Letzte Nachrichten
ZDF: 8,06 Millionen sehen deutsches WM-Aus
Das WM-Debakel der deutschen Fußballerinnen hat dem ZDF eine gute Einschaltquote beschert. Das abschließende Gruppenspiel gegen Südkorea (1:1) verfolgten am Donnerstagmittag 8,06 Millionen Zuschauer, der Marktanteil betrug 63,5 Prozent. Durch das Unentschieden schied die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erstmals in der Vorrunde einer WM aus.
Durchschnittlicher Bafög-Betrag um fünf Prozent binnen eines Jahres gestiegen
Der durchschnittliche Förderbetrag beim Bafög ist binnen eines Jahres um rund fünf Prozent gestiegen. 2022 erhielten Empfängerinnen und Empfänger im Schnitt 592 Euro im Monat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. 2021 waren es noch 30 Euro weniger gewesen. Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger stieg um ein Prozent auf 630.000 Menschen.
CDU will sich angesichts starker AfD-Umfragewerte klareres Profil geben
Angesichts weiterhin starker Umfragewerte für die AfD will die Union durch ein klareres Profil Stimmen gewinnen. "Die Menschen müssen wissen, wofür wir stehen", sagte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Die Partei brauche dabei eine Breite an Themen und Inhalten. Nötig sei zudem die "Geschlossenheit in der Union".
Großbestellungen sorgen für kräftigen Anstieg der Industrieaufträge im Juni
Das Verarbeitende Gewerbe hat im Juni erneut deutlich mehr Aufträge erhalten. Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vormonat um 7,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Grund waren vor allem Großaufträge im Bereich Maschinenbau und ein Großauftrag im Luft- und Raumfahrzeugbau. Ohne diese großen Bestellungen wären die Aufträge im Juni um 2,6 Prozent zurückgegangen.
Kampf gegen Fury: MMA-Star Ngannou bekommt Hilfe von Tyson
Im mit Spannung erwarteten Kampf gegen Schwergewichtsweltmeister Tyson Fury bekommt Mixed-Martial-Arts-Star Francis Ngannou prominente Unterstützung in seiner Ringecke. Box-Legende Mike Tyson wird dem 36-Jährigen beim Schaukampf-Spektakel am 28. Oktober im saudi-arabischen Riad zur Seite stehen. "Ich freue mich darauf, mit Ngannou zu arbeiten und seinen Übergang vom Octagon in den Boxring zu unterstützen", sagte Tyson in einer Erklärung.
FIFA untersucht Vorfall rund um sambisches Nationalteam
Die FIFA untersucht einen mutmaßlichen Vorfall rund um das sambische Nationalteam bei der Frauen-WM. Demnach habe es eine "Beschwerde wegen Fehlverhaltens im Zusammenhang mit der sambischen Frauen-Nationalmannschaft gegeben", teilte der Weltverband am Freitag mit: "Die FIFA nimmt jede Anschuldigung von Fehlverhalten sehr ernst und verfügt über ein klares Verfahren für jeden im Fußball, der einen Vorfall melden möchte."
Koepfer in Los Cabos weiter auf Erfolgskurs
Tennisprofi Dominik Koepfer hat seinen Erfolgslauf beim ATP-Turnier im mexikanischen Los Cabos fortgesetzt und ist ins Halbfinale gestürmt. Der 29-Jährige aus Furtwangen setzte sich im Viertelfinale mit 6:4, 7:5 gegen den US-Amerikaner Aleksandar Kovacevic (USA) durch und trifft in der Vorschlussrunde nun auf den an Position fünf gesetzten Australier Alex de Minaur.
"An die eigene Nase fassen": Weitere Rückendeckung für "MVT"
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat am Tag nach dem Vorrunden-Aus bei der WM auch von DFB-Manager Joti Chatzialexiou Rückendeckung erhalten. "Wir haben Martina letztes Jahr für eine tolle EM gefeiert. Jetzt sind wir leider historisch ausgeschieden, da gilt es, gemeinsam aus diesem Weg rauszukommen", sagte der Sportliche Leiter der DFB-Nationalteams am Freitag in Brisbane vor der Rückreise ins Basislager in Wyong.
Nigers gestürzter Präsident warnt vor "verheerenden" Folgen des Putsches
Der vergangene Woche gestürzte nigrische Präsident Mohamed Bazoum hat davor gewarnt, dass ein erfolgreicher Putsch "verheerende Folgen" für Niger, die Region und "die ganze Welt" haben werde. In einem am Donnerstag in der "Washington Post" erschienenen Artikel forderte Bazoum "die US-Regierung und die gesamte internationale Gemeinschaft auf, uns bei der Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung zu unterstützen".
Herbert glaubt an nächsten Schritt: "Wir sind gewachsen"
Bundestrainer Gordon Herbert erwartet ein Jahr nach dem Gewinn der EM-Bronzemedaille von seinen Basketballern bei der Weltmeisterschaft den nächsten Schritt. "Wir werden ein viel besseres Team sein als im letzten Sommer. Wir sind gewachsen", sagte der Kanadier beim Medientraining in Bonn. "Wir haben tolle Jungs. Sie sind fantastisch, und noch bessere Menschen."
"Beeindruckend schön": Teamsprint-Trio glänzt mit Weltrekord
Nach der Weltrekord-Show musste das deutsche Bahnrad-Trio um Emma Hinze erstmal eine gefühlte Ewigkeit auf die wohlverdiente Belohnung warten. Ausrollen zur Regeneration, ein halber Interview-Marathon, und dann mit schweren Beinen einmal quer durch die Arena zur Siegerehrung, die zu allem Überfluss auch noch mit einer halben Stunde Verspätung begann.
DFB-"Fiasko" in der Presse: "Was heißt Deja-vu auf Deutsch?"
Die internationale Presse hat mit großem Erstaunen, aber auch mit bissigen Quervergleichen zur Männer-Krise auf das WM-Debakel der deutschen Fußballerinnen in Australien reagiert. "Was heißt Deja-vu auf Deutsch?", fragte Südkoreas JoongAng in Anspielung auf das blamable Vorrunden-Aus der DFB-Männer 2018 in Russland. Damals traf der Titelverteidiger im letzten Gruppenspiel ebenfalls auf Südkorea und schied nach einem 0:2 aus.
AfD setzt Aufstellung von Kandidatenliste für Europawahl fort
Die AfD setzt am Freitag in Magdeburg (10.00 Uhr) die Aufstellung ihrer Kandidatenliste für die Europawahl im kommenden Jahr fort. Am vergangenen Wochenende hatten die Delegierten bereits die ersten 15 Listenplätze bestimmt. Zum Spitzenkandidaten wurde der auch parteiintern umstrittene sächsische AfD-Politiker Maximilian Krah gewählt, der bereits seit 2019 Europa-Abgeordneter ist. Die überwiegende Mehrzahl der bisher Gewählten ist wie Krah dem äußerst rechten Rand zuzuordnen.
Urteilsverkündung im Prozess gegen Kreml-Kritiker Nawalny erwartet
In einem weiteren Prozess gegen den inhaftierten russischen Oppositionsführer Alexej Nawalny will ein Gericht am Freitag das Urteil verkünden. Dem Kreml-Kritiker wird vorgeworfen, eine "extremistische" Organisation gegründet und finanziert zu haben. Außerdem soll er zu extremistischen Aktivitäten aufgerufen und "Nazi-Ideologie wiederbelebt" haben. Nawalny ließ im Vorfeld über seine Unterstützer verbreiten, dass er mit einer "stalinistischen" Strafe rechne, die der "Einschüchterung" dienen solle.
Putschisten erklären Mandate nigrischer Botschafter in vier Ländern für beendet
Gut eine Woche nach dem Putsch im Niger hat die Militärjunta die Beendigung der Mandate nigrischer Botschafter in vier Ländern verkündet. "Die Funktionen der außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Republik Niger" in Frankreich, Nigeria, Togo und den USA "sind beendet", sagte einer der Putschisten am Donnerstag in einer Fernsehansprache. Die Junta erklärte zudem, sofort auf jede "Aggression" durch westafrikanische Länder zu reagieren.
Taylor Swift erweitert Tournee nach Bitte von Kanadas Premier um Konzerte in Toronto
Eine Bitte des kanadischen Premierministers Justin Trudeau hat US-Popstar Taylor Swift offenbar dazu veranlasst, ihre Welttournee um mehrere Auftritte in Kanada zu erweitern. Swift werde während ihrer "Eras"-Tour zusätzlich sechs Konzerte in Kanadas größter Stadt Toronto geben, erklärte das kanadische Telekommunikationsunternehmen Rogers Communications, das die Konzerte sponsort, am Donnerstag (Ortsszeit). Die Tickets für die Auftritte im November 2024 würden bald in den Verkauf gehen, hieß es weiter. Ursprüngich waren keine Konzerte in Kanada geplant gewesen.
DFB-Rückreise aus Australien gestaltet sich schwierig
Nach dem historischen Vorrunden-Aus bei der WM in Australien und Neuseeland gestaltet sich die Abreise der deutschen Fußballerinnen schwierig. Am Freitagnachmittag (Ortszeit) fliegt das Nationalteam zunächst vom Spielort Brisbane nach Newcastle und fährt von dort zurück ins Teamhotel in Wyong. Wann die Spielerinnen den langen Rückflug nach Deutschland antreten, ist bislang nicht bekannt.
Regierungskreise: USA planen Einsatz von Soldaten auf Tankern im Persischen Golf
Die USA bereiten sich nach Angaben aus Regierungskreisen darauf vor, Soldaten zum Schutz von Tankern im Persischen Golf einzusetzen. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Regierungskreisen in Washington erfuhr, ist geplant, Marinesoldaten und Marineinfanteristen auf Handelsschiffen einzusetzen, die in der Straße von Hormus und deren Umgebung verkehren. Damit würde das US-Militär die bereits mit Kriegsschiffen und Kampfjets überwachten Handelswege zusätzlich absichern.
Neuendorf: Voss-Tecklenburg "genießt nach wie vor Vertrauen"
DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg nach dem Vorrunden-Aus der Frauen-Nationalmannschaft bei der WM in Australien und Neuseeland Rückendeckung gegeben. "Wir haben den Vertrag mit ihr erst vor wenigen Monaten verlängert nach dieser überaus erfolgreichen Europameisterschaft im vergangenen Jahr und ihr das Vertrauen ausgesprochen, das sie nach wie vor auch genießt", sagte Neuendorf im ZDF.
Trump plädiert bei Anhörung zu Sturm auf Kapitol auf nicht schuldig
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat bei seiner Anhörung im Prozess wegen seiner Rolle beim Sturm auf das US-Kapitol erwartungsgemäß auf nicht schuldig plädiert. Der 77-jährige Republikaner sagte am Donnerstag vor Richterin Moxila Upadhyaya, er bekenne sich in allen vier gegen ihn erhobenen Anklagepunkten als nicht schuldig. Vor seiner Ankunft am mit massiven Sicherheitsmaßnahmen geschützten Gerichtsgebäude in der US-Hauptstadt hatte Trump seinem Nachfolger Joe Biden vorgeworfen, die Strafverfahren gegen ihn aus politischen Motiven angeordnet zu haben.
Selenskyj spricht von "harten Kämpfen" an der Front
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mit Blick auf die Gegenoffensive seiner Armee "harte Kämpfe" an der Front eingeräumt und die ukrainischen Streitkräfte zugleich als "überlegen" bezeichnet. "Die Besatzer versuchen, unsere Leute mit aller Kraft aufzuhalten. Die Angriffe sind brutal", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Video-Ansprache am Donnerstag. Die Kämpfe seien "überall hart". "Aber was immer der Feind auch tut, die ukrainische Armee ist überlegen", fügte er hinzu.
Bundeswehr fliegt mit A400M 30 Deutsche und andere Ausländer aus dem Niger aus
Nach dem Militärputsch im Niger hat ein Transportflugzeug der Bundeswehr weitere Deutsche und andere EU-Bürger außer Landes geflogen. Die Maschine vom Typ A400M habe in der Hauptstadt Niamey etwa 30 Menschen "aus Deutschland, der EU und weiteren Nationen" an Bord genommen, teilte die Bundeswehr am Donnerstag im Onlinedienst X mit, der früher Twitter hieß. Die Transportmaschine war demnach "noch vor dem Militärputsch am Flughafen in Niamey zum Personalwechsel angekommen".
Bahnrad-WM: Deutsches Teamsprint-Trio mit Weltrekord zu Gold
Die deutschen Bahnrad-Asse Emma Hinze, Lea Sophie Friedrich und Pauline Grabosch bleiben im Teamsprint das Maß aller Dinge. Das Erfolgstrio fuhr am Donnerstag bei der Multi-WM in Glasgow im Finale mit Weltrekord von 45,848 Sekunden zum vierten Titel nacheinander. Hinze und Co. verwiesen Großbritannien (45,923) auf Platz zwei.
Blinken wirft Russland mit Blick auf Getreideabkommen "Erpressung" vor
US-Außenminister Anthony Blinken hat Russland angesichts des Ausstiegs aus dem Getreideabkommen "Erpressung" vorgeworfen. "Jedes Mitglied der Vereinten Nationen sollte Moskau auffordern, endlich damit aufzuhören, das Schwarze Meer zur Erpressung zu nutzen", sagte Blinken bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrat zum Thema Ernährungssicherheit. "Es muss endlich Schluss damit sein, die schwächsten Menschen als Druckmittel zu benutzen. Schluss mit diesem ungerechtfertigten, skrupellosen Krieg", sagte Blinken.
Studie: Rettungen im Mittelmeer ziehen keine zusätzlichen Migranten nach sich
Rettungsaktionen für Migranten, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten, ziehen einer Studie zufolge keine zusätzlichen Migranten nach sich. Bestimmende Faktoren für den Aufbruch von Migranten seien vielmehr sich verschlimmernde Konflikte, Naturkatastrophen und steigende Preise für Lebensmittel in der Heimat, heißt es in einer am Donnerstag in "Scientific Reports" veröffentlichten Studie. Auch die Wettervorhersage spiele eine Rolle.
Bahnrad-WM: Brauße holt erste deutsche Medaille
Bahnrad-Olympiasiegerin Franziska Brauße hat zum Auftakt der Multi-WM in Glasgow für die erste deutsche Medaille gesorgt. Die 24-Jährige aus Metzingen fuhr im Finale der Einerverfolgung am Donnerstag in 3:28,803 Minuten zu Silber, verpasste damit jedoch die erfolgreiche Titelverteidigung. Der Rückstand auf Weltrekordhalterin und Siegerin Chloe Dygert aus den USA (3:17,542) betrug über zehn Sekunden.
Trump trifft zu erster Gerichtsanhörung in Prozess wegen Kapitol-Erstürmung ein
Trump
Drei internationale Konzerne nehmen Ölförderung in Libyen wieder auf
Nach etwa einem Jahrzehnt Abwesenheit haben BP und zwei weitere große Energieunternehmen angekündigt, die Erdölförderung im Krisenland Libyen wieder aufzunehmen. Die nationale libysche Ölfördergesellschaft NOC erklärte am Donnerstag, sie sei vom italienischen Eni-Konzern und British Petroleum (BP) informiert worden, dass sie die Ölförderung im Ghadames-Becken und auf einer Ölplattform im Meer wieder aufnähmen.
Dutzende Verletzte und Festnahmen bei Gewalt während Eritreafestival in Schweden
Gut einen Monat nach den Ausschreitungen bei einem Eritreafestival im hessischen Gießen hat es während eines regierungsfreundlichen eritreischen Festivals nahe der schwedischen Hauptstadt Stockholm mehr als 50 Verletzte und etwa 100 Festnahmen gegeben. Während einer Versammlung von Regierungsgegnern in der Nähe des Festivalgeländes seien gewalttätige Ausschreitungen ausgebrochen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Laut Bildern des Veranstaltungsortes wurden mehrere Autos und mindestens ein Zelt in Brand gesetzt.
Baltische Staaten wollen bis Februar 2025 ans EU-Stromnetz angeschlossen sein
Die drei baltischen Staaten wollen bis Februar 2025 ihre Stromnetze von Russland abkoppeln und an das EU-Netz anschließen. Die Ministerpräsidentinnen von Litauen und Estland und der Ministerpräsident von Lettland unterzeichneten am Donnerstag eine gemeinsame Erklärung dazu. "Die Tatsache, dass die baltischen Staaten noch immer zu dem von Russland verwalteten Stromnetz gehören, bedeutet eine Bedrohung der Energiesicherheit", heißt es darin.
Papst wird bei Weltjugendtag von hunderttausenden Jugendlichen gefeiert
Bei seinem ersten großen öffentlichen Auftritt beim Weltjugendtag in Lissabon ist Papst Franziskus von hunderttausenden jungen Menschen aus der ganzen Welt wie ein Rockstar gefeiert worden. Franziskus segnete am Donnerstag die Menge in einem Park in der portugiesischen Hauptstadt während einer langen Runde im Papamobil. Zuvor hatte das Oberhaupt der Katholiken bei einer Ansprache vor Studenten auf Lösungen für den Klimawandel und andere globale Probleme gedrungen.
Ausgebrannter Auto-Frachter in Hafen an Grenze zu Deutschland angekommen
Der vor mehr als einer Woche in der Nordsee in Brand geratene Auto-Frachter hat einen sicheren Hafen erreicht: Schleppschiffe zogen die schwer beschädigte "Fremantle Highway" am Donnerstag in den niederländischen Hafen von Eemshaven direkt an der Grenze zu Deutschland. Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) erklärte, damit sei das Wattenmeer "einer potenziell verheerenden Umweltkatastrophe" entgangen.