Letzte Nachrichten
UNO fordert mindestens dreitägige Waffenruhe im Sudan
Angesichts der seit Tagen anhaltenden Kämpfe hoffen die Menschen im Sudan auf eine Waffenpause während des am Freitag beginnenden Zuckerfests. UN-Generalsekretär António Guterres forderte am Donnerstag eine "mindestens dreitägige" Waffenruhe, nachdem den Tag über erneut Explosionen und Schüsse die Hauptstadt Khartum erschütterten. Die Bundesregierung setzte unterdessen ihre Bemühungen zur Evakuierung von deutschen und anderen Staatsangehörigen fort.
UNO fordert Kämpfe mindestens dreitägige Waffenruhe im Sudan
Angesichts der seit Tagen anhaltenden Kämpfe hoffen die Menschen im Sudan auf eine Waffenpause während des am Freitag beginnenden Zuckerfests. UN-Generalsekretär António Guterres forderte am Donnerstag eine "mindestens dreitägige" Waffenruhe, nachdem den Tag über erneut Explosionen und Schüsse die Hauptstadt Khartum erschütterten. Die Bundesregierung setzte unterdessen ihre Bemühungen zur Evakuierung von deutschen und anderen Staatsangehörigen fort.
USA entsenden zusätzliche Soldaten in die Nähe des Sudan
Angesichts der Kämpfe im Sudan entsenden die USA weitere Soldaten in die Region, um im Bedarfsfall ihre Botschaft in Khartum evakuieren zu können. Das US-Verteidigungsministerium erklärte am Donnerstag, es beobachte die Lage im Sudan genau und treffe Vorbereitungen für "verschiedene Eventualitäten". In diesem Zusammenhang würden "zusätzliche Fähigkeiten" entsandt, um womöglich die Botschaft zu sichern oder Botschaftspersonal in Sicherheit zu bringen, "sollten die Umstände dies erfordern".
Gericht setzt Punktabzug für Juve vorerst aus
Das oberste Sportgericht Italiens hat den Abzug von 15 Punkten gegen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin vorerst ausgesetzt. Der Fall müsse neu bewertet werden, urteilten die Richter beim Nationalen Olympischen Komitee CONI. Damit springt Juve in der Serie A zumindest vorübergehend wieder auf Rang drei hinter der SSC Neapel und Lazio Rom und darf sich Hoffnungen auf eine Rückkehr in die Champions League machen.
UNO fehlen 29 Millionen Dollar zur Bergung des verrottenden Öltankers vor Jemen
Die UNO hat am Donnerstag für den 4. Mai eine virtuelle Geberkonferenz angekündigt, um die fehlenden 29 Millionen Dollar zur Bergung eines verrottenden Öltankers vor den Küsten des kriegszerrütteten Jemen aufzubringen. "Am Horizont zeichnet sich eine riesige Katastrophe ab, die erhebliche humanitäre, ökologische und wirtschaftliche Folgen haben würde", kommentierte die niederländische Entwicklungsministerin Liesje Schreinemacher, "aber wir haben eine Chance, diese Katastrophe zu verhindern".
Iranische Streitkräfte erhalten mehr als 200 neue Drohnen
Der Iran hat seine Streitkräfte mit rund 200 neuen raketenfähigen Drohnen ausgestattet. Wie die Nachrichtenagentur Irna am Donnerstag berichtete, übergab Verteidigungsminister Mohammad-Resa Aschtiani "mehr als 200 strategische Langstreckendrohnen" an Armeechef Abdolrahim Musawi.
Essenslieferanten in Frankreich bekommen eigenen Mindestlohn
Essenslieferanten in Frankreich bekommen künftig einen eigenen Mindestlohn. Die großen Anbieter dieser Dienste wie Deliveroo und Uber Eats hätten zugestimmt, ihren Fahrern künftig mindestens 11,75 Euro pro Stunde zu zahlen, erklärte die Selbstständigengewerkschaft FNAE am Donnerstag. Dieser Mindestlohn liegt leicht über dem gesetzlichen Minimum von 11,27 Euro.
Bundestag beschließt Gesetzentwurf für mehr Inklusion im Arbeitsmarkt
Der Bundestag hat einen Gesetzentwurf für die bessere Integration behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt beschlossen. Die Fraktionen der Ampel-Parteien sowie die Linke stimmten am Mittwoch für den Entwurf, die Unionsfraktion dagegen. Die AfD-Abgeordneten enthielten sich. Das Gesetz soll Anfang 2024 in Kraft treten und sieht insbesondere vor, dass Firmen höhere Abgaben zahlen, wenn sie trotz Verpflichtung keine Menschen mit Behinderung beschäftigen.
Sunak prüft Mobbing-Vorwürfe gegen Vize-Premier Raab
Der britische Premierminister Sunak muss wohl schon bald über die politische Zukunft seines Justizministers und Stellvertreters Dominic Raab entscheiden. Wie Sunaks Sprecher mitteilte, wurde dem Regierungschef am Donnerstag ein Untersuchungsbericht über Mobbingvorwürfe gegen Raab vorgelegt. Sunak sagte, er habe "volles Vertrauen" in seinen Vize, prüfe die Ergebnisse des Berichts jedoch "sorgfältig".
Schach-WM: "Nepo" verteidigt Führung im achten Spiel
Jan Nepomnjaschtschi hat in der achten Partie der Schach-WM in Astana seine Führung erfolgreich verteidigt. Der Russe trennte sich am Donnerstag mit einem Remis vom Chinesen Ding Liren und führt weiterhin mit einem Punkt. 4,5 zu 3,5 steht es nun zu Gunsten des 32-Jährigen.
Pariser Staatsanwaltschaft fordert lebenslänglich für Anschlag auf Synagoge 1980
Mehr als vier Jahrzehnte nach einem Anschlag auf eine Pariser Synagoge mit vier Todesopfern hat die Staatsanwaltschaft lebenslängliche Haft für den mutmaßlichen Täter gefordert. Der 69-jährige Hassan Diab, ein Kanadier mit libanesischen Wurzeln, sei "ohne jeden Zweifel" für den "grausamen Anschlag" verantwortlich, betonte die Antiterror-Staatsanwaltschaft am Donnerstag in ihrem mehrstündigen Plädoyer.
Aiwanger fordert Entnahme von in Bayern gesichtetem Bären bei weiteren Vorfällen
Nach dem Fund von einem Bären getöteter Schafe in den bayerischen Alpen hat Bayerns stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) eine Entnahme des Bären gefordert, sobald es zu weiteren Vorfällen komme. "Wir dürfen den Bären nicht als Kuscheltier sehen", sagte der als bayerischer Wirtschaftsminister auch für den Tourismus verantwortliche Aiwanger am Donnerstag dem "Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt". "Natürlich gehen von Bären besondere Gefahren für Tiere und Menschen aus."
Musk plant nach Starship-Explosion in einigen Monaten nächsten Testflug
Nach der Explosion der Starship-Riesenrakete seines Raumfahrtunternehmens SpaceX bei ihrem ersten Testflug plant Technologie-Milliardär Elon Musk bereits in den kommenden Monaten einen weiteren Versuch. "Glückwunsch an das SpaceX-Team für einen aufregenden Teststart von Starship!", schrieb Musk am Donnerstag im Onlinedienst Twitter. "Wir haben für den nächsten Teststart in einigen Monaten viel gelernt."
Foodwatch begrüßt Unionsinitiative gegen versteckte Preiserhöhungen
Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat eine Initiative der Unionsfraktion gegen versteckte Preiserhöhungen begrüßt. Mit der Methode "gleicher Preis, weniger Inhalt" würden Lebensmittelfirmen ihre Kunden und Kundinnen abzocken, kritisierte Laura Knauf von Foodwatch am Donnerstag. Sie nannte es "schön", dass die Union das Thema auf die Agenda setze. "Die Bundesregierung schläft hier total."
Starship-Riesenrakete von SpaceX explodiert bei erstem Testflug
Die Starship-Riesenrakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX ist bei ihrem erstem Testflug explodiert. Die größte und leistungsstärkste jemals gebaute Rakete hob am Donnerstag zwar wie geplant am SpaceX-Weltraumbahnhof Starbase in Boca Chica im US-Bundesstaat Texas ab. Etwas über drei Minuten nach dem Start detonierte die unbemannte Rakete aber, wie Live-Aufnahmen zeigten. Zu diesem Zeitpunkt hätte sich die erste Antriebsstufe namens Super Heavy von der Starship-Raumfähre lösen sollen.
Ägyptische Soldaten aus dem Sudan evakuiert
Mehr als 170 ägyptische Soldaten sind aus dem umkämpften Sudan evakuiert worden. Die 177 Soldaten seien in ägyptischen Militärmaschinen in ihr Heimatland ausgeflogen worden, teilte die sudanesische Armee in der Nacht zum Donnerstag mit.
Totschlagsprozess um vor zehn Jahren in Hamburg verschwundene Frau begonnen
Vor dem Hamburger Landgericht hat ein Prozess um einen Kriminalfall begonnen, der Ermittler und Justiz bereits seit rund zehn Jahren beschäftigt. Ein 43-Jähriger muss sich seit Donnerstag wegen Totschlags verantworten, weil er mutmaßlich bereits vor langer Zeit seine Geliebte erwürgt haben soll. Die Frau wurde im März 2013 als vermisst gemeldet und war zehn Jahre lang verschollen. Erst im Januar dieses Jahres wurden ihre Überreste in einem Hamburger Kanal entdeckt.
Fast 100.000 Reisende am Donnerstag von Warnstreiks auf Flughäfen betroffen
Mehrere zehntausend Reisende sind am Donnerstag wegen der Warnstreiks des Sicherheitspersonals auf mehreren Flughäfen am Boden geblieben. Am Flughafen Hamburg waren am Donnerstag rund 38.000 Passagiere von Flugausfällen betroffen, in Köln/Bonn rund 28.000 und in Düsseldorf rund 27.000, wie die Betreiber mitteilten. Die Streiks gehen am Freitag weiter - dann streiken auch die Sicherheitskräfte auf den Flughäfen Stuttgart und Baden-Baden/Karlsruhe.
EU-Parlament fordert Freilassung von russischem Oppositionspolitiker Kara-Mursa
Das EU-Parlament hat die Verurteilung des russischen Oppositionspolitikers Wladimir Kara-Mursa zu 25 Jahren Straflager als "politisch motiviert" verurteilt und seine Freilassung gefordert. Die Abgeordneten forderten am Donnerstag mit großer Mehrheit außerdem die Freilassung des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny und drückten ihre Sorge wegen der "raschen Verschlechterung" des Gesundheitszustands der beiden Männer in russischer Haft aus.
Autoindustrie: Ausbaugeschwindigkeit von Ladepunkten für E-Autos zu langsam
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hält die Ausbaugeschwindigkeit der Ladepunkte für E-Autos für viel zu langsam. "Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist eine der drängendsten Infrastrukturaufgaben für Deutschland, wurde aber bisher zu sehr vernachlässigt", erklärte VDA-Präsidentin Hildegard Müller am Donnerstag. Um das im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung festgehaltene Ziel von einer Million Ladepunkten bis 2030 einzuhalten, müsste die Ausbaugeschwindigkeit demnach vervierfacht werden.
Chinesischer Batteriehersteller CATL versechsfacht Gewinn im ersten Quartal
Der chinesische Hersteller von Batterien für Elektrofahrzeuge, CATL, hat in den ersten drei Monaten des Jahres seinen Gewinn versechsfacht. Im ersten Quartal betrug der Nettogewinn 9,8 Milliarden Yuan (1,3 Milliarden Euro) - verglichen mit 1,5 Milliarden Yuan im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. CATL ist der weltweit wichtigste Batterienhersteller und beliefert eine Vielzahl an Autobauern, von BMW und Volkswagen bis Tesla und Toyota.
ATP-Turnier in München: Zverev schon gescheitert
Geburtstagkind Alexander Zverev ist beim ATP-Turnier in München wie im Vorjahr in seinem Auftaktmatch gescheitert. Der seit Donnerstag 26 Jahre alte Hamburger unterlag bei Temperaturen um acht Grad dem Australier Christopher O'Connell im Achtelfinale 6:7 (2:7), 4:6. Damit ist kein Deutscher mehr in der Einzelkonkurrenz vertreten.
Kabelbrand auf Tagebaugelände in Sachsen - Ursache unklar
Innerhalb weniger Tag ist es im sächsischen Braunkohletagebau Vereinigtes Schleenhain bei Leipzig erneut zu einem Vorfall gekommen. Wie die Polizei in Leipzig am Donnerstag mitteilte, brannten am Mittwochmorgen in einem Tunnel auf dem Tagebaugelände mehrere Kabel. Das Feuer brach demnach an einem Förderband auf zwei verschiedenen Ebenen aus. Die Ursache war zunächst unklar.
Spanisches Parlament revidiert umstrittenes Sexual-Strafgesetz
Mit den Stimmen der regierenden Sozialisten und der konservativen Opposition hat das spanische Parlament ein Sexual-Strafgesetz revidiert, das als ungeplanter Nebeneffekt zur Freilassung verurteilter Sexualstraftäter geführt hatte. Die Änderungen an dem Gesetz wurden am Donnerstag mit großer Mehrheit verabschiedet.
Kontroverse Debatte um Untersuchungsausschuss zu Warburg-Affäre und Scholz
Die Union will einen Untersuchungsausschuss im Bundestag zur Steueraffäre um die Hamburger Warburg-Bank - und hat dabei vor allem die Rolle von Kanzler Olaf Scholz (SPD) im Visier, der damals Hamburger Bürgermeister war. Die SPD sowie die Koalitionspartner FDP und Grüne sehen darin vor allem ein politisches Manöver der größten Oppositionsfraktion.
Stoltenberg kündigt in Kiew Diskussion über Nato-Beitritt bei Gipfel im Juli an
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat der Ukraine bei einem überraschenden Besuch in Kiew Gespräche über einen Beitritt zum Militärbündnis auf dem anstehenden Bündnisgipfel im Juli in Aussicht gestellt. "Die Zukunft der Ukraine ist in der euro-atlantischen Familie, die Zukunft der Ukraine ist in der Nato, alle Verbündeten sind sich da einig", sagte Stoltenberg am Donnerstag. Moskau bezeichnete einen möglichen Nato-Beitritt der Ukraine unterdessen als "ernste Gefahr" für Russland.
Bild von Schwangerer aus Mariupol ist Pressefoto des Jahres
Eine hochschwangere verletzte Frau, die sich auf einer Trage liegend den Bauch hält, während Männer sie an von Raketeneinschlägen zerstörten Gebäuden vorbeitragen: Dieses längst weltberühmte Foto aus den ersten Tagen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ist am Donnerstag zum Pressefoto des Jahres gekürt worden. Das Bild, das der ukrainische Fotograf Evgeniy Maloletka für die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) nach einem Angriff auf eine Geburtsstation im ukrainischen Mariupol aufnahm, fange "die Absurdität und den Schrecken des Krieges ein", erklärte die Jury des World-Press-Photo-Wettbewerbs zur Begründung.
Pistorius: Bemühungen um Evakuierungsaktion für Ausländer im Sudan gehen weiter
Die Bundesregierung plant ebenso wie weitere Staaten einen neuen Anlauf, um Deutsche sowie und andere Ausländerinnen und Ausländer vor den Kämpfen in Sudan in Sicherheit zu bringen. "Es geht darum, jetzt schnell einen Weg zu finden, wie wir die Menschen rausholen", sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) dem TV-Sender Welt. Die Bundesregierung steht demnach mit beiden Konfliktparteien in dem afrikanischen Land in Kontakt.
Kiesewetter fordert mehr und schnellere Waffenlieferungen an die Ukraine
Der CDU-Verteidigungspolitiker Roderich Kiesewetter hat die Ukraine-Unterstützerländer zu einem Strategiewechsel hin zu mehr Waffenlieferungen aufgerufen. "Bislang krankt die Strategie bei den Waffenlieferungen daran, dass zu wenig und zu langsam geliefert wird", sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) am Donnerstag. Die Ukraine könne sich zwar verteidigen, größere Gebietsbefreiungen seien so aber nicht möglich. Das Land werde "in einen langwierigen Abnutzungskrieg gezwungen".
Macron kündigt höhere Lehrergehälter an
Nach der Rente will Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nun auch die Schulen reformieren. Die im europäischen Vergleich sehr niedrig bezahlten Lehrerinnen und Lehrer des Landes sollten künftig zwischen 100 und 230 Euro monatlich mehr erhalten, kündigte Macron bei einem Schulbesuch im südfranzösischen Ganges an.
Diebesbande aus Sachsen-Anhalt soll Container auf Güterzügen ausgeräumt haben
Staatsanwaltschaft und Bundespolizei in Sachsen-Anhalt ermitteln gegen eine mutmaßliche Diebesbande, die Container auf Güterzügen aufgebrochen haben soll. Die vier Tatverdächtigen im Alter zwischen 28 und 35 Jahren sollen die gestohlenen Waren anschließend verkauft oder selbst behalten haben, wie die Bundespolizei in Magdeburg am Donnerstag mitteilte. Der Gesamtschaden beläuft sich demnach auf mindestens 160.000 Euro.
Landgericht Braunschweig sieht sich nicht für Maddie-Verdächtigen zuständig
Das Landgericht Braunschweig hat sich in einem Verfahren gegen den deutschen Verdächtigen im Fall Maddie wegen weiterer Sexualverbrechen für nicht zuständig erklärt. Nach eigenen Angaben vom Donnerstag geht es davon aus, dass der für die Wahl des Gerichtsstandorts maßgebliche letzte Wohnsitz des Beschuldigten Christian B. vor einer früheren Flucht ins Ausland nicht in seinem Bezirk lag - sondern in Sachsen-Anhalt. Es sei für die Bearbeitung daher nicht zuständig.