Letzte Nachrichten
Merz will Spahn von Kandidatur um CDU-Vorsitz abbringen
In der CDU spitzt sich der Machtkampf um den Parteivorsitz einem Zeitungsbericht zufolge weiter zu. Wie die "Bild"-Zeitung in ihrer Montagsausgabe meldet, will der Wirtschaftspolitiker Friedrich Merz den stellvertretenden Parteivorsitzenden und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von einer Kampfkandidatur abbringen. Ziel ist es demnach, Spahn zu einer einvernehmlichen Team-Lösung zu bewegen. Dazu solle am Montag ein Gespräch zwischen Merz und Spahn stattfinden.
US-Präsident Biden-Sprecherin positiv auf Corona getestet
Die Sprecherin von US-Präsident Joe Biden hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Jen Psaki teilte am Sonntag (Ortszeit) mit, sie sei positiv auf Corona getestet worden. Wenige Tage zuvor hatte sie beschlossen, den US-Präsidenten nicht bei seiner Europa-Reise zum G20-Gipfel und zur Weltklimakonferenz zu begleiten, weil sich Angehörige von ihr mit dem Virus infiziert hatten.
Nordmazedoniens Ministerpräsident Zaev kündigt Rücktritt an
Nordmazedoniens Ministerpräsident Zoran Zaev hat seinen Rücktritt angekündigt. Zaev sagte am Sonntag vor Journalisten, er übernehme damit die Verantwortung für das schlechte Abschneiden seiner Partei bei Kommunalwahlen am Wochenende. "Ich übernehme die Verantwortung für die Ergebnisse dieser Wahlen", sagte Zaev. "Ich trete als Ministerpräsident zurück."
Feuerwehrleute bei Einsturz von Höhle ums Leben gekommen
Beim Einsturz einer Höhle in Brasilien sind neun Feuerwehrleute ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr des Bundesstaates São Paulo am Sonntag im Onlinedienst Twitter mitteilte, konnte ein Mensch gerettet werden. Es gebe keine weiteren Opfer vor Ort. Zuvor hatten die Rettungskräfte noch nach Kollegen gesucht, die in der Höhle verschüttet worden waren.
Drei Feuerwehrleute bei Einsturz von Höhle in Brasilien ums Leben gekommen
Beim Einsturz einer Höhle in Brasilien sind drei Feuerwehrleute ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr des Bundesstaates São Paulo am Sonntag im Onlinedienst Twitter mitteilte, suchten Rettungskräfte noch nach sechs ihrer Kollegen, die in der Höhle verschüttet wurden.
Biden berät mit G20-Ländern über Lieferketten-Probleme
US-Präsident Joe Biden hat angesichts von weltweiten Lieferengpässen am Rande des G20-Gipfels über eine Stärkung der globalen Lieferkette beraten. Wie das Weiße Haus in Washington am Sonntag mitteilte, haben an dem Treffen in Rom Vertreter der EU und die Staats- und Regierungschefs von 14 anderen Ländern teilgenommen, darunter Indien, Australien und Südkorea.
Nach Pokal-Rausch: Gladbach löst Pflichtaufgabe
Dem Rausch folgte die nächste Party: Borussia Mönchengladbach hat vier Tage nach dem historischen Pokal-Triumph gegen Bayern München auch die Pflichtaufgabe in der Liga gegen den VfL Bochum gelöst - musste in der Schlussphase aber noch einmal zittern. Der fünfmalige deutsche Meister besiegte den Aufsteiger verdient mit 2:1 (2:0) und schob sich auf Platz zehn vor.
Pokal-Auslosung: BVB nach St. Pauli - Stadtderby in Berlin
Borussia Dortmund muss ans Millerntor, auch Bayern-Bezwinger Mönchengladbach reist zu einem Zweitligisten, dazu gibt es das Berliner Stadtderby: Die Auslosung des Achtelfinales im DFB-Pokal hat einige interessante Paarungen ergeben. Titelverteidiger BVB ist bei Zweitligaspitzenreiter FC St. Pauli gefordert, Borussia Mönchengladbach tritt nach der 5:0-Gala gegen München bei Hannover 96 an.
Mehr als 20 Tote bei Polizeieinsatz gegen Bankräuber-Bande in Brasilien
Bei einem großangelegten Polizeieinsatz gegen Bankräuber in Brasilien sind am Sonntag mehr als 20 mutmaßliche Mitglieder der Bande getötet worden. Wie aus Polizeikreisen verlautete, rückten die Polizisten in der Stadt Varginha im südöstlichen Bundesstaat Minas Gerais zu einer Razzia gegen die mutmaßliche Räuberbande aus. Polizisten wurden bei dem Einsatz demnach nicht getötet.
17 Verletzte bei Messer- und Brandanschlag in Zug in Tokio
Bei einem Messer- und Brandanschlag in einem Zug in Tokio sind japanischen Medienberichten zufolge am Sonntagabend 17 Menschen verletzt worden. Einer der Verletzten erlitt demnach schwere Stichverletzungen und schwebte in Lebensgefahr. Die Polizei nahm den Berichten zufolge nach der Attacke einen 24-jährigen Verdächtigen fest. Ihm wird versuchter Mord vorgeworfen.
Mindestens 17 Verletzte bei Messer- und Brandanschlag in Zug in Tokio
Bei einem Messer- und Brandanschlag in einem Zug in Tokio sind japanischen Medienberichten zufolge am Sonntagabend mindestens 17 Menschen verletzt worden. Einer der Verletzten erlitt demnach schwere Stichverletzungen und schwebte in Lebensgefahr. Die Polizei nahm den Berichten zufolge nach der Attacke einen Verdächtigen fest. Dem jungen Mann wird versuchter Mord vorgeworfen.
Neapel und Inter gewinnen - Juve geht ins Krisen-Trainingslager
Spitzenreiter SSC Neapel und Verfolger Inter Mailand haben in der Serie A erwartbare Siege eingefahren und damit auch die Sorgen bei Italiens strauchelndem Fußball-Rekordmeister Juventus Turin vergrößert. Neapel setzte sich am Sonntagabend bei Abstiegskandidat US Salernitana 1:0 (0:0) durch, Piotr Zielinski (61.) traf entscheidend.
Äthiopische Rebellen melden Einnahme von zwei strategisch wichtigen Städten
Im Konflikt mit der Armee hat die äthiopische Rebellengruppe TPLF am Wochenende zwei wichtige militärische Siege verkündet. TPLF-Kämpfer hätten die Stadt Kombolcha im Norden Äthiopiens unter ihre Kontrolle gebracht, schrieb der TPLF-Sprecher Getachew Reda am Sonntag auf Twitter. Am Samstag hatte die TPLF bereits die Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Dessie gemeldet, die nördlich von Kombolcha liegt. Die äthiopische Regierung dementierte die Angaben.
Äthiopische Rebellen melden Einnahme weiterer Stadt im Norden des Landes
Den zweiten Tag in Folge hat die äthiopische Rebellengruppe TPLF einen wichtigen militärischen Sieg verkündet. Ihre Kämpfer hätten die Stadt Kombolcha im Norden des Landes unter ihre Kontrolle gebracht, schrieb der TPLF-Sprecher Getachew Reda am Sonntag im Online-Dienst Twitter. Am Samstag hatte die TPLF die Einnahme der strategisch bedeutsamen Stadt Dessie gemeldet, die nördlich von Kombolcha liegt.
Merkel dringt auf rasche Maßnahmen gegen Überlastung des Gesundheitswesens
Angesichts steigender Corona-Zahlen dringt die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf rasche Maßnahmen, mit denen eine Überlastung des Gesundheitssystem vermieden wird. Diese Frage könne nicht von der Übernahme einer neuen Regierung abhängig gemacht werden, sagte Merkel am Sonntag in Rom. In den Bundesländern gebe es "sehr unterschiedliche Situationen", mit den Ländern müsse jetzt noch einmal gesprochen werden.
Merkel zufrieden mit G20-Kompromiss zu Klimaschutz
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Klimabeschlüsse des G20-Gipfels in Rom als Erfolg gewürdigt. Dass sich die Gruppe der stärksten Volkswirtschaften der Welt im Grundsatz darauf verständigt habe, das 1,5-Prozent-Ziel bei der Reduktion von Treibhausgasen zu unterstützen, sei ein "sehr, sehr gutes Ergebnis", sagte Merkel in Rom. Die G20-Gruppe habe damit ein "gutes Signal" für die Weltklimakonferenz in Glasgow gesetzt.
Augsburg atmet auf: Sieg im Schwaben-Derby gegen den VfB
Der FC Augsburg hat in einem flotten Schwaben-Derby gegen den VfB Stuttgart seine Comeback-Qualitäten bewiesen und Trainer Markus Weinzierl Luft verschafft. Nach vier Spielen ohne Sieg gelang mit dem 4:1 (1:1) endlich der zweite Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga - es kam am 10. Spieltag einem Befreiungsschlag gleich. Zuvor hatte Augsburg in keinem Ligaspiel mehr als ein Tor erzielt.
Merkel stellt Scholz in Rom als Wahrscheinlichen Nachfolger vor
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) beim G20-Gipfel in Rom als ihren wahrscheinlichen Nachfolger vorgestellt. Sie habe in ihren Gesprächen mit Staats- und Regierungschefs "darauf hingewiesen, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass Herr Scholz der nächste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland ist", sagte Merkel am Sonntag.
Draghi "stolz" auf Vereinbarungen der G20 zum Klimaschutz
Italiens Ministerpräsident Mario Draghi hat sich zum Abschluss des G20-Gipfels in seinem Land zufrieden mit den Vereinbarungen zum Klimaschutz gezeigt. "Wir setzen uns dafür ein, das 1,5-Grad-Ziel in Reichweite zu halten", sagte Draghi am Sonntag in seiner Abschlussrede. "Wir sind stolz auf dieses Ergebnis, aber wir müssen bedenken, dass dies erst der Anfang ist."
WMO: 2015 bis 2021 voraussichtlich sieben wärmste Jahre seit Aufzeichnungsbeginn
Die Jahre zwischen 2015 und 2021 werden aller Voraussicht nach die bislang heißesten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen sein. Dies geht aus einem vorläufigen Bericht hervor, den die Weltwetterorganisation (WMO) anlässlich der Weltklimakonferenz (COP26) in Glasgow am Sonntag vorstellte. Demnach wird 2021 voraussichtlich "nur" das fünft- bis siebtwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen sein, weil das Wettereignis La Niña zu Beginn des Jahres einen Kühleffekt hatte.
Biden und Erdogan wollen Beziehungen ihrer Länder wieder verbessern
US-Präsident Joe Biden und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan wollen die zuletzt arg strapazierten Beziehungen ihrer beiden Länder wieder verbessern. Biden habe "seinen Wunsch nach konstruktiven Beziehungen mit der Türkei und nach einem effektiven Weg, um unsere Differenzen zu überwinden, deutlich machte", sagte ein US-Vertreter nach einem Treffen der beiden Staatschefs am Rande des G20-Gipfels in Rom. "Das Treffen fand in einer positiven Atmosphäre statt", hieß es von türkischer Seite.
Handball: Magdeburg und Berlin gewinnen weiter
Der SC Magdeburg hat seine beeindruckende Siegesserie in der Handball-Bundesliga mit einem schwer erkämpften Erfolg weiter ausgebaut. Der Klubweltmeister setzte sich am neunten Spieltag gegen den HC Erlangen nach einem dramatischen Ende mit 28:27 (16:13) durch und bleibt damit ohne Punktverlust an der Tabellenspitze. Magdeburgs Omar Ingi Magnusson verwandelte mit der letzten Aktion einen Siebenmeter und sorgte für den glücklichen Sieg.
18. Titel: Zverev gewinnt in Wien und zieht mit Stich gleich
Olympiasieger Alexander Zverev hat in Wien seinen 18. Profi-Titel gewonnen und seinem erfolgreichen Tennisjahr das nächste Highlight hinzugefügt. Der 24 Jahre alte Hamburger bezwang am Sonntag im Endspiel des ATP-Turniers in der Wiener Stadthalle den US-amerikanischen Qualifikanten Frances Tiafoe 7:5, 6:4. In der deutschen Bestenliste zog Zverev mit dem früheren Wimbledonsieger Michael Stich gleich, der in seiner gesamten Karriere 18 Titel gewonnen hatte.
Michel-Hattrick in acht Minuten: Paderborn überrollt KSC in Halbzeit eins
Der SC Paderborn bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga eine Auswärtsmacht. Die entfesselt aufspielenden Ostwestfalen holten mit dem 4:2 (4:0) beim Karlsruher SC bereits den fünften Auswärtssieg im sechsten Spiel und setzten sich mit 21 Zählern in der Spitzengruppe fest. Der KSC bleibt nach der Pleite im Tabellenmittelfeld stecken.
Rostock feiert zweiten Heimsieg gegen Düsseldorf
Hansa Rostock hat den Schwung aus dem DFB-Pokal mitgenommen und sich in der 2. Fußball-Bundesliga etwas Luft zu den Abstiegsrängen verschafft. Der Aufsteiger setzte sich mit 2:1 (1:0) gegen Fortuna Düsseldorf durch. Rostock rückte damit bis auf einen Punkt an die Fortuna heran, die sich mit 15 Zählern im Tabellenmittelfeld hält.
Überraschungsteam Regensburg rückt an Spitzenreiter St. Pauli heran
Jahn Regensburg bleibt das Überraschungsteam der 2. Fußball-Bundesliga und nimmt wieder die Tabellenspitze ins Visier. Die Oberpfälzer setzten sich im Donau-Derby beim Schlusslicht FC Ingolstadt mit 3:0 (1:0) durch und rückten bis auf einen Punkt an den Spitzenreiter FC St. Pauli heran.
Journalistin Hayali mit Walter-Lübcke-Demokratiepreis ausgezeichnet
Die Journalistin Dunja Hayali hat mit einem Jahr Verspätung am Sonntag den Walter-Lübcke-Demokratiepreis erhalten. Daneben erhielten Robert Erkan für sein Engagement in der Betreuung von Angehörigen der Opfer des Hanauer Anschlags und der Verein "Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus und Rassismus - für demokratische Kultur in Hessen" den Preis. Alle drei waren bereits 2020 ausgezeichnet worden, die Preisverleihung wurde wegen der Corona-Pandemie jedoch verschoben.
Bei Anschlag in Kabul verletzter Zweijähriger mit Familie in Großbritannien vereint
Nach zwei Monaten wieder vereint: Ein bei dem Selbstmordanschlag am Kabuler Flughafen während der chaotischen internationalen Evakuierungsmission im August verletzter Zweijähriger hat in Großbritannien wieder zu seiner Familie gefunden. Wie das Innenministerium in London am Sonntag mitteilte, landete der kleine Junge Mohammed Rasa am Freitag im Rahmen einer militärischen Luftbrücke aus einem an Afghanistan angrenzenden Land in Großbritannien.
Georgische Regierungspartei gewinnt zweite Runde der Kommunalwahl
In Georgien hat die Regierungspartei von Ministerpräsident Irakli Garibaschwili die zweite Runde der Kommunalwahl gewonnen. Die Partei Georgischer Traum entschied die Stichwahl in 19 von 20 Gemeinden knapp für sich, wie die Wahlkommission am Sonntag mitteilte. Die Oppositionspartei Vereinigte Nationale Bewegung (UNM) des inhaftierten Ex-Präsidenten Michail Saakaschwili kündigte an, das Wahlergebnis nicht zu akzeptieren.
G20 einigt sich auf 1,5 Grad Ziel - Klimakonferenz in Glasgow hat begonnen
Pünktlich zum Start der Weltklimakonferenz in Glasgow haben die G20-Staaten von Rom aus ein Zeichen gesetzt: Die Staats- und Regierungschefs verständigten sich bei ihrem Gipfel in der italienischen Hauptstadt am Sonntag auf ambitioniertere Klimaziele. In der geplanten Abschlusserklärung wollten sich die stärksten Wirtschaftsnationen der Welt gemeinsam hinter das 1,5-Grad-Ziel stellen, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Delegationskreisen erfuhr. Klimaschützern ging die Einigung nicht weit genug.
Weltklimakonferenz beginnt mit eindringlichen Warnungen vor Folgen der Erderwärmung
Die Weltklimakonferenz (COP26) in Glasgow hat mit eindringlichen Warnungen vor den Folgen der Erderwärmung begonnen. Die diesjährige Konferenz sei die "letzte, beste Hoffnung", um das sogenannte 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen, sagte COP26-Präsident Alok Sharma am Sonntag zum Auftakt des Treffens. Vertreter von rund 200 Staaten verhandeln in Glasgow über die weitere Umsetzung des Pariser Klimaabkommens.
Papst fordert angesichts der Herausforderungen der Gegenwart gemeinsames Handeln
Mit Blick auf die großen Herausforderungen der Gegenwart - den Klimawandel, die Pandemie und die Armut - hat Papst Franziskus ein entschlossenes gemeinsames Handeln gefordert. "Es ist Zeit zu handeln und gemeinsam zu handeln", schrieb Franziskus in einem am Sonntag von der italienischen Zeitung "Il Corriere della Sera" veröffentlichten Text.