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Asta-Zeitung an Universität Frankfurt darf über Pickup-Artist berichten
Dass die Asta-Zeitung der Universität Frankfurt am Main über einen sogenannten Pickup-Artisten mit Vornamen und Bild im Halbprofil berichtete, ist zulässig. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe wies die Revision des früheren Studenten ab, wie er am Montag mitteilte. Die Artikel in der Zeitschrift des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta) stammen aus dem Jahr 2015. (Az. VI ZR 65/21)
Südafrikas ANC wählt Ramaphosa erneut zum Vorsitzenden
Trotz Korruptionsvorwürfen hat Südafrikas Regierungspartei ANC den Weg für ihren Vorsitzenden Cyril Ramaphosa für eine zweite Amtszeit als Präsident des Landes freigemacht. Bei einer internen Abstimmung zum Parteivorsitz gewann Ramaphosa am Montag mit einem großen Vorsprung von 2476 Stimmen gegenüber 1897 für seinen Herausforderer Zweli Mkhize. Mit dem Parteivorsitz könnte der 70-jährige Ramaphosa auch eine zweite Amtszeit als Präsident antreten, sollte der ANC wie erwartet die Wahlen 2024 gewinnen.
Thailändische Prinzessin erhält im Krankenhaus lebenserhaltende "Unterstützung"
Die älteste Tochter des thailändischen Königs befindet sich nach ihrem Zusammenbruch am Mittwoch weiter im Krankenhaus. Die Systole, eine der beiden Herzphasen bei den Pumpbewegungen des Herzens, verlaufe "nicht gut", hieß es in einer am Montag vom Palast veröffentlichten Erklärung. Das medizinische Team habe "ihrer königlichen Hoheit Medikamente und Geräte" zur Verfügung gestellt, um "die Arbeit von Herz, Lunge und Niere zu unterstützen", hieß es weiter.
Habeck fordert einstimmige Einigung bei Gaspreisdeckel
Vor den erneuten Beratungen der EU-Energieminister über die Einführung eines Preisdeckels auf Gas hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) eine einstimmige Einigung gefordert. Es hänge "vom Verhandlungsgeschick, der Diplomatie und der Kraft von allen ab", um "hier gemeinsam und geschlossen rauszugehen und keine Gewinner und Verlierer zu produzieren, sondern nur noch Gewinner", sagte Habeck am Montag in Brüssel.
Glatteis sorgt für zahlreiche Verkehrsunfälle in Deutschland
Gefährliches Glatteis hat am Montagmorgen in großen Teilen Deutschlands Straßen und Wege rutschig gemacht und zu vielen Verkehrsunfällen geführt. Zunächst waren vor allem der Nordwesten und Westen bis in die Mitte betroffen, im Tagesverlauf sollte es auch im Nordosten gefrierenden Regen mit teils unwetterartiger Glatteisbildung geben, warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD). In den Nähe von Walsrode in Niedersachsen starb ein Autofahrer bei einem Unfall.
Früherer Wirecard-Chef Braun will voraussichtlich im Januar aussagen
Der frühere Wirecard-Chef Markus Braun will in dem Prozess gegen ihn nun doch aussagen. Brauns' Verteidiger Alfred Dierlamm sagte am Montag, falls das Landgericht München I dem noch offenen Antrag der Verteidigung auf Aussetzung des Verfahrens nicht folge, werde sich Braun wohl in der zweiten Januarhälfte äußern. Ursprünglich hatte Braun bereits in der vergangenen Woche aussagen sollen; wegen von der Staatsanwaltschaft nachgereichter neuer Beweismittel sagte er dann doch nicht aus.
Länder verabschieden auf COP15 UN-Artenschutzabkommen
Auf der Weltnaturkonferenz COP15 im kanadischen Montreal haben sich die Teilnehmerländer in der Nacht zum Montag auf ein historisches Artenschutzabkommen geeinigt. "Das Abkommen ist angenommen", sagte der chinesische Umweltminister und Konferenzvorsitzende Huang Runqiu bei einer nächtlichen Plenarsitzung. Bei der Konferenz hatten knapp 5000 Delegierte aus 193 Ländern zwei Wochen lang um das Abkommen gerungen.
Stimmung in den deutschen Unternehmen "merklich aufgehellt"
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich "merklich aufgehellt". Der vom Münchner Ifo-Institut ermittelte Geschäftsklimaindex stieg im Dezember auf 88,6 Punkte, nach 86,4 Punkten im November, wie das Institut am Montag mitteilte. "Die deutsche Wirtschaft schöpft zum Weihnachtsfest Hoffnung", erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest.
ADAC erwartet ab Wochenmitte Weihnachtsreisewelle
Der ADAC hat Autofahrer vor vielen Staus in der Reisewelle zu Weihnachten gewarnt. Diese beginne bereits Mitte der Woche und werde zwischen Donnerstagnachmittag und Freitag ihren Höhepunkt erreichen, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. An beiden Tagen würden Reisende auf den Berufsverkehr treffen. Erst ab Heiligabend am Samstag sei mit einer Entspannung zu rechnen.
ARD: 13,86 Mio. sehen Argentiniens WM-Triumph
Im Schnitt 13,86 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten am Sonntag in der ARD-Liveübertragung den WM-Triumph von Argentinien mit Superstar Lionel Messi gegen Frankreich (4:2 i.E.). Der Marktanteil ab 16.00 Uhr MEZ belief sich auf 53,6 Prozent.
Zahlreiche Verkehrsunfälle wegen Glatteis
Gefährliches Glatteis hat am Montagmorgen in großen Teilen Deutschlands Straßen und Wege rutschig gemacht und zu vielen Verkehrsunfällen geführt. Zunächst waren vor allem der Nordwesten und Westen bis in die Mitte betroffen, im Laufe des Tages soll es auch im Osten verbreitet Glatteisregen geben, warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD). In den Nähe von Walsrode in Niedersachsen starb ein Autofahrer bei einem Unfall.
Auftragsbestand in der Industrie im Oktober wieder leicht gewachsen
Gestörte Lieferketten infolge des Ukraine-Kriegs und durch die Corona-Krise bereiten der deutschen Industrie weiterhin Probleme beim Abarbeiten ihrer Aufträge. Nach einem leichten Rückgang im September nahm der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im Oktober wieder zu, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Die Menge der offenen Aufträge sei weiter auf "sehr hohem Niveau".
Nahles optimistisch mit Blick auf Zukunft der gesetzlichen Rente
Die Chefin der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, hat Zweifel an der Finanzierbarkeit der gesetzlichen Rente in ihrer derzeitigen Form zurückgewiesen. "In Wahrheit ist die Rente quicklebendig", sagte Nahles dem Portal t-online. Als Gründe nannte sie eine gestiegene Erwerbstätigkeit von Frauen und Älteren sowie mehr Zuwanderung.
Umweltverbände fordern "klimazielkompatible" Neuausrichtung von Uniper
Vor der Abstimmung über den staatlichen Rettungsplan für Uniper haben Umweltverbände eine Neuausrichtung des Konzerns weg vom bisherigen fossilen Geschäftsmodell gefordert. Sie kritisierten am Montag die geplanten Neubesetzungen im Aufsichtsrat von Uniper. Diese ließen "keine Kompetenz" zu einer Neuausrichtung erkennen.
Voss-Tecklenburg mit klarem Ziel für WM-Jahr
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat mit den deutschen Fußballerinnen bei der WM in Australien und Neuseeland große Ziele. "Wir wollen auf Sicht um Titel mitspielen, das ist ganz klar", sagte die 54-Jährige dem SID bei der Gala zum Sportler des Jahres: "Als Vize-Europameisterinnen brauchen wir uns nicht zu verstecken. Aber es wird viele Teams geben, die den Titel gewinnen können. Wir werden uns anstrengen, um so lang wie möglich mit attraktivem Fußball im Turnier zu bleiben."
NBA: Wagner-Brüder und Magic weiter on fire
Die deutschen Basketball-Brüder Moritz und Franz Wagner reiten mit den Orlando Magic in der NBA weiter auf der Erfolgswelle. Zwei Tage nach dem ersten Überraschungserfolg an selber Stelle (117:109) gewann das Team auch am Sonntag bei Vizemeister Boston Celtics mit 95:92 (50:41).
Musk lässt Twitter-Nutzer über seinen Chefposten abstimmen
Tech-Multimilliardär Elon Musk lässt die Twitter-Nutzer über seinen Chefposten bei dem Kurznachrichtendienst abstimmen. "Soll ich als Chef von Twitter zurücktreten?", schrieb er am Sonntag. "Ich werde mich an die Ergebnisse dieser Umfrage halten." Die Nutzer konnten mit Ja oder Nein abstimmen. Zuvor hatte das Unternehmen mit einer weiteren Änderung seiner Richtlinien Kritik auf sich gezogen.
NHL: Grubauer siegt mit Seattle Kraken
Eishockey-Nationaltorwart Philipp Grubauer hat mit den Seattle Kraken in der nordamerikanischen Profiliga NHL einen weiteren Sieg geholt. Gegen die Winnipeg Jets gewann das Team des Rosenheimers 3:2. Grubauer verbuchte eine Fangquote von 88,2 Prozent.
Uhrig Achte im Massenstart
Zum Abschluss des Eisschnelllauf-Weltcups in der kanadischen Olympiastadt Calgary hat die Berlinerin Michelle Uhrig im Massenstart über 16 Runden für das beste deutsche Ergebnis gesorgt. Die zweimalige Olympiateilnehmerin kam im Finale auf Rang acht.
Argentinische Pressestimmen: "Die Krönung des Stolzes"
Die argentinische Medien lobten in den höchsten Tönen die Vorstellung der Albiceleste beim Fußball-WM-Triumph in Katar im Elfmeterschießen gegen Titelverteidiger Frankreich. Vor allem wurde Superstar Lionel Messi gefeiert, der bei seiner fünften WM-Teilnahme erstmals den Titel holte. Ole titelte: "Umarmen, schreien, weinen. Wir sind Weltmeister im spannendsten Finale der Geschichte."
Eine Million Argentinier machen die Nacht zum Tag
Am Obelisken erhellten Feuerwerkskörper noch lange den Nachthimmel von Buenos Aires, am 68 Meter hohen Steinpfeiler war das Antlitz von Lionel Messi projiziert, auf der zu beiden Seiten wegführenden Prachtstraße 9 de Julio drängte sich eine endlose Menschenmenge in Weiß und Blau gehüllt nach dem Triumph bei der Fußball-WM in Katar. Rund eine Million Fans strömten laut offiziellen Angaben auf die Straßen der Hauptstadt.
Fischer kritisiert mediale Überdosis an Fußball
Präsident Peter Fischer vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat die mediale Überdosis an Fußball angeprangert. "Fußball läuft rund um die Uhr, sogar der größte Mist wird mittlerweile gesendet", sagte der 66-Jährige nach der Auszeichnung zur Mannschaft des Jahres in Baden-Baden: "Der Infantino (FIFA-Präsident Gianni Infantino, d. Red.) macht jetzt noch eine größere Klub-WM. Vielleicht fällt ihm noch ein, eine WM unter den Platzwarten zu machen."
Neymar gratuliert "Bruder" Messi
Sein eigener Traum vom WM-Triumph platzte bereits im Viertelfinale, doch der brasilianische Star Neymar hat seinem Vereinskollegen Lionel Messi fair zum größten aller Titel gratuliert. "Herzlichen Glückwunsch, mein Bruder", schrieb Neymar in den Sozialen Medien und stellte dazu ein Foto, auf dem Messi den WM-Pokal streichelt.
Perus Präsidentin kündigt Kabinettsumbildung an
Perus Präsidentin Dina Boluarte hat vor dem Hintergrund der gewaltsamen Proteste eine Kabinettsumbildung angekündigt. Auch der Ministerpräsident werde ersetzt, sagte sie in einer Fernsehansprache am Sonntag. Das neue Kabinett soll demnach am Dienstag vorgestellt werden.
EU-Energieminister suchen Durchbruch bei Gaspreisdeckel
Die Energieminister der Europäischen Union bemühen sich am Montag in Brüssel um einen Durchbruch im monatelangen Streit um einen Gaspreisdeckel (ab 09.00 Uhr). Die Staats- und Regierungschefs hatten bei ihrem Gipfel am Donnerstag den Druck für eine Einigung erhöht. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) äußerte sich zuversichtlich, dass die Minister ein "sehr gutes Ergebnis" erzielen könnten.
U-Ausschuss zu Kapitol-Erstürmung entscheidet über Vorwürfe gegen Trump
Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Erstürmung des US-Kapitols Anfang 2021 hält am Montag (13.00 Uhr Ortszeit; 19.00 Uhr MEZ) seine letzte öffentliche Sitzung ab. Die Abgeordneten wollen dabei darüber entscheiden, ob sie das Justizministerium zu strafrechtlichen Ermittlungen gegen Ex-Präsident Donald Trump aufrufen. Laut einem Medienbericht stehen die Vorwürfe Aufstand, Behinderung eines offiziellen Vorgangs und Verschwörung zum Betrug an den USA im Raum.
Weltnaturkonferenz in Montréal soll am Montag zuende gehen
Nach tagelangem Ringen um ein neues Abkommen zur Biodiversität geht die Weltnaturkonferenz im kanadischen Montréal am Montag in den offiziell letzten Tag der Verhandlungen. Am Sonntag legte der chinesische Konferenzvorsitz einen Kompromissvorschlag zu einem Abkommen vor, dem allerdings noch alle 196 Unterzeichnerstaaten der Biodiversitätskonvention von 1993 zustimmen müssen. Eine Vollversammlung war für den Sonntagabend geplant.
Putin besucht Verbündeten Lukaschenko in Belarus
Russlands Präsident Wladimir Putin reist am Montag zu einem Besuch ins verbündete Nachbarland Belarus. Putin werde sich zu einem Arbeitsbesuch mit seinem Kollegen Alexander Lukaschenko in Minsk treffen, teilten der Kreml und der Pressedienst des belarussischen Präsidenten mit. Die Staatschefs wollen nach Angaben des Kreml über die "strategische Partnerschaft" ihrer Länder beraten.
Außerordentliche Hauptversammlung von Uniper stimmt über Rettungsplan ab
Die Anteilseigner von Uniper sollen am Montag auf einer außerordentlichen Hauptversammlung über den Rettungsplan für den in finanzielle Schieflage geratenen Energiekonzern abstimmen. Das Treffen findet rein virtuell statt. Die EU-Kommission hatte am Freitag die Verstaatlichung des Konzerns aus wettbewerbsrechtlichen Gründen genehmigt.
Bundeswehrverband fordert nach Puma-Ausfällen stärkeren Fokus auf Landstreitkräfte
Der Bundeswehrverband hat nach nach der neuen schweren Panne bei Puma-Schützenpanzern einen stärkeren Fokus der Politik auf die Landstreitkräfte gefordert. "Wir brauchen endlich wieder Landstreitkräfte für die Landes- und Bündnisverteidigung, die ihren Namen verdienen, denn für Abschreckung und Verteidigung braucht es Kräfte, die im Streitfall siegen", sagte der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, André Wüstner, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgabe).
Grüne: FDP darf sich Verschärfung des Waffenrechts nicht verschließen
Die Grünen haben die FDP nach der Razzia in der Reichsbürger-Szene aufgefordert, sich einer Verschärfung des Waffenrechts nicht zu verschließen. "Bei über 50 Personen wurden bei der Reichsbürger-Razzia fast 100 Waffen in legalem Besitz festgestellt", sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Montagsausgabe). Es müsse geprüft werden, wie der Zugang zu Waffen für Extremisten wie Reichsbürger erschwert werden könne.
Deutscher Kinderschutzbund warnt vor wachsender Kinderarmut
Der Deutsche Kinderschutzbund hat angesichts von Preissteigerungen und Wirtschaftskrise vor wachsender Kinderarmut im kommenden Jahr gewarnt. "Die Inflation trifft Familien, die nur wenig Geld zur Verfügung haben, besonders hart", sagte der Präsident des Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" von Montag. Die Kinderarmut werde im kommenden Jahr also noch einmal deutlich zunehmen.