Letzte Nachrichten
Bundesbank-Präsident Weidmann gibt Posten vorzeitig zum Jahresende ab
Er gilt als Gegner einer zu expansiven Geldpolitik und warnt vor hohen Inflationsraten - nun verlässt Bundesbank-Präsident Jens Weidmann vorzeitig den Chefposten bei der deutschen Zentralbank. Er gehe zum Jahresende "aus persönlichen Gründen", zitierte die Bundesbank den promovierten Volkswirt am Mittwoch. Weidmann hatte das Zepter bei der Bundesbank 2011 übernommen, eigentlich wäre sein Mandat bis 2027 gelaufen. Bei den Beschäftigten der Institution verabschiedete sich Weidmann mit warnenden Worten.
UEFA untersucht Pyro-Vorfälle bei BVB-Pleite in Amsterdam
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat Ermittlungen zu den Pyro-Vorfällen beim Champions-League-Spiel zwischen Ajax Amsterdam und Borussia Dortmund (4:0) aufgenommen. Das bestätigte die UEFA am Mittwoch auf SID-Anfrage, eine Entscheidung werde "zu gegebener Zeit" bekannt gegeben.
Brasiliens Senat stellt Bericht zu Verfehlungen Bolsonaros in Corona-Pandemie vor
Der brasilianische Senat legt am Mittwoch seinen Untersuchungsbericht zu strafrechtlichen Vergehen von Präsident Jair Bolsonaro im Zusammenhang mit dem Corona-Krisenmanagement seiner Regierung vor. Nach sechsmonatigen Beratungen wird der zuständige Ausschuss nach Angaben von Senator Renan Calheiros schwere Anschuldigungen gegen den rechtsradikalen Staatschef erheben, darunter Verbrechen gegen die Menschlichkeit und "Scharlatanerie".
Putin nimmt nicht an Weltklimakonferenz in Glasgow teil
Russlands Präsident Wladimir Putin wird nicht an der Weltklimakonferenz COP26 in Schottland teilnehmen. "Leider wird Putin nicht nach Glasgow fliegen", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch vor Journalisten. Der Klimawandel sei dennoch "eine der wichtigsten Prioritäten unserer Außenpolitik".
Erholung wider Willen - Queen legt auf Anraten ihrer Ärzte mehrtägige Pause ein
Auf Anraten ihrer Ärzte hat die britische Königin Elizabeth II. mit einem gewissen Widerwillen zugestimmt, sich ein paar Tage lang zu schonen und vorerst auf ihre Reise nach Nordirland zu verzichten. Die 95-jährige Monarchin habe "widerstrebend den medizinischen Rat akzeptiert, sich die nächsten paar Tage auszuruhen", teilte der Buckingham-Palast am Mittwoch mit. Die Queen sei dennoch in "guter Stimmung", wenn auch "enttäuscht" über die Absage ihres Nordirland-Besuchs.
Proteste gegen als Transgender-feindlich kritisierte Netflix-Show in den USA
Der Streamingdienst Netflix sieht sich wegen einer als Transgender-feindlich kritisierten Show des US-Komikers Dave Chappelle mit Protesten konfrontiert. Für Mittwoch wurde zu einer Kundgebung von Mitarbeitern am Netflix-Sitz in Los Angeles aufgerufen, nachdem Chappelles Äußerungen über Transgender in den vergangenen Tagen immer höhere Wellen geschlagen hatten.
Anklage wegen Betrugs mit Coronatests mit Millionenschaden in Bochum erhoben
Wegen des Verdachts des Abrechnungsbetrugs bei Coronatests mit einem Schaden in Millionenhöhe hat die Staatsanwaltschaft Bochum Anklage gegen zwei Männer erhoben. Einer von ihnen soll als faktischer Geschäftsführer einer Betreiberfirma von Testzentren ein Vielfaches der tatsächlich stattgefundenen Schnelltests abgerechnet haben, wie das Landgericht Bochum am Mittwoch mitteilte. Dadurch soll er einen Gesamtschaden in Höhe von 25,1 Millionen Euro verursacht haben.
4. Coronavirus-Welle? Sieben-Tage-Inzidenz ist bei 80,4
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 80,4. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 17.015 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 75,1 gelegen, vor einer Woche hatte sie 65,4 betragen. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Die Zahl der Todesfälle in Deutschland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um 92 Fälle auf 94.808. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen seit Pandemiebeginn liegt laut RKI bei 4.401.631, die Zahl der Genesenen bei rund 4.174.400. (F. Schulze--BTZ)
Ampel-Koalitionsgespräche starten am Donnerstag
Die Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP zur Bildung einer gemeinsamen Regierung beginnen am Donnerstagnachmittag um 15.00 Uhr. Kurz vorher wollen sich SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner und FDP-Generalsekretär Volker Wissing noch einmal vor der Presse äußern, wie die Parteien am Mittwoch mitteilten. Demnach treffen sich die jeweiligen Hauptverhandlungsgruppen und die Vorsitzenden der zahlreichen thematisch aufgeteilten Arbeitsgruppen. Geplant ist bislang, in 22 Arbeitsgruppen über die Bildung einer Ampel-Koalition zu verhandeln. Die Spitzen von SPD, Grünen und FDP hatten sich am Freitag auf ein Ergebnispapier zu ihren Sondierungen verständigt. Anschließend stimmten die zuständigen Gremium der drei Parteien der Aufnahme formeller Koalitionsverhandlungen zu. (N. Lebedew--BTZ)
Viele Deutsche bei künstlichem Blut und künstlichen Organen noch skeptisch
Trotz jüngster Fortschritte in der Medizintechnologie bleiben viele Deutsche einer Umfrage im Auftrag des Bundesforschungsministeriums zufolge vorerst zurückhaltend. So würden 38 Prozent gegenwärtig auf Innovationen wie künstliches Blut oder synthetische Organe verzichten, auch wenn sie damit ihr Leben verlängern könnten. Das geht aus einer repräsentativen Befragung des Instituts Civey für das Bildungs- und Forschungsministerium in Berlin hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch vorlag.
Deutsche Schmerzgesellschaft fordert kritischen Dialog zu medizinischem Cannabis
Die Deutsche Schmerzgesellschaft hat einen konstruktiven Dialog beteiligter Interessengruppen zu medizinischem Cannabis gefordert. "Die Behandlung chronischer Schmerzen mit medizinischem Cannabis steht in einem wachsenden Spannungsfeld von finanziellen Interessen, Hoffnungen der Betroffenen und einer nicht nachgewiesenen Effektivität", erklärte Frank Petzke, Leiter der Kommission Cannabis in der Medizin am Mittwoch in Mannheim. Erforderlich sei eine "kritische und rationale" Auseinandersetzung mit langfristigen Risiken, tatsächlichem Nutzen und den Kosten der Behandlung.
Berlin plant trotz steigender Flüchtlingszahlen keine Grenzschließungen zu Polen
Trotz der steigenden Zahl der über Belarus einreisenden Flüchtlinge plant die Bundesregierung keine Grenzschließungen zum EU-Nachbarn Polen. Dies werde von niemandem beabsichtigt, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nach einer Kabinettssitzung am Mittwoch. Er sieht den Schlüssel zur Lösung des Problems auch beim Belarus-Verbündeten Russland. Einen Vergleich mit der Lage während der Flüchtlingskrise von 2015 wies der Minister zurück.
Regierung will trotz steigender Flüchtlingszahlen keine Grenzschließungen zu Polen
Trotz des Anstiegs der über Belarus einreisenden Flüchtlinge will das Bundeskabinett keine Grenzschließungen zum EU-Nachbarn Polen. Dies werde von niemandem in der Bundesregierung beabsichtigt, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Mittwoch nach Unterrichtung des Kabinetts über die aktuelle Migrationslage. Ein solcher Schritt wäre auch "rechtlich fragwürdig". Seehofer betonte, dass Polen bereits "sehr starke Initiativen" ergriffen habe, um die Einreise von Flüchtlingen aus Belarus zu verhindern.
Bewährungsstrafe wegen finanzieller Unterstützung von Dschihadistengruppe
Wegen finanzieller Unterstützung der syrischen Dschihadistengruppe Hajat Tahrir al-Scham ist ein 31-Jähriger am Mittwoch im niedersächsischen Celle zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt worden. Das dortige Oberlandesgericht (OLG) sah es laut Mitteilung als erwiesen an, dass der Beschuldigte mehr als 2000 Euro an ein Mitglied der im syrischen Bürgerkrieg kämpfenden islamistischen Gruppe gezahlt hatte.
Razzia bei rechtsextremistischer Gruppe mit Aufstandsfantasien
Ermittler der Polizei sind am Mittwoch in vier Bundesländern zu einer Razzia gegen mutmaßliche Mitglieder einer rechtsextremistischen kriminellen Gruppierung mit Aufstandsfantasien ausgerückt. Durchsucht worden seien 14 Anschriften in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Berlin und Hessen, wie die Generalstaatsanwaltschaft und die Polizei in Berlin mitteilten. Dabei stießen die Beamten demnach auf Waffen, Datenträger und Devotionalien der Gruppe, die sich "Berserker-Clan" nannte. Festnahmen gab es nicht.
Kreml: Einhaltung von Menschenrechten Vorbedingung für Anerkennung der Taliban
Russland hat die in Afghanistan herrschenden Taliban zur Achtung der Menschenrechte aufgerufen. Sie hätten nur dann eine Chance auf internationale Anerkennung ihrer Regierung, wenn sie "damit beginnen, die Erwartungen der internationalen Gemeinschaft hinsichtlich der Menschenrechte zu erfüllen", sagte der Afghanistan-Beauftragte des Kreml, Samir Kabulow, am Mittwoch bei einer von Moskau organisierten internationalen Konferenz zur Lage in Afghanistan.
Moskau sieht "Bemühungen" der asozialen Taliban-Terror-Bestien
Die in Afghanistan herrschenden Taliban bemühen sich nach Einschätzung der russischen Regierung um eine Stabilisierung des Landes. "Wir erkennen die Bemühungen an, die unternommen werden, um eine Stabilisierung der politisch-militärischen Situation zu erreichen", sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch bei einer von Moskau organisierten internationalen Konferenz zur Lage in Afghanistan.
Kohlepreise: Chinas Regierung erwägt Eingreifen in Energiemarkt
Die chinesische Regierung erwägt ein Eingreifen in den Energiemarkt zur Entlastung der derzeit immens hohen Kohlepreise. Die Höhe der Preise entferne sich "komplett von den fundamentalen Prinzipien von Angebot und Nachfrage", kritisierte die Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC). Die mächtige Wirtschaftsplanungsbehörde des Landes will demnach alle verfügbaren Mittel einsetzen, um die Kohlepreise auf ein "vernünftiges" Niveau zu drücken.
Müller zieht Bilanz seiner Amtszeit und fordert mehr Geld für Entwicklung
Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat zum Ende seiner Amtszeit Bilanz gezogen und die künftige Bundesregierung zu einer Erhöhung des Budgets der Entwicklungszusammenarbeit aufgefordert. "Wer zwei Prozent bei Rüstung anstrebt, der muss sich auch (für) mindestens ein Prozent für Entwicklungszusammenarbeit und internationale Kooperation aussprechen", sagte Müller bei der Vorstellung des Entwicklungspolitischen Berichts der Bundesregierung am Mittwoch in Berlin. Pläne zur Eingliederung seines Ministeriums ins Außenamt wies er zurück und betonte: "Wir brauchen ein starkes Entwicklungsministerium."
Entwicklungsminister will Geld für Entwicklungszusammenarbeit
Der scheidende Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat die künftige Bundesregierung zu einer Erhöhung der Entwicklungshilfe aufgefordert. "Wer zwei Prozent bei Rüstung anstrebt, der muss sich auch (für) mindestens ein Prozent für Entwicklungszusammenarbeit und internationale Kooperation aussprechen", sagte Müller bei der Vorstellung des Entwicklungspolitischen Berichts der Bundesregierung am Mittwoch in Berlin. Pläne zur Eingliederung seines Ministeriums ins Außenamt wies er zurück und betonte: "Wir brauchen ein starkes Entwicklungsministerium."
Razzia gegen mutmaßliche Schleuserbande in Raum Saarbrücken
Mit einer Razzia ist die Bundespolizei im Raum Saarbrücken gegen eine mutmaßliche Schleuserbande vorgegangen. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Saarbrücken wurden Wohn- und Geschäftsräume in zwölf Orten durchsucht, wie die Bundespolizei in Frankfurt am Main am Mittwoch mitteilte. Die insgesamt zehn Beschuldigten würden verdächtigt, hauptsächlich syrische Staatsbürger gegen Geld nach Deutschland geschleust zu haben.
Umwelt/Mobilitätsorganisationen: Verbot von Kurzstreckenflügen
Ein Zusammenschluss von 14 Organisationen aus dem Umwelt- und Mobilitätsbereich fordert angesichts der bevorstehenden Koalitionsverhandlungen ein Verbot von Kurzstreckenflügen. "Der Flugverkehr ist die klimaschädlichste und ungerechteste Form der Mobilität", erklärte der Flugverkehrsreferent bei der Umweltorganisation Robin Wood, Jonas Asal, am Mittwoch. Die Organisationen fordern ein Verbot von Flügen, deren Ziel innerhalb von vier Stunden mit dem ICE erreichbar ist. Auch Subventionen für den Flugverkehr sollten gestrichen werden.
Energiekonzern Total hat Klimawandel bewusst heruntergespielt
Der französische Energiekonzern Total hat nach einer wissenschaftlichen Studie schon in den 70er Jahren von den schädlichen Auswirkungen der fossilen Energien auf das Klima gewusst. Später habe der Konzern versucht, politische Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen zu verhindern. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern aus Frankreich und den USA, die die Zeitschrift "Global Environmental Change" am Mittwoch veröffentlichte. Für die Studie werteten die Autoren Archive des Konzerns, interne Berichte und Interviews aus.
FDP-Vize Vogel sieht Chance für große Rentenreform mit Ampel
Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Johannes Vogel erwartet von der möglichen Ampel-Regierung eine große Rentenreform. Seit 1957 habe es keine Systemumstellung in der gesetzlichen Rente mehr gegeben, sagte Vogel am Mittwoch in der Sendung "Frühstart" bei RTL und ntv. "Das könnte eine echte große Leistung einer solchen Koalition sein." SPD, Grüne und FDP hatten sich auf Drängen der Liberalen darauf geeinigt, dass die Rentenversicherung Geld am Kapitalmarkt anlegen darf.
Prozess gegen Fußballstar Benzema nach Sexvideo-Affäre
Sechs Jahre nach der sogenannten Sexvideo-Affäre muss sich der französische Fußballstar Karim Benzema nun vor Gericht verantworten. Zum Prozessauftakt am Mittwoch in Versailles erschien der Fußballstar allerdings nicht, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Dem 33-jährigen Spieler des spanischen Top-Clubs Real Madrid wird vorgeworfen, 2015 in die versuchte Erpressung seines damaligen Kollegen in der Nationalmannschaft, Mathieu Valbuena, verwickelt zu sein - er selbst weist das zurück.
Credit Suisse zahlt wegen Korruption in Mosambik 475 Millionen
Im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen im südafrikanischen Mosambik hat die Schweizer Großbank Credit Suisse in Zahlungen im Umfang von 475 Millionen Dollar (knapp 409 Millionen Euro) eingewilligt. Die Bank stimmte einem Vergleich mit den ermittelnden Behörden in den USA und Großbritannien zu, wie am Dienstag bekannt wurde. Die Bank zeigte sich "zufrieden" mit dem Ende der Ermittlungen in dem umfangreichen Korruptionsskandal.
Medien: FIFA plant für WM-Entscheidung Kongress am 20. Dezember
Im Streit um eine Fußball-WM im Zwei-Jahres-Rhythmus könnte es kurz vor Weihnachten zum großen Showdown kommen. Nach Informationen der Sport Bild plant der Weltverband FIFA am 20. Dezember einen außerordentlichen Kongress, um die 211 Mitgliedsverbände über eine Änderung des internationalen Spielkalenders abstimmen zu lassen. Dies gehe aus einem Brief an die 37 Mitglieder des FIFA-Council hervor, dem auch DFB-Co-Interimspräsident Peter Peters angehört.
Bundesbank-Präsident Weidmann zu Jahresende ohne Posten
Der Präsident der Bundesbank, Jens Weidmann, gibt seinen Posten zum Jahresende ab. Weidmann habe Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier um seine Entlassung zum 31. Dezember dieses Jahres gebeten, teilte die Zentralbank am Mittwoch mit. Demnach geht Weidmann "aus persönlichen Gründen".
Steffi Graf und Andre Agassi feiern ihren 20. Hochzeitstag
Die früheren Tennisweltstars Steffi Graf und Andre Agassi wollen ihren 20. Hochzeitstag laut Graf mit einem "sehr netten Abend" verbringen. Graf sagte der Illustrierten "Gala" laut Vorabmeldung vom Mittwoch zu Gerüchten, das Paar wolle sein Jawort mit einer Zeremonie erneuern: "Es wird immer viel spekuliert - bei uns in der Familie werden Geburtstage oder andere größere Tage nicht so hoch gehängt."
Baerbock: Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 noch nicht am Netz
Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat Russland eine Mitverantwortung für die hohen Gaspreise gegeben und sich dafür ausgesprochen, die Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 vorerst nicht in Betrieb zu nehmen. Nach europäischem Energierecht müsse der Betreiber von Nord Stream 2 "ein anderer sein als derjenige, der das Gas durchleitet", sagte Baerbock den Funke-Zeitungen vom Mittwoch. "Solange das ein und derselbe Konzern ist, darf die Betriebserlaubnis nicht erteilt werden."
Infektion mit Delta-Unterart AY 4.2 in Israel nachgewiesen
In Israel ist eine Infektion mit einer neuen Unterart der hoch ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden, die bereits in mehreren europäischen Ländern aufgetreten ist. "Die Variante AY 4.2, die in einer Reihe von Ländern in Europa entdeckt wurde, wurde in Israel identifiziert", teilte das israelische Gesundheitsministerium am späten Dienstagabend mit. Bei dem Infizierten handelte es sich demnach um einen elfjährigen Jungen, der aus Europa eingereist war.
Tausende Meter hohe Aschewolke von japanischem Vulkan Aso
In Japan ist der Vulkan Aso ausgebrochen. Über dem Vulkan im Südwesten des Landes stieg am Mittwoch eine tausende Meter hohe Aschewolke auf. Auf Bildern von Überwachungskameras war zu sehen, wie bei einer heftigen Explosion Gesteinsbrocken durch die Luft geschleudert wurden. Bergsteiger wurden eilends von dem als Touristenmagnet bekannten Vulkan fortgebracht. Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet.