Letzte Nachrichten
China legt wegen Vorfällen mit Musk-Satelliten Beschwerde ein
China hat wegen zweier Vorfälle mit Satelliten der US-Raumfahrtfirma SpaceX von Elon Musk bei der UNO Beschwerde gegen die USA eingereicht. "Die USA ignorieren ihre Verpflichtungen aus internationalen Verträgen und stellen eine ernsthafte Bedrohung für das Leben und die Sicherheit der Astronauten dar", sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, am Dienstag. Zuvor hatte sein Land eine Beschwerdenote bei der UN-Weltraumbehörde eingereicht.
Mediziner-Vertreter begrüßt Triage-Urteil des Verfassungsgerichts
Der Intensivmediziner Uwe Janssens hat die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Triage begrüßt. Das Urteil der Karlsruher Richter sei "genau das gewesen, was wir in unseren Empfehlungen schon geschrieben haben", sagte der frühere Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) den ARD-"Tagesthemen" am Dienstagabend. Die Divi habe immer darauf hingewiesen, "dass bei Priorisierungsentscheidungen am Krankenbett die Behinderung oder das Alter keine Rolle spielen dürfen".
Fußball: Matthias Ginter wird Gladbach im Sommer verlassen
Fußball-Nationalspieler Matthias Ginter wird Borussia Mönchengladbach am Saisonende verlassen. Das teilte der Innenverteidiger am Dienstag auf Instagram mit. Er werde seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim Bundesligisten nicht verlängern und wolle "einen anderen Weg in seiner Karriere einschlagen".
USA fordern nach Massaker in Myanmar Waffenembargo gegen Militärjunta
Nach dem Massaker in Myanmar mit mindestens 35 Toten haben die USA ein Waffenembargo gegen die Militärjunta des Landes gefordert. "Die USA verurteilen die am 24. Dezember im Bundesstaat Kayah vom Militär Myanmars verübten Angriffe", erklärte US-Außenminister Antony Blinken am Dienstag in Washington. "Unschuldige Menschen und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen ins Visier zu nehmen ist inakzeptabel."
Corona-Schock bei der Darts-WM: Aus für Michael van Gerwen
Corona-Schock bei der Darts-WM: Der dreimalige Weltmeister und Mitfavorit Michael van Gerwen ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und somit ausgeschieden. Dies teilte die PDC am Dienstag mit. Der langjährige Dominator hätte am Abend sein Drittrundenmatch gegen Chris Dobey bestreiten sollen. Nun zieht der Engländer kampflos ins Achtelfinale ein.
Geiger auf Platz zwei in Oberstdorf-Quali - Wellinger schaut zu
Weltcup-Spitzenreiter Karl Geiger hat in der Qualifikation zum Auftaktspringen der 70. Vierschanzentournee in Oberstdorf viel Selbstvertrauen getankt. Der Lokalmatador landete bei wechselhaften Windverhältnissen mit 127,5 m auf Platz zwei und darf am Mittwoch (16.30 Uhr/ARD und Eurosport) mit einem guten Gefühl in die "Mission Tourneesieg" starten.
Menschenrechtsorganisation Memorial will sich gegen Verbot zur Wehr setzen
Die russische Menschenrechtsorganisation Memorial International hat rechtliche Schritte gegen ihr gerichtlich angeordnetes Verbot angekündigt. "Wir werden die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs Russlands auf jede erdenkliche Weise anfechten", erklärte die Organisation am Dienstag. "Und wir werden rechtliche Möglichkeiten finden, um unsere Arbeit fortzusetzen." Memorial Anwältin Tatjana Gluschkowa sagte AFP, die NGO bereite eine Eingabe vor dem Berufungsgremium des Obersten Gerichts vor.
Irans Präsident Raisi reist Anfang des Jahres 2022 nach Moskau
Der iranische Präsident Ebrahim Raisi wird Anfang 2022 einer Einladung seines russischen Kollegen Wladimir Putin zu einem Besuch in Moskau folgen. Ein Regierungssprecher sagte am Dienstag in Teheran, Putin habe Raisi im Rahmen der bestehenden "strategischen Partnerschaft" zwischen beiden Staaten eingeladen.
Tschechien: Tausende Hühner zu Vogelgrippe-Ausbruch entsorgt
Auf einem Hof in Tschechien müssen nach dem Nachweis des Vogelgrippevirus zehntausende Hühner getötet werden. Nach Angaben der Veterinärbehörden sollten im Laufe des Dienstag insgesamt 80.000 infizierte Tiere gekeult werden, nachdem seit Ende vergangener Woche auf dem Hof in Libotenice nördlich von Prag bereits mehr als 100.000 Tiere der Seuche zum Opfer gefallen waren.
Riot Games zahlt wegen Diskriminierungsvorwurf 100 Millionen
Der für das Computerspiel "League of Legends" bekannte US-Entwickler Riot Games zahlt wegen Vorwürfen der Diskriminierung und Belästigung von Frauen 100 Millionen Dollar (rund 88 Millionen Euro). Davon sind 80 Millionen Dollar als Entschädigung für mehr als 2300 derzeitige und frühere Mitarbeiterinnen vorgesehen, wie das Unternehmen und die kalifornischen Behörden am Montagabend (Ortszeit) mitteilten.
Afghanistan: Protest gegen Morde an Ex-Soldaten durch Taliban
In der afghanischen Hauptstadt Kabul haben mehrere dutzend Frauen gegen die Ermordung von Ex-Soldaten der früheren, US-gestützten Regierung protestiert. Für die "mysteriösen Morde", wie es in einem Aufruf zu der Kundgebung im Internet hieß, machten die Frauen die radikalislamischen Taliban verantwortlich. Die Taliban, die im August die Macht in Afghanistan übernommen hatten, würden verdeckt junge Männer, insbesondere frühere Soldaten der Regierung umbringen.
Tour de Ski: Rydzek glänzt als Sechste und löst Olympia-Ticket
Coletta Rydzek starke Sechste, Laura Gimmler auf Platz neun: Die deutschen Langläuferinnen haben einen glänzenden Start in die Tour de Ski erwischt. Im eigentlich ungeliebten Freistil-Sprint löste Rydzek in Lenzerheide/Schweiz mit dem besten Ergebnis ihrer Karriere das Olympia-Ticket. Gimmler erfüllte zum Auftakt des ersten Saisonhöhepunkts mit ihrer stärksten Leistung des Winters die halbe Peking-Norm.
Ausbau von E-Ladesäulen: Energieverband gegen starre Ziele
Der Energiewirtschaftsverband BDEW wehrt sich gegen feste Ziele beim Ausbau von E-Ladesäulen. Es bestehe die Gefahr, "dass wir ein Überangebot erzeugen und viele Ladesäulen schlicht nicht genutzt werden", sagte BDEW-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andreae den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Dienstag.
Zahl registrierter Omikron-Fälle steigt in Deutschland rasch an
Die Zahl registrierter Omikron-Fälle steigt nun auch in Deutschland rasch an. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag mitteilte, gibt es mit mittlerweile 10.443 Fällen erstmals eine fünfstellige Gesamtzahl bei dieser Virusvariante. Das entspreche einem Zuwachs von 45 Prozent gegenüber dem Vortag und einem ein Plus von 3218 Fällen. Den Angaben zufolge gab es bisher vier Todesfälle im Zusammenhang mit einer Omikron-Infektion.
Belgien lehnt Auslieferung von Rapper Valtonyc an Spanien ab
Belgien hat die Auslieferung des Rappers Valtonyc an Spanien abgelehnt. Ein Berufungsgericht in Gent entschied am Dienstag, dass der Antrag auf Auslieferung des spanischen Musikers wegen "Verherrlichung des Terrorismus" unzulässig sei. Valtonycs Anwälte sprachen von einem Sieg für die Meinungsfreiheit.
Save the Children bestätigt Tod von Mitarbeitern in Myanmar
Die internationale Hilfsorganisation Save the Children hat den Tod zweier Mitarbeiter bei einem mutmaßlichen Militärangriff in Myanmar bekannt gegeben. "Mit tiefer Trauer" bestätigte die Organisation am Dienstag, "dass zwei Mitarbeiter von Save the Children unter den mindestens 35 Menschen waren", die am vergangenen Freitag "bei einem Angriff des Militärs in Myanmar im Bundesstaat Kayah getötet wurden".
Flüge mit humanitären Hilfslieferungen können vorläufig wieder in Sanaa landen
Am Flughafen der jemenitischen Hauptstadt Sanaa dürfen nach Angaben der Huthi-Rebellen vorläufig wieder Flugzeuge mit humanitären Hilfslieferungen landen. Maschinen der Vereinten Nationen "und anderer Organisationen" dürften Sanaa wieder anfliegen, meldete der von den Huthi-Rebellen kontrollierte Sender Al-Masirah am Dienstag.
Abfahrt in Bormio: Schwaiger überrascht beim Rekordsieg von Paris
Skirennläufer Dominik Schwaiger hat bei der spektakulären Weltcup-Abfahrt im italienischen Bormio für eine große Überraschung gesorgt. Der 30 Jahre alte Draufgänger vom Königssee raste auf der herausfordenden Pista Stelvio, auf der er vier Jahre zuvor schwer gestürzt war, auf den bemerkenswerten fünften Rang. Mit dem besten Ergebnis seiner Karriere sicherte er sich zugleich als fünfter deutscher Abfahrer das Ticket für Olympia.
Drei Tote in Glinde: Familienvater gab vermutlich tödliche Schüsse ab
Im Fall der Familientragödie von Glinde in Schleswig-Holstein mit drei Toten gehen die Ermittler davon aus, dass der Familienvater die tödlichen Schüsse abgegeben hat. Darauf weise die Obduktion und die Auswertung des Notrufes der verletzten Ehefrau hin, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Lübeck am Dienstag mit.
Drei Tote in Glinde: Familievater gab vermutlich tödliche Schüsse ab
Im Fall der Familientragödie von Glinde in Schleswig-Holstein mit drei Toten gehen die Ermittler davon aus, dass der Familienvater die tödlichen Schüsse abgegeben hat. Darauf weise die Obduktion und die Auswertung des Notrufes der verletzten Ehefrau hin, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Lübeck am Dienstag mit.
"Bin kein Fan" - Lewandowski gegen Fußball-WM alle zwei Jahre
Topstürmer Robert Lewandowski hat sich klar gegen Pläne des Fußball-Weltverbandes FIFA ausgesprochen, Weltmeisterschaften künftig alle zwei und nicht mehr alle vier Jahre zu veranstalten. Solche Überlegungen werden derzeit von FIFA-Präsident Gianni Infantino vorangetrieben.
Organisationen verurteilen Auflösung von Memorial in Russland als politisch motiviert
Menschenrechtsorganisationen, Stiftungen und Forschungsstätten in Deutschland haben bestürzt auf das Verbot der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial International reagiert. Memorial sei das "moralische Rückgrat der russischen Zivilgesellschaft", hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung, die unter anderem von Amnesty International Deutschland und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur unterzeichnet wurde. Die Zwangsauflösung der Organisation sei ein "schwerer Schlag für die russische Gesellschaft, die Gesellschaften seiner Nachbarstaaten und für ganz Europa".
Lauterbach begrüßt Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zu Triage
Justiz untersagt Shell vorerst Erkundung von Rohstoffvorkommen vor Südafrikas Küste
Die südafrikanische Justiz hat Untersuchungen des Energieriesen Shell von Öl- und Gasvorkommen vor Südafrikas Küste vorerst gestoppt. Das Hohe Gericht in Grahamstown in der Provinz Ostkap untersagte dem Unternehmen am Dienstag, "seismische Erkundungen" an der Wild Coast vorzunehmen - ein bedeutender Erfolg für Umweltschützer, die seit Wochen gegen das Projekt protestieren und zum Boykott von Shell aufrufen.
Erneut Polizisten bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen verletzt
Während in weiteren Ländern verschärfte Corona-Regeln in Kraft getreten sind, haben erneut bundesweit tausende Menschen gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie protestiert. Dabei kam es am Montagabend teilweise zu Ausschreitungen. Im sächsischen Bautzen wurden zwölf Polizeibeamte verletzt. Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), Thomas Strobl (CDU), verurteilte die Angriffe auf Polizisten. Der Deutsche Städte-und Gemeindebund forderte "klare Kante" bei Gesetzesverstößen auf Corona-Demonstrationen.
EU-Kommission warnt britische Regierung vor Aufkündigung des Nordirland-Protokolls
Die EU-Kommission hat die britische Regierung eindringlich vor einer einseitigen Aufkündigung des Nordirland-Protokolls gewarnt. "Wenn die britische Regierung diesen Weg ginge, wäre das ein enormer Rückschlag für unsere Beziehungen", sagte Kommissionsvizepräsident Maros Sefcovic dem "Spiegel". London würde so nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung in Nordirland sondern auch den Frieden in der Region riskieren.
DUH fordert dringende Nachbesserungen bei Ausweitung der Pfandpflicht
Umweltschützer haben Nachbesserungen bei der ab dem Jahreswechsel geltenden Ausweitung der Pfandpflicht gefordert. Auch die erweiterte Einwegpfandpflicht werde nicht ausreichen, "um den Trend von den derzeit marktdominanten unökologischen Einwegverpackungen hin zur gesetzlich festgelegten Mehrwegquote für Getränkeflaschen umzusteuern", erklärte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am Dienstag.
Berliner Verwaltungsgericht bestätigt Böller-Verkaufsverbot zu Silvester
In Nordrhein-Westfalen gilt für Geboosterte weiter die 2G-Plus-Regel
Oberstes Gericht in Russland ordnet Auflösung von Memorial an
Die russische Menschenrechtsorganisation Memorial International muss ihre Arbeit einstellen. Das Oberste Gericht Russlands verfügte am Dienstag die Auflösung der wichtigsten Menschenrechtsorganisation des Landes, die sich seit mehr als 30 Jahren für die Aufarbeitung der stalinistischen Verbrechen in der Sowjetunion und für die Wahrung der Menschenrechte im heutigen Russland einsetzt. Stiftungen und Forschungseinrichtungen in Deutschland prangerten das Verbot als politisch motiviert an.
Oberstes Gericht Russlands löst Menschenrechtsorganisation Memorial auf
Das Oberste Gericht Russlands hat die Auflösung der bedeutendsten Menschenrechtsorganisation des Landes, Memorial International, angeordnet. Das Verbot der Dachorganisation von Memorial wurde am Dienstag wegen angeblicher Verstöße gegen das sogenannte Ausländische-Agenten-Gesetz verhängt. Wie Memorial im Messengerdienst Telegram erklärte, wurden mit der Entscheidung auch die regionalen Unterorganisationen von Memorial International verboten. Gegen die erzwungene Auflösung von Memorial demonstrierten dutzende Menschen vor dem Moskauer Gerichtsgebäude.
Bauernpräsident fordert den Einkauf regionaler Lebensmittel
Bauernpräsident Joachim Rukwied hat Verbraucher in Deutschland zum bewussten Einkauf regionaler Lebensmittel aufgefordert. Kurze Transportwege schonten das Klima, daher sollten Verbraucher bewusst auf heimische Erzeugnisse achten, "am besten direkt vom Bauern", sagte er der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf vom Dienstag. Unterdessen forderten die Schweinehalter in Deutschland von Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) rasch ein tragfähiges Konzept für den Stallumbau.