Letzte Nachrichten
Hockey-Teams starten mit Pleiten in die neue Saison
Vier Spiele, null Punkte: Der Fehlstart für die deutschen Hockey-Teams in die neue Saison der Pro League ist perfekt. Die Herren-Mannschaft des scheidenden Trainers Kais al Saadi verlor am Sonntag in Brüssel auch ihre zweite Partie gegen Olympiasieger Belgien mit 3:5 (2:3). Tags zuvor hatten die "Honamas" gegen Belgien eine 1:6-Niederlage kassiert.
Hockey-Frauen verlieren auch zweite Partie gegen Belgien
Zwei Spiele, null Punkte: Der Fehlstart für die neuformierten deutschen Hockey-Frauen in die neue Saison der Pro League ist perfekt. Das Team von Bundestrainer Xavier Reckinger verlor am Sonntag in Brüssel mit 1:3 (0:2) gegen Belgien auch seine zweite Partie. Tags zuvor waren die "Danas" dem EM-Dritten mit 0:1 unterlegen.
Handball: Magdeburg besiegt auch Flensburg
Der SC Magdeburg bleibt in der Handball-Bundesliga die Mannschaft der Stunde. Im Spitzenduell gegen Vizemeister SG Flensburg-Handewitt siegte der frischgebackene Klub-Weltmeister am Sonntag mit 33:28 (18:13) und eroberte nach dem siebten Sieg im siebten Spiel die Tabellenführung von den Füchsen Berlin zurück.
2. Liga: Bremen patzt - Nürnberg weiter ungeschlagen
Absteiger Werder Bremen hat in der 2. Fußball-Bundesliga einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Trainer Markus Anfang unterlag beim SV Darmstadt 98 nach einer schwachen Leistung deutlich mit 0:3 (0:1) und hat fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.
0:3 in Darmstadt: Werder vom Wiederaufstieg weit entfernt
Bundesliga-Absteiger Werder Bremen verliert in der 2. Fußball-Bundesliga Liga immer mehr den Kontakt zur Tabellenspitze. Der einstige Europapokalsieger unterlag bei Darmstadt 98 nach einer schwachen Leistung mit 0:3 (0:1) und ist in dieser Verfassung von einem sofortigen Wiederaufstieg weit entfernt.
Britischer Justizminister will Einfluss von Menschenrechtsgericht beschränken
Der britische Justizminister Dominic Raab hat seine Pläne für eine Beschränkung des Einflusses des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) in Großbritannien vorgestellt. In einem Interview mit dem "Sunday Telegraph" sagte er, der EGMR erlege dem Staat zu viele "Verpflichtungen" auf. Er plane einen Mechanismus, der es der britischen Regierung erlaube, EGMR-Urteile zu "korrigieren".
Vor Gerichtsverfahren am Dienstag: Hernandez in Bayern-Startelf in Leverkusen
Trotz seines anstehenden Gerichtstermins am Dienstag steht Weltmeister Lucas Hernandez im Topspiel bei Bayer Leverkusen am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) in der Startelf des Rekordmeisters Bayern München. Das 32. Strafgericht in Madrid hatte am Mittwoch angeordnet, dass Hernandez eine 2019 gegen ihn verhängte sechsmonatige Haftstrafe antreten muss. Der französische Nationalspieler muss deshalb am Dienstag um 11.00 Uhr vor dem Gericht in Madrid erscheinen.
15-Jähriger will Jugendliche in Hannover mit brennendem Haarspray anzünden
In Hannover hat ein 15-Jähriger in der Nacht zum Sonntag offenbar versucht, eine Jugendliche auf offener Straße anzuzünden. Wie die Polizei in der niedersächsischen Hauptstadt mitteilte, versprühte er dazu Haarspray und setzte dieses mit einem Feuerzeug in Brand. Die Stichflamme verfehlte das 18-jährige Opfer aber, es blieb unverletzt. Zeugen riefen die Polizei, Beamte nahmen den Verdächtigen kurz darauf fest.
Große Moschee in Mekka hebt Corona-Abstandsregeln auf
In der Großen Moschee in der für Muslime heiligen Stadt Mekka in Saudi-Arabien darf wieder ohne die Corona-Abstandsregeln gebetet werden. "Dies steht im Einklang mit der Entscheidung, die Vorsichtsmaßnahmen zu lockern und Pilgern den Besuch der Großen Moschee in vollem Umfang zu ermöglichen", berichtete die staatliche saudiarabische Nachrichtenagentur SPA am Sonntag. Erstmals seit Beginn der Pandemie saßen die Gläubigen beim Gebet wieder Schulter an Schulter beisammen.
Grüne starten kleinen Parteitag über die "Ampel"
Die Grünen sind am Sonntag zu einem kleinen Parteitag zusammengekommen, auf dem sie über die Aufnahme formeller Koalitionsverhandlungen mit SPD und FDP entscheiden wollen. Vor Beginn der Beratungen verteidigte der Bundesgeschäftsführer der Partei, Michael Kellner, das von den Ampel-Parteien ausgehandelte Sondierungspapier. Es beschreibe eine "klare Reformagenda und weist den Weg für einen Aufbruch." Das Papier sei gerade beim Klimaschutz "äußerst ambitioniert".
Kavala sieht sich als Opfer von Komplott der türkischen Regierung
Der seit vier Jahren ohne Verurteilung im Gefängnis einsitzende türkische Menschenrechtsaktivist und Kulturförderer Osman Kavala hat sich als Opfer einer Verschwörung der Regierung von Staatschef Recep Tayyip Erdogan bezeichnet. "Der wahre Grund für meine fortgesetzte Inhaftierung" sei das "Bedürfnis der Regierung, die Fiktion am Leben zu erhalten, dass die Gezi-Proteste das Ergebnis einer ausländischen Verschwörung waren", erklärte Kavala in einem schriftlich mit der Nachrichtenagentur AFP geführten Interview.
SPD liegt drei Wochen nach der Wahl in Umfrage weiter deutlich vor Union
Drei Wochen nach der Bundestagswahl liegt die SPD in einer Umfrage weiter klar vor der Union. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erhebt, kamen die Sozialdemokraten auf 28 Prozent. Die Union fiel im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt auf 19 Prozent. Das waren mehr als fünf Prozentpunkte weniger als bei der Wahl.
Zweifel an geistiger Zurechnungsfähigkeit des Bogen-Attentäters in Norwegen
Wenige Tage nach dem Anschlag in Norwegen mit fünf Toten haben die Behörden große Zweifel an der geistigen Zurechnungsfähigkeit des mutmaßlichen Bogen-Attentäters von Kongsberg. Polizeiinspektor Per Thomas Omholt sagte am Samstag, dass die laufenden Ermittlungen den Verdacht erhärtet hätten, dass der Festgenommene psychische Probleme hat. Er wurde deshalb für die Untersuchungshaft in einer medizinischen Einrichtung untergebracht. Wie das Auswärtige Amt bestätigte, war unter den Opfern des Angriffs auch eine 52-jährige Deutsche.
Großbritannien verschärft nach Anschlag Sicherheitsmaßnahmen für Parlamentarier
Nach dem Mord an dem britischen Abgeordneten David Amess hat die Regierung die Sicherheitsvorkehrungen für Parlamentsmitglieder verschärft. Die britische Innenministerin Priti Patel sagte am Sonntag dem Sender Sky News, dass die Polizei und das Parlament "sofortige Änderungen" umgesetzt hätten. Dazu gehöre, dass die Abgeordneten Informationen über ihren Aufenthaltsort mit der Polizei teilen sollen.
Attentäter des britischen Abgeordneten nahm an Präventionsprogramm teil
Der mutmaßliche Mörder des britischen Abgeordneten David Amess hat Medienberichten zufolge vor der Tat ein Präventionsprogramm gegen Radikalisierung besucht. Wie die BBC am Samstag berichtete, nahm der festgenommene 25-Jährige allerdings nicht lange an dem freiwilligen Programm teil; dies war zudem mehrere Jahre her. Der Inlandsgeheimdienst MI5 hatte ihn demnach nicht als potenziellen Gefährder auf dem Schirm. Die Polizei ging dennoch von einem islamistischen Hintergrund der Tat aus.
Stichwahl um Bürgermeisteramt in Rom begonnen
In Rom hat am Sonntag die zweitägige Stichwahl um das Bürgermeisteramt begonnen. Im Rennen um den Spitzenposten in der Ewigen Stadt wird ein knappes Ergebnis zwischen dem früheren Wirtschaftsminister und Mitte-Links-Kandidaten Roberto Gualtieri und dem rechtsgerichteten Rivalen Enrico Michetti erwartet. Michetti gewann die erste Wahlrunde mit 30 Prozent, Gualtieri kam auf 27 Prozent.
In diesem Jahr erneut mehr als 100.000 Asyl-Erstanträge in Deutschland
In diesem Jahr werden in Deutschland einem Medienbericht zufolge bereits zum neunten Mal in Folge mehr als 100.000 Asyl-Erstanträge gestellt werden. Das berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Zahlen des Europäischen Unterstützungsbüros für Asylfragen (EASO). Demnach wurden in Deutschland bis Ende September 100.278 Erstanträge gestellt. Die Bundesrepublik war dabei das mit Abstand wichtigste Zielland für Asylbewerber in der EU.
Habeck für Ehrung für Afghanistan-Einsatz von Polizisten und Entwicklungshelfern
Der Grünen-Bundesvorsitzende Robert Habeck hat eine Ehrung des Afghanistan-Einsatzes von deutschen Polizistinnen und Polizisten sowie Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfern gefordert. Sie hätten eine offizielle Wertschätzung ebenso verdient wie die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Sonntag. Die Soldaten waren am Mittwoch von der Staatsspitze in Berlin für ihre Mission geehrt worden.
Das Sterben geht weiter - Inzidenz schon bei 72,7
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 72,7 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 8682 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 70,8 gelegen, vor einer Woche hatte sie 66,1 betragen. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Die Zahl der Todesfälle in Deutschland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um 17 Fälle auf 94.618. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Pandemiebeginn liegt laut RKI bei 4.373.789, die Zahl der Genesenen bei rund 4.147.000. (A. Madsen--BTZ)
Merkel sieht bei Türkei-Besuch viele "Schwierigkeiten"
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem Abschiedsbesuch in der Türkei auf zahlreiche unbewältigte Konflikte im deutsch-türkischen Verhältnis hingewiesen - vom Thema Menschenrechte über Migration bis zu deutschen Staatsbürgern in türkischer Haft. "Wir haben hier noch eine Menge Schwierigkeiten zu überwinden", sagte die scheidende Regierungschefin am Samstag nach ihrem Gespräch mit Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. "Dafür haben 16 Jahre nicht ausgereicht". Zur Situation von in der Türkei inhaftierten deutschen Staatsbürgern sagte Merkel: "Wir haben manchmal sehr unterschiedliche Betrachtungen, wann der Terrorismusvorwurf gilt". Während die Bundesregierung in einigen Fällen erfolgreich habe eingreifen können, seien immer wieder neue Fälle dazu gekommen. Einige der in der Türkei in Gefängnissen einsitzenden deutschen Staatsbürger sind wegen der Unterstützung kurdischer Bewegungen in Haft, die in der Türkei als Terrororganisationen eingestuft werden. Nach Angaben des Auswärtigen Amts liegt die Zahl deutscher Häftlinge in der Türkei im "mittleren zweistelligen Rahmen". Weiteres zentrales Thema bei den Gesprächen zwischen Erdogan und Merkel war das Flüchtlingsabkommen der EU mit der Türkei aus dem Jahr 2016. "Die Türkei leistet Außergewöhnliches im Blick auf syrische Flüchtlinge", sagte sie. Deutschland setze sich ein, dass die Türkei dafür EU-Finanzmittel "über die schon vereinbarten sechs Milliarden hinaus" bekommt. Sie beklagte jedoch fehlende Fortschritte bei den Vermittlungsbemühungen im Flüchtlingsstreit zwischen der Türkei und dem benachbarten Griechenland. Die Türkei liegt auf einer der Haupt-Transitrouten für Flüchtlinge Richtung Europa. In dem Abkommen von 2016 hatte Ankara unter anderem zugesagt, gegen Schlepperbanden vorzugehen, die Flüchtlinge nach Griechenland bringen. Die EU unterstützte im Gegenzug die Türkei in den vergangenen Jahren mit Milliardensummen. Dennoch versuchen immer noch tausende Flüchtlinge, von der Türkei aus in die EU zu gelangen. Merkel rief den türkischen Präsidenten auch zur Zusammenarbeit im Umgang mit den radikalislamischen Taliban in Afghanistan auf, um eine erneute Flüchtlingskrise zu verhindern. "Damit Menschen aus Afghanistan nicht auch Opfer von Schleppern und Schleusern werden, müssen wir sicherstellen, dass humanitäre Hilfe in Afghanistan geleistet wird", sagte sie. Sonst drohe im Winter eine "Katastrophe". Die Taliban waren im August in Afghanistan nach einem Eroberungsfeldzug an die Macht gelangt. Die Türkei - das einzige muslimische Nato-Land - bemüht sich um einen kurzen Draht zu den neuen Machthabern und verhandelt mit den Taliban über die Sicherung des zivilen Betriebs des Kabuler Flughafens. Erdogan kritisierte beim Treffen mit Merkel erneut rassistische und islamfeindliche Angriffe auf türkischstämmige Menschen in Deutschland. Die Kanzlerin versprach, dass die deutsche Regierung weiterhin "sehr entschieden" gegen alle Vorfälle von "Menschenfeindlichkeit, des Rassismus, der Feindschaft der Religionen" vorgehen wolle. Neben den "Kontroversen" wies Merkel auch auf positive Entwicklungen im deutsch-türkischen Verhältnis hin. So lebten 60 Jahre nach dem Anwerbeabkommen für türkische Gastarbeiter mehr als drei Millionen türkischstämmige Menschen in Deutschland. Darunter seien viele Erfolgsgeschichten, beispielsweise die der Mainzer Biontech-Chefs Ugur Sahin und Özlem Türeci, die einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt haben. (N. Lebedew--BTZ)
Usyk will die Krönung: Kampf gegen Fury das wäre "grandios"
Nach seinem überraschenden Sieg über Anthony Joshua will der Ukrainer Alexander Usyk auch dem nächsten britischen Box-Weltmeister den Gürtel entreißen und zum alleinigen Schwergewichtschampion aufsteigen. "Es wäre grandios", gegen Tyson Fury zu boxen, "um als erster Schwergewichtler alle WM-Titel zu besitzen", sagte Usyk im Interview mit der Welt am Sonntag.
Japan: Ministerpräsident schickt Opfergabe an Yasukuni-Schrein
Japans neuer Ministerpräsident hat am Sonntag eine rituelle Opfergabe an den umstrittenen Yasukuni-Schrein geschickt. Fumio Kishida sendete anlässlich des Herbstfestes einen "Masakaki"-Baum unter seinem Namen an den Schrein, sagte eine Sprecherin der Stätte der Nachrichtenagentur AFP. Zwei von Kishidas Ministern brachten demnach ebenfalls Opfergaben dar.
NHL: Draisaitl mit drei Vorlagen, McDavid mit drei Toren
Drei Vorlagen von Leon Draisaitl, drei Tore von Connor McDavid: Das kongeniale Sturmduo der Edmonton Oilers hat die ambitionierten Kanadier in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL zum zweiten Saisonsieg geführt. Die Oilers gewannen gegen die Calgary Flames 5:2, zum Saisonauftakt hatten sie die Vancouver Canucks mit 3:2 nach Penaltyschießen bezwungen.
Tennis: Norrie und Bassilaschwili sind im Finale von Indian Wells
Der Brite Cameron Norrie und der Georgier Nikolos Bassilaschwili spielen im Finale des Tennisturniers in Indian Wells am Sonntagabend (Ortszeit) um ihren ersten Masterstitel. Norrie (26) gewann im Halbfinale gegen Grigor Dimitrow aus Bulgarien 6:2, 6:4, Bassilaschwili (29) setzte sich gegen Taylor Fritz (USA) mit 7:6 (7:5), 6:3 durch. Fritz hatte zuvor Alexander Zverev (Hamburg) aus dem Turnier geworfen.
Russische Crew zurück nach Arbeiten für ersten Film im Weltall
Ein russisches Filmteam ist nach Dreharbeiten für den ersten Kinostreifen im Weltall wieder auf die Erde zurückgekehrt. Die Sojus-Kapsel mit dem Regisseur Klim Tschipenko und der Schauspielerin Julia Peressild sowie dem Kosmonauten Oleg Nowitzki landete am Sonntagmorgen in der kasachischen Wüste, wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte. Regisseur und Schauspielerin hatten zwölf Tage auf der Internationalen Raumstation ISS gedreht.
Sudanesen fordern den Sturz der Regierung durch das Militär
Im Sudan sind tausende Menschen auf die Straße gegangen, um eine Absetzung der Regierung durch das Militär zu fordern. Vor dem Präsidentenpalast in Khartum errichteten die Demonstranten am Samstagabend Zelte und riefen zum Sturz der Regierung von Ministerpräsident Abdalla Hamdok auf. Einige Protest-Teilnehmer skandierten: "Eine Armee, ein Volk." Zu hören war auch der Protestruf: "Die Armee wird uns Brot geben."
Schleswig-Holstein: Prien pocht auf Frauenquote in der CDU
Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) hat ihre Partei zur Einführung einer Frauenquote aufgefordert. "Die nüchterne Realität ist: Wir schaffen es nicht ohne Quote. Auch ich kenne keine Frau, die sich jetzt für den Parteivorsitz bewerben will", sagte Prien nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Die CDU brauche künftig ein Team aus Frauen und Männern an der Spitze, die sich vertrauten. "Und dabei dürfen die Frauen nicht nur Garnitur sein."
Etwa 15 US-Missionare in Haiti von bewaffneter Bande entführt
Im von Krisen geplagten Karibikstaat Haiti sind mindestens 15 US-Missionare von einer bewaffneten Bande entführt worden. Die Gruppe "400 Mawozo", die seit Monaten ihr Unwesen in der Region treibe, habe 15 bis 17 Menschen in einem Vorort der Hauptstadt Port-au-Prince in ihre Gewalt gebracht, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Samstag (Ortszeit) aus Sicherheitskreisen. Auch eine unbestimmte Zahl haitianischer Staatsbürger soll bei dem Überfall entführt worden sein.
PR & Marketing für's Geld? Greta Thunberg mit Gesangseinlage
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat die Besucher eines von Klimaschützern organisierten Konzerts mit einer Gesangs- und Tanzeinlage überrascht. Vor der Menge in Stockholm sang Thunberg am Samstag zu dem 80er-Jahre Song "Never Gonna Give You Up" von Rick Astley.
Maduro-Verbündeter Alex Saab wurde an die USA ausgeliefert
Ein dem venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro nahestehender kolumbianischer Geschäftsmann ist in die USA ausgeliefert worden. Der Unternehmer Alex Saab sei am Samstag von Kap Verde aus in die USA geflogen worden, sagte sein Anwalt Manuel Pinto Monteiro der Nachrichtenagentur AFP. Aus Protest gegen die Auslieferung kündigte die venezolanische Führung die Aussetzung des Dialogs mit der Opposition an.
Wegen Mord verurteilter US-Immobilienerbe Durst hat Covid-19
Der wegen Mordes an seiner besten Freundin zu lebenslanger Haft verurteilte US-Immobilienerbe Robert Durst ist seinem Anwalt zufolge schwer an Covid-19 erkrankt. Durst sei ins Krankenhaus gebracht worden und werde dort künstlich beatmet, sagte der Anwalt Dick DeGuerin laut einem am Samstag in der "Los Angeles Times" veröffentlichten Bericht. Das Strafmaß gegen den 78-jährigen Durst war am Donnerstag verkündet worden.
Geistlose Autonome und 76 Festnahmen bei "Köpi"-Räumung
Im Zusammenhang mit der Räumung des linksautonomen Bauwagen-Camps "Köpi"-Platz in Berlin sind nach Angaben der Berliner Polizei 76 Menschen festgenommen worden. 46 Einsatzkräfte seien verletzt worden, teilte die Polizei am Samstagabend mit. Das Bauwagen-Camp in Berlin-Mitte war am Freitag geräumt worden. Bei Protesten gegen die Räumung kam es zu Zusammenstößen zwischen sogenannten "Demonstranten" und Sicherheitskräften, die Polizei meldete zudem Sachbeschädigungen und Brandstiftungen an Autos.