Letzte Nachrichten
"Ernsthafte Fragen": ROC kämpft um Startrecht für Eiskunstläuferin Walijewa
Das Russische Olympische Komitee (ROC) kämpft um das Startrecht der unter Dopingverdacht stehenden Eiskunstläuferin Kamila Walijewa im Einzelwettbewerb in Peking. Das ROC verwies am Freitag auf zwei negative Dopingtests der 15-Jährigen - nach der EM im Januar und während der Olympischen Winterspiele in China. Walijewa habe daher "das Recht, uneingeschränkt zu trainieren und an Wettkämpfen teilzunehmen", bis das Schiedsgericht CAS eine Entscheidung trifft.
Arbeitgeber lehnen Kontrolle von Beschäftigten bei allgemeiner Impfpflicht ab
Der Arbeitgeberverband BDA sperrt sich im Fall der Einführung einer allgemeinen Impfpflicht gegen die Kontrolle der Beschäftigten durch die Arbeitgeber. "Der Staat darf seine Kontrollpflichten nicht auf Dritte übertragen", sagte BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter der "Rheinischen Post" vom Freitag. Eine Impfpflicht müsse "unbürokratisch und praktikabel" sein, unabhängig davon, ob sie allgemeingültig sei oder nur für bestimmte Einrichtungen gelte.
Biden: US-Bürger sollen sofort die Ukraine verlassen!
US-Präsident Joe Biden hat die US-Bürger aufgefordert, die Ukraine sofort zu verlassen. "Amerikanische Bürger sollten die Ukraine jetzt verlassen", sagte Biden in einem Interview mit dem US-Sender NBC, das am Donnerstag veröffentlicht wurde. "Wir haben es hier mit einer der größten Armeen der Welt zu tun", sagte er mit Verweis auf die russische Truppenansammlung an der Grenze zur Ostukraine. "Das ist eine ganz andere Situation und die Dinge könnten schnell verrückt werden." Russland hat nach westlichen Angaben in den vergangenen Monaten mehr als 100.000 Soldaten an der Grenze zur Ukraine zusammengezogen. Dies schürt in der Ukraine wie im Westen die Furcht vor einem möglichen Großangriff Russlands auf das Nachbarland. Russland weist jegliche Angriffspläne zurück. Zugleich führt der Kreml an, sich von der Nato bedroht zu fühlen. (B. Semjonow--BTZ)
NFL: Rodgers zum vierten Mal als MVP ausgezeichnet
Star-Quarterback Aaron Rodgers von den Green Bay Packers ist zum vierten Mal zum wertvollsten Spieler der NFL ernannt worden. Zwei Tage vor dem Super Bowl erhielt der 38 Jahre alte Footballprofi die prestigeträchtige Auszeichnung zum zweiten Mal nacheinander. Der in der Vorwoche zurückgetretene Superstar Tom Brady (drei MVP-Trophäen) ging leer aus.
Doncic überragt: Vierter Sieg in Folge für Dallas - Houston weiter abgeschlagen
Die Dallas Mavericks um Basketball-Nationalspieler Maximilian Kleber haben ihren Aufwärtstrend in der NBA fortgesetzt. Angeführt vom überragenden Superstar Luka Doncic feierten die Mavericks mit dem 112:105 gegen die Los Angeles Clippers ihren vierten Sieg in Serie in der nordamerikanischen Profiliga. Doncic verbuchte mit 51 Punkten einen Karrierebestwert, Kleber steuerte acht Zähler zum Erfolg bei. Dallas festigte Rang fünf in der Western Conference.
USA wollen Mexiko mittels Handelspolitik zu mehr Schutz für Meeresbewohner drängen
Mithilfe von Handelspolitik wollen die USA Mexiko zu mehr Schutz für den vom Aussterben bedrohten Kalifornischen Schweinswal bewegen. Die US-Regierung berief sich in einer Erklärung vom Donnerstag auf Umweltbestimmungen des nordamerikanischen Freihandelsabkommens USMCA, um Konsultationen über schärfere Kontrollen der Fischereibestimmungen mit der mexikanischen Regierung einzufordern. Einem US-Vertreter zufolge haben die USA "ernsthafte Bedenken, dass Mexiko die Umweltbestimmungen durchsetzt".
Erstes Olympia-Gold für Gut-Behrami - Weidle auf Rang 15
Skirennläuferin Lara Gut-Behrami hat ihre großartige Karriere mit ihrem ersten Olympia-Gold gekrönt. Die 30 Jahre alte Doppelweltmeisterin aus der Schweiz gewann in Peking nach Bronze im Riesenslalom am Montag den Super-G.
"Das war's": White zum Abschluss ohne Medaille - Höflich wird Achter
Snowboard-Superstar Shaun White hat die Krönung seiner einzigartigen Karriere knapp verpasst. Der 35 Jahre alte US-Amerikaner sprang am Freitag im letzten Halfpipe-Wettkampf seiner Laufbahn bei den Winterspielen in Peking nur auf Rang vier. Gold sicherte sich im Genting Snow Park von Zhangjiakou der Weltcupführende Ayumu Hirano (96,00 Punkte), für Japan war es der erste Olympiasieg im Snowboard überhaupt. Der dreimalige Weltmeister Scotty James (92,50) aus Australien holte Silber, Bronze ging an den Schweizer Jan Scherrer (87,25).
Etwas mehr als die Hälfte der Bürger mit Steimeier als Bundespräsident zufrieden
Kurz vor Bundespräsidentenwahl stellt etwas mehr als die Hälfte der Bundesbürger Frank-Walter Steinmeiers ein gutes Zeugnis als Staatsoberhaupt nach seiner ersten Amtsperiode aus. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" (Freitagausgabe), erklärten 55 Prozent, dass Steinmeier bisher ein guter Bundespräsident gewesen sei. 31 Prozent der Befragten bewerten die erste Amtszeit des Bundespräsidenten dagegen negativ.
Enges Skeleton-Rennen: Neise zur Halbzeit überraschend Zweite
Die deutschen Skeleton-Pilotinnen haben einen vielversprechenden Auftakt in den Olympia-Wettkampf in China hingelegt. Hannah Neise (Winterberg) befindet sich als beste Deutsche zur Rennhalbzeit auf dem überraschenden zweiten Platz auf Medaillenkurs, mit 0,21 Sekunden Rückstand auf die führende Australierin Jaclyn Narracott ist die Olympia-Debütantin im Rennen um Gold.
Positiver Dopingtest bei russischer Eiskunstläuferin Walijewa bestätigt
Die russische Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Kamila Walijewa ist vor den Winterspielen in Peking positiv auf das Stimulans Trimetazidin getestet worden. Das teilte die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) beauftragte Internationale Testagentur ITA am Freitagmorgen mit. Ob die 15-Jährige, die am Montag mit der russischen Mannschaft Gold im Teamwettbewerb gewonnen hatte, am Einzelwettbewerb teilnehmen darf, entscheidet sich vor dem Sportgerichtshof CAS.
Positiver Dopingtest bei Walijewa bestätigt - Fall geht vor den CAS
Die russische Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Kamila Walijewa ist vor den Winterspielen in Peking positiv auf das Stimulans Trimetazidin getestet worden. Das teilte die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) beauftragte Internationale Testagentur ITA am Freitagmorgen mit. Ob die 15-Jährige, die am Montag mit der russischen Mannschaft Gold im Teamwettbewerb gewonnen hatte, am Einzelwettbewerb teilnehmen darf, entscheidet sich vor dem Sportgerichtshof CAS.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 1472,2 gestiegen
Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat einen weiteren Höchstwert erreicht. Sie lag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Freitagmorgen bundesweit bei 1472,2. Am Donnerstag hatte sie bei 1465,4 gelegen, am Freitag vergangener Woche noch bei 1349,5. Die Inzidenz beziffert die Zahl der neuen Ansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.
Bundesverfassungsgericht entscheidet über Impfpflicht in Pflege und Medizin
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe veröffentlicht am Freitag (09.30 Uhr) in Karlsruhe eine Eilentscheidung über die Impfpflicht für Pflege- und medizinisches Personal. Diese soll ab dem 15. März gelten. Per Eilantrag wurde eine einstweilige Anordnung beantragt, um die einrichtungsbezogene Impfpflicht vorläufig auszusetzen.
Snowboard: White zum Abschluss ohne Medaille - Höflich wird Achter
Snowboard-Superstar Shaun White hat die Krönung seiner einzigartigen Karriere knapp verpasst. Der 35 Jahre alte US-Amerikaner sprang am Freitag im letzten Halfpipe-Wettkampf seiner Laufbahn bei den Winterspielen in Peking nur auf Rang vier. Gold sicherte sich im Genting Snow Park von Zhangjiakou der Weltcupführende Ayumu Hirano (96,00 Punkte) aus Japan, der dreimalige Weltmeister Scotty James (92,50) aus Australien gewann Silber. Bronze ging an den Schweizer Jan Scherrer (87,25).
US-Regierung ruft Kanada zu schärferem Vorgehen gegen Trucker-Proteste auf
Die US-Regierung hat Kanada zu einem schärferen Vorgehen gegen die Blockade einer wichtigen Brücke an der gemeinsamen Grenze durch Corona-Demonstranten aufgerufen. Das Weiße Haus teilte am Donnerstag (Ortszeit) mit, dass der US-Minister für Innere Sicherheit, Alejandro Mayorkas, "seine kanadischen Amtskollegen anrief und sie aufforderte, von ihren Befugnissen Gebrauch zu machen, um die Situation an unserer gemeinsamen Grenze zu lösen".
Biathlon: Männer-Sprint ohne Lesser
Der olympische Biathlon-Sprint wird ohne Routinier Erik Lesser stattfinden. Wie der Deutsche Skiverband (DSV) am Freitag mitteilte, wurden Benedikt Doll, Johannes Kühn, Philipp Nawrath und Roman Rees für das Rennen über 10 km am Samstag (17.00 Uhr OZ/10.00 MEZ) nominiert. Lesser wird damit auch den Verfolger am Sonntag verpassen.
Enges Skeleton-Rennen: Lölling Vierte nach Lauf eins
Die deutschen Skeleton-Pilotinnen haben einen vielversprechenden Auftakt in den Olympia-Wettkampf in China hingelegt. Jacqueline Lölling (Winterberg) befindet sich als beste Deutsche nach dem ersten von vier Läufen auf dem vierten Platz in Lauerstellung, mit 0,24 Sekunden Rückstand auf die führende Kanadierin Mirela Rahneva ist die Olympia-Zweite von Pyeongchang im Rennen um Gold.
Dopingsünder und Olympiasieger: US-Sprinter Gatlin beendet Karriere
Athen-Olympiasieger Justin Gatlin (40) hat seine Sprint-Karriere beendet. Das erklärte der viermalige Leichtathletik-Weltmeister, der zweimal wegen Dopings gesperrt war, in einem Instagram-Post an seine "geliebte Laufbahn". Gatlin schrieb am Donnerstag: "Ich habe Dich geliebt. Du hast mir Tränen der Trauer und des Glücks beschert und Lektionen gelehrt, die ich nie vergessen werden."
US-Rapper Snoop Dogg wegen Vergewaltigung verklagt
Eine Frau hat in den USA Klage wegen Vergewaltigung gegen den Rapper Snoop Dogg eingereicht. In der Zivilklage, die am Mittwoch bei einem Bundesgericht in Los Angeles eingereicht wurde, warf die anonyme Klägerin dem Musiker vor, sie 2013 am Rande eines Vorsprechens missbraucht zu haben. Demnach stand sie zu der Zeit als Tänzerin für den Künstler und andere Rapper auf der Bühne.
Drogenbeauftragter gegen Abgabe von Bier an 16-Jährige
Der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Burkhard Blienert (SPD), hält es für "nicht sinnvoll", dass bereits 16-Jährige Bier und Wein kaufen dürfen. "Für mich sprechen viele medizinische Argumente dafür, das Erwerbsalter für Bier, Wein und Schaumwein auf 18 Jahre zu erhöhen", sagte Blienert der "Welt" (Freitagsausgabe). "Was politisch möglich ist, werden wir sehen."
EZB-Chefin will berühmte Europäer auf Euro-Scheine drucken
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, hat sich dafür ausgesprochen, auf den Euro-Scheinen künftig berühmte Europäer abzubilden. "Ich persönlich kann mir sehr gut vorstellen, auf den Banknoten Gesichter berühmter Europäer zu zeigen: Leonardo da Vinci, Ludwig van Beethoven oder James Joyce", sagte Lagarde den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND/Freitagsausgabe).
NATO und EU werden Ukraine NIEMALS allein lassen!
In der Ukraine-Krise hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Russland davor gewarnt, die Einigkeit von EU und Nato zu unterschätzen. "Wir sind geschlossen und entschlossen", sagte Scholz am Donnerstagabend bei einem Treffen mit baltischen Staats- und Regierungschefs in Berlin. In der derzeitigen kritischen Lage sollte Russland "unsere Einigkeit und Entschlossenheit nicht unterschätzen als Partner in der EU und als Verbündete in der Nato". "Es geht im Augenblick um nicht weniger als darum, einen Krieg in Europa zu verhindern", sagte der Kanzler. "Wir wollen Frieden und Stabilität auf unserem Kontinent erhalten. Das eint uns." "Eine weitere militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine würde sehr schwerwiegende politische wirtschaftliche und strategische Konsequenzen für Russland nach sich ziehen", warnte Scholz. "Wir erwarten von Russland nun eindeutige Schritte, um die gegenwärtigen Spannungen in der Region zu verringern." Deeskalation sei das "Gebot der Stunde". "Zugleich sind wir bereit zu einem ernsthaften Gespräch mit Russland", unterstrich der Kanzler. Die Nato habe Russland bereits "konkrete Vorschläge" zu Fragen der europäischen Sicherheit unterbreitet. Im Zuge der derzeitigen intensiven Reisediplomatie zur Entschärfung des Ukraine-Konflikts will Scholz am Dienstag den russischen Staatschef Wladimir Putin in Moskau besuchen. Zudem fand parallel zum Treffen zwischen Scholz und den Vertretern der baltischen Staaten in Berlin eine zweite Gesprächsrunde im sogenannten Normandie-Format statt. Bei den Beratungen der außenpolitischen Berater aus Deutschland, Frankreich, Russland und der Ukraine sollten Wege zur Deeskalation in dem Konflikt sondiert werden. Der lettische Ministerpräsident Krisjanis Karins appellierte bei dem Treffen mit Scholz an Deutschland, eine "Führungsrolle" in den Bestrebungen zur Beilegung des Konflikts zu übernehmen. Es werde "sehr gebraucht", dass Deutschland als größte Wirtschaftsmacht in Europa "die gesamte Europäische Union und Nato durch diese schwierigen Zeiten führt". Die estnische Regierungschefin Kaja Kallas sagte, die gegenwärtige Lage bestätige die Richtigkeit des Nato-Kurses, ihre Präsenz an ihrer östlichen Flanke zu stärken. Dieser Truppenaufbau an der Ostgrenze müsse nun "in beschleunigtem Tempo" vorangetrieben werden. Ein Dialog mit Moskau habe nur dann eine Chance, wenn er mit "glaubwürdiger Abschreckung" kombiniert werde. Der litauische Präsident Gitanas Nauseda hatte sich kurz vor dem Treffen mit Scholz enttäuscht über die ablehnende Haltung Berlins zu Waffenlieferungen an die Ukraine geäußert. "Um ehrlich zu sein, haben wir mehr erwartet", sagte Nauseda dem TV-Sender "Welt". "Aber wir verstehen natürlich die Gründe." Ein großer Teil der Bevölkerung in Deutschland sei gegen Waffenlieferungen. Im gemeinsamen Auftritt mit Scholz vor der Presse ging Nauseda jedoch dann nicht auf die Frage von Waffenlieferungen ein. An der Seite des Kanzlers begrüßte er die Ankündigung der Bundesregierung vom Montag, zur Stärkung der Nato-Ostflanke 350 weitere Soldaten nach Litauen zu entsenden. Bisher sind dort rund 500 deutsche Soldatinnen und Soldaten stationiert. Der russische Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine schürt im Westen seit Monaten die Sorge, Russland könnte einen Großangriff auf das Nachbarland vorbereiten. Russland bestreitet seinerseits hingegen jegliche Angriffspläne auf die Ukraine. Zugleich führt der Kreml ins Feld, sich von Kiew und der Nato bedroht zu fühlen. Von dem Militärbündnis sowie von den USA fordert Putin umfassende Sicherheitsgarantien. (K. Berger--BTZ)
Fußball: FC Liverpool holt sich bereits den dritten Sieg in Serie
Der FC Liverpool hat in der Premier League den dritten Ligasieg in Serie gefeiert und die kleine Chance auf den Meistertitel gewahrt. Die Mannschaft von Teammanager Jürgen Klopp bezwang Pokalsieger Leicester City am Donnerstagabend mit 2:0 (1:0) und liegt bei einem Spiel weniger neun Punkte hinter Titelverteidiger Manchester City. Matchwinner war Doppelpacker Diogo Jota (34./87.).
Libyens Parlament stimmt für neuen Regierungschef
Das libysche Parlament hat Interims-Regierungschef Abdelhamid Dbeibah durch die Wahl eines anderen Ministerpräsidenten offen herausgefordert und damit die Spannungen im Land angeheizt. Das in der östlichen Stadt Tobruk ansässige Abgeordnetenhaus habe "einmütig" für Ex-Innenminister Fathi Baschagha als neuen Ministerpräsidenten gestimmt, erklärte Parlamentssprecher Abdallah Blihek am Donnerstag. Die Vereinten Nationen erkennen aber weiterhin Dbeibah als Regierungschef an, wie UN-Sprecher Stéphane Dujarric klarstellte.
Ratespiel "Wordle" rettet in den USA gekidnappte 80-Jährige
Dank des populären Wortrate-Spiels "Wordle" ist in den USA eine 80-Jährige befreit worden, die ein Einbrecher rund 20 Stunden lang in seiner Gewalt gehalten hatte. Die Tochter der in einem Vorort von Chicago lebenden Denyse Holt wurde misstrauisch, als ihre Mutter ihr entgegen ihrer Gewohnheit nicht ihr tägliches "Wordle"-Ergebnis schickte. Die am anderen Ende des Landes an der Westküste lebende Tochter alarmierte schließlich die Polizei, die Holt befreien konnte.
UN-Experten: Schweden soll Eisenerz-Mine im Gebiet der Samen nicht erlauben
Führende UN-Experten haben an die schwedische Regierung appelliert, eine geplante Eisenerz-Mine im Gebiet der Samen nicht zu genehmigen. Das Projekt bringe "bedeutsame und unumkehrbare Risiken" für das Land, die Ressourcen, die Kultur und den Lebensunterhalt dieser ethnischen Minderheit mit sich, erklärten am Donnerstag die Sonderberichterstatter für die Rechte indigener Völker sowie für Menschenrechte, Francisco Calí Tzay und David Boyd.
London: Polizeichefin tritt wegen Reihe von Skandalen zurück
Die Chefin der Londoner Polizei hat nach einer Serie von Skandalen ihren Rücktritt erklärt. Cressida Dick sagte, sie habe "keine andere Wahl als zurückzutreten", nachdem Bürgermeister Sadiq Khan ihr das Vertrauen entzogen habe. Sie bleibe bis zur Berufung eines Nachfolgers im Amt. Die 61-Jährige war 2017 als erste Frau an die Spitze der London Metropolitan Police berufen worden.
Kiel feiert Kantersieg - Flensburg mit Remis in Wetzlar
Der THW Kiel hat sich mit einem Kantersieg aus der EM-Pause in der Handball-Bundesliga zurückgemeldet. Nur vier Tage nach dem Einzug in das Pokal-Halbfinale setzte sich der Rekordmeister beim TVB Stuttgart mit 42:29 (22:11) durch und liegt bei einem Spiel mehr weiterhin vier Punkte hinter Spitzenreiter SC Magdeburg.
Berlinale mit feierlicher Gala eröffnet
Roter Teppich, Blitzlichtgewitter, Abendgarderobe und Autogrammjäger: Mit einer feierlichen Gala ist am Donnerstagabend die 72. Berlinale eröffnet worden. Schauspielerin Meret Becker begrüßte Filmstars, Jury-Mitglieder und Politikerinnen und Politiker im Berlinale Palast zum ersten großen europäischen Filmfestival des Jahres. Alle Galagäste trugen Maske und mussten in den roten Stuhlreihen links und rechts einen Platz freilassen.
Generalstabschefs der USA und von Belarus telefonieren
Angesichts des gemeinsamen Militärmanövers von Belarus und Russland nahe der ukrainischen Grenze hat US-Generalstabschef Mark Milley mit seinem belarussischen Kollegen Viktor Gulewitsch telefoniert. Die beiden Generäle hätten dabei über regionale Sicherheitsthemen gesprochen, erklärte das US-Verteidigungsministerium am Donnerstag in Washington. Das Telefonat habe die Kommunikation zwischen den beiden Generalstabschefs erleichtert, um die Gefahr von "Fehleinschätzungen" zu verringern.
Bundesaußenministerin ruft Israelis und Palästinenser zum Dialog auf
Bei einem Besuch in Ramallah im Westjordanland hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) Israelis und Palästinenser zum Dialog aufgerufen. Deutschland werde alles dafür tun, dass die "israelischen und palästinensischen Vertreter wieder an den Dialogtisch kommen", sagte Baerbock bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ihrem palästinensischen Kollegen Rijad al-Maliki am Donnerstagabend. Sie warb für die Zweistaatenlösung als "einzige Option" für Frieden und Sicherheit in der Region.