Letzte Nachrichten
Gasly zu Alpine - AlphaTauri holt de Vries
Ein französisches Nationalteam in der Formel 1: Pierre Gasly wechselt im kommenden Jahr zum Alpine-Rennstall und wird dort Teamkollege seines Landsmanns Esteban Ocon. Das teilte Alpine, das Renault-Werksteam, am Samstag im Vorfeld des Großen Preises von Japan mit. Gasly erhält einen "mehrjährigen Vertrag".
Tausende Menschen zu AfD-Demonstration und Gegenprotesten in Berlin erwartet
In Berlin wollen am Samstag (13.30 Uhr) tausende AfD-Anhänger und Gegendemonstranten auf die Straße gehen. Die AfD ruft zu einer Demonstration unter dem Motto "Energiesicherheit und Schutz vor Inflation – unser Land zuerst" gegen Preissteigerungen und die Politik der Ampelkoalition auf. Laut Polizei sind rund 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet.
Verdi-Chef Werneke warnt vor zu niedriger Subventionierung der Gas- und Strompreise
Vor den Schlussberatungen zur Gaspreisumlage hat der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Werneke, die Bundesregierung und die Expertenkommission davor gewarnt, die geplante Subventionierung der Gas- und Strompreise zu niedrig anzusetzen. "Es ist jetzt wichtig drauf zu achten, dass die Gaspreisbremse – und übrigens auch die Strompreisbremse – nicht zu einer Luftnummer wird", sagte er der Rheinischen Post vom Samstag. "Zu meinen, Mieterinnen und Mieter - oder auch Bewohner von Häusern mit einer alten Bausubstanz - könnten in diesem Winter regelmäßig mehr als 20 Prozent des Energieverbrauchs einsparen, ist abenteuerlich."
Unter Flicks Augen: Füllkrug trifft zum Bremer Sieg
Hansi Flick hat alles genau gesehen: Unter den Augen des Fußball-Bundestrainers glänzte Niclas Füllkrug bei seinem WM-Schaulaufen als nervenstarker Elfmeterschütze und kluger Vorbereiter. Der starke Auftritt des Bundesliga-Toptorschützen machte sich auch für Werder Bremen bezahlt. Der Aufsteiger gewann zum Auftakt des 9. Spieltags 2:1 (1:1) bei der TSG Hoffenheim.
DFB-Frauen siegen erneut gegen Frankreich
Die Fußball-Nationalmannschaft der Frauen hat den ersten Heim-Auftritt nach der EM erfolgreich bestritten. Die Vize-Europameisterinnen setzten sich am Freitag in Dresden beim Länderspiel gegen Frankreich mit 2:1 (1:0) durch.
Eurovision Song Contest wird 2023 in Liverpool ausgetragen
Der Eurovision Song Contest (ESC) wird im kommenden Jahr im nordenglischen Liverpool ausgetragen. "Es ist Liverpool, 13. Mai", verkündete am Freitag Graham Norton, der für den britischen Rundfunksender BBC den internationalen Musikwettbewerb präsentiert. Das erste Halbfinale findet am 9. Mai, das zweite am 11. Mai statt. Der ESC wird jedes Jahr von einem Millionenpublikum verfolgt.
Volleyballerinnen verspielen letzte Viertelfinal-Chance
Die deutschen Volleyballerinnen haben bei der WM im achten Spiel die fünfte Niederlage kassiert und damit auch die letzte kleine Chance auf den Viertelfinaleinzug verspielt. Das Team von Bundestrainer Vital Heynen verlor im polnischen Lodz mit 1:3 (25:19, 18:25, 22:25, 18:25) gegen die Dominikanische Republik und bleibt damit Schlusslicht der Achtergruppe F.
Asta rettet Fürth einen Punkt in Regensburg
Bundesliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth hat auf dem Weg aus dem Tabellenkeller einen herben Rückschlag knapp vermieden. Die Franken erkämpften am elften Zweitliga-Spieltag immerhin ein 2:2 (1:1) bei Jahn Regensburg und rückten durch das dritte Spiel in Serie ohne Niederlage vorerst auf Platz 16 vor.
Schlusslicht Bielefeld verliert erneut - Fürth rettet Punkt
Die Sorgen bei Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld werden immer größer. Die Mannschaft von Trainer Daniel Scherning unterlag dem Karlsruher SC 1:2 (0:1) und bleibt auch nach dem elften Spieltag Tabellenletzter.
Bielefelds Sorgen werden immer größer
Die Sorgen bei Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld werden immer größer. Die Mannschaft von Trainer Daniel Scherning unterlag dem Karlsruher SC 1:2 (0:1) und bleibt auch nach dem elften Spieltag Tabellenletzter.
Truss entlässt britischen Handelsminister Burns
Die britische Premierministerin Liz Truss hat Handelsminister Conor Burns wegen "schwerwiegenden Fehlverhaltens" entlassen. Der 50-jährige Vertraute von Ex-Premier Boris Johnson müsse das Kabinett "mit sofortiger Wirkung" verlassen, teilte das Büro der konservativen Regierungschefin, die erst seit September im Amt ist, am Freitag in London mit. Näheres zu den Vorwürfen gegen Burns wurde nicht bekanntgegeben.
Russische Justiz ordnet Beschlagnahmung von Memorial-Büros in Moskau an
Wenige Stunden nach Bekanntgabe des diesjährigen Friedensnobelpreises für Memorial hat ein russisches Gericht die Beschlagnahmung der Moskauer Büros der Menschenrechtsorganisation angeordnet. Die Büros seien in "öffentliches Eigentum" umgewandelt worden, zitierte die russische Nachrichtenagentur Interfax die am Freitag ergangene Gerichtsentscheidung. Die Büros bilden die Zentrale der Menschenrechtsorganisation, in der sie regelmäßig Ausstellungen veranstaltet hatte.
Thailands König besucht Überlebende und Hinterbliebene der Kindergarten-Attacke
Nach dem blutigen Angriff auf einen Kindergarten mit 36 Toten hat der thailändische König Maha Vajiralongkorn Überlebenden und Hinterbliebenen einen Besuch abgestattet. Der Monarch und die Königin besuchten am Freitag das Krankenhaus von Nong Bua Lamphu, in dem die Verletzten des Unglücks behandelt werden. Landesweit herrschte tiefe Trauer, auf Regierungsgebäuden wurden die Flaggen auf Halbmast gesetzt.
Scholz kann EU-Kritik an Gaspreisbremse nicht ausräumen
Deutschland steht wegen seiner Gaspreisbremse bei den EU-Partnern weiter massiv in der Kritik. Die Staats- und Regierungschefs einer Reihe von Ländern warnten am Freitag beim informellen Gipfel in Prag, der deutsche "Abwehrschirm" könne die Gaspreise weiter in die Höhe treiben. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wies die Vorwürfe zurück: "Was Deutschland macht, ist richtig", sagte er zum Abschluss der Beratungen. "Wir sind ein wirtschaftlich starkes Land und können das auch."
Weißes Haus: Keine Hinweise auf bevorstehenden russischen Atomwaffeneinsatz
Nach der Warnung von US-Präsident Joe Biden vor einem atomaren "Armageddon" hat das Weiße Haus betont, dass es derzeit keine Hinweise auf einen bevorstehenden Atomwaffeneinsatz durch Russland gebe. "Wir haben keinen Grund gesehen, unsere eigene strategische nukleare Aufstellung anzupassen", sagte Bidens Sprecherin Karine Jean-Pierre am Freitag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. "Wir haben auch keine Hinweise darauf, dass Russland unmittelbar einen Einsatz von Atomwaffen vorbereitet."
Friedensnobelpreis für Aktivisten in Belarus, Russland und der Ukraine
Der Friedensnobelpreis ist in diesem Jahr ein Signal in Richtung des vom Ukraine-Krieg erschütterten Osteuropa: Das Nobelkomitee verlieh die renommierte Auszeichnung am Freitag in Oslo an den belarussischen Politiker und Menschenrechtsaktivisten Ales Bjaljazki, die russische Menschenrechtsorganisation Memorial und die ukrainische Menschenrechtsorganisation Zentrum für bürgerliche Freiheiten (CCL). Die Preisträger hätten einen "außergewöhnlichen Beitrag" dazu geleistet, Kriegsverbrechen, Menschenrechtsverletzungen und Machtmissbrauch zu dokumentieren, sagte die Vorsitzende des Komitees, Berit Reiss-Andersen, in ihrer Begründung.
Weltweite Zivilluftfahrt will bis 2050 CO2-neutral werden
Bis zum Jahr 2050 soll die weltweite Zivilluftfahrt CO2-neutral gestaltet werden. Auf dieses Ziel hätten sich die Mitgliedstaaten der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (Icao) am Freitag geeinigt, schrieb die UN-Unterorganisation im Kurzbotschaftendienst Twitter.
Österreich klagt wegen Einstufung von Atomkraft als nachhaltig vor EuGH
Österreich klagt wegen der von der EU-Kommission geplanten Einstufung von Atomenergie als nachhaltig vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. "Atomkraft und Gas sind weder grün noch nachhaltig. Deshalb haben wir wie angekündigt eine Klage gegen die Taxonomieverordnung der EU-Kommission eingereicht', erklärte Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) am Freitag in Wien. Sie bestätigte damit einen Bericht der österreichischen Zeitung "Kurier".
Serbische Forscher benennen Insekt nach Tennis-Star Djokovic
Flink und zäh wie eine Tennis-Legende: Wissenschaftler der Universität Belgrad haben eine neu entdeckte Insekten-Spezies nach dem langjährigen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic benannt. Der in einer Grotte in einer Bergregion in Westserbien erstmals festgestellte Duvalus Djokovici sei ein "unterirdisches Raubtier - so, wie Novak eine Art Raubtier auf dem Tennisplatz ist", sagte Biologieprofessor Nikola Vesovic am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.
Memorial: Nobelpreis gibt "moralische Kraft" in "deprimierenden Zeiten"
Die Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis gibt der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial nach eigener Aussage "moralische Kraft" in "deprimierenden Zeiten". Der Preis sei eine Unterstützung für alle russischen Menschenrechtsaktivisten, sagte der Vorsitzende von Memorial International, Jan Ratschinski, am Donnerstag beim Verlassen eines Moskauer Gerichts, wo ein Prozess gegen die in Russland verbotene Organisation läuft.
Thailands König besucht Überlebende des Angriffs auf Kindergarten
Der thailändische König Maha Vajiralongkorn hat Überlebenden des blutigen Angriffs auf einen Kindergarten einen Besuch abgestattet. Der Monarch traf am Freitag am Krankenhaus der nordöstlichen Stadt Nong Bua Lamphu ein, in dem die Verletzten des Unglücks behandelt werden, wie eine Fotografin der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Der thailändische König, der offiziell als gottähnliche Führungsfigur gilt, zeigt sich nur selten in der Öffentlichkeit.
Astana: Djokovic im Halbfinale gegen Medwedew
Novak Djokovic hat beim ATP-Turnier in Astana seine starke Form bestätigt. Die Nummer vier der Setzliste besiegte Karen Chatschanow 6:4, 6:3 und bleibt damit im Turnier weiterhin ohne Satzverlust. "Ich erwarte immer viel von mir selbst, hoffentlich kann ich mein Spiel morgen nochmal steigern", sagte der Serbe nach der Partie selbstkritisch.
Biden unterzeichnet Dekret für neues Datenschutzabkommen mit der EU
US-Präsident Joe Biden hat ein Dekret für ein neues Datenschutzabkommen zwischen den USA und der EU unterzeichnet. Das Dekret sieht neue Richtlinien für den Umgang von US-Geheimdiensten mit Daten von EU-Bürgern vor, wie das Weiße Haus am Freitag mitteilte.
US-Präsident Biden warnt vor atomarem "Armageddon"
Angesichts der russischen Drohungen mit einem möglichen Einsatz von Atomwaffen im Ukraine-Konflikt hat US-Präsident Joe Biden vor der Gefahr eines "Armageddon" gewarnt. Das Risiko einer nuklearen Katastrophe sei so hoch wie zuletzt zu Zeiten von Präsident John F. Kennedy und der Kubakrise 1962, sagte Biden am Donnerstag (Ortszeit) in New York. Russlands Präsident Wladimir Putin nahm unterdessen von Unterstützern Glückwünsche zu seinem 70. Geburtstag entgegen.
Facebook-Mutterkonzern warnt vor betrügerischen Smartphone-Apps
Der Mutterkonzern des Online-Netzwerks Facebook, Meta, hat vor betrügerischen Smartphone-Apps gewarnt, die es auf die Zugangspasswörter der Nutzer abgesehen haben. In diesem Jahr habe Meta bereits über 400 schädliche Apps identifiziert, die über die App-Stores von Google und Apple angeboten wurden, sagte der Sicherheitschef des Konzerns, David Agranovich, am Freitag. Rund eine Million Facebook-Nutzer könnten betroffen sein.
Baerbock fordert geschlossenes UN-Votum gegen Russlands Annexionspolitik
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat an die UN-Generalversammlung appelliert, die von Russland erklärten Annexionen in der Ukraine geschlossen zu verurteilen. Bei der geplanten UN-Abstimmung über die "illegale Annexion" komme es "auf jede einzelne Stimme an", sagte Baerbock am Freitag in Berlin.
Zeitung: Österreich klagt wegen Einstufung von Atomkraft als nachhaltig vor EuGH
Österreich klagt nach Presseinformationen wegen der von der EU-Kommission geplanten Einstufung von Atomenergie als nachhaltig vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Wie die österreichische Zeitung "Kurier" am Freitag berichtete, wandte sich die Regierung an den EuGH. Das Europäische Parlament hatte die Bewertung von Gas und Atom als umweltverträglich im Juli gebilligt.
"Außergewöhnliches" Champagner-Jahr trotz Hitze und Dürre im Sommer
Die Champagner-Produzenten erwarten einen "außergewöhnlichen" Jahrgang - und das trotz der Hitze und Dürreperioden in Frankreich in diesem Sommer. Sowohl Qualität als auch Menge seien in diesem Jahr vergleichbar mit den guten Jahren 2002 und 1982, teilte der Winzerverband SGV am Freitag mit. Die Ernte der Trauben hatte schon im August stattgefunden - früher als sonst üblich.
Das Knie: Ribery beendet wohl Fußballer-Karriere
Der frühere Münchner Superstar Franck Ribery wird seine lange und überaus erfolgreiche Karriere wohl wegen anhaltender Knieprobleme recht abrupt beenden. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll Riberys Vertrag beim italienischen Erstligisten US Salernitana, der bis Saisonende läuft, aufgelöst werden. Der genaue Zeitpunkt dafür sei offen, diskutiert werde ein letzter Einsatz des 39-Jährigen.
DTTB-Männer im Halbfinale - Frauen verpassen Finale
Die deutschen Tischtennis-Männer stehen bei der Mannschafts-WM in Chengdu/China nach einer starken Aufholjagd im Halbfinale und haben bereits eine Medaille sicher. Im Viertelfinale setzte sich das Team von Bundestrainer Jörg Roßkopf am Freitag nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 gegen Frankreich durch. Im Kampf um die Final-Teilnahme trifft die Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) am Samstag auf Südkorea.
Lebenslange Haft für Mord wegen 250 Euro nahe Hamburger Michel
Für einen heimtückischen Raubmord wegen 250 Euro hat das Hamburger Landgericht einen 47-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt. Die zuständige Kammer sah es nach Angaben eines Gerichtssprechers am Freitag als erwiesen an, dass dieser nach einem gemeinsamen Barbesuch einen 62-Jährigen in einem Park nahe der als Michel bekannten Sankt-Michaelis-Kirche erstochen hatte. Mit seiner Beute beglich der mittellose Angeklagte demnach Getränke- und Drogenschulden und kaufte neues Rauschgift.
Arbeitslosenquote in den USA wieder auf 3,5 Prozent gesunken
In den USA ist die Arbeitslosigkeit nach einem leichten Anstieg im August wieder zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote sank im September im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 3,5 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Das war die gleiche Quote wie im Juli und zugleich das Niveau der Zeit vor der Corona-Pandemie.