Letzte Nachrichten
Erste Ausländer verlassen mit saudiarabischem Kriegsschiff den Sudan
Eine Woche nach Beginn der Kämpfe im Sudan sind die ersten ausländischen Staatsangehörigen außer Landes gebracht worden. Im saudiarabischen Dschiddah kam am Samstag ein Schiff mit 50 eigenen Staatsbürgern "und einer Reihe von Staatsangehörigen befreundeter Länder" an, weitere sollten folgen, wie das Staatsfernsehen in dem Königreich berichtete. In Berlin tagte der Krisenstab des Auswärtigen Amtes zur Lage im Sudan. Die Kämpfe dort hielten trotz der Ankündigung einer Waffenruhe an.
FC-Kapitän Hector gibt Karriereende bekannt
Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Jonas Hector wird am Saisonende einen Schlussstrich unter seine aktive Laufbahn setzen. Dies teilte der 32 Jahre alte Allroundspieler nach dem 3:1-Erfolg am Samstag bei der TSG Hoffenheim in Sinsheim in der Kabine seinen Teamkollegen mit.
Kahn explodiert: "Jeder muss sich den Hintern aufreißen"
Oliver Kahn hat nach dem erneuten Patzer im Titelrennen der Fußball-Bundesliga die Spieler von Bayern München scharf kritisiert. "Wer war die Mannschaft, die deutscher Meister werden wollte?", fragte der Vorstandschef nach dem 1:3 (1:0) beim FSV Mainz 05 ironisch und antwortete sich selbst: "Es war ganz bestimmt nicht unsere."
Titelverteidiger Alcaraz im Endspiel von Barcelona
Titelverteidiger Carlos Alcaraz ist beim ATP-Turnier in Barcelona erneut in das Endspiel gestürmt. Der Spanier bezwang im Halbfinale den an Nummer zwölf gesetzten Briten Daniel Evans ohne große Mühe mit 6:2, 6:2 und erreichte damit wie bereits im Vorjahr das Finale in Katalonien.
Tausende demonstrieren vor britischem Parlament für Klima- und Artenschutz
Im Rahmen von Protesttagen gegen die Umweltpolitik der britischen Regierung haben sich tausende Demonstranten vor dem Parlament in London versammelt. Schwerpunkt der Kundgebung am Samstag waren Natur- und Artenschutz, einige Teilnehmer kamen in Tierkostümen. Auch viele Kinder beteiligten sich an dem Protestmarsch, der von der Westminster Abbey zum Parlament führte. Die Demonstranten hielten Schilder mit Aufschriften wie "Ausrottung ist für immer" hoch.
FDP-Bundesparteitag fordert Nachbesserungen an Heizungsgesetz
Der FDP-Bundesparteitag hat sich gegen das vom Bundeskabinett beschlossene Heizungsgesetz ausgesprochen. Der Parteitag stimmte am Samstag mit großer Mehrheit einem von rund 80 Delegierten eingebrachten Dringlichkeitsantrag zu, der eine Nachbesserung der Vorlage im Bundestag fordert. Der Gesetzentwurf aus dem Haus von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck stehe "exemplarisch für die falsche Klima- und Energiepolitik der Grünen", heißt es in dem Beschluss.
Eishockey: Stützle erhält keine Freigabe für die WM
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft muss bei der Weltmeisterschaft (ab 12. Mai) auf Shootingstar Tim Stützle verzichten. Wie Sportdirektor Christian Künast am Rande des Länderspiels gegen Österreich am Samstag erklärte, erhält der 21 Jahre alte Angreifer vom NHL-Klub Ottawa Senators keine Freigabe für das Turnier in Tampere und Riga.
"Trostpreis" in Gefahr: Bayern patzen auch in Mainz
Bayern München hat nach turbulenten Tagen im Kampf um den "Trostpreis" Meisterschale erneut böse gepatzt. Beim Wiedersehen von Trainer Thomas Tuchel mit seinem Ex-Klub FSV Mainz 05 verloren die Münchner trotz Führung mit 1:3 (1:0) und müssen den Sturz von der Tabellenspitze fürchten. Borussia Dortmund kann am Abend (18.30 Uhr/Sky) gegen Eintracht Frankfurt vorbeiziehen.
Furioser Ducksch schießt Hertha tiefer in die Krise
Neuer Trainer, alte Sorgen: Hertha BSC taumelt auch unter Rückkehrer Pal Dardai unaufhaltsam dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga entgegen. Die Berliner verloren am Samstag im ausverkauften Olympiastadion hochverdient mit 2:4 (0:2) gegen Werder Bremen und bleiben am Tabellenende stecken. Die Rettungsmission für Dardai in seiner dritten Amtszeit bei den Herthanern wird bei noch fünf verbleibenden Spielen immer aussichtsloser.
Lula fordert Kiew erneut zu Friedensgesprächen mit Moskau auf
Trotz Kritik aus dem Westen hat Brasiliens Staatschef Luiz Inacio Lula da Silva die Ukraine erneut aufgerufen, sich zur Beendigung des russischen Angriffskriegs zu Friedensverhandlungen mit Moskau bereitzuerklären. "Ebenso wie meine Regierung die Verletzung der territorialen Integrität der Ukaine verurteilt, treten wir für eine politische Verhandlungslösung für den Konflikt ein", sagte Lula am Samstag nach einem Treffen mit dem portugiesischen Präsidenten Marcelo Rebelo de Sousa in Lissabon.
Köln schießt Hoffenheim zurück in den Abstiegskampf
Ausgerechnet gegen ihren bisherigen Lieblingsgegner hat die TSG Hoffenheim die Vorentscheidung im Abstiegskampf verpasst. Die Kraichgauer verloren am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga 1:3 (0:2) gegen den starken 1. FC Köln und müssen wieder verstärkt um den Klassenerhalt bangen.
Bochum stolpert im Schlussspurt um den Klassenerhalt
Im Schlussspurt um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga droht dem VfL Bochum die Luft auszugehen. Die Westfalen unterlagen dem VfL Wolfsburg mit 1:5 (0:3) und stecken nach vier Spielen in Folge ohne Sieg wieder tief im Abstiegskampf. In der entscheidenden Saisonphase ist Bochum die Heimstärke abhanden gekommen: Nach zwischenzeitlich fünf Siegen in Folge hat der VfL vier der letzten fünf Partien im Ruhrstadion verloren.
Berlin und Moskau weisen offenbar erneut gegenseitig Diplomaten aus
Russland und Deutschland weisen offenbar erneut gegenseitig Diplomaten aus. Moskau kündigte am Samstag die Ausweisung von mehr als 20 deutschen Diplomaten an. Das Auswärtige Amt in Berlin sprach seinerseits zwar nicht von der Ausweisung russischer Diplomaten. Aus dem AA hieß es aber, dass die Bundesregierung und die russische Seite "in den vergangenen Wochen zu Fragen der personellen Besetzung der jeweiligen Auslandsvertretungen in Kontakt" gestanden hätten. "Der heutige Flug steht in diesem Zusammenhang".
Medien: FC Bayern plant offenbar weiter mit Kahn
Fußball-Rekordmeister Bayern München plant offenbar weiter mit Vorstandschef Oliver Kahn. Dies berichtete sportschau.de am Samstag vor dem Bundesliga-Spiel der Münchner beim FSV Mainz 05. Sportvorstand Hasan Salihamidzic soll zudem weiterhin die Unterstützung von Ehrenpräsident Uli Hoeneß genießen.
Betrüger bringen 74-Jährige um 200.000 Euro Bargeld
In einem perfiden Fall eines Schockanrufs haben Betrüger eine 74-Jährige in Sachsen-Anhalt um 200.000 Euro gebracht. Wie die Polizei in Halle am Samstag mitteilte, erhielt die Frau aus Zwintschöna am Freitagnachmittag einen Anruf einer Unbekannten, die behauptete, eine Verwandte sei in einen Unfall verwickelt worden und sitze nun in Untersuchungshaft. Damit sie frei komme, sei eine Kaution fällig.
Keine Abflüge am BER am kommenden Montag wegen Streikaufrufs von Verdi
Wegen eines Streikaufrufs der Gewerkschaft Verdi werden am kommenden Montag am Hauptstadtflughafen BER keine Abflüge von Passagierflügen abgefertigt. Betroffene Fluggäste würden gebeten, sich bei ihrer Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter über Umbuchungen und Alternativen zu informieren, teilte der Flughafen am Samstag mit. Zu dem Warnstreik aufgerufen ist das Personal der Luftsicherheitskontrolle von 03.30 Uhr am Montagmorgen bis Mitternacht.
Russland kündigt Ausweisung von über 20 deutschen Diplomaten an
Russland hat die Ausweisung von mehr als 20 deutschen Diplomaten angekündigt. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bezeichnete dies am Samstag im Sender Swesda in Moskau als Vergeltungsmaßnahme für die "erneute massenhafte Ausweisung von Mitarbeitern der russischen diplomatischen Vertretungen in Deutschland".
Bericht: Beschaffung von Bundeswehrmunition kommt kaum voran
Die Beschaffung von fehlender Munition für die Bundeswehr kommt einem Bericht zufolge bisher kaum voran. Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Unterlagen aus dem Bundesverteidigungsministerium berichtete, kam in diesem Jahr erst eine Beschaffungsvorlage über mehr als 25 Millionen Euro aus diesem Bereich im Haushaltsausschuss des Bundestages zur Billigung an. Der CDU-Haushaltspolitiker Ingo Gädechens sagte, er habe "den Eindruck, dass das Verteidigungsministerium das Thema Munition wegdrücken will".
FDP hebt mit Parteitagsbeschluss Eigenständigkeit in Koalition hervor
Die FDP will mit einem klar wirtschafts- und wachstumsfreundlichen Profil ihre Eigenständigkeit in der Ampel-Koalition demonstrieren. Der Bundesparteitag der Liberalen verabschiedete am Samstag einen Leitantrag des Parteivorstands, der die roten Linien der Partei bekräftigt: Nein zu Steuererhöhungen, Ja zur Schuldenbremse. Die FDP sehe ihre Rolle darin, die "Mitte des Landes" vor weiteren Belastungen durch die Regierung zu schützen, sagte Generalsekretär Bijan Djir-Sarai. Diese Mitte dürfe "nicht nur Einnahmequelle für Verteilungsträume der Politik sein".
Djokovic sagt Start beim Sandplatz-Masters in Madrid ab
Nach Rafael Nadal hat auch der Weltranglistenerste Novak Djokovic (35) seinen Start beim ATP-Masters in Madrid (ab Mittwoch) abgesagt. Das teilten die Veranstalter am Samstag mit. Der dreimalige Turniersieger litt zuletzt an einer Ellbogenverletzung im rechten Schlagarm, in Monte Carlo und auch in Banja Luka/Bosnien-Herzegowina verlor Djokovic früh.
Medien: Kahn bekommt ein weiteres Jahr beim FC Bayern
Vorstandschef Oliver Kahn soll offenbar ein weiteres Jahr Zeit beim Fußball-Rekordmeister Bayern München erhalten. Dies berichtete der BR am Samstag vor dem Bundesliga-Spiel der Münchner beim FSV Mainz 05 unter Berufung auf Aufsichtsrats-Kreise. Zudem soll Sportvorstand Hasan Salihamidzic demnach weiter die Unterstützung von Ehrenpräsident Uli Hoeneß haben.
Aufatmen bei Rostock und Nürnberg - Ernüchterung auf der Alm
Der Abstiegskampf in der 2. Bundesliga spitzt sich zu: Hansa Rostock und der 1. FC Nürnberg haben am 29. Spieltag einen Befreiungsschlag im Tabellenkeller gefeiert, Arminia Bielefeld hat hingegen immer größere Abstiegssorgen.
Krisenstab des Auswärtigen Amtes tagt zur Lage im Sudan
Der Krisenstab im Auswärtigen Amt (AA) hat am Samstag zur Lage im Sudan getagt. Wie ein AA-Sprecher in Berlin mitteilte, fand die Sitzung unter der gemeinsamen Leitung von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) statt. Angaben zu einer möglicherweise in Kürze bevorstehenden Evakuierung deutscher Staatsbürger aus dem Sudan machte der Sprecher ebenso wie seine Kollegen aus dem Verteidigungsministerium nicht.
FDP-Generalsekretär kritisiert Atomausstieg als "strategischen Fehler"
Auf dem Bundesparteitag der FDP ist Generalsekretär Bijan Djir-Sarai auf Distanz zu Positionen der Regierungspartner in der Ampel-Koalition gegangen. Den Ausstieg aus der Kernenergie bezeichnete Djir-Sarai am Samstag in seiner Rede vor den Delegierten in Berlin als "strategischen Fehler". "Die Kernenergie muss auch nach dem Ausstieg eine Zukunft in Deutschland haben", sagte er. Die FDP setze sich für weitere Forschung und Nutzung von Technologien wie Kernfusion und Kernspaltung ein.
Kein rascher Tarifabschluss bei Bund und Kommunen in Sicht
Bei den Tarifverhandlungen für die 2,5 Millionen Angestellten von Bund und Kommunen hat sich auf der Grundlage der Schlichtungsempfehlung zunächst kein schneller Abschluss abgezeichnet. In vierter Tarifrunde lagen die Tarifparteien zum Auftakt am Samstag in Potsdam noch weit auseinander. Die Arbeitgeber von Bund und Kommunen signalisierten, es gebe keine einheitliche Arbeitgeberposition. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Beamtenbund fordern gegenüber der Schlichtungsempfehlung Nachbesserungen.
Verdi ruft Sicherheitspersonal am BER für Montag zum Streik auf
Nach Streiks des Sicherheitspersonals an zahlreichen deutschen Flughäfen hat Verdi für den kommenden Montag auch am Hauptstadtflughafen BER zum Ausstand aufgerufen. Beschäftigte im Luftsicherheitsbereich, die in der Fluggastkontrolle und der Personal- und Warenkontrolle tätig sind, seien ab 03.30 Uhr morgens bis Mitternacht zum Streik aufgerufen, teilte die Gewerkschaft am Samstag mit. Es müsse mit Verspätungen und Flugausfällen gerechnet werden.
Tarifverhandlungen für 2,5 Millionen Angestellte von Bund und Kommunen fortgesetzt
Für die 2,5 Millionen Angestellten von Bund und Kommunen hat am Samstag in Potsdam die vierte Tarifrunde begonnen. Die Tarifparteien wollen versuchen, bis zum Sonntag einen Tarifabschluss auszuhandeln. Die Schlichter hatten ab Juni einen stufenweise ausgezahlten Inflationsausgleich von 3000 Euro empfohlen und ab März kommenden Jahres 5,5 Prozent, monatlich jedoch mindestens 340 Euro mehr Gehalt.
Griechenlands Regierungschef kündigt Auflösung des Parlaments vor geplanter Wahl am 21. Mai an
Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat die Auflösung des Parlaments eingeleitet und damit den Countdown für die am 21. Mai geplante Parlamentswahl gestartet. Die Regierung sei "praktisch am Ende ihrer Amtszeit angelangt", erklärte Mitsotakis am Samstag und traf sich mit Staatspräsidentin Katerina Sakellaropoulou, um ihr den Regierungsvorschlag zur Auflösung des Parlaments zu unterbreiten. Im Laufe des Tages wird ein entsprechendes Dekret erwartet.
Hessische Linke wählt Fraktionschefin Kula zu Spitzenkandidatin für Landtagswahl
Rund ein halbes Jahr vor der Landtagswahl in Hessen hat die Linke ihre Fraktionsvorsitzenden zu Spitzenkandidaten gewählt. Elisabeth Kula wurde am Samstag auf einem Parteitag in Flörsheim am Main mit 86,4 Prozent der Stimmen auf den ersten Platz gewählt, wie die Partei mitteilte. Der zweite Fraktionschef Jan Schalauske wurde mit 85,2 Prozent der Stimmen auf den zweiten Listenplatz gewählt. Beide waren im Februar vom Landesvorstand als Spitzenduo vorgeschlagen worden.
Bischof Bätzing wirft Amtsvorgänger Zollitsch verantwortungsloses Verhalten vor
Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat dem früheren Amtsinhaber Robert Zollitsch ein verantwortungsloses Verhalten im Umgang mit dem Missbrauchsskandal vorgeworfen. "In seiner Zeit als Vorsitzender der Bischofskonferenz im Jahr 2010 wurden entscheidende Maßnahmen zur Missbrauchsaufarbeitung in der katholischen Kirche gesetzt", sagte Bätzing der "Rhein-Neckar-Zeitung" vom Samstag. "Diese hat er selbst in seinem Bistum offenbar in derselben Zeit nicht angewandt und übergangen."
Kämpfe im Sudan dauern trotz angekündigter Waffenruhe an
Im Sudan sind die seit einer Woche anhaltenden Kämpfe zwischen Armee und Paramilitärs trotz der Ankündigung einer Waffenruhe weitergegangen. Nach einem Abklingen der Kämpfe über Nacht kam es am Samstagmorgen laut Augenzeugen erneut zu Gefechten. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden seit Beginn der Kämpfe am vergangenen Samstag mehr als 400 Menschen getötet und über 3500 weitere verletzt. Zwei zuvor angekündigte Feuerpausen waren von den Konfliktparteien ebenfalls ignoriert worden.
Merz: Lindner hätte im Heizungsstreit Veto einlegen müssen
CDU-Chef Friedrich Merz hat der FDP ein widersprüchliches Verhalten im Streit um die Wärmewende vorgeworfen. Finanzminister Christian Lindner (FDP) "hätte von der Möglichkeit Gebrauch machen müssen, die ihm die Geschäftsordnung der Bundesregierung gibt, nämlich bei allen ausgabewirksamen Entscheidungen ein Veto einzulegen", sagte Merz im Interview der Woche des Deutschlandfunks, das am Sonntag in voller Länge ausgestrahlt werden sollte. Stattdessen habe er nur eine Protokollerklärung abgegeben.