Letzte Nachrichten
Siebenjährige in Ulm offenbar von ihrem Vater getötet
In Ulm ist ein siebenjähriges Mädchen getötet worden - offenbar von seinem Vater. Der Mann habe sich selbst über den Polizei-Notruf gemeldet, teilte am Montagabend die Polizei der baden-württembergischen Stadt mit. Der 40-Jährige habe angegeben, seine sieben Jahre alte Tochter im Bereich eines Schulzentrums getötet zu haben. Er befinde sich noch am Tatort.
Iran plant härtere Strafen für Gewalt gegen Frauen
Der Iran will die Strafen für Gewalt gegen Frauen verschärfen. Dafür verabschiedete das Parlament die Grundzüge eines entsprechenden Gesetzentwurfs mit dem Titel "Verhinderung von Schaden für Frauen und Verbesserung ihrer Sicherheit vor Fehlverhalten", wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete. Der Text könnte in den kommenden Monaten als Gesetz verabschiedet werden, er kann allerdings noch geändert werden.
Netanjahu will "Ruhe und Sicherheit" in Israel wiederherstellen
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will nach den jüngsten Spannungen im Nahen Osten "an allen Fronten" handeln, um seinem Land wieder "Ruhe und Sicherheit" zu geben. "Wir werden nicht zulassen, dass sich die terroristische Hamas im Libanon etabliert", sagte Netanjahu am Montagabend. Israel war am Donnerstag heftigem Raketenbeschuss aus dem Süden des Libanon und aus dem Gazastreifen ausgesetzt, wofür das Land die radikalislamische Palästinenserbewegung Hamas verantwortlich machte.
US-Regierung zieht in Streit um Abtreibungspille vor Berufungsgericht
Im Streit um die Zukunft der Abtreibungspille Mifepriston in den USA ist die Regierung in Washington vor ein Bundesberufungsgericht gezogen. Die von einem Bundesrichter in Texas verfügte Aufhebung der vor mehr als 20 Jahren erteilten Zulassung für die Abtreibungspille müsse ausgesetzt werden, heißt es in dem am Montag eingereichten Schriftstück des US-Justizministeriums. Bis in der Sache endgültig entschieden sei, müsse der Zugang zur Abtreibungspille überall in den USA möglich sein.
Pentagon: Veröffentlichung geheimer US-Dokumente "sehr hohes" Sicherheitsrisiko
Die Veröffentlichung geheimer US-Dokumente im Internet hat die Regierung in Washington alarmiert. Dass die Dokumente online zirkulierten, sei "ein sehr hohes Risiko für die nationale Sicherheit", sagte am Montag ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums. Nach Angaben der "New York Times" enthalten die Unterlagen unter anderem Informationen zu Plänen der USA und der Nato zur Unterstützung einer ukrainischen Militäroffensive im Frühjahr gegen Russland.
Vier Tote bei Schusswaffenangriff in einer Bank in US-Stadt Louisville
Bei einem Schusswaffenangriff in einer Bank in der Stadt Louisville im US-Bundesstaat Kentucky sind am Montag vier Menschen getötet worden. Mindestens acht weitere Menschen wurden verletzt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der mutmaßliche Schütze sei zudem ebenfalls tot.
Basketball: München sichert sich Play-off-Ticket
Bayern München hat die Siegesserie in der Basketball Bundesliga (BBL) fortgesetzt und sich damit vorzeitig die Teilnahme an den Play-offs gesichert. Die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri gewann am Ostermontag bei den Würzburg Baskets mit 67:49 (40:21) und feierte damit den siebten Liga-Erfolg nacheinander.
Ausschreitungen am 25. Jahrestag von Karfreitagsabkommen in Nordirland
Ohne große Zeremonien - aber mit vereinzelten Ausschreitungen - ist in Nordirland der 25. Jahrestag des Karfreitagsabkommens begangen worden, der den drei Jahrzehnte dauernden Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten in der britischen Provinz beendete. Zu Ausschreitungen kam es am Montag in Londonderry, die Polizei wurde dabei nach eigenen Angaben von maskierten Jugendlichen unter anderem mit Brandbomben angegriffen. Es habe aber keine Verletzten gegeben.
DEL: Ingolstadt im Finale - München vergibt ersten Matchball
Der ERC Ingolstadt greift in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nach seinem zweiten Titel. Der Meister von 2014 gewann das sechste Play-off-Halbfinale bei den Adlern Mannheim mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) und entschied die spannende Serie mit 4:2 für sich.
DEL: München vergibt ersten Matchball
Hauptrundensieger Red Bull München hat seinen ersten Matchball zum Einzug ins Play-off-Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vergeben. Die Mannschaft von Trainer Don Jackson unterlag in Spiel sechs der packenden Halbfinalserie bei den Grizzlys Wolfsburg mit 2:3 (0:1, 1:2, 1:0), damit kommt es am Mittwoch in München zum entscheidenden Duell.
Fünf Menschen durch Schüsse in US-Stadt Louisville getötet
In der Stadt Louisville im US-Bundesstaat Kentucky sind am Montag fünf Menschen durch Schüsse in einer Bank getötet worden. Mindestens sechs weitere Menschen wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht, wie ein Polizeisprecher sagte. Unter den Verletzten sei ein Polizist. Der Schütze sei tot, schrieb die Polizei im Onlinedienst Twitter. Zuvor hatte sie mitgeteilt, dass er "neutralisiert" worden sei. "Es besteht derzeit keine aktive Gefahr für die Öffentlichkeit", sagte der Polizeisprecher.
Von Moskau eingesetzter Regionalchef von Donezk vermeldet Besuch von Bachmut
Der von Russland eingesetzte Chef der besetzten Donezk-Region im Osten der Ukraine hat nach eigenen Angaben das Zentrum der heftig umkämpften Stadt Bachmut besucht. Denis Puschilin veröffentlichte am Montag im Online-Dienst Telegram ein entsprechendes Video, das offenbar erhebliche russische Geländegewinne suggerieren soll.
Gesundheitszustand von Italiens Ex-Regierungschef Berlusconi bessert sich
Der Gesundheitszustand des an Leukämie erkrankten früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi hat sich nach Angaben seiner Ärzte verbessert. Die vergangenen 48 Stunden hätten eine "fortschreitende und stabile Verbesserung der überwachten Organfunktionen" gezeigt, teilten die Mediziner am Montag mit. Die Behandlung zeige die "erwarteten Ergebnisse", die Ärzte sprachen von "vorsichtigem Optimismus". Der 86-Jährige bleibe auf der Intensivstation.
Scharfe Kritik an Vorpreschen Heils bei Mindestlohn-Erhöhung
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat für das kommende Jahr eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns in Aussicht gestellt - und mit seinem Vorpreschen scharfe Kritik der Arbeitgeber, aber auch vom Koalitionspartner FDP auf sich gezogen. Heil sagte der "Bild am Sonntag": "Arbeit muss sich lohnen. Deshalb wird es zum nächsten Januar eine weitere Mindestlohnerhöhung geben."
Euro Hockey League: Düsseldorferinnen holen Platz drei
Die deutschen Meisterinnen vom Düsseldorfer HC haben in der Euro Hockey League einen erfolgreichen Abschluss gefeiert und das Final8-Turnier auf Platz drei beendet. Der Bundesligist setzte sich am Montag im niederländischen Amstelveen gegen Sanse Complutense aus Spanien mit 3:0 (0:0) durch, die Treffer erzielten die argentinische Vize-Weltmeisterin Agustina Albertario (36., 58.) und Sara Strauss (54.).
Betrunkene bedroht Pizzaboten mit Waffe - Spezialkräfte stürmen Berliner Wohnung
Eine stark betrunkene Berlinerin hat einen Pizzaboten an ihrer Wohnungstür mit einer Schusswaffe bedroht und damit einen Einsatz von Spezialkräften ausgelöst. Nach Angaben der Polizei vom Montag ließ sich die 57-Jährige am Sonntag gegen 22 Uhr von diesem ein Abendessen zu ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Tempelhof liefern, hielt dem 38-jährigen Lieferanten dabei aber nach dessen Aussage eine Pistole vor. Der Mann flüchtete und alarmierte die Polizei.
Linienrichter versetzt Liverpools Robertson Ellbogenschlag
Ein Schlag ins Gesicht mit einem Nachspiel: Verteidiger Andy Robertson vom englischen Fußball-Topklub FC Liverpool ist vom Schiedsrichter-Assistenten Constantine Hatzidakis kurz nach dem Halbzeitpfiff des Premier-League-Spiels gegen den FC Arsenal (2:2) mit dem Ellenbogen absichtlich im Gesicht getroffen worden.
Struff gewinnt Auftaktmatch in Monte Carlo
Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff hat nach der überstandenen Qualifikation beim ATP-Masters in Monte Carlo auch sein Auftaktmatch gewonnen. Der 32-Jährige aus Warstein setzte sich gegen den Spanier Albert Ramos Vinolas 6:4 und 6:3 durch und zeigt weiter aufsteigende Form. Struff nutzte seinen dritten Matchball. In der zweiten Runde trifft er auf Andy Murray (Großbritannien) oder Alex de Minaur (Australien).
Angespannte Sicherheitslage in Israel während der Ostertage
An den Ostertagen ist in Israel und den Palästinensergebieten die Sicherheitslage höchst angespannt gewesen. Die israelische Armee startete am Montag einen neuen Militäreinsatz im besetzten Westjordanland, bei dem mindestens ein Palästinenser getötet wurde. Nach Anschlägen vom Freitag mit drei Todesopfern wurden überall die Polizeikräfte verstärkt. Die wütenden Proteste gegen die umstrittene Justizreform von Regierungschef Benjamin Netanjahu dauerten derweil an.
China übt bei Manöver vor Taiwan Abriegelung und Angriffe auf "Schlüsselziele"
China hat mit einem dreitägigen Manöver vor Taiwan seine militärische Macht demonstriert: Die Militärübungen, bei denen unter anderem die Abriegelung der Insel und Angriffe auf dort gelegene "Schlüsselziele" geübt wurden, seien "erfolgreich abgeschlossen" worden, erklärte das territoriale Kommando Ost der chinesischen Volksbefreiungsarmee am Montag. Peking bekräftigte zudem, dass eine Unabhängigkeit Taiwans aus Pekings Sicht unvereinbar mit Frieden sei. Die US-Marine ließ unterdessen rund 1300 Kilometer von Taiwan entfernt einen Zerstörer nahe von China beanspruchter Inseln passieren.
Habeck hält Atomausstieg für unumkehrbar
Der bevorstehende Atomausstieg in Deutschland ist nach Aussage von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nicht rückgängig zu machen. Es gebe auch kein Interesse von deutschen Betreibern für Akw-Neubauten, sagte Habeck den Funke-Zeitungen (Dienstagsausgaben). Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Energieversorgung nach dem Atomausstieg gesichert werden kann. Die FDP-Fraktion forderte, die letzten drei Akw bis 2024 betriebsbereit zu halten. Auch CDU-Chef Friedrich Merz kritisierte den bevorstehenden endgültigen Atomausstieg.
Siebenjähriger in Hamburg von Linienbus erfasst und getötet
In Hamburg ist ein Siebenjähriger am Osterwochenende an einer Ampel von einem Linienbus erfasst und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei in der Hansestadt am Montag mitteilte, betrat der Junge die Fahrbahn nach bisherigen Erkenntnissen bei Grün. Der Unfall ereignete sich am Samstagabend in der sogenannten Hafencity. Angehörige des Kindes mussten von einem Kriseninterventionsteam betreut werden, der genaue Hergang des Unfalls war demnach zunächst noch unklar.
Roßbach: Rentenproteste in Frankreich haben keine Auswirkungen auf Deutschland
Die Unruhen um die Rentenreform in Frankreich haben nach Einschätzung von Rentenpräsidentin Gundula Roßbach keine Auswirkungen auf die Diskussion um die Altersvorsorge in Deutschland. "Das Rentensystem hier ist sehr konsensorientiert", sagte sie der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Dienstagsausgaben). Die Regierungen hätten es "in der Regel gut geschafft, große Rentenreformen mit einer breiten politischen Mehrheit zu verabschieden".
Städte- und Gemeindebund fordert andere Flüchtlingsverteilung in EU
Der Städte- und Gemeindebund hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, weniger Flüchtlinge aufzunehmen und sich parallel für eine bessere Verteilung von Schutzsuchenden auf europäischer Ebene einzusetzen. "Wenn Deutschland weiterhin die Hauptlast tragen muss, wird die Akzeptanz dieser wichtigen Herausforderung abnehmen", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Dienstag. Die Städte und Gemeinden seien bei der Flüchtlingsunterbringung an ihrer Belastungsgrenze.
Lehrerverband warnt vor Scheitern der Integration ukrainischer Kinder in Schulen
Der Deutsche Lehrerverband hat mehr Engagement der Länder bei der Integration von ukrainischen Schülerinnen und Schülern in das deutsche Bildungssystem gefordert. "Die Politik droht das Projekt einer gelungenen Integration der Schüler aus der Ukraine in den deutschen Schulen an die Wand zu fahren und ihre Ziele komplett zu verfehlen", sagte Verbandspräsident, Heinz Peter Meidinger, der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Montagsausgaben).
Dalai Lama entschuldigt sich für Video mit Aufforderung zum Lutschen seiner Zunge
Der Dalai Lama hat sich für ein Video entschuldigt, in dem er einem Jungen seine Zunge entgegenstreckt und ihn bittet, diese zu lutschen. Das im Internet verbreitete Video zeigt das geistliche Oberhaupt Tibets dabei, wie es einen Jungen auf den Mund küsst. Danach streckt der 87-Jährige seine Zunge heraus und fragt das Kind: "Kannst du an meiner Zunge lutschen?"
Großbrand in Hamburger Gewerbegebiet sorgt für Warnmeldung der höchsten Stufe
Hunderte Feuerwehrleute haben am Osterwochenende einen Großbrand in einem Hamburger Lagerhallenkomplex bekämpft, dessen Rauchwolke über große Teile der Stadt zog und zeitweise Warnmeldungen der höchsten Alarmstufe auslöste. Mehr als 24 Stunden nach Ausbruch des Feuers waren die umfangreichen Löscharbeiten auch am Montag noch im Gange, über 60 Einsatzkräfte waren vor Ort. Der Einsatz sollte nach Angaben der Feuerwehr voraussichtlich noch den ganzen Tag andauern; von Verletzten war zunächst nichts bekannt.
Papst Franziskus fordert Friedenslösungen für Konflikte weltweit
Papst Franziskus hat in seiner Osterbotschaft zu einer Friedenslösung für die Ukraine und zur Beilegung auch anderer gewaltsamer Konflikte auf der Welt aufgerufen. An die internationale Gemeinschaft appellierte der Pontifex am Sonntag, den Ukraine-Krieg und "alle Konflikte, die die Welt mit Blut beflecken", zu beenden. Besorgt äußerte sich Franziskus insbesondere über die Gewalteskalation im Nahen Osten. In Jerusalem fanden die Osterfeierlichkeiten unter verschärften Sicherheitsmaßnahmen statt.
Bericht: Beitragsschulden bei Sozialversicherungen stark gewachsen
Die Beitragsschulden in den gesetzlichen Sozialversicherungen haben einem Bericht zufolge in der Zeit der Corona-Pandemie deutlich zugenommen und sind erstmals über die Marke von 20 Milliarden Euro gestiegen. Wie die RND-Zeitungen am Montag aus Statistiken des Bundesamtes für Soziale Sicherung (BAS) berichteten, betrugen die Beitragsrückstände bei der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung Stand Ende Januar zusammen 20,1 Milliarden Euro.
China übt an drittem Tag seiner Taiwan-Manöver "Abriegelung" der Insel
Am dritten Tag ihrer Militärmanöver vor Taiwan hat die chinesische Armee nach eigenen Angaben die "Abriegelung" der Insel geübt. Mehrere dutzend Militärflugzeuge seien vor Taiwan im Einsatz, um eine "Luftblockade" der Insel durchzusetzen, hieß es am Montag im staatlichen chinesischen Fernsehsender CCTV. Rund 1300 Kilometer von Taiwan entfernt fuhr indes ein Zerstörer der US-Marine durch umstrittene Gewässer im südchinesischen Meer, Peking sprach von "illegalem" Vorgehen.
Faeser droht mit Einreiseverbot für russische Sportler
Bundesinnenministerin Nancy Faeser will den IOC-Beschluss zur Wiedereingliederung russischer und belarussischer Athletinnen und Athleten - wenn nötig - politisch aushebeln. "Länder, in denen sportliche Großveranstaltungen stattfinden, sind nicht machtlos. Sie können über die Visaerteilung steuern, ob Russen tatsächlich teilnehmen können", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Teheran und Riad sprechen über Wiedereröffnung saudiarabischer Botschaften im Iran
Saudi-Arabien und der Iran haben nach sieben Jahren diplomatischer Eiszeit die Normalisierung ihrer Beziehungen weiter vorangetrieben. Eine saudiarabische Delegation führt seit Samstag Gespräche im Iran über die Wiedereröffnung der dortigen diplomatischen Vertretungen des Königreichs. Teheran kündigte seinerseits Delegationsbesuche in den kommenden Tagen in Saudi-Arabien an. Außerdem traf eine saudiarabische Delegation im Jemen zu Friedensverhandlungen mit der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz ein.