Letzte Nachrichten
Krankenhausbetten und Quarantäne-Einrichtungen in Bangkok werden knapp
Wegen drastisch steigender Corona-Fallzahlen werden in der thailändischen Hauptstadt Bangkok die Krankenhausbetten und die Quarantäne-Einrichtungen knapp. "Ich bin ganz offen, wir haben nicht genug Betten in den Krankenhäusern", sagte am Donnerstag Somsak Akkasilp, Generaldirektor der staatlichen Gesundheitsdienste. In den großen Krankenhäusern seien die Intensivstationen überbelegt.
Nikola-Gründer wegen Betrugs von Investoren in den USA angeklagt
Der Gründer und frühere Chef des Elektrofahrzeugbauers Nikola, Trevor Milton, muss sich wegen Betrugs vor Gericht verantworten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in New York umfasst die 49-seitige Anklageschrift drei Anklagepunkte wegen Betrugs - unter anderem von Investoren, die wegen falscher Angaben zu den Produkten des börsennotierten Unternehmens eine Menge Geld verloren hatten.
Russisches Labor-Modul "Nauka" erfolgreich an ISS angedockt
Russlands neues Labor-Modul "Nauka" hat am Donnerstag erfolgreich an der Internationalen Raumstation (ISS) angedockt. "Es gibt Kontakt!!!", jubelte auf Twitter Dmitri Rogosin, der Leiter der russischen Weltraumbehörde Roskosmos. Es wird nun mehrere Monate und mehrere Weltraumspaziergänge erfordern, um das Modul vollständig in die Raumstation zu integrieren.
Fruchtsaftindustrie rechnet mit schwacher Streuobsternte
Die Fruchtsaftindustrie rechnet in diesem Jahr mit einer besonders schwachen Streuobsternte. "In diesem Jahr haben den Streuobstbeständen die niedrigen Temperaturen und viel Nässe während der Blütezeit zugesetzt", erklärte der Geschäftsführer des Verbands der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF), Klaus Heitlinger, am Donnerstag. Die Streuobsternte werde in diesem Jahr schwach sein und voraussichtlich rund 300.000 Tonnen betragen.
Bericht: Bundesregierung erzielt Einigung über Testpflicht für Reiserückkehrer
In der Bundesregierung gibt es einem Bericht zufolge eine Einigung auf die allgemeine Testpflicht für Reiserückkehrer. Ein entsprechender Beschluss wurde am Donnerstagnachmittag in einer Runde der Staatssekretäre der beteiligten Ministerien gefasst, wie das Düsseldorfer "Handelsblatt" berichtete. Bedenken seien aus dem Weg geräumt. Es gebe nun einen Konsens.
Prozess gegen mutmaßliche Organisatoren rechtsextremer "Goyim Partei" begonnen
In Düsseldorf hat am Donnerstag ein Prozess gegen drei mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremistischen "Internationalen Goyim Partei" begonnen. Die Männer sollen die als kriminelle Vereinigung eingestufte Partei entweder mitgegründet oder sich an der massenhaften Verbreitung volksverhetzender antisemitischer Botschaften beteiligt haben. Sie müssen sich deshalb vor dem Oberlandesgericht der nordrhein-westfälischen Stadt verantworten.
Protestaktion von Obdachlosen in Pariser Nobelviertel
Rund 400 Obdachlose haben aus Protest gegen die Unterbringungspolitik des französischen Staates ein Zeltlager auf dem schicken Place des Vosges in Paris errichtet. Unterstützt wurden sie bei der Aktion am Donnerstag vom "Collectif Réquisitions" (Beschlagnahmungskollektiv), einem Zusammenschluss von Vereinen für Migranten und Obdachlose. Unter den Obdachlosen waren auch Familien mit Kindern und unbegleitete Minderjährige. Sie forderten vom Staat "würdige und dauerhafte Lösungen der Unterbringung".
Chemiekonzern Bayer stellt 4,5 Milliarden Dollar in Glyphosat-Rechtsstreit zurück
Der Chemiekonzern Bayer hat im Streit um den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup 4,5 Milliarden Dollar (knapp 3,8 Milliarden Euro) für künftige Rechtsstreitigkeiten zurückgestellt. "Wir wollen damit gegenüber unseren Investoren deutlich machen, dass die Risiken des Glyphosat-Rechtsstreits angemessen in der Bilanz abgebildet sind", erklärte Bayer-Chef Werner Baumann am Donnerstag in einer Telefonkonferenz mit Investoren.
Heftige Zusammenstöße am Rande von Beerdigung eines zwölfjährigen Palästinensers
Am Rande der Beerdigung eines zwölfjährigen palästinensischen Jungen im Westjordanland ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen hunderten Palästinensern und israelischen Soldaten gekommen. Wie ein AFP-Korrespondent berichtete, warfen die in Beit Ummar versammelten Palästinenser am Donnerstag Steine auf die Soldaten, die daraufhin Tränengas in die Menge feuerten. Ein 20-jähriger Palästinenser sei durch Schüsse der israelischen Armee gestorben, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium am Abend mit.
Zusammenstöße am Rande von Beerdigung eines zwölfjährigen Palästinensers
Am Rande der Beerdigung eines zwölfjährigen palästinensischen Jungens im Westjordanland ist es zu Zusammenstößen zwischen hunderten Palästinensern und israelischen Soldaten gekommen. Wie ein AFP-Korrespondent berichtete, warfen die in Beit Ummar versammelten Palästinenser am Donnerstag Steine auf die Soldaten, die daraufhin Tränengas in die Menge feuerten. Der zwölfjährige Mohamad al-Alami war nach palästinensischen Angaben am Mittwoch von israelischen Soldaten angeschossen worden und später gestorben.
Leopoldina-Forscher kritisiert Nein zur Corona-Impfung ungewöhnlich scharf
Der Verhaltensforscher Armin Falk von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat das Nein zu einer Corona-Schutzimpfungen in ungewöhnlich scharfer Form kritisiert. "Die Allgemeinheit muss hier zahlen für die Trägheit und die Dummheit der Impfgegner", sagte Falk der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe). Die Deutsche Stiftung Patientenschutz warf dem Wissenschaftler wegen seiner Äußerungen "Stammtischniveau" vor. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) sprach sich dafür aus, Corona-Einschränkungen künftig nur noch für Ungeimpfte gelten zu lassen.
Umfrage: Bürger vertrauen Unternehmen bei Großprojekten mehr als dem Staat
Wenn es um die schnelle und kostengünstige Umsetzung von Großprojekten wie beispielsweise den Ausbau von Mobilfunknetzen oder Verkehrswegen geht, vertrauen die Bürgerinnen und Bürger eher privaten Unternehmen als dem Staat. Dies ist das Ergebnis einer am Donnerstag vorgestellten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Deutschen Verkehrsforums (DVF). Zwei Drittel (65,7 Prozent) der Befragten äußerten sich entsprechend.
Biles auf der Tribüne: US-Turnerin Lee neue Mehrkampf-Olympiasiegerin
Sunisa Lee hat sich in Tokio zur neuen olympischen Turnkönigin gekürt. Unter den Augen ihrer Vorgängerin und US-Teamkollegin Simone Biles, die wegen mentaler Probleme auf einen Start verzichtet hatte, siegte die 18-Jährige im Mehrkampf vor der Brasilianerin Rebeca Andrade und Mannschafts-Olympiasiegerin Angelina Melnikowa (ROC).
Ökologische Belastungsgrenze der Erde erreicht
Die Welt hat nach Berechnungen von Experten am Donnerstag den sogenannten Erdüberlastungstag erreicht. Dieser gibt an, ab wann die Menschheit durch alle ihre ökonomischen Aktivitäten mehr Ressourcen in Anspruch nimmt, als die ökologischen Kreisläufe binnen eines Jahres auf natürliche Weise erneuern. Dabei berechnen Experten des Global Footprint Networks in einem komplizierten Verfahren, wann der durchschnittliche theoretische Flächenbedarf der Menschheit etwa für Urbanisierung, Nahrungsmittelanbau und industrielle Produktion die Pufferkapazitäten der Erde übersteigt.
Technisches Hilfswerk rechnet mit monatelangem Einsatz in Flutgebieten
Nach der Flutkatastrophe rechnet das Technische Hilfswerk (THW) noch mit einem monatelangen Einsatz. Der Aufbau der zerstörten Infrastruktur sowie die Räumarbeiten würden "einige Zeit in Anspruch nehmen", teilte THW-Präsident Gerd Friedsam am Donnerstag in Bonn mit. Er rechne mit einer Dauer von mehreren Wochen oder sogar Monaten.
Bundesgerichtshof verhandelt über Schleichwerbung von Influencerinnen
Influencerinnen heißen so, weil sie und ihr Geschmack Einfluss auf andere haben, etwa auf ihre Follower bei Instagram. Doch wenn sie Bilder posten, die beim Draufklicken zu Firmenprofilen führen - ist das dann Schleichwerbung? Darüber verhandelte am Donnerstag der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe; ein Urteil dazu fällte er noch nicht (Az. I ZR 90/20, I ZR 125/20 und I ZR 126/20)
Musterfeststellungsklage hemmte Verjährung auch von Einzelklagen
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit einem weiteren Urteil im Abgasskandal Diesel-Klägern den Rücken gestärkt: VW-Dieselfahrer konnten gegebenenfalls noch bis Frühjahr 2020 auf Schadenersatz klagen, denn mit dem vorübergehenden Beitritt zur Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG wurde die Verjährung gehemmt, wie der BGH am Donnerstag entschied. Das gelte selbst dann, wenn der Beitritt zur Musterfeststellungsklage nur mit dem Ziel der Verjährungshemmung geschah. (Az: VI ZR 1118/20)
China wirft BBC Verbreitung von Falschinformationen vor
Die chinesische Führung hat der BBC vorgeworfen, im Zusammenhang mit ihrer Berichterstattung über die jüngsten Überschwemmungen in Zentralchina Falschinformationen verbreitet zu haben. Der britische Sender habe "China angegriffen und verleumdet und ist erheblich von journalistischen Standards abgewichen", erklärte Außenamtssprecher Zhao Lijian am Donnerstag. Die BBC hatte Peking zuvor aufgefordert, gegen die Schikanierung ihrer Reporter durch chinesische Nationalisten vorzugehen.
Prozess gegen mutmaßliche IS-Unterstützer in Stuttgart begonnen
Vor dem Oberlandesgericht Stuttgart hat am Donnerstag ein Prozess gegen zwei mutmaßliche Unterstützer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) begonnen. Die Anklage wirft einem 29-Jährigen und einem 44-Jährigen vor, zwischen Dezember 2013 und Januar 2015 zwei mit ihnen befreundete IS-Kämpfer in Syrien finanziell unterstützt zu haben.
Inflationsrate erstmals seit mehr als zehn Jahren über drei Prozent
Erstmals seit mehr als zehn Jahren ist die Inflationsrate in Deutschland um über drei Prozent gestiegen. Die Verbraucherpreise legten im Juli um voraussichtlich 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilte. Das war der höchste Anstieg der Teuerung seit August 2008.
Inflationsrate steigt im Juli auf voraussichtlich 3,8 Prozent
Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Juli um voraussichtlich 3,8 Prozent im Vorjahresvergleich gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag nach vorläufigen Ergebnissen mit. Im Vergleich zum Vormonat Juni nahm die Teuerung demnach um 0,9 Prozent zu.
Für generelle Testpflicht wird möglicherweise Infektionsschutzgesetz geändert
Wegen der geplanten generellen Testpflicht für Reiserückkehrer wird möglicherweise auch das Infektionsschutzgesetz geändert. Ein AFP am Donnerstag vorliegender Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen von Union und SPD sieht vor, den Paragrafen 36 der Regelung so zu ändern, dass künftig von den Einreisenden ein Test verlangt werden kann - egal mit welchem Verkehrsmittel sie unterwegs sind. Dies könnte gleichwohl bereits ab Anfang August gelten.
Tötung von Taliban-Terror-Horden mit Drohnen hilft!
Es wird dringend Zeit das die USA mittels Drohenangriffen die Taliban dezimieren, nur die geziehlt massenhafte Tötung dieser istlamistischen Terror-Hordenn wird die afghanische Armee entlasten! Die afghanische Regierung steht einem US-Behördenbericht zufolge wegen zunehmender Angriffe der Taliban vor einer "existentiellen Krise". Laut einem am Donnerstag veröffentlichen Bericht der US-Generalinspektion für den Wiederaufbau Afghanistans (Sigar) hat sich die Zahl der Taliban-Angriffe sei dem Abkommen von Doha über einen US-Truppenabzug verdoppelt. Die Regierung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump hatte im Februar 2020 in Doha ein Abkommen mit den Taliban geschlossen, um den längsten Kriegseinsatz der US-Geschichte zu beenden. Dabei setzten die USA auf Friedensverhandlungen zwischen den Taliban und der afghanischen Regierung. Diese Gespräche blieben jedoch bis heute ohne greifbares Ergebnis, während die USA ihren Truppenabzug planmäßig starteten und bis Ende August abschließen wollen. Gleichzeitig gingen die Islamisten in die Offensive. Laut dem Sigar-Bericht stieg die Zahl der von den radikalislamischen Taliban verübten Angriffe von 6700 in einem Drei-Monats-Zeitraum Anfang 2020 auf 13.242 zwischen September und November vergangenen Jahres. Seither liege die Zahl in jedem folgenden Drei-Monats-Zeitraum bei mehr als 10.000. Auch die Zahl der Todesopfer nahm deutlich zu: Zwischen Januar und März 2020 wurden laut dem Bericht 510 Zivilisten getötet. Im dritten Quartal 2020 stieg diese Zahl auf 1058. Die jüngsten Daten zeigten allein für April und Mai dieses Jahres 705 zivile Todesopfer. Die afghanische Regierung stehe vor einer "existentiellen Krise", wenn dieser Trend nicht umgekehrt werde, sagte der Generalinspekteur John Sopko. Im Gegensatz zum "verbreiteten Überoptimismus" biete der Bericht ein ernüchterndes Bild. "Die Nachrichten, die in diesem Quartal aus Afghanistan kommen, sind düster", fasst der Bericht zusammen. Parallel zum rasch fortschreitenden Abzug der US- und anderer Nato-Truppen aus Afghanistan hatten die Taliban in den vergangenen Monaten große Teile des Landes erobert. Die afghanische Armee sei "überrascht und unvorbereitet" gewesen und befinde sich jetzt in der Defensive, hieß es in dem Bericht. Besonders besorgniserregend sei das Tempo, mit dem die Aufständischen auch Provinzen im Norden des Landes eingenommen hätten, traditionell eine Hochburg von Taliban-Gegnern. Mittlerweile kontrollieren die Islamisten rund die Hälfte der etwa 400 Bezirke Afghanistans. Beobachter befürchten, dass die Taliban nach dem vollständigen Abzug der internationalen Truppen wieder vollends die Macht am Hindukusch übernehmen könnten. (O. Petrow--BTZ)
Coronavirus: Sieben-Tage-Inzidenz steigt bedrohlich!
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist innerhalb eines Tages deutlich gestiegen und liegt nun bei 16,0. Wie das Robert-Koch-Institut am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 3520 Neuinfektionen sowie zehn weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Am Vortag betrug die Inzidenz noch 15. Vor einer Woche lag sie bei 12,2 und die Zahl der Neuansteckungen bei 1890. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Auflagen. Sie gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt den Angaben zufolge bei 3.769.608. Insgesamt wurden bislang 91.702 Corona-Tote gemeldet. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gibt das RKI mit rund 3.655.700 an. (S. Sokolow--BTZ)
Impfkampagne: Verdi fabuliert über Impfpflicht am Arbeitsplatz
Die Gewerkschaft Verdi ist gegen eine Impfpflicht am Arbeitsplatz und setzt stattdessen auf eine verbesserte Impfkampagne. "Wir lehnen eine Impfpflicht ab, auch für bestimmte Berufsgruppen", sagte Grit Genster, Leiterin des Bereichs Gesundheitspolitik bei Verdi, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. "Stattdessen setzen wir sehr darauf, dass gut informiert wird und niederschwellige Angebote gemacht werden."
Hängebauchschwein stirbt bei Verkehrsunfall in Niedersachsen
Ein Hängebauchschwein ist bei einem Verkehrsunfall in Niedersachsen ums Leben gekommen. Der nicht alltägliche Zwischenfall ereignete sich bereits am Sonntag in der Gemeinde Rastede, wie die Polizei in Oldenburg am Donnerstag mitteilte. Ein 47-jähriger Autofahrer erfasste das Tier, als es eine Straße überqueren wollte. Die Polizei suchen nun nach den Besitzern des Tieres, diese sind bislang unbekannt.
Entwicklung der Mietpreise flacht sic im zweiten Quartal ab
Die Mietpreise in Deutschland sind laut dem Portal Immoscout 24 im zweiten Quartal nur noch leicht angestiegen. Für Bestandswohnungen stiegen die Preise um 0,8 Prozent und für neu gebaute Wohnungen um 1,5 Prozent, wie Immoscout am Donnerstag mitteilte. Zwischen Januar und April waren die Preise für Bestandswohnungen demnach noch um 1,8 und für Neubauwohnungen um 2,1 Prozent gestiegen.
Verbände wollen Abschaffung von "Anker"-Zentren für Asylanten
Ein breites Bündnis von rund 65 Nichtregierungsorganisationen hat eine Abschaffung der sogenannten "Anker"-Zentren für die zentrale Unterbringung von Asylsuchenden gefordert. "Das Konzept ist gescheitert, die Asylverfahren wurden nicht beschleunigt, die Menschen sind oft isoliert, entrechtet und ausgegrenzt", hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Die Rede war von einer "düsteren Bilanz" drei Jahr nach Einführung der umstrittenen Zentren.
BGH: Facebook muss Nutzer über Löschungen informieren
Facebook muss Beiträge einer Nutzerin und eines Nutzers wieder freischalten, die als Hassrede gelöscht worden waren. Das soziale Netzwerk müsse die Betreffenden darüber informieren, wenn es Beiträge entfernt habe, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag in Karlsruhe. Bei einer beabsichtigten Sperrung des Nutzerkontos müssten die Betreffenden sogar vorab informiert werden und die Möglichkeit bekommen, sich dazu zu äußern. (Az. III ZR 179/20 und III ZR 192/20)
Rund 30 verwahrloste und giftige Tiere in Hamm entdeckt
Polizisten haben in einer Wohnung im nordrhein-westfälischen Hamm rund 30 verwahrloste und teilweise giftige exotische Tiere entdeckt. Wie die Beamten am Donnerstag mitteilten, stießen sie bei einem Einsatz dort zufällig auf diverse Spinnen, Geckos, Skorpione, Tausendfüßler sowie vier Schlangen. Zwei weitere Schlangen waren bereits verendet. Dazu kamen darüber hinaus noch zwei Hauskatzen.
Die große Mobilitätsrevolution durch Corona bleibt aus
Weniger Dienstreisen und mehr Wege zu Fuß und per Rad: Die Corona-Pandemie hat die Mobilität der Deutschen verändert - doch die "große Mobilitätsrevolution" ist ausgeblieben, wie das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie herausfand. Bei einer Umfrage im April gaben knapp zwölf Prozent der Befragten in den Großstädten an, in Zukunft weniger mobil sein zu wollen. 38 Prozent wollen allerdings stärker mobil sein als vorher.
OVG-Urteil: Der Steuerzahler muss weiter für Asylanten zahlen
Der deutsche Steuerzahler wird die Asylanten nicht los und muss weiter zahlen, dies ist das Ergebnis des Urteils des Oberverwaltungsgericht (OVG) des Bundeslands Nordrhein-Westfalen, welches die Rücküberstellung von zwei Flüchtlingen nach Italien aus angeblicher Sorge über ihre Lebensbedingungen untersagt hat. Es bestehe die "ernsthafte Gefahr", dass die Männer aus Somalia und Mali in dem Land über längere Zeit "elementare Bedürfnisse" wie Unterkunft und Verpflegung nicht befriedigen könnten, teilte das Gericht in Münster am Donnerstag mit, was für die deutschen Bürger bedeutet, sie müssen die Asylanten weiter mit Sozialleistungen aus ihren Steuergeldern finanzieren. (Az. 11 A 1674/20.A und 11 A 1689/20.A)