Letzte Nachrichten
EU stellt Tunesien Finanzhilfen in Höhe von über einer Milliarde Euro in Aussicht
Bei ihrem Besuch in Tunesien hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dem nordafrikanischen Staat eine "verstärkte Partnerschaft" und Finanzhilfen in Höhe von über einer Milliarde Euro in Aussicht gestellt. 150 Millionen Euro könnten "sofort" für den tunesischen Staatshaushalt zur Verfügung gestellt, weitere 900 Millionen als langfristige Unterstützung verwendet werden, sagte von der Leyen am Sonntag in Tunis. Sie schlug nach eigenen Angaben dem tunesischen Präsidenten Kais Saied ein Fünf-Punkte-Programm vor, das neben den Finanzhilfen unter anderem auch EU-Unterstützung für Tunesiens Kampf gegen irreguläre Migration umfasst.
Selenskyj spricht von "Gegenoffensiven" gegen russische Truppen
Die ukrainische Armee geht Staatschef Wolodymyr Selenskyj zufolge mit "Gegenoffensiven" an der Front gegen die russischen Truppen vor. Es fänden "Gegenoffensiv- und Defensiv-Aktionen" statt, er werde aber "keine Einzelheiten" nennen, sagte Selenskyj am Samstag in Kiew. Er ließ damit offen, ob es sich um die schon lange erwartete Großoffensive der Ukraine handelt. Russischen Angaben zufolge läuft diese bereits seit Tagen.
Härtel neuer Trainer bei Eintracht Braunschweig
Jens Härtel wird neuer Cheftrainer beim Fußball-Zweitligisten Eintracht Braunschweig. Der 53-Jährige löst Michael Schiele ab, von dem sich die Niedersachsen erst am Freitag getrennt hatten.
Flick sucht seine EM-Startelf - Füllkrug stürmt
Bundestrainer Hansi Flick will sich in den anstehenden Länderspielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft seiner Startelf für die Heim-EM 2024 nähern. "Wir haben im Mittelfeld ein Überangebot, sind aber happy über die große Anzahl Spieler mit dieser Qualität", sagte Flick vor dem 1000. Länderspiel gegen die Ukraine am Montag (18.00 Uhr/ZDF) in Bremen. "Wir wägen genau ab, wer spielt, sind in einem Prozess zur EM hin und werden die Spiele nutzen, um am Ende der Reise andere Erkenntnisse zu haben."
Linken-Vorstand sagt sich von Wagenknecht los und fordert Mandatsrückgabe
Der Vorstand der Linkspartei hat sich endgültig von Sahra Wagenknecht losgesagt und sie zur Rückgabe ihres Bundestagsmandats aufgefordert. "Die Zukunft der Linken ist eine Zukunft ohne Sahra Wagenknecht", heißt es in einem einstimmig gefassten Beschluss des Parteivorstands vom Samstag. Der wiederholten Aufforderung, von der Gründung eines konkurrierenden Parteiprojekts Abstand zu nehmen, sei Wagenknecht "bis heute nicht nachgekommen". Bundestags-Fraktionschefin Amira Mohamed Ali kritisierte das Vorgehen der Parteispitze als "großen Fehler".
Parlamentswahl in Montenegro hat begonnen
In Montenegro hat am Sonntag die Parlamentswahl begonnen, die eine seit Monaten andauernde politische Blockade beenden soll. Seit dem Sturz der Regierung durch ein Misstrauensvotum im vergangenen August ist diese nur noch geschäftsführend im Amt. Die Wahl könnte anzeigen, in welche Richtung der kleine Westbalkanstaat in Zukunft steuert.
Champions-League-Finale: Lukaku erneut rassistisch beleidigt
Nach dem verlorenen Champions-League-Finale mit Inter Mailand ist Stürmer Romelu Lukaku erneut rassistisch beleidigt worden. Unter Instagram-Beiträgen des 30-Jährigen hinterließen einige Personen beleidigende Kommentare und Affensymbole, zahlreiche Fans verurteilten dort jedoch auch die Beleidigungen. Lukaku hatte im Endspiel gegen Manchester City (0:1) am Samstag unter anderem eine Großchance kurz vor Schluss vergeben und erhielt dafür Spott unterhalb der Gürtellinie.
DFB-Abschlusstraining ohne Timo Werner
Beim Abschlusstraining vor dem 1000. Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat am Sonntagvormittag nur Timo Werner gefehlt. Der Stürmer von RB Leipzig wird das symbolträchtige Duell mit der Ukraine am Montag (18.00 Uhr/ZDF) in Bremen verpassen, er hofft auf Einsätze in den folgenden Spielen gegen Polen in Warschau (16. Juni) und gegen Kolumbien in Gelsenkirchen (20. Juni).
Trump geht nach Anklage in Dokumentenaffäre zum Angriff über
Nach der Anklage in der Affäre um Regierungsdokumente ist der frühere US-Präsident Donald Trump zum Angriff übergegangen. Trump bezeichnete das Verfahren vor seinen Anhängern am Wochenende als politischen "Machtmissbrauch". Der 76-jährige Präsidentschaftsbewerber war am Freitag in 37 Punkten angeklagt worden - laut Anklageschrift hauptsächlich wegen der illegalen Aufbewahrung von Geheiminformationen zur nationalen Verteidigung.
FC Bayern hofft auf Hernandez-Verbleib: "Langfristig binden"
Der deutsche Fußball-Meister Bayern München hofft weiter auf einen Verbleib von Rekordeinkauf Lucas Hernandez. "Er ist ein unheimlich guter Spieler, der sehr gut zu uns passt, und es ist natürlich unser Wunsch, ihn langfristig an uns zu binden", sagte Vereinspräsident Herbert Hainer bei Bild-TV und ergänzte, man befinde sich mit dem Spieler "im Gespräch".
Linken-Fraktionschefin übt scharfe Kritik an Wagenknecht-Beschluss
Linken-Fraktionschefin Amira Mohamed Ali hat den Vorstandsbeschluss zu der umstrittenen Abgeordneten Sahra Wagenknecht scharf kritisiert. Sie halte den Beschluss für einen "großen Fehler und einer Partei unwürdig, die sich Solidarität und Pluralität auf die Fahnen schreibt", schrieb Mohamed Ali am Samstagabend auf Twitter. Der Linken-Vorstand hatte in einem einstimmig beschlossenen Stellungnahme Wagenknecht zur Rückgabe ihres Bundestagsmandats aufgefordert und erklärt, die Zukunft der Partei ohne sie zu sehen.
Faeser will Messerverbot in Zügen und Bussen durchsetzen
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) will in Zügen und Bussen ein Messerverbot durchsetzen. Sie werde in der am Mittwoch beginnenden Innenministerkonferenz "ein generelles Messerverbot in Zügen und im gesamten öffentlichen Nahverkehr vorschlagen", sagte Faeser der "Bild am Sonntag". Sie sei für ein Verbot, "damit strikter kontrolliert und schlimme Gewalttaten verhindert werden können".
Nach Champions-League-Triumph: Haaland hat Appetit auf mehr
Erling Haaland posierte mit dem "Henkelpott" und biss freudig in seine Siegermedaille - nach dem Triumph im Champions-League-Finale platzte der Ausnahmestürmer fast vor Stolz. Und kündigte direkt nächste Großtaten an.
Guardiola: "Dieser verdammte Pokal ist so schwer zu gewinnen"
Pep Guardiola verspürt nach dem Triumph von Istanbul große Lust auf weitere Titel mit Manchester City. "Wir müssen nächste Saison, die nächsten Jahre noch härter arbeiten", sagte der Teammanager nach dem 1:0 (0:0)-Sieg im Champions-League-Finale gegen Inter Mailand: "Es gibt Mannschaften, die die Champions League gewinnen und dann verschwinden. Das müssen wir verhindern."
NHL: Vegas dicht vor Stanley-Cup-Triumph
Die Vegas Golden Knights stehen dicht vor dem ersten Gewinn des Stanley Cups. Die Mannschaft von Coach Bruce Cassidy gewann das vierte Spiel der Finalserie bei den Florida Panthers mit 3:2 und kann sich nun in eigener Halle in der Nacht zu Mittwoch (2.00 Uhr MESZ/Sky) erstmals zum Meister der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL krönen.
Gerettete Kinder nach 40 Tagen im Dschungel wieder mit Familie vereint
Erschöpft, aber glücklich und wohlauf: Die 40 Tage im kolumbianischen Dschungel vermissten Kinder sind am Samstag in einem Militärkrankenhaus in Bogotá wieder mit ihrer Familie vereint worden. Er habe seine vier Enkelkinder im Krankenhaus besucht, berichtete Großvater Fidencio Valencia am Samstag. "Sie sind voller Leben. Auch wenn sie sehr erschöpft sind, weiß ich, dass sie in guten Händen sind", sagte der 47-Jährige. Die Kinder seien glücklich, ihre Verwandten wiederzusehen.
Radsport: Evenepoel gibt Comeback bei der Tour de Suisse
Straßenrad-Weltmeister Remco Evenepoel kehrt vier Wochen nach seinem Aus beim Giro d'Italia zurück in den Sattel. Der Belgier geht am Sonntag bei der Tour de Suisse an den Start und will sich dort nach seiner Corona-Erkrankung wieder Wettkampfhärte erarbeiten.
Trump wettert vor seinen Anhängern gegen "korrupte" US-Justiz
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat am Samstag erstmals nach der Anklage in der Dokumentenaffäre zu seinen Anhängern gesprochen und dabei gegen ein "korruptes" Justizsystem gewettert. Auf zwei Parteitagen der Republikaner in den US-Bundesstaaten Georgia und North Carolina beklagte der 76-jährige Präsidentschaftsbewerber einen seiner Ansicht nach unfairen Angriff durch die Justiz.
EU und Tunesien beraten über Zusammenarbeit
Vertreter der Europäischen Union beraten am Sonntag in Tunesien über eine verstärkte Zusammenarbeit in Energie- und Migrationsfragen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kommt dafür in Tunis mit Präsident Kais Saied zusammen. An dem Treffen nehmen auch Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni und der niederländische Ministerpräsidenten Mark Rutte teil.
Bürger Montenegros wählen neues Parlament
In Montenegro sind die Bürger am Sonntag zur vorgezogenen Parlamentswahl aufgerufen. Mit der Wahl soll die seit Monaten andauernde politische Blockade in dem kleinen Westbalkanstaat mit rund 620.000 Einwohnern gelöst werden, die seit dem Sturz der Regierung durch ein Misstrauensvotum im vergangenen August herrscht. Seither ist die Regierung des Nato-Mitgliedstaats und EU-Beitrittskandidaten nur noch geschäftsführend im Amt.
Trump wettert vor Anhängern in Georgia gegen Biden und US-Justizministerium
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat am Samstag erstmals nach der Anklage in der Dokumentenaffäre zu seinen Unterstützern gesprochen. Bei einer Rede auf einem Parteitag seiner republikanischen Partei im südöstlichen US-Bundesstaat Georgia wetterte der 76-jährige Präsidentschaftsbewerber gegen US-Präsident Joe Biden und das Justizministerium und sprach von einer "Fake-Anklage".
Kanadische Behörden befürchten Waldbrände während "des ganzen Sommers"
Die Waldbrände in Kanada werden nach Einschätzung der Behörden noch wochenlang andauern. "Uns steht ein Kampf bevor, der nach unserer Einschätzung den ganzen Sommer andauern wird", sagte der Sicherheitsminister der Provinz Québec, François Bonnardel, am Samstag. "Es ist das erste Mal in der Geschichte Québecs, dass wir so viele Feuer bekämpfen und derart viele Menschen evakuieren", betonte der Minister.
Manchester City vollendet Königsklassen-Mission
Pep Guardiola zitterte und flehte bis zur letzten Sekunde, Ilkay Gündogan riss erleichtert die Arme hoch: Als Manchester City endlich am Ziel seiner milliardenschweren und dornenreichen Champion-League-Mission angekommen war, entlud sich im Atatürk-Olympiastadion ein Jubelorkan. Der englische Meister und FA-Cup-Sieger wurde seiner Favoritenrolle in einem umkämpften Finale in Istanbul mit einem 1:0 (0:0)-Sieg gegen Inter Mailand gerecht - und startete direkt eine ausgelassene Triple-Party.
Erneut Tausende bei Protesten gegen Justizreform in Israel
Erneut sind in Israel tausende Menschen gegen die umstrittenen Pläne der rechtsgerichteten Regierung für eine Justizreform auf die Straße gegangen. Demonstrationen gab es nach Angaben der Organisatoren am Samstag unter anderem in Tel Aviv, Haifa und Rehovot. Die Proteste finden seit mittlerweile 23 Wochen jedes Wochenende statt.
Rummenigge bestätigt Guerreiro-Transfer
Bayern Münchens Aufsichtsratsmitglied Karl-Heinz Rummenigge hat am Rande des Champions-League-Finals in Istanbul zwischen Manchester City und Inter Mailand eher beiläufig die Verpflichtung von Raphael Guerreiro bestätigt. "Wir haben mit Guerreiro und Laimer gute Spieler gekriegt", sagte der 67-Jährige bei DAZN.
Berüchtigter Attentäter "Unabomber" in US-Gefängnis gestorben
Der als "Unabomber" bekannt gewordene US-Attentäter Ted Kaczynski ist tot. Wie die US-Strafvollzugsbehörde am Samstag mitteilte, starb er im Alter von 81 Jahren im Gefängniskrankenhaus von Butner im US-Bundesstaat North Carolina. Der ehemalige Mathematikprofessor war für eine von 1978 bis 1995 andauernde Anschlagserie mit Paketbomben verantwortlich, bei der drei Menschen getötet und 23 weitere verletzt wurden.
Im kolumbianischen Dschungel gerettete Kinder sind wohlauf
Die nach 40-tägiger Suche im kolumbianischen Dschungel geretteten Kinder sind nach den Worten ihres Großvaters erschöpft, aber glücklich und wohlauf. Er habe seine vier Enkelkinder im Krankenhaus besucht, berichtete Fidencio Valencia am Samstag vor dem Militärkrankenhaus in Bogotá. "Sie sind voller Leben. Auch wenn sie sehr erschöpft sind weiß ich, dass sie in guten Händen sind", sagte der 47-Jährige. Die Kinder seien glücklich, ihre Verwandten wiederzusehen.
Medien: Berüchtigter Attentäter "Unabomber" in US-Gefängnis gestorben
Der unter dem Namen "Unabomber" berüchtigt gewordene US-Attentäter Ted Kaczynski ist laut Medienberichten tot. Wie die "New York Times" unter Berufung auf die US-Bundespolizei FBI berichtete, wurde Kaczynski im Alter von 81 Jahren am Samstagmorgen tot in seiner Gefängniszelle in Butner im US-Bundesstaat North Carolina aufgefunden. Die Todesursache sei bisher unbekannt. Der ehemalige Mathematikprofessor war für eine von 1978 bis 1995 andauernde Anschlagserie mit Briefbomben verantwortlich, bei der drei Menschen getötet und 23 weitere verletzt wurden.
Selenskyj spricht von "Gegenoffensiv-Aktionen" gegen russische Truppen
Die ukrainische Armee geht Staatschef Wolodymyr Selenskyj zufolge mit "Gegenoffensiv-Aktionen" an der Front gegen die russischen Truppen vor. In der Ukraine fänden "Gegenoffensiv- und Defensiv-Aktionen" statt, er werde aber "keine Einzelheiten" nennen, sagte Selenskyj am Samstag in Kiew. Er ließ damit offen, ob es sich um die schon lange erwartete Großoffensive der Ukraine handelt. Russischen Angaben zufolge läuft diese bereits seit Tagen.
Breitmaulnashörner in kongolesischem Nationalpark wiederangesiedelt
Mehr als 15 Jahre nach dem Tod des letzten Breitmaulnashorns im kongolesischen Garamba-Nationalpark ist die vom Aussterben bedrohte Tierart in dem Park wieder angesiedelt worden. Wie die Parkverwaltung und Umweltschützer am Samstag berichteten, wurden 16 aus einem südafrikanischen Schutzgebiet stammende Breitmaulnashörner in die Freiheit entlassen. Wilderer hatten 2006 das letzte Breitmaulnashorn im Park getötet.
Swiatek gewinnt zum dritten Mal die French Open
Titelverteidigerin Iga Swiatek hat zum dritten Mal die French Open gewonnen. Im Endspiel von Paris setzte sich die polnische Weltranglistenerste mit 6:2, 5:7, 6:4 gegen die Überraschungsfinalistin Karolina Muchova (26) aus Tschechien durch und feierte damit ihren vierten Grand-Slam-Titel.
Papst weiter auf dem Weg der Besserung
Papst Franziskus befindet sich nach Angaben des behandelnden Arztes nach seiner jüngsten Operation weiter auf dem Weg der Besserung. Das Oberhaupt der Katholiken sei fieberfrei, Herz und Lungen funktionierten normal, erklärte Chirurg Sergio Alfieri vom Gemelli-Krankenhaus in Rom am Samstag. Aus Vorsichtsgründen tritt Franziskus allerdings nicht zum sonntäglichen Angelus-Gebet vor die Gläubigen.