Letzte Nachrichten
Zuschlag für Berlin: Final Four der EuroLeague wieder in Deutschland
Das Final Four der Basketball-EuroLeague findet nach der Premiere Ende Mai in Köln auch im kommenden Jahr in Deutschland statt. Das Turnier zum Abschluss der Saison 2021/22 wird in der Berliner Mercedes-Benz-Arena ausgetragen. Das gab die EuroLeague am Mittwoch bekannt. Gespielt wird vom 27. bis 29. Mai 2022.
RKI: Delta-Variante inzwischen auch in Deutschland vorherrschend
Die besonders ansteckende Delta-Variante des Coronavirus dominiert seit Ende Juni auch in Deutschland das Infektionsgeschehen. Laut einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) gehen inzwischen 59 Prozent aller Ansteckungen mit dem Coronavirus in Deutschland auf die Delta-Variante zurück. Der Anteil der zuvor vorherrschenden Alpha-Variante beträgt demnach nur noch 33 Prozent.
Langjähriger Palästinenser-Kommandeur Dschibril gestorben
Die radikale Palästinenserorganisation Volksfront zur Befreiung Palästinas - Generalkommando (PFLP-GC) hat den Tod ihres langjährigen Anführers Ahmed Dschibril bekannt gegeben. Dschibril sei in einem Krankenhaus in Syriens Hauptstadt Damaskus gestorben, bestätigte auch sein Sohn Bader Dschibril. Demnach starb der 83-Jährige eines natürlichen Todes infolge einer Krankheit. Dschibril galt als kategorischer Gegner aller Verhandlungen zwischen Palästinensern und Israel und als unerschütterlicher Unterstützer des syrischen Machthabers Baschar al-Assad.
Zahl der geborgenen Toten nach Hauseinsturz in Florida auf 46 gestiegen
Rund zwei Wochen nach dem Teileinsturz eines Wohnhochhauses in Florida ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf 46 angestiegen. Wie die Behörden am Mittwoch mitteilten, wurden zehn weitere Leichen aus den Trümmern des Gebäudes in der nahe Miami gelegenen Stadt Surfside geborgen. 94 Menschen werden nach wie vor vermisst. Es gibt so gut wie keine Hoffnung mehr, in den Trümmern noch Überlebende zu finden.
Deutschland: Kriminelle Clans und Mafia ohne Erbarmen jagen
In Amsterdam ist ein bekannter Kriminaljournalist bei durch Schüsse schwer verletzt worden und die Spur führt ins kriminelle Clan-Millieu, zur Mafia und zum organisierten Verbrechen. Der 64-jährige Peter de Vries wurde am Dienstag schwer verwundet ins Krankenhaus gebracht worden, wie die Polizei mitteilte. "Er kämpft um sein Leben", sagte die Bürgermeisterin von Amsterdam, Femke Halsema. Der Angriff ereignete sich am gestrgen Dienstagabend, 06. Juli 2021, gegen 19.30 Uhr, als de Vries ein Fernsehstudio in der Amsterdamer Innenstadt verlies. Er war zuvor in einer Talk-Show aufgetreten. Augenzeugen sagten dem Fernsehsender NOS, sie hätten fünf Schüsse gehört und de Vries sei am Kopf getroffen worden. Amsterdams Polizeichef Frank Paauw zufolge wurden in Folge des Angriffs drei Menschen festgenommen, darunter wahrscheinlich der Schütze. Genauere Angaben zu den Festgenommenen oder einem möglichen Tatmotiv machte Paauw nicht. Der niederländische Regierungschef Mark Rutte zeigte sich bei einer Pressekonferenz in Den Haag schockiert: "Das ist ein Angriff auf einen mutigen Journalisten und damit ein Angriff auf die Pressefreiheit!" Journalisten sagen hierzu in Amsterdam und Berlin, "...diese kriminellen Elemente müssen mit aller Härte, einschließlich der Macht der Geheimdienste bekämpft und wie ein Tier mit Tollwut rücksichtlos und ohne Erbarmen zur Strecke gebracht werden." Der Journalist und TV-Moderator de Vries ist für seine Rolle in hochkarätigen Kriminalfällen bekannt. (W. Winogradow--BTZ)
IAEA: Grobe Verstöße des Iran gegen Atomabkommen
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat dem Iran vorgeworfen, sich immer weiter von den Vereinbarungen des Atomabkommens von 2015 zu entfernen. Teheran beabsichtige die Produktion von Uranmetall mit einer Anreicherung von 20 Prozent, teilte IAEA-Chef Rafael Grossi am Dienstag den IAEA-Mitgliedstaaten mit. Deutschland, Frankreich und Großbritannien reagierten mit scharfer Kritik an Teheran. Der Iran habe "keinen glaubwürdigen zivilen Bedarf" an derlei Uranmetall, erklärten die Außenminister der Länder. Mit seinem Verhalten gefährde Teheran den Erfolg der derzeitigen Atomverhandlungen in Wien. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) und seine Kollegen aus Frankreich und Großbritannien äußerten angesichts von Grossis Bericht "schwerwiegende Sorgen". Dass Teheran Schritte in Richtung der Produktion von angereichertem Uranmetall unternommen habe, sei eine "ernsthafte Verletzung der iranischen Verpflichtungen" unter dem internationalen Atomabkommen. Die Produktion von Uranmetall sei ein "wichtiger Schritt in der Entwicklung einer nuklearen Waffe". Noch besorgniserregender sei die jüngste Verletzung des Atomabkommens durch den Iran angesichts der Tatsache, dass es bislang keinen Termin für die Fortsetzung der Verhandlungen über eine Wiederbelebung der Nuklearvereinbarung gebe, erklärten die Minister weiter. Die im April aufgenommenen Verhandlungen über einen Neustart des Atomabkommens in Wien waren in den vergangenen Wochen ins Stocken geraten. Unklar ist, wie sich die Wahl des Hardliners Ebrahim Raisi zum iranischen Präsidenten auswirken wird. Raisi übernimmt das Präsidentenamt am 3. August von seinem moderateren Vorgänger Hassan Ruhani. Die Außenminister Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs riefen den Iran auf, "alle Aktivitäten, die gegen das JCPoA verstoßen, ohne Verzögerung einzustellen und zu den Verhandlungen in Wien zurückzukehren". JCPoA ist die offizielle Bezeichnung für die Wiener Nuklearvereinbarung. "Wir haben mehrfach betont, dass die Zeit auf niemandes Seite ist", hoben die Minister mit Blick auf die Wiener Gespräche hervor. "Mit seinen jüngsten Schritten gefährdet der Iran trotz des Fortschritts, der in sechs Verhandlungsrunden bisher erzielt wurde, ein erfolgreiches Ende der Wiener Gespräche." Das internationale Atomabkommen von 2015 soll verhindern, dass der Iran die Fähigkeit zum Bau einer Atombombe erlangt. Als Teil des Abkommens hatte der Westen Sanktionen gegen Teheran gelockert. Die USA waren 2018 unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump aus der Vereinbarung ausgestiegen und hatten neue massive Strafmaßnahmen gegen den Iran in Kraft gesetzt. Als Reaktion zog sich Teheran schrittweise von seinen Verpflichtungen aus dem Abkommen zurück. (A. Madsen--BTZ)
EM-Halbfinale: England ohne Sancho in der Startelf
Jadon Sancho hat seinen Platz in der Startelf der englischen Fußball-Nationalmannschaft wieder verloren. Der junge Außenstürmer, der von Borussia Dortmund zu Manchester United wechselt, wurde von Teammanager Gareth Southgate für das EM-Halbfinale gegen Dänemark am Abend (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in London durch Bukayo Saka ersetzt. Im Viertelfinale gegen die Ukraine (4:0) hatte Sancho erstmals im Turnier von Beginn an gespielt.
Früherer Formel-1-Fahrer Reutemann gestorben
Argentinien trauert um den früheren Formel-1-Piloten Carlos Reutemann. Der Vizeweltmeister von 1981 starb am Mittwoch im Alter von 79 Jahren nach langer Krankheit, das bestätigte seine Tochter via Twitter. "Papa ging in Frieden und Würde, nachdem er wie ein Champion mit starkem Herzen gekämpft hatte", schrieb Cora Reutemann: "Ich bin stolz und gesegnet, dass ich so einen Vater hatte."
Österreichs Parlament verabschiedet umstrittene Anti-Terror-Gesetzgebung
Als Reaktion auf den islamistisch motivierten Anschlag in Wien im vergangenen November hat das österreichische Parlament am Mittwoch eine umstrittene Anti-Terror-Gesetzgebung beschlossen. Die neuen Regelungen ermöglichen es den Behörden unter anderem, elektronische Fußfesseln für bedingt entlassene Straftäter anzuordnen, die auf der Grundlage von Terrorparagrafen verurteilt wurden. Für heftige Kritik von Opposition und Justiz-Vertretern sorgte die Schaffung eines Straftatbestands für "religiös motivierte" Verbrechen.
Emirate wollen erstmals eine Frau ins All schicken
Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen erstmals eine Frau ins All schicken. Tausende Kandidaten hatten sich für eine Weltraummission beworben, zwei von ihnen wurden nun ausgewählt - darunter Nora al-Matruschi. Damit gehe ein Kindheitstraum in Erfüllung, sagte die 28-Jährige am Mittwoch in Dubai.
Höchste Sandburg der Welt in Dänemark erbaut
In Dänemark steht seit Mittwoch die höchste Sandburg der Welt. Sie ist nach Angaben ihrer Erbauer 21,16 Meter hoch und damit mehr als drei Meter höher als der bisherige Rekordhalter aus Deutschland. Im Sommer 2019 hatte es eine 17,66 Meter hohe Sandburg, die in Binz auf Rügen gebaut worden war, ins "Guiness Buch der Rekorde" geschafft.
Federer scheitert im Wimbledon-Viertelfinale überaus deutlich
Rekordchampion Roger Federer ist im Viertelfinale von Wimbledon krachend gescheitert. Dem achtmaligen Titelträger aus der Schweiz fehlte am Mittwoch jegliche Leichtigkeit, er verlor in 1:48 Stunden völlig verdient mit 3:6, 6:7 (4:7), 0:6 gegen Hubert Hurkacz. Der Pole trifft in seinem ersten Grand-Slam-Halbfinale am Freitag auf den Italiener Matteo Berrettini oder den Kanadier Felix Auger-Aliassime, der im Achtelfinale Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev ausgeschaltet hatte.
Jimmy und Rosalynn Carter feiern 75. Hochzeitstag mit der Familie
Der frühere US-Präsident Jimmy Carter hat seine Frau Rosalynn zum 75. Hochzeitstag mit einer Diamantkette überrascht. Der 96-jährige Friedensnobelpreisträger und seine drei Jahre jüngere Frau verbrachten am Mittwoch einen "ruhigen Tag" in ihrem Haus in Plains im Südstaat Georgia, wie eine Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. "Präsident Carter gab ihr eine Halskette mit Diamant-Anhänger."
Frankreichs Justizminister Dupond-Moretti massiv unter Druck
Rund ein Jahr nach seinem Amtsantritt gerät der französische Justizminister Eric Dupond-Moretti immer stärker unter Druck: Wie sein Umfeld am Mittwoch bestätigte, hat der frühere Staranwalt 300.000 Euro Einkommen im Jahr 2019 nicht bei der Steuer angegeben. Ein Mitarbeiter räumte nach Medienberichten einen "Fehler" des parteilosen Ministers ein, der aber inzwischen richtiggestellt worden sei.
Israels neuer Präsident Herzog vereidigt
In Jerusalem ist am Mittwoch der neue israelische Präsident Isaac Herzog vereidigt worden. Der frühere Chef der linksgerichteten Arbeitspartei sagte während der Zeremonie in der Knesset, er sei "geehrt" und freue sich auf seine Aufgaben als Staatschef. Er wolle "jedermanns Präsident" sein, fügte er hinzu. Mit Herzogs Vereidigung endet die siebenjährige Amtszeit des bisherigen Staatschefs Reuven Rivlin.
Tour de France: Van Aert gewinnt Ventoux-Etappe
Der belgische Radprofi Wout Van Aert hat die elfte Etappe der 108. Tour de France gewonnen. Bei der doppelten Überquerung des legendären Mont Ventoux siegte der Allrounder vom Team Jumbo-Visma am Mittwoch als Solist. Der slowenische Vorjahressieger Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) verteidigte das Gelbe Trikot auf den 198,9 km zwischen Sorgues und Malaucene erfolgreich.
Trump verklagt Facebook, Google und Twitter wegen "Zensur"
Der frühere US-Präsident Donald Trump verklagt die Internetriesen Facebook, Google und Twitter. Der nach der Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar von den großen Online-Plattformen verbannte Ex-Präsident kündigte am Mittwoch an, auch gegen die Chefs der Konzerne - Mark Zuckerberg, Sundar Pichai und Jack Dorsey - vor Gericht zu ziehen. Der 75-jährige Republikaner, der sich in seinem Golfclub in Bedminster im Bundesstaat New Jersey äußerte, wirft den Internetunternehmen "Zensur" vor.
Hessischer Landtag setzt Untersuchungsausschuss zu Anschlag von Hanau ein
Beinahe eineinhalb Jahre nach dem rassistischen Anschlag von Hanau setzt der hessische Landtag einen Untersuchungsausschuss zum Handeln der Behörden ein. Hinter einen entsprechenden Antrag der Opposition aus SPD, FDP und Linken stellten sich in einer Debatte am Mittwoch auch die Regierungsfraktionen von CDU und Grünen. Das Gremium soll die internen Abläufe bei der Polizei genauer in den Blick nehmen und mögliche Versäumnisse untersuchen.
Wimbledon: Djokovic ungefährdet im Halbfinale
Novak Djokovic hat den historischen 20. Grand-Slam-Titel in Wimbledon weiter fest im Visier. Der Weltranglistenerste aus Serbien, der in London seinen dritten Triumph in Serie anpeilt, zog am Mittwoch durch ein ungefährdetes 6:3, 6:4, 6:4 gegen den Ungarn Marton Fucsovics in sein zehntes Halbfinale in Wimbledon ein. Damit überholte er auch seinen früheren Coach Boris Becker, der in seinem "Wohnzimmer" neunmal die Vorschlussrunde erreicht hatte.
Trump soll sich in Vergangenheit positiv über Hitler geäußert haben
Der frühere US-Präsident Donald Trump soll sich einem Buch zufolge in der Vergangenheit positiv über Adolf Hitler geäußert haben. "Hitler hat viele gute Dinge gemacht", soll Trump 2018 bei einem Europa-Besuch anlässlich des hundertsten Jahrestags des Ende des Ersten Weltkriegs gesagt haben. Das berichtete die britische Tageszeitung "Guardian" am Mittwoch unter Berufung auf ein Buch des "Wall Street Journal"-Reporters Michael Bender, das kommende Woche erscheinen soll.
Kritik an Absage von Klima-Referendum in Frankreich
In Frankreich gibt es Kritik an der Absage des Klima-Referendums, das Präsident Emmanuel Macron in Aussicht gestellt hatte. Greenpeace nannte "die Klima-Untätigkeit der Regierung bedauerlich". Schritte zum Abbau der Treibhausgase seien überfällig, mahnte die Umweltschutzorganisation am Mittwoch auf Twitter.
Bericht: EU will härter gegen Geldwäsche vorgehen
Die Europäische Union will einem Medienbericht zufolge härter gegen Geldwäsche vorgehen. Die EU-Kommission plane diesbezüglich eine europaweite Höchstgrenze von Bargeldgeschäften und eine EU-Behörde zur Bekämpfung von Geldwäsche, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Geplant ist demnach ein Bargeldlimit von 10.000 Euro - ähnliche Limits existieren bereits in mehreren EU-Mitgliedstaaten, nicht aber in Deutschland.
Bundesregierung will Astrazeneca-Lieferungen an Drittstaaten abgeben
Die Bundesregierung will im Laufe des August alle weiteren Lieferungen mit dem Impfstoff Astrazeneca an Drittländer abgeben. Das hat das Bundeskabinett nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums am Mittwoch beschlossen. Zum Auftakt sollen mindestens 500.000 Dosen der Initiative Covax für die globale Verteilung von Covid-19-Impfstoffen zur Verfügung gestellt werden.
Frankfurter Buchmesse soll im Oktober auf Messegelände stattfinden
Die Frankfurter Buchmesse soll im Oktober vorbehaltlich der pandemischen Entwicklung und unter den dann geltenden Hygienebestimmungen auf dem Frankfurter Messegelände stattfinden. Ergänzt werde die Messe um digitale und hybride Angebote sowie ein Veranstaltungsprogramm der Stadt, teilten die Veranstalter am Mittwoch in Frankfurt am Main mit.
WHO-Bericht: Illegal entsorgter Elektroschrott schädigt die Gesundheit von Kindern
Immer mehr Elektroschrott landet vornehmlich in Ländern des globalen Südens und schädigt dort die Gesundheit von Kindern. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO, der auch auf dem Internationalen Berlin Forum zu Chemikalien und Nachhaltigkeit am Mittwoch und Donnerstag Thema ist. "Wir müssen dafür sorgen, dass Chemikalien so hergestellt und genutzt werden, dass von ihnen keine Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt ausgehen", erklärte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Mittwoch.
Ex-Polizist Adams zum Sieger der Demokraten-Vorwahl in New York ausgerufen
Der frühere Polizist Eric Adams ist zum Sieger der Vorwahlen der US-Demokraten für das New Yorker Rathaus ausgerufen worden - und hat damit beste Chancen auf das Bürgermeisteramt. Nach Angaben der New Yorker Wahlbehörde lag der 60-jährige Stadtteilbürgermeister von Brooklyn am Dienstagabend (Ortszeit) mit 50,5 Prozent der Stimmen genau einen Prozentpunkt vor seiner letzten verbliebenen Rivalin Kathryn Garcia. Die Differenz betrug nur rund 8400 Stimmen.
EU-Parlament drängt Kommission zu Handeln gegen Polen und Ungarn
Das EU-Parlament hat die Kommission gedrängt, schneller gegen mögliche Rechtsstaatsverstöße in Ungarn und Polen vorzugehen. In einer Debatte im Straßburger Parlament forderten Abgeordnete die Brüsseler Behörde am Mittwoch auf, den im Januar in Kraft getretenen Mechanismus zur Kürzung von Geldern bei Rechtsstaatsverstößen zum Einsatz zu bringen.
"Elsa" vor Auftreffen auf Florida wieder zu Tropensturm herabgestuft
Der Hurrikan "Elsa" ist vor seinem Auftreffen auf die Küste Floridas wieder zu einem Tropensturm herabgestuft worden. Das US-Hurrikanzentrum NHC in Miami warnte am Mittwoch vor Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern, starken Regenfällen und Hochwasser. Der Tropensturm dürfte im Verlauf des Mittwoch an der nördlichen Golfküste von Florida an Land treffen. Am Vorabend hatte das Hurrikanzentrum "Elsa" zu einem Hurrikan hochgestuft.
Löfven erneut zum schwedischen Regierungschef gewählt
Der Sozialdemokrat Stefan Löfven ist wieder Ministerpräsident Schwedens. Der 63-Jährige blieb am Mittwoch bei einer Abstimmung im Parlament mit 173 Nein-Stimmen unter der Blockade-Mehrheit von 175 Stimmen und ist damit erneut Regierungschef. 116 Abgeordnete stimmten für ihn, 60 enthielten sich. Löfven hatte erst kürzlich nach einer verlorenen Vertrauensabstimmung im Parlament seinen Rücktritt erklärt.
Nagelsmann: Erstes Training mit Upamecano und Ulreich
Bayern Münchens neuer Trainer Julian Nagelsmann hat sich bei seiner ersten Einheit an der Säbener Straße mit einem Rumpfkader um Neuzugang Dayot Upamecano und Rückkehrer Sven Ulreich begnügen müssen. Die elf EM-Teilnehmer wie Kapitän Manuel Neuer, Thomas Müller oder Robert Lewandowski haben noch zwei bis drei Wochen Urlaub. Alphonso Davies ist bis Anfang August mit der kanadischen Nationalmannschaft unterwegs.
Frankreich fürchtet vierte Corona-Welle mitten im Sommer
Frankreich fürchtet in der Corona-Pandemie "eine schnelle vierte Welle". Die hochansteckende Delta-Variante könne den Franzosen "den Sommer verderben", warnte Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch nach der wöchentlichen Sitzung des Corona-Kabinetts unter Leitung von Präsident Emmanuel Macron. Die Regierung prüft deshalb eine Impf-Pflicht für das Gesundheitspersonal und neue Auflagen für nicht Immunisierte.
Geldstrafen für vier Männer wegen Misshandlung von Flüchtlingen in Burbach
Mehr als zweieinhalb Jahre nach Beginn des Hauptprozesses um die Misshandlung von Flüchtlingen in einer Notunterunterkunft im nordrhein-westfälischen Burbach sind vier Männer zu Geldstrafen verurteilt worden. Drei Mitarbeiter des Wachpersonals sowie ein Sozialbetreuer müssen wegen Freiheitsberaubung insgesamt zwischen 900 und 3500 Euro Strafe zahlen, wie eine Sprecherin des Landgerichts in Siegen erklärte. Einer von ihnen sei zudem wegen Nötigung verurteilt worden.