Letzte Nachrichten
Biden fordert am Unabhängigkeitstag ein Ende der Schusswaffengewalt in den USA
US-Präsident Joe Biden hat am Jahrestag der Unabhängigkeit der USA ein Ende der Schusswaffengewalt gefordert und eine neue "Welle" von Angriffen beklagt. "In den vergangenen Tagen hat unsere Nation wieder einmal eine Welle tragischer und sinnloser Schießereien (...) in ganz Amerika erlebt", erklärte Biden am 4. Juli, dem US-Nationalfeiertag, und verwies auf mehrere tödliche Vorfälle in den vergangenen Tagen.
kicker: Nationalspieler Hofmann wechselt nach Leverkusen
Fußball-Nationalspieler Jonas Hofmann sorgt offenbar für einen Transferhammer: Laut kicker wechselt der 30 Jahre alte Offensivspieler von Borussia Mönchengladbach zum Bundesliga-Konkurrenten Bayer Leverkusen. Hofmann macht demnach von einer Ausstiegsklausel Gebrauch und soll rund zehn Millionen Euro kosten.
Scholz sagt Rumänien Unterstützung für Schengen-Beitritt bis Jahresende zu
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat Rumänien Deutschlands Unterstützung für einen Beitritt des Landes zum Schengen-Raum bis Ende des Jahres zugesagt. Berlin unterstütze Bukarest dabei, "noch in diesem Jahr Vollmitglied" zu werden, sagte Scholz am Dienstag nach einem Treffen mit dem rumänischen Ministerpräsidenten Ion-Marcel Ciolacu in Berlin. Der Bundeskanzler rief zudem die Verbündeten der Ukraine auf, sich auf langfristige militärische Hilfe für Kiew vorzubereiten - erteilte aber einem ukrainischen Nato-Beitritt für die Dauer des russischen Angriffskriegs erneut eine Absage.
Schönheitssalons in Afghanistan müssen nach Anordnung der Taliban schließen
In Afghanistan müssen tausende Schönheitssalons auf Anordnung der radikalislamischen Taliban-Regierung innerhalb eines Monats schließen. Den Geschäften werde Zeit eingeräumt, damit Lagerbestände ohne Verluste aufgebraucht werden könnten, sagte der Sprecher des Ministeriums für die Förderung der Tugend und die Verhütung des Lasters auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag. Gründe für die Schließung nannte er allerdings nicht.
Bauhaus nach zweitem Podestplatz: "Ich gehöre zu den Besten"
Phil Bauhaus spurtet in Nogaro zum zweiten Mal in Folge bei der Tour de France aufs Podest. Die Hoffnung auf einen Etappensieg des Sprinters in den kommenden Wochen ist groß.
Bauhaus Dritter - Philipsen triumphiert bei Sturzspektakel
Phil Bauhaus raste im wilden Sturzspektakel mit Highspeed über den Motorsportkurs von Nogaro, am Zielstrich aber musste er sich trotz toller Leistung schon wieder geschlagen geben. Der 28-Jährige vom Team Bahrain Victorious hat den ersehnten ersten Tagessieg bei der Tour de France erneut verpasst. 24 Stunden nach seinem überraschenden zweiten Platz landete Bauhaus beim nächsten Sieg des Belgiers Jasper Philipsen im Massenspurt der vierten Etappe auf dem dritten Rang.
Tour de France: Bauhaus bei erneutem Philipsen-Sieg Dritter
Der deutsche Radprofi Phil Bauhaus ist bei der vierten Etappe der 110. Tour de France erneut aufs Podium gefahren. Der Bocholter vom Team Bahrain-Victorious belegte am Dienstag nach 181,5 km von Dax zur Rennstrecke Circuit Paul Armagnac in Nogaro im Massensprint den dritten Platz. Es siegte wie am Vortag der Belgier Jasper Philipsen (Alpecin-Deceuninck), Zweiter wurde Caleb Ewan (Australien/Lotto Dstny).
Deutschland bekräftigt nach Razzia in Dschenin Israels Recht auf Selbstverteidigung
Nach dem israelischen Militäreinsatz im Westjordanland und einem darauffolgenden Anschlag in Tel Aviv am Dienstag hat Deutschland Israels Recht auf Selbstverteidigung bekräftigt - jedoch auch zur Wahrung der Verhältnismäßigkeit aufgerufen. "Israel hat, wie jeder Staat, das Recht, sich gegen Terror zu verteidigen", erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin am Dienstag.
Zehn Jahre Haft wegen Missbrauchs für früheren Kinderdorferzieher in Niedersachsen
Nach zwei Verhandlungstagen hat das Landgericht im niedersächsischen Lüneburg einen ehemaligen Erzieher eines Kinderdorfs unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu zehn Jahren Haft verurteilt. Insgesamt wurde er für 107 Taten für schuldig erklärt, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag sagte. Die Anklage hatte dem 63-Jährigen 116 Straftaten vorgeworfen, zwei davon galten als Versuch.
HDE erwartet starke Umsatzeinbußen im Einzelhandel und passt Prognose an
Wegen der anhaltend hohen Inflation geht der Handelsverband Deutschland (HDE) nun von noch höheren Umsatzeinbußen im Einzelhandel aus und hat seine Jahresprognose für den Einzelhandel angepasst. Erwartet werde nun 2023 ein reales Minus von vier Prozent, erklärte der HDE am Dienstag in Berlin. Bisher war der Verband von einem Rückgang von drei Prozent ausgegangen.
Eine weitere Festnahme nach Explosion bei Trauerfeier in Altbach
Mehr als drei Wochen nach einer Explosion bei einer Trauerfeier auf einem Friedhof im baden-württembergischen Altbach haben Ermittler einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Gegen den 17-Jährigen lag ein Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung vor, wie das Landeskriminalamt am Dienstag in Stuttgart mitteilte.
Verbände warnen vor Bafög-Einschnitten - Ministerium versucht zu beruhigen
Mehrere Verbände haben in Zusammenhang mit der Haushaltsplanung der Bundesregierung vor Einschnitten beim Bafög gewarnt. Das Bundesbildungsministerium muss 2024 mit weniger Geld auskommen als dieses Jahr - deshalb könne die geplante Strukturreform der Ausbildungsförderung mit "Bafög-Sätzen, die zum Leben reichen", auf der Strecke bleiben, erklärte das Deutsche Studierendenwerk (DSW). Das Ministerium betonte, alle Berechtigten bekämen die Summe, die ihnen zustehe.
Macron will nach Unruhen Gesetz zur schnellen Beseitigung der Schäden
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat bei einem Treffen mit etwa 250 von den Ausschreitungen betroffenen Bürgermeistern ein Gesetz zur schnellen Beseitigung der Schäden angekündigt. "Wir werden alle Verfahren beschleunigen, um so schnell wie möglich wieder aufzubauen", sagte Macron am Dienstag im Elysée nach Angaben eines Teilnehmers. Der "Höhepunkt" der Gewaltwelle sei überschritten, sagte der Präsident.
Titelverteidigerin Rybakina mit Auftaktsieg
Titelverteidigerin Jelena Rybakina hat bei den 136. All England Championships nach anfänglichen Problemen die zweite Runde erreicht. Vor den Augen von Roger Federer, der vor 20 Jahren seinen ersten von acht Titeln in Wimbledon gefeiert hatte, siegte die Kasachin am Dienstag gegen Shelby Rogers (USA) 4:6, 6:1, 6:2. Rybakina war bei den French Open in Paris wegen einer Viruserkrankung vor ihrem Drittrundenmatch ausgestiegen.
Karlsruhe verhandelt über NPD - Partei boykottiert Verhandlung
Die NPD ist in keinem Landtag mehr vertreten und auch nicht im Bundestag - dennoch hat das Bundesverfassungsgericht am Dienstag über ihren Ausschluss von der staatlichen Parteienfinanzierung verhandelt. Den Antrag dazu stellten Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung 2019, als die rechtsextreme Partei - die sich inzwischen "Die Heimat" nennt - politisch noch etwas erfolgreicher war. Sollte Karlsruhe dem Antrag stattgeben, hätte das weitere negative Folgen für die Parteifinanzen. (Az. 2 BvB 1/19)
Paus sieht Durchbruch für geplante Kindergrundsicherung - FDP bleibt skeptisch
Nach einem Schreiben von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zur Kindergrundsicherung sieht Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) im Koalitionsstreit über die geplante Familienleistung einen Durchbruch erreicht. "Da haben wir jetzt die Klarheit, die Kindergrundsicherung kommt", sagte sie in der ARD. Die von den Grünen geführten Ministerien könnten damit auch dem Haushaltsentwurf des Bundesfinanzministeriums zustimmen. Die FDP sieht allerdings weiter offene Fragen.
Grüne machen Lindner für Einschnitte beim Elterngeld verantwortlich
Vor dem am Mittwoch geplanten Kabinettsbeschluss zum Bundeshaushalt gibt es zwischen FDP und Grünen Streit um die darin vorgesehenen Kürzungen beim Elterngeld. Die FDP lehnte das Vorhaben von Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) ab, wonach wohlhabendere Eltern den Anspruch auf das Elterngeld verlieren sollen. Die Grünen machten ihrerseits dafür Sparvorgaben von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) verantwortlich.
Verdächtiger zwei Jahre nach Mord in Nordrhein-Westfalen festgenommen
Mehr als zwei Jahre nach der Tötung eines 34-Jährigen im nordrhein-westfälischen Ahlen hat die Polizei einen Mann gefasst, der mit der Tat in Verbindung stehen könnte. Der 44-Jährige sei am Dienstag festgenommen und in Untersuchungshaft genommen worden, teilte die Polizei Münster mit. Er steht demnach unter dringendem Tatverdacht der versuchten Anstiftung zum Mord.
Studie: Technologiekonzerne gewinnen wegen KI-Euphorie stark an Börsenwert
Die Euphorie über neue Technologien wie die Künstliche Intelligenz (KI) lässt laut einer Studie die Börsenkurse steigen. Zur Jahresmitte konnten sich 23 Tech-Konzerne unter den Top 100 der höchstbewerteten börsennotierten Unternehmen der Welt platzieren, wie das Beratungsunternehmen EY am Dienstag mitteilte. Zu Jahresbeginn waren es nur 19 Unternehmen.
Merz kündigt im Streit um U-Ausschuss zu Warburg-Affäre Gang nach Karlsruhe an
Die Union will gegen die Blockade des Untersuchungsausschusses zur Steueraffäre um die Hamburger Warburg-Bank und die Rolle von Kanzler Olaf Scholz (SPD) vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Nach der Ablehnung im Geschäftsordnungsausschuss des Bundestags würden CDU und CSU nun umgehend den Gang nach Karlsruhe vorbereiten, sagte Fraktionschef Friedrich Merz (CDU) am Dienstag. Die Klage werde "sofort" eingereicht, wenn wie erwartet das Bundestagsplenum in dieser Woche gleichfalls gegen den Untersuchungsausschuss stimme.
Zwei Männer in Hessen wegen gefälschter Impfpässe zu Bewährungsstrafen verurteilt
Das Landgericht im hessischen Darmstadt hat am Dienstag zwei Männer wegen gefälschter Corona-Impfpässe zu Bewährungsstrafen verurteilt. Der Hauptangeklagte wurde wegen gemeinschaftlicher Urkundenfälschung in 57 Fällen zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, wie ein Gerichtssprecher sagte.
Polizei überbringt nach Unfall in Brandenburg Todesnachricht an falsche Familie
Die Polizei hat nach einem Autounfall in Brandenburg versehentlich einer falschen Familie eine Todesnachricht überbracht. Wie die Ermittler am Dienstag in Neuruppin mitteilten, entstand die "tragische Verwechslung" durch eine im Unfallauto vergessene Geldbörse samt Dokumenten und einer dazu passenden Zulassung. Der Irrtum fiel auf, als der vermeintlich verstorbene 44-Jährige sich bei seiner Familie meldete.
Kinder und Jugendliche im Netz Gefahren wie Mobbing und Belästigung ausgesetzt
Kinder und Jugendliche sind laut dem Jugendschutzkompetenzzentrum von Bund und Ländern im Internet Gefahren wie Mobbing oder Belästigung ausgesetzt. Anbieter vernachlässigten jedoch eine ausreichende Vorsorge, teilte jugendschutz.net am Dienstag in seinem Jahresbericht mit.
Meta versucht mit eigener Nachrichten-App vom Chaos bei Twitter zu profitieren
Der Facebook-Mutterkonzern Meta versucht offensichtlich, aus dem von Twitter-Eigentümer Elon Musk gestifteten Chaos bei dem Kurzbotschaftendienst Profit zu schlagen. Mit der App Threads steht seit Montag eine ähnlich wie Twitter gestaltete App von Meta in den Startlöchern. Musk sorgte derweil mit weiteren drastischen Veränderungen bei Twitter für Unmut bei dessen Nutzerinnen und Nutzer.
Rheinmetall plant Fabrik für F-35-Kampfjet-Bauteile in Weeze
Der Rüstungshersteller Rheinmetall plant den Aufbau einer Fabrik in Weeze, um dort Teile des F-35-Kampfjets zu fertigen. Die Entscheidung für den Standort in Nordrhein-Westfalen sei nach der Prüfung einer Reihe von Optionen in verschiedenen Bundesländern getroffen worden, erklärte das Düsseldorfer Unternehmen am Dienstag. In Zusammenarbeit mit den US-Firmen Northrop Grumman und Lockheed Martin sollen in dem neuen Werk demnach mindestens 400 F-35-Rumpfmittelteile produziert werden.
Basketball: Russische Teams bleiben weiterhin ausgeschlossen
Russische Basketball-Klubs bleiben auch in der kommenden Saison der EuroLeague und des EuroCup ausgeschlossen. Das teilten die Veranstalter am Dienstag mit. Die russischen Vereine durften aufgrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine bereits in der vergangenen Saison nicht an den europäischen Wettbewerben teilnehmen, in den von der FIBA Europe organisierten Wettbewerben Champions League und FIBA Europe Cup gilt die gleiche Regelung.
Ukraine wirft Georgien "Folter" von inhaftiertem Ex-Präsidenten Saakaschwili vor
Die Ukraine hat Georgien vorgeworfen, den inhaftierten georgischen Ex-Präsidenten Michail Saakaschwili zu foltern. Es sei "nicht akzeptabel", wie Saakaschwili behandelt werde, erklärte das Außenministerium in Kiew am Dienstag. Deshalb sei der georgische Botschafter einbestellt worden. "Die georgischen Behörden müssen aufhören, diesen ukrainischen Staatsbürger zu foltern", hieß es weiter.
Stadler und Mitangeklagte legen im Dieselprozess Revision ein
Im Diesel-Betrugsprozess gegen Rupert Stadler hat der frühere Audi-Chef Revision gegen sein Urteil eingelegt. Das teilte das Landgericht München II, wo vor einer Woche das Urteil gegen Stadler und zwei Mitangeklagte gefallen war, am Dienstag mit. Demnach legten auch der frühere Porsche-Vorstand Wolfgang Hatz und der Ingenieur Giovanni P. über ihre Verteidiger Revision ein. Die Staatsanwaltschaft wiederum ging hinsichtlich des Urteils gegen Hatz in Revision.
49-Jähriger nach tödlicher Messerattacke in Nordrhein-Westfalen in Untersuchungshaft
Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen Mann vor seiner Arbeitsstätte im nordrhein-westfälischen Lengerich ist ein 49-jähriger Beschuldigter unter Mordverdacht in Untersuchungshaft genommen worden. Der Mann soll dem 56-jährigen Opfer auf dessen Weg zur Arbeit in einem Gebüsch aufgelauert und es dann mit einem Messer angegriffen haben, wie die Polizei in Münster am Dienstag berichtete. Der Angriff sei vollkommen überraschend erfolgt.
Para-WM: Rehm führt deutsches Leichtathletik-Team an
Angeführt von Weitspringer und Goldfavorit Markus Rehm (34) fahren die deutschen Leichtathleten zur Para-WM nach Paris (8. bis 17. Juli). Insgesamt umfasst das Team des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) 29 Athletinnen und Athleten sowie zwei Guides. Bundestrainerin Marion Peters will für die erste WM nach vier Jahren Pause wegen der Coronakrise keine Medaillenprognose abgeben, ist ein Jahr vor den Paralympics aber optimistisch.
23 Bistümer wollen Kosten für sogenannten synodalen Weg selbst tragen
Nach dem Streit innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz über die Finanzierung des sogenannten synodalen Wegs der katholischen Kirche wollen 23 der 27 Bistümer die Kosten vorerst selbst tragen. Sie erklärten bei einer gemeinsamen Konferenz mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), für die Finanzierung der Fortsetzung des Reformprozesses Sorge zu tragen, wie die Bischofskonferenz am Dienstag in Bonn mitteilte.
23 plus X? Backup-Spielerinnen für WM weiter eine Option
Eine Woche vor dem Abflug der deutschen Fußballerinnen zur WM ist noch offen, ob Backup-Spielerinnen mit nach Australien reisen werden. "Wir überlegen noch immer, ob wir ein oder zwei Spielerinnen zusätzlich mitnehmen, weil es eine sehr weite Anreise ist", sagte Co-Trainerin Britta Carlson am Dienstag im Trainingslager in Herzogenaurach.