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Marokko träumt vom WM-Titel: "Wieso nicht?"
Marokko strotzt nach dem Sprung in die K.o.-Phase vor Selbstbewusstsein und spricht sogar vom WM-Titel. "Wir sind sehr schwer zu schlagen, und wieso sollten wir nicht träumen, dass wir die Mannschaft sind, die die Trophäe in die Luft hebt? Wir afrikanischen Teams müssen diesen Glauben, dieses Ziel haben", sagte Nationaltrainer Walid Regragui nach dem 2:1 (2:1) gegen Kanada.
Die Sport-Höhepunkte am Freitag, 2. Dezember
Bei der Fußball-WM werden am Freitag zum Vorrundenabschluss in den Gruppen G und H die letzten beiden Achtelfinalisten ermittelt. In der Gruppe G haben hinter Spitzenreiter Brasilien noch die Schweiz, Serbien und Kamerun Chancen. Die Schweiz tritt am Nachmittag gegen Serbien an, Kamerun fordert Rekord-Weltmeister Brasilien heraus. Am Abend wollen Ghana, Südkorea und Uruguay in der Gruppe H dem früheren Europameister Portugal ins Achtelfinale folgen. Südkorea misst sich dabei mit den Portugiesen um Superstar Cristiano Ronaldo, während gleichzeitig Ghana und Uruguay aufeinandertreffen.
Kanada-Coach Herdman: "Gehen nicht mit gesenktem Kopf"
Kanadas Fußball-Nationaltrainer John Herdman reist trotz des Scheiterns in der Vorrunde mit einem positiven Gefühl aus Katar ab. "Es gab einige große Momente. Wir können stolz auf die Leistungen sein. Die Welt wird positiv über Kanada sprechen", sagte der Coach nach dem 1:2 (1:2) im dritten WM-Gruppenspiel gegen Marokko: "Wir gehen nicht mit gesenktem Kopf."
Kanye West sorgt mit Aussagen über Hitler und die Nazis erneut für Empörung
Mit bewundernden Aussagen über Hitler und die Nazis hat der umstrittene US-Rapper Kanye West erneut für Empörung gesorgt. "Ich mag Hitler" und "ich liebe Nazis", sagte der 45-Jährige am Donnerstag in einem Interview mit dem bekannten ultrarechten Verschwörungstheoretiker Alex Jones. Kurz nach diesem Auftritt gab das rechte Online-Netzwerk Parler bekannt, dass sein geplanter Verkauf an West abgesagt wurde.
Bundestag stimmt über Chancen-Aufenthaltsrecht und Pflegepersonal in Kliniken ab
Der Bundestag entscheidet am Freitag (ab 09.00 Uhr) über eine Änderung des Aufenthaltsrechts. Das von der Koalition geplante Chancen-Aufenthaltsgesetz sieht eine 18-monatige Berechtigung zum Aufenthalt für Ausländer vor, die bereits fünf Jahre als Geduldete in Deutschland gelebt haben. Die Menschen sollen damit die Möglichkeit erhalten, in der Zeit die notwendigen Voraussetzungen für einen rechtmäßigen Aufenthalt zu erlangen. Betroffen sind laut Regierung rund 136.000 Menschen.
Niederlage für Trump in Streit um beschlagnahmte Dokumente vor Berufungsgericht
Im Streit um in seiner Villa beschlagnahmte offizielle Dokumente hat der frühere US-Präsident Donald Trump eine Niederlage vor einem Bundesberufungsgericht erlitten. Das Gericht in Atlanta im Bundesstaat Georgia wies am Donnerstag Bestrebungen von Trump zurück, die Auswertung der beschlagnahmten Dokumente durch die Ermittler zu verhindern. Es befand zudem, dass die Durchsuchung von Trumps Luxusanwesen Mar-a-Lago im Bundesstaat Florida die Rechte des Ex-Präsidenten nicht verletzt habe.
Bundestag stimmt für vorgezogenen Braunkohleausstieg im Rheinischen Revier
Der Bundestag hat in der Nacht zum Freitag für den vorgezogenen Braunkohleausstieg in Nordrhein-Westfalen gestimmt. Das Gesetz der Regierung wurde mit 525 Ja- zu 92 Nein-Stimmen angenommen. Zwei Abgeordnete enthielten sich.
Nahles: Bürgergeld wird pünktlich starten
Das in der vergangenen Woche beschlossene Bürgergeld wird nach Ansicht von Arbeitsagenturchefin Andrea Nahles pünktlich und reibungslos zu Beginn des neuen Jahres starten können. "Wir haben die politische Entscheidung, also schaffen wir das", sagte die Chefin der Bundesagentur für Arbeit (BA) der "Bild"-Zeitung (Freitagsausgabe). Sie zeigte sich zugleich optimistisch, dass durch die neue Grundsicherung für Langzeitarbeitslose eine hohe Vermittlungsquote in Jobs möglich werde.
Verkauf von rechtem Online-Netzwerk Parler an Kanye West gestoppt
Unmittelbar nach neuen "Nazi"-Äußerungen von Kanye West hat das rechte Online-Netzwerk Parler verkündet, dass sein geplanter Verkauf an den umstrittenen US-Rapper abgesagt worden sei. Diese Entscheidung sei im gegenseitigen Einverständnis bereits "Mitte November" getroffen worden, erklärte das Parler-Mutterhaus Parlement Technologies am Donnerstag auf Twitter. Kurz zuvor hatte West mit Äußerungen wie "Ich mag Hitler" und "Ich liebe Nazis" erneut für Empörung gesorgt.
Bierhoff schließt Rücktritt aus
Oliver Bierhoff wird nach dem WM-Debakel nicht das Handtuch schmeißen. "Das schließe ich gerade aus", sagte der DFB-Geschäftsführer nach dem Vorrunden-Aus bei der WM in Katar. Zuvor hatte bereits Bundestrainer Hansi Flick signalisiert, dass er seinen Vertrag bis zur Heim-EM 2024 erfüllen möchte.
Tiroler Bauern wütend über Hafermilch trinkenden Krampus
Die Tourismusmarketing-Organisation Tirol Werbung hat einen Werbespot eingestellt, der wegen eines Hafermilch trinkenden Krampus die Gemüter der örtlichen Landwirte erhitzt hatte. Die Region habe sich aufgrund der emotionalen Reaktionen entschieden, den etwa eineinhalb Minuten langen Film nicht mehr zu zeigen, erklärte ein Vertreter von Tirol Werbung am Donnerstag.
Nach WM-Aus: Flick will Bundestrainer bleiben
Fußball-Bundestrainer Hansi Flick hat nach dem deutschen Scheitern bei der WM in Katar einen Rücktritt ausgeschlossen. Von seiner Seite gebe es keinen Grund, nicht weiterzumachen, sagte er in der ARD und ergänzte: "Mir macht es Spaß, wir haben gute Spieler, die nachkommen, an mir wird's nicht liegen."
Kanye West: "Ich mag Hitler" und "ich liebe Nazis"
Der wegen antisemitischer Äußerungen in Verruf geratene US-Rapper Kanye West hat erneut für Empörung gesorgt. "Ich mag Hitler" und "ich liebe Nazis", sagte der Musiker und Modeunternehmer am Donnerstag in einem Interview mit dem bekannten ultrarechten Verschwörungstheoretiker Alex Jones. "Ich sehe auch gute Dinge bei Hitler."
Chile und Bolivien einigen sich im Streit um von beiden beanspruchten Fluss
Chile und Bolivien haben sich UN-Angaben zufolge auf den Status eines umstrittenen Flusses geeinigt, der durch beide Länder fließt. Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag erklärte am Donnerstag, der Silala sei "ohne Zweifel" ein "internationaler Fluss". Darauf hätten sich beide Parteien nun geeinigt.
Wieder ein WM-Desaster: Deutschland blamabel gescheitert
Ein völlig schockierter Hansi Flick fluchte, seine Stars blickten nach einem dramatischen Gruppenfinale nur noch entsetzt um sich: Dieses WM-Desaster war genauso schlimm wie der Russland-Albtraum von 2018. Die mit Titel-Ambitionen gestartete deutsche Fußball-Nationalmannschaft verabschiedet sich mit einem 4:2 (1:0) gegen Costa Rica international verlacht von der WM, weil die erhoffte Hilfe der Spanier ausblieb.
Japan nach Triumph über Spanien Gruppensieger
Die nächste sensationelle Wende zum Einzug ins Achtelfinale: Japan hat im WM-Gruppenfinale die lange haushoch überlegenen Spanier geschockt und Deutschland auf die Heimreise geschickt. Beim 2:1 (0:1) drehten der Freiburger Ritsu Doan (48.) und der Düsseldorfer Ao Tanaka (51.) das Spiel. Dabei waren die Japaner eine Halbzeit lang dem Ball und den Gegnern nur hinterhergelaufen.
Gesetze sollen künftig offiziell auf Plattform des Bundes verkündet werden
Gesetze und Rechtsverordnungen des Bundes können künftig auch auf einer digitalen Plattform offiziell verkündet werden. Der Bundestag beschloss dafür am Donnerstagabend eine Grundgesetzänderung mit der erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit. Bislang schreibt die Verfassung die Veröffentlichung in Papierform im Bundesgesetzblatt vor. Künftig solle das elektronische Bundesgesetzblatt "das alleinige Verkündungsorgan für Gesetze und Rechtsverordnungen" sein, erklärte das Bundesjustizministerium.
EuroLeague: Alba verliert achtes Spiel in Folge
Der deutsche Basketballmeister Alba Berlin hat in der EuroLeague erneut verloren und setzt seine lange Niederlagenserie damit fort. Gegen den FC Barcelona unterlag Alba in einem Krimi am Ende knapp mit 86:88 (46:45) und ist damit seit acht Spielen auf internationaler Bühne sieglos.
Frappart erste Schiedsrichterin bei einer Männer-WM
Historischer Pfiff bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar: Stephanie Frappart leitet als erste Schiedsrichterin ein Spiel bei einer Männer-WM. Um 20.00 Uhr MEZ eröffnete die Französin am Donnerstag in Al-Khor das Duell zwischen Deutschland und Costa Rica - es war das Ende einer langen Wartezeit.
Biden und Macron geloben in Streit um US-Subventionen Zusammenarbeit
US-Präsident Joe Biden und der französische Staatschef Emmanuel Macron haben im Streit um Subventionen für US-Produkte im Bereich erneuerbarer Energien ihren Willen zur Zusammenarbeit bekräftigt. Biden sagte am Donnerstag bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus an der Seite von Macron, beim Übergang zu erneuerbaren Energien würden die USA weiter in "enger Partnerschaft mit Europa" zusammenarbeiten.
USA und Frankreich geloben in Streit um US-Subventionen Zusammenarbeit
US-Präsident Joe Biden und der französische Staatschef Emmanuel Macron haben im Streit um Subventionen für US-Produkte im Bereich erneuerbarer Energien ihren Willen zur Zusammenarbeit bekräftigt. Biden sagte am Donnerstag bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus an der Seite von Macron, beim Übergang zu erneuerbaren Energien würden die USA weiter in "enger Partnerschaft mit Europa" vorangehen.
Bilanzfälschung? Ermittlungsverfahren gegen Juventus Turin
Die italienische Börsenaufsichtsbehörde, die Turiner Staatsanwaltschaft und die Europäische Fußball-Union (UEFA) haben Ermittlungsverfahren gegen Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin und das am Dienstag zurückgetretene Management eingeleitet. Die Eröffnung des Strafverfahrens wurde für zwölf Personen beantragt, darunter den zurückgetretenen Verwaltungsratspräsidenten Andrea Agnelli, seinen Stellvertreter Pavel Nedved, Geschäftsführer Maurizio Arrivabene und weitere neun Personen sowie gegen den Klub selbst.
DFB-Team ohne Füllkrug ins Gruppenfinale
Hansi Flick verzichtet auch im WM-Gruppenfinale gegen Costa Rica (20.00 Uhr MEZ/ARD und MagentaTV) zunächst auf Niclas Füllkrug und bietet Joshua Kimmich überraschend als Rechtsverteidiger auf. Anstelle des Spanien-Helden Füllkrug beginnt abermals Thomas Müller auf der Position des Mittelstürmers. Einziger neuer Spieler in der Startelf ist Leroy Sane, der Thilo Kehrer ersetzt.
Beckmann-Gemälde erzielt bei Auktion Deutschland-Rekord von 20 Millionen Euro
Das Gemälde "Selbstbildnis gelb-rosa" von Max Beckmann ist am Donnerstagabend in Berlin zum Deutschland-Rekordpreis von 20 Millionen Euro versteigert worden. Damit ist es das teuerste je in der Bundesrepublik versteigerte Kunstwerk. Das Gemälde gilt als Meisterwerk des deutschen Expressionismus und war bislang in Privatbesitz.
Belgien: Nationaltrainer Martinez tritt zurück
Belgiens Fußball-Nationaltrainer Roberto Martinez hat nach dem überraschenden WM-Aus der Roten Teufel seinen Rücktritt erklärt. "Es ist Zeit für mich zu akzeptieren, dass es das letzte Spiel für mich war. Es waren sechs tolle Jahre. Ich bin stolz auf die Spieler. Es gibt neue Ziele", sagte der 49 Jahre alte Spanier nach dem 0:0 gegen Kroatien. Durch das Remis verpasste Belgien das Achtelfinale.
UNO entdeckt Tunnel unter einer ihrer Schulen im Gazastreifen
Die Vereinten Nationen haben eigenen Angaben zufolge einen Tunnel unter einer ihrer Schulen im Gazastreifen gefunden. Das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) habe kürzlich einen "künstlichen unterirdischen Hohlraum" unter den Schule identifiziert, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung. Die Organisation habe wegen dieses "ernsten" Verstoßes gegen ihre Neutralität und das internationale Recht "heftig bei den zuständigen Behörden in Gaza protestiert", hieß es weiter.
Irans Präsident besucht Hochburg der Proteste in Provinz Kurdistan
Irans Präsident Ebrahim Raisi hat am Donnerstag die Provinz Kurdistan besucht - die Hochburg der Proteste gegen den Tod von Mahsa Amini. Der ultrakonservative Präsident rief die Bevölkerung auf, sich dem "Feind" entgegenzustellen, der aus Sicht Teherans die Massenproteste in dem Land schürt. "Bei den jüngsten Unruhen haben sich die Feinde verrechnet, als sie glaubten, dass sie Chaos, Unsicherheit und Aufstände auslösen können", sagte Raisi in einer vom Fernsehen übertragenen Rede.
Nach 36 Jahren: Marokko steht wieder im WM-Achtelfinale
Viel Tempo, ein frühes Geschenk des Gegners und bisschen Glück: Marokko hat sich mit spielerischer Klasse und Nervenstärke den lang gehegten Traum vom WM-Achtelfinale erfüllt und steht erstmals seit 36 Jahren in der K.o.-Runde. Gegen das punktlose Kanada gewannen die Nordafrikaner im letzten Spiel der Gruppe F mit 2:1 (2:1) und könnten als Gruppensieger wie 1986 nun auf Deutschland treffen.
Belgien fährt nach Hause, Kroatien ist weiter
Belgiens einst so goldene Generation ist endgültig zum Auslaufmodell geworden - und wird nun auf ewig für ein denkwürdiges WM-Vorrundenaus stehen. Das alternde Team um Kevin De Bruyne kam gegen Vize-Weltmeister Kroatien und Luka Modric im "Endspiel" der Gruppe F nicht über ein 0:0 hinaus, die Kroaten sind damit weiter. Belgiens jahrelang hoch ambitionierte Mannschaft dagegen fährt schon vor der K.o.-Runde nach Hause.
Bargeschäfte beim Immobilienkauf künftig verboten
Immobiliengeschäfte dürfen in Deutschland künftig nicht mehr per Barzahlung abgewickelt werden. Auch Edelmetalle wie Gold und Silber sowie Diamanten dürfen nicht mehr für die Bezahlung von Immobilien verwendet werden. Dies sieht das neue Sanktionsdurchsetzungsgesetz vor, das der Bundestag am Donnerstag verabschiedete. Ziel des Gesetzes ist es, internationale Sanktionen - wie sie etwa gegen russische Oligarchen verhängt wurden - effektiver durchzusetzen. Dazu zählt auch ein schärferes Vorgehen gegen Geldwäsche durch das Bargeldverbot.
Dassault bestätigt Abkommen mit Airbus über nächste Phase von Luftkampfsystem FCAS
Nach einigem Hin und Her im Streit um das gemeinsame Kampfflugzeugsystem (FCAS) hat nun auch der französische Kampfjet-Hersteller Dassault erklärt, sich mit Airbus auf den Beginn der nächsten Phase geeinigt zu haben. "Heute ist es soweit. Wir haben ein Abkommen mit Airbus", sagte Dassault-Chef Éric Trappier am Donnerstag der zu dessen Unternehmen gehörenden Zeitung "Le Figaro".
ADAC: Spritpreise im November kräftig gesunken
Die Spritpreise in Deutschland sind im November kräftig gesunken. Wie der ADAC am Donnerstag mitteilte, kostete ein Liter Diesel im vergangenen Monat im bundesweiten Schnitt 1,967 Euro - das war verglichen mit Oktober ein Rückgang von 13,8 Cent. Ein Liter Super E10 kostete im November 1,831 Euro, das war ein Minus von 7,8 Cent gegenüber dem Vormonat.