer Wahlkampfveranstaltung in Long Beach. "Entweder behaltet ihr Gavin Newsom als euren Gouverneur, oder ihr bekommt Donald Trump."
Studie: Ausbildungsabbrecher verdienen deutlich weniger
Der Abbruch einer Ausbildung macht sich auch im Verdienst bemerkbar. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag erklärte, lag das Einkommen von Ausbildungsabbrechern fünf Jahre nach dem ersten Ausbildungsbeginn 5,3 Prozent niedriger als bei Menschen, die ihre Ausbildung ohne Unterbrechung abschlossen. Zehn Jahre danach lag sie bereits bei 7,3 Prozent.
Streit um WM-Zyklus: Asiaten sind weiterhin auf FIFA-Linie
Die Debatte um den WM-Zyklus wird innerhalb des Fußball-Weltverbands FIFA immer mehr zur Auseinandersetzung zwischen den Kontinentalverbänden. Nach der afrikanischen Konföderation CAF hat sich nun auch die asiatische AFC auf die Seite der FIFA geschlagen.
Junge Frauen: Weniger Interesse für Politik als junge Männer
Frauen zwischen 18 und 29 Jahren interessieren sich einer Umfrage zufolge weniger für Politik als junge Männer. 21 Prozent der von YouGov befragten jungen Frauen hätten angegeben, sich stark für Politik zu interessieren, berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Dienstag. Unter den jungen Männern seien es dagegen 44 Prozent gewesen.
Putin kritisiert Anwesenheit ausländischer Truppen in Syrien
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Anwesenheit ausländischer Truppen in Syrien kritisiert. Nach einem Treffen Putins mit dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad erklärte der Kreml am Dienstag, das "Hauptproblem" Syriens sei die Einmischung durch fremde Truppen. Ausländische Streitkräfte halten sich laut Putin "ohne UN-Beschluss" und ohne die Zustimmung von Damaskus in Teilen des Landes auf. Dies sei ein Verstoß gegen das Völkerrecht, erklärte der russische Präsident.
China: Immobilienkonzern Evergrande räumt "hohen Druck" ein
Der überschuldete chinesische Immobilienriese Evergrande hat eingeräumt, unter "enormem Druck" zu stehen. In einer Mitteilung an die Börse in Hongkong erklärte der Konzern am Dienstag, er habe Finanzberater eingestellt, die "alle machbaren Lösungen" prüfen sollten, um den Schuldenberg abzutragen. Es gebe aber keine Garantie, dass Evergrande all seinen finanziellen Verpflichtungen werde nachkommen können, warnte der Konzern.
Einnahmen aus Hundesteuer steigen aktuell auf Rekordwert
Im Pandemiejahr 2020 haben die öffentlichen Kassen rund 380 Millionen Euro aus der Hundesteuer eingenommen. Dies sei ein Plus von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und ein Rekordwert, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mit. Der Trend setze sich auch dieses Jahr fort: Im ersten Quartal 2021 seien die Einnahmen 8,4 Prozent höher gewesen als im Vorjahresquartal.
Habeck fabuliert haltlos über Allianz mit der Landwirtschaft
Die Grünen wollen eine "neue Allianz" mit der Landwirtschaft schaffen. Landwirte sollten mehr Einkommen generieren können, ohne weiter zu industrialisieren, sagte Grünen-Chef Robert Habeck am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Die europäischen Agrargelder sollten "qualifiziert" werden, so dass diejenigen Landwirte mehr öffentliches Geld bekämen, die "weniger Druck auf der Fläche haben".
Google soll in Südkorea wegen Mssbrauchs Millionen zahlen
Der US-Internetkonzern Google muss in Südkorea ein Millionen-Bußgeld zahlen. Die Kartellbehörde verlangt rund 207 Milliarden Won (150 Millionen Euro), weil Google seine Marktmacht bei Betriebssystemen und auf dem Markt für Apps missbraucht habe, wie sie am Dienstag mitteilte. Die Behörde hatte seit 2016 gegen Google ermittelt.