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Scholz will private mit gesetzlicher Pflegeversicherung zusammenlegen
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will als ersten Schritt hin zu einer Bürgerversicherung die private mit der gesetzlicher Pflegeversicherung zusammenlegen. Das Ziel sei eine Pflege-Vollversicherung, sagte der Bundesfinanzminister in einem am Donnerstag veröffentlichten Gespräch mit der Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele. Die Pflegeversicherung soll nur der Einstieg sein, auch für die Krankenversicherung will Scholz im Fall einer Regierungsbeteiligung perspektivisch einen Einstieg in die Bürgerversicherung.
Im Mai nur rund ein Drittel der Betten in Hotels und Pensionen belegt
In Deutschlands Hotels und Pensionen standen wegen der Corona-Einschränkungen auch im Mai viele Betten leer. Die Zahl der Übernachtungen in- und ausländischer Gäste lag bei 14,3 Millionen, das war nur etwa ein Drittel der Übernachtungen im Mai 2019, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Im Mai 2020 hatte es sogar noch schlechter ausgesehen.
Dubais Hafenbehörde gibt Entwarnung nach Feuer auf Containerschiff
Nach einer Explosion und einem Feuer auf einem Containerschiff im Hafen von Dubai hat die Hafenbehörde Entwarnung gegeben. Alle notwendigen Maßnahmen seien ergriffen worden, "um sicherzustellen, dass der normale Schiffsverkehr im Hafen ohne Unterbrechung weiterläuft", erklärte die Behörde am Donnerstagmorgen. Wie die Pressestelle des Emirats mitteilte, wurde der Brand unter Kontrolle gebracht. Demnach gab es keine Verletzten.
ZDF: 15,52 Millionen sehen Englands Finaleinzug
Das ZDF hat am Mittwochabend mit seiner Live-Übertragung vom zweiten EM-Halbfinale zwischen England und Dänemark (2:1 n.V.) eine hervorragende Quote erzielt. Durchschnittlich 15,52 Millionen Zuschauer verfolgten den ersten Finaleinzug der Briten bei einer EM vor den Fernsehern, dies entsprach einem Marktanteil von 56,0 Prozent.
Deutsche Exporte klettern im Mai nur ganz leicht
Die deutschen Exporte haben im Mai gegenüber dem Vormonat April leicht zugelegt und lagen fast wieder auf Vorkrisenniveau. Der Wert der Ausfuhren von Waren made in Germany betrug im Mai 109,4 Milliarden Euro, das waren 0,3 Prozent mehr als im April, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Damit lagen die Exporte nur 0,3 Prozent unter dem Niveau von Februar 2020, dem letzten Monat vor Beginn der Corona-Einschränkungen in Deutschland. Die Importe stiegen von April bis Mai deutlich kräftiger, nämlich um 3,4 Prozent, wie das Statistikamt weiter mitteilte. Der Wert lag im Mai bei 97,1 Milliarden Euro und damit um 9,4 Prozent über Vorkrisenniveau. Im Vorjahresvergleich stiegen die Exporte um 36,4 Prozent und die Importe um 32,6 Prozent. Dieser Anstieg begründet sich vor allem durch das niedrige Niveau im Frühjahr 2020, wie die Statistiker hervorhoben. (K. Berger--BTZ)
Ifo: Materialmangel in der Baubranche verschärft sich
Deutschlands Bauunternehmen leiden immer stärker unter Materialmangel und steigenden Einkaufspreisen: In Umfragen des Ifo-Instituts in München berichteten 95,2 Prozent der Befragten im Juni von steigenden Einkaufspreisen in den vorangegangen drei Monaten. "Die Probleme sind vielfältig und haben sich gegenüber dem Vormonat nochmals verschärft", erklärte Felix Leiss vom Ifo-Institut am Donnerstag. Im Hochbau meldeten demnach 50,4 Prozent der Betriebe Beeinträchtigungen durch Lieferverzögerungen. Im Mai waren es 43,9 Prozent gewesen und im April 23,9 Prozent. Im Tiefbau berichteten im Juni 40,5 Prozent der Befragten von Problemen bei der Beschaffung. Auch das ist laut Ifo ein spürbarer Anstieg gegenüber dem Vormonat, als es 33,5 Prozent waren. Im März sei im Tiefbau mit 2,9 Prozent kaum von Lieferproblemen die Rede gewesen. "Die Versorgung mit Schnittholz ist immer noch ein großes Thema auf den deutschen Baustellen. Aber auch erdölbasierte Baustoffe sind knapp", erklärte Leiss. "So fehlt es vielerorts an synthetischen Dämmmaterialien, Kanalgrundrohren und anderen Kunststoffteilen." Dazu kämen die Lieferprobleme und Preissteigerungen beim Stahl. (I. Johansson--BTZ)
Wohnfläche je Einwohner erhöht sich in Deutschland weiter
Die Zahl der Wohnungen und auch die Wohnfläche pro Einwohnerin oder Einwohner haben sich im vergangenen Jahr in Deutschland weiter erhöht. Ende 2020 wurden 42,8 Millionen Wohnungen hierzulande gezählt, das waren rund 291.000 oder 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Die Wohnfläche je Wohnung betrug Ende 2020 im Durchschnitt 92 Quadratmeter. Pro Einwohnerin oder Einwohner waren es 47,4 Quadratmeter.
Pannenhelfer wird in Thüringen unter Sattelzug eingeklemmt und stirbt
Ein Pannenhelfer ist auf der Autobahn 4 bei Gotha in Thüringen unter einer Sattelzugmaschine eingeklemmt worden und gestorben. Der 46 Jahre alte Mitarbeiter eines Abschleppdienstes wollte am Mittwoch mit einem Kollegen ein Pannenfahrzeug vom Standstreifen bergen, wie die Thüringer Autobahnpolizei am Donnerstag mitteilte. Bei den Bergungsarbeiten sei der Mann eingeklemmt worden.
Feuerwehr: 80-Jährige stirbt nach einem Bad in der Ostsee
Eine 80-Jährige ist in Mecklenburg-Vorpommern nach einem Bad in der Ostsee gestorben. Ein Rettungsschwimmer am Strand von Kloster auf der Insel Hiddensee hatte am Mittwochnachmittag einen leblosen Körper im Wasser entdeckt, wie die Polizei in Neubrandenburg am Donnerstag mitteilte.
Deutsche Exporte erreichen im Mai fast wieder Vorkrisenniveau
Die deutschen Exporte haben im Mai fast wieder ihr Vorkrisenniveau erreicht. Der Wert der Ausfuhren von Waren made in Germany betrug 109,4 Milliarden Euro, er lag damit nur 0,3 Prozent unter dem Niveau von Februar 2020, dem letzten Monat vor Beginn der Corona-Einschränkungen in Deutschland. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnte aber am Donnerstag, anhaltende Lieferengpässe drohten den Außenhandel auszubremsen.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 5,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter am Donnerstagmorgen mitteilte, lag die Inzidenz bei 5,2 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Am Wochenende war der Wert erstmals seit langem unter fünf gesunken. Am Sonntag und Montag lag er dann wieder bei fünf, am Dienstag erneut bei 4,9 und am Mittwoch bei 5,1.
Olympia: IOC-Präsident Thomas Bach in Tokio eingetroffen
IOC-Präsident Thomas Bach ist am Donnerstag in der Olympia-Gastgeberstadt Tokio eingetroffen. Der Fecht-Olympiasieger von 1976 wird wegen der Corona-Pandemie nach seiner Ankunft in Japan zunächst für drei Tage isoliert. Bach sollte ursprünglich bereits im Mai nach Tokio reisen, dieses Vorhaben wurde aber aus verschiedenen Gründen verschoben. Unter anderem war der Corona-Notstand in der Metropole verlängert worden.
USA: Golfstar Cabrera wegen häuslicher Gewalt im Gefängnis
Der argentinische Golfstar Angel Cabrera ist wegen häuslicher Gewalt zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht in der argentinischen Provinz Cordoba befand den zweimaligen Major-Champion für schuldig, seine ehemalige Partnerin Cecilia Torres zweimal geschlagen zu haben.
NHL: Tampa Bay Lightning gewinnt erneut den Stanley Cup
Titelverteidiger Tampa Bay Lightning hat zum dritten Mal den begehrten Stanley Cup in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL gewonnen. Das Team um Kapitän Steve Stamkos setzte sich in der Nacht zum Donnerstag im fünften Finale gegen Rekordmeister Montreal Canadiens mit 1:0 durch und entschied die Best-of-seven-Serie mit 4:1 für sich. Den Siegtreffer für Tampa erzielte Rookie Ross Colton.
EM Finale: "Wissen, was der Fußball diesem Land bedeutet"
Das erste Finale für den englischen Fußball seit 55 Jahren, die Chance auf den ersten EM-Titel - die historische Dimension der eigenen Leistung sorgte auch bei den Helden von Wembley für Gänsehaut. "Unglaublich, wir bestreiten ein Endspiel, und das auch noch zu Hause. Was für ein Gefühl", sagte Harry Kane nach dem 2:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung gegen Dänemark.
Anders als van der Poel: Belgier Van Aert will bis Paris fahren
Der belgische Radprofi Wout Van Aert hat eine vorzeitige Abreise von der 108. Tour de France wegen der Olympischen Spiele in Tokio ausgeschlossen. "Ich bleibe bis Paris. Das ist der Plan. Ich glaube, das ist eine gute Vorbereitung für Olympia", sagte Van Aert nach seinem spektakulären Solo-Sieg auf der Ventoux-Etappe der Tour am Mittwoch.
Vier "Söldner" nach Mord an haitianischem Präsidenten getötet - Zwei Festnahmen
Nach der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse sind mehrere Verdächtige getötet worden. Vier "Söldner" seien am Mittwoch erschossen und zwei weitere festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Das Attentat auf Moïse löste international Bestürzung aus und dürfte die Krise in dem von Instabilität und großer Armut geprägten Karibikstaat noch verschärfen. Am Donnerstag befasst sich der UN-Sicherheitsrat mit der Lage in dem Land.
Budapest: Homosexuellen-Gesetz tritt heute in Ungarn in Kraft
In Ungarn soll am Donnerstag das umstrittene Gesetz zur Beschränkung der Information über Homo- und Transsexualität in Kraft treten. Dieses untersagt unter anderem Bildungsprogramme oder Werbung von Großunternehmen, die sich mit Homo- und Transsexuellen solidarisch erklären. Auch Aufklärungsbücher dazu soll es nicht mehr geben. Offizielles Ziel ist der Schutz von Minderjährigen, Aktivisten sprechen von einem Schlag gegen die LGBTQ-Gemeinde.
UN-Sicherheitsrat tagt Donnerstag zu Mord an haitianischem Präsidenten
Der UN-Sicherheitsrat befasst sich nach Angaben aus Diplomatenkreisen am Donnerstag in einer Dringlichkeitssitzung mit dem Mord an Haitis Präsident Jovenel Moïse. Das von den USA und Mexiko beantragte Treffen findet demnach hinter verschlossenen Türen statt. Moïse war nach Angaben von Regierungschef Claude Joseph in der Nacht zum Mittwoch in seinem Haus von Attentätern getötet worden. Joseph rief den Ausnahmezustand aus.
Merkel empfängt im Kanzleramt nigrischen Präsidenten Bazoum
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) empfängt am Donnerstagabend den nigrischen Präsidenten Mohamed Bazoum im Kanzleramt. Der Arbeitsbesuch Bazoums findet nach Angaben der Bundesregierung im Rahmen eines Abendessens statt. Im Vorfeld des Gesprächs (18.30 Uhr) sind Pressestatements beider Politiker vorgesehen.
Bundesgerichtshof urteilt Kabelanschluss durch den Vermieter
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe prüft am Donnerstag (9.00 Uhr), ob Mieter dauerhaft an einen vom Vermieter bereitgestellten Kabelanschluss für Fernsehen und Radio gebunden werden dürfen. Die Vivawest Wohnen GmbH, einer der größten Wohnungsvermieter in Nordrhein-Westfalen, hat etwa 108.000 ihrer 120.000 Mietwohnungen an das Kabelnetz angeschlossen. Die Kosten werden als Betriebskosten an die Mieter weitergegeben, eine Möglichkeit zur Kündigung besteht nicht. (Az: I ZR 106/20)
Urteil zu Negativzinsen vor Landgericht Leipzig erwartet
Immer mehr Banken in Deutschland verlangen von ihren Kundinnen und Kunden Strafzinsen - mitten in dieser Debatte um Negativzinsen verkündet das Landgericht Leipzig am Donnerstag (12.00 Uhr) ein Urteil in einem Verfahren der Verbraucherzentrale Sachsen gegen die Sparkasse Vogtland. Dabei geht es um die Einführung eines sogenannten Verwahrentgelts.
Maas trifft Außenminister Luxemburgs und Frankreichs
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) wird am Donnerstag zu einem Besuch in Luxemburg erwartet. Zunächst trifft er nach Angaben eines Sprechers in der Gemeinde Schengen mit den Außenministern Luxemburgs und Frankreichs, Jean Asselborn und Jean-Yves Le Drian zusammen. Geplant ist ein gemeinsamer Besuch des Schengen-Denkmals im Dreiländereck und ein Gespräch zu aktuellen Themen.
Brüssel: EU-Parlament stimmt über Kritik an der Türkei ab
Das Europaparlament stimmt am Donnerstag (ab 09.45 Uhr) über eine Türkei-Entschließung ab, in welcher der Umgang Ankaras mit Oppositionsparteien kritisiert werden soll. Unter anderem wird in der Vorlage die anhaltende Repression gegen die prokurdische HDP angeprangert. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan beschuldigt die HDP regelmäßig, der politische Arm der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zu sein.
Südafrikas Ex-Präsident Zuma tritt 15-monatige Haftstrafe an
Der zu einer Haftstrafe verurteilte südafrikanische Ex-Präsident Jacob Zuma hat seine 15-monatige Haftstrafe angetreten. Der 79-Jährige stellte sich am späten Mittwochabend kurz vor Ablauf einer Frist den Behörden, wie seine Stiftung mitteilte. Zuma habe sich entschieden, den Anweisungen der Justiz Folge zu leisten und sich in ein Gefängnis in seiner Heimatprovinz KwaZulu-Natal zu begeben.
Suche nach Überlebenden in Hochhausruine in Florida wird eingestellt
Rund zwei Wochen nach dem Teileinsturz eines Wohnhochhauses in Florida stellen die Rettungskräfte die Suche nach Überlebenden ein. Für den Such- und Rettungseinsatz seien alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausgeschöpft worden, sagte am Mittwoch die Verwaltungschefin des Bezirks Miami Dade, Daniella Levine Cava. Daher sei die "extrem schwierige Entscheidung" getroffen worden, dass sich die Helfer von Mitternacht an auf die Bergung der Leichen konzentrieren.
Frau von ermordetem haitianischen Präsidenten wird in Florida behandelt
Nach dem tödlichen Attentat auf Haitis Präsidenten Jovenel Moïse ist dessen Frau Martine zur Behandlung in die USA geflogen worden. Sie sei am Mittwochnachmittag (Ortszeit) im Bundesstaat Florida eingetroffen und anschließend ins Krankenhaus Jackson Memorial in Miami eingeliefert worden, berichteten mehrere US-Medien. Martine Moïse war bei dem Anschlag auf ihren Mann verletzt und zunächst in einer örtlichen Klinik versorgt worden.
30 Jahre Haft für Ermordung von Familie wegen Erbschaftsstreits in Frankreich
Die Tat hatte vor vier Jahren für Entsetzen in ganz Frankreich gesorgt: Wegen eines Erbschaftsstreits um ein paar Goldbarren erschlug ein Mann seinen Schwager und dessen Familie mit der Brechstange - am Mittwoch wurde der 50-jährige Hubert Caouissin vom Schwurgericht in Nantes nun zu 30 Jahren Haft verurteilt. Nach Erkenntnissen der Ermittler hatte es die Goldbarren in Wahrheit nie gegeben.
England schreibt Geschichte und will den Titel - Dänemarks Reise endet
England greift nach der Krone, Dänemark geht in die Knie: Die Three Lions lassen das Mutterland des Fußballs weiter vom Titel träumen und stehen erstmals in einem EM-Finale - die wundersame Reise der dänischen Außenseiter endet dagegen auf ganz bittere Weise in Wembley. Die Engländer gewannen ein enges Halbfinale mit 2:1 (1:1) nach Verlängerung und gehen am Sonntag mit Schwung ins Endspiel gegen Topfavorit Italien. 55 Jahre nach dem WM-Sieg im eigenen Land winkt endlich der zweite große Triumph.
New York feiert systemrelevante Berufsgruppen mit großer Parade
Ärzte, Pflegepersonal, Lieferanten, U-Bahn-Fahrer: New York hat mit einer großen Parade die Mitarbeiter systemrelevanter Branchen in der Corona-Pandemie gewürdigt. Vertreter der verschiedenen Berufsgruppen marschierten am Mittwoch über den Broadway und ließen sich von den Bewohnern der Millionenstadt an der US-Ostküste als "Helden" feiern. Zahlreiche Menschen versammelten sich am Straßenrand, um ihren Dank zum Ausdruck zu bringen.
Kenias Regierung "besorgt" über Auswilderungspläne britischer Tierschützer
Kenias Regierung hat irritiert auf Pläne britischer Tierschützer reagiert, die eine ganze Elefanten-Herde aus einem Tierpark im Süden Englands per Flugzeug nach Kenia bringen und auswildern wollen. Kenias Tourismus- und Tierschutz-Ministerium erklärte am Mittwoch, es habe Berichte über die Pläne der Aspinall-Stiftung "mit Besorgnis" zur Kenntnis genommen. Weder das Ministerium noch die kenianische Tierschutzbehörde sei von den Briten "kontaktiert oder konsultiert" worden.
Erneut ungewöhnlich großer Diamant in Botsuana entdeckt
Minenarbeiter haben in Botsuana erneut einen ungewöhnlich großen Diamanten entdeckt. Der weiße Edelstein wiege 1174 Karat und sei der drittgrößte Diamant der Welt, sagte der Geschäftsleiter der kanadischen Diamantenfirma Lucara, Naseem Lahri, am Mittwoch in Botsuanas Hauptstadt Gaborone. Nach Lahris Angaben verdrängt der Edelstein damit einen Diamanten, den die botsuanische Diamantenfirma Debswana Anfang Juni als drittgrößten Diamanten der Welt ausgerufen hatte.