Letzte Nachrichten
Erdogan ruft bei Telefonat mit Putin zu "gerechtem Frieden" in der Ukraine auf
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat in einem Telefonat mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin zu einem "gerechten Frieden" in der Ukraine aufgerufen. Damit sollten weitere Verluste an Menschenleben und Zerstörung verhindert werden, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung der türkischen Präsidentschaft.
Fortuna siegt - Regensburger Sorgen immer größer
Fortuna Düsseldorf ist zumindest vorerst etwas näher an die Aufstiegsränge der 2. Fußball-Bundesliga herangerückt. Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune gewann nach einem Blitzstart 3:1 (2:0) gegen Eintracht Braunschweig und verkürzte den Rückstand auf den Tabellendritten 1. FC Heidenheim auf fünf Zähler. Die Top 4 der Liga ist allerdings erst am Wochenende im Einsatz.
Baerbock weist Kritik an westlicher Unterstützung für Ukraine zurück
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat am ersten Jahrestag des russischen Angriffs gegen die Ukraine Kritik an der westlichen Hilfe für Kiew entschieden zurückgewiesen. "Wir können nicht tatenlos zusehen", sagte Baerbock am Freitag bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York.
Scholz: G7-Gruppe sagt Ukraine unbefristete Unterstützung zu
Die Gruppe der sieben großen westlichen Industriestaaten hat der Ukraine zum Jahrestag des russischen Angriffs weitere unbefristete Unterstützung zugesagt. Bei einem Video-Gipfel hätten die Staats- und Regierungschefs der G7-Gruppe dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj "versichert, dass wir die Ukraine unterstützen werden, solange das nötig ist", sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Freitag nach den Beratungen.
Bundeskanzler Scholz beginnt Besuch in Indien
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) trifft am Samstag zu seinem ersten Besuch seit Amtsantritt in Indien ein. Er wird von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation in die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt begleitet. In der Hauptstadt Neu Delhi ist am Mittag (Ortszeit, 07.15 Uhr MEZ) ein Treffen mit Premierminister Narendra Modi geplant, nach dem beide vor die Presse treten. Am Sonntag reist Scholz in das südindische Bangalore, wo unter anderem der Besuch einer Niederlassung des deutschen Softwareherstellers SAP auf dem Programm steht.
Ärzte ohne Grenzen: Behörden in Italien setzen Rettungsschiff "Geo Barents" fest
Die italienischen Behörden haben laut Ärzte ohne Grenzen ein von der Hilfsorganisation betriebenes Rettungsschiff für Flüchtlinge festgesetzt. Aus Sicht der Behörden habe das Schiff gegen neue staatliche Vorschriften für Rettungseinsätze im Mittelmeer verstoßen, teilte die Organisation am Freitag mit. Die "Geo Barents" sei am Donnerstag für 20 Tage in einem sizilianischen Hafen festgesetzt worden, sagte Sprecher Maurizio Debanne. Die Organisation müsse zudem eine Geldstrafe zwischen 2000 und 10.000 Euro zahlen.
Selenskyj begrüßt chinesischen Vorstoß zur Beilegung des Ukraine-Kriegs
Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Pekings Vorlage eines Positionspapiers zum Ukraine-Krieg begrüßt. "China hat begonnen, über die Ukraine zu sprechen, und das ist nicht schlecht", sagte Selenskyj am Freitag bei einer Pressekonferenz anlässlich des Jahrestags der russischen Invasion in Kiew. "Es wirkt auf mich, als ob es Respekt für unsere territoriale Integrität" sowie "Sicherheitsbelange" gebe, ergänzte er.
Formel-1-Tests: Mercedes mit Problemen - Zhou vorne
Für Mercedes ist der zweite Testtag vor der neuen Formel-1-Saison höchst unerfreulich verlaufen. Rekordweltmeister Lewis Hamilton und George Russell (beide Großbritannien) konnten das Tempo der Spitzengruppe um den Tagesbesten Zhou Guanyu (China/Alfa Romeo) nicht mitgehen - zudem bereiten technische Probleme am neuen Boliden Sorge. Wegen eines Hydraulik-Defekts musste Russell den Mercedes W14 knapp 90 Minuten vor dem Ende abstellen.
Schweigeminute in UN-Sicherheitsrat an Jahrestag des Ukraine-Kriegs
Am ersten Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat der UN-Sicherheitsrat eine Schweigeminute in Erinnerung an die Opfer abgehalten. Die Teilnehmer einer Sitzung zum Ukraine-Krieg in New York, unter ihnen Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne), erhoben sich am Freitag von ihren Sitzen.
Deutschland erhöht Zahl zugesagter Leopard-2-Panzer für Ukraine von 14 auf 18
Deutschland hat der Ukraine die Lieferung von vier weiteren modernen Leopard-2-Kampfpanzern aus Beständen der Bundeswehr zugesagt. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) entschied nach Angaben seines Ministeriums vom Freitag, die Gesamtzahl der geplanten Lieferungen von 14 auf 18 Panzer des Typs Leopard 2 A6 zu erhöhen. Damit sei Deutschland zusammen mit den Partnerländern Portugal und Schweden in der Lage, der Ukraine ein gesamtes Panzerbataillon zur Verfügung zu stellen.
Spitzen von Staat und Regierung sagen Ukraine weitere deutsche Hilfe zu
Am Jahrestag des russischen Angriffs haben die Spitzen von Staat und Regierung in Deutschland der Ukraine weitere Unterstützung zugesagt. "Auf Deutschland ist Verlass", sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Freitag bei einer Veranstaltung zum Jahrestag in Schloss Bellevue. Dies gelte für wirtschaftliche, finanzielle und auch militärische Hilfe, betonte er. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte, Deutschland stehe "fest an der Seite der Ukraine - heute und in Zukunft".
Wegner: Entscheidung über Koalitionsbildung in Berlin soll nächste Woche fallen
Die Berliner Parteien wollen in der kommenden Woche bekanntgeben, welche Regierungskoalition sie anstreben. "In der nächsten Woche wollen wir zu einer Entscheidung für eine stabile Regierung kommen", teilte CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner am Freitag nach einem dritten Sondierungsgespräch mit der SPD mit.
Medien: DFB plant 1000. Länderspiel gegen Ukraine
Ein Jubiläumsspiel für den Frieden: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) möchte das 1000. Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft im Juni offenbar gegen die Ukraine austragen. Das berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Allerdings seien bis zur endgültigen Ansetzung noch einige Details zu klären.
Moldau weist "direkte Bedrohung" Transnistriens durch die Ukraine zurück
Die Regierung in Moldau hat russische Vorwürfe zurückgewiesen, dass die Ukraine eine Invasion in die von Moskau unterstützte, abtrünnige Region Transnistrien vorbereite. "Das Verteidigungsministerium überwacht alle Ereignisse, Vorkommnisse und Veränderungen in der Region", teilte das moldauische Ministerium in Chisinau am Freitag mit. "Aktuell gibt es keine direkte Bedrohung der militärischen Sicherheit" von Transnistrien. Moldau forderte die Bürger auf, "Ruhe zu bewahren und sich nur aus offiziellen Quellen zu informieren". Das Verteidigungsministerium fügte hinzu: "Die verbreiteten Falschinformationen haben das Ziel, Panik und Konfusion zu verbreiten."
Stadt Frankfurt und Main und Land Hessen wollen Roger-Waters-Konzert absagen
Nach wochenlangen Debatten wollen die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen ein Konzert des Pink-Floyd-Mitgründers Roger Waters in der Festhalle der Mainmetropole im Mai absagen. Die Geschäftsführung der Messe erhalte eine entsprechende Anweisung per Gesellschafterbeschluss, teilte die Stadt Frankfurt am Freitag nach einem Magistratsbeschluss mit. Die Messe solle den Vertrag "unverzüglich aus wichtigem Grund außerordentlich" kündigen.
Frankreich will Schienenverkehr bis 2040 massiv ausbauen
Frankreich will den Bahnverkehr massiv ausbauen und insbesondere Vorstädte von Metropolen besser an das Schienennetz anbinden. Bis 2040 sollen 100 Milliarden Euro dafür investiert werden, kündigte Premierministerin Elisabeth Borne am Freitag in Paris an. "Der Staat wird sich an der Seite der SNCF, der Europäischen Union und der Kommunen engagieren", sagte Borne.
Post-Managerin wirbt in Brief an Beschäftigte um Zustimmung zu Angebot
Im Tarifstreit bei der Deutschen Post wirbt das Unternehmen per Brief an alle Beschäftigten für das Angebot der Geschäftsführung. Es handle sich um "das beste Angebot in der Geschichte" des Unternehmens und bedeute "dauerhaft deutlich mehr Geld" besonders für die unteren Einkommensgruppen, schrieb die für das deutsche Brief- und Paketgeschäft zuständige Managerin Nikola Hagleitner. Der Brief lag AFP am Freitag vor.
Lauterbach will Pflegebeitrag ab Juli offenbar um 0,35 Prozentpunkte erhöhen
Angesichts der schwierigen Finanzlage in der Pflegeversicherung will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) den Beitragssatz für Versicherte zum 1. Juli offenbar um 0,35 Prozentpunkte erhöhen. Das geht nach Informationen mehrerer Medien vom Freitag aus einem Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums hervor. Kinderlose sollen demnach stärker zur Kasse gebeten werden. Ab 2024 soll derweil die finanzielle Unterstützung für pflegende Angehörige steigen.
Audi plant E-Auto-Fabrik in den USA - wahrscheinlich zusammen mit VW
Der Autohersteller Audi plant den Bau einer Fabrik für Elektroautos in den USA, um von den dortigen staatlichen Subventionen zu profitieren. "Mit dem Inflation Reduction Act der amerikanischen Regierung ist der Bau eines US-Werks für Elektroautos natürlich hochattraktiv geworden", sagte Audi-Chef Markus Duesmann der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".
Kombiniererin Armbruster holt WM-Silber
Kombiniererin Nathalie Armbruster hat bei der Nordischen Ski-WM im slowenischen Planica Silber im Einzel gewonnen. Die 17 Jahre alte Schülerin musste sich am Freitag lediglich der norwegischen Titelverteidigerin Gyda Westvold Hansen geschlagen geben. Bronze ging an Haruka Kasai aus Japan.
Grüne und SPD dringen auf Umsetzung der Kindergrundsicherung
Im Koalitionsstreit um die Haushaltsaufstellung für 2024 pochen Politikerinnen von Grünen und SPD auf eine Umsetzung der Kindergrundsicherung. Diese sei ein "prioritäres Vorhaben", das im Haushalt Vorrang haben müsse, sagte Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Freitag. Juso-Chefin Jessica Rosenthal stellte in diesem Zusammenhang die Schuldenbremse in Frage. FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai wiederum wandte sich energisch gegen Vorschläge für Steuererhöhungen.
Anhaltende Trockenheit in Frankreich lässt frühe und schlimme Waldbrände befürchten
Wegen der langen Trockenheit in Frankreich drohen im Südwesten des Landes in diesem Jahr besonders frühe und schlimme Waldbrände. "Die Feuer könnten intensiver sein, weil sie mehr Nahrung bekommen", sagte Stéphane Clerc vom Département Pyrénées-Orientales am Freitag mit Blick auf die vielen vertrockneten Bäume und Büsche. Selbst Eichen, Olivenbäume und Aleppo-Kiefern, die als besonders resistent gegen Dürre gelten, stürben mitten im Winter ab, sagte er.
Selenskyj zeigt sich ein Jahr nach Kriegsbeginn siegesgewiss
Solidaritätsbekundungen der Verbündeten, Siegesgewissheit in Kiew und neue Drohungen aus Moskau: Ein Jahr nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs hat die Ukraine weitere Rückendeckung ihrer Partner und neue militärische Unterstützung erhalten. Während Moskau einen Vormarsch in der Ukraine bis zur polnischen Grenze androhte, nahm Kiew eine erste Lieferung von Lepoard-2-Panzern aus Polen in Empfang. Die USA verschärften zum Jahrestag des Kriegsbeginns ihre Sanktionen gegen Moskau.
Nagelsmann gelobt Besserung
Trainer Julian Nagelsmann von Bayern München gelobt nach seiner verbalen Entgleisung Besserung. "Emotionen gehören dazu, aber sowas nicht, das sollte man nicht sagen", betonte der Coach am Freitag: "Ich muss mich in gewissen Situationen zügeln und meine Emotionen in andere Bahnen lenken." Es sei sein Ziel, bis Saisonende keine weitere Gelbe Karte zu sehen, um einer Sperre zu entgehen.
Verivox: Energie für Haushalte ein Jahr nach Kriegsbeginn zwölf Prozent teurer
Ein Jahr nach Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine liegen die Energiekosten für Privathaushalte in Deutschland einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox zufolge rund zwölf Prozent über Vorkriegsniveau. Einem Musterhaushalt entstünden so über das Jahr gesehen Mehrkosten von rund 680 Euro, wie Verivox am Freitag mitteilte. Der Preissprung ist bei Gas mit 19 Prozent besonders hoch.
Prozess gegen Mutter wegen Totschlags an Säugling an Kölner Landgericht begonnen
Weil sie ihr viereinhalb Monate altes Kind getötet haben soll, muss sich eine 31-Jährige seit Freitag vor dem Kölner Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau Totschlag vor. Zum Auftakt wurde die Anklage verlesen. Die Öffentlichkeit wurde zunächst ausgeschlossen.
Medien: Polen gibt erste Lieferung von Leopard-2-Panzern an Ukraine bekannt
Polen hat einem Medienbericht zufolge die ersten Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 an die Ukraine geliefert. "Ministerpräsident Mateusz Morawiecki wird am Freitag in Kiew bekanntgeben, dass Polen bereits die ersten Leopard-Panzer an die Ukraine geliefert hat", meldete die staatliche Nachrichtenagentur PAP am Freitag unter Berufung auf Regierungskreise.
"Auf Deutschland ist Verlass": Steinmeier sagt Ukraine kraftvolle Unterstützung zu
Am Jahrestag des russischen Angriffs hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor einem Nachlassen der Unterstützung für die Ukraine gewarnt. Der russische Präsident Wladimir Putin setze darauf, "dass die Verbündeten der Ukraine irgendwann müde werden, dass wir abstumpfen und wegschauen", sagte Steinmeier am Freitag im Berliner Schloss Bellevue. "Diesen Gefallen werden wir Putin nicht tun." Der Ukraine sagte Steinmeier dauerhafte Unterstützung zu: "Auf Deutschland ist Verlass."
Europa League: Freiburg zieht das große Los
Der SC Freiburg hat das große Los gezogen: Die Breisgauer treffen im Achtelfinale der Europa League auf den italienischen Rekordmeister Juventus Turin. Union Berlin bekommt es mit Union Saint Gilloise zu tun. Gegen die Belgier mussten die Berliner bereits in der Gruppenphase antreten. Bayer Leverkusen trifft auf Ferencvaros Budapest. Das ergab die Auslosung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Freitag in Nyon.
Drei Rehe schwimmen aus Angst vor Hund durch Rhein nach Mainz
Auf der Flucht vor einem Hund sind drei Rehe in den Rhein zwischen Wiesbaden und Mainz gesprungen und durch den Fluss geschwommen. Die Tiere wurden von dem Hund auf der hessischen Rheinseite in den Fluss gehetzt, wie die Polizei in Mainz am späten Donnerstag mitteilte. Mindestens ein Reh wurde gebissen.
Zwei pakistanische Brüder aus Guantanamo entlassen und zurück in der Heimat
Zwei Brüder aus Pakistan sind aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo in Kuba entlassen worden. Abdul und Mohammed Rabbani seien entlassen und in ihre Heimat zurückgebracht worden, teilte das Pentagon am Donnerstag in Washington mit. Beide Brüder waren demnach 2002 in Pakistan festgenommen und 2004 nach nach Guantanamo gebracht worden.
Ukraine-Krieg: IOC begrüßt UN-Resolution
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) begrüßt die Aufforderung der UN-Vollversammlung an Russland, mit seinen Truppen aus der Ukraine abzuziehen. Wie die Ringe-Organisation am Freitag weiter mitteilte, sei man "bereit, die Unterstützung für die diplomatischen Bemühungen um einen dauerhaften Frieden nicht nur fortzusetzen, sondern zu verdoppeln".