Letzte Nachrichten
München macht erstes bayerisches DEL-Finale perfekt
Hauptrundensieger Red Bull München hat das erste Finale in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zwischen zwei Teams aus Bayern perfekt gemacht. Der Vorjahresfinalist fertigte die Grizzlys Wolfsburg im Halbfinalshowdown mit 7:2 (2:0, 3:2, 2:0) ab und entschied dadurch die Best-of-seven-Serie mit 4:3 Siegen für sich.
USA und Großbritannien verhängen Sanktionen gegen Umfeld russischer Oligarchen
Die USA und Großbritannien haben weitere Sanktionen gegen das Umfeld russischer Oligarchen verhängt. Sie treffen unter anderem mehrere Vertraute von Roman Abramowitsch und Alischer Usmanow aus Zypern, die geholfen haben sollen, deren Vermögen zu verschleiern. "Wir ziehen das Netz immer weiter zu um die russische Elite und um diejenigen, die ihr helfen, das Geld für den Krieg zu verstecken", betonte der britische Außenminister James Cleverly am Mittwoch.
Syrischer Außenminister besucht erstmals seit zwölf Jahren Saudi-Arabien
Erstmals seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien vor zwölf Jahren hat ein syrischer Außenminister Saudi-Arabien besucht. Faisal Mekdad landete am Mittwoch in Dschiddah, um mit seinem saudiarabischen Amtskollegen Faisal bin Farhan Gespräche über "eine politische Lösung für die syrische Krise" zu führen, wie das saudiarabische Außenministerium mitteilte. Demnach sollte es bei dem Treffen auch um die mögliche "Rückkehr syrischer Flüchtlinge in ihre Heimat" gehen.
UNO: Zahl toter Geflüchteter im Mittelmeer so hoch wie seit 2017 nicht mehr
Auf dem Weg über das Mittelmeer sind nach UN-Angaben in den ersten drei Monaten dieses Jahres so viele Flüchtlinge ertrunken wie seit sechs Jahren nicht mehr. Zwischen Januar und März verloren 441 Menschen auf dieser Route Richtung Europa ihr Leben, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Mittwoch mitteilte. Erst am Dienstag starben nach Angaben der tunesischen Küstenwache zufolge zehn Menschen beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren.
Macron: Frankreich ist kein "Vasall" der USA
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat in der Diskussion um die Taiwan-Politik erneut die Unabhängigkeit Frankreichs betont. "Ein Verbündeter zu sein heißt nicht, ein Vasall zu sein", sagte Macron am Mittwoch in Amsterdam mit Blick auf die USA. Frankreich habe "das Recht, für uns selbst zu denken", betonte der Präsident.
Entsetzen über Video von mutmaßlicher Enthauptung eines ukrainischen Soldaten
Ein Video von der mutmaßlichen Enthauptung eines ukrainischen Soldaten durch russische Truppen hat Entsetzen ausgelöst. Die UN-Mission zur Überwachung der Menschenrechte in der Ukraine nannte die Bilder am Mittwoch "grauenvoll", EU-Ratspräsident Charles Michel äußerte sich "schockiert". Die Bundesregierung nahm das Video "mit Bestürzung zur Kenntnis", betonte aber, sie habe keine eigenen Erkenntnisse über dessen Echtheit. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, das Video zeige Russland, "wie es ist".
Biden dringt auf Ende politischen Patts in Nordirland
US-Präsident Joe Biden hat die Parteien in Nordirland zu einem Ende der politischen Blockade in dem britischen Landesteil aufgefordert. Wichtigstes Ziel müsse sein, "Frieden zu wahren", sagte Biden am Mittwoch bei einer Rede an der Ulster-Universität in Belfast. Er hoffe, die nordirische Regierung und das Parlament würden "bald wiederhergestellt".
Medien: Mane schlägt Sane nach Manchester-Pleite ins Gesicht
Beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München soll es nach der niederschmetternden Niederlage im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Manchester City (0:3) zu einem Eklat in der Kabine gekommen sein. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll Sadio Mane Mitspieler Leroy Sane erst beschimpft und dann ins Gesicht geschlagen haben. Nationalspieler Sane soll eine dicke Lippe davongetragen haben.
Eva Kaili kommt aus Gefängnis in Hausarrest
Im Korruptionsskandal um das Europaparlament kommt dessen abgesetzte Vizepräsidentin Eva Kaili unter Auflagen aus dem Gefängnis frei. Die belgische Justiz entschied am Mittwoch, Kaili nach gut viermonatiger Untersuchungshaft in Hausarrest zu überstellen, wie die Brüsseler Staatsanwaltschaft mitteilte. Die griechische Politikerin gilt als Gesicht des als "Katargate" bekannt gewordenen Korruptionsskandals.
Handballerinnen lösen WM-Ticket
Deutschlands Handballerinnen haben sich mühelos für die Weltmeisterschaft im kommenden Winter qualifiziert. Das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch gewann auch das Play-off-Rückspiel bei Außenseiter Griechenland deutlich mit 36:20 (20:11) und sicherte sich damit eines von 32 Tickets für die Endrunde in Dänemark, Norwegen und Schweden (30. November bis 17. Dezember).
Russischer Senat billigt umstrittenes Gesetz zur Einberufung per Email
Der russische Senat hat ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das die Einberufung zum Militär auf elektronischem Weg ermöglicht. Das neue System sei "praktischer", betonte Senatspräsidentin Walentina Matwijenko am Mittwoch. Die Senatoren nahmen den Gesetzentwurf mit 163 Stimmen und einer Gegenstimme an.
UNO: Zahl toter Geflüchteter im Mittelmeer so hoch wie 2017 nicht mehr
Auf dem Weg über das Mittelmeer sind nach UN-Angaben in den ersten drei Monaten dieses Jahres so viele Flüchtlinge ertrunken wie seit sechs Jahren nicht mehr. Zwischen Januar und März verloren 441 Menschen auf dieser Route Richtung Europa ihr Leben, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Mittwoch mitteilte. Erst am Dienstag starben nach Angaben der tunesischen Küstenwache zufolge zehn Menschen beim Versuch, das Mittelmeer.
Pistorius und Schulze bekräftigen deutsches Engagement in der Sahelzone
Deutschland will den militärischen Stützpunkt für den Lufttransport in der nigrischen Hauptstadt Niamey ausbauen. "Nach dem Abzug (der Bundeswehr) aus Mali wird dieser Lufttransportstützpunkt auch in Zukunft von zentraler Bedeutung sein", sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Mittwoch bei einem Besuch in Niamey. Die Basis sei eine "Drehscheibe für alle Aktivitäten von uns und anderen europäischen Nationen hier in Afrika".
US-Radiosender NPR verabschiedet sich nach Streit von Twitter
Der US-Radiosender NPR hat sich im Streit mit Twitter-Chef Elon Musk von der Onlineplattform verabschiedet. "Folgen Sie @NPR in anderen sozialen Netzen", hieß es am Mittwoch auf dem Twitter-Konto des Radiosenders. In einer kurzen Erklärung warf NPR Twitter vor, seine Glaubwürdigkeit zu untergraben, "indem es fälschlicherweise unterstellt, wir wären nicht unabhängig".
Medienbericht: Halle-Attentäter soll Justizpersonal in Bayern angegriffen haben
Der Halle-Attentäter Stephan B. soll einem Medienbericht zufolge auch in seinem neuen Gefängnis in Bayern Mitarbeiter angegriffen haben. Über den Vorfall habe Sachsen-Anhalts Justizministerium den Rechtsausschuss des Landtags informiert, berichtete die "Mitteldeutsche Zeitung" laut Vorabmitteilung vom Mittwoch. Der genaue Zeitpunkt der Attacke in der Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gablingen sei unklar geblieben, sie soll in den vergangenen Wochen stattgefunden haben. B. sei danach überwältigt worden.
Geschäftsklima im Mittelstand im März deutlich gestiegen
Das Geschäftsklima im deutschen Mittelstand ist im März deutlich gestiegen. Wie die Förderbank KfW am Mittwoch mitteilte, lag das gemeinsam mit dem Ifo-Institut erstellte Mittelstandsbarometer zuletzt bei minus 3,2 Punkten, das war ein Anstieg um 4,9 Zähler. Dabei verbesserten sich beide Komponenten des Barometers deutlich, sowohl die Geschäftserwartungen als auch die Beurteilung der Lage.
Brennender Bus in Schleswig-Holstein beschädigt zwei Mehrfamilienhäuser
Ein brennender Linienbus hat am Mittwoch in Pinneberg in Schleswig-Holstein zwei Wohnhäuser beschädigt. Mehrere Bewohner wurden dadurch in ihren Wohnungen eingesperrt, wie die Feuerwehr mitteilte. Demnach geriet der Motor des Fahrzeugs aus noch unklarer Ursache in Brand. Die Flammen griffen innerhalb weniger Minuten auf den gesamten Bus über und breiteten sich auf die Außenfassade eines Mehrfamilienhauses aus.
Eva Kaili in EU-Korruptionsskandal in Hausarrest überstellt
Im Korruptionsskandal um das Europaparlament kommt die abgesetzte Vizepräsidentin Eva Kaili unter Auflagen aus dem Gefängnis frei. Die belgische Justiz entschied am Mittwoch, Kaili nach gut viermonatiger Untersuchungshaft in Hausarrest zu überstellen, wie die Brüsseler Staatsanwaltschaft mitteilte. Die griechische Politikerin gilt als Gesicht des als "Katargate" bekannt gewordenen Korruptionsskandals.
Inflation in den USA im März auf fünf Prozent zurückgegangen
Die Inflation in den USA ist im März auf fünf Prozent im Jahresvergleich zurückgegangen. Das war der niedrigste Anstieg der Verbraucherpreise seit Mai 2021, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Zahlen der Statistikbehörde des Landes hervorgeht. Im Februar hatte die Inflation im Vergleich zum Vorjahresmonat noch bei sechs Prozent gelegen. Verglichen mit dem Vormonat Februar stiegen die Preise im März um 0,1 Prozent an.
Prinz Harry nimmt ohne Ehefrau Meghan an Krönig von Charles III. teil
Der britische Prinz Harry wird ohne seine Frau Meghan an der Krönung seines Vaters König Charles III. teilnehmen. Der Buckingham-Palast sei "erfreut mitzuteilen, dass der Herzog von Sussex an der Krönungsmesse in Westminster Abbey am 6. Mai teilnimmt", erklärte ein Sprecher am Mittwoch. Meghan werde derweil mit den Kindern Prinz Archie und Prinzessin Lilibet in Kalifornien bleiben.
Gericht lässt Anklage gegen Gruppe wegen geplanter Lauterbach-Entführung zu
Rund ein Jahr nach der Zerschlagung einer rechtsextremen Gruppe aus dem Querdenkermilieu, die Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) entführen wollte, hat das Oberlandesgericht im rheinland-pfälzischen Koblenz die Anklage des Generalbundesanwalts zugelassen. Der Prozess gegen die fünf Angeklagten solle Mitte oder Ende Mai beginnen, teilte das Gericht am Mittwoch mit.
Kein Prozess nach tödlichem Sturz von Fahrradfahrer auf S-Bahnhof in Hamburg
Zehn Monate nach dem Tod eines von einer S-Bahn erfassten Fahrradfahrers in Hamburg hat das Landgericht der Hansestadt die Anklage gegen einen 62-Jährigen nicht zugelassen. Die Staatsanwaltschaft warf dem Mann vor, den Radfahrer gezielt angerempelt zu haben. Eine Rekonstruktion des Unfalls anhand von Videoaufzeichnungen habe aber ergeben, dass der Angeschuldigte sehr wahrscheinlich selbst von dem Zusammenstoß überrascht worden sei, erklärte das Gericht am Mittwoch.
Bundesregierung besorgt um inhaftierten Kreml-Kritiker Nawalny
Die Bundesregierung hat sich besorgt über den Gesundheitszustand des inhaftierten russischen Regierungskritikers Alexej Nawalny geäußert. Die Regierung habe Berichte, wonach sich der Zustand des Kreml-Kritikers verschlechtert hat, "mit sehr großer Besorgnis zur Kenntnis genommen", erklärte eine Sprecherin am Mittwoch in Berlin. Die Bundesregierung fordere, dass die "unmenschliche Behandlung, die er offenbar in der Haft erfährt, aufgehoben wird" und Nawalny Zugang zu Ärzten erhalte. Davon unabhängig fordere Deutschland weiterhin Nawalnys Freilassung.
Macrons Staatsbesuch in den Niederlanden erneut von Demonstranten gestört
Erneut haben Demonstranten einen Staatsbesuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in den Niederlanden gestört. Die Polizei nahm nach Angaben einer Sprecherin am Mittwoch eine Frau und einen Mann fest, die bei Macrons Ankunft an der Universität von Amsterdam auf den Präsidenten zustürmten. In Frankreich gibt es seit Wochen heftige Proteste gegen eine von Macron durchgesetzte Erhöhung des Rentenalters.
Chinas Präsident fordert von Armee verstärkte Einübung von "Kampfhandlungen"
Nach dem Ende großangelegter Militärmanöver rund um Taiwan hat Chinas Staatschef Xi Jinping die Armee zum verstärkten Training für "tatsächliche Kampfhandlungen" aufgefordert. Wie das chinesische Staatsfernsehen CCTV am Mittwoch berichtete, sagte Xi vor Marinesoldaten, das Militär müsse "resolut" Chinas Interessen verteidigen, auch an den "Außengebieten". Derweil sorgten die umstrittenen Äußerungen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macrons zur China-Politik weiter für Wirbel.
Ampel-Pläne zur Wärmewende weiterhin hoch umstritten
Knapp zwei Wochen nach Beilegung des Ampel-Streits um die Wärmewende sind die Heizungspläne der Regierungskoalition noch immer hoch umstritten. Umweltschützer und Energieberater kritisierten am Mittwoch vorgesehene Ausnahmen für Gasheizungen, die auch mit Wasserstoff betrieben werden können. Der Deutsche Mieterbund forderte mehr Schutz für Mieter. Der Eigentümerverband Haus & Grund warnte derweil davor, dass große Wohnungskonzerne massenhaft Immobilien kaufen könnten.
38-Jähriger in Hessen mutmaßlich auf offener Straße getötet
Ein 38-Jähriger ist in Fulda mutmaßlich auf offener Straße getötet worden. Die Leiche wurde am Mittwochmorgen auf einem Gehweg entdeckt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der hessischen Stadt mitteilten. Der Mann wurde ersten Ermittlungen zufolge Opfer eines Tötungsdelikts.
Eigentümer von gefundenem Goldschatz in Heidelberg ermittelt
Wenige Tage nach dem Fund eines Goldschatzes in einer Heidelberger Wohnung hat die Polizei den Eigentümer gefunden. Es handle sich um einen 90-Jährigen, der in einer Pflegeeinrichtung lebe, teilte das Polizeipräsidium Mannheim am Mittwoch mit. Der Mann habe das Gold vor Jahren versteckt und anschließend vergessen.
Zwei Verdächtige nach Gullydeckelwurf auf Autobahn bei Hildesheim festgenommen
Fast acht Monate nach einem Gullydeckelwurf auf die Autobahn 7 nahe Hildesheim in Niedersachsen mit zwei Schwerverletzten hat die Polizei zwei Verdächtige im Alter von 19 und 21 Jahren festgenommen. Die beiden Männer seien am Mittwoch "nach monatelangen umfangreichen Ermittlungen" festgenommen worden, erklärten Staatsanwaltschaft und Polizei in Hildesheim. Ihnen würden gemeinschaftlicher versuchter Mord vorgeworfen, dazu unter anderem gefährliche Körperverletzung.
Salman Rushdie kritisiert nach Messerattacke auf ihn Veranstalter der Konferenz
Acht Monate nach einem lebensbedrohlichen Messerangriff bei einer Konferenz in den USA hat der Schriftsteller Salman Rushdie die Veranstalter scharf kritisiert. Er habe in den vergangenen Jahren hunderte Vorträge gehalten, sagte der 75-Jährige der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Mitteilung vom Mittwoch. "Und immer habe ich den Veranstaltern gesagt: Macht euch nicht verrückt, was die Sicherheit angeht, aber ihr müsst ein gewisses Maß an Sicherheit gewährleisten, so wie für alle Leute, die berühmt sind."
Berlin kritisiert "Drohgebärden" gegen Taiwan - Baerbock reist nach China
Kurz vor einem Peking-Besuch von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat sich die Bundesregierung besorgt über die Spannungen zwischen China und Taiwan gezeigt. "Von allen Beteiligten in der Region erwarten wir natürlich, dass sie zu Stabilität und Frieden beitragen - das gilt ebenso für die Volksrepublik China", sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Mittwoch in Berlin. "Wir haben den Eindruck, dass Maßnahmen wie militärische Drohgebärden diesem Ziel entgegenstehen."
Getötete Siebenjährige in Ulm nach Messerverletzung verblutet
Ein in Ulm getötetes siebenjähriges Mädchen ist nach einer Messerverletzung verblutet. Das habe die Obduktion ergeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in der baden-württembergischen Stadt am Mittwoch mit. Tatverdächtig ist der Lebensgefährte der Mutter. Der 40-Jährige soll das Kind am Montag in der Nähe eines Schulzentrums getötet haben.