Letzte Nachrichten
Saudi-Arabien will Fußball-WM 2034 austragen
Saudi-Arabien wird sich um die Ausrichtung der Fußball-WM 2034 bewerben. Dies teilte der Verband des Königreichs am Mittwoch mit. Kurz zuvor hatte der Weltverband FIFA seine Pläne für die WM 2030 bekannt gegeben und angekündigt, dass bei der folgenden Endrunde 2034 vermutlich eine Bewerbung aus den Verbänden aus Asien und Ozeanien ausgewählt würde.
Linke in Spanien befürworten Amnestie für katalanische Unabhängigkeitsaktivisten
Im Ringen um eine Regierungsmehrheit haben Spaniens Sozialisten und das Linksbündnis Sumar eine Amnestie für katalanische Unabhängigkeitsbefürworter in Aussicht gestellt. Der bisherige Regierungschef Pedro Sánchez und die Sumar-Vorsitzende Yolanda Díaz trafen sich am Mittwoch, um Koalitionsverhandlungen zu starten. Bei dem Gespräch sei eine mögliche Amnestie erörtert worden für Aktivisten, die nach dem Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien im Jahr 2017 ins Visier der spanischen Justiz geraten waren und teils zu Haftstrafen verurteilt wurden.
Aserbaidschans Präsident lehnt geplantes Treffen mit Armeniens Regierungschef ab
Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew hat ein für Donnerstag in Spanien geplantes Treffen mit Armeniens Regierungschef Nikol Paschinjan abgelehnt. Grund dafür seien "pro-armenische Äußerungen französischer Beamter (...) und Äußerungen über die Lieferung von Waffen und Munition (an Armenien), über militärische Zusammenarbeit", sagte ein aserbaidschanischer Regierungsvertreter am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Armeniens Regierungschef Paschinjan, dessen Land mit Aserbaidschan verfeindet ist, will eigenen Angaben zufolge dennoch nach Spanien reisen.
Fußball-WM 2030 mit Spielen auf drei Kontinenten
Mit der WM 2030 dringt der Fußball-Weltverband FIFA in völlig neue Dimensionen vor und wird Spiele auf drei Kontinenten veranstalten. Das Turnier wird in Spanien, Portugal und Marokko stattfinden, zudem soll es Partien in Südamerika geben. Uruguay, Argentinien und Paraguay stehen als Gastgeber bereit. Darauf verständigte sich das FIFA-Council bei seiner Sitzung am Mittwoch.
FIFA folgt UEFA: Russische Nachwuchsteams wieder zugelassen
Der Fußball-Weltverband FIFA ist dem Beispiel der UEFA gefolgt und hat russische Nachwuchsmannschaften wieder zum Spielbetrieb zugelassen. Dies ist das Ergebnis einer virtuellen Sitzung des FIFA-Councils am Mittwoch. Dem Gremium gehört auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf an.
Geldstrafe: Serbische Aktivistin für Eierwurf auf Mladic-Wandbild verurteilt
Eine serbische Menschenrechtsaktivistin muss nach eigenen Angaben eine Geldstrafe von umgerechnet mehr als 850 Euro zahlen, weil sie ein Wandgemälde des verurteilten Kriegsverbrechers Ratko Mladic mit Eiern beworfen hat. Aida Corovic kündigte am Mittwoch an, Berufung gegen das "beschämende Urteil" einzulegen. Sie habe mit der "spontanen" Aktion zeigen wollen, "dass nicht alle Menschen in Serbien Kriegsverbrechen und Kriegsverbrecher unterstützen".
Debatte über Italiens marode Infrastruktur nach Busunglück in Venedig mit 21 Toten
Ein Busunglück in Venedig mit 21 Todesopfern aus verschiedenen Ländern wie Deutschland und der Ukraine hat eine Debatte über marode Infrastruktur in Italien ausgelöst. Ein Opferverband sprach am Mittwoch von einer vorhersehbaren "Tragödie". Am Dienstagabend war ein Touristenbus von einer Brücke gestürzt und in Brand geraten. Dabei starb nach Behördenangaben auch ein Deutscher. Auch unter den 15 Verletzten war demnach ein Deutscher.
Drei Braunbären in Berliner Zoo eingezogen
Erstmals seit sieben Jahren leben wieder Europäische Braunbären im Berliner Zoo. Drei jeweils vier Jahre alte Bärenbrüder namens Lucifer, Lillebor und Momoa gewöhnten sich derzeit an ihr Gehege, teilte der Zoo Berlin am Mittwoch mit. Besucher sollen die Bären spätestens zu Anfang der Herbstferien, die in der Bundeshauptstadt am 23. Oktober beginnen, zu Gesicht bekommen.
Unbekannte setzen geplante Flüchtlingsunterkunft im Schwarzwald unter Wasser
Unbekannte haben eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Feldberg im Schwarzwald unter Wasser gesetzt. Ein politischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, teilte die Polizei in Freiburg am Mittwoch mit. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.
Lange Jugendstrafe wegen tödlicher Messerstiche bei Auseinandersetzung in München
Ein Jugendlicher ist in München zu sieben Jahren Jugendstrafe verurteilt worden, weil er ein Mitglied einer konkurrierenden Bande erstochen haben soll. Das Landgericht München I sprach den zum Tatzeitpunkt 16-Jährigen am Mittwoch des Totschlags und der Beteiligung an einer Schlägerei schuldig. Die beiden Gruppen waren im März 2022 am Korbinianplatz in München aufeinander getroffen.
Flugverkehr: Europaabgeordnete wollen einheitliche Gepäckregeln
Das Europäischen Parlament hat einheitliche Regeln zur Gepäckmitnahme in Flugzeugen gefordert. Airlineübergreifende Vorgaben zu Größe, Gewicht und Art des Hand- und Aufgabegepäcks führten zu mehr Transparenz für Flugreisende, wie es einer Entschließung heißt, der die Abgeordneten am Mittwoch zustimmten. Unterschiedliche Regeln und versteckte Kosten erschwerten hingegen den Preisvergleich insbesondere beim Handgepäck erheblich.
Sieg über Angstgegner Medwedew: Sinner holt Titel in Peking
Tennisprofi Jannik Sinner hat zum ersten Mal in seiner Karriere das prominent besetzte ATP-Turnier in Peking gewonnen. Im Finale in der chinesischen Hauptstadt schlug der Italiener Daniil Medwedew aus Russland in einer hochklassigen Partie mit 7:6 (7:2), 7:6 (7:2). Für Sinner war es im siebten Anlauf der erste Sieg über seinen Angstgegner.
Serbisches Gericht lässt mutmaßlichen Drahtzieher von Angriff im Nordkosovo frei
Einen Tag nach seiner Festnahme in Belgrad ist der mutmaßliche Drahtzieher des tödlichen Überfalls auf Polizisten im Kosovo, der Geschäftsmann Milan Radoicic, unter Auflagen wieder freigelassen worden. Er serbisches Gericht lehnte am Mittwoch einen Antrag der Staatsanwaltschaft auf Untersuchungshaft ab. Radoicic wurde der Pass abgenommen und die Ausreise ins Kosovo untersagt. Zudem muss er sich zweimal monatlich bei den Behörden melden.
Britischer Premier will Alter für Tabakkonsum jährlich erhöhen
Der britische Premierminister Rishi Sunak will das Mindestalter für den Konsum von Tabakwaren in Großbritannien künftig alljährlich erhöhen. Auf diese Weise könne erreicht werden, dass Jugendlichen, die heute 14 Jahre alt seien, "niemals legal eine Zigarette verkauft werden kann, und dass sie und ihre Generation rauchfrei aufwachsen können", sagte Sunak am Mittwoch beim Jahresparteitag seiner konservativen Tory-Partei in Manchester.
Europäische Asylreform: EU-Staaten einigen sich auf Kompromiss
Im Streit um die europäische Asylreform haben sich die EU-Staaten am Mittwoch auf einen Kompromiss geeinigt. Die Mitgliedsländer machten nach Angaben der spanischen Ratspräsidentschaft bei der Sitzung der ständigen Vertreter in Brüssel den Weg für die sogenannte Krisenverordnung frei, die als letzter Baustein der Reform gilt. Die Krisenverordnung sieht deutlich verschärfte Maßnahmen vor, wenn durch besonders viele Migranten eine Überlastung der Asylsysteme droht. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) begrüßte die Einigung und sprach von einem "historischen Wendepunkt".
Kfor-Kontingent der Bundeswehr im Kosovo wird trotz Spannungen nicht verstärkt
Trotz der Spannungen mit Serbien stockt Deutschland das Bundeswehr-Kontingent bei der Kfor-Friedenstruppe im Kosovo nicht auf. Die Ausstattung der von der Nato geführten Truppe erfolge in Absprache mit den Partnern, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums am Mittwoch in Berlin. Es müsse dabei ein abgestimmtes Konzept geben, welche Kapazitäten vor Ort gebraucht würden. "Deshalb ist die Entscheidung so gefallen, dass wir im Moment nicht aufstocken."
Weiterer Haftbefehl in Zusammenhang mit Bandenkrieg in Raum Stuttgart
Im Zusammenhang mit dem Bandenkrieg im Raum Stuttgart ist ein weiterer Haftbefehl erlassen worden. Ein 19-Jähriger soll versucht haben, einen Zeugen in einem Gerichtsverfahren zu einer Falschaussage zu bewegen, wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das baden-württembergische Landeskriminalamt am Mittwoch mitteilten. Bei dem Gerichtsverfahren ging es demnach um mutmaßliche Waffendelikte eines 21-Jährigen.
Staatsanwaltschaft: Getötete 14-Jährige aus Nordhessen offenbar erwürgt
Rund eine Woche nach dem Fund einer toten 14-Jährigen in einem Wald in Nordhessen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Jugendliche erwürgt wurde. Die Obduktion habe Hinweise ergeben, "die sich mit einer Gewalteinwirkung auf den Halsbereich erklären lassen", erklärte die Staatsanwaltschaft Kassel am Mittwoch.
Nach Brandanschlag auf Büro von SPD-Politiker Diaby in Halle kommt Täter in Psychiatrie
Nach einem Brandanschlag auf das Wahlkreisbüro des SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby wird der Täter in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Eine Verurteilung sei nicht möglich, weil der 56-Jährige schuldunfähig sei, sagte eine Sprecherin des Landgerichts in Halle an der Saale am Mittwoch. Im Mai hatte die Tür des Bürohauses in der sachsen-anhaltischen Stadt gebrannt, in dem sich das Wahlkreisbüro befindet.
Kabinett erlaubt erneut Betrieb alter Kohlemeiler bei Gasknappheit im Winter
Sollte es im anstehenden Winter zu Problemen bei der Versorgung mit Erdgas kommen, könnten alte Kohlekraftwerke wieder in Betrieb genommen werden. Das Bundeskabinett billigte am Mittwoch in Berlin eine "befristete Verlängerung der Versorgungsreserve als vorsorgliches Absicherungsinstrument". In der Reserve befindliche Kohlemeiler können dann im Fall einer Gasmangellage Strom produzieren, um Gas in der Stromproduktion einzusparen.
Auswertung von Versicherern: Reparatur von Autos wird immer teurer
Die Reparatur von Autos wird immer teurer und setzt dabei zugleich die Versicherungen unter Druck. Gründe dafür sind hohe Preise für Ersatzteile sowie stark gestiegene Stundenlöhne in den Werkstätten, wie eine am Mittwoch vorgestellte Studie des Gesamtverbands der Versicherer ergab. Demnach kosteten Arbeiten an der Mechanik, der Elektrik oder der Karosserie im vergangenen Jahr im Schnitt 173 Euro pro Stunde - 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Macron will Abhalten von Volksabstimmungen in Frankreich vereinfachen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will das Abhalten von Volksabstimmungen künftig vereinfachen. Dies solle dazu beitragen, "dass die Bürger häufiger befragt und besser beteiligt werden", sagte Macron am Mittwoch in einer Rede anlässlich des 65. Jahrestages der französischen Verfassung. Derzeit sind die Bedingungen für das Abhalten einer Volksabstimmung auf Initiative von Abgeordneten und Bürgern so streng, dass es bislang noch nicht dazu gekommen ist.
Bundeskabinett beschließt Klimaschutzprogramm - "weitere Anstrengungen notwendig"
Das Bundeskabinett hat das Klimaschutzprogramm von Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) beschlossen. Mit den darin vorgesehenen Maßnahmen ließen sich "bis zu 80 Prozent der bestehenden Klimaschutzlücke bis zum Jahr 2030 schließen", teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Wegen der verbleibenden Lücke seien aber "weitere Anstrengungen beim Klimaschutz in den kommenden Jahren notwendig".
Erste Auslandsreise seit IStGH-Haftbefehl: Putin reist Mitte Oktober nach Kirgisistan
Erstmals seit dem Erlass eines internationalen Haftbefehls gegen ihn reist Russlands Präsident Wladimir Putin kommende Woche ins Ausland. Auf Einladung des kirgisischen Präsidenten Sadir Dschaparow werde Putin ab dem 12. Oktober der Ex-Sowjetrepublik Kirgisistan einen Staatsbesuch abstatten, meldete die Nachrichtenagentur Kabar am Mittwoch unter Berufung auf einen Vertreter der Präsidialverwaltung in Bischkek.
MotoGP: Marquez verlässt Honda
Der frühere MotoGP-Serienweltmeister Marc Marquez verlässt zum Ende der Saison nach elf Jahren das Honda-Werksteam. Das gab Honda am Mittwoch bekannt. Marquez wechselt aller Voraussicht nach auf eine Ducati, ab 2024 wird der Spanier laut übereinstimmenden Medienberichten an der Seite seines jüngeren Bruders Alex für das Team Gresini Racing fahren. Eine offizielle Bestätigung stand zunächst aus.
Pfau in Baden-Württemberg offenbar mit Armbrust totgeschossen
Im baden-württembergischen Schwanau ist ein Pfau offenbar mit einer Armbrust beschossen worden. Das Tier sei gestorben, teilte die Polizei in Offenburg am Mittwoch mit. Sie bat um Zeugenhinweise an die Wache in Schwanau.
Sängerin Carla Bruni macht überstandene Brustkrebserkrankung öffentlich
Die Sängerin und frühere französische First Lady Carla Bruni hat eine überstandene Brustkrebserkrankung öffentlich gemacht. In einem am Mittwoch im Onlinedienst Instagram veröffentlichten Video hält die Frau von Frankreichs früherem Staatschef Nicolas Sarkozy Schilder mit verschiedenen Aufschriften hoch, darunter: "Vor vier Jahren wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert." Die Erkrankung sei chirurgisch, mit Bestrahlung sowie einer Hormontherapie behandelt worden.
Sängerin Carla Bruni macht überstandene Brustkrebs-Erkrankung öffentlich
Die Sängerin und frühere französische First Lady Carla Bruni hat eine überstandene Brusterkrankung öffentlich gemacht. In einem am Mittwoch im Onlinedienst Instagram veröffentlichten Video hält die Frau von Frankreichs früherem Staatschef Nicolas Sarkozy Schilder mit verschiedenen Aufschriften, darunter: "Vor vier Jahren wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert." Die Erkrankung sei chirurgisch, mit Bestrahlungen sowie einer Hormontherapie behandelt worden.
Mann stirbt auf offener Straße in nordrhein-westfälischem Rees - eine Festnahme
Nach einer Auseinandersetzung ist im Kreis Kleve in Nordrhein-Westfalen ein 30-Jähriger auf offener Straße ums Leben gekommen. Der Mann erlag auf dem Kirchplatz in Rees seinen schweren Verletzungen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Krefeld am Mittwoch mitteilten. Ein 30-jähriger Verdächtiger wurde vorläufig festgenommen.
Russische Journalistin Owsjannikowa in Abwesenheit zu langer Haft verurteilt
Die durch eine Live-Protestaktion im Fernsehen weltweit bekannt gewordene russische Journalistin Marina Owsjannikowa ist in Abwesenheit zu ihrer bislang härtesten Strafe verurteilt worden. Wie die Staatsanwaltschaft in Moskau mitteilte, verhängte ein Gericht in der Hauptstadt am Mittwoch gegen Owsjannikowa eine achteinhalbjährige Haftstrafe wegen "Verbreitung von Falschinformationen" über die Armee. In dem Verfahren ging es um eine Protestaktion im Juli 2022, bei der Owsjannikowa allein in der Nähe des Kremls demonstriert hatte.
Warnung vor "Horror-Sommer": Schon jetzt Waldbrände in Australien außer Kontrolle
Angesichts mehrerer bereits wütender Feuer und der Auswirkungen des Wetter-Phänomens El Niño hat der Regierungschef des australischen Bundesstaates New South Wales vor einer schrecklichen Waldbrandsaison gewarnt. "Bereiten Sie sich auf einen Horror-Sommer vor", sagte Chris Minns am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in der Kleinstadt Bega. Im Bega Valley sowie in anderen Gebieten von New South Wales kämpfte die Feuerwehr derweil gegen 18 außer Kontrolle geratene Buschbrände.
Mehr als tausend Migranten erreichen in Mexiko mit Zug Grenze zu den USA
Mehr als tausend Migranten sind tagelang auf den Waggon-Dächern eines Güterzuges quer durch Mexiko an die Grenze zu den USA gefahren. Nach ihrer zehntägigen Reise in der Hoffnung, in die USA zu gelangen, erreichten sie am Dienstag die mexikanische Grenzstadt Ciudad Juárez. Als sie in der Stadt ankamen, warfen die hauptsächlich aus Venezuela stammenden Flüchtlinge ihr Gepäck auf den Boden und sprangen vom Zug.