Letzte Nachrichten
Unbekannte stehlen Pferdekutsche in Baden-Württemberg
Unbekannte haben in Baden-Württemberg eine Pferdekutsche gestohlen. Das abgestellte Gefährt wurde zwischen August und Anfang November in Leutkirch im Allgäu entwendet, wie die Polizei in Ravensburg am Freitag mitteilten. Demnach luden der oder die Täter die Kutsche auf, um sie mitzunehmen.
Auch Arbeitgeber stimmen Tarifeinigung im Baugewerbe zu
Der Tarifkonflikt im Baugewerbe ist endgültig beigelegt. Nach der Gewerkschaft IG BAU stimmten am Freitag auch die Arbeitgeber der Einigung zu, wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe am Freitag mitteilten. Die Tarifparteien hatten sich nach schwierigen Verhandlungen Mitte Oktober auf ein umfangreiches Tarifpaket für die rund 890.000 Beschäftigten der Branche verständigt.
Bischöfe sehen Verantwortung der Kirche für Missbrauchsfälle
Die französischen Bischöfe haben sich erstmals offiziell zur Verantwortung der katholischen Kirche für die Missbrauchsfälle bekannt. "Wir sind uns alle einig, die institutionelle Verantwortung der Kirche anzuerkennen für die Gewalt, die so viele Opfer erlitten haben", sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Eric de Moulins-Beaufort, am Freitag in Lourdes.
Céline-Dion-Darstellerin Lemercier nähert sich Vorbild mit Humor
Die Céline-Dion-Darstellerin Valérie Lermercier hat sich ihrem Vorbild auf humorvolle Weise nähern - und trotzdem respektvoll sein wollen. "Ich wollte mich nicht über sie lustig machen", sagte Lemercier im Vorfeld des Kinostarts von "Aline" in der kommenden Woche der Nachrichtenagentur AFP. "Ich bewundere sie sehr", fügte die Schauspielerin hinzu. Sie ist zugleich Regisseurin des Filmes, der mit künstlerischer Freiheit das Leben des Popstars Céline Dion erzählt.
Mehr als 530.000 neue Jobs in den USA im Oktober
Gute Zahlen vom US-Arbeitsmarkt: Die größte Volkswirtschaft der Welt hat im vergangenen Monat 531.000 neue Jobs geschaffen. Damit sank die Arbeitslosenquote im Oktober um 0,2 Punkte auf 4,6 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Die Zahlen übertrafen die Erwartungen von Analysten, die mit rund 400.000 neuen Jobs gerechnet hatten.
EU warnt London vor Abbruch der Nordirland-Gespräche
Die Europäische Union hat Großbritannien im Fall eines Abbruchs der Nordirland-Verhandlungen vor "schwerwiegenden Konsequenzen" gewarnt. EU-Vizekommissionspräsident Maros Sefcovic sagte am Freitag nach einem Treffen mit dem britischen Brexit-Minister David Frost in Brüssel, London habe sich "überhaupt nicht bewegt". Frost wies seinerseits einen Brüsseler Kompromissvorschlag als ungeeignet zurück.
Briten warnen bei Nordirland-Protokoll vor Scheitern
Die britische Regierung hat vor einem Scheitern der Verhandlungen mit der EU über das Nordirland-Protokoll gewarnt. Der britische Brexit-Minister David Frost sprach am Freitag vor einem Treffen mit EU-Vizekommissionspräsident Maros Sefcovic in Brüssel von "erheblichen" Meinungsunterschieden. "Uns läuft die Zeit davon", betonte Frost.
100. Geburtstag: Bundesregierung ehrt Holocaust-Überlebende
Die Bundesregierung hat die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer an ihrem 100. Geburtstag gewürdigt. "Ihre Lebensgeschichte mahnt uns, die Verbrechen der Shoah niemals zu vergessen", erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag im Online-Dienst Twitter und veröffentlichte dazu ein Foto von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Friedländer. "Herzlichen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz für das Erinnern, für Verständigung und Toleranz", hieß es weiter.
Über 350 Ortskräfte arbeiten für deutsche Institutionen in Mali
In Mali arbeiten nach Auskunft der Bundesregierung derzeit 373 vertraglich gebundene lokale Mitarbeitende für deutsche Institutionen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei hervor, die AFP am Freitag in Berlin vorlag. Die Linken-Politikerin Sevim Dagdelen mahnte eine Exit-Strategie für die eingesetzten Ortskräfte im Rahmen des militärischen und zivilen Engagements Deutschlands in dem afrikanischen Land an.
DFB: Brandt und Draxler kehren zurück - Nmecha erstmals dabei
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bestreitet ihren Jahresabschluss mit den Rückkehrern Julian Draxler und Julian Brandt sowie dem Debütanten Lukas Nmecha. Insgesamt nominierte Bundestrainer Hansi Flick für die WM-Qualifikationsspiele gegen Liechtenstein in Wolfsburg (11. November) und drei Tage später in Armenien vier Torhüter und 23 Feldspieler. Einige seiner strapazierten Stars dürften nach dem Heimspiel eine Pause erhalten.
Pfannkuchen: Eifersüchtige Frau (27) bewirft Bäckereiverkäuferin
Eine eifersüchtige 27-Jährige hat in Rheinland-Pfalz zwei Bäckereiveräuferinnen mit Berlinern beworfen. Die frischen Gebäckstücke flogen, weil sie eine der Frauen für die Geliebte ihres Freunds hielt, wie die Polizei in Kaiserslautern am Freitag mitteilte. Demnach hatte er am Donnerstagnachmittag sein Handy auf der Bäckereitheke vergessen. Als die 27-Jährige versuchte, ihn zu erreichen, ging eine fremde Frau ans Telefon.
Urteil: Lebenslange Haft für Männer nach Schüssen in Cottbus
Gut eineinhalb Jahre nach tödlichen Schüssen auf einen 31-Jährigen in der Cottbuser Innenstadt hat das Landgericht der brandenburgischen Stadt zwei Männer am Freitag wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die beiden 31 und 33 Jahre alten Angeklagten ihr Opfer töten wollten, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Sie hätten dabei aus Heimtücke gehandelt.
Bund und Länder befürworten Auffrischungsimpfungen für alle
Angesichts der sich verschärfenden Corona-Lage haben sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern für Auffrischungsimpfungen für alle Altersgruppen ausgesprochen. "Boostern nach sechs Monaten sollte die Regel werden, nicht die Ausnahme", sagte der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag nach zweitägigen Beratungen in Lindau.
3G-Regel im Bundestag gilt vorerst bis Jahresende
Der Bundestag tagt im Plenum und in den Ausschüssen vorerst bis Jahresende unter Beachtung der so genannten 3G-Regel. Eine entsprechende Allgemeinverfügung werde in Kürze in Kraft treten, teilte die Pressestelle des Deutschen Bundestags am Freitag mit. Wer den Plenarsaal und die Pressetribünen sowie die Westlobby und die Ausschusssäle betritt, muss demzufolge "stets einen aktuellen 3G-Nachweis" bei sich führen, also geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sein.
Pfizer meldet hohe Wirksamkeit von neuem Corona-Medikament
Ein vom US-Pharmariesen Pfizer entwickeltes Corona-Medikament hat nach Angaben des Unternehmens in einer klinischen Studie eine hohe Wirksamkeit gezeigt. Die Pille mit dem Namen Paxlovid habe die Wahrscheinlichkeit von Krankenhauseinweisungen oder Tod bei einer Coronavirus-Infektion bei Risikopatienten um 89 Prozent gesenkt, erklärte der Konzern am Freitag. Die vorläufigen Ergebnisse sollen laut Pfizer so schnell wie möglich der US-Arzneimittelbehörde (FDA) für eine Notfallzulassung übergeben werden.
Prozess um zu Tode geschütteltes Baby im Hildesheim begonnen
Im niedersächsischen Hildesheim hat am Freitag ein Prozess um ein mutmaßlich zu Tode geschütteltes drei Monate altes Baby begonnen. Der 33-jährige Vater des Kinds ist deswegen vor dem Landgericht wegen Totschlags angeklagt. Er soll es im März in der Familienwohnung nach anhaltendem Schreien heftig geschüttelt haben, worauf es an Hirnblutungen starb.
Prozess gegen früheren CDU-Lokalpolitiker in Köln begonnen
Vor dem Kölner Landgericht hat am Freitag der Prozess gegen einen früheren CDU-Kommunalpolitiker begonnen, der vor seinem Haus auf einen Mann geschossen haben soll. Der heute 74-Jährige soll im Dezember 2019 eine Gruppe von vier Menschen, die sich nachts vor seinem Grundstück aufhielten, zunächst beleidigt haben. Dann soll er sie mit einer Pistole eingeschüchtert und geschossen haben, als sie sich entfernten. (Az. 114 KLs 15/20)
Rebellen-Allianz gegen Äthiopien will Regierung in Addis Abeba
Neun äthiopische Rebellengruppen haben sich zusammengeschlossen, um die Regierung in Addis Abeba zu stürzen. Ziel sei es, "die schädlichen Auswirkungen der Herrschaft von (Ministerpräsident) Abiy Ahmed auf die Menschen in Äthiopien rückgängig zu machen", erklärte das neue Bündnis am Freitag. Demnach gehört der Allianz auch die TPLF aus der Unruheregion Tigray an, die bereits seit einem Jahr gegen die Regierungstruppen kämpft.
Verbraucher wünschen sich weniger Zucker in Fertiglebensmitteln
Beim Zuckergehalt in Fertiglebensmitteln sehen die Verbraucherinnen und Verbraucher den Gesetzgeber in der Pflicht. Laut einer Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) befürworten 74 Prozent gesetzliche Maßnahmen der Bundesregierung, damit Fertiglebensmittel weniger Zucker enthalten. 63 Prozent stimmen der Aussage dabei "voll und ganz" zu, weitere elf Prozent "eher", wie der vzbv am Freitag mitteilte.
Xavi vor Wechsel zum FC Barcelona - Al-Sadd erteilt Freigabe
Der Weg ist frei: Klub-Idol Xavi (41) steht unmittelbar vor einer Rückkehr zum FC Barcelona. Der Wunschkandidat auf den Trainerposten bei den Katalanen erhielt am Freitag die Freigabe seines bisherigen Klubs Al-Sadd aus Katar.
Mieter werden monatlich über Heizenergieverbrauch informiert
Mieterinnen und Mieter, Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer sollen künftig monatlich über ihren Heizenergieverbrauch informiert werden. Der Bundesrat stimmte am Freitag der neuen Heizkostenverordnung zu, verlangte aber eine Überprüfung schon nach drei Jahren. Die Länderkammer befürchtet, die Verordnung könne zu zusätzlichen Kosten für Mieter führen. Wird ihre Forderung umgesetzt, kann die Verordnung in Kraft treten.
Bundesrat billigt für aus der Ferne ablesbare Heizkostenzähler
Der Bundesrat hat der neuen Heizkostenverordnung unter Bedingungen zugestimmt. Die Länderkammer billigte am Freitag grundsätzlich das Vorhaben, das neu installierte Heizkostenzähler fortan aus der Ferne ablesbar sein müssen. Bestehende Geräte müssten bis Ende 2026 nachgerüstet oder ersetzt werden. Die Heizkostenabrechnung soll zudem künftig einen Vergleich zum vorherigen Verbrauch und zum Durchschnittsverbrauch enthalten.
Seehofer baut Merkel-Figur in seine Modelleisenbahn ein
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will sich im bevorstehenden Ruhestand mit Leidenschaft dem Modellbau widmen. Er wolle endlich seine Modelleisenbahn fertigstellen, in die er autobiografische Bezüge einbaue, sagte Seehofer dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag. So verfüge er über drei Angela-Merkel-Figuren im Maßstab 1:87. Gerne stelle er die Kanzlerin auf den größten Bahnhof, verriet Seehofer. "Dann ist sie die Chefin der Anlage, und ich stehe neben ihr."
Wüst hält Forderung nach Impfpflicht für nachvollziehbar
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hält die Forderung nach einer Impfpflicht für "total nachvollziehbar". 17 Millionen Menschen in Deutschland hätten sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen, sagte Wüst am Freitag im Nachrichtensender "Welt". Nun gebe es wieder Sorgen angesichts des bevorstehenden Winters. Anschließen wollte sich Wüst der Forderung nach einer Impfpflicht aber nicht.
Peking und Neu Delhi verschwinden im Smog
Wegen starker Luftverschmutzung sind in Peking Autobahnen und Schulhöfe gesperrt worden. Eine dicke Smog-Wolke lag am Freitag über dem Norden Chinas. Die Sicht betrug laut Meteorologen stellenweise weniger als 200 Meter. Auch über der indischen Hauptstadt Neu Delhi lag am Freitag eine giftige Smog-Wolke. Dort waren am Vortag anlässlich des hinduistischen Lichterfestes Diwali unzählige Öllampen und Kerzen abgebrannt und Feuerwerkskörper gezündet worden.
Klöckner rechnet mit mehreren Kandidaten für Laschets Nachfolge
Kurz vor Beginn der Bewerbungsfrist für den CDU-Vorsitz geht die stellvertretende Parteichefin Julia Klöckner von mehreren Kandidaten aus. Sie rechne mit "zwei oder vielleicht auch drei ernst zu nehmenden Bewerbern", sagte Klöckner der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Im Hintergrund seien bereits wichtige Gespräche gelaufen. Sie sei "zuversichtlich, dass das besprochene Verfahren uns als CDU einen positiven Schub verleihen wird, den wir jetzt auch brauchen", sagte die Vizechefin.
Gehälter deutscher Vorstände steigen nach zwei Jahren wieder
Die Gehälter der Topmanagerinnen und -manager in Deutschland sind im Jahr 2020 wieder gestiegen. Nach zwei Jahren rückläufiger Entwicklung legten die Gehälter von Vorstandsmitgliedern um 2,6 Prozent zu, die von Geschäftsführerinnen und -führern um 7,1 Prozent, wie die Unternehmensberatung EY am Freitag mitteilte. Der Gehaltssprung der - wenigen - Frauen war dabei deutlich größer als bei Männern und ihre direkte Vergütung lag höher.
Kritik an möglicher Wahl von Bezirksbürgermeister in Berlin-Pankow mit AfD-Stimmen
Die womöglich mit AfD-Stimmen erfolgte Wahl des Bezirksbürgermeisters von Berlin-Pankow, Sören Benn (Linke), hat für Kritik gesorgt. "Wir haben für Benn gestimmt - im Sinne der persönlichen Qualifikation", sagte der AfD-Fraktionschef der Pankower Bezirksverordnetenversammlung, Daniel Krüger, der "Berliner Morgenpost" vom Freitag. Die Partei verfügt im Bezirksparlament über fünf Stimmen. Die Berliner Grünen forderten Benns Rücktritt, was dieser ablehnte.
Corona-Pass kann in Frankreich bis zum Sommer eingesetzt werden
Das französische Parlament hat den Einsatz des umstrittenen Corona-Passes bis zum Sommer 2021 ermöglicht. Die Nationalversammlung stimmte am Freitag endgültig über ein entsprechendes Gesetz ab. Die Opposition hatte der Regierung "Gesundheits-Autoritarismus" vorgeworfen. Sie kritisierte zudem, dass die Regelung bis nach der Präsidentschaftswahl gelte. Dadurch verschaffe sich die Regierung einen "Freibrief" für ihre Gesundheitspolitik.
"Wir sind erleichtert": Sandhausen-Spiel auf St. Pauli abgesetzt
Fußball-Zweitligist SV Sandhausen hat nach dem Corona-Ausbruch in seiner Mannschaft mit Erfolg die Absetzung des Spiels beim FC St. Pauli am Sonntag beantragt. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) bestätigte am Freitag, dass dem SVS "nicht die notwendige Mindestanzahl an Spielern zur Verfügung steht". Über eine Neuansetzung solle schnellstmöglich entschieden werden.
Nach Corona-Ausbruch: Sandhausen beantragt Spielabsetzung
Fußball-Zweitligist SV Sandhausen hat nach dem heftigen Corona-Ausbruch in seiner Mannschaft den Antrag gestellt, am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) beim FC St. Pauli nicht antreten zu müssen. Das bestätigte ein Pressesprecher dem SID am Freitag. Der Verein erwartet in Kürze eine Entscheidung der Deutschen Fußball Liga (DFL).
Ramelow sieht künftige Bundesregierung vor "Herkulesaufgabe"
Der neue Bundesratspräsident Bodo Ramelow sieht die künftige Bundesregierung vor einer "Herkulesaufgabe". Sie stehe vor der Herausforderung, "die ökologische und die digitale Modernisierung voranzubringen" und dabei gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilen Deutschlands sicherzustellen, sagte der thüringische Ministerpräsident am Freitag in seiner Antrittsrede in der Länderkammer. Er verwies darauf, dass der bevorstehende industrielle Veränderungsprozess auch Ängste eines Wohlstandsverlustes bei den Menschen wecke, denen begegnet werden müsse.