Letzte Nachrichten
Göring-Eckardt beklagt mangelnde Unterstützung durch Scholz im Heizungsstreit
Im Koalitionsstreit um das Heizungsgesetz hat sich Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) über einen Mangel an Unterstützung durch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) beklagt. "Einen Klimakanzler kann ich schwer erkennen", sagte sie den Funke Zeitungen vom Wochenende. Scholz selbst sagte, er rechne nicht mit grundsätzlichen Änderungen am Heizungsgesetz - dagegen forderten Wirtschafts- und Klimaexperten erneut deutliche Nachbesserungen an dem Entwurf.
Bayern geben Völler Rätsel auf
Der FC Bayern ist meilenweit von seiner langjährigen Meisterform entfernt und gibt in dieser Verfassung auch Rudi Völler Rätsel auf. "Wir haben noch lange diskutiert", berichtete der DFB-Direktor im Sport1-Doppelpass über seinen Stadionbesuch mit Bundestrainer Hansi Flick beim Topspiel der Münchner gegen RB Leipzig (1:3), "das war so nicht zu erwarten und ist schwer zu erklären."
Von Alzheimer und Schweiß bis zu Feinstaub und Antisemitismus
Künstliche Intelligenz gegen Alzheimer, Aluminium gegen Schweiß und Software gegen Antisemitismus sind die Themen von drei der am Sonntag beim Wettbewerb "Jugend forscht" in Bremen ausgezeichneten Arbeiten. Insgesamt hatten sich 173 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für das Bundesfinale qualifiziert, wie die Stiftung mitteilte. Den Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit bekam Bastian Auer aus Bayern für ein neues EKG-Konzept, bei dem nur noch vier Elektroden angelegt werden müssen.
Scholz sieht nach G7-Beschlüssen kein Risiko von Konfrontation mit China
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht nach den Beschlüssen des G7-Gipfels zu China kein Risiko einer Konfrontation des Westens mit dem wichtigen deutschen Wirtschaftspartner. Die G7 hätten klar gemacht, dass Chinas wirtschaftlicher Aufschwung gewollt sei und nicht behindert werden solle, sagte Scholz am Sonntag im ZDF. Bei der G7-Strategie einer breiteren Aufstellung von Lieferketten gehe es vielmehr um Risikominimierung.
Wegner kündigt härteres Vorgehen gegen Clankriminalität und Klimakleber an
Berlins neuer Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sieht die Bekämpfung der Clankriminalität als eine der wichtigsten Aufgaben seiner Regierung. "Wir haben in Berlin über Jahrzehnte die Entwicklung der Clans weitgehend teilnahmslos verfolgt", sagte Wegner der "Bild am Sonntag". Er sei "nicht länger bereit, das hinzunehmen."
Griechenland wählt am Sonntag ein neues Parlament
In Griechenland hat am Sonntag die Wahl eines neuen Parlaments begonnen. Seit der Öffnung der Wahllokale um 07.00 Uhr (Ortszeit) sind rund zehn Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme abzugeben, darunter fast 440.000 Erstwählerinnen und Erstwähler ab 16 Jahren.
Bankmitarbeiter in Ahaus verhindern Betrug mit Enkeltrick
Aufmerksame Mitarbeiter einer Bank haben im nordrhein-westfälischen Ahaus einen Betrug per Schockanruf verhindert. Wie die Polizei in Borken am Sonntag mitteilte, hatten Kriminelle einen Mann am Telefon so weit gebracht, dass er eine hohe fünfstellige Summe abheben wollte. Eine weinende Frau habe vorgegeben, seine Enkelin zu sein und einen tödlichen Unfall verursacht zu haben.
Titelparty trotz Pleite: Barca feiert die Meisterschaft
Große Emotionen und eine Titelparty mit Schönheitsfehler: Nach einer überraschenden 1:2 (0:1)-Niederlage gegen Real Sociedad San Sebastian hat der frisch gekürte spanische Fußballmeister FC Barcelona im heimischen Camp Nou seinen 27. Meistertitel entgegengenommen.
Verwirrung um Selenskyj-Äußerung zu Bachmut
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mit Äußerungen zu einem etwaigen Verlust der ostukrainischen Stadt Bachmut für Verwirrung gesorgt. "Heute ist Bachmut nur in unseren Herzen", sagte Selenskyj am Sonntag beim G7-Gipfel in Japan. Später betonte sein Sprecher, der ukrainische Staatschef habe mit seinen Äußerungen keineswegs eine Einnahme der seit Monaten heftig umkämpften Stadt durch russische Truppen bestätigt, sondern dies vielmehr dementiert.
Berliner LKA ermittelt zu möglichen Vergiftungssymptomen von russischen Journalistinnen
In Berlin ermittelt das Landeskriminalamt zu möglichen Vergiftungserscheinungen von russischen Journalistinnen, die im April an einer Konferenz des russischen Regierungskritikers Michail Chodorkowski in der deutschen Hauptstadt teilgenommen hatten. Der Sachverhalt werde vom polizeilichen Staatsschutz bearbeitet, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage, gab aber mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen keine weiteren Einzelheiten bekannt. Zuerst hatte die "Welt am Sonntag" darüber berichtet.
Jugendliche sollen eigenen Vater in Berlin-Gatow erschossen haben
Nach den tödlichen Schüssen auf einen 40-Jährigen im Berliner Ortsteil Gatow hat die Polizei vier Tatverdächtige identifiziert - darunter zwei Kinder des Opfers. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Wochenende mitteilten, handelt es sich um zwei 14 und 16 Jahre alte Kinder des Opfers sowie die 15-jährige Freundin des Sohnes und einen 17-jährigen Bekannten der Jugendlichen. Zwei von ihnen kamen in Untersuchungshaft.
100m-Weltmeister Kerley startet mit Sieg in die Saison
Sprint-Star Fred Kerley ist standesgemäß ins WM-Jahr gestartet. Der US-Amerikaner, Weltmeister über 100m, setzte sich beim Seiko Golden Grand Prix in Yokohama in 9,88 Sekunden locker vor dem Australier Rohan Browning (10,11 Sekunden) durch. Für Kerley war es der erste Start in diesem Jahr über 100m, zuvor war er über 200m und 400m auf die Bahn gegangen.
Selenskyj räumt offenbar Verlust von Bachmut ein - Sprecher dementiert
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Sonntag offenbar den Verlust der seit Monaten heftig umkämpften ostukrainischen Stadt Bachmut eingeräumt. "Heute ist Bachmut nur in unseren Herzen", sagte Selenskyj am Sonntag am Rande des G7-Gipfels im japanischen Hiroshima. Es sei dort "nichts" mehr übrig, sagte er, ohne zunächst nähere Angaben zur militärischen Lage vor Ort zu machen.
Verletzte Sanitäterin und Polizisten bei Randalen nach Fußballspiel in Gelsenkirchen
In Gelsenkirchen haben Fußballfans bei Randalen eine Sanitäterin und drei Polizisten verletzt. Nach dem Spiel des FC Schalke 04 gegen Eintracht Frankfurt sei es im Stadion und dessen Umfeld zu Auseinandersetzungen zwischen den Fans beider Mannschaften gekommen, teilte die Polizei am Samstagabend mit. Frankfurt-Anhänger hätten Absperrungen des Gästeblocks überklettert und Heimfans angegriffen.
Potsdam-Institut fordert Neuauflage des Heizungsgesetzes
Das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat einen komplett neuen Anlauf für das umstrittene Heizungsgesetz gefordert. Seine Empfehlung an die Regierung sei es, "kurz durchzuatmen, einen Schritt zurückzutreten und einen neuen Anlauf für die Heizungswende zu nehmen", sagte PIK-Direktor Ottmar Edenhofer der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) vom Wochenende. Er schlug vor, den nationalen Emissionshandel mit Emissionsobergrenzen "sofort arbeiten zu lassen", das sei "klüger als die Verbots- und Gebotspolitik".
El Salvador: Mindestens zwölf Tote bei Stadionkatastrophe
Bei einer Stadionkatastrophe in El Salvador sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben kam es im Estadio Cuscatlan in der Hauptstadt San Salvador zu einer Massenpanik. Ersten Berichten zufolge soll es vor dem Fußballspiel zwischen dem gastgebenden Alianza FC und CD FAS einen großen Fan-Andrang gegeben haben, die Arena fasst mehr als 45.000 Plätze.
Israels rechtsextremer Sicherheitsminister Ben Gvir besucht Tempelberg in Jerusalem
Inmitten der seit Monaten äußerst angespannten Lage zwischen Israelis und Palästinensern hat Israels rechtsextremer Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir erneut den Tempelberg in Jerusalem besucht. "Während des Besuchs gab es keinen Zwischenfall", erklärte die Polizei am Sonntag. Der Schritt gilt angesichts der seit Monaten eskalierenden Gewalt im Nahostkonflikt als höchst umstritten.
Selenskyj räumt offenbar Verlust der ostukrainischen Stadt Bachmut ein
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Sonntag offenbar den Verlust der seit Monaten heftig umkämpften ostukrainischen Stadt Bachmut eingeräumt. "Heute ist Bachmut nur in unseren Herzen", sagte Selenskyj am Sonntag am Rande des G7-Gipfels im japanischen Hiroshima. Es sei dort "nichts" mehr übrig, sagte er, ohne zunächst nähere Angaben zur militärischen Lage vor Ort zu machen.
Biden kündigt bei Treffen mit Selenskyj in Japan neue Waffenlieferung für Ukraine an
US-Präsident Joe Biden hat bei einem Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj in Japan eine neue umfangreiche Waffenlieferung für die Ukraine angekündigt. Das Paket umfasse "Munition, Artillerie und gepanzerte Fahrzeuge", teilte Biden am Sonntag am Rande des G7-Gipfels in Hiroshima mit. Erst vor zwei Tagen hatte Washington den westlichen Verbündeten seine Zustimmung zur Lieferung von Kampfjets des Typs F-16 an Kiew erteilt.
Meister Barca verliert gegen Real Sociedad
Der frisch gekürte spanische Fußballmeister FC Barcelona hat im ersten Spiel nach seinem Titelgewinn eine Niederlage kassiert. Gegen den Tabellenvierten Real Sociedad San Sebastian unterlag das Team um den deutschen Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen 1:2 (0:1).
El Salvador: Mindestens neun Tote bei Stadionkatastrophe
Bei einer Stadionkatastrophe in El Salvador sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben kam es im Estadio Cuscatlan in der Hauptstadt San Salvador zu einer Massenpanik. Ersten Berichten zufolge soll es vor dem Fußballspiel zwischen dem gastgebenden Alianza FC und CD FAS einen großen Fan-Andrang gegeben haben, die Arena fasst mehr als 45.000 Plätze.
NBA: Schröder und die Lakers vor dem Play-off-Aus
Die Los Angeles Lakers mit dem deutschen Basketball-Star Dennis Schröder stehen in der NBA vor dem Aus im Play-off-Halbfinale. Das Team um den Kapitän der deutschen Nationalmannschaft verlor auch das dritte Spiel der Best-of-seven-Serie gegen die Denver Nuggets. Nach dem 108:119 wäre eine weitere Heimpleite in der Nacht zu Dienstag (2.30 Uhr MESZ) gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Ausscheiden.
Scholz sieht nach G7-Gipfel kein Risiko von Konfrontation mit China
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht nach den Beschlüssen des G7-Gipfels kein Risiko einer Konfrontation des Westens mit dem wichtigen deutschen Wirtschaftspartner. Die G7 hätten klar gemacht, dass Chinas wirtschaftlicher Aufschwung gewollt sei und nicht behindert werden solle, sagte Scholz in der ZDF-Sendung "Berlin direkt" am Sonntag. Bei der G7-Strategie einer breiteren Aufstellung von Lieferketten gehe es vielmehr um Risikominimierung.
Tuchel: "Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll"
Thomas Tuchel war aufgebracht, frustriert, zutiefst enttäuscht. Dementsprechend hart ging Bayern Münchens Trainer nach dem brutalen Rückschlag im Titelkampf mit seiner Mannschaft ins Gericht. "Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll. Wir haben in der zweiten Halbzeit alles vermissen lassen", motzte der 49-Jährige nach dem 1:3 (1:0) der gegen RB Leipzig: "Das haben wir komplett selbst aus der Hand gegeben."
Schalke drückt Mainz die Daumen
Schalke 04 hat trotz der herben Enttäuschung im Kampf um den Klassenerhalt die Hoffnung noch nicht aufgegeben - und drückt Mainz 05 die Daumen. "Jetzt hoffen wir, dass unser direkter Konkurrent nicht dreifach punktet", sagte Trainer Thomas Reis: "Damit wir am letzten Spieltag aus der Position starten, in der wir jetzt sind."
Moskau erklärt Bachmut für erobert
Die russische Armee hat am späten Samstag die vollständige Eroberung der ostukrainischen Stadt Bachmut gemeldet. Als Ergebnis der Offensivaktionen der Wagner-Einheiten mit Unterstützung der Artillerie und der Luftwaffe "wurde die Befreiung der Stadt Artemowsk abgeschlossen", teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Es benutzte dabei den aus der Sowjetzeit stammenden Namen von Bachmut.
Scholz: Ausbildung von ukrainischen Piloten an Kampfjets "längerfristiges Projekt"
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Ausbildung von ukrainischen Piloten an westlichen Kampfjets als "längerfristiges Projekt" bezeichnet. Es sei noch gar nicht von den USA entschieden worden, "was am Ende der Ausbildung dann stehen wird", sagte Scholz am Sonntag am Rande des G7-Gipfels im japanischen Hiroshima. Es sei ein Projekt, das "mehr eine Botschaft zunächst beinhaltet an Russland".
Osttimor wählt ein neues Parlament
In Osttimor wird am Sonntag ein neues Parlament mit 65 Mitgliedern gewählt. Es ist die fünfte Parlamentswahl, seit der jüngste Staat Asiens im Jahr 2002 nach 24 Jahren indonesischer Besatzung seine Unabhängigkeit erlangte. Das 1,3-Millionen-Einwohner-Land ist eines der ärmsten der Welt, es kämpft mit den Nachwirkungen der Corona-Pandemie und von Naturkatastrophen.
Griechenland hält Parlamentswahl ab
In Griechenland sind rund zehn Millionen Wahlberechtigte am Sonntag zur Wahl eines neuen Parlaments aufgerufen. Obwohl sich die Regierung von Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis nach dem schweren Zugunglück vom März mit 57 Toten mit massiven Protesten konfrontiert sah, lag seine konservative Partei in den Umfragen deutlich vor der seines Rivalen, der linksgerichteten Syriza von Ex-Regierungschef Alexis Tsipras.
G7-Gipfel mit Selenskyj endet - Scholz reist nach Südkorea
Die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten schließen am Sonntag ihren dreitägigen Gipfel in Japan ab. Am Vormittag (10.00 Uhr Ortszeit, 03.00 Uhr MESZ) findet eine letzte Arbeitssitzung zu Fragen der Sicherung von Frieden, Stabilität und Wohlstand mit den acht eingeladenen Partnerstaaten statt. Am Samstag war auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj überraschend in Hiroshima eingetroffen. US-Präsident Joe Biden hatte zuvor seine Bereitschaft erklärt, anderen Ländern die Abgabe von F-16-Kampfjets aus US-Produktion an die Ukraine zu gestatten.
Scholz: Beim G7-Gipfel getroffene Entscheidungen "Bekenntnis zu einer besseren Welt"
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Ergebnisse des G7-Gipfels im japanischen Hiroshima gelobt. Die dort getroffenen Entscheidungen seien "ein ganz gutes, klares Bekenntnis zu einer besseren Welt", sagte Scholz am Sonntag in Hiroshima. Sie würden "getragen von den wirtschaftsstarken Demokratien und deshalb ist das auch hier ein sehr erfolgreicher Gipfel".
Massenproteste in der 20. Woche in Folge in Israel gegen Justizreform
In Israel hat es am Samstag in der 20. Woche in Folge Massenproteste gegen die Justizreform der ultrarechten Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gegeben. Wie bei den vorherigen Protesten versammelten sich die Demonstranten im Zentrum von Tel Aviv. Laut israelischen Medien nahmen zehntausende Menschen an der Demonstration teil. "Bibi, Feind der Demokratie" war auf Transparenten zu lesen - "Bibi" ist der Spitzname Netanjahus.