Letzte Nachrichten
Leverkusen verpatzt Generalprobe: Lauf endet gegen Köln
Die Erfolgsserie gerissen, die extra vorgezogene Generalprobe verpatzt: Bayer Leverkusen hat beim 1:2 (1:2) gegen den rheinischen Rivalen 1. FC Köln seine erste Niederlage in einem Pflichtspiel seit Mitte Februar kassiert und vor dem Europa-League-Halbfinale bei der AS Rom einen Dämpfer hinnehmen müssen.
Klopp unterstützt Entscheidung des FC Liverpool zum Spielen von verhasster Hymne
FC Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hat die bei Fans umstrittene Entscheidung seines Clubs unterstützt, beim morgigen Match gegen Brentford anlässlich der Krönung von Charles III. die britische Nationalhymne zu spielen. Der Standpunkt des Vereins sei auch sein Standpunkt, sagte Klopp am Freitag. "Abgesehen davon ist das (...) ein Thema, zu dem ich keine richtige Meinung haben kann."
Diamond League: Kerley siegt über 200 Meter - Weber Vierter
100-m-Weltmeister Fred Kerley (USA) hat sich beim Auftakt der Diamond League in Doha den Sieg im 200-m-Sprint gesichert. Der 27 Jahre alte US-Amerikaner, zuletzt wiederholt wegen seiner Social-Media-Fehde mit 100-m-Olympiasieger Lamont Marcell Jacobs (Italien) in den Schlagzeilen, setzte sich in 19,92 Sekunden vor seinem Landsmann Kenneth Bednarek (20,11) und Aaron Brown aus Kanada (20,20) durch.
HSV verspielt wohl Rang zwei - Bielefeld droht Abstieg
Der Hamburger SV hat den direkten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga wohl verspielt und muss auch um den Trostpreis Relegation bangen. Die Mannschaft von Trainer Tim Walter kam gegen Verfolger SC Paderborn zum Auftakt des 31. Spieltags nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Der Rückstand auf den Tabellenzweiten 1. FC Heidenheim könnte am Sonntag auf sechs Punkte anwachsen.
Ukrainischer Botschafter unglücklich über Flaggenverbot an Mahnmalen in Berlin
Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, ist irritiert über das Verbot von ukrainischen Flaggen rund um sowjetische Mahnmale in Berlin am 8. und 9. Mai. Aus der ukrainischen Sicht sei die Entscheidung der Berliner Polizei sehr kurzsichtig und unbegründet, sagte Makeiev dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Er rief die Behörde auf, "die Entscheidung zu revidieren und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen".
Belgrad plant "fast vollständige Entwaffnung" von Privatpersonen
Nach zwei Schusswaffenangriffen in Serbien innerhalb von weniger als 48 Stunden hat Staatschef Aleksandar Vucic eine großangelegte Entwaffnungskampagne für den Balkanstaat angekündigt. Geplant sei "eine fast vollständige Entwaffnung" von Privatpersonen, sagte Vucic am Freitag. Die Regierung kündigte eine Verschärfung des Waffengesetzes an. Am Mittwoch hatte ein 13-Jähriger an einer Schule in Belgrad neun Menschen erschossen, in der Nacht zu Freitag erschoss ein junger Mann in mehreren Dörfern acht Menschen.
Wagner-Chef attackiert russische Armeespitze und droht mit Abzug aus Bachmut
Der Chef der russischen Söldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, hat die Armeeführung seines Landes in beispiellos harscher Kritik für massive Verluste in der Ukraine verantwortlich gemacht und mit dem Abzug seiner Kämpfer aus dem heftig umkämpften Bachmut gedroht. In einem am Freitag veröffentlichten Video zeigte sich Prigoschin erbost über ausgebliebene Munitionslieferungen. Russland ordnete unterdessen Evakuierungen in der südukrainischen Region Saporischschja an.
Bundesregierung sieht bei Flüchtlingsfrage "Geld nicht im Mittelpunkt"
Wenige Tage vor dem Flüchtlingsgipfel von Bund und Ländern gehen die Erwartungen beider Seiten weit auseinander. Aus Sicht der Bundesregierung stehe bei dem Thema "das Geld nicht im Mittelpunkt", sagte Vizeregierungssprecher Wolfgang Büchner am Freitag in Berlin. Vertreter der Länder forderten jedoch erneut mehr finanzielle Unterstützung vom Bund. Die "Ampel" lasse Kommunen und Länder "bereits viel zu lange im Stich", monierte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).
US-Regisseur Damien Chazelle diesjähriger Jurypräsident beim Filmfestival in Venedig
US-Regisseur und Drehbuchautor Damien Chazelle, bekannt für Filme wie "La La Land", wird beim Filmfestival in Venedig im August der Jury vorsitzen. Das teilte das Organisationsteam am Freitag mit. "Zehn Tage lang verwandelt sich diese Kunststadt von Tintoretto, Tizian und Veronese jedes Jahr in eine Stadt des Kinos, und ich fühle mich geehrt und freue mich, dieses Jahr als Vorsitzender der Jury eingeladen worden zu sein", erklärte Chazelle.
Leerstand im Umland großer Metropolen zuletzt deutlich gesunken
Verstärkte Möglichkeiten zum Homeoffice sowie erschwinglichere Immobilienpreise haben den Leerstand im Umland großer Metropolen sinken lassen. Wie der "Spiegel" am Freitag berichtete, verringerte sich die Zahl leerstehender Wohnungen in den Nachbarkreisen großer Städte seit 2019, also vor dem Beginn der Corona-Pandemie, teils deutlich. Das ergab demnach der Leerstandsindex des Immobiliendienstleisters CBRE und des Forschungsinstituts Empirica.
Ehepaar stirbt in Bayern bei Verkehrsunfall
Bei einem Verkehrsunfall in Bayern ist am Freitag ein Ehepaar ums Leben gekommen. Ein 51-Jähriger prallte beim Überholen eines Lastwagens zwischen Roden und Urspringen im Landkreis Main-Spessart gegen das entgegenkommende Auto des Paars, wie die Polizei in Würzburg mitteilte. Der 87-Jährige und seine 86-jährige Ehefrau starben noch an der Unfallstelle.
Charles III. nimmt vor seiner Krönung ein Bad in der Menge
Am Tag vor seiner feierlichen Krönung hat der britische König Charles III. erneut Volksnähe demonstriert. Der 74-Jährige nahm am Freitag vor dem Buckingham-Palast in London ein Bad in der Menge. Zu Ehren des Monarchen stimmten die Menschen bei seinem Erscheinen spontan die Nationalhymne "God Save The King" an.
Gruppe soll Geld in Höhe von mindestens zehn Millionen Euro gewaschen haben
Weil sie Geld in Höhe von mindestens zehn Millionen Euro gewaschen haben sollen, ermitteln Beamte aus Baden-Württemberg und Berlin gegen insgesamt 18 Verdächtige. Bei einer Razzia am Freitag wurden drei Männer festgenommen, wie das Zollfahndungsamt Stuttgart und die Staatsanwaltschaft Karlsruhe mitteilten. Gegen die Gruppe wird nach Angaben der Polizei Berlin gesondert wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls ermittelt.
Wagner-Chef macht russische Armeespitze für massive Verluste verantwortlich
Der Chef der russischen Söldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, hat die Armeeführung seines Landes für "zehntausende" getötete oder verletzte russische Kämpfer in der Ukraine verantwortlich gemacht. An diesen Verlusten seien jene schuld, "die uns keine Munition geben", und dies seien Verteidigungsminister Sergej Schoigu und Generalstabschef Waleri Gerassimow, sagte Prigoschin in einem am Freitag veröffentlichten Video.
Russland ordnet Teil-Evakuierung von Region Saporischschja an
Russland hat am Freitag die Teil-Evakuierung von Gebieten nahe der Südfront in der Ukraine angeordnet. "In den vergangenen Tagen hat der Feind die Bombardierung von Ortschaften in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie verstärkt", schrieb der von Moskau eingesetzte Verwaltungschef der Region Saporischschja, Jewgeni Balizki, im Onlinedienst Telegram. Familien mit Kindern und ältere Menschen sollten "vorübergehend" aus den von Russland gehaltenen Frontgebieten herausgebracht werden.
Bericht: Grünen-Politiker wendet sich im Streit um Dienstwagenprivileg an die EU
Im Koalitionsstreit über das Dienstwagenprivileg erhofft sich der Grünen-Bundestagsabgeordnete Stefan Gelbhaar einem Bericht zufolge Unterstützung von der EU-Kommission. Gelbhaar habe die Behörde gebeten zu prüfen, ob die deutsche Regelung gegen EU-Recht verstößt, berichtete der "Spiegel" am Freitag.
WHO-Chef: Weltweit mindestens 20 Millionen Tote durch Corona-Pandemie
Durch die Corona-Pandemie sind nach neuen Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit mindestens 20 Millionen Menschen ums Leben gekommen. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus nannte die neue Opferzahl, die fast drei Mal so hoch ist wie die bisherigen offiziellen Angaben, am Freitag in Genf. Mitte März hatte Tedros noch gesagt, es gebe es "fast sieben Millionen gemeldete Corona-Tote", die tatsächliche Opferzahl sei aber viel höher.
Arbeitslosenquote in den USA auf 3,4 Prozent gesunken
Der Arbeitsmarkt in den USA bleibt trotz einer sich abschwächenden Konjunktur und einer Reihe von Leitzinserhöhungen überraschend robust. Die Arbeitslosenquote sank im April um 0,1 Punkte auf 3,4 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Demnach schuf die US-Wirtschaft im vergangenen Monat 253.000 neue Jobs, unter anderem im Gesundheitssektor, im Gastgewerbe und bei sozialen Diensten.
Gladbach verpflichtet Weigl fest
Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat Nationalspieler Julian Weigl von Benfica Lissabon fest verpflichtet. Der 27-Jährige, der schon in der laufenden Saison 2022/23 vom portugiesischen Rekordmeister ausgeliehen war, unterschrieb beim einen Vertrag bis Juni 2028.
Landgericht München bestätigt Strafe für Vergewaltiger mit Wolfsmaske
Das Landgericht München I hat die Strafe von zwölf Jahren Haft und anschließender Sicherungsverwahrung für einen Vergewaltiger mit Wolfsmaske bestätigt. Mit der am Freitag getroffenen Entscheidung hat ein 2021 verhängtes Urteil des Landgerichts für einen Mann, der in München mit einer Wolfsmaske verkleidet eine Elfjährige vergewaltigte, Bestand. Nach Auffassung der Kammer ist der Angeklagte voll schuldfähig.
Neben viel Lob auch scharfe Kritik an Habecks Plänen für Industriestrompreis
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat mit seinen Plänen für einen subventionierten Strompreis für energieintensive Industriezweige viel Lob, aber auch scharfe Kritik geerntet. Gewerkschaften und Unternehmensverbände energieintensiver Branchen begrüßten die Pläne als "wichtiges Signal" und "wichtigen ersten Schritt" zur Standortsicherung. Andere Wirtschaftsverbände, der Steuerzahlerbund und insbesondere die FDP und das von ihr geführte Finanzministerium lehnten den Vorstoß hingegen ab.
Tories mit schweren Verlusten bei erstem Stimmungstest für Premier Sunak
Bei den Kommunalwahlen in England hat sich für die regierenden Tories nach ersten Ergebnissen eine schmerzliche Niederlage abgezeichnet. Beim ersten Stimmungstest seit der Amtsübernahme von Premierminister Rishi Sunak im Oktober vergangenen Jahres verloren die Konservativen nach der Auszählung in 74 von 230 Wahlkreisen etwa ein Drittel ihrer Sitze. Sunak zeigte sich im Fernsehsender Sky am Freitag "enttäuscht".
Rund 2000 Baltische Störe werden in der Oder nach längerer Pause ausgesetzt
Ein Dreivierteljahr nach der Umweltkatastrophe an der Oder werden in dem Fluss wieder Baltische Störe ausgesetzt. Rund 2000 Jungtiere sollen am Montag bei Stützkow im brandenburgischen Landkreis Uckermark in die Freiheit entlassen werden, wie das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern am Freitag mitteilten.
TV-Rechte für Frauen-WM: Popp übt Kritik an Infantino
Wegen der noch nicht vergebenen TV-Rechte für die Frauen-Weltmeisterschaft im Sommer in Australien und Neuseeland hat Alexandra Popp FIFA-Präsident Gianni Infantino scharf kritisiert. "Bei Herrn Infantino hat man das Gefühl, dass es nur noch um das Geld geht und wer der Mächtigste auf der Welt ist", sagte die Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft dem SID.
Bundesregierung: Bei Flüchtlingsfrage steht "Geld nicht im Mittelpunkt"
Vor dem Flüchtlingsgipfel mit den Ländern betont die Bundesregierung ihre Zurückhaltung beim Thema Finanzen. Es gehe um "Herausforderungen, die nicht zuvorderst mit Geld zu lösen sind", sagte Vizeregierungssprecher Wolfgang Büchner am Freitag in Berlin. Aus Sicht der Bundesregierung stehe "das Geld nicht im Mittelpunkt". Unterdessen sprachen sich Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) für einen besseren Schutz der EU-Grenzen aus.
An Bett fixierter Mann in Pforzheimer Klinik starb laut Obduktion durch Brand
Nach dem Tod eines an einem Krankenhausbett fixierten Manns in einem Pforzheimer Klinikum liegen Obduktionsergebnisse vor. Demnach starb der inzwischen identifizierte 58-Jährige durch den in der Notaufnahme ausgebrochenen Brand, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Pforzheim am Freitag mitteilten. Wie es zu dem Feuer kam, war weiter unklar. Die Ermittlungen dauerten an.
Jäger schießt in Nordrhein-Westfalen versehentlich in Fenster von Wohnhaus
Ein Jäger hat in Nordrhein-Westfalen versehentlich in ein Fenster eines Wohnhauses geschossen. Die Bewohnerin wurde durch den lauten Knall aufgeschreckt, danach bemerkte sie ein Einschussloch in ihrem Fenster, wie die Polizei in Gummersbach am Freitag mitteilte. Auf dem Boden habe sie ein Projektil gefunden. Verletzt wurde niemand.
Mann wegen sexuellen Missbrauchs von Kind in Dresden in Haft
Ein 52-Jähriger soll in Dresden ein zehnjähriges Mädchen von einem Spielplatz in seine Wohnung gelockt, mit einem Messer bedroht und sexuell missbraucht haben. Der Tatverdächtige wurde am Donnerstag vorläufig festgenommen, wie die Dresdner Polizei am Freitag erklärte. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen. Er machte bislang keine Angaben zum Tatvorwurf.
Wirtschaftsministerium und Solarbranche bei Plänen für Ausbau weitgehend einig
Das Bundeswirtschaftsministerium und die Unternehmen der Solarwirtschaft sind sich bei den nötigen Schritten für einen massiven Ausbau der Solarenergie in den kommenden Jahren weitgehend einig. Branchenvertreter begrüßten am Freitag beim zweiten Treffen mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) dessen Pläne als "ehrgeizig" und grundsätzlich gut ausgestaltet. Nun müssten "schnell konkrete Gesetzesinitiativen" folgen, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW), Carsten Körnig.
Techtelmechtel endet für Mann in Niedersachsen gefesselt im Wald
Ein Liebesspiel in einem Wald in Niedersachsen hat für einen 51-Jährigen hilflos in Fesseln geendet. Ein zufällig vorbeifahrender Radler und ein Jäger hörten am Mittwochabend im Schaumburger Wald zwischen Meinsen und Cammer Rufe und entdeckten abseits eines asphaltierten Waldwegs einen gefesselten Mann, wie die Polizei in Bückeburg am Freitag berichtete.
Staatsanwaltschaft prüft Fremdverschulden nach Zugunglück in Hürth bei Köln
Nach dem Zugunglück in Hürth bei Köln, bei dem zwei Arbeiter ums Leben kamen, prüft die Staatsanwaltschaft ein mögliches Fremdverschulden. Es sei ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren aufgenommen worden, teilten die Staatsanwaltschaft in Köln und die Polizei in Hürth am Freitag mit. Dabei sollen etwa der Einsatz der Arbeiter und Sicherungsvorschriften überprüft werden. Zudem wurden rechtsmedizinische Untersuchungen angeordnet.
Haftstrafen für Männer wegen Totschlags nach Partybesuch in Niedersachsen
Das Landgericht im niedersächsischen Stade hat am Freitag zwei Männer wegen Totschlags an einer Frau nach einer Party zu Haftstrafen verurteilt. Ein 29-Jähriger wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt, sein 20-jähriger Komplize zu sieben Jahren Jugendhaft, wie eine Gerichtssprecherin sagte.