Letzte Nachrichten
Musk will auf KI-Markt mit neuer Anwendung TruthGPT mitmischen
Der US-Milliardär Elon Musk will Konzernen wie Microsoft und Google in Sachen Künstliche Intelligenz (KI) etwas entgegensetzen. "Ich werde etwas starten, das TruthGPT genannt wird", sagte der Chef des Elektroautokonzerns Tesla und des Onlinedienstes Twitter in einem am Montagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Interview mit dem US-Sender Fox News. Dabei handele es sich um "eine absolut nach Wahrheit strebende KI, die versucht, das Wesen des Universums zu ergründen".
"In Gedenken an Craig Breen": Hyundai startet in Kroatien
Gut eine Woche nach der Todesfahrt seines irischen Piloten Craig Breen bei Tests für die Rallye Kroatien hat das Hyundai-Team seine Teilnahme am vierten WM-Lauf ab Donnerstag in dem Balkanstaat bestätigt. "Wir haben diese Entscheidung im Gedenken an Craig nach sorgfältiger Abwägung und Gesprächen mit Craigs Familie, seinem Co-Piloten, unserer Motorsport-Abteilung und den Teammitgliedern getroffen", teilten die Südkoreaner mit: "Wir wollen damit Craig, seine Rallye-Leidenschaft und seinen Ehrgeiz ehren."
Guardiola warnt: "Ich weiß, wie es gegen Bayern ist"
Teammanager Pep Guardiola hat die Stars von Manchester City gewarnt, Bayern München im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League auf die leichte Schulter zu nehmen. "Ich weiß, wie es gegen Bayern München ist", betonte der frühere Trainer des deutschen Fußball-Rekordmeisters, "wenn du auch nur ein bisschen passiv bist, wirst du leiden."
Matthäus: "Beim FC Bayern passt nicht viel zusammen"
Der deutsche Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat erneut Grundsatzkritik an den Rahmenbedingungen bei seinem Ex-Klub Bayern München geübt. Vor dem Viertelfinal-Hinspiel am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) gegen Manchester City (Hinspiel: 0:3) monierte der 62-Jährige in seiner Sky-Kolumne beim deutschen Meister mangelnde Leitlinien in der Kommunikation nach innen und außen sowie eine verfehlte Personalpolitik.
Scharfe Kritik an Fernsehansprache von Frankreichs Präsident zur Rentenreform
Die Fernsehansprache von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron zu seiner umstrittenen Rentenreform ist bei der Opposition auf scharfe Kritik gestoßen. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen von der Partei Rassemblement National warf Macron nach dessen Rede am Montagabend eine "weltfremde und stumpfe" Politik vor. Seine Amtszeit sei geprägt von "Misstrauen, Gleichgültigkeit und Brutalität".
G7-Außenminister drohen Unterstützern von Russlands Ukraine-Krieg mit "hohem Preis"
Die G7-Außenminister haben sich zum Abschluss ihres Treffens im japanischen Karuizawa klar gegen aggressives Verhalten von Russland und China positioniert. Ländern, die Russlands Krieg gegen die Ukraine unterstützten, drohten die Chefdiplomaten der sieben führenden Industrienationen am Dienstag in ihrer Abschlusserklärung mit einem "hohen Preis". Zugleich kündigten sie weitere Sanktionen gegen Russland an und verurteilten Moskaus Ankündigung, Atomwaffen in Belarus zu stationieren, als "inakzeptabel".
Erster Testflug von SpaceX-Riesenrakete soll nun am Donnerstag erfolgen
Nach der Absage in letzter Minute am Montag soll der mit Spannung erwartete erste Testflug der SpaceX-Riesenrakete Starship nun am Donnerstag erfolgen. Das neue Startfenster öffne sich am Donnerstag um 08.28 Uhr Ortszeit (15.28 Uhr MESZ) und schließe sich nach 62 Minuten, teilte SpaceX am Montag (Ortszeit) im Onlinedienst Twitter mit.
Verleumdungsprozess gegen US-Sender Fox News soll beginnen
Der Verleumdungsprozess gegen den rechten US-Nachrichtensender Fox News wegen falscher Vorwürfe des Wahlbetrugs bei der Präsidentschaftswahl 2020 soll am Dienstag im Bundesstaat Delaware beginnen. Das Wahlmaschinen-Unternehmen Dominion hat den Sender auf 1,6 Milliarden Dollar (knapp 1,5 Milliarden Euro) Schadenersatz verklagt. Dominion wirft Fox News vor, nach der Wahl 2020 Verschwörungstheorien über angeblichen Wahlbetrug verbreitet zu haben, obwohl Moderatoren und Senderverantwortliche wussten, dass die Vorwürfe falsch sind.
EU-Parlament stimmt über Ausweitung des Emissionshandels ab
Das Europaparlament stimmt am Dienstag in Straßburg über eine deutliche Ausweitung des Emissionshandels ab (gegen 13.00 Uhr). Mit der geplanten Reform werden die Schifffahrt und der Flugverkehr innerhalb der EU mit einbezogen. Daneben soll es erstmals einen eigenen Handel mit Verschmutzungsrechten für Gebäude und den Straßenverkehr geben.
Bundesverfassungsgericht verhandelt über Wahlrechtsreform von 2020
Trotz der aktuellen Wahlrechtsreform verhandelt das Bundesverfassungsgericht am Dienstag (10.00 Uhr) in Karlsruhe über eine frühere Reform von 2020. Die damaligen Oppositionsfraktionen von FDP, Linkspartei und Grünen wandten sich an das Gericht, weil sie die Neuregelung für verfassungswidrig hielten. Sie sollte den Bundestag verkleinern und sah vor, dass bis zu drei Überhangmandate nicht mehr ausgeglichen werden. (Az. 2 BvF 1/21)
Brasilien und Russland beteuern Streben nach Ende des Ukraine-Kriegs
Ungeachtet scharfer Kritik aus den USA wirbt Brasilien weiter dafür, Russland für ein Ende des Ukraine-Kriegs entgegenzukommen. Brasiliens Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva empfing am Montag (Ortszeit) den russischen Außenminister Sergej Lawrow. Dieser dankte Brasilien "für seinen Beitrag zur Suche nach einer Lösung dieses Konflikts". Aus dem Weißen Haus hieß es, mit seinen Warnungen vor einer weiteren militärischen Unterstützung der Ukraine plappere Brasilien "russische und chinesische Propaganda nach".
Auch Kanadas öffentlich-rechtlicher Rundfunksender nicht mehr bei Twitter aktiv
Nach dem US-Radiosender NPR hat sich auch Kanadas öffentlich-rechtlicher Rundfunksender CBC im Streit mit Twitter-Chef Elon Musk vorerst von der Onlineplattform verabschiedet. Der Sender begründete die Entscheidung am Montag damit, dass Twitter CBC und seine französischsprachige Version Radio-Canada als "regierungsfinanziert" gekennzeichnet habe, wie dies bislang nur bei Medien autoritär geführter Länder wie Russland oder China üblich sei.
China bietet sich als Vermittler im Nahost-Konflikt an
China bringt sich als Vermittler im Nahost-Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern ins Spiel. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag berichtete, bot der chinesische Außenminister Qin Gang in separaten Telefonaten mit dem israelischen und dem palästinensischen Chef-Diplomaten eine Vermittlung seines Landes in dem seit Jahrzehnten währenden Konflikt an.
Gänswein: "Glaubensverlust ist durch den synodalen Weg eher noch gewachsen"
Der langjährige Privatsekretär des verstorbenen Papstes Benedikt XVI., Erzbischof Georg Gänswein, hat den deutschen synodalen Weg zur Reform der katholischen Kirche scharf kritisiert. "Der Glaubensverlust ist durch den synodalen Weg eher noch gewachsen", sagte Gänswein der Mediengruppe Bayern (Dienstagsausgaben).
EU-Parlament verschärft nach Korruptionsskandal seine Regeln für Lobbyisten
Als Konsequenz aus dem Korruptionsskandal um das EU-Parlament hat die europäische Volksvertretung ihre Lobby-Regeln verschärft. Nach Zustimmung der Fraktionsvorsitzenden zu einem Plan von Parlamentspräsidentin Roberta Metsola teilte das Europaparlament am Montag in Straßburg mit, dass EU-Abgeordnete nach ihrem Ausscheiden aus dem Europaparlament sechs Monate lang nicht als Lobbyisten gegenüber EU-Abgeordneten auftreten dürfen. Die Reform tritt am 1. Mai in Kraft.
Einflussreicher Chef der Ennahda-Partei in Tunesien festgenommen
In Tunesien ist mit dem Chef der Ennahda-Partei einer der bedeutendsten Gegner des umstrittenen Staatschefs Kais Saied offenbar festgenommen worden. Der 81 Jahre alte Rached Ghannouchi sei in seinem Haus in der Hauptstadt Tunis festgenommen und "an einen unbekannten Ort" gebracht worden, teilte seine Ennahda-Partei am Montag mit. Sie verurteilte "diese extrem ernste Entwicklung" und forderte Ghannouchis sofortige Freilassung.
Botschafter der EU im Sudan in seiner Residenz in Khartum angegriffen
Der Botschafter der EU im Sudan ist inmitten der Kämpfe in dem nordostafrikanischen Land in seiner Residenz in Khartum angegriffen worden. "Vor ein paar Stunden wurde der EU-Botschafter im Sudan in seiner eigenen Residenz angegriffen", schrieb der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Montag im Onlinedienst Twitter. Die sudanesischen Behörden seien dafür verantwortlich, die Sicherheit der diplomatischen Einrichtungen und ihres Personal zu garantieren, fügte er hinzu.
Spuren eines Braunbären in Bayern entdeckt
Im Süden Bayerns treibt sich offenbar ein Bär herum. In den Landkreisen Miesbach und Rosenheim seien vergangenes Wochenende nahe der Grenze zu Österreich Pfotenabdrücke im Schnee entdeckt worden, teilte das Bayerische Landesamt für Umwelt am Montagabend mit. Die Auswertung der Trittsiegel habe nun ergeben, dass es sich um die Spuren eines Braunbären handele. Nähere Angaben zu dem Tier seien auf Grundlage der Tatzenabdrücke nicht möglich.
Umweltschützer reichen Klagen gegen Öko-Siegel für Atom und Gas ein
Greenpeace und weitere Umweltorganisationen ziehen gegen die europaweite Einstufung von Erdgas und Atomenergie als "nachhaltig" vor Gericht. Greenpeace, der BUND, der WWF und andere reichten am Dienstag beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg Klagen gegen die EU-Kommission ein, wie die Umweltschützer mitteilten. Sie werfen der Behörde von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen "Greenwashing" vor.
Grüne drohen mit Blockade von Aufweichung des Klimaschutzgesetzes im Bundestag
Nach der Warnung des Expertenrats für Klimafragen vor einer Aufweichung des Klimaschutzgesetzes durch die Ampel-Koalition drohen die Grünen mit einer Blockade des Reformvorhabens im Bundestag. "Der Expertenrat verweist zurecht darauf, dass bei der im Koalitionsausschuss vereinbarten Änderung des Klimaschutzgesetzes strikte Vorgaben einzuhalten sind", sagte der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Stephan Gelbhaar, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Lawrow dankt Brasilien für diplomatische Initiative zu Beendigung von Ukraine-Krieg
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat Brasiliens Initiative für Friedensgespräche zur Beendigung des Ukraine-Kriegs begrüßt. "Wir danken Brasilien für seinen Beitrag zur Suche nach einer Lösung dieses Konflikts", sagte Lawrow nach einem Treffen mit seinem brasilianischen Kollegen Mauro Vieira in Brasília. "Wir sind daran interessiert, den Konflikt so bald wie möglich zu lösen."
USA weisen Lula-Äußerungen zu militärischer Unterstützung für die Ukraine zurück
Die USA haben scharf den Vorwurf des brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva zurückgewiesen, sie würden den Ukraine-Krieg verlängern. "In diesem Fall plappert Brasilien russische und chinesische Propaganda nach, ohne sich überhaupt die Fakten anzuschauen", sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, am Montag zu Journalisten. Lulas Äußerungen zum Ukraine-Krieg seien "zutiefst problematisch".
Bundeswehr verabschiedet Ex-Generalinspekteur Zorn mit Zapfenstreich
Die Bundeswehr hat ihren früheren Generalinspekteur Eberhard Zorn am Montagabend mit einem großen Zapfenstreich verabschiedet. Für das traditionsreiche Zeremoniell versammelten sich Soldatinnen und Soldaten im Hof des Bendlerblocks, dem Berliner Dienstsitz des Bundesverteidigungsministeriums.
Klima-Protest stört Snooker-WM
Klima-Aktivisten haben bei der Snooker-WM im englischen Sheffield eine Unterbrechung von zwei Erstrundenspielen provoziert. Ein Mann in einem weißen T-Shirt mit dem Aufdruck "Just Stop Oil" sprang während einer Begegnung auf einen Spieltisch und schüttete ein orangefarbenes Puder über das Tuch sowie die Spielkugeln aus, ehe Sicherheitspersonal den Störenfried aus einer staubigen Wolke abführte. Gleichzeitig verhinderte am Nebentisch ein Schiedsrichter eine mutmaßlich ähnliche Protestaktion, indem der Referee die Aktivistin abdrängte.
Füllkrug vor Rückkehr in den Kader
Fußball-Nationalspieler Niclas Füllkrug steht nach seiner kurzen Pause wegen Wadenproblemen vor der Rückkehr in den Kader des Bundesligisten Werder Bremen. "Wir sind optimistisch, dass es bis zum Wochenende reicht. Vorgesehen ist, dass er in den nächsten Tagen wieder ins Mannschaftstraining einsteigt", sagte Werders Leiter Profifußball Clemens Fritz auf Anfrage des Portals Deichstube.
Macron will nach Durchboxen der Rentenreform Dialog mit Gewerkschaften suchen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will nach dem Durchboxen seiner Rentenreform den Dialog mit den Gewerkschaften über bessere Arbeitsbedingungen suchen. "Ich habe vorgeschlagen, von morgen an die Sozialpartner zu empfangen, also diejenigen, die dazu bereit sind", sagte Macron in einer TV-Ansprache am Montag. "Die Tür wird offen bleiben", fügte er hinzu.
Höchster Verdienstorden an Merkel - Steinmeier ehrt "beispiellose" Politikerin
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) den höchsten deutschen Verdienstorden verliehen und sie als "beispiellose Politikerin" gewürdigt. Als Naturwissenschaftlerin aus Ostdeutschland habe sich Merkel "ohne Vorbilder und ohne Seilschaften ihren Weg durchs parteipolitische Unterholz suchen und bahnen" müssen, sagte Steinmeier am Montag in Berlin. Der Orden gelte den "herausragenden" Verdiensten der Altkanzlerin um Deutschland. Diese bedankte sich bei der Zeremonie bei früheren Weggefährten.
Schweden startet größte Militärübung seit mehr als 25 Jahren
Schweden hat unter Beteiligung zahlreicher Nato-Staaten seine größte Militärübung seit mehr als 25 Jahren begonnen. "Die Übung finden in der Luft, an Land und auf dem Meer in weiten Teilen des Landes statt", erklärten die schwedischen Streitkräfte am Montag. An den Übungen, die bis zum 11. Mai andauern sollen, nehmen demnach 26.000 Soldaten aus 14 Ländern teil.
Kipchoge geschlagen: Chebet wiederholt Boston-Triumph
Weltrekordler Eliud Kipchoge (38) hat den Sieg beim Boston Marathon deutlich verpasst. Der Langstrecken-König aus Kenia kam beim erneuten Triumph des Titelverteidigers Evans Chebet nur auf Platz sechs. Bei seinem Debüt an der US-Ostküste fehlten Kipchoge 3:29 Minuten auf seinen Landsmann und Trainingspartner.
Quarterback Hurts unterschreibt Rekordvertrag bei den Eagles
Quarterback Jalen Hurts hat einen Rekordvertrag bei den Philadelphia Eagles unterschrieben. Der 24-Jährige kassiert für seine Verlängerung um fünf Jahre bis 2028 bis zu 255 Millionen Dollar. Damit steigt Hurts dem Vernehmen nach zum pro Saison bestbezahlten Spieler der NFL-Geschichte auf. 179 Millionen Dollar sind ihm garantiert, sein bisheriger Rookie-Kontrakt läuft noch ein Jahr, dann greift der Rekord-Deal.
Expertenrat kritisiert geplante Abkehr von Sektorzielen beim Klimaschutz
Die Pläne der Ampel-Regierung zur Änderung des Klimaschutzgesetzes stoßen beim Expertenrat für Klimafragen auf große Skepsis. Das Vorhaben, die jährlichen Sektorziele zum Treibhausgas-Ausstoß etwa für die Bereiche Verkehr oder Gebäude aufzuweichen, erhöhe das Risiko für zukünftige Zielverfehlungen, erklärte der Expertenrat am Montag. In der Reaktion der Bundesministerien auf die Expertenmeinung zeigten sich deutliche Unterschiede.
Erster großer Waldbrand des Jahres in Frankreich zerstört etwa 1000 Hektar
In Südfrankreich hat der erste große Waldbrand des Jahres etwa 1000 Hektar Vegetation zerstört. "Wegen des Klimawandels beginnt die Saison der Waldbrände immer früher", sagte Innenminister Gérald Darmanin, der sich am Montag ein Bild der Lage machte. Nach Angaben der Feuerwehr war der Brand unter Kontrolle, aber es sei nicht auszuschließen, dass er sich in Folge starken Windes erneut ausbreite.