Letzte Nachrichten
Goretzka wirbt für "großartigen" Nagelsmann als DFB-Trainer
Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka würde Julian Nagelsmann bei der DFB-Auswahl mit offenen Armen empfangen. "Ich finde, dass Julian ein super Trainer ist. Wenn er das am Ende wird, haben wir da einen großartigen Trainer", sagte Goretzka nach dem Topspiel mit Bayern München gegen Bayer Leverkusen (2:2) über den aktuell heißesten Bundestrainer-Kandidaten.
Polizeihunde spüren Flüchtigen nach rasanter Verfolgungsjagd auf
Nach einer rasanten Verfolgungsjagd hat die Polizei in Hessen einen flüchtigen Autofahrer geschnappt - mit Hilfe zweier Hunde. Der Mercedes-Fahrer hatte auf der Autobahn A5 aufs Gas gedrückt, als Polizisten ihn wegen seiner Fahrweise kontrollieren wollten, wie die Polizei in Darmstadt am Samstag mitteilte. Mit rund 200 Stundenkilometer fuhr der Mann davon, verließ die Autobahn, stellte seinen Wagen ab und floh zu Fuß in ein unwegsames Waldgelände.
3. Liga: Siegloses Duisburg stellt Trainer Ziegner frei
Der MSV Duisburg hat auf den schwachen Saisonstart in der 3. Fußball-Liga reagiert und Trainer Torsten Ziegner freigestellt. Das teilte der frühere Bundesligist am Samstagvormittag nach dem bitteren 2:3 (2:1) gegen den SC Verl mit. Ziegner hatte die "Zebras" in der vergangenen Saison zum Klassenerhalt geführt, der Auftakt in die neue Spielzeit misslang mit drei Remis und drei Niederlagen jedoch.
Vertragsverlängerung von Palhinha: "Bedeutet gar nichts"
Sportdirektor Christoph Freund von Bayern München hat schulterzuckend auf die überraschende Vertragsverlängerung von Wunschspieler Joao Palhinha beim FC Fulham reagiert. "Aktuell bedeutet das gar nichts", sagte der Österreicher nach dem Bundesliga-Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen (2:2).
Aktivisten: Repression ein Jahr nach Tod von Mahsa Amini im Iran
Ein Jahr nach dem Tod der wegen Verstoßes gegen die Kopftuchvorschrift festgenommenen Kurdin Mahsa Amini haben die Behörden im Iran nach Berichten von Aktivisten versucht, neue Proteste und Gedenkfeiern für die junge Frau zu verhindern. Wie die Organisation Hengaw meldete, waren am Samstag zahlreiche Sicherheitskräfte rund um das Haus von Aminis Familie in dem westiranischen Ort Sakes postiert.
Länderumfrage: Mindestens 80.000 Einsatzkräfte pro Jahr Opfer von Angriffen
Die Zahl der im Dienst angegriffenen Einsatzkräfte hat im vorigen Jahr bundesweit den Stand von mindestens 80.000 Personen erreicht. Dies ergab eine am Samstag veröffentlichte Umfrage des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) in allen 16 Bundesländern. Ziel der Angriffe waren demnach rund 76.000 Polizisten, 1000 Feuerwehrleute und 2100 andere Rettungskräfte. In allen Bundesländern zeigt sich der Umfrage zufolge eine steigende Tendenz.
Ministerin Lemke will "Mogelpackungen" im Einzelhandel verbieten
Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) will gegen versteckte Preiserhöhungen im Einzelhandel vorgehen. "Mogelpackungen sind ein großes Ärgernis, hier werden die Verbraucherinnen und Verbraucher in die Irre geführt", sagte Lemke dem "Handelsblatt" laut Vorabmeldung vom Samstag. "Dem möchte ich einen Riegel vorschieben." Entsprechende Vorgaben solle es im Rahmen der Novellierung des Verpackungsgesetzes geben.
Faeser will sich am Mittwoch im Bundestag zu Fall Schönbohm befragen lassen
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) will sich am Mittwoch im Innenausschuss des Bundestags Fragen zum Fall des versetzten Berhördenleiters Arne Schönbohm stellen. Sie werde an der Sitzung teilnehmen, "und dann können alle ihre Fragen stellen", sagte Faeser der am Samstag erschienenen "wochentaz".
"Supersoft": Bayern hadern mit Elfer- und Freistoßpfiff
Thomas Tuchel war leicht angesäuert, Thomas Müller ziemlich bedient: Bayern München fühlte sich nach der atemraubenden Achterbahnfahrt im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga gegen Bayer Leverkusen (2:2) in zwei wichtigen Szenen benachteiligt. Müllers Foul vor dem 1:1 und das Vergehen von Alphonso Davies, das zum späten Gäste-Ausgleich führte, sorgten für einige Diskussionen.
Hilfsorganisationen warnen vor Ausbreitung von Krankheiten nach Fluten in Libyen
Nach den verheerenden Überschwemmungen im Osten Libyens haben Hilfsorganisationen vor der wachsenden Gefahr sich ausbreitender Krankheiten gewarnt. In der stark getroffenen Hafenstadt Derna gebe es das Risiko einer "zweiten humanitären Krise", erklärte die Organisation Islamic Relief und verwies auf die "wachsende Gefahr von durch Wasser übertragene Krankheiten und Mangel an Nahrungsmitteln, Unterkünften und Medikamenten" hin.
Warnung vor "Schuldenmachen ohne Ende": Scholz lehnt Konjunkturprogramme ab
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich gegen Konjunkturprogramme ausgesprochen. "Schuldenmachen ohne Ende löst unsere Probleme nicht, schafft aber neue", sagte Scholz der "Welt am Sonntag". Es gehe darum, "die Wachstumsdynamik unseres Landes zu entfalten". Darin liege die Stärke des Wachstumschancengesetzes seiner Bundesregierung.
Davis Cup: Djokovic führt Serbien ins Viertelfinale
Tennisstar Novak Djokovic hat Serbien nur fünf Tage nach seinem Triumph bei den US Open ins Viertelfinale des Davis Cup geführt. Der 36-Jährige bezwang Alejandro Davidovich Fokina mit 6:3, 6:4 und sorgte in Valencia für die vorentscheidende 2:0-Führung gegen Spanien. Zuvor hatte Laslo Djere mit 6:4, 6:4 gegen Albert Ramos-Vinolas gewonnen.
Beckers Erwartung an Zverev: "Eine Schippe drauflegen"
Bei Boris Becker steigen die Erwartungen an Alexander Zverev nach dessen guten Leistungen in seiner Comeback-Saison. "Nächstes Jahr muss er eine Schippe drauflegen", sagte Becker im Eurosport-Podcast "Das Gelbe vom Ball" und erklärte: "Das ist immer das Verfluchte. Wenn du ein Jahr gut spielst, dann musst du es im kommenden Jahr nicht nur bestätigen, du willst dich ja verbessern."
Tuchel vor heißem Herbst: "Wir müssen griffiger werden"
Bayern Münchens Trainer Thomas Tuchel hat von seinen Stars vor dem heißen Herbst mehr Schlagkraft gefordert. "Wir müssen insgesamt stabiler und griffiger werden. Da haben wir Luft nach oben. Es ist ein bisschen ein Wellental", sagte Tuchel nach dem 2:2 (1:1) im Bundesliga-Topspiel gegen Spitzenreiter Bayer Leverkusen.
Perez vor Rennen 250: Leben und überleben neben Verstappen
Pünktlich zum großen Jubiläum macht Sergio Perez sich Gedanken über Fluch und Segen seines Jobs bei Red Bull Racing. Den Platz bei einem Topteam hat er sich hart erarbeitet, fast 13 Jahre ist der Mexikaner schon in der Formel 1 unterwegs, das Nachtrennen in Singapur (Sonntag, 14.00 Uhr MESZ/Sky) ist sein 250. Auftritt in der Königsklasse des Motorsports.
Hoeneß: Basketballer "bestes Beispiel" für die Fußballer
Bayern Münchens Uli Hoeneß hat zu großer Konsequenz bei der Suche nach einem neuen Bundestrainer aufgerufen und die frischgebackenen Basketball-Weltmeister zum Vorbild für den deutschen Fußball erklärt. Diese stünden "als Synonym dafür, was in Deutschland passieren muss", sagte Hoeneß der Süddeutschen Zeitung (Samstagausgabe): "Das war seit Jahren das beste Beispiel dafür, wie man mit harter Arbeit und Teamwork Ziele erreichen kann."
Brandenburgs Innenminister warnt vor Kontrollverlust an deutsch-polnischer Grenze
Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) hat vor einer zunehmenden unkontrollierten Einwanderung an der Grenze zu Polen gewarnt. "Die Lage an der Grenze spitzt sich seit Monaten kontinuierlich zu", sagte Stübgen der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). In der Folge sei die Zahl der Registrierungen in der Erstaufnahmeeinrichtung seines Bundeslandes "deutlich gestiegen".
Nordkoreas Machthaber trifft russischen Verteidigungsminister in Wladiwostok
Bei seiner Russland-Reise hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un am Samstag laut einem Agenturbericht den russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu getroffen. Die Begegnung habe auf dem Knewitschi-Flughafen im ostrussischen Wladiwostok stattgefunden, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. Kim wurde demnach von Schoigu und einer Ehrengarde empfangen.
Mexiko liefert auch den Sohn von Drogenboss El Chapo an die USA aus
Nach dem berüchtigten Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán hat Mexiko nun auch dessen Sohn Ovidio Guzmán an die USA ausgeliefert. Die Überstellung sei am Freitag (Ortszeit) erfolgt, teilte US-Justizminister Merrick Garland in Washington mit. Die US-Behörden gehen davon aus, dass Ovidio Guzmán und seine Brüder nach der Festnahme ihres Vaters vor einigen Jahren das Kommando beim Drogenkartell Sinaloa übernommen hatten.
Mexiko liefert Sohn von Drogenboss El Chapo an die USA aus
Nach dem berüchtigten Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán hat Mexiko nun auch dessen Sohn Ovidio Guzmán an die USA ausgeliefert. Die Überstellung sei am Freitag (Ortszeit) erfolgt, teilte US-Justizminister Merrick Garland in Washington mit. Die US-Behörden gehen davon aus, dass Ovidio Guzmán und seine drei Brüder nach der Festnahme ihres Vaters das Kommando beim Drogenkartell Sinaloa übernommen hatten.
Große Parade zum Goldenen Thronjubiläum von Schwedens König Carl XVI. Gustaf
In Stockholm findet am Samstag eine große Parade zum Goldenen Thronjubiläum von König Carl XVI. Gustaf statt (ab 14.30 Uhr). Der König und seine aus Deutschland stammende Frau Königin Silvia werden aus einer von 3000 Soldaten eskortierten Kutsche der Menge zuwinken. Den letzten Teil der Fahrt legt das Königspaar dann auf einer Ruder-Barkasse zurück.
Münchner Oktoberfest beginnt mit traditionellem Fassanstich
Mit dem traditionellen Fassanstich wird am Samstag (12.00 Uhr) das 188. Münchner Oktoberfest eröffnet. Traditionell sticht Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) das erste Bierfass an und reicht die erste Maß Bier dann dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU). Zum größten Volksfest der Welt erwartet die bayerische Landeshauptstadt bis zum 3. Oktober um die sechs Millionen Besucher.
Tod von Mahsa Amini und Beginn der Massenproteste im Iran jähren sich
Am Samstag jährt sich zum ersten Mal der Tod der 22-jährigen Iranerin Mahsa Amini und damit auch der Beginn der Massenproteste in dem Land. Die junge Kurdin starb am 16. September 2022 nach ihrer Festnahme durch die Sittenpolizei in Teheran. Sie war festgenommen worden, weil sie ihr Kopftuch nicht ordnungsgemäß getragen haben soll.
Drei Jahre auf Bewährung für Ex-US-Botschafter wegen illegaler Lobby-Tätigkeit
Der frühere US-Botschafter in Pakistan und in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Richard Olson, ist wegen illegaler Lobby-Tätigkeit zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Wie die Generalstaatsanwaltschaft in Washington am Freitag mitteilte, muss der 63-Jährige zudem 93.400 Dollar (87.600 Euro) Strafe zahlen. Olson hatte sich bereits im Juni 2022 schuldig bekannt, eine Falschaussage gemacht und Lobby-Gesetze gebrochen zu haben.
Bundesbauministerin kündigt Ausweitung von Baugeld für Familien an
Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) hat angesichts der aktuellen Krise in der Baubranche eine Ausweitung des Baugeldes für Familien angekündigt. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Wohneigentumsförderung für junge Familien zu verbessern", sagte Geywitz der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). Sie verwies auf das bereits bestehende, aber wenig genutzte Programm für Familien mit einem Jahreseinkommen bis 60.000 Euro. "Diese Grenze sollte angehoben werden. Zudem könnten die Kredithöhen steigen."
Bei G77-Gipfel in Kuba Forderung nach mehr Einfluss für den Globalen Süden
Beim Gipfel der Gruppe der Entwicklungs- und Schwellenländer G77 hat Gastgeber Kuba einen deutlich stärkeren internationalen Einfluss des Globalen Südens gefordert. "Nach all der Zeit, in der der Norden die Welt nach seinen Interessen organisiert hat, ist es jetzt am Süden, die Spielregeln zu ändern", sagte der kubanische Staatschef Miguel Díaz-Canel am Freitag bei der Eröffnung des zweitägigen Gipfels in Havanna.
US-Sonderermittler fordert Redeverbot für Trump vor Prozess wegen Wahlverschwörung
Vor dem Prozess gegen Ex-US-Präsident Donald Trump wegen Wahlverschwörung hat Sonderermittler Jack Smith vor Gericht beantragt, dem Republikaner vorab ein Redeverbot hinsichtlich des Verfahrens zu erteilen. Der vom Justizministerium ernannte Sonderermittler begründete seinen Antrag vor einem Bundesgericht in Washington am Freitag damit, dass Trump mit aufhetzender Rhetorik den für März geplanten Prozess gefährde.
Israelischer Luftangriff nach Gewalt bei Grenzprotesten im Gazastreifen
Die israelische Armee hat erstmals seit Anfang Juli wieder Ziele im Gazastreifen aus der Luft beschossen. Bei dem Luftangriff am Freitag sei "ein Militärposten der Terror-Organisation Hamas" im Norden des Palästinensergebietes getroffen worden, teilte die Armee mit. Dem Einsatz waren demnach Ausschreitungen bei Protesten in der Nähe des dauerhaft geschlossenen Grenzübergangs Karni vorausgegangen. Im Gazastreifen herrscht seit 2007 die radikalislamische Hamas.
Hugh Jackman und seine Frau Deborra-Lee Furness trennen sich nach 27 Ehejahren
Der australische Hollywood-Star Hugh Jackman und seine Frau Deborra-Lee Furness Jackman haben sich nach 27 Ehejahren getrennt. "Wir haben uns entschieden, uns zu trennen, um unsere individuelle persönliche Entwicklung zu verfolgen", teilten die beiden am Freitag (Ortszeit) in einer Erklärung gegenüber dem Magazin "People" mit. "Wir gehen dieses neue Kapitel mit Dankbarkeit, Liebe und Wohlwollen an."
Raumschiff mit zwei Kosmonauten und einer US-Astronautin erreicht die ISS
Inmitten der Spannungen wegen der Ukraine hat ein Raumschiff mit zwei russischen Kosmonauten und einer US-Astronautin an Bord die Internationale Raumstation ISS erreicht. Die Sojus-Kapsel dockte am Freitag nach dreistündigem Flug an der ISS an, wie die russische Raumfahrtbehörde mitteilte.
Britische Polizei stellt Ermittlungen gegen russischen Oligarchen Fridman ein
Rund zehn Monate nach der Großrazzia in seiner Londoner Residenz hat die britische Kriminalpolizei (NCA) alle Ermittlungen gegen den mit Sanktionen belegten russischen Oligarchen Michail Fridman eingestellt. Sie werde "keine weiteren Maßnahmen gegen Michail Fridman auf der Grundlage des im Dezember 2022 im Athlone House vollstreckten Haftbefehls ergreifen", hieß es am Freitag in einer kurzen Erklärung der NCA. Die Ermittlungen gegen andere Verdächtige in dem Fall gingen jedoch weiter.
30 Jahre Haft für Hauptangeklagten Abrini im Brüsseler Terrorprozess
Im Mammutprozess um die Brüsseler Terror-Anschläge mit 32 Todesopfern vom Frühjahr 2016 ist einer der Hauptangeklagten zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Das Schwurgericht in der belgischen Hauptstadt verhängte am Freitag eine 30-jährige Freiheitsstrafe gegen den 38-jährigen Belgier Mohamed Abrini. Gegen den Franzosen Salah Abdeslam, der in Belgien bereits 2018 wegen Schüssen auf Polizisten zu 20 Jahren Haft verurteilt worden war, sprach das Gericht keine zusätzliche Strafe aus. Drei Mitangeklagte wurden zu lebenslanger Haft verurteilt.