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Studie: Größtes CO2-Einsparpotenzial für Verbraucher durch Umstieg auf E-Auto
Das größte Potenzial zum Einsparen von CO2 für deutsche Verbraucher liegt einer Studie zufolge im Umstieg von einem Verbrenner- auf ein Elektro-Auto. Würden alle Verbrenner-Fahrer umsteigen, "ließen sich langfristig rund 69 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen", heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Studie im Auftrag des Energiekonzerns Eon. Ebenfalls sehr großes Potenzial für den Klimaschutz haben demnach private Solaranlagen auf dem Dach sowie der Einbau einer Wärmepumpe.
Fälschungen von 200- und 500-Euro-Scheinen haben stark zugenommen
Die Zahl der gefälschten Banknoten in Deutschland ist im ersten Halbjahr deutlich gestiegen: Die Bundesbank zog rund 26.700 falsche Euro-Banknoten im Nennwert von knapp 2,9 Millionen Euro aus dem Verkehr, zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders stark stieg die Anzahl der falschen 200- und 500-Euro-Banknoten.
Bundesweit mindestens 142 Ermittlungsverfahren wegen Angriffen auf Klimakleber
Wegen Übergriffen auf sogenannte Klimakleber haben Strafverfolgungsbehörden bundesweit bisher einem Bericht zufolge mindestens 142 Ermittlungsverfahren gegen Autofahrer oder Passanten eingeleitet. Wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) unter Berufung auf 47 Ermittlungsbehörden aus Städten berichtet, in denen Blockadeaktionen der Gruppe Letzte Generation stattgefunden haben, gehe es dabei in den meisten Fällen um Körperverletzung. Auch wegen mutmaßlicher Nötigung und Beleidigung werde ermittelt.
AfD zu Bundesparteitag in Magdeburg zusammengekommen
Die AfD ist am Freitag in Magdeburg zu einem eintägigen Bundesparteitag zusammengekommen, dem ab Samstag ein mehrtägiger Europaparteitag folgt. Am Freitag steht unter anderem der Tätigkeitsbericht des Bundesvorstands auf der Tagesordnung. Zudem sollen die rund 600 Delegierten auf Antrag der Parteispitze über einen Beitritt der AfD zur Europapartei "Identität und Demokratie" (ID) abstimmen, der mehrere rechtsgerichtete Parteien aus anderen europäischen Ländern angehören.
Staatsverschuldung steigt 2022 pro Kopf auf Höchststand von 28.164 Euro
Die Staatsverschuldung pro Kopf in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf einen Höchststand von 28.164 Euro gestiegen. Mit Stand Ende 2022 waren dies 244 Euro je Einwohner mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Grund für den Anstieg waren höhere Schulden beim Bund und bei den Gemeinden. Bei den Ländern sank der Schuldenstand pro Einwohner hingegen um 463 Euro auf 7218 Euro.
Deutschlands Wirtschaft stagniert im zweiten Quartal
Deutschlands Wirtschaft hat im zweiten Quartal von April bis Juni stagniert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im Vergleich zum Vorquartal preis-, saison- und kalenderbereinigt nicht weiter gesunken, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Die Konsumausgaben hätten sich nach dem schwachen Winterhalbjahr stabilisiert, führten die Statistiker zur Begründung an.
Weißes Haus: Biden würde seinen Sohn bei Verurteilung nicht begnadigen
US-Präsident Joe Biden würde seinen vor Gericht stehenden Sohn Hunter Biden nach Angaben des Weißen Hauses im Falle einer Verurteilung nicht begnadigen. Eine entsprechende Frage beantwortete die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, am Donnerstag mit "Nein". Nähere Angaben machte sie nicht.
Rückgang der Inflation dürfte sich laut Ifo hinziehen
Der Rückgang der Inflation in Deutschland dürfte sich nach Einschätzung des Münchner Ifo-Instituts "weiter hinziehen". Die Preiserwartungen der Unternehmen für die kommenden Monate seien im Juli geringfügig wieder gestiegen, teilte das Ifo am Freitag mit. Vor allem bei den Einzelhändlern und den konsumnahen Dienstleistern plane eine wachsende Mehrheit der befragten Unternehmen weitere Preiserhöhungen.
Schuldspruch für Mutter nach Tötung von Baby in Bayern muss neu verhandelt werden
Über den Schuldspruch für eine Mutter, die in einer Asylbewerberunterkunft in Bayern ihr Baby tötete, muss neu verhandelt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil des Landgerichts Schweinfurt gegen die Frau teilweise auf, wie er am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht hatte die zur Tatzeit 27-Jährige wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. (Az. 6 StR 231/23)
Frankreichs Außenministerin: Putsch in Niger nicht "endgültig"
Frankreichs Außenministerin Catherine Colonna hält den Putsch im westafrikanischen Niger nach eigenen Angaben "nicht für endgültig". "Wenn Sie mich von einem Putschversuch sprechen hören, dann deshalb, weil wir die Dinge nicht für endgültig halten", sagte Colonna am Freitag bei einem Besuch in Papua-Neuguinea. Es gebe immer noch "Ausstiegmöglichkeiten, wenn die Verantwortlichen für diesen Versuch die Botschaft der internationalen Gemeinschaft hören".
Unbeteiligter stirbt in Bayern bei Unfall während Flucht vor Polizeikontrolle
Bei der Flucht vor einer Polizeikontrolle hat ein Mann in Bayern einen Unfall verursacht, durch den ein unbeteiligter Autofahrer getötet wurde. Der flüchtende Fahrer selbst wurde schwer verletzt, wie die die Beamten in Nürnberg am Freitag mitteilten. Der Vorfall ereignete sich demnach am Donnerstagabend nahe Rothenburg o. d. Tauber.
DFB: Gegen "Wunderkind" Caicedo gemeinschaftlich verteidigen
Die deutschen Fußballerinnen gehen mit Respekt in das Duell mit Kolumbiens Ausnahmespielerin Linda Caicedo - aber auch mit einem klaren Plan. Die 18-Jährige von Real Madrid sei "eine sehr talentierte Offensivspielerin, die auch schon in verschiedenen Turnieren ihre Akzente setzen konnte", sagte Nationalspielerin Sara Däbritz vor dem zweiten WM-Gruppenspiel am Sonntag (11.30 Uhr MESZ/ARD) in Sydney: "Es gilt einfach, gemeinschaftlich zu verteidigen."
Französische Wirtschaft wächst mit 0,5 Prozent stärker als erwartet
Die französische Wirtschaft ist im zweiten Quartal stärker gewachsen als erwartet. Die Wirtschaftsleistung stieg um 0,5 Prozent, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris in einer ersten Schätzung mitteilte. Prognostiziert waren lediglich 0,1 Prozent. Die positive Entwicklung geht demnach vor allem auf die Exportwirtschaft zurück.
Küstenwache: Feuer auf Autofrachter vor niederländischer Küste hat sich abgeschwächt
Das Feuer auf auf dem brennenden Autofrachter "Fremantle Highway" vor der niederländischen Küste hat sich nach Angaben der Küstenwache abgeschwächt. Die Intensität des Feuers scheine geringer geworden zu sein, hieß es in einer Mitteilung vom Donnerstagabend. Es brenne allerdings weiter, zudem gebe es eine Menge Rauch.
43,4 Millionen Wohnungen in Deutschland Ende 2022 - leichtes Plus zum Vorjahr
Die Zahl der Wohnungen in Deutschland hat im vergangenen Jahr um 0,7 Prozent leicht zugenommen. "Zum Jahresende 2022 gab es in Deutschland rund 43,4 Millionen Wohnungen", erklärte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag. Demnach wurden 295.300 Wohnungen neu gebaut, während 12.500 Wohnungen durch Abriss oder Umwidmung verloren gingen.
Anklage gegen Trump in Dokumentenaffäre erweitert
In der Dokumentenaffäre ist die Anklage gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump um zusätzliche Punkte ergänzt worden. In der am Donnerstag veröffentlichten neuen Anklageschrift wird Trump vorgeworfen, versucht zu haben, Aufnahmen von Überwachungskameras löschen zu lassen, die für die Ermittler von Interesse waren. Auch wurde den Unterlagen zufolge nach Trump und dessen Butler Walt Nauta noch ein weiterer Angestellter von Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida in dem Fall beschuldigt.
Can erstmals Kapitän: BVB gewinnt Test auf US-Tour mit 6:0
Angeführt vom neuen Kapitän Emre Can (29) hat Borussia Dortmund sein erstes Testspiel auf der US-Tour gewonnen. Vor 12.207 Zuschauern bezwang der BVB den Zweitligisten San Diego Loyal ohne größere Probleme mit 6:0 (2:0), Julien Duranville (2.), Youssoufa Moukoko (27.), Marco Reus (60.), Thomas Meunier (62.), Sebastien Haller (68./Foulelfmeter) und Paul-Philipp Besong (89.) trafen für den Vizemeister. Für Can war es das erste Spiel als BVB-Kapitän.
Schwimm-WM: Gose und Freistilstaffel im Finale
Vielstarterin Isabel Gose hat bei der Schwimm-WM in Fukuoka auch über 800 m Freistil das Finale erreicht. Die 21-Jährige aus Magdeburg, die über 400 m Siebte und über 1500 m Sechste geworden war, kam in 8:21,71 Minuten in der Addition der Vorläufe auf den siebten Rang. "Die Zeit war gut, ich hätte vielleicht bei 600 wegziehen können", sagte die 400-m-Europameisterin.
Fechten: Charlan wirft FIE-Präsident Wortbruch vor
Fechterin Olha Charlan hat Weltverbandspräsident Emmanuel Katsiadakis nach ihrer aufsehenerregenden Disqualifikation bei der WM in Mailand öffentlich des Wortbruches bezichtigt. Die Olympiasiegerin aus der Ukraine sagte, der Grieche habe ihr zugesichert, es sei "möglich" auf den verpflichtenden Handschlag nach ihrem Gefecht gegen die Russin Anna Smirnowa zu verzichten. "Ich dachte, ich habe sein Wort und bin sicher", sagte Charlan, "aber offensichtlich: nein."
Tennis: Niemeier nimmt Fußballerinnen als Vorbild
Tennisspielerin Jule Niemeier sieht die deutschen Fußballerinnen als Vorbild im Kampf um mehr Popularität für ihre Sportart. "Die Frauen haben eine unglaubliche EM gespielt und dann natürlich die Aufmerksamkeit auf sich gezogen", sagte Niemeier beim WTA-Turnier in Hamburg. Bei der Weltmeisterschaft in Australien hatten beim deutschen Auftaktspiel gegen Marokko (6:0) am Montagvormittag mehr als fünf Millionen Zuschauer im ZDF zugeschaut.
Olympia-Eröffnung: Streit um Buden-Antiquariate am Seine-Ufer
Die Pläne für die spektakuläre Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris auf der Seine und an deren Ufern stoßen in der französischen Metropole nicht auf ungeteilte Gegenliebe. Die weltberühmten Bouquinistes links und rechts des Flusses wollen mit ihren historischen Buden-Antiquariaten für Bücher und Malereien entgegen der Vorgaben des städtischen Sicherheitskonzepts nicht von ihren angestammten Plätzen weichen.
DFB-Frauen: Brand vor Kolumbien-Spiel zurück im Training
Bei den deutschen Fußballerinnen hat sich die Personallage zwei Tage vor dem zweiten WM-Gruppenspiel gegen Kolumbien entspannt. Außenbahnspielerin Jule Brand konnte am Freitagvormittag nach leichten Rückenbeschwerden anders als am Vortag wieder mittrainieren. Auch Abräumerin Lena Oberdorf ist nach einer Blessur am Oberschenkel voll belastbar.
2:2 nach 2:0: Südafrika verspielt Führung gegen Argentinien
Die Fußballerinnen aus Südafrika und Argentinien bleiben nach einer turbulenten Begegnung im Rennen um den Einzug ins WM-Achtelfinale. Nach 0:2-Rückstand trotzten die Südamerikanerinnen dem Afrikameister in Dunedin/Neuseeland noch ein 2:2 (0:1) ab.
Gerichtsunterlagen: Neue Anklagepunkte gegen Trump in Dokumentenaffäre
In der Dokumentenaffäre sind neue Anklagepunkte gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump erhoben worden. In einem am Donnerstag veröffentlichten Gerichtsdokument wird Trump vorgeworfen, dass er versucht habe, die Ermittlungen in der Affäre um das mutmaßlich illegale Aufbewahren von Geheimakten zu behindern. Auch wurde den Unterlagen zufolge nach Trump und dessen Butler Walt Nauta noch ein weiterer Angestellter von Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida in dem Fall beschuldigt.
Armeeführung im Niger schlägt sich auf die Seite der Putschisten
Trotz breiten internationalen Protests hat sich die Armeeführung im Niger nach dem Staatsstreich gegen Präsident Mohamed Bazoum auf die Seite der Putschisten geschlagen. Der Generalstab wolle "eine tödliche Konfrontation zwischen verschiedenen Kräften vermeiden", hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung von Generalstabschef Abdou Sidikou Issa. Unter anderem in der Hauptstadt Niamey gingen Unterstützer des Putsches auf die Straße, einige von ihnen schwenkten russische Flaggen.
Erneute Proteste in Israel gegen Justizreform der rechts-religiösen Regierung
Drei Tage nach der Verabschiedung eines Kernelements der umstrittenen Justizreform in Israel haben die Proteste dagegen erneut an Fahrt aufgenommen. Tausende Demonstranten gingen am Donnerstagabend, am Ende des jüdischen Trauertages Tischa Beaw, in Tel Aviv auf die Straße, schwenkten israelische Flaggen und riefen Slogans wie "Demokratie, Demokratie".
Prozess um Zugunglück in Spanien 2013 mit 80 Todesopfern geht zu Ende
Zehn Jahre nach einem Zugunglück mit 80 Todesopfern und mehr als 140 Verletzten in Spanien ist der Prozess gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen am Donnerstag zu Ende gegangen. Der Zugführer und der damalige Sicherheitschef des Schienennetzbetreibers standen wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung vor Gericht. Einen Termin für die Urteilsverkündung hat das Gericht noch nicht festgelegt.
Faeser nach Fecht-Eklat: Volle Solidarität mit der Ukraine
Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat auf den Eklat bei der Fecht-WM in Mailand reagiert und ihre Position in Bezug auf Athletinnen und Athleten aus Russland unterstrichen. "Zu dieser Situation hätte es nie kommen dürfen", schrieb die für den Sport zuständige SPD-Ministerin bei Twitter nach der Disqualifikation der Ukrainerin Olha Charlan: "Russland hat im Moment im internationalen Sport nichts zu suchen. Die volle Solidarität des Sports muss der Ukraine gelten."
UNO fordert Rettungsmaßnahmen angesichts hunderter Migranten in Wüste Tunesiens
Nach der Vertreibung hunderter Migranten in Grenzregionen Tunesiens haben sich die Vereinten Nationen zutiefst besorgt über die Lage für die Menschen gezeigt. "Sie sitzen in der Wüste fest, sind extremer Hitze ausgesetzt und haben keinen Zugang zu Unterkunft, Nahrung oder Wasser. Es besteht ein dringender Bedarf an lebensrettender humanitärer Hilfe", teilten die Internationale Organisation für Migration (IOM) und das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung mit.
Evakuierungen nahe griechischer Hafenstadt Volos nach Explosion in Munitionslager
Nach einer durch einen Waldbrand ausgelösten Explosion in einem Munitionslager in einem Ort in Zentralgriechenland haben die Behörden dessen Evakuierung angeordnet. Ein Teil des Munitionslagers in einer Militärkaserne in Nea Anchialos nahe der Hafenstadt Volos in der Region Thessalien stehe seit der Explosion "in Flammen", sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag. Nach Angaben der Küstenwache wurden bislang "30 Menschen auf zehn Booten" in Sicherheit gebracht.
Altmaier überrascht gegen Rublew in Hamburg
Daniel Altmaier hat beim Tennisturnier am Hamburger Rothenbaum für eine Überraschung gesorgt. Der 24-Jährige aus Kempen setzte sich im Achtelfinale nach einem starken Auftritt mit 6:2, 6:2 gegen den Weltranglistensiebten Andrej Rublew aus Russland durch und erreichte das Viertelfinale. Rublew, Turniersieger von 2020, zählte in der Hansestadt zu größten Titelkandidaten.
Militär schlägt sich im Niger auf die Seite der Putschisten
Nach dem Staatsstreich im Niger gegen Präsident Mohamed Bazoum hat sich die Armeeführung trotz breiten internationalen Protests auf die Seite der Putschisten geschlagen. Der Generalstab wolle "eine tödliche Konfrontation zwischen verschiedenen Kräften vermeiden", hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung von Generalstabschef Abdou Sidikou Issa. Unter anderem in der Hauptstadt Niamey gingen Unterstützer des Putsches auf die Straße, einige von ihnen schwenkten russische Flaggen.