Letzte Nachrichten
Wirtschaft
Europäische Flugsicherheitsbehörde hebt Verbot für Boeing 737 MAX auf
Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA hat das Flugverbot für die Boeing 737 MAX aufgehoben. Nach einer "eingehenden Prüfung" sei entschieden worden, dass die Maschine wieder grünes Licht bekomme und sicher fliegen könne, erklärte EASA-Chef Patrick Ky am Mittwoch. Die Untersuchung durch die Flugsicherheitsbehörde sei "in vollkommener Unabhängigkeit" von Boeing oder der US-Luftfahrtaufsicht FAA sowie "ohne wirtschaftlichen oder politischen Druck" erfolgt, versicherte die Behörde.
Sport
Jungstar Ödegaard wechselt auf Leihbasis von Real zu Arsenal
Der norwegische Fußball-Jungstar Martin Ödegaard wechselt auf Leihbasis zum FC Arsenal in die englische Premier League. Wie die Gunners am Mittwoch mitteilten, kommt der Offensivspieler bis zum Saisonende von Real Madrid. Bei den Königlichen kam der 22-Jährige in dieser Spielzeit bislang nur siebenmal in der Liga zum Einsatz.
Boulevard
Wikipedia-Autor wegen verzerrender Negativdarstellung zu Geldstrafe verurteilt
Wegen mutwillig verzerrender negativer Darstellungen und falscher Behauptungen in einem Wikipedia-Artikel hat das Landgericht Koblenz einen Autor der Online-Enzyklopädie zu einer Strafe von 8000 Euro verurteilt. Dessen Beiträge in einem von ihm mitverfassten Text über einen Komponisten und politischen Autor seien "bewusst einseitig und negativ verzerrend", entschieden die Richter nach Angaben vom Mittwoch in einem von dem Autor angestrengten Prozess. (Az 9 O 80/20)
Boulevard
Zu viele Frauen auf Chefposten - Paris bleibt Geldbuße erspart
Wegen angeblich zu vieler Frauen auf Chefposten sollte die Stadt Paris eine Geldbuße von 90.000 Euro zahlen. Doch nun hat die französische Regierung Einsicht gezeigt; die Strafe wegen "Diskriminierung" von Männern ist kassiert. Bürgermeisterin Anne Hidalgo äußerte sich am Mittwoch erleichtert, sie hielt die Buße für "absurd".
Politik
Knobloch warnt vor Erstarken des Antisemitismus - und kritisiert AfD
In ihrer Rede in der Gedenkstunde des Bundestags für die Opfer des Nationalsozialismus hat die Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München, Charlotte Knobloch, vor einem Erstarken des Antisemitismus gewarnt. Die Holocaust-Überlebende richtete sich dabei im Plenum des Bundestags ausdrücklich an die AfD. "Ich kann nicht so tun, als kümmerte es mich nicht, dass Sie hier sitzen", sagte sie am Mittwoch an die AfD-Angeordneten gewandt.
Politik
Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus - und Warnungen vor neuen Gefahren
Mit zutiefst persönlich gefärbten Reden einer Zeitzeugin des Holocaust und einer Vertreterin der jungen Generation von Juden in Deutschland hat der Bundestag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Die 88-jährige Charlotte Knobloch berichtete am Mittwoch im Plenum von Hass und Verfolgung, die sie als Kind selbst miterlebt hatte. Die 33 Jahre alte Marina Weisband sprach von den Gefahren, denen Juden auch heute noch in Deutschland ausgesetzt sind.
Politik
Laschet: Langzeitplan in Kampf gegen Corona wäre "falsche Herangehensweise"
In der Debatte über künftige Ausstiegsszenarien aus den verschärften Corona-Auflagen hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) Forderungen nach einem Langzeitplan eine Absage erteilt. "Keiner kann heute sagen, was im Mai und im Juni und im Juli geöffnet oder geschlossen wird", sagte Laschet am Mittwoch vor dem Düsseldorfer Landtag.
Wirtschaft
Designierte US-Handelsministerin kündigt harten Kurs gegenüber China an
Die vom neuen US-Präsidenten Joe Biden nominierte Handelsministerin Gina Raimondo hat einen harten Kurs gegenüber China angekündigt. Sollte sie vom Senat als Ministerin bestätigt werden, werde sie "sehr aggressiv sein, um den Amerikanern dabei zu helfen, sich gegen die unfairen Praktiken Chinas zu wehren", sagte Raimondo am Dienstag bei einer Anhörung in der Kongresskammer.
Boulevard
Biontech: Sanofi-Beteiligung an Vakzin-Produktion ändert nichts an Liefermenge 2021
Die Beteiligung des französischen Pharmariesen Sanofi an der Herstellung des Corona-Impfstoffs von Biontech ändert nach Angaben des Mainzer Unternehmens nichts am Gesamtumfang der Vakzin-Produktion. Es bleibe bei den geplanten zwei Milliarden Impfdosen, teilte Biontech-Sprecherin Yasmina Alatovic am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP schriftlich mit. Mit der Bereitstellung von Abfüllkapazitäten für mehr als 125 Millionen Impfdosen unterstütze Sanofi die von Biontech und seinem US-Partner Pfizer geplanten Vakzin-Lieferungen.
Sport
Zum Schnäppchentarif: Max Meyer zum 1. FC Köln
Fußball-Bundesligist 1. FC Köln setzt im Abstiegskampf auf prominente Verstärkung. Der Tabellen-16. verpflichtete am Mittwoch den früheren Nationalspieler Max Meyer (25) zunächst bis zum Saisonende - und das offensichtlich zum Schnäppchentarif.
Boulevard
China testet per Anal-Abstrich auf Coronavirus
Die chinesischen Behörden nehmen Corona-Tests nun auch per Anal-Abstrich vor. Diese Methode könne "die Nachweisrate bei infizierten Personen erhöhen", da das Virus im Anus länger nachweisbar sei als in den Atemwegen, sagte Li Tongzeng, ein leitender Arzt des Youan Krankenhauses in Peking, dem staatlichen Fernsehsender CCTV. Dem Sender zufolge wird jedoch weiterhin großteils per Rachen- und Nasen-Abstrich getestet, da die Anal-Methode nicht sehr "angenehm" sei.
Boulevard
Astrazeneca sagt Treffen mit EU-Vertretern ab
Das Pharma-Unternehmen Astrazeneca hat ein am Mittwoch angesetztes Treffen mit EU-Vertretern zu Streitigkeiten wegen Lieferengpässen beim Corona-Impfstoff kurzfristig abgesagt. Das sagte ein EU-Vertreter der Nachrichtenagentur AFP. Zur Begründung des britisch-schwedischen Herstellers machte er zunächst keine Angaben.
Boulevard
Astrazeneca will doch an Treffen mit EU-Vertretern teilnehmen
Das Pharma-Unternehmen Astrazeneca will doch an einem am Mittwochabend angesetzten Treffen mit EU-Vertretern zu Streitigkeiten wegen Lieferengpässen bei seinem Corona-Impfstoff teilnehmen. "Wir haben uns nicht zurückgezogen", erklärte ein Sprecher des britisch-schwedischen Unternehmens auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP. Eine Sprecherin der EU-Kommission hatte kurz zuvor noch frühere Angaben eines EU-Vertreters bestätigt, wonach Astrazeneca seine Teilnahme an dem Treffen abgesagt hatte.
Sport
Löw kämpft um Musiala: Einladung für Länderspiele im März?
Joachim Löw hat den Kampf um Supertalent Jamal Musiala offenbar zur Chefsache erklärt. Der Bundestrainer plant nach Informationen der Sport Bild, den aktuell noch 17-Jährigen für die WM-Qualifikationsspiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im März gegen Island, in Rumänien und gegen Nordmazedonien einzuladen. Musiala spielt derzeit für die U21 Englands und steht deshalb auch im Fokus von Gareth Southgate, dem Teammanager der Three Lions.
Politik
Früherer Sicherheitsberater Macrons kommt vor Gericht
Der frühere Sicherheitsberater von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kommt vor Gericht: Die Justiz ordnete ein Strafverfahren gegen Alexandre Benalla an, wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch von den Ermittlern erfuhr. Macron war nach einer Prügelattacke Benallas gegen Demonstranten bei der Pariser Maikundgebung 2018 massiv unter Druck geraten. Sein Sicherheitsberater musste daraufhin gehen.
Wirtschaft
Ifo-Institut: Lockdown führt vor allem im Einzelhandel zu Entlassungen
Der anhaltende Lockdown wirkt sich nach Angaben des Münchner Ifo-Instituts besonders auf die Beschäftigungssituation im Einzelhandel aus. Wie die Wirtschaftsforscher am Mittwoch mitteilten, schrumpften die Einstellungspläne der Unternehmen zum Jahresbeginn leicht, das Barometer sank von 95,5 Punkten im Dezember auf 95 Punkte im Januar. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Branchen.
Politik
Amnesty wirft Frankreichs Polizei Diskriminierung vor
In Frankreich werden Menschen wegen ihrer Hautfarbe und Herkunft systematisch von der Polizei diskriminiert - das zumindest werfen Amnesty International, Human Rights Watch und vier weitere Organisationen den Sicherheitskräften vor. Sie drohten dem französischen Staat am Mittwoch mit einer Sammelklage, wenn er nicht innerhalb von vier Monaten auf die Vorwürfe reagiert.
Boulevard
US-Studie sieht kein erhöhtes Corona-Infektionsrisiko in Schulen
Schulen mit Schutzmaßnahmen wie Abstandhalten und Maskentragen haben laut einer US-Studie kein erhöhtes Risiko, sich zu Infektionsherden zu entwickeln. Die US-Behörde zur Bekämpfung und Eindämmung von Seuchen (CDC) untersuchte dazu Daten aus Schulen in den Vereinigten Staaten und europäischen Ländern, in denen Präsenzunterricht stattfand. Zwar seien dort Corona-Infektionen aufgetreten, es spreche aber "wenig dafür, dass Schulen in bedeutendem Maße zu erhöhten Ansteckungen" beigetragen hätten.
Politik
Karlsruhe gibt Klagen wegen menschenunwürdiger Unterbringung Gefangener teils statt
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat zwei Verfassungsbeschwerden wegen menschenunwürdiger Unterbringung von Gefangenen teilweise stattgegeben. Dabei beurteilten die Karlsruher Richter laut Mitteilung vom Mittwoch nicht die Haftbedingungen selbst, sondern rügten das Vorgehen der anderen Gerichte in den Verfahren. Die beiden Fälle müssen nun vom Landgericht Augsburg neu verhandelt werden. (Az. 1 BvR 117/16 und 1 BvR 149/16)
Sport
VfB-Präsident Vogt: "Größte interne Krise" - Absage der Mitgliederversammlung
Der Machtkampf beim VfB Stuttgart zwischen Präsident Claus Vogt und Vorstandschef Thomas Hitzlsperger spitzt sich weiter zu. Nun weigert sich Vogt "gegen den erklärten Willen meiner beiden weiteren Präsidiumsmitglieder", der für den 18. März geplanten Mitgliederversammlung seine Zustimmung zu geben.
Boulevard
Streit der EU mit Astrazeneca um Corona-Impfstoff spitzt sich zu
Der Streit der EU mit dem Pharma-Unternehmen Astrazeneca wegen Lieferengpässen bei seinem Corona-Impfstoff spitzt sich zu. Brüssel kritisierte am Mittwoch Angaben des Astrazeneca-Chefs als Falschaussagen und warf dem Unternehmen vor, ein am Abend angesetztes Treffen kurzfristig abgesagt zu haben. Der Impfstoffhersteller widersprach, seine Teilnahme an dem Treffen sei weiterhin vorgesehen. Unterdessen wurden die Rufe nach einer Offenlegung des EU-Vertrags mit dem britisch-schwedischen Hersteller lauter.
Wirtschaft
Starbucks leidet weiter unter Corona-Krise
Die US-Kaffeehauskette Starbucks kämpft weiter mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Im letzten Quartal 2020 sank der Gewinn um knapp 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 622 Millionen Dollar (512 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Umsatz ging um 4,9 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar (5,3 Milliarden Euro) zurück. Im Vergleich zum Vorquartal erholten sich die Geschäftszahlen von Starbucks allerdings.
Politik
Schäuble warnt zu Holocaust-Gedenktag vor Erstarken von Hass-Ideologien
In der Gedenkstunde des Bundestags für die Opfer des Nationalsozialismus hat Parlamentspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) vor einem Erstarken von Hass-Ideologien gewarnt. "Es ist niederschmetternd, eingestehen zu müssen: Unsere Erinnerungskultur schützt nicht vor einer dreisten Umdeutung oder sogar Leugnung der Geschichte", sagte Schäuble am Mittwoch im Plenum. "Sie schützt auch nicht vor neuen Formen des Rassismus und des Antisemitismus, wie sie sich auf Schulhöfen, in Internetforen oder Verschwörungstheorien verbreiten."
Politik
Russische Duma billigt Verlängerung von New-Start-Abkommen mit den USA
Das russische Unterhaus hat am Mittwoch die Verlängerung des New-Start-Abkommens mit den USA gebilligt. 399 Abgeordnete der Duma votierten einstimmig für die fünfjährige Verlängerung, für die sich auch bereits die US-Regierung des neuen Präsidenten Joe Biden ausgesprochen hatte. Der Abrüstungsvertrag würde sonst am 5. Februar auslaufen.
Sport
Handball: Kromer bekam wegen WM-Ergebnis "mehrere Hassmails"
Das historisch schlechte WM-Ergebnis der deutschen Handballer hat DHB-Sportvorstand Axel Kromer unangenehme Post beschert. "Ich habe während dieser WM wieder mehrere Hassmails bekommen und Rücktrittsforderungen, weil die Mannschaft das von mir vorgegebene Ziel Viertelfinale verpasst hat", berichtete Kromer in den Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung.
Wirtschaft
IAB: Arbeitsagenturen erwarten trotz Lockdown weiterhin stabilen Arbeitsmarkt
Die Arbeitsagenturen rechnen nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) trotz anhaltenden Corona-Lockdowns weiterhin nicht mit einem Einbruch des Arbeitsmarkts. Die Behörden erwarten, "dass der Arbeitsmarkt insgesamt auch einem verlängerten Lockdown standhalten kann", wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Mittwoch mitteilte. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer fiel demnach im Januar dennoch um 0,4 Zähler auf 100,2 Punkte.
Boulevard
Napoleon-Dokument steht für eine Million Euro zum Verkauf
Für eine Million Euro steht eine Hinterlassenschaft Napoleon Bonapartes in Paris zum Verkauf: Ein mit handschriftlichen Anmerkungen des französischen Kaisers versehenes Manuskript zur Schlacht bei Austerlitz 1805. Es ist seit Mittwoch in einer Galerie im Quartier Latin ausgestellt und dort noch bis Ende der Woche zu sehen. Napoleon diktierte seine Erinnerungen an die siegreiche Drei-Kaiser-Schlacht gegen Österreich und Russland im Exil auf der Insel Sankt Helena.
Politik
Schuster ruft Bürger zu stärkerem Eintreten für Demokratie auf
Zum diesjährigen Holocaust-Gedenktag hat der Zentralrat der Juden in Deutschland die Gesellschaft zum stärkeren Eintreten für die Demokratie und ihre Institutionen aufgefordert. Insbesondere der Verunglimpfung und Instrumentalisierung der Opfer der Schoa in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie müsse Einhalt geboten werden, erklärte Zentralratspräsident Josef Schuster am Mittwoch.
Politik
Dutzende Verletzte bei erneuten Protesten gegen Corona-Beschränkungen im Libanon
Bei Protesten gegen die Corona-Beschränkungen hat es im Libanon erneut Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gegeben. Mindestens 45 Menschen wurden bei den Ausschreitungen in Tripoli im Norden des Landes in der Nacht zu Mittwoch nach Angaben des libanesischen Roten Kreuzes verletzt. Mindestens neun Menschen mussten im Krankenhaus behandelt werden.
Boulevard
Sechs Prozent der erwachsenen Deutschen trinken täglich Alkohol
Rund sechs Prozent der Erwachsenen in Deutschland trinken nach eigenen Angaben täglich Alkohol. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Kölner Instituts Yougov hervor. 19 Prozent konsumieren demnach mehrmals pro Woche Alkohol. Der Anteil derjenigen, die mehrmals im Monat Alkohol trinken, liegt bei 20 Prozent.
Wirtschaft
Facebook startet neues Nachrichtenangebot in Großbritannien
Das US-Onlinenetzwerk Facebook hat ein neues Nachrichtenangebot in Großbritannien gestartet. Über "Facebook News" werden seit Dienstag Inhalte zahlreicher Medienhäuser verbreitet, für die der Internetriese auch bezahlt.
Wirtschaft
Nachfrage nach Cloud-Angeboten beschert Microsoft deutlichen Quartalsgewinn
Der US-Softwareriese Microsoft hat seine Einnahmen dank des anhaltenden Trends zum Homeoffice in der Corona-Pandemie im abgelaufenen Quartal deutlich steigern können. Der Gewinn belief sich auf 15,5 Milliarden Dollar (12,8 Milliarden Euro), wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Dies seien 33 Prozent mehr als im letzten Quartal 2019. Der Umsatz erhöhte sich demnach um 17 Prozent auf 43,1 Milliarden Dollar (35,5 Milliarden Euro).