Letzte Nachrichten
Politik
Ex-Sekretärin des Konzentrationslagers Stutthof wegen Mordbeihilfe angeklagt
Wegen des Verdachts der Beihilfe zum Mord in mehr als zehntausend Fällen hat die Staatsanwaltschaft in Itzehoe in Schleswig-Holstein eine ehemalige Sekretärin des NS-Konzentrationslagers Stutthof angeklagt. Der Frau werde vorgeworfen, als Stenotypistin und Schreibkraft des Lagerkommandanten "den Verantwortlichen des Lagers bei der systematischen Tötung von jüdischen Gefangenen, polnischen Partisanen und sowjetrussischen Kriegsgefangenen Hilfe geleistet zu haben", erklärte die Anklagebehörde am Freitag.
Politik
Partei: Aung San Suu Kyi "bei guter Gesundheit" unter Hausarrest
Die bei einem Militärputsch festgesetzte De-facto-Regierungschefin von Myanmar, Aung San Suu Kyi, befindet sich nach Angaben ihrer Partei "bei guter Gesundheit" in ihrer Residenz in der Hauptstadt Naypyidaw. "Soweit ich weiß, steht sie unter Hausarrest", sagte der Sprecher der Partei Nationale Liga für Demokratie (NLD), Kyi Toe, der Nachrichtenagentur AFP am Freitag. Derweil gab es vor allem in der Wirtschaftsmetropole Rangun Proteste gegen die Machtübernahme durch die Armee.
Politik
Wachsender Protest gegen Machtübernahme des Militärs in Myanmar
Vier Tage nach dem Militärputsch in Myanmar gibt es neue Informationen über den Verbleib der De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi, während der Protest gegen die Armeeführung in dem südostasiatischen Land wächst. Die beim Staatsstreich festgesetzte Freiheitsikone Suu Kyi befinde sich "bei guter Gesundheit" im Hausarrest in ihrer Residenz in der Hauptstadt Naypyidaw, erklärte ihre Partei Nationale Liga für Demokratie (NLD) am Freitag. Derweil wurde ein enger Vertrauter der 75-Jährigen in der Wirtschaftsmetropole Rangun festgenommen.
Sport
WM-Qualifikation: Uli Hoeneß wird Länderspiel-Experte bei RTL
Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß wird Länderspiel-Experte bei RTL. Der 69-Jährige wird die WM-Qualifikationsspiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im März gegen Island, Rumänien und Nordmazedonien analysieren.
Wirtschaft
Tiktok-Konkurrent Kuaishou geht in Hongkong erfolgreich an die Börse
In China hat der Tiktok-Rivale Kuaishou am Freitag einen fulminanten Börsenstart hingelegt. Die Aktie der Videoplattform stieg am ersten Handelstag in Hongkong zum Start um das Dreifache. Kuaishou erreichte damit einen Börsenwert von umgerechnet 4,5 Milliarden Euro. Das Unternehmen hat rund 305 Millionen Nutzer und machte in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 einen Umsatz von umgerechnet 5,2 Milliarden Euro.
Politik
"Schutzbrief" der Bundesregierung soll Mädchen vor Genitalverstümmelung bewahren
Die Bundesregierung will mit einem "Schutzbrief" dabei helfen, Mädchen vor Genitalverstümmelung zu bewahren. Das von mehreren Bundesministern unterzeichnete Dokument mit rechtlichen Hinweisen und Hilfsangeboten sei eine "klare Ansage", sagte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) bei der Vorstellung am Freitag in Berlin. Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) warnte, die Corona-Pandemie erhöhe die Gefährdung von Mädchen weltweit.
Politik
Borrell nennt Sputnik V bei Moskau-Besuch "gute Nachricht für die Menschheit"
Bei seinem Besuch in Moskau hat der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V als "gute Nachricht für die Menschheit" bezeichnet. Er hoffe, dass die Europäische Arzneimittelbehörde EMA die Zulassung des Vakzins auch in der EU empfehlen werde, sagte Borrell bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow am Freitag. Lawrow betonte, sein Land wünsche sich eine enge Zusammenarbeit mit der EU und den USA bei der Impfstoff-Produktion.
Boulevard
Prozess um auf Mülldeponie gefundene Knochen von vermisster Frau begonnen
Weil er seine Frau ermordet und ihre Leiche im Müll entsorgt haben soll, muss sich seit Freitag ein 38-Jähriger vor dem Landgericht Frankfurt am Main verantworten. Die Anklage wirft dem Mann Mord aus Habgier vor. Er soll laut Staatsanwaltschaft eine Affäre mit einer anderen Frau gehabt haben.
Frankreichs Verfassungsrat billigt "Anti-Huawei-Gesetz"
Der französische Verfassungsrat hat die strengen Auflagen für den chinesischen Telekomausrüster Huawei gebilligt. Das Gesetz, mit dem die Regierung Spionage oder Sabotage aus China unterbinden will, sei mit der französischen Verfassung vereinbar, erklärte der Rat am Freitag in Paris. Die Regeln betreffen vor allem den neuen Mobilfunkstandard 5G.
Wirtschaft
Südkoreanerin Yoo Myung Hee zieht sich aus Rennen um WTO-Vorsitz zurück
Die Südkoreanerin Yoo Myung Hee hat sich aus dem Rennen um den Vorsitz der Welthandelsorganisation (WTO) zurückgezogen. Handelsministerin Yoo habe sich mit den USA und weiteren Ländern beraten und dann entschieden, ihre Kandidatur zurückzuziehen, teilte das südkoreanische Handelsministerium am Freitag in Seoul mit. Besonders die USA unter Präsident Donald Trump hatten die Südkoreanerin unterstützt.
Boulevard
London verpflichtet Reiserückkehrer aus Risikogebieten zu Quarantäne in Hotels
Britische Bürger, die aus Corona-Risikogebieten nach Großbritannien zurückkehren, werden künftig auf eigene Kosten in Hotels unter Quarantäne gestellt. Die britische Regierung bestätigte am Donnerstag die neuen Einreisebestimmungen, die ab dem 15. Februar in Kraft treten sollen. Die Regelungen gelten für die Einreise aus 33 Ländern, die von Großbritannien als Risikogebiete in Verbindung mit neu entdeckten Corona-Mutanten eingestuft wurden.
Wirtschaft
Mehrheit der Firmen will nach der Krise nicht mehr Homeoffice ermöglichen als davor
Derzeit arbeiten viele Beschäftigte 20 Stunden oder mehr am Schreibtisch zuhause - nach dem Willen der Arbeitgeber soll das aber nicht so bleiben. Laut einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter 1200 Firmen haben zwei Drittel nicht vor, ihren Beschäftigten nach der Corona-Krise mehr Homeoffice als vor der Krise zu ermöglichen. Das Gros der Mitarbeiter solle wieder in die Büros zurückkehren.
Boulevard
Epileptiker während Anfalls bestohlen - Polizei ermittelt zwei Verdächtige
Weil sie einem Epileptiker während eines Anfalls im Bielefelder Hauptbahnhof das Handy gestohlen haben sollen, müssen sich demnächst zwei Männer vor Gericht verantworten. Bei ihren Ermittlungen zu dem Diebstahl vom Mittwoch machten Polizisten die 46 und 50 Jahre alten Tatverdächtigen am Donnerstag beziehungsweise Freitag im Bahnhofsbereich ausfindig, wie die Bundespolizei mitteilte. Die Ermittler hatten zuvor Videoaufzeichnungen des Diebstahls ausgewertet.
Politik
Borrell: EU-Russland-Beziehungen auf "Tiefpunkt" wegen Fall Nawalny
Bei seinem Besuch in Moskau hat der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell auf den "Tiefpunkt" in den Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union wegen des Falls des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny hingewiesen. "Unsere Beziehungen befinden sich in der Tat in einem schwierigen Moment", sagte Borrell am Freitag während des Auftaktgesprächs mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow. Borrells Besuch in Russland ist der erste eines hochrangigen EU-Vertreters seit 2017.
Politik
Borrell sieht Beziehungen der EU mit Russland wegen Fall Nawalny am "Tiefpunkt"
Bei seinem Besuch in Moskau hat der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell die tiefe Krise im Verhältnis zu Russland angesprochen. Der Fall des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny habe zu einem neuen "Tiefpunkt" in den Beziehungen mit Moskau geführt, sagte Borrell am Freitag. Nawalny stand zeitgleich in einem weiteren Prozess wegen Verleumdung vor Gericht. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie setzte Borrell dagegen auf Zusammenarbeit mit Moskau und lobte den in der EU lange kritisch bewerteten russischen Impfstoff als "gute Nachricht für die Menschheit".
Politik
Schulze ermahnt Länder zur Mitarbeit bei der Endlagersuche für Atommüll
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat die Bundesländer aufgefordert, sich konstruktiv an der Suche nach einem Endlager für Atommüll in Deutschland zu beteiligen. "Ich bin überzeugt, dass wir uns in Deutschland der gemeinsamen Verantwortung gegenüber der heutigen Bevölkerung, als auch vieler Generationen in der Zukunft bewusst sind", sagte sie der "Rheinischen Post" vom Freitag. "Dies gilt insbesondere auch für Landespolitikerinnen und -politiker mit Regierungsverantwortung."
Wirtschaft
US-Aufsichtsbehörden untersuchen Börsen-Turbulenzen um Gamestop
In den USA werden die für die Finanzmärkte zuständigen Aufsichtsbehörden den Wirbel um die Aktien des Computerspielhändlers Gamestop untersuchen. Sie sollen ermitteln, ob die Aktivitäten mit Investorenschutz und fairen und effizienten Märkten vereinbar waren und sind, wie das Finanzministerium am Donnerstag mitteilte. Die Börsenaufsicht SEC werde "zeitnah" einen Bericht veröffentlichen.
Politik
Ansteckendere Virusvarianten breiten sich in Deutschland aus
Die deutlich ansteckendere Coronavirus-Variante, die zuerst in Großbritannien entdeckt wurde, breitet sich in Deutschland aus. Die Variante B.1.1.7 sei bis Anfang dieser Woche in 13 Bundesländern nachgewiesen worden, sagte der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, am Freitag in Berlin. Die Virusvariante mache inzwischen einen Anteil "von etwas weniger als sechs Prozent" aus und sei in den vergangenen Wochen "immer häufiger" nachgewiesen worden.
Wirtschaft
Fleischproduktion im Coronajahr nur leicht gesunken
Trotz der wegen der Corona-Krise vorübergehenden Schließung einzelner Schlachtbetriebe ist die Fleischproduktion in Deutschland im vergangenen Jahr nur leicht zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden lag die Fleischerzeugung 2020 bei 7,8 Millionen Tonnen, das war ein Rückgang um 1,6 Prozent im Vergleich zu 2019. Demnach wurden 57,6 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie rund 670 Millionen Hühner, Puten und Enten geschlachtet.
Politik
Prozess gegen Nawalny wegen Verleumdung von Weltkriegsveteran begonnen
In Moskau hat ein Prozess gegen den russischen Kreml-Kritiker Alexej Nawalny wegen der Verleumdung eines Weltkriegsveteranen begonnen. Der 44-Jährige erschien am Freitag vor Gericht - in einem für Angeklagte vorgesehenen Glaskasten, wie ein AFP-Reporter berichtete. Dem Oppositionellen droht eine mehrjährige Haftstrafe.
Politik
Spahn drückt bei Impfungen mit Astrazeneca-Produkt aufs Tempo
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) drückt bei der Verabreichung des Impfstoffs von Astrazeneca aufs Tempo: Er empfiehlt den Ländern, alle vorhandenen Impfdosen so schnell wie möglich zu verabreichen, und nicht wie eigentlich vorgesehen die zweite Dosis für die Erst-Geimpften zurückzuhalten, wie es nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums vom Freitag in einem Schreiben an die Landesgesundheitsminister heißt.
Mehrere Verletzte bei Explosion in Rettungswache von Rotem Kreuz in Memmingen
Bei einer Gasexplosion in einer Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes im bayerischen Memmingen sind am Freitagmorgen nach ersten Erkenntnissen fünf Menschen verletzt worden. Ein Mensch wurde nach Angaben einer Polizeisprecherin in Kempten mit schweren Verletzungen per Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Demnach wurden durch den Druck unter anderem Fensterscheiben nach außen gedrückt.
Boulevard
Auto prallt bei Unfall in Schleswig-Holstein gegen Obergeschoss eines Hauses
Bei einem Unfall in Schleswig-Holstein ist ein Auto gegen das Obergeschoss eines Hauses geprallt. Wie die Polizei in Ratzeburg am Freitag mitteilte, kam ein 43-Jähriger in der Nacht auf einer Landstraße bei Gudow mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und fuhr auf einen Erdwall. Dadurch hob der Wagen wie auf einer Schanze ab und flog gegen die Fassade des ersten Obergeschosses.
Schauspieler fordern mehr Anerkennung für unterschiedliche sexuelle Orientierung
Fast 200 deutsche Schauspieler und Schauspielerinnen haben mehr Anerkennung für unterschiedliche sexuelle Orientierungen und zugleich mehr Sichtbarkeit in Film und Fernsehen gefordert. Die Gruppe verlangt in einem gemeinsamen Manifest mehr diverse und ambivalente Rollen, lebensnahe Drehbücher und mehr Phantasie bei der Besetzung, wie das Magazin der "Süddeutschen Zeitung" am Freitag berichtete.
Bundesverfassungsgericht verweist Sterbewillige auf neue Rechtslage
Nach dem wegweisenden Urteil zur Sterbehilfe vom vergangenen Jahr kann ein sterbewilliges Ehepaar ein tödliches Arzneimittel nicht mehr beim Bundesverfassungsgericht einklagen, sondern muss sein Ziel auf anderem Weg erreichen. Das entschieden die Karlsruher Richter laut einem am Freitag veröffentlichten Beschluss. Im vergangenen Februar hatten sie das Verbot der wiederholten Suizidbeihilfe durch Ärzte - die sogenannte geschäftsmäßige Sterbehilfe - gekippt. (Az. 1 BvR 1837/19)
Politik
WHO ruft Europa und Pharmakonzerne zur Zusammenarbeit auf
Die WHO hat Europa und die Pharmakonzerne zur Zusammenarbeit aufgerufen, um die Impfkampagnen gegen das Coronavirus zu beschleunigen. "Wir müssen uns zusammentun", forderte der WHO-Direktor für Europa, Hans Kluge, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Andernfalls müssten konkurrierende Pharmahersteller "ihre Anstrengungen bündeln, um die Produktionskapazitäten drastisch zu erhöhen", fügte er hinzu.
Boulevard
Ein Toter und zwei Schwerstverletzte bei Streit nahe Köln
Bei einem Streit sind am Donnerstagabend in Bergheim bei Köln ein 33-Jähriger erschossen und zwei 29 und 44 Jahre alte Männer schwerst verletzt worden. Die Schüsse auf die drei Männer soll ein 43-Jähriger abgegeben haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstagabend mitteilten.
Wirtschaft
Bundesagentur für Arbeit warnt vor verschärftem Fachkräftemangel wegen Corona
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat vor einer Verschärfung des Fachkräftemangels in Deutschland durch die Corona-Pandemie gewarnt. "Wenn wir die Pandemie überstanden haben, wird sich der Mangel an Fachkräften verstärkt zurückmelden", sagte BA-Chef Detlef Scheele der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag. Hauptgrund dafür sei ein Rückgang der Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte in der Krise. "Es kommen viel zu wenige Arbeitskräfte nach Deutschland."
Politik
Deutscher Familienverband kritisiert neuen Kinderbonus als zu gering
Der Deutsche Familienverband findet den für dieses Jahr geplanten Corona-Kinderbonus zu niedrig. "Beim ersten Lockdown betrug der Kinderbonus 300 Euro. Es ist schwer einzusehen, weshalb es jetzt nur noch die Hälfte sein soll", sagte Verbandspräsident Klaus Zeh der "Passauer Neuen Presse" vom Freitag. Es wäre gut, "wenn die Länder zusagen würden, den geplanten Kinderbonus aus ihren Mitteln auf eine angemessene Höhe von 300 Euro aufzustocken."
Boulevard
Großeinsatz der Polizei nach Explosion in Berliner Innenhof
In Berlin ist die Polizei wegen einer Explosion in einem Innenhof zu einem Großeinsatz ausgerückt. Zwei Menschen wurden festgenommen, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP am Freitag bestätigte.
Boulevard
Zwei Festnahmen nach Explosion in Berliner Innenhof
Nach einer Explosion in einem Berliner Innenhof im Stadtteil Schöneberg sind am Donnerstagabend zwei Männer festgenommen worden. Eine Anwohnerin hatte gegen 20.30 Uhr eine laute Detonation gehört, wie die Polizei in Berlin am Freitag erklärte. Eine zweite Sprengvorrichtung, die neben der ersten deponiert war, explodierte nicht. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, auch größerer Sachschaden entstand nach Polizeiangaben nicht.
Wirtschaft
Einzelhandel beklagt nach wie vor stockende Hilfen und fehlende Perspektive
Der besonders hart vom Corona-Lockdown betroffene Einzelhandel beklagt ausbleibende Hilfszahlungen und eine fehlende Öffnungsperspektive. Im Handel komme "immer noch kein Geld an", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag. Viele Einzelhändler seien "pessimistisch und frustriert". Es gebe keine Öffnungsperspektive und viele Handelsunternehmen hätten "massive Existenzsorgen", warnte Genth.