Letzte Nachrichten
USA loben Belohnung in Millionenhöhe bei Suche nach Hackergruppe Darkside aus
Die USA haben eine Belohnung in Höhe von zehn Millionen Dollar (rund 8,6 Millionen Euro) für entscheidende Hinweise bei der Suche nach den Anführern der Hackergruppe Darkside ausgelobt. Dabei gehe es um den "Schutz von Ransomware-Opfern auf der ganzen Welt vor der Ausbeutung durch Cyber-Kriminelle", erklärte das US-Außenministerium am Donnerstag (Ortszeit). Die US-Bundespolizei FBI macht Darkside für zahlreiche Cyber-Attacken auf US-Unternehmen verantwortlich.
Israels Parlament verabschiedet Haushalt für 2022
Nach einer regelrechten Marathon-Abstimmung hat das israelische Parlament am Freitagmorgen auch den Haushaltsplan für 2022 verabschiedet. Die Genehmigung des Finanzplans gilt als wichtiger Erfolg für die Regierungskoalition unter Ministerpräsident Naftali Bennett. Zuvor hatten die Abgeordneten am Donnerstag bereits den Haushalt für das laufende Jahr 2021 abgesegnet.
Internet: US-BuchungsportalAirbnb fährt Rekordgewinn ein
Das US-Buchungsportal Airbnb hat im vergangenen Quartal einen Rekordgewinn eingefahren. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stieg der Umsatz auf 2,2 Milliarden Dollar (rund 1,9 Milliarden Euro). Der Nettogewinn betrug demnach 834 Millionen Dollar (rund 721 Millionen Euro).
Arbeiter finden Überreste von historischer Grabstädte in Peru
Bei Straßenarbeiten in der peruanischen Hauptstadt Lima sind Arbeiter auf die Überreste einer historischen Grabstätte mit 2000 Jahre alten Keramikgefäßen gestoßen. "Bisher haben wir sechs menschliche Körper geborgen, darunter Kinder und Erwachsene, zusammen mit einer Reihe von Keramikgefäßen, die speziell für ihre Bestattung hergestellt wurden", sagte die Archäologin Cecilia Camargo der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag.
Scheidender EKD-Ratsvorsitzender unzufrieden mit Missbrauchs-Aufarbeitung der Kirche
Der scheidende EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm ist unzufrieden mit dem Stand der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen und der Präventionsstrategie in der Evangelischen Kirche Deutschlands. "Wir haben es versucht. Aber ich bin trotz aller Anstrengungen und allem Erreichten nicht zufrieden mit dem Ergebnis", sagte Bedford-Strohm den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Freitagsausgaben).
Fahrdienstanbieter Uber meldet Wachstum im dritten Quartal
Der Fahrdienstanbieter und Essenslieferant Uber hat sich von der Corona-Krise erholt: Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stieg der Umsatz im dritten Quartal im Vorjahresvergleich um 72 Prozent auf insgesamt 4,8 Milliarden Dollar (rund 4,2 Milliarden Euro). Gleichzeitig meldete Uber jedoch einen Nettoverlust von 2,4 Milliarden Dollar (rund zwei Milliarden Euro).
Zwei Tote bei Schießerei in der Nähe von mexikanischem Urlaubsort
Bei einer Schießerei zwischen rivalisierenden Banden an einem Strand in der Nähe des mexikanischen Urlaubsortes Cancún sind zwei Menschen getötet worden. Bei den Opfern handle es sich um mutmaßliche Drogendealer, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Zahlreiche ausländische Touristen zeigten sich angesichts der Gewalttat erschüttert und verängstigt.
Viel Pyro, ein Patzer und keine Punkte: Union vor Conference-League-Aus
Erneute Fan-Krawalle, ein dicker Patzer von Torwart Andreas Luthe und die K.o-Runde in weiter Ferne: Union Berlin hat in einer hitzigen Europapokal-Nacht einen weiteren Rückschlag im Kampf um das Weiterkommen in der Conference League kassiert. Gegen Feyenoord Rotterdam verloren leidenschaftlich kämpfende Köpenicker am Donnerstag ihr viertes Gruppenspiel mit 1:2 (1:1). Die Eisernen sind in der Gruppe E mit drei Punkten Letzter.
Doppelpack von Diaby: Leverkusen dicht vor Achtelfinaleinzug
Auch dank eines Doppelpacks von Flügelflitzer Moussa Diaby ist das Achtelfinale der Europa League für Bayer Leverkusen zum Greifen nah. Die Werkself setzte sich im Spitzenspiel der Gruppe G gegen Verfolger Betis Sevilla mit 4:0 (1:0) durch und verschaffte sich an der Tabellenspitze einen Drei-Punkte-Puffer auf die Andalusier.
Portugals Präsident kündigt Neuwahlen für Januar an
Portugals Präsident hat nach dem Scheitern des Haushaltsentwurfs der Regierung im Parlament vorgezogene Neuwahlen angesetzt. Präsident Marcelo Rebelo de Sousa kündigte am Donnerstag die Auflösung des Parlaments an und bestimmte den 30. Januar nächsten Jahres als Wahltermin. Die Abgeordneten des Linksblocks und der Kommunisten hatten vergangene Woche zusammen mit der konservativen Opposition gegen die Budgetpläne der Regierung des sozialistischen Ministerpräsidenten Antonio Costa für das kommende Jahr gestimmt.
Weltweite Weinproduktion in diesem Jahr "extrem niedrig"
Schlechtes Wetter in Europas führenden Weinerzeugerländern wird in diesem Jahr zu einer extrem geringen Weinproduktion führen. Die internationale Organisation für Rebe und Wein (OIV) teilte am Donnerstag mit, weltweit werde die Produktionsmenge voraussichtlich bei rund 250 Millionen Hektolitern liegen, das seien vier Prozent weniger als im vergangenen Jahr und sieben Prozent weniger als im 20-Jahres-Durchschnitt.
Grüne unzufrieden mit dem Stand der Koalitionsverhandlungen
In den Koalitionsverhandlungen der Ampel-Parteien haben sich die Grünen unzufrieden mit den Gesprächen gezeigt. "Wir sehen derzeit zu wenig Fortschritt, was die inhaltliche Substanz anbetrifft", sagte Bundesgeschäftsführer Michael Kellner am Donnerstag. FDP und SPD wollten die Äußerung auf Anfrage nicht kommentieren.
Dank Trapp und Hauge: Eintracht stürmt vorzeitig in die K.o.-Runde
Defensiv gewankt, aber vorne gnadenlos effektiv: Die Europa-Spezialisten von Eintracht Frankfurt haben ihren Liga-Blues mal wieder in ihrem Lieblingswettbewerb abgeschüttelt. Das Team von Trainer Oliver Glasner bezwang den griechischen Rekordmeister Olympiakos Piräus dank eines überragenden Kevin Trapp mit 2:1 (1:1) und steht mit zehn Punkten bereits sicher im Sechzehntelfinale. Ein weiterer Sieg in den verbleibenden beiden Partien reicht zum Gruppensieg und dem damit verbundenen Achtelfinaleinzug.
Start von Weltraummission mit deutschem Astronauten Maurer verzögert sich weiter
Der Start des deutschen Astronauten Matthias Maurer zur Internationalen Raumstation ISS verzögert sich immer weiter. Wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Donnerstag mitteilte, wird die Rakete mit der SpaceX-Raumkapsel wegen schlechten Wetters frühestens am Montagabend um 21.51 Uhr (Ortszeit; Dienstag 03.51 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida starten können. Am Samstag oder Sonntag sei ein Start wegen der Wetterbedingungen nicht möglich.
Mühevoller Sieg über Dimitrow: Zverev im Viertelfinale von Paris
Olympiasieger Alexander Zverev steht beim ATP-Masters in Paris trotz großer Schwierigkeiten im Viertelfinale. Vier Tage nach seinem Turniersieg von Wien kämpfte der Tennisprofi aus Hamburg den Bulgaren Grigor Dimitrow mit 7:6 (7:4), 6:7 (3:7), 6:3 nieder. Zverev feierte in der französischen Hauptstadt seinen dritten Sieg im vierten Duell mit dem 30-Jährigen.
18 Coronafälle beim SV Sandhausen: Spiel bei St. Pauli in Gefahr?
Beim Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen bereitet ein massiver Corona-Ausbruch große Sorgen. Wie der SVS am Donnerstag bekannt gab, habe eine "umfangreiche PCR-Testung" 18 positive Corona-Befunde "in der Mannschaft und den Mannschaftsumfeld" ergeben. Ob das für Sonntag (13.30 Uhr/Sky) angesetzte Spiel beim FC St. Pauli stattfinden kann, werde von der Deutschen Fußball Liga (DFL) "nach Prüfung aller Unterlagen entschieden".
Putschisten im Sudan lassen mehrere Minister frei
Rund zehn Tage nach dem Militärputsch im Sudan hat dessen Anführer, der General Abdel Fattah al-Burhan, die Freilassung von vier inhaftierten Ministern angeordnet. Der "oberste Kommandeur der Streitkräfte" habe die Freilassung von Telekommunikationsminister Hashem Hassab Alrasoul, Handelsminister Ali Geddo, Informationsminister Hamza Baloul und Sportminister Youssef Adam angewiesen, berichtete das Staatsfernsehen am Donnerstag.
Studie: 98 Prozent des Great Barrier Reef seit 1998 von Korallenbleiche betroffen
98 Prozent des Great Barrier Reef in Australien sind einer Studie zufolge seit 1998 von Korallenbleiche betroffen gewesen. Nur ein Bruchteil des weltgrößten Korallenriffs sei unberührt geblieben, hieß es in der am Donnerstag in der Fachzeitschrift "Current Biology" veröffentlichten Studie.
Iran hat Bestand an angereichertem Uran fast verdoppelt
Der Iran setzt die Anreicherung von Uran unvermindert fort und hat seine Bestände binnen eines Monats nach eigenen Angaben fast verdoppelt. "Wir haben mehr als 210 Kilogramm Uran, das auf 20 Prozent angereichert ist", sagte der Sprecher der iranischen Atomenergiebehörde, Behrus Kamalwandi, der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. 25 Kilogramm Uran seien auf 60 Prozent angereichert worden. Am 10. Oktober hatte der Iran mitgeteilt, dass er im Besitz von 120 Kilogramm Uran sei, das auf 20 Prozent angereichert wurde.
Blue Origin unterliegt vor Gericht in Streit um Nasa-Auftrag für SpaceX
Das Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos ist im Streit um einen Milliardenauftrag der Nasa für seinen Rivalen SpaceX von Elon Musk vor Gericht unterlegen. Ein Bundesrichter wies die Klage von Blue Origin um den Bau einer Mondlandefähre für das Artemis-Programm am Donnerstag ab. Eine Begründung wurde zunächst nicht veröffentlicht.
Spanische Regierung legt Plan zum Schutz des Mar Menor vor
Spaniens Regierung hat einen Plan zum Schutz des Mar Menor vorgelegt. Zur Rettung der größten Salzwasserlagune Europas, die unter der Verschmutzung durch die Landwirtschaft leidet, seien bis 2026 Investitionen in Höhe von 382 Millionen Euro vorgesehen, sagte Umweltministerin Teresa Ribera am Donnerstag. Der Plan soll die schädlichen Auswirkungen der Landwirtschaft auf die Lagune einschränken, die nach Einschätzung von Umweltschützern am "Rand des ökologischen Zusammenbruchs" steht.
Kurzbahn-EM: Wellbrock gewinnt Gold über 1500 m Freistil
Schwimm-Olympiasieger Florian Wellbrock hat bei der Kurzbahn-EM im russischen Kasan Gold über 1500 m Freistil gewonnen. Im Finale setzte sich der 24-Jährige mit deutscher Rekordzeit von 14:09,88 Minuten gegen seinen italienischen Rivalen Gregorio Paltrinieri durch und verpasste den Weltrekord nur um knapp zwei Sekunden. Für den Magdeburger ist es die erste internationale Medaille im 25-m-Becken.
Nach Skandal in Tokio: Fünfkampf streicht das Springreiten
Nach dem Eklat von Tokio wird das Springreiten aus dem Modernen Fünfkampf gestrichen. Anders als erwartet treten die Änderungen aber erst nach den Olympischen Spielen 2024 in Paris in Kraft. Wie der Weltverband UIPM am Donnerstag mitteilte, wurde nach der Empfehlung der Innovationskommission ein "Konsultationsverfahren" eingeleitet, um einen "geeigneten Ersatz" für die nicht erst seit dem Skandal um die deutsche Athletin Annika Schleu umstrittene Disziplin zu finden.
Frankreichs Konservative einigen sich auf fünf Kandidaten für die Vorwahl
Die französischen Republikaner wollen sich in einer internen Vorwahl für die Präsidentschaftskandidatur zwischen vier Politikern und einer Politikerin entscheiden. Die Partei bestätigte am Donnerstag, dass die fünf alle Bedingungen erfüllt hätten. In den Umfragen liegt derzeit der ehemalige Minister Xavier Bertrand vorn, der erst kürzlich wieder in die Partei eingetreten ist. Die Vorwahl findet zwischen dem 1. und 4. Dezember statt.
Indonesien relativiert Vereinbarungen bei COP26 zum Entwaldungs-Stopp
Zwei Tage nach der Einigung zahlreicher Staaten auf ein Abkommen zum Entwaldungsstopp bis 2030 hat die indonesische Regierung die Tragweite der Vereinbarung relativiert. Das Abkommen als Vereinbarung über einen vollständigen Entwaldungsstopp zu beschreiben, sei "falsch und irreführend", erklärte Indonesiens Vize-Außenminister Mahendra Siregar am Donnerstag. Die Umweltministerin des Landes, Siti Nurbaya Bakar, erklärte, es sei "eindeutig unangemessen und unfair", Indonesien zur vollständigen Entwaldung bis 2030 zu "zwingen".
Nur ein schwarzer Geschworener in US-Mordprozess um erschossenen Jogger Arbery
Im Mordprozess um den Tod des schwarzen Joggers Ahmaud Arbery im US-Bundesstaat Georgia wird in der zwölfköpfigen Jury nur ein afroamerikanischer Geschworener sitzen. Die Anwälte der drei angeklagten weißen Männer blockierten bei der Auswahl der Geschworenen elf der zwölf schwarzen Kandidaten, was am Donnerstag für empörte Reaktionen sorgte.
Polizistin aus Sachen-Anhalt wegen Nähe zu Halle-Attentäter nicht mehr im Dienst
Eine Polizistin aus Sachsen-Anhalt ist laut einem Bericht wegen ihrer Nähe zu dem inhaftierten Synagogenattentäter von Halle an der Saale nicht mehr im Landesdienst tätig. Sie habe Ende Oktober selbst ihre Entlassung beantragt, berichtete die "Mitteldeutsche Zeitung" am Donnerstag vorab. Die Frau Anfang 20 hatte als Beamtin auf Probe für die Polizei in Dessau-Roßlau gearbeitet.
Magdalena Andersson könnte Schwedens erste Ministerpräsidentin werden
Die langjährige Finanzministerin Magdalena Andersson könnte bald Schwedens erste Regierungschefin werden: Die regierenden Sozialdemokraten wählten die 54-Jährige am Donnerstag zur neuen Parteichefin. Andersson war die einzige Kandidatin für die Nachfolge des bisherigen Parteivorsitzenden und Ministerpräsidenten Stefan Löfven und wurde bei einem Parteitag von den Delegierten per Akklamation gewählt.
Schwedens Sozialdemokraten wählen Finanzministerin Andersson zur Parteichefin
Schwedens regierende Sozialdemokraten haben die langjährige Finanzministerin Magdalena Andersson zur neuen Parteichefin gewählt. Die 54-Jährige war die einzige Kandidatin für die Nachfolge des bisherigen Parteivorsitzenden und Ministerpräsidenten Stefan Löfven und wurde bei einem Parteitag am Donnerstag von den Delegierten per Akklamation gewählt. Sie hat nun gute Chancen, die erste Regierungschefin des skandinavischen Landes zu werden.
Spuckattacke: Sportgericht sperrt Fandrich für sieben Monate - Aue geht in Berufung
Fußball-Profi Clemens Fandrich droht wegen des Vorwurfs einer Spuckattacke gegen den Schiedsrichter-Assistenten eine Zwangspause von mehr als einem halben Jahr. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den 30-Jährigen vom Zweitligisten Erzgebirge Aue für sieben Monate gesperrt, das teilte der DFB am Donnerstag mit. Sein Klub will gegen die Entscheidung allerdings Berufung einlegen.
Dwayne Johnson will nach tödlichem Baldwin-Schuss keine echten Waffen mehr am Set
Hollywood-Star Dwayne "The Rock" Johnson will nach dem tödlichen Schuss seines Schauspielkollegen Alec Baldwin auf eine Kamerafrau nie wieder echte Schusswaffen bei Dreharbeiten einsetzen. "Wir haben ein Leben verloren", sagte der 49-jährige Action-Darsteller am Mittwochabend (Ortszeit) bei der Premiere seines neuen Films "Red Notice" in Los Angeles dem Magazin "Variety". Auf Filmsets seiner Produktionsfirma Seven Bucks Productions würden deswegen künftig nur noch Waffen-Attrappen zum Einsatz kommen.
Zahl der Toten bei Hochhauseinsturz in Lagos auf 36 gestiegen
Nach dem Einsturz eines Hochhauses in der nigerianischen Millionenstadt Lagos ist die Zahl der Toten auf 36 gestiegen. Bislang seien 33 männliche und drei weibliche Todesopfer bestätigt worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde des Bundesstaates Lagos der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag mit. Neun Menschen hätten das Unglück am Montag überlebt. Am Mittwoch war noch von 22 Toten die Rede gewesen.