Letzte Nachrichten
Szoboszlai verdankt Schusstechnik seinen "kleinen Füßen"
Fernschuss-Spezialist Dominik Szoboszlai von Fußball-Bundesligist RB Leipzig hat das Geheimnis für seine außergewöhnliche Schusstechnik verraten. "Ich habe sehr oft mit meinem Vater trainiert", sagte der Ungar im Interview mit Spox und Goal: "Dazu habe ich sehr kleine Füße, und mit kleinen Füßen kann man besser schießen."
Auto und Motor News: Formel 1 plant bis 2025 Rennen in China
Die Formel 1 plant bis mindestens 2025 mit einem Rennen in China. Die Königsklasse verkündete am Samstag die Verlängerung der Partnerschaft und will nach Shanghai zurückkehren, sobald die Umstände der Corona-Pandemie dies zulassen. "Das ist eine großartige Nachricht für all unsere Fans in China", sagte Formel-1-Boss Stefano Domenicali.
Sportphilosoph Schürmann sieht Aufregung um Kimmich als "absurd" an
Sportphilosoph Volker Schürmann kann die Aufregung um die Impfdiskussion über Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich (Bayern München), der bislang nicht geimpft ist, nicht nachvollziehen. "Absurd" nennt der Professor von Deutschen Sporthochschule Köln die bundesweite Diskussion.
Derby della Madonnina: AC Mailand jagt nach dem Scudetto
Das "Derby della Madonnina" zwischen dem AC Mailand und Titelverteidiger Inter Mailand sorgt auch am Sonntag (20.45 Uhr/DAZN) für viel Brisanz in der lombardischen Metropole. Ein Erfolg gegen den Mailänder Stadtrivale würde Milans Chancen auf den ersten Meisterschaftstitel nach mehr als zehn Jahren wesentlich erhöhen. "Das Derby della Madonnina ist im Scudettoduell entscheidend", urteilte die Gazzetta dello Sport.
Mindestens acht Menschen sterben in Gedränge bei US-Musikfestival
Bei einem Gedränge während eines Musikfestivals in der US-Stadt Houston sind nach Behördenangaben mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. "Die Menge begann sich vor der Bühne zusammenzudrängen, was eine Panik auslöste und zu Verletzungen führte", sagte Houstons Feuerwehrchef Samuel Peña. "Die Menschen fielen um, wurden bewusstlos und es entstand zusätzliche Panik."
Trainerwechsel perfekt: Barca holt Klub-Idol Xavi zurück
Vereins-Ikone Xavi soll den Sanierungsfall FC Barcelona zumindest sportlich wieder zu alter Stärke führen. Der schwer angeschlagene katalanische Traditionsklub gab am Samstag die erwartete Rückkehr des 41-Jährigen bekannt. Xavi, der auf den entlassenen Ronald Koeman folgt, erhält einen Vertrag bis 2024.
Besatzung der ISS soll Montag zur Erde zurückkehren
Die derzeitige Besatzung der Internationalen Raumstation ISS wird voraussichtlich am Montag zur Erde zurückkehren. Die vierköpfige "SpaceX Crew 2" werde "frühestens" am Montag um 13.14 Uhr (MEZ) vor der Küste Floridas wassern, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Freitag mit. Der deutsche Astronaut Matthias Maurer und seine Kollegen werden damit frühestens am Mittwoch zur ISS aufbrechen.
US-Kongress verabschiedet Bidens Infrastrukturpaket
Der US-Kongress hat das billionenschwere Infrastrukturpaket von Präsident Joe Biden nach monatelangem Ringen endgültig verabschiedet. Die Abgeordneten des Repräsentantenhauses stimmten am Freitagabend (Ortszeit) mehrheitlich für das 1,2 Billionen Dollar teure Vorhaben. Der Senat hatte diesem Gesetzestext, der Milliardeninvestitionen in Straßen, Brücken, Tunnel, Wasserleitungen und das Breitbandinternet vorsieht, bereits im August zugestimmt. Biden muss es nun noch durch seine Unterschrift in Kraft setzen.
Brasilianische Grammy-Gewinnerin Marília Mendonça stirbt bei Flugzeugabsturz
Die brasilianische Grammy-Gewinnerin Marília Mendonça ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Die 26-Jährige war auf dem Weg zu einem Konzert, als das Kleinflugzeug im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais nahe der Stadt Caratinga abstürzte, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Die Unglücksursache war zunächst unklar.
Entwicklungsminister Müller kritisiert bisherige Ergebnisse der Weltklimakonferenz
Der geschäftsführende Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat die bisherigen Verhandlungsergebnisse bei der UN-Klimakonferenz COP26 scharf kritisiert. "Die sich abzeichnenden Beschlüsse reichen nicht aus, das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen", sagte Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Samstagsausgaben). Die geschäftsführende Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) äußerte sich hingegen optimistischer mit Blick auf das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens.
US-Marine benennt Schiff nach Schwulenrechtsaktivist Harvey Milk
In den USA wird ein Marineschiff nach dem vor rund 40 Jahren ermordeten Schwulenrechtsaktivisten Harvey Milk benannt. "Führungspersönlichkeiten wie Harvey Milk haben uns gelehrt", dass Diversität "zur Stärke und Entschlossenheit unserer Nation beiträgt", erklärte Marineminister Carlos Del Toro. Das 227 Meter lange Schiff soll am Samstag in San Diego auf den Namen "USNS Harvey Milk" getauft werden.
George Clooney bittet Medien um Verzicht auf Fotos seiner Kinder
Hollywood-Star George Clooney hat aus Angst um das Wohl seiner Kinder die Medien gebeten, keine Bilder von ihnen zu veröffentlichen. Die Arbeit seiner Frau Amal Clooney als Menschenrechtsanwältin bringe es mit sich, dass die gemeinsamen Kinder Ziel möglicher Vergeltungsmaßnahmen seien, erklärte der 60-Jährige in einem in der Zeitschrift "Variety" und anderen US-Medien veröffentlichten offenen Brief.
Zverev beim Masters in Paris souverän im Halbfinale
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Paris souverän das Halbfinale erreicht. Der an Nummer vier gesetzte Hamburger gewann in einem Match auf Top-Niveau gegen den Norweger Casper Ruud (Nr. 6) mit 7:5, 6:4. Schon beim Masters in Cincinnati Ende August hatte Zverev ebenfalls das Viertelfinale gegen Ruud souverän für sich entschieden.
1:1 in Mainz: Gladbach sucht weiter nach der Konstanz
Offensiv harmlos, defensiv anfällig: Borussia Mönchengladbach sucht in der Fußball-Bundesliga weiter nach der Konstanz. Die zuletzt so furios aufspielende Mannschaft von Trainer Adi Hütter musste sich nach einem dürftigen Auftritt beim starken FSV Mainz 05 mit einem 1:1 (1:0) begnügen und verpasste den Sprung auf einen Europacup-Platz.
Österreich verschärft Corona-Schutzmaßnahmen
Angesichts eines starken Anstiegs der Infektionsfälle werden die Corona-Maßnahmen in Österreich deutlich verschärft. Nach einem Beschluss von Regierung und Landeshauptleuten vom Freitag gilt ab Montag für die meisten Bereiche des öffentlichen Lebens die 2G-Regelung: Der Besuch von Restaurants, Friseuren oder Veranstaltungen ab 25 Gästen ist dann nur noch für Geimpfte und Genesene erlaubt. Bei der Arbeit sollen weiterhin auch Tests möglich sein.
Gelungener Debütantenball: Deutsche Handballer mit Sieg gegen Portugal
Geglückter Start in die neue Zeitrechnung: Die deutschen Handballer haben beim Debütantenball nach der Olympia-Enttäuschung Appetit gemacht. In Spiel eins nach dem Viertelfinal-Aus von Tokio bezwang das nahezu vollständig umgekrempelte DHB-Team um den neuen Kapitän Johannes Golla den EM-Sechsten Portugal mit 30:28 (18:13) und nährte mit dem Testspielerfolg die Hoffnung auf eine erfolgreiche Europameisterschaft im Januar.
Polizei fängt acht Kamele und ein Lama nach nächtlichem Zug durch Madrid ein
Die spanische Polizei hat acht Zirkus-Kamele und ein Lama bei einem nächtlichen Zug durch Madrids Straßen erwischt. Die Tiere seien gegen 05.00 Uhr morgens im südlichen Stadtbezirk Carabanchel entdeckt und sicher zu ihrem Besitzer zurückgebracht worden, teilte die Polizei am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Auf beigefügten Fotos waren die ungewöhnlichen Nachtschwärmer zu sehen.
Suche nach Hörmann-Nachfolger: Mronz zieht zurück
Sportmanager Michael Mronz (54) hat sich aus dem Bewerbungsverfahren um das Amt des Präsidenten im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zurückgezogen. "Ich kann bestätigen, dass ich die Findungskommission um ihren Vorsitzenden, Bundespräsident a.D. Christian Wulff, darum gebeten habe, mich aus den weiteren Erörterungen bezüglich einer Nachfolge im DOSB-Präsidentenamt auszunehmen", sagte Mronz der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
SPD und Linke in Mecklenburg-Vorpommern über Inhalte von Koalitionsvertrag einig
Nach acht Gesprächsrunden haben SPD und Linke in Mecklenburg-Vorpommern ihre Koalitionsverhandlungen inhaltlich abgeschlossen. Die Verhandlungsführerinnen, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und Linken-Landtagsfraktionschefin Simone Oldenburg, sprachen am Freitag von fairen und ergebnisorientierten Gesprächen. Die großen inhaltlichen Blöcke seien zu Ende verhandelt, strittige Punkte gebe es keine mehr, sagte Schwesig. Über die Verteilung der Ressorts zwischen beiden Parteien solle in der kommenden Woche beraten werden.
Bart-ab-Anweisung bringt Maltas Polizeigewerkschaft auf die Palme
"Glattrasiert" oder "sauber rasiert", das ist derzeit bei Maltas Polizei die Frage: Aus Protest gegen eine Anweisung an alle männlichen Beamten, künftig ohne Bart zum Dienst zu erscheinen, hat deren Gewerkschaft MPU ihre Mitglieder nun zum genauen Gegenteil aufgerufen. Die vor kurzem erlassene Richtlinie sei nicht durch das Gesetz gedeckt, das lediglich eine "saubere Rasur" verlange, erklärte die MPU am Freitag.
Prinz Charles reist zur offiziellen Abschaffung der Monarchie nach Barbados
Prinz Charles reist Ende November für die Zeremonie zur Abschaffung der Monarchie in die ehemalige britische Kolonie Barbados. Der britische Thronfolger werde auf Einladung von Premierministerin Mia Amor Mottley als Ehrengast an den Feierlichkeiten teilnehmen, erklärte sein Büro am Freitag. Barbados wird am 30. November offiziell zur Republik, Charles Mutter Queen Elizabeth II. verliert dadurch ihren Status als Staatsoberhaupt.
Polizistin als Serienmörderin ihrer Familie
Weil sie nach und nach ihren Freund und fünf Verwandte ermordet hat, um unter anderem deren Lebensversicherungen zu kassieren, ist eine ehemalige Polizistin in Südafrika zu sechs Mal lebenslänglich sowie zu weiteren 95 Jahren Haft verurteilt worden. Die hohe Strafe solle sicherstellen, dass die 46-Jährige niemals wieder aus dem Gefängnis komme, sagte Richter Ramarumo Monama am Freitag.
USA nehmen mit Trauergottesdienst Abschied von Colin Powell
Mit einem Trauergottesdienst in der Hauptstadt Washington haben die USA Abschied vom verstorbenen früheren Außenminister Colin Powell genommen. An der Zeremonie in der Washington National Cathedral nahmen am Freitag unter anderem Präsident Joe Biden und seine Vorgänger Barack Obama und George W. Bush teil. Eingeladen waren auch die früheren Außenministerinnen Madeleine Albright, Condoleezza Rice und Hillary Clinton sowie ranghohe Militärs wie Generalstabschef Mark Milley.
Mehrere Länder fordern ihre Staatsbürger zum Verlassen Äthiopiens auf
Angesichts des eskalierenden Konflikts um die nordäthiopische Region Tigray haben die USA und weitere Staaten ihre Bürger zum Verlassen des afrikanischen Landes aufgefordert. Zuvor hatten neun Rebellengruppen die Bildung einer Allianz gegen die Regierung von Ministerpräsident Abiy Ahmed angekündigt. Der UN-Sicherheitsrat forderte in einer gemeinsamen Erklärung die Konfliktparteien auf, einen dauerhaften Waffenstillstand auszuhandeln.
Tschechiens Präsident will Oppositionsführer mit Regierungsbildung beauftragen
Einen Monat nach der Parlamentswahl in Tschechien hat Präsident Milos Zeman seine Unterstützung für eine rasche Regierungsbildung angekündigt. Er sei bereit, den Chef des Oppositionsbündnisses Spolu (Gemeinsam), Petr Fiala, mit der Regierungsbildung zu beauftragen, sagte der 77-Jährige am Freitag in einem Radiointerview - einen Tag nach seiner Entlassung von der Intensivstation. Fiala kündigte eine Koalition aus fünf Parteien der bisherigen Opposition an.
Ministerium: 13-jähriger Palästinenser stirbt nach Protest im Westjordanland
Bei Zusammenstößen zwischen palästinensischen Demonstranten und israelischen Sicherheitskräften im Westjordanland ist nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums ein 13-Jähriger getötet worden. Er sei im Dorf Deir al-Hatab östlich von Nablus in den Bauch geschossen worden und später im Krankenhaus gestorben, teilte das Ministerium am Freitag mit. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht dazu.
BKA warnt vor betrügerischen Mails von angeblichem Direktor
Das Bundeskriminalamt (BKA) hat vor betrügerischen Emails gewarnt, die derzeit in seinem Namen versandt werden. Darin würden die Empfänger beschuldigt, kinderpornografisches Material abgerufen zu haben, teilte das BKA am Freitag in Wiesbaden mit. Der Verfasser gebe sich unter dem Kürzel "Holzer.BKA" fälschlicherweise als BKA-Direktor aus.
USA rufen Staatsbürger dringend zum Verlassen von Äthiopien auf
Die USA haben ihre Staatsbürger angesichts des eskalierenden Konflikts in Äthiopien dringend zur Ausreise aus dem ostafrikanischen Land aufgerufen. "Wir empfehlen allen US-Bürgern in Äthiopien, das Land so bald wie möglich zu verlassen", erklärte die US-Botschaft in Addis Abeba am Freitag. "Die Sicherheitslage in Äthiopien ist sehr instabil."
In Ampel-Verhandlungen läuft nichts mehr rund...
In den Verhandlungen von SPD, Grünen und FDP über die Bildung einer Ampel-Koalition scheint es vor allem aus Sicht der Grünen nicht mehr so rund zu laufen. Bei den für die Grünen "entscheidenden Stellschrauben" seien die Ampel-Unterhändler "noch nicht so weit, dass wir den Deckel drauf machen können", sagt Parteichefin Annalena Baerbock am Freitag im Inforadio des RBB. Sie äußerte Zweifel, ob der angestrebte Koalitionsvertrag wie geplant bis Ende November stehen werde. "Wir können noch nicht sagen, wann er (der Koalitionsvertrag) fertig ist, weil wir bei zentralen Baustellen noch nicht sehen, dass wir sagen können, dann sind wir fertig", sagte Baerbock. "Diese Erneuerung des Landes soll in den nächsten vier Jahren greifen. Und da kommt es jetzt nicht auf vier Tage mehr oder weniger an in den Gesprächen." Zuvor hatte auch Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner kritisiert, es gebe bislang in den Verhandlungen "zu wenig Fortschritt, was die inhaltliche Substanz anbetrifft". Den Grünen gehe es um eine "neue Bundesregierung, die Veränderung in diesem Land erreicht" und Probleme "in den wesentlichen Kernbereichen löst", betonte nun Baerbock. "Wenn wir den Klimaschutz wirklich ernst nehmen würden", dann müsse sich das quer durch die Bundesregierung zeigen und dürfe nicht nur Sache einer Partei sein. Momentan gebe es noch zu viele Baustellen, sagte Baerbock generell zum Stand der Verhandlungen. Als Beispiel nannte sie die Verkehrspolitik. "Gerade im Verkehrsbereich muss deutlich aufgeholt werden, was in den letzten Jahren nicht passiert ist", sagte Baerbock. "Und da sind wir noch nicht so weit, dass wir sagen können, wir haben jetzt alle Weichen dafür gestellt, auf den 1,5-Grad-Pfad zu kommen." Besorgt mit Blick auf die Klimapolitik der künftigen Regierung äußerte sich die Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer. "Was wir aus den Verhandlungen hören, lässt Schlimmes vermuten", sagte sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Neubauer forderte klare Ansagen "über ein Ende fossiler Energien, ein Ende fossiler Subventionen, Ende der Flächenversiegelung und den Beginn ehrlicher, klimagerechter Politik". Zur ebenfalls heiklen Finanzpolitik hieß es hierzu, die Ampel-Parteien könnten Probleme mit der Schuldenbremse dadurch umgehen, dass größere Investitionsvorhaben aus dem regulären Haushalt ausgegliedert werden. Dem Magazin zufolge könnte dafür die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) in ein staatliches Wohnungsbauunternehmen mit der Rechtsform einer GmbH umgewandelt werden. Diese GmbH könnte dann in eigener Verantwortung Kredite aufnehmen. Ebenso erwägen die Ampel-Parteien laut "Spiegel", Kreditprogramme der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie den Energie- und Klimafonds deutlich auszubauen. Der während der Corona-Pandemie eingerichtete Wirtschaftsstabilisierungsfonds könnte in einen dauerhaften "Transformationsfonds" überführt werden. Eine gewisse finanzielle Entlastung erhoffen sich SPD, Grüne und FDP laut einem Bericht der "Rheinischen Post" zudem von der Steuerschätzung, die kommende Woche vorgelegt wird. Diese könnte deutlich besser ausfallen als noch die Mai-Prognose, hieß es unter Berufung auf Einschätzungen von Wirtschaftsexperten. Möglich seien jeweils im Jahresvergleich ein Einnahme-Plus von 5,7 Prozent für 2021 und von fünf Prozent für 2022. Die ursprünglich vor allem von der FDP geforderte Einrichtung eines eigenen Digitalministeriums scheint vom Tisch zu sein. Das "Handelsblatt" berichtete, auch bei den Liberalen habe sich die Einschätzung durchgesetzt, dass die damit verbundene Umstukturierung zu komplex sei und die Digitalisierung eher behindern würde. (V.Korablyov--DTZ)
Flick stützt Kimmich: "Falsch und unfair"
Nach DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat sich auch Hansi Flick in der Impfdebatte um Joshua Kimmich klar hinter den Fußball-Nationalspieler gestellt. "Er gehört nicht an den Pranger", sagte der Bundestrainer im FAZ-Interview: "Ich finde es bedauerlich, dass diese Diskussion nun auf seinem Rücken ausgetragen wird, spurlos ist das nicht an ihm vorübergegangen. Was mit ihm in der Diskussion aktuell geschieht, ist falsch und unfair."
Mexico, Paraguay - REISEWARNUNG wegen Morden
Sie sind der Moloch von Latainamerika, Morde sind an der Tagesordnung - Mexiko und Paraguay gehören zu den gefährlichen Staaten der Welt, weshlab BERLINER TAGESZEITUNG hiermit eine REISEWARNUNG für Mexiko und Paraguy ausspricht! Ein Deutscher und seine Tochter sind örtlichen Medienberichten zufolge im Süden Paraguays ermordet worden. Die Leichen des 62-Jährigen und des 14 Jahre alten Mädchens wurden demnach von einem Freund im Haus der Familie rund 30 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Asunción entdeckt. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte am Dienstag den Tod zweier Deutscher. Der Vorfall habe sich bereits am 22. Oktober ereignet, die örtliche Botschaft habe den Fall konsularisch betreut. In Deutschland berichtete am Dienstag zuerst "Bild" darüber. Ein Schießerei zwischen rivalisierenden Banden an einem Strand bei Cancún hat Touristen in der beliebten mexikanischen Urlaubsregion in Angst und Schrecken versetzt. Bei der bewaffneten Auseinandersetzung seien zwei mutmaßliche Drogendealer getötet worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag (Ortszeit) mit. Während des Schusswechsels brach teilweise Panik unter den meist ausländischen Badegästen aus."Es gab eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern von rivalisierenden Gruppen von Drogenhändlern an einem Strand in Bahía Petempich, Puerto Morelos", erklärte die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaats Quintana Roo auf Twitter mit. Zwei Beteiligte seien getötet worden. Kein Tourist sei ernsthaft verletzt oder entführt worden, betonte die Staatsanwaltschaft weiter. Touristen, die sich in der Nähe des Strandes aufhielten, berichteten, dass die Badegäste in Deckung gegangen seien, als die Schüsse fielen. "Die Gäste erzählten mir, dass sie am Strand Volleyball spielten, als sich der Bewaffnete näherte und Schüsse abgab", schrieb der US-Bürger Mike Sington auf Twitter. "Alle rannten vom Strand und den Pools weg. Das Personal hat uns in versteckte Räume hinter den Küchen gedrängt." Die Schießerei dürfte ein erneuter Schlag für den Tourismus an der für ihre weißen Strände und ihr türkisblaues Wasser berühmten Karibikküste Mexikos sein. Die Corona-Krise hat die Zahl der Urlauber ohnehin einbrechen lassen, zudem waren erst im Oktober eine deutsche und eine indische Touristin bei einer Schießerei zwischen mutmaßlichen Drogenkriminellen im gut hundert Kilometer südlich von Cancún gelegenen Tulum getötet worden. Dabei wurden auch zwei Männer aus Deutschland und ein Niederländer verletzt. BERLINER TAGESZEITUNG EMPFIEHT VOR DIESEM HINTERGRUND ALLEN DEUTSCHEN STAATSBÜRGERN DIRNGEND, DIE LÄNDER MEXIKO UND PARAGUAY DRINGEND ZU MEIDEN! (L. Brown--BTZ)
600 illegale Asylanten aus Belarus seit 01. November
Allein in den ersten vier Novembertagen sind laut Bundespolizei insgesamt 572 Menschen aus Belarus illegal eingereist. Auf das ganze aktuelle Jahr gesehen gab es damit bereits 8407 unerlaubte Grenzübertritte mit Bezug zu dem osteuropäischen Land, wie das Bundespolizeipräsidium am Freitag in Potsdam mitteilte. Eine Entspannung der Lage zeichne sich nicht ab. Brennpunkt der illegalen Einreisen ist der Behörde zufolge weiterhin die deutsch-polnische Grenze. Mit und ohne Belarus-Bezug hätten die Beamten in den ersten vier Novembertagen hier insgesamt 594 illegale Einreisen festgestellt. Auch an der deutsch-österreichischen Landgrenze wurden vorübergehende Grenzkontrollen wiedereingeführt und diese kürzlich um weitere sechs Monate verlängert. Hier gab es nach Bundespolizeiangaben in den ersten Novembertagen 168 illegale Einreisen. Deutschland und die EU werfen dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko vor, Flüchtlinge aus dem Nahen Osten über die Grenzen von Polen, Litauen und Lettland in die EU zu schleusen. Motiv ist demnach Vergeltung für europäische Sanktionen, die sich gegen Menschenrechtsverstöße richten. (N. Lebedew--BTZ)