Letzte Nachrichten
Golf: Woods in erweiterten US-PGA-Tour-Vorstand berufen
Die US PGA Tour hat Golf-Superstar Tiger Woods (47) in ihren erweiterten Vorstand berufen. Das gab die Organisation am Dienstag bekannt. Ziel sei es, die Spannungen zwischen den Profis wegen der Geheimhaltung der Fusionsgespräche mit der umstrittenen Saudi-Serie LIV Golf abzubauen.
Frankreich fliegt nach Putsch im Niger Europäer aus
Nach dem Staatsstreich im Niger hat Frankreich am Dienstag drei Flugzeuge nach Niamey geschickt, um Franzosen, Deutsche und andere EU-Bürger auszufliegen. Mit ihrer Rückkehr wurde am späten Abend gerechnet. Das Auswärtige Amt gab unterdessen eine Reisewarnung für den Sahel-Staat heraus und riet allen Deutschen dort zur Ausreise.
Tausende strömen zum Weltjugendtag nach Lissabon
Massen fahnenschwenkender Pilger sind am Dienstag nach Lissabon geströmt, um gemeinsam den Beginn des Weltjugendtages zu feiern. Für die Eröffnungsmesse um 19.00 Uhr (Ortszeit, 20.00 Uhr MESZ) wurden etwa 300.000 Menschen aus aller Welt im Parque Eduardo VII der portugiesischen Hauptstadt erwartet. Stunden vor dem Gottesdienst liefen die Pilger bereits durch Lissabons Straßen, tanzten und sangen katholische Lieder.
Personalisierte Werbung: Meta will Nutzer in der EU um Zustimmung bitten
In Europa lebende Nutzer der Online-Netzwerke Facebook und Instagram sollen künftig um ihre Zustimmung gebeten werden, bevor ihre Daten für personalisierte Werbung genutzt werden können. Der US-Mutterkonzern Meta kündigte am Dienstag eine entsprechende Änderung an, "um sich an neue Regeln anzupassen".
Nach Koran-Schändung durch Aktivisten will Schweden Grenzkontrollen verschärfen
Nach einer erneuten Schändung eines Korans durch zwei irakische Aktivisten will Schweden seine Grenzkontrollen verschärfen. "Menschen mit geringer Bindung an Schweden sollten nicht nach Schweden kommen dürfen, um dort Verbrechen zu verüben", sagte der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson am Dienstag. Eine offizielle Bekanntgabe zu den Grenzkontrollen wird am Donnerstag erwartet.
Ukraine entfernt Hammer und Sichel von Riesenstatue in Kiew
Arbeiter haben am Dienstag Hammer und Sichel von einer kolossalen Statue in Kiew entfernt, die an den Sieg der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg erinnern soll. Die 62 Meter hohe Stahl-Statue einer Frau, die ein Schwert und ein Schild in die Höhe reckt, war 1981 eingeweiht worden und überblickt die Hauptstadt der Ukraine von einem Park am Fluss Dnipro aus.
Nashorn-Wilderei im Krüger-Nationalpark geht zurück
Die Zahl der getöteten Nashörner im weltberühmten Krüger-Nationalpark ist nach Angaben der südafrikanischen Regierung deutlich zurückgegangen. Von Januar bis Juni dieses Jahres seien 42 Nashörner im Nationalpark wegen ihrer Hörner getötet worden und damit fast halb so viele wie im Vorjahreszeitraum, teilte die Regierung am Dienstag mit.
Lambsdorff bewertet Friedensaussichten vor Wechsel nach Moskau skeptisch
Der künftige deutsche Botschafter in Moskau, Alexander Graf Lambsdorff, glaubt nicht, dass es demnächst zu Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine kommt. "Ich wünschte mir, dass sie auf der Tagesordnung stünden, aber zurzeit sehe ich bei beiden Kriegsparteien die Einstellung, dass man militärisch noch mehr erreichen kann, um bessere Voraussetzungen für Verhandlungen zu schaffen", sagte Lambsdorff in einem Interview mit dem "Bonner General-Anzeiger" (Mittwochsausgabe).
Chinas Exportbeschränkungen für seltene Metalle treten in Kraft
Die chinesische Führung hat den Export zweier Metalle zur Herstellung von Halbleitern eingeschränkt. Am Dienstag trat eine Verfügung des Handelsministeriums in Kraft, nach der Unternehmen, die Gallium oder Germanium ausführen möchten, eine gesonderte Lizenz brauchen. Die Volksrepublik reagierte damit auf Maßnahmen der US-Regierung, die den chinesischen Zugang zu hochentwickelten Halbleitern beschneiden sollen.
Institut spricht sich für veränderte Kennzeichnung von Ökostrom aus
Das Freiburger Ökoinstitut hat sich in einer von dem Ökoenergieanbieter Green Planet Energy in Auftrag gegebenen Analyse für eine veränderte Kennzeichnung von Ökostrom ausgesprochen. Werbeaussagen von Stromanbietern zur Klimabilanz ihrer Stromprodukte seien demnach häufig "irreführend oder gar falsch", wie Green Planet Energy am Dienstag in Hamburg erklärte. So sei vielen Kundinnen und Kunden nicht bewusst, dass der bloße Bezug von Ökostrom aus bereits rentabel laufenden Anlagen keinen Beitrag zur weiteren Einsparung von CO2 darstelle.
Etwa 100 ausreisewillige Franzosen warten in Niamey auf den Abflug
Auf einem Flughafen in der nigrischen Hauptstadt Niamey haben sich am Dienstag etwa hundert ausreisewillige Franzosen versammelt. Frankreich bietet seinen und anderen europäischen Staatsbürgern an, sie aus dem westafrikanischen Land auszufliegen, in dem sich vor einer Woche eine Militärjunta an die Macht geputscht hatte. Am Flughafen waren sowohl nigrische Polizisten als auch französische Soldaten in Uniform und in Zivil im Einsatz.
Brandenburger Familie wendet sich gegen drohenden Zwangsabriss an Bundesgerichtshof
Sie soll wegen eines Fehlers bei einer Zwangsversteigerung ihr Haus räumen - jetzt hat sich eine Familie aus Brandenburg deshalb an den Bundesgerichtshof (BGH) gewandt. Wie ein Sprecher in Karlsruhe am Dienstag bestätigte, reichte die Familie eine sogenannte Nichtzulassungsbeschwerde ein. Damit will sie erreichen, dass der BGH doch noch ein Urteil des Oberlandesgerichts Brandenburg an der Havel prüft.
Höhe der Großspenden an Parteien dieses Jahr rapide gestiegen
Das Volumen der Großspenden an im Bundestag vertretene Parteien ist in diesem Jahr deutlich gestiegen. Die Spenden von Einzelpersonen, Unternehmen und Verbänden summierten sich nach Angaben der Bundestagsverwaltung in den ersten sieben Monaten auf 1,18 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es bis zum Stichtag 31. Juli nur rund 535.000 Euro. Als Großspende gilt jede Geldzuweisung im Wert von mehr als 50.000 Euro.
Dürre in Frankreich: 119 Kommunen haben kein eigenes Trinkwasser mehr
Trotz intensiven Regens in einigen Landesteilen haben in Frankreich derzeit 119 Kommunen kein eigenes Trinkwasser mehr. Dies betreffe etwa 30.000 Einwohner, sagte Umweltminister Christophe Béchu am Dienstag dem Sender France Inter. "Die Tatsache, dass es derzeit regnet, bedeutet nicht, dass die Dürre beendet ist", betonte der Minister. Derzeit seien noch 62 Prozent der Grundwasserspeicher nicht ausreichend gefüllt. In einem Fünftel der Speicher sei der Wasserstand sogar sehr niedrig.
Trotz Streiks wird rechtsextremer Journalist Chef bei französischer Zeitung JDD
Nach dem längsten Zeitungsstreik in der jüngeren französischen Geschichte haben die Journalisten der Wochenzeitung "JDD" klein beigegeben und die Ernennung eines rechtsextremen Journalisten als Chefredakteur hingenommen. "Wir müssen es eingestehen (...): Wir haben nicht gewonnen", heißt es in einer Stellungnahme der Journalistengewerkschaft vom Dienstag. Der 34 Jahre alte Geoffroy Lejeune trat am selben Tag offiziell seinen Dienst an.
EVP-Chef Weber kündigt für Europawahlkampf klare Abgrenzung von der AfD an
Der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber (CSU), hat für den Europawahlkampf eine klare Abgrenzung von der AfD angekündigt. Die AfD stelle für Deutschland und ganz Europa alles infrage, was Frieden und Wohlstand gebracht habe und spiele die Menschen gegeneinander aus, sagte Weber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Wir müssen und werden weiter die harte Abgrenzung suchen", sagte er.
Frankreich beginnt nach Putsch im Niger mit Evakuierungen
Nach dem Staatsstreich im Niger hat Frankreich am Dienstag mit der Evakuierung seiner Staatsbürger und anderer Europäer aus dem westafrikanischen Land begonnen. Auch Italien kündigte einen Flug für seine Staatsangehörigen an. Das Auswärtige Amt in Berlin riet allen Deutschen in Nigers Hauptstadt Niamey, sich von Frankreich ausfliegen zu lassen. Mali und Burkina Faso warnten derweil vor einer Militärintervention im Niger - dies käme einer "Kriegserklärung" gegen ihre Länder gleich.
Initiative kritisiert Fälle von "IBAN-Diskriminierung" in Deutschland
Noch immer scheitern Menschen mit einer ausländischen IBAN-Kontonummer in Deutschland und anderen europäischen Ländern bei Internet-Bestellungen oder Vertragsabschlüssen. Auf diesen Umstand wies am Dienstag die von Unternehmen aus dem Finanz-, Bank- und Zahlungsdienstleistungsbereich getragene Initiative Accept my Iban in Brüssel hin. So treten für Menschen mit ausländischen Konten etwa Probleme beim Buchen des Deutschlandtickets auf.
Europameister England makellos ins WM-Achtelfinale
Europameister England ist bei der Fußball-WM in Australien und Neuseeland mit einer makellosen Bilanz ins Achtelfinale gestürmt. Die Lionesses gewannen am Dienstag in Adelaide auch ihr drittes Gruppenspiel gegen China mit 6:1 (3:0) und zogen mit der Maximalausbeute von neun Zählern zum insgesamt sechsten Mal in die K.o.-Runde einer WM ein.
Harder führt Dänemark ins Achtelfinale
Bayern-Neuzugang Pernille Harder hat die dänischen Fußballerinnen ins Achtelfinale der WM in Australien und Neuseeland geführt. Die Nordeuropäer bezwangen Neuling Haiti mit viel Mühe mit 2:0 (1:0) und stehen damit erstmals seit 1995 wieder in der K.o.-Runde einer Weltmeisterschaft. Als Gruppenzweiter geht es im Achtelfinale am Montag (12.30 Uhr MEZ) gegen den furios aufspielenden Co-Gastgeber Australien.
Rheinmetall startet Bau von Fabrik für F-35-Kampfjet-Teile in Nordrhein-Westfalen
Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat in Nordrhein-Westfalen mit dem Bau seiner neuen Fabrik für Bauteile des Kampfflugzeugs F-35 begonnen. Mit einem symbolischen ersten Spatenstich startete das Unternehmen am Dienstag den Bau auf dem Flughafengelände in Weeze im Kreis Kleve, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte. Produktionsbeginn für die Luftwaffe der Bundeswehr und befreundeter Nationen ist für 2025 geplant.
Baerbock dankt Paris für Hilfsangebot bei Ausreise Deutscher aus Niger
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat der französischen Regierung für das Angebot gedankt, auch deutsche Staatsbürger aus dem afrikanischen Krisenstaat Niger auszufliegen. "Das ist ein gelebtes Beispiel der engen deutsch-französischen Freundschaft", erklärte Baerbock am Dienstag in Berlin. Das Auswärtige Amt rate "grundsätzlich allen deutschen Staatsangehörigen in Niamey, das Angebot anzunehmen", erklärte ein Außenamtssprecher in Berlin ergänzend.
Iniatiative kritisiert Fälle von "IBAN-Diskriminierung" in Deutschland
Noch immer scheitern Menschen mit einer ausländischen IBAN-Kontonummer in Deutschland und anderen europäischen Ländern bei Internet-Bestellungen oder Vertragsabschlüssen. Auf diesen Umstand wies am Dienstag die von Unternehmen aus dem Finanz-, Bank- und Zahlungsdienstleistungsbereich getragene Initiative Accept my Iban in Brüssel hin. So treten für Menschen mit ausländischen Konten etwa Probleme beim Buchen des Deutschlandtickets auf.
BMW erhöht Gewinnprognose für Geschäftsjahr
Der Autobauer BMW hat seine Gewinnprognose für 2023 angehoben. Grund dafür seien "eine anhaltend gute Auftragslage sowie die voraussichtlich bessere Verfügbarkeit seiner Premiumfahrzeuge", teilte der Konzern am Dienstag mit. Es werde nun eine Marge des Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) von neun bis 10,5 Prozent erwartet - vorher waren es acht bis zehn Prozent.
EU sieht trotz Putsches im Niger keinen Uran-Mangel
Ungeachtet des Putsches im Niger sieht die EU-Kommission keinen Mangel bei Kernbrennstoffen für europäische Atomkraftwerke. Es bestehe derzeit "kein Versorgungsrisiko", sagte Kommissionssprecher Adalbert Jahnz am Dienstag in Brüssel. Der Niger lieferte bisher rund ein Viertel des in der EU verwendeten Urans.
Kanzlei: Fehlerhafte Belehrung bei Tesla könnte zu tausenden Widerrufen führen
Eine fehlende Telefonnummer in der Widerrufsbelehrung von Tesla-Kaufverträgen könnte dem Autobauer nach Ansicht von Verbraucher-Anwälten zum Verhängnis werden. Käuferinnen und Käufer der E-Autos hätten wegen des Formfehlers keine Möglichkeit des mündlichen Widerrufs gehabt, erklärte die Rechtsanwaltskanzlei Goldenstein am Dienstag in Berlin. Dadurch sei die Rückgabe des neuen Autos und die Rückerstattung der gesamten Kosten in zehntausenden Fällen auch ein Jahr nach dem Erhalt des Fahrzeuges möglich.
Baumgartl über Klubsuche: "Gab Skepsis wegen der Krankheit"
Der im Vorjahr an einem Hodentumor erkrankte Fußball-Profi Timo Baumgartl sieht in seiner Krankheit auch einen Grund für Schwierigkeiten bei der Suche nach einem neuen Klub. "Ich möchte Vertrauen spüren, das ist für mich als Spieler sehr wichtig. Es gab immer wieder ein bisschen Skepsis - auch wegen der Krankheit", sagte der Neuzugang des Zweitligisten Schalke 04.
Zehn Jahre nach Beginn des Rechtsanspruch fehlen hunderttausende Kita-Plätze
Zehn Jahre nach Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz ab dem vollendeten ersten Lebensjahr fehlen hunderttausende Betreuungsplätze. Das Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) verwies am Dienstag darauf, dass die Betreuungslücke in den vergangenen Jahren sogar gewachsen sei: "Während 2014 noch rund 187.000 Plätze fehlten, waren es im vergangenen Jahr knapp 266.000." Die Gewerkschaft GEW kritisierte, oft seien Familien mit Migrationshintergrund oder armutsgefährdete Familien die Leidtragenden.
DFB-Frauen: Optimismus bei Doorsoun nach "muskulärer Läsion"
Nationalspielerin Sara Doorsoun könnte den deutschen Fußballerinnen bei der WM in Australien in einem möglichen Achtelfinale womöglich wieder zur Verfügung stehen. Die Innenverteidigerin von Eintracht Frankfurt hat beim 1:2 gegen Kolumbien nach DFB-Angaben eine muskuläre Läsion im linken Oberschenkel erlitten, wie eine MRT-Untersuchung am Dienstag ergab.
Knapp 230.000 Ausbildungsstellen waren im Juli noch unbesetzt
In Deutschland sind im Juli noch rund 228.000 Ausbildungsstellen unbesetzt gewesen. Damit gab es im vergangenen Monat deutlich mehr Ausbildungsplätze als Ausbildungsstellen, erklärte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag in Nürnberg. Auch wenn das Ausbildungsjahr bereits begonnen habe, könnten viele junge Menschen somit jetzt noch eine Stelle annehmen.
Militärjunta in Myanmar verkürzt Aung San Suu Kyis 33-jährige Haftstrafe um sechs Jahre
Die Militärjunta in Myanmar hat die 33-jährige Gefängnisstrafe der entmachteten De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi mit einer Teilbegnadigung verkürzt. "Ihre Strafe wurde um sechs Jahre reduziert", sagte ein Junta-Sprecher am Dienstag vor Journalisten. Kurz zuvor hatten Staatsmedien berichtet, dass die 78-jährige Suu Kyi im Rahmen einer Amnestie für mehr als 7000 Gefangene anlässlich der buddhistischen Fastenzeit in fünf Fällen begnadigt worden sei.
27-Jähriger fährt mit E-Scooter über niedersächsische Autobahn
In Niedersachsen ist ein 27-Jähriger mit einem E-Scooter über eine Autobahn gefahren. Er habe angegeben, dass sein Auto wegen Benzinmangels liegen geblieben war und er auf dem Weg zur nächsten Tankstelle sei, teilte die Polizei in Braunschweig am Dienstag mit. Der Mann blieb uneinsichtig, der Roller wurde beschlagnahmt.