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Asarenka fordert Kontakt zu Peng: "Hat sich nicht viel getan"
Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Wiktoria Asarenka hat dazu aufgerufen, im Fall der chinesischen Tennisspielerin Peng Shuai weiter auf Aufklärung und persönlichen Kontakt zu drängen. "Es hat sich nicht viel getan, was den Kontakt zu Peng Shuai betrifft, obwohl wir von unserer Seite aus weiterhin alles tun werden, um sicherzustellen, dass es ihr gut geht und sie sich wohl fühlt", sagte die Belarussin nach ihrem Zweitrundensieg bei den Australian Open.
Warnung vor Aufstockung russischer Truppen an Ukraine-Grenze
Bei seinem Besuch in Kiew hat US-Außenminister Antony Blinken vor einer "sehr kurzfristigen" Aufstockung der russischen Truppen an der Grenze zur Ukraine gewarnt. Washington wisse von entsprechenden Plänen in Moskau, sagte Blinken am Mittwoch bei seinem Besuch in Kiew. "Das gibt Präsident Putin die Möglichkeit, ebenfalls sehr kurzfristig weitere aggressive Maßnahmen gegen die Ukraine zu ergreifen." Er forderte den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf, einen "friedlichen Weg" zu gehen.
US-Außenminister in Kiew angekommen
Vor dem Hintergrund einer drohenden Eskalation der Ukraine-Krise ist US-Außenminister Antony Blinken in Kiew angekommen. Blinken landete am Mittwochmorgen in der ukrainischen Hauptstadt, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Er trifft dort den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und wird auch ein Gespräch mit dem Außenminister des Landes, Dmytro Kuleba, führen.
Xinjiang: US-Kongress fordert UN-Bericht noch vor Olympia
Der Kongress der USA drängt gut zwei Wochen vor dem Start der Winterspiele in Peking auf eine zügige Veröffentlichung des UN-Berichts zur Lage in der chinesischen Region Xinjiang. Der Report müsse noch vor dem Olympia-Start am 4. Februar einsehbar sein, teilte die von den Demokraten geführte Kommission zur Beobachtung der Menschenrechtslage in China mit.
Nach Pokalsensation: St. Pauli schaltet in den Derbymodus
Eine Nacht freuen, dann in den Derbymodus schalten: Die Pokalhelden vom FC St. Pauli haben nach der Sensation gegen den gestürzten Titelverteidiger kaum Zeit zu feiern. "Jetzt steht am Freitag das Derby an und da wollen wir mindestens so eine gute Leistung zeigen", sagte Trainer Timo Schultz (44) nach dem 2:1 (2:0) gegen den BVB und blickte dabei schon auf die Zweitliga-Partie beim Hamburger SV voraus: "Da müssen wir auch wieder voll da sein, denn der Stadtrivale ist auch gut drauf."
Neue Höchstwerte bei Corona-Neuinfektionen und Inzidenz
Während die Infektionszahlen einen Rekord nach dem anderen brechen, geht die Debatte um die geeigneten Pandemie-Regeln weiter. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden am Mittwochmorgen mit 112.323 an. Damit überstieg der Wert erstmals seit Beginn der Pandemie die Marke von 100.000. Während Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erneut für die Impfpflicht warb, sah Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) die Infektionswelle als "Chance".
Gislason: "Das gibt sehr viel Selbstvertrauen"
Hinten eine "überragende Abwehr", vorne ein "überragender Angriff" - Alfred Gislason sieht im perfekten Vorrundenabschluss der deutschen Handballer einen Mutmacher für die bevorstehende Hauptrunde. "Das bringt sehr viel Selbstvertrauen für die Jungs", sagte der Bundestrainer nach dem 30:23 gegen Polen, dem dritten Sieg im dritten EM-Spiel.
Ein "Nicht-Fight": Dortmund hadert mit Pokal-Blamage
Trainer Marco Rose (45) vom gestürzten Titelverteidiger Borussia Dortmund hat mit der Blamage im DFB-Pokal beim FC St. Pauli gehadert. "Das ist maximal bitter für uns", sagte Rose nach dem schwachen Auftritt seiner Mannschaft beim 1:2 (0:2) gegen den Zweitliga-Tabellenführer am Hamburger Millerntor: "Zwar hatten wir unsere Möglichkeiten, aber in der Summe sind wir schwer enttäuscht, weil wir aus den vergangenen Partien viel Energie mitgebracht haben. Davon war gar nichts zu sehen und das ist sehr enttäuschend."
Topfavoritin Barty locker in der dritten Runde
Topfavoritin Ashleigh Barty ist bei den Australian Open weiter furios unterwegs. Die Lokalmatadorin und Weltranglistenerste zeigte auch in der zweiten Runde eine starke Leistung und setzte mit dem 6:1, 6:1 in nur 52 Minuten gegen die italienische Qualifikantin und Grand-Slam-Debütantin Lucia Bronzetti das nächste Ausrufezeichen.
Hanfmann verpasst Überraschung gegen Nadal
Yannick Hanfmann hat "Matador" Rafael Nadal zwar viel Paroli geboten, die erhoffte Überraschung gegen den Tennis-Superstar bei den Australian Open aber letztlich klar verpasst. Der 30-Jährige aus Karlsruhe musste sich in der zweiten Runde dem spanischen Grand-Slam-Rekordsieger trotz eines guten Auftritts nach 2:42 Stunden mit 2:6, 3:6, 4:6 geschlagen geben. Die deutschen Reihen in Melbourne lichten sich damit immer mehr.
Otte und Koepfer in der zweiten Runde von Melbourne ausgeschieden
Die deutschen Reihen bei den Australian Open lichten sich, Dominik Koepfer und Oscar Otte sind in der zweiten Runde ausgeschieden. Der gebürtige Schwarzwälder Koepfer musste sich am Mittwoch dem US-Aufschlagriesen Reilly Opelka (Nr. 23) 4:6, 3:6, 6:7 (4:7) geschlagen geben, der Kölner Otte verpasste den Drittrundeneinzug durch ein 6:2, 2:6, 3:6, 1:6 gegen den an Position 25 gesetzten Italiener Lorenzo Sonego.
Otte in der zweiten Runde von Melbourne ausgeschieden
Tennisprofi Oscar Otte hat bei den Australian Open die nächste Überraschung bei einem Grand-Slam-Turnier verpasst. Der 28-jährige Kölner, der zuletzt bei den US Open als Qualifikant überraschend ins Achtelfinale eingezogen war, verlor in Melbourne sein Zweitrundenmatch gegen den an Position 25 gesetzten Italiener Lorenzo Sonego trotz starken Starts 6:2, 2:6, 3:6, 1:6.
Studie kritisiert Vernachlässigung des Rohmaterial-Verbrauchs beim Klimaschutz
Weltweit vernachlässigen die Regierungen einer Studie zufolge die massiven Auswirkungen der "Wegwerf"-Wirtschaft auf die Treibhausgasemissionen. Laut der am Mittwoch veröffentlichten Studie der Organisation Circle Economy wurden seit dem Pariser Klimaabkommen von 2015 mehr als eine halbe Billion Tonnen Rohmaterialien verbraucht. Die Wissenschaftler schätzen, dass 70 Prozent der Treibhausgasemissionen mit der Herstellung und Nutzung von Produkten zusammenhängen.
Zahl der Berufspendler nimmt trotz Pandemie zu
Die Zahl der Berufspendler in Deutschland ist 2021 trotz der Corona-Pandemie und der Homeoffice-Pflicht gestiegen. Gut 3,5 Millionen Arbeitnehmer arbeiteten im vergangenen Jahr nicht in dem Bundesland, in dem sie lebten – 150.000 mehr als im Jahr zuvor, berichtete die "Rheinische Post" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA). Die Zahl der Fernpendler wuchs demnach im Corona-Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent.
Australian Open: Erfolgreicher Auftakt für Krawietz/Mies
Das deutsche Paradedoppel Kevin Krawietz/Andreas Mies (Coburg/Köln) hat sich bei den Australian Open mit einem Sieg auf der Grand-Slam-Bühne zurückgemeldet. Die zweimaligen French-Open-Sieger gewannen bei ihrem ersten gemeinsamen Major-Auftritt seit den US Open 2020 souverän mit 7:6 (9:7), 6:3 gegen Santiago Gonzalez/Andres Molteni (Mexiko/Argentinien) und erreichten die zweite Runde. Dabei mussten sie keinen einzigen Breakball abwehren.
U-Ausschuss zur Kapitol-Erstürmung lädt Trump-Anwalt Giuliani vor
Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Erstürmung des US-Kapitols vor einem Jahr hat den ehemaligen Anwalt von Ex-US-Präsident Donald Trump, Rudy Giuliani, sowie drei weitere Trump-Mitarbeiter vorgeladen. Die vier Vorgeladenen "haben unbewiesene Theorien über Wahlbetrug aufgestellt, Bestrebungen vorangetrieben, die Wahlergebnisse zu kippen, oder standen in direktem Kontakt mit dem ehemaligen Präsidenten, um die Auszählung der Wählerstimmen zu stoppen", erklärte der Ausschussvorsitzende Bennie Thompson am Dienstag.
Hongkonger Unabhängigkeitsaktivist nach fast vier Jahren aus Gefängnis entlassen
Ein Unabhängigkeitsaktivist ist in Hongkong nach fast vier Jahren aus dem Gefängnis entlassen worden. Die Strafvollzugsbehörde der chinesischen Sonderverwaltungszone teilte am Mittwoch mit, dass der 2018 verhaftete Aktivist Edward Leung Tin-kei in den frühen Morgenstunden aus dem Hochsicherheitsgefängnis entlassen worden sei. Der 30-Jährige war einer der Anführer der Unabhängigkeitsbewegung 2016 in der Wirtschaftsmetropole.
Arbeitsminister will Recht auf digitale betriebliche Mitbestimmung einführen
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will ein Recht auf digitale betriebliche Mitbestimmung einführen. "Die Pandemiesituation, in der viele im Homeoffice gearbeitet haben, hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Beschäftigten auch über digitale Kanäle erreichbar sind", sagte Heil den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Er wolle daher ein "zeitgemäßes Recht für Gewerkschaften auf digitalen Zugang in die Betriebe" schaffen. Es solle den analogen Rechten der Gewerkschaften entsprechen.
Lauterbach: Höhepunkt der Omikron-Welle wird erst in einigen Wochen erreicht
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnet damit, dass die Omikron-Welle erst in einigen Wochen ihren Höhepunkt erreichen wird. "Ich glaube, dass wir den Höhepunkt der Welle Mitte Februar erreichen werden, und dann könnten die Fallzahlen auch wieder sinken, aber wir sind noch nicht auf dem Höhepunkt angekommen", sagte Lauterbach am Dienstag im Sender RTL.
USA warnen vor möglichen russischen Atomwaffen in Belarus
Inmitten der Ukraine-Krise haben die USA vor einer möglichen künftigen Stationierung russischer Atomwaffen in Belarus gewarnt. Eine Vertreterin des US-Außenministeriums sagte am Dienstag, eine von Machthaber Alexander Lukaschenko vorangetriebene Verfassungsänderung könnte darauf hindeuten, dass das Land eine Stationierung sowohl konventioneller als auch atomarer Waffen Russlands auf seinem Territorium erlauben könnte. Dies wäre eine "Herausforderung für die europäische Sicherheit, die nach einer Antwort verlangen könnte".
Wegen Corona verschobene Grammy-Gala soll am 3. April in Las Vegas stattfinden
Die wegen der Corona-Pandemie verschobene Grammy-Gala soll jetzt am 3. April und erstmals in ihrer Geschichte in Las Vegas stattfinden. Der begehrte Musikpreis zieht von Los Angeles in die MGM Grand Garden Arena in der Glücksspielmetropole im Bundesstaat Nevada um, wie die für die Organisation verantwortliche Recording Academy am Dienstag mitteilte.
Titelverteidiger geht k.o.: Dortmunder Pokal-Debakel auf St. Pauli
Aus der Traum von der Titelverteidigung: Borussia Dortmund und Stürmerstar Erling Haaland haben sich im DFB-Pokal gehörig blamiert und den Einzug ins Viertelfinale verpasst. Nach einer ganz schwachen Vorstellung musste sich der große Favorit dem aufmüpfigen FC St. Pauli im Achtelfinale am Millerntor mit 1:2 (0:2) geschlagen geben. Etienne Amenyido (4.) und Axel Witsel (40.) per Eigentor sorgten für die Sensation durch den Zweitligisten aus Hamburg, das Tor von Haaland (58.) per Handelfmeter war für die großen Ambitionen des BVB viel zu wenig.
Britische Pferderennbahn ändert Namen wegen Skandals um Prinz Andrew
Eine britische Pferderennbahn will ihren Namen ändern, um nicht mehr mit dem in Ungnade gefallenen Prinz Andrew in Verbindung gebracht zu werden. Die Pferderennbahn "Duke of York Stakes" soll wegen der Missbrauchsvorwürfe gegen den Herzog von York einen neuen Namen bekommen, wie der Marketing-Chef der Rennbahn, James Brennan, der "Yorkshire Post" sagte.
Alba zurück auf dem Parkett: Niederlage in Mailand
Nach einer mehr als zweiwöchigen Corona-Zwangspause hat Alba Berlin den Spielbetrieb wieder aufgenommen und eine Niederlage in der EuroLeague kassiert. In Italien verlor der deutsche Basketballmeister beim Vorjahreshalbfinalisten Armani Mailand mit 76:84 (40:38).
UNO: Weltweiter Tourismus frühestens 2024 auf Vor-Corona-Niveau
Die Zahl der Touristen weltweit wird nach Schätzungen der Welttourismusorganisation (UNWTO) frühestens 2024 wieder das Niveau von vor der Corona-Pandemie erreichen. Wie die UN-Organisation am Dienstag in Madrid mitteilte, wurde 2021 zwar ein Zuwachs von vier Prozent gegenüber dem ersten Corona-Jahr verzeichnet. Die Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante mache die Erholung aber gerade wieder zunichte.
HSV düpiert Köln: Zweitligist siegt im Krimi vom Punkt
Der Hamburger SV hat sich dank Torhüter Daniel Heuer Fernandes im Krimi vom Punkt ins Viertelfinale des DFB-Pokals gekämpft. Der nervenstarke Zweitligist gewann beim enttäuschenden 1. FC Köln 4:3 im Elfmeterschießen. Nach der Verlängerung hatte es 1:1 (1:0, 0:0) gestanden.
USA: Russland kann die Ukraine nun jederzeit angreifen
Inmitten der diplomatischen Bemühungen um eine Beilegung der Ukraine-Krise haben die USA vor einer militärischen Eskalation des Konflikts gewarnt. "Wir befinden uns jetzt in einem Stadium, in dem Russland jederzeit einen Angriff auf die Ukraine starten könnte", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Dienstag in Washington. Die Lage sei "äußerst gefährlich". Die US-Regierung halte sich daher alle Möglichkeiten offen. "Keine Option ist vom Tisch", sagte Paski. Wegen eines massiven russischen Truppenaufmarsches an der Grenze zur Ukraine befürchtet der Westen, dass Russland einen Einmarsch in das Nachbarland vorbereitet. Die Regierung in Moskau bestreitet das. Am Freitag trifft US-Außenminister Antony Blinken in Genf den russischen Außenminister Sergej Lawrow. Bei dem Treffen soll nach Angaben einer US-Regierungsvertreterin über eine mögliche diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts gesprochen werden. Blinken und Lawrow hatten bereits am Dienstag miteinander telefoniert. Bereits am Mittwoch trifft Blinken in Kiew den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Außenminister Dmytro Kuleba. Am Donnerstag reist er dann für Gespräche mit Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und den Außenministern Frankreichs und Großbritanniens nach Berlin. (D. Wassiljew--BTZ)
Russland-Treffen: Baerbock ist Bittsteller für Friedensgespräche
Bei ihrem Antrittsbesuch in Moskau hat Außenministerin Baerbock mit ihrem russischen Amtskollegen Lawrow über die Ukraine-Krise gesprochen. Man bemühe sich um eine baldige Reaktivierung der Verhandlungen im Normandie-Format. Baerbock erklärte, die Bundesregierung nehme die russische Truppenkonzentration an der Grenze zur Ukraine zur Kenntnis und diese habe keinen nachvollziehbaren Grund. "Es ist schwer, das nicht als Drohung zu verstehen", sagte die Grünen-Politikerin. Man habe verstanden, dass Russland Sicherheitsgarantien fordert, und sei bereit zu einem ernsthaften Dialog über gemeinsame Vereinbarungen. Die Gespräche des NATO-Russland-Rates und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) seien erste Schritte in der vergangenen Woche gewesen. Wegen eines massiven russischen Truppenaufmarschs an der Grenze zur Ukraine befürchtet der Westen, dass Russland einen Einmarsch in das Nachbarland vorbereitet. Von der Nato fordert Russlands Präsident Wladimir Putin "Sicherheitsgarantien" - darunter einen schriftlichen Verzicht auf eine weitere Osterweiterung. Dies lehnt das Westbündnis ab. Die zentrale Botschaft, die Baerbock in Moskau übermitteln müsse, sei: "Wir stehen als Europäische Union zusammen. Wir lassen uns nicht spalten", sagte zuvor der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Michael Roth (SPD), am Dienstag nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Im Konflikt mit Russland setze die EU auf eine "politisch-diplomatische Lösung", sagte der frühere Europastaatsminister weiter. Zum "diplomatischen Instrumentenkasten" gehörten aber auch Sanktionen. Im Falle einer weiteren russischen Aggression gegen die Ukraine müsse "alles auf den Tisch" gelegt werden. (K. Berger--BTZ)
Wirtschaftszwerg Russland droht sich auf die Weltbühne zurück
Russland ist wirtschaftlich ein Zwerg, sein Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist gemessen an seiner Größe mit Platz 14 in der Welt geradezu lächerlich und ohne seine Atomwaffen würde Russland nicht im Geringsten beachtet werden! Da passt es in Bild, wenn Russlands Präsident Putin vollkommen sinnlose Forderungen stellt und sich mit seiner Armee, als einzigem Trumpf, auch die große Weltbühne zurückdroht - allerdings nur solange, wie seine politischen Freunde, hier unter anderem Gerhard Schröder (SPD), positiv Stimmung in Berlin machen und die SPD geführte Bundesregierung unter Olaf Scholz, Waffenlieferungen an die Ukraine blockiert oder die Nord Stream 2 Gaspipeline betreiben will, anstatt diese für die Nutzung zu sperren! Die rote Linie, welche Putin mit der Bedrohung der Ukraine überschritten hat, wird früher oder später dazu führen, das Menschen sich von Russland abwenden, russische Produkte boykottiren und es macht durchaus Sinn, in Zukunft keinerlei Visa mehr für den Schengen-Raum, an russische Staatsbürger zu vergeben, dies solange, bis Putin begreift, dass die Zeiten der kriminell menschenverachtenden Sowjet-Diktatur endgültig vorbei sind! In der Ukraine-Krise trifft US-Außenminister Antony Blinken am Freitag in Genf den russischen Außenminister Sergej Lawrow. Dabei soll über eine mögliche diplomatische Lösung des Konflikts um die Ukraine gesprochen werden, wie eine US-Regierungsvertreterin am Dienstag in Washington sagte. "Minister Blinken ist zu 150 Prozent engagiert zu sehen, ob es einen diplomatischen Ausweg gibt." Zuvor hatten Blinken und Lawrow am Dienstag miteinander telefoniert. Die US-Regierungsvertreterin zeigte sich am Dienstag außerdem besorgt über die Ankunft russischer Truppen in Belarus. Dies würde Russland eine weitere Option geben, sollte die Regierung in Moskau sich entscheiden, militärisch gegen die Ukraine vorzugehen. Die russischen Soldaten waren nach Angaben des belarussischen Verteidigungsministeriums für ein gemeinsames Militärmanöver verlegt worden. Wegen eines massiven russischen Truppenaufmarschs an der Grenze zur Ukraine befürchtet der Westen, dass Russland einen Einmarsch in das Nachbarland vorbereitet. Die Regierung in Moskau bestreitet das. Blinken trifft am Mittwoch in Kiew den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und den Außenminister des Landes, Dmytro Kuleba. Am Donnerstag reist Blinken dann für Gespräche mit Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und den Außenministern Frankreichs und Großbritanniens nach Berlin. (D. Meier--BTZ)
Westen fordert von Russland im Ukraine-Konflikt Rückkehr an Verhandlungstisch
Im Ukraine-Konflikt haben westliche Staaten und die Nato von Russland eine Rückkehr an den Verhandlungstisch gefordert. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sagte am Dienstag in Moskau, zum Dialog gebe es "keine Alternative". Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg lud Russland zu weiteren Treffen ein. Russlands Außenminister Sergej Lawrow verlangte jedoch zunächst Antworten auf Moskaus Forderungen. US-Außenminister Antony Blinken reiste zu Gesprächen nach Kiew und Berlin und soll am Freitag auch Lawrow treffen.
At&T verschiebt Start von 5G an mehreren Flughäfen in den USA
Nach Warnungen der Fluggesellschaften hat der Telekommunikationskonzern AT&T den Start des neuen Mobilfunkstandards 5G an mehreren Flughäfen in den USA verschoben. Beim landesweiten Start am Mittwoch werden einige Sendeanlagen an Flughäfen noch nicht in Betrieb genommen, wie AT&T am Dienstag mitteilte. Die Chefs der größten US-Fluggesellschaften hatten zuvor vor dem Einsatz der 5G-Technologie in der Nähe von Flughäfen gewarnt.
Gruppensieg perfekt: Top Handballer trotzen Corona-Turbulenzen
Erst die Schocknachrichten, dann eine Gala-Vorstellung: Die deutschen Handballer haben nach heftigen Corona-Einschlägen die EM-Vorrunde mit drei Siegen beendet. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason schlug Polen mit 30:23 (15:12) und zog als souveräner Gruppensieger in die Hauptrunde ein - allerdings wurde der imponierende Auftritt des DHB-Teams von den Coronafällen acht und neun überschattet.