Letzte Nachrichten
Vier Jahre nach Verschwinden 15-jähriger Rebecca neue Durchsuchung in Berlin
Mehr als vier Jahre nach dem Verschwinden der damals 15-jährigen Rebecca in Berlin hat es eine neue Durchsuchung gegeben. Ermittler durchsuchten erneut das Haus von Rebeccas Schwager im Ortsteil Britz, wie eine Sprecherin der Berliner Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Es sei nach Beweismitteln gesucht worden, diese würden nun ausgewertet.
Weltbank bereitet Weg für grundlegende Reform
Die Weltbank hat erste konkrete Schritte für eine grundlegende Reform unternommen. Die Mitgliedstaaten hätten Maßnahmen zugestimmt, durch die die Finanzkraft der Institution zur Unterstützung ärmerer Länder über die kommenden zehn Jahre um bis zu 50 Milliarden Dollar (rund 45,4 Milliarden Euro) aufgestockt werden könne, erklärte der scheidende Weltbankchef David Malpass am Mittwochabend in Washington. Das zusätzliche Geld soll vor allem aus dem privaten Sektor kommen.
Kurz vor Urteil von Verfassungsrat zu Rentenreform erneut Proteste in Frankreich
Zum zwölften Mal haben die französischen Gewerkschaften für Donnerstag zu Protesten und Streiks gegen die bereits verabschiedete Rentenreform aufgerufen. Das Gesetz wird derzeit vom Verfassungsrat geprüft, der am Freitag seine Entscheidung bekannt geben will. "Es wird nicht der letzte Aktionstag sein", sagte die CGT-Gewerkschaftschefin Sophie Binet am Vormittag an einer blockierten Müllverbrennungsanlage in einem Pariser Vorort.
Braunschweiger Mordurteil nach Prozess ohne Leiche rechtskräftig
Zwei Jahre nach dem Verschwinden eines 50-Jährigen aus Niedersachsen ist das Mordurteil gegen dessen besten Freund rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte das Urteil des Braunschweiger Landgerichts vom Mai 2022, wie er am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht hatte den Angeklagten, einen Bundespolizisten, zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Es sah als erwiesen an, dass er seinen Freund getötet hatte. Dessen Leiche wurde nie gefunden. (Az. 6 StR 546/22)
Verurteilter Totschläger nach Flucht aus Rheinland-Pfalz in Südamerika gefasst
Nach mehr als einem Jahr Flucht haben Fahnder einen verurteilten Totschläger aus Rheinland-Pfalz in Südamerika gefasst. Der mittlerweile 61-jährige Mann wurde in Paraguay festgenommen, wie das rheinland-pfälzische Landeskriminalamt (LKA) am Donnerstag in Mainz mitteilte. Er war im November 2020 vom Landgericht Landau wegen Totschlags an seiner Ehefrau zu sechs Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden.
Neue Ermittlungen zu tödlichem Brand von 1990 in Kempten wieder eingestellt
Die im Jahr 2020 neu aufgerollten Ermittlungen zu einem tödlichen Brand in Kempten im Allgäu im Jahr 1990 sind wieder eingestellt worden. Es sei kein Täter einer Brandstiftung in dem an Türken vermieteten Haus ermittelbar gewesen, auch die Brandursache habe sich nicht klären lassen, teilte die Generalstaatsanwaltschaft München am Donnerstag mit.
Caritas: Deutschland muss nach Bundeswehr-Abzug in Mali präsent bleiben
Der Wohlfahrtsverband Caritas hält das entwicklungspolitische Engagement der Bundesregierung in Mali auch nach dem geplanten Bundeswehr-Abzug für dringend notwendig. "Die humanitäre Situation in Mali verschlechtert sich zusehends, sowohl was die Ernährungssituation der Menschen als auch was die Binnenvertreibung angeht, diese reißt nicht ab", erklärte Caritas-Länderreferent Philipp Lang am Donnerstag.
Mordurteil nach tödlichem Messerangriff auf 13-Jährigen in Berlin rechtskräftig
Zweieinhalb Jahre nach einem tödlichen Messerangriff auf einen 13-jährigen Jungen im Berliner Monbijoupark ist der Täter rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte das Mordurteil des Berliner Landgerichts vom August 2022 gegen den 43-Jährigen, wie er am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht hatte als erwiesen angesehen, dass der Mann dem Jungen mit einem Messer ins Herz gestochen hatte, um ihm eine Lektion zu erteilen und als "Sieger vom Platz" zu gehen. (Az. 5 StR 554/22)
Klimaschützer für Tod von Radfahrerin in Berlin nicht strafrechtlich verantwortlich
Nach dem Tod einer Radfahrerin bei einem Unfall und einem durch Klimaproteste verzögerten Rettungseinsatz hat die Berliner Staatsanwaltschaft die strafrechtliche Verantwortung zweier Aktivisten verneint. Die beiden Klimaschützer seien nicht fahrlässig für den Tod der Frau verantwortlich, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Die 44-Jährige war am 31. Oktober 2022 in der Hauptstadt von einem Betonmischer erfasst und überrollt worden.
Wirtschaft in der Ukraine 2022 um über 29 Prozent eingebrochen
Die Wirtschaft in der Ukraine ist im vergangenen Jahr eingebrochen. Das Bruttoinlandsprodukt in dem von Russland überfallenen Land sank 2022 verglichen mit dem Vorjahr um 29,1 Prozent, wie das Statistikamt am Donnerstag mitteilte. Im Jahr 2021 und damit vor dem Beginn des russischen Angriffskriegs war die ukrainische Wirtschaft noch um 3,4 Prozent gewachsen.
OLG bestätigt: Kind bleibt Geschäftsführer bei Hannover 96
Martin Kind bleibt vorerst als Geschäftsführer des Fußball-Zweitligisten Hannover 96 im Amt. Dieses Urteil fällte das Oberlandesgericht Celle und bestätigte damit die erstinstanzliche Entscheidung des Landgerichts Hannover. Dem Verein steht aber weiterhin der juristische Weg zum Bundesgerichtshof offen.
Urteil gegen früheren US-Soldaten wegen versuchten Mordes rechtskräftig
Mehr als 37 Jahre nach der schweren Vergewaltigung einer damals 29-Jährigen ist das Urteil gegen einen früheren US-Soldaten wegen versuchten Mordes rechtskräftig. Wie das Landgericht Ulm am Donnerstag mitteilte, verwarf der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision des Angeklagten als unbegründet. Damit bestätigte der BGH das Urteil des Landgerichts vom 8. November 2022.
Entenfamilie auf Abwegen sorgt in Hessen für Autobahnsperrung
Eine Entenfamilie auf Abwegen hat in Hessen für eine kurzzeitige Autobahnsperrung gesorgt. Die Eltern wollten mit ihren vier Küken im Bereich des Rüsselsheimer Dreiecks die A67 überqueren, wie die Polizei in Darmstadt am Mittwochabend mitteilte. Während sich die ausgewachsenen Enten am Nachmittag auf den Weg zu einem nahen See machten, mussten die Beamten den Küken helfen.
Deutsche Umwelthilfe: Verlängerter Betrieb von Akw war "Irrweg"
Umweltorganisationen haben den verlängerten Betrieb der drei verbliebenen deutschen Atomkraftwerke als "Irrweg" bezeichnet. "Die deutschen Atomkraftwerke sind für die Stromversorgung unnötig, aus energiepolitischer Sicht überflüssig und leisten keinen Beitrag zur Systemsicherheit", erklärte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Sascha Müller-Kraenner, am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung mit der Anti-Atom-Organisation ausgestrahlt.
Seoul: Nordkorea feuert offenbar "neuartige" Rakete ab
Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben am Donnerstag offenbar eine neuartige ballistische Rakete getestet. "Nordkorea scheint eine neuartige Rakete abgefeuert zu haben, die möglicherweise mit Festbrennstoff betrieben wird", teilte die südkoreanische Militärführung der Nachrichtenagentur AFP mit. Sollte die Rakete tatsächlich eine Feststoffrakete sein, wäre dies ein technologischer Durchbruch für das nordkoreanische Militär.
VdK: "Mindestlohn unter 14 Euro führt zu Altersarmut"
In der Debatte um den Mindestlohn fordert der Sozialverband VdK zur Vermeidung von Altersarmut einen Anstieg auf 14 Euro."Der Mindestlohn muss auf 14 Euro steigen, damit spätere Rentnerinnen und Rentner nicht auf staatliche Hilfen angewiesen sind", erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele am Donnerstag. "Berechnungen belegen: Wer 45 Jahre zu einem Stundenlohn von 14 Euro gearbeitet hat, erwirtschaftet eine Rente oberhalb des Existenzminimums."
Inflation schwächt sich im März auf 7,4 Prozent ab
Die Verbraucherpreise sind im März im Jahresvergleich um 7,4 Prozent gestiegen - damit hat sich der Anstieg abgeschwächt. Das Statistische Bundesamt bestätigte am Donnerstag erste Schätzungen von Ende März. Im Januar und Februar hatte die Inflation verglichen mit den jeweiligen Vorjahresmonaten noch 8,7 Prozent betragen.
Kritik an geplanter Cannabis-Freigabe wegen möglicher Folgen für Jugendliche
Die geplante Freigabe des Cannabis-Konsums stößt wegen möglicher Folgen für Jugendliche auf teils heftige Kritik. Kinder- und Jugendärzte fürchten angesichts der Pläne einen erhöhten Cannabis-Konsum von Minderjährigen, Apotheker warnten vor den Gefahren für Jugendliche. Zuvor hatten Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) die Eckpunkte für das geplante Gesetz vorgestellt.
Chef des Vergleichsportals Verivox fordert Ende der Energiepreisbremsen
Der Chef des Vergleichsportals Verivox hat ein allmähliches Ende der staatlichen Energiepreisbremsen gefordert. Die Preisbremsen für Neukundentarife sollten "zum Sommer wegfallen, da die Beschaffungskosten weiter sinken", sagte Daniel Puschmann den RND-Zeitungen vom Donnerstag. "Ende 2023 sollten dann die Preisbremsen auch für Bestandstarife komplett auslaufen."
Gündogan schreibt Bayern noch nicht ab
Kapitän Ilkay Gündogan (32) von Manchester City schreibt Bayern München trotz des souveränen 3:0 im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League noch nicht ab. "Insbesondere in den letzten Jahren sind viele verrückte Dinge in der Champions League passiert. Es gab etliche Comebacks, mit denen absolut niemand gerechnet hatte", sagte der Nationalspieler dem kicker: "Bayern hat vor allem zu Hause die Qualität in der Mannschaft, gegen jeden Gegner mehrere Tore zu erzielen."
Champions League: Kroos mit Ausgangslage zufrieden
Toni Kroos ist mit der Ausgangslage von Titelverteidiger Real Madrid im Viertelfinale der Champions League zufrieden. "Es ist ein gutes Ergebnis, das nehmen wir jetzt mit", sagte der Weltmeister von 2014 nach dem 2:0 (1:0) im Hinspiel gegen den FC Chelsea bei DAZN.
Mbappe: Ein Herz für Kinder
Ein Herz für Kinder: Superstar Kylian Mbappe vom französischen Meister Paris St. Germain hat mit kranken und geistig behinderten Kindern eine Stunde Fußball im Stade de France gespielt. "Man muss versuchen, den Kindern ein Lächeln zu schenken. Sie haben es verdient", sagte der Weltmeister von 2018 und fügte an: "Sport ist für alle da, diese Kinder müssen nicht von sportlichen Aktivitäten ausgeschlossen werden."
Wechsel nach München? Bittner lässt Grizzlys-Zukunft offen
Nationalspieler Dominik Bittner hat nach dem Halbfinal-Aus mit den Grizzlys Wolfsburg in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ein Bekenntnis zu den Niedersachsen vermieden. "Was meine persönliche Zukunft betrifft, das wird sich in den nächsten Tagen zeigen", sagte der Verteidiger nach dem 2:7 seines Teams im siebten und entscheidenden Halbfinalduell mit Hauptrundensieger Red Bull München bei MagentaSport.
WM-Ticket und Olympia-Traum: Gaugisch sieht Entwicklung
Offiziell war es das entscheidende Qualifikationsspiel für die WM im Winter, für Emily Bölk aber eher ein "Training unter Wettkampfbedingungen". Das Ticket für die Weltmeisterschaft in Dänemark, Norwegen und Schweden (ab 30. November) war den deutschen Handballerinnen kaum noch zu nehmen, und so nutzten sie ihre Dienstreise nach Griechenland, um weitere Erkenntnisse zu sammeln.
FanQ-Studie: Union Berlin hat die beste Fan-Orientierung
Union Berlin hat laut Meinung der Fußballanhänger die beste Fan-Orientierung in der Bundesliga. Das geht aus einer Studie der Voting-App FanQ hervor. Demnach erhielten die Köpenicker 4,91 von 5 möglichen Sternen von ihren Anhängern. Mehr als 10.000 Bundesliga-Fans wurden befragt, dabei mindestens 200 pro Klub.
Tennis: Schüttler hofft auf Ende der deutschen Damen-Krise
Teamchef Rainer Schüttler hofft auf ein baldiges Ende der Krise im deutschen Damen-Tennis. "Die Erwartungshaltung in Deutschland sollte schon sein, dass in den nächsten ein, zwei Jahren zwei deutsche Spielerinnen in den Top 20 aufschlagen", sagte der ehemalige Profi vor dem Duell mit Brasilien im Billie Jean King Cup am Freitag und Samstag in Stuttgart im Interview der Stuttgarter Nachrichten/Zeitung.
Seoul: Nordkorea feuert ballistische Rakete ab
Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben am Donnerstag eine ballistische Rakete abgefeuert. Die Rakete mit mittlerer oder größerer Reichweite sei 1000 Kilometer weit geflogen, teilte das südkoreanische Militär mit. Anschließend sei sie im Ostmeer gelandet, das auch als Japanisches Meer bekannt ist. Südkoreanische und US-Geheimdienste analysierten die Einzelheiten.
Trump verklagt ehemaligen Anwalt Cohen auf 500 Millionen Dollar Schadensersatz
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat Klage gegen seinen einstigen Anwalt Michael Cohen eingereicht. In der am Mittwoch bei einem Bezirksgericht in Florida eingereichten Klageschrift wirft Trump Cohen die Verletzung des Anwaltsgeheimnisses sowie einer Vertraulichkeitsvereinbarung vor und fordert 500 Millionen Dollar (455 Millionen Euro) Schadensersatz. Sein ehemaliger Anwalt habe "Unwahrheiten" über den Ex-Präsidenten verbreitet, die Trumps Ruf "großen Schaden" zugefügt hätten, heißt es in der Klageschrift.
Milan nach Sieg über Neapel auf dem Weg ins Halbfinale
Meister AC Mailand hat im italienischen Champions-League-Duell der SSC Neapel die Grenzen aufgezeigt und sich eine gute Ausgangsposition für das Viertelfinal-Rückspiel erarbeitet. Der siebenmalige Titelträger gewann im heimischen San Siro gegen den unangefochtenen Spitzenreiter der Serie A 1:0 (1:0). Ismael Bennacer (40.) traf für Milan.
Titelverteidiger Madrid auf Halbfinal-Kurs
Titelverteidiger Real Madrid liegt in der Champions League erneut auf Halbfinal-Kurs. Der spanische Fußball-Rekordmeister besiegte mit Toni Kroos in der Startelf den FC Chelsea im Viertelfinal-Hinspiel mit 2:0 (1:0) und verschaffte sich damit vor dem zweiten Duell am 18. April in London eine sehr gute Ausgangsposition.
Ukraine-Krieg "ganz oben" auf Baerbocks Agenda bei China-Besuch
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat unmittelbar vor ihrem China-Besuch dem Thema Ukraine-Krieg oberste Priorität eingeräumt. Ein "schnellstmögliches, dauerhaftes und gerechtes" Ende des Krieges stehe in Peking "ganz oben auf meiner Agenda", erklärte Baerbock vor ihrer Abreise am Mittwochabend in Berlin. Als ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat trage China eine "besondere Verantwortung für den Weltfrieden", betonte die Ministerin.
Frankreichs rebellischer Bischof Gaillot stirbt mit 87 Jahren
Er setzte sich für Einwanderer, Homosexuelle und Geschiedene ein und wurde schließlich vom Vatikan seines Amts enthoben: Frankreichs rebellischer Bischof Jacques Gaillot ist am Mittwoch im Alter von 87 Jahren gestorben. "Auch wenn er mit manchen Meinungen Anstoß erregte, bleibt er für uns jemand, der sich immer um die Armen und die Ausgestoßenen gekümmert hat", betonte die französische Bischofskonferenz am Mittwoch.