Letzte Nachrichten
Grüne kritisieren Untätigkeit der Regierung bei Subventionen
Die Grünen haben der Bundesregierung Untätigkeit beim Abbau umweltschädlicher Subventionen vorgeworfen. "Die Welt verbrennt und die Bundesregierung subventioniert weiter klimaschädliche Produktion mit Milliardensummen. Das ist fossiler Wahnsinn", sagte der Grünen-Haushaltspolitiker Sven-Christian Kindler nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Er bezog sich auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Grünen-Anfrage.
USA: Bill Cosby droht weiterer Prozess wegen Missbrauchs
Anderthalb Monate nach seiner Haftentlassung droht dem früheren US-Fernsehstar Bill Cosby ein weiteres Gerichtsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs. Ein Gericht im kalifornischen Bezirk Los Angeles entschied am Freitag grundsätzlich, dass eine im Dezember 2014 eingereichte Zivilklage gegen den 84-Jährigen wegen des sexuellen Missbrauchs der damals 15-jährigen Judy Huth im Jahr 1974 weiter behandelt werden dürfe.
Mit Ermittlungen zu Mord an Haitis Präsident beauftragter Richter gibt Fall ab
Der mit der Untersuchung des Mordes an Haitis Staatschef Jovenel Moïse beauftragte Ermittlungsrichter hat nur wenige Tage nach seiner Einsetzung den Fall abgegeben. Richter Mathieu Chanlatte machte in einem Schreiben an das Gericht erster Instanz in der Hauptstadt Port-au-Prince "persönliche Gründe" für seine Entscheidung geltend. Er hatte die schwierige Aufgabe erst diese Woche übernommen.
Bericht: Gut 150.000 Verstöße gegen Meldepflicht bei Einreisen aus Risikogebieten
Die Bundespolizei hat seit Mitte Januar etwas mehr als 150.000 Verstöße gegen die Pflicht zur Einreiseanmeldung bei Einreisen aus Corona-Risikogebieten festgestellt. Das teilte die Behörde dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Samstagsausgaben) auf Anfrage mit. Fast 132.000 dieser Verstöße seien bei Kontrollen bei Einreisen auf dem Landweg festgestellt worden.
Testflug von Boeing-Raumkapsel zur ISS verzögert sich weiter
Das Vorhaben des US-Luftfahrtkonzerns Boeing, mit seiner "Starliner"-Kapsel Dienstleister für die Internationale Raumstation ISS zu werden, ist um weitere Monate zurückgeworfen. Nach der Absage eines unbemannten Testflugs mit der Kapsel Anfang des Monats müsse sie von ihrer Trägerrakete getrennt und zur eingehenderen Untersuchung in ein Werk im Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida geschickt werden, teilte Boeing am Freitag mit. Dies verzögere den Testflug um mehrere Monate.
Venezuelas Regierung und Opposition vereinbaren Einleitung von Dialog
Regierung und Opposition des südamerikanischen Krisenlandes Venezuela haben sich auf die Einleitung eines Dialogs verständigt. Bei einem Treffen in Mexiko-Stadt unterzeichneten Vertreter beider Seiten am Freitagabend (Ortszeit) eine Vereinbarung, Gespräche zur Beendigung der politischen und wirtschaftlichen Krise im Land aufzunehmen. Gastgeber des Treffens war die mexikanische Regierung, Norwegen trat als Vermittler auf.
Kanada kündigt Corona-Impfpflicht für alle Mitarbeiter der Bundesbehörden an
Angesichts zunehmender Corona-Infektionen mit der hochansteckenden Delta-Variante hat die kanadische Regierung eine Impfpflicht für alle Mitarbeiter der Bundesbehörden angekündigt. "Wir wissen, dass Impfstoffe der beste Weg sind, diese Pandemie zu beenden", sagte der Minister für Regierungskoordination, Dominic LeBlanc, am Freitag in Ottawa. Die Regierung erwarte daher, dass die Staatsbediensteten sich "an diese Pflicht-Voraussetzung" einer Corona-Impfung halten.
Zahl der Todesopfer durch Hochwasser in der Türkei auf 38 gestiegen
Die Zahl der Todesopfer durch das Hochwasser in der türkischen Schwarzmeer-Region ist weiter gestiegen. Bei den schlimmsten Überschwemmungen in der Region seit Jahrzehnten starben mindestens 38 Menschen, wie die Katastrophenschutzbehörde Afad in einer vorläufigen Bilanz aufführte. 32 Menschen starben demnach in der nördlichen Provinz Kastamonu, sechs weitere in der Nachbarprovinz Sinop. Die Zahl der Vermissten konnte nicht genau beziffert werden.
Wim Wenders bei Filmfestival in Sarajevo für sein Lebenswerk ausgezeichnet
Der deutsche Filmemacher Wim Wenders ist beim Filmfestival in Sarajevo für sein Lebenswerk geehrt worden. Einen Tag vor seinem 76. Geburtstag erhielt der Regisseur am Freitag in der Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina das Ehrenherz von Sarajevo für seinen "außerordentlichen Beitrag" zur Filmkunst. Mit dem Preis werde "eine der zentralen Persönlichkeiten der weltweiten Filmkunst" gewürdigt, sagte Festival-Direktor Mirsad Purivatra bei der Preisverleihung im Nationaltheater von Sarajevo.
Röttgen: Bundeswehr und der Westen müssen gegen Taliban-Vormarsch einschreiten
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), fordert ein Einschreiten des Westens und der Bundeswehr gegen die in Afghanistan vorrückende Taliban. "Man darf nicht dabei zuschauen, wie Menschen, die uns lange verbunden waren, von den Taliban abgeschlachtet werden, wie Mädchen und Frauen alle hart erkämpften Rechte wieder verlieren", sagte Röttgen dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Samstagsausgaben).
US-Botschaftsmitarbeiter in Kabul zur Zerstörung sensiblen Materials aufgerufen
Vor dem Hintergrund des Vorrückens der radikalislamischen Taliban hat die US-Botschaft in Kabul ihr Personal zur Zerstörung sensiblen Materials aufgefordert. In einem Vermerk an die Botschaftsmitarbeiter verwies ein Gebäudetechniker sie am Freitag auf die bestehenden Möglichkeiten zur Verbrennung oder Entsorgung von Dokumenten und Gerätschaften verwiesen. Zerstört werden sollten demnach alle Gegenstände, die von den Taliban für ihre Propaganda "missbraucht werden könnten".
Flusspferde in Demokratischer Republik Kongo durch Fluss-Verschmutzung verendet
Giftige Substanzen haben einen Fluss im Westen der Demokratischen Republik Kongo rot verfärbt und bedrohen die Artenvielfalt in dem Gebiet. Die Umweltministerin des afrikanischen Landes, Ève Bazaiba, sprach am Freitag von einer "ökologischen Katastrophe". Im Fluss Kasai seien bereits tote Flusspferde und Fische entdeckt worden.
US-Klimabehörde: Juli 2021 heißester Monat seit Beginn der Aufzeichnungen
Der vergangene Juli war der US-Klimabehörde NOAA zufolge weltweit der heißeste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen vor 142 Jahren. Wie NOAA am Freitag mitteilte, lag die Durchschnittstemperatur auf Land- und Ozeanflächen um 0,93 Grad über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts. Den bisherigen Rekordhalter, den Juli des Jahres 2016, übertraf der diesjährige Juli demnach um 0,01 Grad.
Viele Chancen vergeben: Nagelsmann weiter ohne Sieg als Bayern-Trainer
Titelverteidiger Bayern München hat unter dem neuen Trainer Julian Nagelsmann einen perfekten Start in die 59. Saison der Fußball-Bundesliga verpasst. Der über weite Strecken überlegene deutsche Rekordmeister musste sich in einem temporeichen Klassiker bei Borussia Mönchengladbach trotz zahlreicher Chancen mit einem 1:1 (1:1) begnügen. Der bärenstarke Torhüter Yann Sommer hielt den Punkt für die Gastgeber fest.
HSV kassiert Derby-Pleite - Schalke verspielt Sieg
Der Hamburger SV ist nach einer schmerzhaften Derby-Pleite schon wieder in der tristen Zweitliga-Realität angekommen, Schalke 04 findet sich in der neuen Heimat noch nicht zurecht. Während der HSV am dritten Spieltag mit 2:3 (1:1) beim FC St. Pauli unterlag und seit dem Auftakterfolg gegen Schalke sieglos ist, verspielten die Knappen beim 1:1 (1:0) gegen Erzgebirge Aue den zweiten Saisonsieg.
Russland entsendet zusätzliche Feuerwehrleute nach Sibirien
Im Kampf gegen die sich weiter ausbreitenden Waldbrände in Sibirien hat die russische Regierung zusätzliche Feuerwehrleute entsandt. Wie das Katastrophenschutzministerium am Freitag mitteilte, hat ein nationales Einsatzzentrum zur Bekämpfung der Brände in der besonders betroffenen Region Jakutien in Nordsibirien die Arbeit aufgenommen. Außerdem seien 200 zusätzliche Spezialisten nach Jakutien entsandt worden. Mittlerweile sind dort mehr als 5000 Feuerwehrleute im Einsatz.
USA setzen wegen Unterdrückung von Protesten weitere Kubaner auf Sanktionsliste
Im Zusammenhang mit der gewaltsamen Beendigung beispielloser Proteste in Kuba vor einem Monat haben die USA weitere Sanktionen gegen ranghohe kubanische Regierungsbeamte sowie Vertreter der Armee verhängt. Die Betroffenen seien für die "Unterdrückung des Rufs der Kubaner nach Freiheit und Respekt für die Menschenrechte" verantwortlich, erklärte die für Strafmaßnahmen zuständige Beamtin im US-Finanzministerium, Andrea M. Gacki, am Freitag.
Fahrplan für Bidens Großreformen stößt auf parteiinternen Widerstand
Die billionenschweren Pläne von US-Präsident Joe Biden für die Modernisierung von Sozialsystem und Infrastruktur seines Landes werden durch Streitigkeiten in seiner eigenen Partei gefährdet. Neun Abgeordnete der Demokraten protestierten am Freitag in einem Brief an die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, gegen den vorgesehenen Fahrplan für die Verabschiedung dieser Gesetzespakete.
Bochum verpflichtet Polter
Fußball-Bundesligist VfL Bochum hat Stürmer Sebastian Polter verpflichtet. Der 30-Jährige wechselt ablösefrei vom niederländischen Erstligisten Fortuna Sittard zum Aufsteiger und unterschreibt dort einen Vertrag bis 2023. Das teilten die Bochumer am Freitag mit.
Seltener Gorilla-Nachwuchs in der Demokratischen Republik Kongo
Seltener Gorilla-Nachwuchs in einem Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo. Wie der Kahuzi-Biega-Nationalpark am Freitag auf der Online-Plattform Facebook mitteilte, erblickte dort ein Junges der vom Aussterben bedrohten Östlichen Flachlandgorillas das Licht der Welt. Park-Ranger seien bei der Geburt dabei gewesen und hätten "diesen Moment der Intimität" gefilmt.
Türkei, USA und Israel werden Corona-Hochrisikogebiete
Die Türkei, die USA und Israel werden wegen stark gestiegener Corona-Fallzahlen zu Hochrisikogebieten erklärt. Für die USA und Israel gilt dies ab Sonntag, für die Türkei ab Dienstag, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag mitteilte. Ebenfalls ab Sonntag werden demnach Kenia, Montenegro und Vietnam sowie Französisch-Guayana und Französisch-Polynesien als Corona-Hochrisikogebiete geführt, was besondere Quarantäne-Vorschriften nach sich zieht.
Polizeiausbilder in Bayern soll junge Kollegin gewürgt haben
Im bayerischen Eichstätt soll ein Ausbilder der Polizei auf einer privaten Feier in der Nacht zum Freitag eine Beamtin in Ausbildung gewürgt haben. Dies hätten Beschäftigte dem Leiter der Bereitschaftspolizei angezeigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Ingolstadt am Freitag mit. Der Leiter habe Anzeige erstattet. Die Ermittlungen seien aus Neutralitätsgründen von der Kriminalpolizei in Ingolstadt übernommen worden.
BBC wirft Moskau nach Ausweisung von Korrespondentin Angriff auf Medienfreiheit vor
Der britische Rundfunksender BBC hat die Ausweisung einer seiner Korrespondentinnen aus Russland mit scharfen Worten verurteilt. "Die Ausweisung von Sarah Rainsford ist ein direkter Angriff auf die Medienfreiheit", sagte BBC-Generaldirektor Tim Davie am Freitag. Zuvor hatte das russische Staatsfernsehen berichtet, die Journalistin habe bis Ende August Zeit, das Land zu verlassen. Die Ausweisung sei eine Antwort auf die britische Politik gegenüber Moskau.
Kleinkind übersteht Sieben-Meter-Sturz in Greifswald anscheinend unverletzt
In Greifswald hat ein einjähriger Junge einen Sturz aus rund sieben Metern Höhe anscheinend unverletzt überstanden. Er fiel am Freitag vom Balkon der Wohnung seiner Familie im zweiten Stockwerk, wie die Polizei in der Stadt in Mecklenburg-Vorpommern berichtete.
Auto gerät in Sachsen unter Mähdrescher - Fahrer tot
Bei einem Verkehrsunfall ist in Sachsen am Freitag ein 23-Jähriger mit seinem Auto unter einen Mähdrescher geraten und getötet worden. Der Mann geriet bei Elstra im Landkreis Bautzen in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr und prallte gegen den Mähdrescher, wie die Polizei in Görlitz mitteilte. Das Auto schob sich zum Teil unter das Fahrzeug und wurde eingeklemmt.
Deutschland zieht Großteil diplomatischen Personals aus Kabul ab
Deutschland zieht angesichts des raschen Vormarsches der radikalislamischen Taliban in Afghanistan einen Großteil seines diplomatischen Personals aus dem Land ab. "Wir werden die Belegschaft der deutschen Botschaft in Kabul in den nächsten Tagen auf das operativ notwendige absolute Minimum reduzieren", sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) nach einem Treffen des Krisenstabs im Auswärtigen Amt am Freitag. Die Taliban standen zu dem Zeitpunkt nur noch wenige dutzend Kilometer vor Kabul.
Maas: Berlin reduziert Botschaftspersonal in Kabul auf "absolutes Minimum"
Angesichts des Vormarsches der radikalislamischen Taliban in Afghanistan wird Deutschland den Großteil seines diplomatischen Personals aus dem Land abziehen. "Wir werden die Belegschaft der deutschen Botschaft in Kabul in den nächsten Tagen auf das operativ notwendige absolute Minimum reduzieren", sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Freitag bei einem Besuch im baden-württembergischen Denzlingen. Zuvor hatte der Krisenstab im Auswärtigen Amt zur Lage in Afghanistan getagt.
Ausgesetzter Säugling in Düsseldorf gefunden
In Düsseldorf ist am späten Donnerstagabend ein ausgesetzter Säugling gefunden worden. Die Polizei habe später eine Minderjährige als Mutter identifiziert und vorläufig festgenommen, teilte sie am Freitag zusammen mit der Staatsanwaltschaft mit. Diese werte die Aussetzung des Kinds derzeit als versuchtes Tötungsdelikt.
Svensson und Heidel zeigen Unverständnis für ausbleibende Spielverlegung
Die Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 haben mit Unverständnis auf die ausbleibende Verlegung der Partie gegen RB Leipzig reagiert. "Der Nachteil ist sehr groß, da müssen wir nicht drüber reden", sagte Trainer Bo Svensson, dem insgesamt elf Profis wegen Corona-Erkrankungen und folgender Quarantäne-Anordnungen am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) fehlen werden. "Es ist so, dass die DFL sich entschieden hat, dass sie egal was kommt, die Spiele durchziehen wollen."
PSG bis Ende August ohne Messi - Auch Ramos muss pausieren
Der sechsmalige Weltfußballer Lionel Messi muss auf sein Debüt für den französischen Spitzenklub Paris St. Germain vorerst warten. Wie Cheftrainer Mauricio Pochettino am Freitag auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Racing Straßburg mitteilte, werde der 34-Jährige Argentinier bis Ende August nicht für den Pokalsieger auflaufen.
Mexikaner gedenken der Zerstörung des Azteken-Reichs vor 500 Jahren
In Mexiko haben Ureinwohner aus verschiedenen Regionen des lateinamerikanischen Landes der Eroberung und Zerstörung der Azteken-Hauptstadt Tenochtitlan durch die Spanier vor 500 Jahren gedacht. Auf dem zentralen Platz von Mexiko-Stadt, dem Zócalo, feierten die mit Federn und traditionellen Ornamenten auf der Haut geschmückten Indigenen bereits am Donnerstag mit Tänzen ihren Widerstand gegen die Eroberer aus Europa. Die offiziellen Feierlichkeiten zum 500. Jahrestag waren am Freitag geplant.
Mehrzahl der Waldbrände in Algerien unter Kontrolle
Die Mehrzahl der seit Montag im Norden von Algerien wütenden Waldbrände sind nach Angaben der Behörden weitgehend unter Kontrolle. Vor allem die tödlichen Brände im Bezirk Tizi Ouzou seien fast alle gelöscht, berichtete der Zivilschutz am Freitag. Damit seien nun 76 der rund hundert am Vortag in insgesamt 15 Präfekturen registrierten Feuer gelöscht.