Letzte Nachrichten
Sängerin Wencke Myhre mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Die norwegische Sängerin Wencke Myhre ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verlieh der 74-Jährigen und dem 86 Jahre alten norwegischen Theologen und Politiker Gunnar Stalsett am Freitag in Oslo den Orden, wie das Bundespräsidialamt mitteilte. Beide hätten "Türen und Herzen" in Norwegen und Deutschland geöffnet, erklärte Steinmeier.
Fußgänger in Berlin von Kehrmaschine erfasst und gestorben
In Berlin ist ein 63-jähriger Fußgänger von einer Kehrmaschine erfasst worden und dabei verstorben. Der Unfall ereignete sich am Freitagmorgen, als der Mann eine Kreuzung im Bezirk Lichtenberg überquerte, wie die Polizei mitteilte. Dabei sei er von einer Kehrmaschine einer privaten Firma erfasst worden, die von einem 50-Jährigen gelenkt worden sei.
Italien: Haft nach Diebstahl von Rädern der Nationalmannschaft
Zwei Wochen nach dem Diebstahl von 22 Rennrädern des italienischen Nationalteams hat die französische Polizei im Norden Frankreichs zwei junge Männer festgenommen. Es handele sich um zwei Verdächtige im Alter von 18 und 19 Jahren, teilte die Polizei am Freitag mit. Sie sollen am Diebstahl der Rennräder im Wert von 400.000 Euro während der Bahnrad-Weltmeisterschaft in Roubaix beteiligt gewesen sein.
Ex-Elysée-Mitarbeiter Benalla zu drei Jahren Haft verurteilt
Der ehemalige Elysée-Mitarbeiter Alexandre Benalla ist zu drei Jahren Haft verurteilt worden, davon zwei auf Bewährung. Ein Jahr lang muss er eine elektronische Fessel tragen, aber nicht hinter Gitter, wie ein Gericht am Freitag in Paris urteilte. Der 30-Jährige wurde insbesondere wegen Gewalt gegen Demonstranten verurteilt, aber unter anderem auch wegen Fälschung von Dokumenten und illegalem Waffenbesitz.
Mehr als hundert Verletzte bei Protesten im Irak
Bei Protesten in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Freitag mehr als hundert Menschen verletzt worden. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, gab es insgesamt 125 Verletzte, darunter 27 Zivilisten. Die meisten Verletzten sind demnach Angehörige der Sicherheitskräfte.
China droht Verfechtern von Taiwans Unabhängigkeit mit Strafen
China hat "Hardlinern" in der taiwanischen Regierung mit Strafen gedroht. Einigen der entschiedensten Unabhängigkeitsverfechter könne der Zutritt zum chinesischen Festland verboten werden, warnte das Büro für Taiwan-Angelegenheiten am Freitag in Peking. China werde "strafrechtliche Verantwortlichkeit von unverbesserlichen Verfechtern einer Unabhängigkeit Taiwans juristisch verfolgen", dies gelte "ein Leben lang".
Unbekannte stehlen Pferdekutsche in Baden-Württemberg
Unbekannte haben in Baden-Württemberg eine Pferdekutsche gestohlen. Das abgestellte Gefährt wurde zwischen August und Anfang November in Leutkirch im Allgäu entwendet, wie die Polizei in Ravensburg am Freitag mitteilten. Demnach luden der oder die Täter die Kutsche auf, um sie mitzunehmen.
Auch Arbeitgeber stimmen Tarifeinigung im Baugewerbe zu
Der Tarifkonflikt im Baugewerbe ist endgültig beigelegt. Nach der Gewerkschaft IG BAU stimmten am Freitag auch die Arbeitgeber der Einigung zu, wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe am Freitag mitteilten. Die Tarifparteien hatten sich nach schwierigen Verhandlungen Mitte Oktober auf ein umfangreiches Tarifpaket für die rund 890.000 Beschäftigten der Branche verständigt.
Bischöfe sehen Verantwortung der Kirche für Missbrauchsfälle
Die französischen Bischöfe haben sich erstmals offiziell zur Verantwortung der katholischen Kirche für die Missbrauchsfälle bekannt. "Wir sind uns alle einig, die institutionelle Verantwortung der Kirche anzuerkennen für die Gewalt, die so viele Opfer erlitten haben", sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Eric de Moulins-Beaufort, am Freitag in Lourdes.
Céline-Dion-Darstellerin Lemercier nähert sich Vorbild mit Humor
Die Céline-Dion-Darstellerin Valérie Lermercier hat sich ihrem Vorbild auf humorvolle Weise nähern - und trotzdem respektvoll sein wollen. "Ich wollte mich nicht über sie lustig machen", sagte Lemercier im Vorfeld des Kinostarts von "Aline" in der kommenden Woche der Nachrichtenagentur AFP. "Ich bewundere sie sehr", fügte die Schauspielerin hinzu. Sie ist zugleich Regisseurin des Filmes, der mit künstlerischer Freiheit das Leben des Popstars Céline Dion erzählt.
Mehr als 530.000 neue Jobs in den USA im Oktober
Gute Zahlen vom US-Arbeitsmarkt: Die größte Volkswirtschaft der Welt hat im vergangenen Monat 531.000 neue Jobs geschaffen. Damit sank die Arbeitslosenquote im Oktober um 0,2 Punkte auf 4,6 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Die Zahlen übertrafen die Erwartungen von Analysten, die mit rund 400.000 neuen Jobs gerechnet hatten.
EU warnt London vor Abbruch der Nordirland-Gespräche
Die Europäische Union hat Großbritannien im Fall eines Abbruchs der Nordirland-Verhandlungen vor "schwerwiegenden Konsequenzen" gewarnt. EU-Vizekommissionspräsident Maros Sefcovic sagte am Freitag nach einem Treffen mit dem britischen Brexit-Minister David Frost in Brüssel, London habe sich "überhaupt nicht bewegt". Frost wies seinerseits einen Brüsseler Kompromissvorschlag als ungeeignet zurück.
Briten warnen bei Nordirland-Protokoll vor Scheitern
Die britische Regierung hat vor einem Scheitern der Verhandlungen mit der EU über das Nordirland-Protokoll gewarnt. Der britische Brexit-Minister David Frost sprach am Freitag vor einem Treffen mit EU-Vizekommissionspräsident Maros Sefcovic in Brüssel von "erheblichen" Meinungsunterschieden. "Uns läuft die Zeit davon", betonte Frost.
100. Geburtstag: Bundesregierung ehrt Holocaust-Überlebende
Die Bundesregierung hat die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer an ihrem 100. Geburtstag gewürdigt. "Ihre Lebensgeschichte mahnt uns, die Verbrechen der Shoah niemals zu vergessen", erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag im Online-Dienst Twitter und veröffentlichte dazu ein Foto von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Friedländer. "Herzlichen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz für das Erinnern, für Verständigung und Toleranz", hieß es weiter.
Über 350 Ortskräfte arbeiten für deutsche Institutionen in Mali
In Mali arbeiten nach Auskunft der Bundesregierung derzeit 373 vertraglich gebundene lokale Mitarbeitende für deutsche Institutionen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei hervor, die AFP am Freitag in Berlin vorlag. Die Linken-Politikerin Sevim Dagdelen mahnte eine Exit-Strategie für die eingesetzten Ortskräfte im Rahmen des militärischen und zivilen Engagements Deutschlands in dem afrikanischen Land an.
DFB: Brandt und Draxler kehren zurück - Nmecha erstmals dabei
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bestreitet ihren Jahresabschluss mit den Rückkehrern Julian Draxler und Julian Brandt sowie dem Debütanten Lukas Nmecha. Insgesamt nominierte Bundestrainer Hansi Flick für die WM-Qualifikationsspiele gegen Liechtenstein in Wolfsburg (11. November) und drei Tage später in Armenien vier Torhüter und 23 Feldspieler. Einige seiner strapazierten Stars dürften nach dem Heimspiel eine Pause erhalten.
Pfannkuchen: Eifersüchtige Frau (27) bewirft Bäckereiverkäuferin
Eine eifersüchtige 27-Jährige hat in Rheinland-Pfalz zwei Bäckereiveräuferinnen mit Berlinern beworfen. Die frischen Gebäckstücke flogen, weil sie eine der Frauen für die Geliebte ihres Freunds hielt, wie die Polizei in Kaiserslautern am Freitag mitteilte. Demnach hatte er am Donnerstagnachmittag sein Handy auf der Bäckereitheke vergessen. Als die 27-Jährige versuchte, ihn zu erreichen, ging eine fremde Frau ans Telefon.
Urteil: Lebenslange Haft für Männer nach Schüssen in Cottbus
Gut eineinhalb Jahre nach tödlichen Schüssen auf einen 31-Jährigen in der Cottbuser Innenstadt hat das Landgericht der brandenburgischen Stadt zwei Männer am Freitag wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die beiden 31 und 33 Jahre alten Angeklagten ihr Opfer töten wollten, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Sie hätten dabei aus Heimtücke gehandelt.
Bund und Länder befürworten Auffrischungsimpfungen für alle
Angesichts der sich verschärfenden Corona-Lage haben sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern für Auffrischungsimpfungen für alle Altersgruppen ausgesprochen. "Boostern nach sechs Monaten sollte die Regel werden, nicht die Ausnahme", sagte der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag nach zweitägigen Beratungen in Lindau.
3G-Regel im Bundestag gilt vorerst bis Jahresende
Der Bundestag tagt im Plenum und in den Ausschüssen vorerst bis Jahresende unter Beachtung der so genannten 3G-Regel. Eine entsprechende Allgemeinverfügung werde in Kürze in Kraft treten, teilte die Pressestelle des Deutschen Bundestags am Freitag mit. Wer den Plenarsaal und die Pressetribünen sowie die Westlobby und die Ausschusssäle betritt, muss demzufolge "stets einen aktuellen 3G-Nachweis" bei sich führen, also geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sein.
Pfizer meldet hohe Wirksamkeit von neuem Corona-Medikament
Ein vom US-Pharmariesen Pfizer entwickeltes Corona-Medikament hat nach Angaben des Unternehmens in einer klinischen Studie eine hohe Wirksamkeit gezeigt. Die Pille mit dem Namen Paxlovid habe die Wahrscheinlichkeit von Krankenhauseinweisungen oder Tod bei einer Coronavirus-Infektion bei Risikopatienten um 89 Prozent gesenkt, erklärte der Konzern am Freitag. Die vorläufigen Ergebnisse sollen laut Pfizer so schnell wie möglich der US-Arzneimittelbehörde (FDA) für eine Notfallzulassung übergeben werden.
Prozess um zu Tode geschütteltes Baby im Hildesheim begonnen
Im niedersächsischen Hildesheim hat am Freitag ein Prozess um ein mutmaßlich zu Tode geschütteltes drei Monate altes Baby begonnen. Der 33-jährige Vater des Kinds ist deswegen vor dem Landgericht wegen Totschlags angeklagt. Er soll es im März in der Familienwohnung nach anhaltendem Schreien heftig geschüttelt haben, worauf es an Hirnblutungen starb.
Prozess gegen früheren CDU-Lokalpolitiker in Köln begonnen
Vor dem Kölner Landgericht hat am Freitag der Prozess gegen einen früheren CDU-Kommunalpolitiker begonnen, der vor seinem Haus auf einen Mann geschossen haben soll. Der heute 74-Jährige soll im Dezember 2019 eine Gruppe von vier Menschen, die sich nachts vor seinem Grundstück aufhielten, zunächst beleidigt haben. Dann soll er sie mit einer Pistole eingeschüchtert und geschossen haben, als sie sich entfernten. (Az. 114 KLs 15/20)
Rebellen-Allianz gegen Äthiopien will Regierung in Addis Abeba
Neun äthiopische Rebellengruppen haben sich zusammengeschlossen, um die Regierung in Addis Abeba zu stürzen. Ziel sei es, "die schädlichen Auswirkungen der Herrschaft von (Ministerpräsident) Abiy Ahmed auf die Menschen in Äthiopien rückgängig zu machen", erklärte das neue Bündnis am Freitag. Demnach gehört der Allianz auch die TPLF aus der Unruheregion Tigray an, die bereits seit einem Jahr gegen die Regierungstruppen kämpft.
Verbraucher wünschen sich weniger Zucker in Fertiglebensmitteln
Beim Zuckergehalt in Fertiglebensmitteln sehen die Verbraucherinnen und Verbraucher den Gesetzgeber in der Pflicht. Laut einer Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) befürworten 74 Prozent gesetzliche Maßnahmen der Bundesregierung, damit Fertiglebensmittel weniger Zucker enthalten. 63 Prozent stimmen der Aussage dabei "voll und ganz" zu, weitere elf Prozent "eher", wie der vzbv am Freitag mitteilte.
Xavi vor Wechsel zum FC Barcelona - Al-Sadd erteilt Freigabe
Der Weg ist frei: Klub-Idol Xavi (41) steht unmittelbar vor einer Rückkehr zum FC Barcelona. Der Wunschkandidat auf den Trainerposten bei den Katalanen erhielt am Freitag die Freigabe seines bisherigen Klubs Al-Sadd aus Katar.
Mieter werden monatlich über Heizenergieverbrauch informiert
Mieterinnen und Mieter, Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer sollen künftig monatlich über ihren Heizenergieverbrauch informiert werden. Der Bundesrat stimmte am Freitag der neuen Heizkostenverordnung zu, verlangte aber eine Überprüfung schon nach drei Jahren. Die Länderkammer befürchtet, die Verordnung könne zu zusätzlichen Kosten für Mieter führen. Wird ihre Forderung umgesetzt, kann die Verordnung in Kraft treten.
Bundesrat billigt für aus der Ferne ablesbare Heizkostenzähler
Der Bundesrat hat der neuen Heizkostenverordnung unter Bedingungen zugestimmt. Die Länderkammer billigte am Freitag grundsätzlich das Vorhaben, das neu installierte Heizkostenzähler fortan aus der Ferne ablesbar sein müssen. Bestehende Geräte müssten bis Ende 2026 nachgerüstet oder ersetzt werden. Die Heizkostenabrechnung soll zudem künftig einen Vergleich zum vorherigen Verbrauch und zum Durchschnittsverbrauch enthalten.
Seehofer baut Merkel-Figur in seine Modelleisenbahn ein
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will sich im bevorstehenden Ruhestand mit Leidenschaft dem Modellbau widmen. Er wolle endlich seine Modelleisenbahn fertigstellen, in die er autobiografische Bezüge einbaue, sagte Seehofer dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag. So verfüge er über drei Angela-Merkel-Figuren im Maßstab 1:87. Gerne stelle er die Kanzlerin auf den größten Bahnhof, verriet Seehofer. "Dann ist sie die Chefin der Anlage, und ich stehe neben ihr."
Wüst hält Forderung nach Impfpflicht für nachvollziehbar
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hält die Forderung nach einer Impfpflicht für "total nachvollziehbar". 17 Millionen Menschen in Deutschland hätten sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen, sagte Wüst am Freitag im Nachrichtensender "Welt". Nun gebe es wieder Sorgen angesichts des bevorstehenden Winters. Anschließen wollte sich Wüst der Forderung nach einer Impfpflicht aber nicht.
Peking und Neu Delhi verschwinden im Smog
Wegen starker Luftverschmutzung sind in Peking Autobahnen und Schulhöfe gesperrt worden. Eine dicke Smog-Wolke lag am Freitag über dem Norden Chinas. Die Sicht betrug laut Meteorologen stellenweise weniger als 200 Meter. Auch über der indischen Hauptstadt Neu Delhi lag am Freitag eine giftige Smog-Wolke. Dort waren am Vortag anlässlich des hinduistischen Lichterfestes Diwali unzählige Öllampen und Kerzen abgebrannt und Feuerwerkskörper gezündet worden.
Klöckner rechnet mit mehreren Kandidaten für Laschets Nachfolge
Kurz vor Beginn der Bewerbungsfrist für den CDU-Vorsitz geht die stellvertretende Parteichefin Julia Klöckner von mehreren Kandidaten aus. Sie rechne mit "zwei oder vielleicht auch drei ernst zu nehmenden Bewerbern", sagte Klöckner der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Im Hintergrund seien bereits wichtige Gespräche gelaufen. Sie sei "zuversichtlich, dass das besprochene Verfahren uns als CDU einen positiven Schub verleihen wird, den wir jetzt auch brauchen", sagte die Vizechefin.