Letzte Nachrichten
Mann stirbt nach Messerattacke auf offener Straße in Duisburg
Nach einer Messerattacke auf offener Straße ist ein 35 Jahre alter Mann in Duisburg an seinen schweren Verletzungen gestorben. Der Angriff mit zahlreichen Messerstichen ereignete sich in der Nacht zum Sonntag im Umfeld einer Party, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten. Der Mann starb wenige Stunden später in einem Krankenhaus. Eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf.
Viel Reiseverkehr am Wochenende wegen Ferienende in sieben Bundesländern
Mit dem Ferienende in sieben Bundesländern ist auch am kommenden Wochenende mit starkem Reiseverkehr zu rechnen. Wie der ADAC am Dienstag in München mitteilte, werden die größten Behinderungen auf den Autobahnen der Ballungsräume und den wichtigsten Reiserouten am Freitag- und Sonntagnachmittag erwartet. In Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen enden die zweiwöchigen Osterferien.
Kassenverband: Digitale Krankmeldung wird zunehmend Standard
Die elektronische Krankmeldung wird zunehmend zum Standard. Das zeigen die Daten des ersten Quartals des Regelbetriebs im Verfahren zwischen den Arbeitgebenden und den Krankenkassen, wie der GKV-Spitzenverband am Dienstag erklärte. Seit Jahresbeginn sind auch Arbeitgebende verpflichtet, das Verfahren zu nutzen. Seitdem riefen sie den Angaben zufolge bereits 21,6 Millionen digitale Krankmeldungen ihrer Beschäftigten ab. Im gesamten vergangenen Jahr waren es im Rahmen einer Pilotphase demnach 5,9 Millionen Abrufe.
Berlin fordert Reform der Weltbank für mehr Klima- und Gesundheitsschutz
Zur Frühjahrstagung der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat die Bundesregierung ihre Forderung nach einer grundlegenden Reform der Weltbank bekräftigt. Als "größter Entwicklungsfinanzier" solle diese "ihr Kapital effektiver einsetzen, um mehr zur Lösung globaler Krisen wie Klimawandel, Naturzerstörung oder Pandemien beizutragen", erklärte das Bundesentwicklungsministerium am Dienstag.
Lierhaus für RTL auch bei DFB-Spiel im Einsatz
Die langjährige Sportschau-Moderatorin Monica Lierhaus wird bei ihrem TV-Comeback für RTL auch von der deutschen Fußball-Nationalmannschaft berichten. Der Kölner TV-Sender teilte am Dienstag mit, dass die 52-Jährige im Juni gemeinsam mit Florian König als Reporterin bei einem DFB-Länderspiel im Einsatz sein werde. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass Lierhaus die Special Olympics in Berlin (17. bis 25. Juni) für den Sender begleitet.
Jedes sechste deutsche Unternehmen plant Einsatz von KI zur Textgenerierung
Jedes sechste deutsche Unternehmen plant einer Umfrage zufolge, zum Erstellen von Texten in Zukunft Künstliche Intelligenz (KI) zu verwenden. Weitere 23 Prozent der befragten Unternehmen können sich das Verwenden von KI zumindest vorstellen, wie der Digitalverband Bitkom am Dienstag mitteilte. Jedes vierte Unternehmen gab demnach an, sich noch nicht ausreichend mit dem Thema befasst zu haben.
Ajax holt Mislintat - Vertrag bis 2026
Der niederländische Fußball-Rekordmeister Ajax Amsterdam hat Sven Mislintat als neuen Technischen Direktor verpflichtet. Der 50-Jährige erhält bei dem Traditionsklub einen Vertrag bis Sommer 2026, wie es in einer Mitteilung am Dienstag hieß.
Urteil gegen früheren SPD-Abgeordneten Held wegen Bestechlichkeit rechtskräftig
16 Monate nach seiner Verurteilung zu einer Bewährungsstrafe ist das Urteil gegen den früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Marcus Held rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof bestätigte das entsprechende Urteil des Mainzer Landgerichts, wie er am Dienstag in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht hatte Held der Bestechlichkeit und der Untreue schuldig gesprochen. (Az. 3 StR 167/22)
Gemeindebund: Nur noch digital umsetzbare Gesetze sollen in Kraft treten
Der Städte- und Gemeindebund fordert einen Digitalisierungsvorbehalt für alle neuen Gesetze. "Jedes neue Gesetz und jede neue Verordnung müssen von vornherein so aufgestellt werden, dass die Verwaltungsabläufe digital dargestellt werden können", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Dienstag. "Falls das nicht möglich ist, darf die Norm nicht in Kraft treten." Landsberg kritisierte die schleppenden Fortschritte bei der Digitalisierung.
Studie: Zehn Prozent der Erwerbstätigen arbeiten "suchthaft"
Sie arbeiten exzessiv und können in der Freizeit kaum abschalten: Rund zehn Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland zeigt in Bezug auf die Arbeit einer Studie zufolge suchthaftes Verhalten. Die Betroffenen haben zugleich häufiger Gesundheitsprobleme als andere Erwerbstätige, wie eine Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Technischen Universität Braunschweig zeigt, die am Dienstag von der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlicht wurde. Die gewerkschaftsnahe Stiftung hatte die Untersuchung gefördert.
Feuerwehr rettet in Dortmund Eichhörnchen aus Gullydeckel
In Dortmund hat die Feuerwehr ein Eichhörnchen aus einem Gullydeckel gerettet. Das Tier steckte fest und kam weder vor noch zurück, wie die Einsatzkräfte am Montagabend mitteilten. Eine Passantin entdeckte das aus dem Gullydeckel schauende Nagetier am Montagnachmittag im Ortsteil Hörde.
Innenministerien drohen mit gesetzlichen Vorgaben zum Schutz von Geldautomaten
Angesichts einer hohen Zahl von Geldautomatensprengungen fordern die Innenministerien von Bund und Ländern von der Bankenbranche sofortige Investitionen in Schutzmaßnahmen. Sollte dies auf freiwilliger Basis nicht geschehen, werde "eine gesetzliche Pflicht der Hersteller und Betreiber der Geldautomaten zur Umsetzung geeigneter Schutzmaßnahmen notwendig", sagte Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) dem "Handelsblatt" vom Dienstag. Ähnlich äußerten sich gegenüber der Zeitung demnach auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und andere Ressortchefs.
FIFA prophezeit "Wendepunkt" im Frauen-Fußball
Genau 100 Tage vor Beginn der Fußball-WM in Australien und Neuseeland (20. Juli bis 20. August) hat die FIFA das Turnier zum "Wendepunkt" im Frauen-Fußball erhoben. "Die Menschen werden sagen: 'Das war der Wendepunkt, der alles verändert und das Spiel auf eine neue Ebene gehoben hat'", sagte Sarai Bareman, Chief Women's Football Officer beim Weltverband, am Dienstag.
Philippinen und USA beginnen bisher größtes gemeinsames Militärmanöver
Die Philippinen und die USA haben am Dienstag ihr bisher größtes gemeinsames Militärmanöver begonnen. An den jährlichen sogenannten Balikatan-Übungen (philippinisch für "Schulter an Schulter") nehmen in diesem Jahr fast 18.000 Soldaten teil. Erstmals werden dabei auch Manöver mit scharfer Munition im Südchinesischen Meer abgehalten, das das benachbarte China nahezu komplett für sich beansprucht.
Rund 3,4 Millionen Menschen in Deutschland waren noch nie im Internet
Knapp sechs Prozent der Menschen im Alter zwischen 16 und 74 Jahren in Deutschland waren noch nie im Internet. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag unter Berufung auf Erhebungen zum Nutzungsverhalten im Kommunikationsbereich aus dem vergangenen Jahr mit. Das entsprach rund 3,4 Millionen Menschen. Am größten war der Anteil der sogenannten Offliner demnach in der Gruppe der 65- bis 74-Jährigen.
Auto-Experte erwartet Preiskampf bei Neuwagen
Auf dem Neuwagenmarkt ist dem Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer zufolge in absehbarer Zeit ein Preiskampf der Hersteller zu erwarten. Angesichts der seit Monaten steigenden Produktion bei gleichzeitig rückläufigen Auftragseingängen seien bereits leicht steigende Rabatte zu erkennen, sagte der Direktor des CAR-Center Automotive Research den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben).
NHL: Peterka trifft - Sabres wahren Play-off-Chance
Die Buffalo Sabres haben in der NHL auch dank Eishockey-Nationalspieler John-Jason Peterka ihre Chance auf die Play-offs am Leben gehalten. Der Stürmer sorgte beim 3:2 (1:0, 0:2, 1:0, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen bei den New York Rangers für das wichtige 1:0 im ersten Drittel. Der 21-Jährige steht in seiner ersten NHL-Saison bereits bei 32 Scorerpunkten.
Pentagon sieht in US-Geheimdokumenten im Internet "sehr hohes" Sicherheitsrisiko
Das Durchsickern von geheimen US-Dokumenten im Internet stellt nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums "ein sehr hohes Risiko für die nationale Sicherheit" dar. Die Regierung sei besorgt, dass noch weitere Dokumente auftauchen könnten, sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby, am Montag (Ortszeit) in Washington. Nach Angaben der "New York Times" enthalten die Unterlagen unter anderem Informationen zu Plänen der USA und der Nato zur Unterstützung einer ukrainischen Militäroffensive im Frühjahr gegen Russland.
Bayerns "Wahnsinns"-Serie: "Mit viel Energie verteidigen"
Bayern München will im Champions-League-Kracher bei Manchester City seine perfekte Saisonbilanz in der Königsklasse ausbauen. "Wir haben siebenmal zu null gespielt, acht Siege eingefahren. Jetzt spielen wir gegen den nächsten sehr starken Gegner, hoffentlich können wir das weiterführen", sagte Abwehrchef Matthijs de Ligt vor dem Viertelfinal-Hinspiel am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) bei Manchester City.
Nationaltorhüterin Berger: "Der Trainerin es schwer machen"
Torhüterin Ann-Katrin Berger hofft auf mehr Einsatzzeiten bei der Fußball-Nationalmannschaft. "Ich versuche, es der Trainerin so schwer wie möglich zu machen", sagte die Keeperin vom FC Chelsea im Interview mit Web.de News: "Natürlich würde ich gerne spielen, das ist keine Frage, ansonsten wäre ich nicht bei der Nationalmannschaft."
Degenkolb nach Paris-Roubaix: "Gibt Selbstvertrauen"
Der deutsche Radprofi John Degenkolb blickt nach der starken Leistung beim Klassiker Paris-Roubaix optimistisch nach vorne. Dort in einer "so selektiven Gruppe von der Mitte des Rennens an vertreten zu sein, zeigt auch was ich drauf habe und das gibt Selbstvertrauen für das, was im Rest der Saison noch kommt", sagte Degenkolb auf SID-Anfrage.
Rüdiger warnt vor Chelsea: "Sie haben sehr gute Spieler"
Nationalspieler Antonio Rüdiger fiebert dem Champions-League-Viertelfinale mit dem spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid gegen seinen Ex-Klub FC Chelsea entgegen. "Es ist nicht mehr das Team, für das ich gespielt habe. Es hat sich sehr verändert und ich weiß nicht wirklich, was ich erwarten soll", sagte Rüdiger im Interview der spanischen Sporttageszeitung Marca.
Washington zieht im Streit um Abtreibungspille vor Berufungsgericht
Im Streit um die Zukunft der Abtreibungspille Mifepriston in den USA hat die Regierung in Washington ein Bundesberufungsgericht dazu aufgefordert, den Zugang zu dem Medikament bis zu einer endgültigen Entscheidung sicherzustellen. Die von einem Bundesrichter in Texas verfügte Aufhebung der Zulassung für die Abtreibungspille müsse ausgesetzt werden, heißt es in dem am Montag eingereichten Schriftstück des US-Justizministeriums. Bis in der Sache abschließend entschieden sei, müsse der Zugang zur Abtreibungspille überall in den USA möglich sein.
Biden reist anlässlich des 25. Jahrestages des Karfreitagsabkommens nach Nordirland
US-Präsident Joe Biden reist am Dienstagabend anlässlich des 25. Jahrestages des Karfreitagsabkommens in die nordirische Hauptstadt Belfast. Er werde "den enormen Fortschritt seit der Unterzeichnung" des Abkommens hervorheben, hieß es aus dem Weißen Haus. Biden wolle zudem die "Bereitschaft der USA unterstreichen, das enorme wirtschaftliche Potenzial Nordirlands zum Nutzen aller Gemeinschaften zu fördern".
Frankreichs Präsident Macron reist zu zweitägigem Staatsbesuch in die Niederlande
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wird am Dienstag zu einem zweitägigen Staatsbesuch in den Niederlanden erwartet. Am Morgen werden er und seine Ehefrau Brigitte in Amsterdam mit militärischen Ehren vom niederländischen König Willem-Alexander und seiner Frau Máxima empfangen. Am Nachmittag wird Macron im Nexus-Forschungsinstitut in Den Haag eine Rede über die wirtschaftliche und industrielle Rolle der EU halten.
Washington erhöht im Fall von in Russland inhaftierten US-Journalisten den Druck
Im Fall des in Russland unter Spionageverdacht inhaftierten US-Reporters Evan Gershkovich erhöht Washington den Druck auf Moskau. Das US-Außenministerium erklärte den Journalisten am Montag offiziell als "zu Unrecht festgenommen" und forderte erneut seine sofortige Freilassung. "Journalismus ist kein Verbrechen", betonte ein Ministeriumssprecher.
Barcelona trotz Nullnummer auf Titelkurs
Der FC Barcelona steuert trotz einer Nullnummer unbeirrt dem Gewinn seiner 27. spanischen Fußball-Meisterschaft entgegen. Nach dem 0:0 gegen den FC Girona am Ostermontag hat Barca zehn Spieltage vor dem Saisonende 13 Punkte Vorsprung auf den Erzrivalen Real Madrid. Die Königlichen hatten am Samstag überraschend im Heimspiel gegen den FC Villarreal (2:3) gepatzt.
Angestellter erschießt in Bank in den USA vier Menschen
Bei einem erneuten Schusswaffenangriff in den USA hat ein Bankangestellter an seinem Arbeitsplatz vier Menschen getötet. Zudem habe der 23-Jährige bei der von ihm live ins Internet übertragenen Tat neun Menschen verletzt, teilte die Polizei von Louisville im US-Bundesstaat Kentucky mit. Der Täter sei von herbeigeeilten Polizisten erschossen worden. Ihm war laut einem Medienbericht gerade gesagt worden, dass er seinen Job verliert.
Siebenjährige in Ulm offenbar von ihrem Vater getötet
In Ulm ist ein siebenjähriges Mädchen getötet worden - offenbar von seinem Vater. Der Mann habe sich selbst über den Polizei-Notruf gemeldet, teilte am Montagabend die Polizei der baden-württembergischen Stadt mit. Der 40-Jährige habe angegeben, seine sieben Jahre alte Tochter im Bereich eines Schulzentrums getötet zu haben. Er befinde sich noch am Tatort.
Iran plant härtere Strafen für Gewalt gegen Frauen
Der Iran will die Strafen für Gewalt gegen Frauen verschärfen. Dafür verabschiedete das Parlament die Grundzüge eines entsprechenden Gesetzentwurfs mit dem Titel "Verhinderung von Schaden für Frauen und Verbesserung ihrer Sicherheit vor Fehlverhalten", wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete. Der Text könnte in den kommenden Monaten als Gesetz verabschiedet werden, er kann allerdings noch geändert werden.
Netanjahu will "Ruhe und Sicherheit" in Israel wiederherstellen
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will nach den jüngsten Spannungen im Nahen Osten "an allen Fronten" handeln, um seinem Land wieder "Ruhe und Sicherheit" zu geben. "Wir werden nicht zulassen, dass sich die terroristische Hamas im Libanon etabliert", sagte Netanjahu am Montagabend. Israel war am Donnerstag heftigem Raketenbeschuss aus dem Süden des Libanon und aus dem Gazastreifen ausgesetzt, wofür das Land die radikalislamische Palästinenserbewegung Hamas verantwortlich machte.
US-Regierung zieht in Streit um Abtreibungspille vor Berufungsgericht
Im Streit um die Zukunft der Abtreibungspille Mifepriston in den USA ist die Regierung in Washington vor ein Bundesberufungsgericht gezogen. Die von einem Bundesrichter in Texas verfügte Aufhebung der vor mehr als 20 Jahren erteilten Zulassung für die Abtreibungspille müsse ausgesetzt werden, heißt es in dem am Montag eingereichten Schriftstück des US-Justizministeriums. Bis in der Sache endgültig entschieden sei, müsse der Zugang zur Abtreibungspille überall in den USA möglich sein.