Letzte Nachrichten
Lauterbach hält noch härtere Corona-Einschränkungen für denkbar
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält angesichts der rasant steigenden Corona-Infektionszahlen eine weitere Verschärfung der Einschränkungen im öffentlichen Leben für möglich. "Ich hoffe wirklich, dass wir ähnlich drastische Maßnahmen wie in Österreich noch verhindern können", sagte Lauterbach am Samstag dem Nachrichtenportal t-online mit Blick auf den dort beschlossenen landesweiten Lockdown. Ob in Deutschland beim nächsten Bund-Länder-Treffen am 9. Dezember auch neue Einschränkungen beschlossen werden müssten, hänge nun vom Verhalten aller ab.
Tausende Menschen in Australien protestieren gegen Impfpflicht für bestimmte Berufe
Tausende Menschen in Australien haben am Samstag gegen die Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen protestiert. In Melbourne machten die Demonstranten ihrem Ärger über die Maßnahmen der Regierung im Bundesstaat Victoria Luft. Sie forderten die Inhaftierung von Regierungschef Daniel Andrews.
Ex-Bluttestunternehmerin Holmes verteidigt sich in Zeugenaussage in Betrugsprozess
Die wegen Betrugs vor Gericht stehende frühere US-Bluttestunternehmerin Elizabeth Holmes hat sich gegen den von der Staatsanwaltschaft erhobenen Vorwurf der Täuschung verteidigt. Um ihr Bluttest-Unternehmen Theranos voranzubringen, habe sie all ihre Ersparnisse eingesetzt und sich auch nach ihrem Studienabbruch intensiv der Forschung gewidmet, sagte die 37-Jährige am Freitag (Ortszeit) vor dem zuständigen Gericht im kalifornischen San José.
Käufer von Originalexemplar der US-Verfassung will Dokument an Museum verleihen
Der Käufer eines seltenen Originalexemplars der US-Verfassung aus dem Jahr 1787 will das zu einem Rekordpreis ersteigerte Dokument an ein Museum verleihen. Wie das Auktionshaus Sothebys am Freitag (Ortszeit) mitteilte, handelt es sich bei dem Käufer um den Hedgefonds-Milliardär Kenneth Griffin. Das Dokument war am Donnerstag für eine Rekordsumme von 43 Millionen Dollar (knapp 38 Millionen Euro) unter den Hammer gekommen - ein Weltrekord für ein historisches Dokument bei einer Auktion.
Djokovic erwartet "große Herausforderung" gegen Zverev
Topfavorit Novak Djokovic erwartet bei den ATP Finals in Turin ein hochklassiges Duell mit Olympiasieger Alexander Zverev. "Es wird eine große Herausforderung. Er hatte wahrscheinlich die beste Saison seiner Karriere, er hat das gesamte Jahr auf einem sehr hohen Level gespielt", sagte der Grand-Slam-Rekordchampion vor dem Halbfinal-Kracher am Samstag (21.00 Uhr/Sky) gegen die deutsche Nummer eins: "Es wird ein Kampf, sowohl physisch als auch mental. Aber ich bin bereit dafür."
Nagelsmann: "Das erste Mal als Bayern-Trainer richtig sauer"
Der Frust bei Bayern München nach der überraschenden 1:2 (1:2)-Pleite im Derby beim FC Augsburg war riesig. "Ich bin das erste Mal als Bayern-Trainer richtig sauer auf uns, weil wir es besser machen müssen", sagte Trainer Julian Nagelsmann in aller Deutlichkeit.
Fanvertreter Bieberstein gegen "Extrawürste" im Fußball
Fanvertreter Christian Bieberstein gehen die Sonderregeln für den Fußball während der Coronakrise gegen den Strich. "Es werden jetzt Weihnachtsmärkte geschlossen. Da muss man sich die Frage gefallen lassen, wieso man weiterhin ins Stadion gehen darf", sagte das Vorstandsmitglied des Fanbündnisses "Unsere Kurve" SPOX und GOAL.
FC Bayern und Katar: Antrag auf einstweilige Verfügung zurückgewiesen
Das Amtsgericht München hat einen Antrag kritischer Fans des FC Bayern auf einstweilige Verfügung zurückgewiesen. Dies bestätigte Initiator Michael Ott am Freitag bei Twitter. Die Begründung des Gerichts richte "sich nicht gegen den Katar-Antrag an sich", erklärte er, "es stützt sich nur darauf, dass keine ausreichende Dringlichkeit bestehe."
Kahun träumt von Olympia - und der NHL-Rückkehr
Eishockey-Nationalspieler Dominik Kahun hofft vier Jahre nach dem Silbercoup von Pyeongchang auf ein neues olympischen Abenteuer mit dem deutschen Team. "Ich habe immer gesagt, es ist ein Traum für Deutschland bei Olympia zu spielen. Ich freue mich sehr darauf. Und wenn die NHL-Jungs dabei sind, dann haben wir ein richtig starkes Team", sagte der Stürmer vom SC Bern im DEL-Podcast "Eiskalt auf den Punkt" powered by Sport1 mit Blick auf die Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar).
Geldtransporter in den USA verliert tausende Dollar auf der Autobahn
Ein Geldtransporter im US-Bundesstaat Kalifornien hat Bargeld im Wert von mehreren tausend Dollar auf der Autobahn verloren. Der Zwischenfall am Freitag (Ortszeit) in der Nähe von San Diego führte zu einem Verkehrschaos, weil zahlreiche Autofahrer anhielten, um ihre Taschen mit Geldscheinen zu füllen. Die Polizei nahm zwei Menschen fest.
Versorgungsengpässe beim Sprit nach Überschwemmungen im Westen Kanadas
Nach den schweren Überschwemmungen und Erdrutschen im Westen Kanadas haben die Menschen dort mit Versorgungsengpässen beim Treibstoff zu kämpfen. "Wir fordern die Menschen auf, ihren Treibstoffkonsum und ihre Fahrten mit dem Auto zum jetzigen Zeitpunkt einzuschränken", sagte der Minister für öffentliche Sicherheit der Provinz British Columbia, Mike Farnworth, am Freitag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz. Zu diesem Zweck würden zudem Maßnahmen von den Behörden verhängt.
Juso-Chefin fordert Aufnahme von in Belarus festsitzenden Flüchtlingen
Die Juso-Bundesvorsitzende Jessica Rosenthal hat Deutschland und die EU aufgerufen, in Belarus festsitzende Flüchtlinge aufzunehmen. Es dürfe "nicht passieren, dass Menschen zu Waffen gemacht werden", sagte die Chefin der SPD-Jugendorganisation dem Magazin "Der Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag. Das gelte auch für die EU. Wenn diese die Geflüchteten "nur noch als Objekte" des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko sehe, verrate sie "alle Grundlagen, auf denen unsere Gesellschaft aufgebaut ist".
Untersuchung: 2021 tausende Mammutbäume durch Waldbrände in Kalifornien zerstört
Bei den diesjährigen schweren Waldbränden im US-Bundesstaat Kalifornien sind einer Untersuchung zufolge tausende Mammutbäume zerstört worden. Durch die Feuer seien bis zu 3600 Mammutbäume mit einem Umfang von mindestens 1,20 Meter vernichtet oder so stark geschädigt worden, dass sie voraussichtlich in spätesten fünf Jahren eingingen, heißt es in der ersten umfassenden Untersuchung zu den Schäden, die am Freitag (Ortszeit) veröffentlicht wurde.
Entwicklungsminister Müller: Verbraucher müssen auch etwas gegen Kinderarbeit tun
Zum Internationalen Tag der Kinderrechte an diesem Samstag hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) die Bürger aufgerufen, durch ihr eigenes Konsumverhalten gegen Kinderarbeit vorzugehen. Ohne ein Umsteuern in der Wirtschaftsweise und dem allgemeinen Konsumverhalten sei der Kampf gegen Kinderarbeit nicht zu gewinnen, sagte Müller der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). "Wir müssen endlich verstehen, dass ein Teil unseres Wohlstands auch auf Ausbeutung und Kinderarbeit beruht."
Kolumbianische Polizeischüler posieren bei offizieller Feier als Nazis
In Kolumbien haben Polizeischüler für Empörung gesorgt, die anlässlich eines "Kulturaustauschs" mit Deutschland SS-Uniformen getragen und NS-Symbole zur Schau gestellt haben. Rund ein Dutzend Fotos der Feier der Polizeischule im südwestkolumbianischen Tulua wurden im offiziellen Twitter-Konto der Polizei veröffentlicht und brachten die Behörden in Erklärungsnot. Die deutsche und die israelische Botschaft in Bogotá verurteilten diese Verharmlosung der Nazi-Herrschaft, Kolumbiens Staatschef Iván Duque entschuldigte sich öffentlich.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter auf 362,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 362,2 und erreichte damit den 13. Tag in Folge einen neuen Höchststand. Am Freitag hatte die Inzidenz bei 340,7 gelegen, am Samstag vergangener Woche hatte er noch 277,4 betragen.
US-Präsident Joe Biden begnadigt vor Thanksgiving zwei Truthähne
Vor dem Thanksgiving-Fest in den USA hat US-Präsident Joe Biden einer alten Tradition folgend zwei Truthähne vor dem Schicksal als Festtagsbraten bewahrt. Biden verkündete die Begnadigung der zwei weißen Truthähne am Freitag (Ortszeit) bei einer Zeremonie im Rosengarten des Weißen Hauses in Washington. Die beiden stattlichen Tiere sind nach beliebten Brotaufstrichen in den USA benannt und tragen die Namen Peanut Butter (Erdnussbutter) und Jelly (Gelee).
Union dringt auf Nachbesserungen bei frisch verabschiedetem Infektionsschutzgesetz
Unmittelbar nach der Verabschiedung des neuen Infektionsschutzgesetzes dringen Unionspolitiker auf eine Verschärfung der Corona-Schutzmaßnahmen. "Die neue Ampel-Koalition muss die Souveränität haben, die Dinge zu verändern, die wir verändern müssen", sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Samstagsausgaben) mit Blick auf die geplante Koalition von SPD, Grünen und FDP im Bund. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie würden "schnelle und klare Handlungsmöglichkeiten" gebraucht.
Biden nach Reihe medizinischer Untersuchungen guter Gesundheitszustand bescheinigt
US-Präsident Joe Biden sind nach einer umfassenden medizinischen Untersuchung seine Amtsfähigkeit und ein guter gesundheitlicher Allgemeinzustand bescheinigt worden. "Der Präsident bleibt ein gesunder, kräftiger 78 Jahre alter Mann, der fit ist, erfolgreich die Pflichten der Präsidentschaft auszuüben", attestierte der Arzt im Weißen Haus, Kevin OConnor, am Freitag dem Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber über die US-Streitkräfte.
Ampel-Politiker schließen allgemeine Corona-Impfpflicht wie in Österreich aus
Nach der Ankündigung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht im Nachbarland Österreich schließen deutsche Politiker der Ampel-Parteien eine solche Regelung für Deutschland aus. "Die wirds nicht geben", sagte der SPD-Politiker und Bundesaußenminister Heiko Maas dem TV-Sender Bild Live über eine allgemeine Corona-Impfpflicht. "Weil wir es nicht für notwendig halten, weil wir es auch aus verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten für schwierig halten."
Georgischer Ex-Präsident Saakaschwili beendet nach 50 Tagen seinen Hungerstreik
Nach seiner Verlegung in ein Militärkrankenhaus hat der georgische Ex-Präsident Michail Saakaschwili seinen vor 50 Tagen begonnenen Hungerstreik beendet. Nach seiner Aufnahme in der Klinik in Gori rund 90 Kilometer westlich der Hauptstadt Tiflis verweigere der 53-Jährige die Nahrungsaufnahme nun nicht mehr, sagte Saakaschwilis Arzt Nikolos Kipschidse am Samstag. Der frühere Staatschef befinde sich weiter "in einem lebensbedrohlichen Zustand" und werde intensivmedizinisch betreut.
Georgischer Ex-Präsident Saakaschwili in Militärkrankenhaus verlegt
Der georgische Ex-Präsident Michail Saakaschwili ist nach siebenwöchigem Hungerstreik in ein Militärkrankenhaus verlegt worden. Saakaschwili sei vom Gefängniskrankenhaus in das Militärhospital von Gori gebracht worden, teilte sein Anwalt Dito Sadsaglischwili in der Nacht zum Samstag mit. Ärzte hatten zuvor gewarnt, Saakaschwili schwebe wegen des langen Hungerstreiks in Lebensgefahr.
Verletzte durch Warnschüsse bei Krawallen in Rotterdam wegen Corona-Restriktionen
Bei einer gewalttätigen Demonstration gegen Corona-Restriktionen im niederländischen Rotterdam sind Warnschüsse der Polizei gefallen und insgesamt sieben Menschen verletzt worden. Unter anderem durch die Warnschüsse habe es sieben Verletzte gegeben, darunter auch Polizisten, erklärte die Polizei in der Nacht zu Samstag. Dutzende Krawallmacher seien bei den Ausschreitungen festgenommen worden. Einige Demonstranten hatten demnach in der Hafenstadt Brände gelegt und mit Feuerwerkskörpern geworfen.
Verletzte durch Warnschüsse bei Corona-Demo in den Niederlanden
Durch Warnschüsse der Polizei bei einer gewalttätigen Corona-Demonstration in den Niederlanden sind mehrere Menschen verletzt worden. "Im Zusammenhang mit den Warnschüssen" habe es Verletzte gegeben, erklärte die Polizei in Rotterdam am Freitagabend im Kurzmitteilungsdienst Twitter. Auch Wasserwerfer wurden demnach eingesetzt.
Niederländische Polizei gibt Warnschüsse bei Corona-Demo ab
Bei einer gewalttätigen Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen hat die niederländische Polizei Warnschüsse abgegeben. Bei den Protesten in Rotterdam hätten Demonstranten Brände gelegt und Feuerwerkskörper geworfen, es habe "Krawalle" gegeben, berichtete die Polizei am Freitagabend im Kurzmitteilungsdienst Twitter.
Teil-Lockdown in Sachsen: Wieder Geisterspiele für RB Leipzig
Fußall-Bundesligist RB Leipzig muss wieder Geisterspiele bestreiten. Die Staatsregierung in Sachsen beschloss am Freitag wegen der rasant steigenden Coronazahlen unter anderem, dass beim Profisport keine Zuschauer mehr ins Stadion dürfen. Das bestätigte RB auf SID-Anfrage. Die neue Regelung trifft auch die Zweitligisten Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue.
Tesla wegen frauenfeindlicher Atmosphäre in kalifornischem Werk verklagt
Weil sie und ihre Kolleginnen nach ihren Angaben bei der Arbeit in einem Tesla-Werk in Kalifornien ständig sexueller Belästigungen ausgesetzt waren, hat eine Mitarbeiterin den US-Elektroautobauer verklagt. Von Beginn an habe sie in dem Tesla-Werk in Fremont in einem frauenfeindlichen Umfeld gearbeitet, doch trotz ihrer Beschwerden habe das Management nichts dagegen unternommen, heißt es in der am Donnerstag von Jessica Barraza eingereichten Klage.
FC Bayern: Herber Rückschlag nach Corona-Wirbel um Kimmich
Erst der erneute Corona-Wirbel um Joshua Kimmich, dann auch noch ein heftiger Dämpfer im Titelrennen: Ein einfallsloser FC Bayern hat nach einer turbulenten Länderspielphase durch ein ernüchterndes 1:2 (1:2) im Derby beim FC Augsburg wertvolle Zähler im Meisterkampf verspielt. Verfolger Dortmund kann am Samstag auf einen Punkt an die Bayern heranrücken.
US-Studie: Deutlich erhöhtes Risiko für Totgeburten bei Corona-Infektion
Mit dem Coronavirus infizierte Schwangere haben laut einer US-Studie ein deutlich erhöhtes Risiko, eine Totgeburt zu erleiden. Laut der am Freitag veröffentlichten Untersuchung der US-Gesundheitsbehörde CDC war das Risiko einer Totgeburt vor dem Auftreten der Delta-Variante des Coronavirus 1,47-mal höher als bei nicht infizierten Frauen. Nach dem Beginn der Delta-Coronawelle lag das Totgeburts-Risiko viermal höher, insgesamt war es rund 1,9-fach erhöht.
Sachsen fährt große Teile des öffentlichen Lebens herunter
Sachsen macht wegen der dramatisch steigenden Coronazahlen große Teile des öffentlichen Lebens dicht. Alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Diskotheken, Klubs und Bars werden geschlossen, auch Großveranstaltungen wie Weihnachtmärkte und Messen werden landesweit abgesagt, wie Landessozialministerin Petra Köpping (SPD) am Freitag in Dresden sagte. Für Ungeimpfte in den sächsischen Corona-Hotspots mit einer Inzidenz von über tausend gilt ab Montag eine nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 22.00 Uhr und 06.00 Uhr.
Versuchte Brandstiftung an Kölner Zentralmoschee
Nach einer versuchten Brandstiftung an der Zentralmoschee in Köln hat der Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen. Gefahndet werde nach einem Radfahrer, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Mann soll nach ersten Erkenntnissen am frühen Morgen auf einem Gehweg zwischen der Moschee in Köln-Ehrenfeld und der Bezirkssportanlage Benzin oder Diesel ausgeschüttet haben.
Freispruch für US-Teenager nach tödlichen Schüssen auf Demonstranten
Es ist ein Urteil mit Sprengkraft: Mit einem Freispruch ist der Prozess gegen den 18-jährigen Kyle Rittenhouse zu Ende gegangen, der bei Anti-Rassismus-Protesten in der US-Stadt Kenosha zwei Demonstranten erschossen und ein dritten schwer verletzt hatte. Die Geschworenen sprachen den zum Tatzeitpunkt 17-Jährigen am Freitag in allen Anklagepunkten frei. Das Urteil in dem politisch aufgeladenen Prozess stieß umgehend auf scharfe Kritik, aber auch Zustimmung. US-Präsident Joe Biden rief zur Ruhe auf.