Letzte Nachrichten
Lemke: Atomkraft ist nicht nachhaltig
Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hat vor der Einstufung von Atomkraft als nachhaltige Energieform auf EU-Ebene gewarnt. Einen solchen Schritt halte sie "für den falschen Weg", sagte Lemke am Mittwoch den Sendern RTL und ntv. "Eine Technologie, bei der es keine Lösung für die Entsorgung von giftigem Müll gibt, kann nicht nachhaltig sein."
Erhebung: Kartoffelsalat mit Würstchen sind am Bodensee am teuersten
Für das traditionelle Weihnachtsessen Kartoffelsalat mit Würstchen werden laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) regional deutlich unterschiedliche Preise fällig. Mit Abstand am teuersten ist der Einkauf für den Weihnachtsklassiker im Bodenseekreis, wie das IW am Mittwoch mitteilte. Hier lagen die Preise für die Zutaten mit 6,24 Euro rund 25 Prozent über den Preisen in günstigeren Regionen. Dazu gehörten insbesondere die neuen Bundesländer.
DFL: Rückkehr zu Geisterspielen "bedauerlich, aber nachvollziehbar"
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat mit Verständnis, aber auch Bedauern auf die Rückkehr der Geisterspiele im Profisport reagiert. Die Entscheidungen der Politik seien "bedauerlich, aber nachvollziehbar", teilte die DFL mit: "Wir alle haben noch bis vor Kurzem gehofft, dass es eine bundesweite Rückkehr zu Spielen ohne Fans in den Stadien nicht mehr geben würde."
Bundesweit Fortschritte bei Kita-Qualität - aber große regionale Unterschiede
Mehr kostenlose Betreuungsplätze und ein verbesserter Personalschlüssel: Die Qualität in deutschen Kindertagesstätten hat sich nach Darstellung der Bundesregierung seit 2019 verbessert. Das geht aus dem zweiten Monitoringbericht zum Gute-Kita-Gesetz hervor, den das Bundesfamilienministerium am Mittwoch veröffentlichte. Große Unterschiede bestehen aber weiterhin zwischen den Bundesländern: So muss ein Erzieher in Mecklenburg-Vorpommern im Schnitt etwa fast doppelt so viele Kinder betreuen wie seine baden-württembergische Kollegen.
Reederei Maersk kauft Logistikgeschäft von Li&Fung für 3,6 Milliarden Dollar
AP Möller-Maersk, die größte Containerschiffsreederei der Welt, kauft für 3,6 Milliarden Dollar (3,2 Milliarden Euro) das Logistikgeschäft des chinesischen Konzerns Li&Fung. Maersk gehe einen weiteren Schritt, um seine Kunden mit einer "durchgängigen Logistik" zu versorgen, teilte der dänische Konzern am Mittwoch mit. Der Kauf soll demnach im kommenden Jahr abgeschlossen werden.
Riesenslalom in Courchevel: Hector bezwingt Shiffrin
Mikaela Shiffrin zeigte Größe in der Niederlage. "Du bist so gut!", rief der Topstar der alpinen Ski-Szene der Schwedin Sara Hector zu und umarmte sie innig. Dabei hatte ihr Hector beim zweiten Weltcup-Riesenslalom im französischen Nobel-Skiort Courchevel gerade den nächsten Sieg entrissen.
Riesenslalom in Courchevel: Shiffrin muss kämpfen
Skirennläuferin Mikaela Shiffrin muss für den nächsten Sieg in ihrem "Wohnzimmer" in Courchevel eine Aufholjagd starten. Die US-Amerikanerin liegt beim zweiten Weltcup-Riesenslalom im französischen Nobel-Skiort zur Halbzeit "nur" auf Rang drei. Zur führenden Schwedin Sara Hector, am Dienstag Zweite hinter der sechsmaligen Courchevel-Siegerin, fehlen Shiffrin 0,34 Sekunden.
UNO muss Lebensmittelhilfen im Jemen wegen fehlender Mittel reduzieren
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen hat wegen fehlender Finanzmittel eine Kürzung der Lebensmittelhilfen für Millionen Menschen im Jemen angekündigt. "Von Januar an werden acht Millionen Menschen eine reduzierte Nahrungsmittelration erhalten, während fünf Millionen Menschen, die unmittelbar von Hunger bedroht sind, weiterhin eine volle Ration erhalten", erklärte die UN-Organisation am Mittwoch. Sie warnte davor, dass bald weitere Einschränkungen nötig sein könnten.
Delivery Hero gibt Lieferdienst Foodpanda in sechs deutschen Städten wieder auf
Nur wenige Wochen nach dem Start in sechs deutschen Städten wird der Lebensmittel-Lieferdienst Foodpanda bereits wieder eingestellt. Die Plattform Delivery Hero begründete dies am Mittwoch mit der wachsenden Konkurrenz und einem Mangel an Fahrern. Foodpanda soll nur noch in Berlin aktiv bleiben. In Japan will Delivery Hero den Lieferdienst verkaufen.
Hitzlsperger-Erbe beim VfB: Kölns Wehrle neuer Vorstandschef
Alexander Wehrle kehrt zum Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart zurück und wird dort Vorstandsvorsitzender. Das hat der Aufsichtsrat der Schwaben beschlossen. Der 46-Jährige kommt wie erwartet von Ligarivale 1. FC Köln, wo er die Position des Geschäftsführers bekleidet hat, und tritt sein Amt "im Laufe des Aprils 2022" an. Er folgt auf Thomas Hitzlsperger, der seinen Vertrag nicht verlängert hat.
Präsidentschaftswahl in Libyen wird verschoben
Die für Freitag geplante Präsidentschaftswahl in Libyen wird nach Angaben der Behörden nicht stattfinden können. Der zuständige Parlamentsausschuss erklärte am Mittwoch, es sei "unmöglich", die Abstimmung am vorgesehenen Termine abzuhalten. Die Wahlkommission schlug vor, die Präsidentschaftswahl um einen Monat zu verschieben und somit parallel zur Parlamentswahl am 24. Januar stattfinden zu lassen.
Parlamentsausschuss in Libyen hält Präsidentschaftswahl am Freitag für "unmöglich"
Die Präsidentschaftswahl in Libyen kann nach Einschätzung des zuständigen Parlamentsausschusses nicht wie geplant am Freitag stattfinden. Aus technischer und juristischer Sicht sowie aufgrund der Sicherheitslage sei die Organisation der Abstimmung am vorgesehenen Termin "unmöglich", erklärte das Gremium am Mittwoch. Eine Verschiebung der Wahl war seit Tagen erwartet worden. Ein neues Datum schlug der Ausschuss zunächst nicht vor.
Heintz wechselt von Freiburg zu Union
Fußball-Bundesligist Union Berlin hat sich für die Rückrunde verstärkt. Der Klub gab am Mittwoch die Verpflichtung des Abwehrspielers Dominique Heintz bekannt, der zum 1. Januar von Ligakonkurrent SC Freiburg zu den Eisernen wechselt. Heintz (28) war in der abgelaufenen Hinrunde für den SC nur am ersten Spieltag zum Einsatz gekommen.
Öffentliche Schulden durch Corona-Pandemie erheblich gestiegen
Die öffentlichen Schulden sind auch als Folge der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Bund, Länder, Gemeinden und die Sozialversicherung waren zum Ende des dritten Quartals mit 2284,2 Milliarden Euro verschuldet, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Dies entspreche einer Pro-Kopf-Verschuldung von 27.477 Euro.
Studie: DIW warnt vor "spekulativen Übertreibungen" auf dem Immobilienmarkt
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) warnt angesichts der immer weiter steigenden Immobilienpreise vor "spekulativen Übertreibungen", insbesondere in Großstädten. "Die Zeichen mehren sich, dass die Wohnungspreise in einigen Städten und Marktsegmenten nicht mehr allein durch die Entwicklung der Mieten und die niedrigen Zinsen zu erklären sind", erklärte der DIW-Immobilienexperte Konstantin Kholodilin am Mittwoch. In den nächsten Jahren könne es also "zum Platzen von Immobilienpreisblasen" kommen.
Häuserpreise steigen weiter rasant an
Die Preise für Wohnimmobilien steigen weiter rasant an: Im dritten Quartal dieses Jahres legten die Häuserpreise im Schnitt um zwölf Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Das sei zum zweiten Mal in Folge der größte Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000.
Bundesregierung will Werbeverbot für Abtreibung schnell abschaffen
Die Ampel-Koalition will die Abschaffung des so genannten Werbeverbots für Abtreibung schnell auf den Weg bringen. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) kündigte in den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Mittwoch bereits für Januar einen Gesetzentwurf an. Paragraf 219a des Strafgesetzbuches bedeute für Ärztinnen und Ärzte "ein strafrechtliches Risiko, wenn sie beispielsweise auf ihrer Homepage oder sonst im Internet sachliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche bereitstellen", sagte er. Dies sei "absurd".
Buschmann und Spiegel wollen Werbeverbot für Abtreibung schnell abschaffen
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) und Familienministerin Anne Spiegel (Grüne) wollen die Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibung schnell auf den Weg bringen. Buschmann kündigte gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Mittwoch bereits für Januar einen Gesetzentwurf an. Paragraf 219a des Strafgesetzbuches bedeute für Ärztinnen und Ärzte "ein strafrechtliches Risiko, wenn sie beispielsweise auf ihrer Homepage oder sonst im Internet sachliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche bereitstellen", sagte er. Das halte er für "absurd".
Brinkhaus kritisiert Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern als unzureichend
Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat die Corona-Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz als unzureichend kritisiert. Was bei dem Bund-Länder-Treffen am Dienstag vereinbart worden sei, sei "zu wenig" und komme "zu spät", sagte Brinkhaus am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin". Für ihn sei es "unverständlich, dass man erst nach Weihnachten mit den Maßnahmen anfängt".
Wissing kritisiert Distanzierung mehrere Länder von Corona-Beschlüssen
Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat Unverständnis dafür geäußert, dass sich mehrere Bundesländer von den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz zur Corona-Politik distanziert haben. "Ich halte wenig davon, dass man in einer Konferenz etwas vereinbart und hinterher erklärt, dass man damit unzufrieden ist", sagte der FDP-Politiker am Mittwoch im "Morgenmagazin" der ARD. Er könne darüber "nur den Kopf schütteln".
Ifo-Umfrage: Lieferprobleme im Einzelhandel haben sich nochmals verschärft
Die Lieferprobleme im Einzelhandel haben sich laut einer Umfrage des Ifo-Instituts nochmals deutlich verschärft. Vier von fünf Einzelhändlern (81,6 Prozent) klagten im Dezember, dass nicht alle bestellten Waren geliefert werden können, wie das Ifo am Mittwoch mitteilte. Im November waren es 77,8 Prozent gewesen.
Zahl der Toten bei Überschwemmungen in Malaysia auf 27 gestiegen
Nach den schweren Überschwemmungen in Malaysia ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 27 angestiegen. 20 Leichen seien im Bundesstaat Selangor geborgen worden, der die Hauptstadt Kuala Lumpur umgibt, berichtete die Nachrichtenagentur Bernama am Mittwoch. Sieben weitere Menschen kamen demnach im östlichen Bundesstaat Pahang ums Leben. Da weiterhin Menschen vermisst werden, könnte die Opferzahl noch steigen.
Flick spricht über Titel-Traum: "Wollen Weltmeister werden"
Offen wie nie hat Bundestrainer Hansi Flick über seinen Titel-Traum bei der Winter-WM in einem Jahr in Katar gesprochen. "Mit dem Mindestziel Halbfinale habe ich kein Problem, ich sage aber auch ganz klar: Wir wollen ins Finale kommen. Und wir wollen Weltmeister werden", sagte der 56-Jährige im Interview mit der Sport-Bild.
Schumacher befördert: 2022 neuer Ferrari-Ersatzfahrer
Mick Schumacher erhält in der Formel 1 eine neue Aufgabe. Der 22-Jährige wird in der kommenden Saison neben seiner Rolle als Stammpilot beim Haas-Team auch als Ersatzfahrer für Ferrari zur Verfügung stehen. Die Vereinbarung gilt für elf der 23 Rennen in der Saison 2022.
Sportbund Rheinland sorgt sich um Vereine im Hochwassergebiet: "Werden ausbluten"
Geschäftsführer Martin Weinitschke vom Sportbund Rheinland macht sich große Sorgen um die Zukunft der Vereine im Hochwassergebiet Ahrtal. "Die Zeit spielt gegen uns", sagte Weinitschke dem Sport-Informations-Dienst: "Wenn es noch sehr lange mit einer Perspektive für die Sportstätten dauert, dann werden die Vereine ausbluten. Das wird nicht mehr lange gehen. Da muss jetzt was passieren."
Becker: Federer und Nadal müssen sich "ernsthaft Gedanken machen"
Deutschlands Tennis-Ikone Boris Becker sieht einer Rückkehr der verletzungsgeplagten Superstars Roger Federer und Rafael Nadal auf die Tour nicht allzu hoffnungsvoll entgegen. "Ich glaube, die beiden Großen des Tennissports müssen sich jetzt ernsthaft Gedanken machen, wie lange man sie Spieler nennen darf", sagte Becker im Eurosport-Podcast "Das Gelbe vom Ball", betonte aber: "Bei Rafa wird es ein Tick einfacher sein als bei Roger."
Biathlon-Weltmeister Schempp wünscht sich Winterspiele "an anderen Orten"
Der viermalige Biathlon-Weltmeister Simon Schempp kann sich mit dem Gedanken an Olympische Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar 2022) nach wie vor nicht anfreunden. "Ich würde mir schon wünschen, dass es an anderen Orten stattfindet", sagte der vor knapp einem Jahr zurückgetretene Schempp im Gespräch mit Spox: "Dort, wo der Wintersport zu Hause ist, wo die Leute die Faszination für den Wintersport leben, wo es - abgesehen von Corona - volle Stadien gibt."
Dutzende Tote nach Erdrutsch in Jade-Mine in Myanmar befürchtet
Nach einem Erdrutsch in einer Jade-Mine im Norden Myanmars werden dutzende Tote befürchtet. "Etwa 70 bis 100 Menschen werden nach einem Erdrutsch vermisst, der sich gegen vier Uhr morgens in der Hpakant-Mine im Bundesstaat Kachin ereignete", sagte ein Vertreter der Rettungskräfte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Demnach haben die Einsatzkräfte 25 Verletzte ins Krankenhaus gebracht und einen Toten gefunden.
Bundesbildungsministerin will Bafög zügig ausweiten
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) hat eine zügige Reform des Bafög angekündigt. Die Ausbildungsförderung solle flexibler werden und besser zur Realität der Studierenden passen, sagte die FDP-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). "Die Förderzeiten werden länger, Wechsel des Studienfachs sollen leichter möglich sein, die Altersgrenzen werden angehoben", sagte die Ministerin. Zudem sollen die Fördersätze erhöht und die Freibeträge angehoben werden, damit mehr Studierende Anspruch auf Bafög haben.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 289,0
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochmorgen lag der Wert bei 289,0. Am Vortag hatte er noch bei 306,4 gelegen, vor einer Woche bei 353,0. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 45.659 Neuinfektionen verzeichnet.
Start von Weltraumteleskop James Webb verzögert sich wegen schlechten Wetters
Der Start des neuen Weltraumteleskops James Webb verzögert sich erneut. Wegen "ungünstiger Wetterbedingungen" am Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana wurde der voraussichtliche Termin von Heiligabend auf den ersten Weihnachtsfeiertag zwischen 13.20 und 13.52 Uhr deutscher Zeit verlegt, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Dienstag mitteilte. Der Termin am 25. Dezember werde nach einer weiteren Wettervorhersage am Mittwochabend bestätigt, teilte die Nasa weiter mit.
Lauterbach verteidigt neue Corona-Beschlüsse gegen Kritik
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat die Corona-Beschlüsse der Bund-Länder-Runde verteidigt. Im Interview mit den ARD-"Tagesthemen" sagte er am Dienstagabend: "Was wir heute beschlossen haben, zeigt schnell Wirkung." Er schließe allerdings nicht aus, "dass auch ein harter Lockdown diskutiert werden muss, sollten die Fallzahlen sich so entwickeln". Es gebe keine rote Linie, nur "zum jetzigen Zeitpunkt sind wir da nicht".