Letzte Nachrichten
Prozess um versuchten Mord an Coronapatientin in Mannheim begonnen
Vor dem Landgericht Mannheim hat am Freitag ein Prozess um einen versuchten Mord an einer Coronapatientin in einem Krankenhaus begonnen. Angeklagt ist eine 73-Jährige, die im vergangenen November das Sauerstoffgerät einer älteren Mitpatientin ausgeschaltet haben soll. Grund dafür soll gewesen sein, dass sie der Alarmton des Geräts störte. Beide Frauen waren in einem Zimmer untergebracht.
Polizei geht nach Zugausfällen wegen Bränden von politischem Motiv aus
Nach zahlreichen Zugausfällen zwischen Hamburg und Berlin sowie Rostock aufgrund von Bränden geht die Polizei von einem politischen Motiv aus. An drei Orten in Hamburg seien Kabelschächte in Brand gesetzt worden, teilte die Polizei in der Hansestadt am Freitag mit. Es kam zu Zugausfällen und Verspätungen im Fern- und Regionalverkehr. Die Deutsche Bahn nannte als Grund "Vandalismusschäden".
Überraschung vor Japan-Spiel: Gündogan neuer DFB-Kapitän
Hansi Flick hat Ilkay Gündogan neun Monate vor der Heim-EM überraschend zum Kapitän ernannt. Das teilte der Bundestrainer vor dem Länderspiel gegen Japan am Samstag (20.45 Uhr/RTL) in Wolfsburg mit. Gündogan wird gemeinsam mit Joshua Kimmich ein "Führungsduo" bilden. "Das gibt uns neue Energie, die wir gebrauchen können", sagte Flick.
Ukraine meldet vier Tote durch russische Angriffe
Bei einer Reihe russischer Angriffe auf die Ukraine sind ukrainischen Angaben zufolge insgesamt vier Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Drei Zivilisten seien durch eine Bombe getötet und vier Anwohner verletzt worden, die aus einem Flugzeug über Odradokamjanka in der südlichen Region Cherson abgeworfen worden sei, erklärte der ukrainische Innenminister Ihor Klymenko am Freitag im Onlinedienst Telegram. Er bezeichnete den Angriff als "Kriegsverbrechen".
Frau stürzt in Oberbayern steilen Abhang hinab in den Tod
Eine Frau ist in Kochel am See in Oberbayern einen steilen Abhang hinuntergestürzt und ums Leben gekommen. Der tödliche Unfall ereignete sich am Donnerstag auf einem Campingplatz, wie das Polizeipräsidium in Rosenheim am Freitag mitteilte. Die 79-Jährige Frau zog sich bei dem Sturz über einen rund 60 Meter langen, steilen Abhang schwerste Verletzungen zu.
Raser verschreckt Kitakinder bei Verkehrsübung in Hagen
In Nordrhein-Westfalen hat ein Autofahrer mehrere Kitakinder während einer Verkehrsübung mit seinem aggressiven Fahrverhalten verschreckt und teilweise zum Weinen gebracht. Die Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren übten mit einem Polizeibeamten das richtige Überqueren von Straßen, als der 34-Jährige an ihnen vorbeiraste, wie die Beamten in Hagen am Freitag mitteilten.
Nachwuchskonzept: Neuendorf von Watzke-Kritik "überrascht"
Bernd Neuendorf reagiert auf die Kritik des DFB-Vizepräsidenten Hans-Joachim Watzke am Nachwuchskonzept des Verbandes irritiert. "Diese Aussagen haben mich überrascht", sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes dem SID am Freitag: "Denn die neuen Spielformen im Kinderfußball wurden 2022 nach einer mehrjährigen Pilotphase unter enger Einbeziehung der DFL vom DFB-Bundestag in Bonn einstimmig beschlossen."
Stilles Gedenken zum ersten Todestag der Queen
Privates Gedenken der Royals und Salutschüsse in London: Eher in gedämpfter Stimmung haben die Briten am Freitag an den ersten Todestag von Queen Elizabeth II. erinnert. Mit einer kurzen, persönlich gehaltenen Botschaft dankte König Charles III. seinen Landsleuten für die Unterstützung in seinem ersten Jahr als Monarch. Auch Prinz Harry erinnerte auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung in London an seine verstorbene Großmutter.
Lindner pocht im Bundestag auf "haushaltspolitischer Trendwende"
Der Bundestag hat die erste Beratung des Haushalts für 2024 abgeschlossen und dabei als letzten Einzelplan über den Etat für Arbeit und Soziales debattiert. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) bekräftigte seine Forderung nach einer "haushaltspolitischen Trendwende". Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) forderte mehr Respekt für die Leistungen arbeitender Menschen und wies Forderungen nach sozialen Einschnitten zurück.
Völler verteidigt Nachwuchskonzept des DFB
Rudi Völler hat das neue Nachwuchskonzept des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verteidigt. Es sei kritisiert worden, "dass bei den Sechs-, Sieben-, Achtjährigen die Ergebnisse abgeschafft wurden. Aber dass dies in anderen Ländern schon seit Jahren so ist, das wusste dann wieder niemand", sagte der DFB-Direktor im Podcast "Spielmacher": "In England, Belgien oder Österreich funktioniert das ja gut – und die haben ja gute Spieler."
Britischer Premierminister Sunak zum G20-Gipfel in Indien angekommen
Großbritanniens Premierminister Rishi Sunak ist am Freitag zum G20-Gipfel in Indien angekommen. Fernsehbilder zeigten seine Ankunft am Flughafen der indischen Hauptstadt Neu Delhi, wo Sunak gemeinsam mit seiner Frau Akshata Murty, der Tochter eines der reichsten Männer Indiens, von einer Gruppe tanzender Frauen empfangen wurde. Für den indischstämmigen Sunak ist es der erste Besuch in dem Land seit seinem Amtsantritt als britischer Premier.
Zugverkehr zwischen Hamburg und Berlin gestört - Bahn spricht von "Vandalismus"
Auf den Strecken zwischen Hamburg und Berlin sowie Rostock ist es am Freitag zu Zugausfällen und Verspätungen im Fern- und Regionalverkehr der deutschen Bahn gekommen. Grund seien "Vandalismusschäden", erklärte die Bahn am Vormittag. Wie die "Bild"-Zeitung berichtete, gab es einen Brand an der Strecke.
Prozess gegen mutmaßliche IS-Unterstützerin in Frankfurt am Main begonnen
Vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat am Freitag ein Prozess gegen eine mutmaßliche IS-Unterstützerin begonnen. Die Anklage der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft wirft der 38-Jährigen die Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung und Kriegsverbrechen gegen das Eigentum vor. Sie soll im Sommer 2014 von Deutschland nach Syrien gereist sein, um sich der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) anzuschließen.
Regierung verlängert Treuhandverwaltung von Rosneft-Töchtern bis März 2024
Die Bundesregierung hat die Treuhandverwaltung von zwei Tochterfirmen des russischen Ölkonzerns Rosneft um weitere sechs Monate verlängert. Grund für diesen Schritt sei die Sicherung der Energieversorgung, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag mit. Es hatte die Rosneft Deutschland GmbH und die Rosneft Refining and Marketing GmbH vor einem Jahr im Zuge des russischen Angriffs gegen die Ukraine unter Treuhandverwaltung der Bundesnetzagentur gestellt, womit der deutsche Staat sie vorübergehend kontrolliert.
EU-Ratspräsident: Russische Blockade ukrainischer Häfen "muss aufhören"
Kurz vor Beginn des G20-Gipfels in Indien hat EU-Ratspräsident Charles Michel Russland aufgefordert, die Angriffe auf ukrainische Schwarzmeerhäfen zu stoppen. Es sei ein "Skandal", dass Russland nach dem Ausstieg aus dem Getreideabkommen ukrainische Häfen blockiere und angreife, erklärte Michel am Freitag in der indischen Hauptstadt Neu Delhi. "Das muss aufhören."
Drei Verdächtige in Fall von getötetem und lange vermisstem Arzt festgenommen
Fast drei Monate nach dem Fund der Leiche eines seit Jahresbeginn vermissten Arztes aus dem rheinland-pfälzischen Gerolstein haben Ermittler seine Lebensgefährtin, ihren zur Tatzeit 16-jährigen Sohn und einen ebenfalls 16-jährigen Freund der Familie festgenommen. Sie sollen den 53-Jährigen Ende Dezember vorsätzlich getötet und seine Leiche versteckt haben, wie die Staatsanwaltschaft Trier am Freitag mitteilte.
Streitende Rentner attackieren sich mit Gartenrechen
Zwei Rentner haben sich in Rheinland-Pfalz mit Gartenrechen attackiert und erst nach dem Eingreifen von Passanten voneinander abgelassen. Die herbeigerufenen Polizeibeamten trafen am Donnerstagabend in Lustadt auf "zwei völlig erschöpfte 77-Jährige", wie die Polizeidirektion Landau am Freitag mitteilte. Beide wurden leicht verletzt und trugen Prellungen sowie kleinere Schnittwunden davon. Einer der Streithähne musste in einem Krankenhaus behandelt werden.
Ein Viertel der Deutschen nutzt Homeoffice-Möglichkeiten
Ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland arbeitet aktuell mindestens teilweise von zu Hause aus. Die Quote blieb seit Aufhebung der Homeoffice-Pflicht im März 2022 nahezu unverändert, wie eine Umfrage des Ifo-Instituts unter deutschen Unternehmen ergab. Im Schnitt verbringen Arbeitnehmer in Deutschland demnach 17 Prozent ihrer Arbeitszeit im Homeoffice, zwischen den Branchen gibt es jedoch große Unterschiede.
Baerbock lehnt weitere sogenannte sichere Herkunftsstaaten ab
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat eine Ausweitung der Liste der sogenannten sicheren Herkunftsstaaten abgelehnt. "Aus innenpolitischen Gründen außenpolitisch mit dem Rasenmäher vorzugehen, halte ich für einen gewagten Ansatz", sagte Baerbock den Zeitungen der Funke Mediengruppe und der französischen Zeitung "Ouest-France" vom Freitag.
Industrieproduktion in Frankreich und Spanien im Juli leicht gestiegen
Die für die Konjunktur wichtige Industrieproduktion hat in Frankreich und Spanien im Juli wieder leicht zugelegt. Wie die jeweiligen Statistikbehörden der Länder am Freitag mitteilten, legte sie in Frankreich im Monatsvergleich um 0,8 Prozent zu, in Spanien war es ein Plus von 0,2 Prozent. Im Juni war die Industrieproduktion in beiden Ländern zurückgegangen.
Apple-Aktie stürzt wegen iPhone-Verbots in China ab
Die Aktie des Apple-Konzerns - das Unternehmen mit der weltweit größten Marktkapitalisierung - ist am Donnerstag um weitere drei Prozent abgestürzt. Hintergrund war die Nachricht, dass in China die Nutzung des iPhones in einigen Behörden und staatlichen Unternehmen verboten wurde. Sollten derartige Maßnahmen ausgeweitet werden, würde dies schwere Verluste für Apple bedeuten. China ist der wichtigste Markt des Unternehmens außerhalb der USA.
Ermittlungen gegen Baggerfahrer nach Zugausfällen in München
Nach dem Totalausfall des Zugverkehrs im Münchner Hauptbahnhof aufgrund eines Oberleitungsschadens hat die Bundespolizei Ermittlungen gegen einen Baggerfahrer eingeleitet. Der 25-Jährige hatte bei Tiefbauarbeiten am S-Bahn Haltepunkt Laim mit dem Auslegearm seines Baggers eine Oberleitung abgerissen, wie die Bundespolizei München am Freitag mitteilte. Gegen ihn werde wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.
Deutlich mehr Spam in deutschen Mailpostfächern
Rund 1,5 Milliarden Spam-Mails pro Woche sind im vergangenen Jahr in den Postfächern der zwei größten deutschen Mailanbieter Web.de und GMX eingegangen. Das entspreche einer Steigerung um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr, erklärte am Freitag der Telekommunikationsanbieter 1&1, der wie die beiden Mailanbieter zum United-Internet-Konzern gehört. Besonders oft wurden demnach gefälschte E-Mails von vermeintlichen Paketdiensten abgefangen.
Texas muss schwimmende Barrieren an Grenze zu Mexiko vorerst nicht abbauen
Der US-Bundesstaat Texas muss die umstrittenen schwimmenden Barrieren auf dem Rio Grande an der Grenze zu Mexiko vorerst nicht abbauen. Ein Berufungsgericht setzte am Donnerstag (Ortszeit) die Entscheidung eines texanischen Bundesgerichts vorübergehend aus. Dieses hatte dem republikanischen Gouverneur Greg Abbott am Mittwoch in einer einstweiligen Verfügung bis zum 15. September Zeit gegeben, die zur Abwehr von Migranten errichteten Barrieren zu entfernen.
Wildschweine umzingeln und bedrängen Elfjährigen in Rheinland-Pfalz
In Rheinland-Pfalz hat eine Wildschweinrotte einen Elfjährigen umzingelt und bedrängt. Der Junge flüchtete auf einen Felsen und alarmierte von dort die Polizei, wie die Beamten in Montabaur am Donnerstag berichteten. Die Einsatzkräfte befreiten den Jungen aus seiner misslichen Lage. Er wurde wohlbehalten seiner Mutter übergeben. Die Tiere wurden nicht verletzt.
Berlins Bürgermeister Wegner kündigt harte Linie gegen Kriminalität an
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) will bei einem Sicherheitsgipfel am Freitag konkrete Maßnahmen gegen Kriminalität beschließen. Die schwarz-rote Koalition wolle Polizei und Justiz so ausstatten, "dass sich die Berliner wieder sicherer fühlen", sagte Wegner dem "Tagesspiegel". Im Görlitzer Park sei die Zahl der Straftaten "inakzeptabel".
Zollbeamter bei Kontrolle in Nordrhein-Westfalen von Auto angefahren
Ein Zollbeamter ist auf einem Autobahnrastplatz in Nordrhein-Westfalen bei einer Fahrzeugkontrolle angefahren und verletzt worden. Ein zweiter Beamter schoss auf den flüchtenden Kleinwagen, wie die Polizei in Gelsenkirchen und die Staatsanwaltschaft in Essen am Freitag mitteilten. Der 56-jährige Beamte kam leicht verletzt in eine Klinik. Der 26-jährige Fahrer wurde kurze Zeit später in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen dauerten an.
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro zu Staatsbesuch in China erwartet
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro wird nach Angaben des chinesischen Außenministerium ab Freitag zu einem mehrtägigen Besuch in China erwartet. Auf Einladung des chinesischen Präsidenten Xi Jinping werde Maduro China "vom 8. bis 14. September" einen Staatsbesuch abstatten, teilte eine Sprecherin mit. Es ist der erste Besuch des venezolanischen Staatschefs seit 2018.
CSU droht laut ZDF-"Politbarometer" historisch schlechtes Wahlergebnis
Vier Wochen vor der Landtagswahl in Bayern steht die CSU einer Umfrage zufolge in der politischen Stimmung so schlecht da wie seit langem nicht mehr. In einem am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" kommt die Partei von Ministerpräsident Markus Söder auf nur noch 36 Prozent und liegt damit unter ihrem historisch schlechten Wahlergebnis der Landtagswahl 2018. Damals hatte die CSU 37,2 Prozent der Stimmen geholt, ihr schlechtestes Ergebnis seit fast 70 Jahren in Bayern.
Heil fordert Respekt vor Arbeit und warnt vor Sozialabbau
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat im Bundestag mehr Respekt für die Leistungen arbeitender Menschen gefordert und Forderungen nach sozialen Einschnitten zurückgewiesen. "Es geht um das, was unser Land im Kern zusammenhält", sagte Heil am Freitag in der Debatte über den Etat für Arbeit und Soziales im Bundestag. Der SPD-Politiker sicherte auch ein stabiles Rentenniveau zu und wies Forderungen nach einem höheren Renteneintrittsalter zurück.
Umfrage: CDU vier Wochen vor Landtagswahl in Hessen weiter klar vor SPD und Grünen
Rund vier Wochen vor der Landtagswahl in Hessen liegt die CDU von Ministerpräsident Boris Rhein in einer Umfrage weiter deutlich vor der SPD und den Grünen. Die Christdemokraten kommen im am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" der Forschungsgruppe Wahlen auf 30 Prozent. Dahinter folgen die SPD mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser und die Grünen mit Landeswirtschaftsminister Tarek Al-Wazir als Kandidaten für das Ministerpräsidentenamt mit jeweils 19 Prozent.
Mehr als 60 Tote bei zwei Dschihadisten-Angriffen in Mali
In Mali sind bei zwei Angriffen auf einen Armeestützpunkt und ein Passagierschiff auf dem Niger am Donnerstag mindestens 64 Menschen getötet worden. Nach Angaben der malischen Regierung richteten sich die beiden separaten Angriffe gegen das Schiff "Timbuktu", das auf dem Fluss unterwegs war, sowie gegen einen Armeestützpunkt in Bamba in der nördlichen Region Gao. Nach vorläufigen Angaben wurden dabei "49 Zivilisten und 15 Soldaten getötet".