Letzte Nachrichten
Brauerbund erwartet steigende Bierpreise
Deutschlands Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sich auf steigende Bierpreise einstellen. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauerbundes, Holger Eichele, sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe), Getränkehersteller seien massiv von der Verknappung und Verteuerung einzelner Komponenten und Rohstoffe betroffen. "In der gesamten Branche sind die Kostensteigerungen auf vielen Feldern so massiv, dass sie sich über kurz oder lang wahrscheinlich auf die Preise auswirken werden."
Zahl der Lehrlinge im Baugewerbe gestiegen
E-Bikes im Wert von über 250.000 Euro gestohlen - sieben Festnahmen
Eine Gruppe von sieben Männern soll in Heidelberg E-Bikes im Wert von über 250.000 Euro gestohlen haben. Die Verdächtigen im Alter zwischen 23 und 35 Jahren wurden festgenommen, wie die Polizei im hessischen Offenbach am Dienstag mitteilte. Die Ermittler werfen ihnen gewerbsmäßige Bandenhehlerei vor.
Umfrage: 53 Prozent wünschen sich Scholz als Kanzler
Etwas mehr als die Hälfte der Deutschen wünschen sich einer Umfrage zufolge Olaf Scholz (SPD) als Bundeskanzler. In einer Direktwahl würden sich 53 Prozent für den Sozialdemokraten entscheiden, wie eine am Dienstag veröffentliche Forsa-Erhebung für RTL und ntv ergab. Lediglich acht Prozent würden den CDU-Vorsitzenden Armin Laschet wählen. 39 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, sie würden weder für Scholz noch für Laschet stimmen.
Unicef: Seit 2014 mehr als 10.000 Kinder im Jemen getötet oder verstümmelt
In dem seit Jahren andauernden Konflikt im Jemen sind nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef mindestens 10.000 Kinder getötet oder verletzt worden. Unicef-Sprecher James Elder sprach am Dienstag in Genf von einem "weiteren beschämenden Meilenstein" der "schlimmsten" humanitären Krise der Welt. Seit Beginn der Kämpfe im März 2015 seien im Schnitt "vier Kinder pro Tag" getötet oder verstümmelt worden.
Meghan Markles Vater bittet Tochter um Treffen mit Enkelkindern
Der Vater von Meghan Markle hat seine Tochter in einem Fernsehinterview angefleht, ihn endlich seine Enkelkinder sehen zu lassen. "Wir sind an einem Punkt, an dem ich denke, dass wir beide ... reden und uns versöhnen sollten - den Kindern zuliebe", sagte Thomas Markle am Dienstag im britischen Fernsehsender ITV. Meghan hatte den Kontakt zu ihrem Vater kurz nach der Hochzeit mit dem britischen Prinzen Harry abgebrochen.
EGMR fordert Änderung von türkischem Gesetz zum Schutz des Ansehens des Präsidenten
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat das türkische Gesetz verworfen, das die Beschädigung des Ansehens des Staatsoberhaupts unter Strafe stellt. Das Gericht forderte Ankara am Dienstag auf, das umstrittene Gesetz zu ändern, und sprach einem Mann Schadenersatz zu, der wegen als respektlos bewerteter Facebook-Beiträge über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan inhaftiert worden war.
Ende der epidemischen Lage bedeutet keineswegs Aus für alle Corona-Auflagen
Brünftiger Hirsch in Baden-Württemberg verletzt Mann lebensgefährlich
Ein brünftiger Hirsch hat in Baden-Württemberg einen Mann angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Der 64-Jährige wurde in einem Wildgehege im Biosphärengebiet eines ehemaligen Truppenübungsplatzes in Münsingen gefunden, wie die Polizei in Reutlingen am Dienstag mitteilte. Wie er am Montagnachmittag in das mehrere Meter hoch eingezäunte und mit Warnungen versehene Areal gelangen konnte, war unklar.
Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung nach Explosion in Leverkusener Chemiepark
Fast drei Monate nach der schweren Explosion im Leverkusener Chemiepark mit sieben Toten hat die Staatsanwaltschaft Köln Ermittlungen gegen drei Beschuldigte aufgenommen. Ermittelt wird wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung und des fahrlässigen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei am Dienstag gemeinsam mitteilten. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen bestehe der Verdacht, dass Abfall in einem Tank über der zulässigen Temperatur gelagert wurde.
Bundesverband der Lkw-Branche warnt vor Fahrermangel in Deutschland
Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) warnt vor einem beständig zunehmenden Mangel an Lkw-Fahrern in Deutschland. "Großbritannien ist einfach nur der Blick in die Zukunft", sagte der BGL-Vorsitzende Dirk Engelhardt am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Aktuell fehlten in Deutschland zwischen 60.000 und 80.000 Fahrern, jedes Jahr gingen 30.000 in Rente - und das bei jährlichen Nachwuchszahlen zwischen 13.000 und 17.000.
Flughafen Frankfurt-Hahn ist insolvent
Der Flughafen Frankfurt-Hahn im Bundesland Rheinland-Pfalz ist insolvent. Das zuständige Amtsgericht Bad Kreuznach teilte dies am Dienstag mit. Zunächst hatte die "Wirtschaftswoche" darüber berichtet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Amtsgericht den Insolvenzanwalt Jan Markus Plathner von der Kanzlei Brinkmann&Partner.
US-Gründervater und Sklavenhalter: New Yorker Stadtrat entfernt Jefferson-Statue
Der Stadtrat von New York hat die Entfernung einer Statue des US-Gründervaters Thomas Jefferson aus seinem Sitzungssaal beschlossen. Ein Ausschuss des Stadtrates votierte am Montag (Ortszeit) einstimmig für diesen Schritt, weil der dritte Präsident der Vereinigten Staaten und Mitautor der Unabhängigkeitserklärung mehr als 600 Sklaven besaß.
Bayern bei Benfica ohne Goretzka und Davies
Bayern München muss im Champions-League-Spiel bei Benfica Lissabon am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) auf den erkrankten Leon Goretzka und den verletzten Alphonso Davies verzichten. "Leon ist leider erkältet und nicht in der Lage zu spielen", sagte Trainer Julian Nagelsmann am Montag.
UNO: Klimakrise bedroht mehr als 100 Millionen der ärmsten Menschen in Afrika
Die Klimaerwärmung in Afrika gefährdet laut einem UN-Bericht mehr als einhundert Millionen der ärmsten Menschen des Kontinents. "Bis zum Jahr 2030 werden schätzungsweise bis zu 118 Millionen extrem arme Menschen in Afrika von Dürre, Überschwemmungen und extremer Hitze betroffen sein, wenn keine angemessenen Maßnahmen ergriffen werden", schreibt Josefa Leonel Correia Sacko von der Afrikanischen Union (AU) im Vorwort des am Dienstag veröffentlichten Berichts.
Deutschland verfehlt Klimaziele ohne zusätzliche Anstrengungen klar
Deutschland wird seine Klimaziele für die nächsten zwei Jahrzehnte ohne zusätzliche Anstrengungen klar verfehlen. Die bisher beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen sorgen verglichen mit 1990 für eine Minderung der Treibhausgasemissionen um 49 Prozent bis 2030 und um 67 Prozent bis 2040, wie aus am Dienstag veröffentlichten Berechnungen mehrerer Forschungsinstitute im Auftrag des Bundesumweltministeriums hervorgeht. Laut Klimaschutzgesetz soll die Reduzierung aber 65 Prozent bis 2030 und 88 Prozent bis 2040 betragen.
Militärjunta in Myanmar lässt zahlreiche politische Gefangene frei
Auf internationalen Druck hin hat die Militärjunta in Myanmar zahlreiche politische Gefangene freigelassen. Vor dem berüchtigten Insein-Gefängnis in der Hauptstadt Yangon fielen sich am Dienstag Freigelassene und ihre Familien in die Arme. "Ich bin so glücklich, aber jetzt muss ich für diejenigen kämpfen, die noch in Haft sind", sagte der im Zuge einer Massenamnestie freigekommene Aktivist Than Toe Aung der Nachrichtenagentur AFP.
"Sixth-Sense"-Produzent M. Night Shyamalan wird Berlinale-Präsident
Der durch den Psychothriller "The Sixth Sense" vor gut 20 Jahren weltweit bekannt gewordene Drehbuchautor, Regisseur und Produzent M. Night Shyamalan wird neuer Präsident der Berlinale-Jury. Shyamalan werde der Internationalen Jury der 72. Internationalen Filmfestspiele Berlin vorstehen, teilte die Berlinale am Dienstag mit. Das bedeutendste Filmfestival in Deutschland soll vom 10. bis zum 20. Februar in Präsenz stattfinden.
Anklage in Itzehoer Prozess gegen 96-jährige frühere KZ-Sekretärin verlesen
Anklageverlesung im zweiten Anlauf: Vor dem Landgericht im schleswig-holsteinischen Itzehoe ist der Prozess gegen eine 96-jährige frühere Sekretärin des NS-Konzentrationslagers Stutthof nach einer durch die zeitweise Flucht der Angeklagten verursachten Verzögerung am Dienstag regulär gestartet. Staatsanwältin Maxi Wantzen warf der Beschuldigten Imgard F. Beihilfe zum Mord und Beihilfe zum Mord in mehr als elftausend Fällen während ihrer Dienstzeit zwischen 1943 bis 1945 vor.
Frau scheitert mit Betrugsanruf bei Polizeiwache in Niedersachsen
Im niedersächsischen Bakum ist eine Frau mit einem Betrugsanruf ausgerechnet bei der örtlichen Polizeiwache gescheitert. Eine junge Frau habe von einer belgischen Nummer aus angerufen und sich einem Polizisten gegenüber als Mitarbeiterin von Microsoft ausgegeben, erklärte die Polizei in Cloppenburg am Dienstag. Dem Beamten habe sie weismachen wollen, wegen Problemen mit dessen Computer anzurufen.
Bericht: Nächster Stromanbieter meldet Insolvenz an
Ein weiterer Stromanbieter hat laut Bericht der "Wirtschaftswoche" wegen der hohen Energiepreise Insolvenzantrag gestellt. Es handelt sich um das Hamburger Energieunternehmen Smiling Green Energy, das unter der Marke "Natürlich-grün-Strom" rund 1500 private und gewerbliche Kunden mit Energie aus erneuerbaren Quellen versorgt. Das Hamburger Amtsgericht bestellte demnach Tobias Brinkmann von der Insolvenzkanzlei Brinkmann&Partner zum vorläufigen Insolvenzverwalter.
Kretschmann rechnete mit Scheitern von Grünen bei Tempolimit
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ist nicht sonderlich überrascht, dass sich die Grünen in den Sondierungsgesprächen mit SPD und FDP auf Bundesebene hinsichtlich eins Tempolimits auf Autobahnen nicht durchsetzen konnten. "Ich habe damit gerechnet", sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart vor Journalisten. Er halte die Grünen wegen dieses Themas in den Verhandlungen aber nicht für geschwächt.
USA entsenden Ermittler nach Haiti wegen Entführung von Missionaren
Im Fall der entführten nordamerikanischen Missionare haben die US-Behörden Ermittler nach Haiti entsandt. "Das kleine Team, das jetzt vor Ort ist, wurde nach Haiti entsandt, um eng mit den haitianischen Behörden zusammenzuarbeiten", erklärte der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, am Montag. Unterdessen protestierten in der Hauptstadt Port-au-Prince zahlreiche Menschen mit einem Generalstreik gegen die anhaltende Bandenkriminalität in dem Karibikstaat.
Veranstalter von Frankfurter Buchmesse blicken optimistisch auf Lage von Branche
Die Veranstalter der Frankfurter Buchmesse blicken nach den Corona-Lockdowns optimistisch auf die Situation der Buchbranche. "Die Branche hat einen der größten Stresstests in ihrer Geschichte souverän überstanden", sagte die Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Karin Schmidt-Friederichs, am Dienstag bei einer Pressekonferenz zur Eröffnung der Messe. Die Krise habe gezeigt, wie fest verankert das Buch in der Gesellschaft sei.
Obst- und Gemüsezug zwischen Südfrankreich und Paris soll wieder fahren
In Frankreich soll der traditionelle Obst- und Gemüsezug aus dem Süden des Landes zum weltgrößten Frischmarkt bei Paris wieder fahren. Der Frachtzug mit Kühlwaggons solle fünf Mal pro Woche Frischwaren vor allem aus Spanien und Marokko von Perpignan aus nach Rungis befördern, teilte das Büro des Premierministers am Dienstag in Paris mit. Premierminister Jean Castex werde zur Wiederaufnahme der Frachtstrecke in Perpignan sein.
Sri Lanka importiert wegen schlechter Tee-Ernte wieder Kunstdünger
Sri Lanka ist von seinem Ziel, als erstes Land der Welt nur noch auf den biologischen Anbau zu setzen, wieder abgerückt. Plantagenminister Ramesh Pathirana sagte am Dienstag, der Import und die Verwendung von Kunstdünger sei wieder erlaubt. Damit wolle die Regierung den Tee-Pflanzern helfen - solange, bis Sri Lanka in der Lage sei, genug organischen Dünger für seine Landwirtschaft zu produzieren.
US-Umweltbehörde EPA knöpft sich "ewige Chemikalien" vor
Sie kommen in zahlreichen Produkten zum Einsatz, sind in der Natur aber extrem langlebig und bergen Risiken für die Gesundheit: sogenannte per- und polyfluorierte Chemikalien, kurz PFAS. Die US-Umweltbehörde EPA will die Verwendung der auch als "ewige Chemikalien" bekannten Stoffe nun eindämmen. Wie die EPA am Montag ankündigte, sollen innerhalb der kommenden drei Jahre unter anderem neue Grenzwerte für die Trinkwasserbelastung eingeführt werden.
Betrüger bieten Zivilpolizisten in Essen gefälschte Impfausweise an
Auf einem Supermarktplatz in Essen haben mutmaßliche Betrüger einem Zivilpolizisten gefälschte Impfpässe zum Kauf angeboten. Nach einem Zeugenhinweis zu einem Onlineinserat für Impfausweise mit Covid-Aufklebern postierten sich Zivilpolizisten am Freitagabend auf dem Parkplatz, wo sich ihnen zwei Männer in einem Auto näherten, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Einer von ihnen habe einem Zivilbeamten unaufgefordert zwei Impfpässe zum Verkauf angeboten.
London kündigt zehn Milliarden Pfund aus dem Ausland für "grünes Wachstum" an
Investoren aus dem Ausland wollen 9,7 Milliarden Pfund (11,4 Milliarden Euro) in das "grüne Wachstum" in Großbritannien investieren. Auf einer Investorenkonferenz in London am Dienstag würden 18 entsprechende Verträge präsentiert, kündigte die britische Regierung an. Mindestens 30.000 neue Jobs würden so geschaffen.
Bundesärztekammer fordert Reform des Gesundheitswesens von neuer Bundesregierung
Mit Blick auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen hat die Bundesärztekammer (BÄK) grundlegende Reformen des Gesundheitsdiensts von der nächsten Bundesregierung gefordert. "Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche gehen gesundheitspolitisch in die richtige Richtung, ausreichend sind sie aber nicht", sagte BÄK-Präsident Klaus Reinhardt am Dienstag in Berlin. Nach den Erfahrungen aus der Corona-Pandemie müsse die Gesundheitspolitik eines der zentralen Handlungsfelder der neuen Regierung werden.
Patienschützer kritisieren Spahns Vorstoß zu Ende der epidemischen Lage
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat den Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zum Ende der epidemischen Lage von nationaler Tragweite scharf kritisiert. Das Ende der Notlage müsse auf Fakten beruhen, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag in Berlin. "Schließlich haben Bund und Länder anderthalb Jahre erklärt, dass es eine bundesweite Rechtsgrundlage für Corona-Schutzmaßnahmen braucht."
Urteil gegen sogenannten Waldläufer von Oppenau rechtskräftig
Das Urteil gegen den sogenannten Waldläufer von Oppenau im Schwarzwald ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verwarf die Revisionsklage der Verteidigung von Yves R. als unbegründet, wie das Landgericht im baden-württembergischen Offenburg am Dienstag mitteilte. Die zweite große Strafkammer des Gerichts hatte den 32-Jährigen im Februar zu drei Jahren Haft wegen illegalen Waffenbesitzes, Widerstands gegen die Staatsgewalt, gefährlicher Körperverletzung und Geiselnahme in einem minderschweren Fall verurteilt.