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Darts-Finale: Reichweitenrekord für Sport1
Das Finale der Darts-WM hat Sport1 einen Reichweiten-Rekord beschert. In der Spitze verfolgten 2,86 Millionen Zuschauer das Endspiel zwischen Luke Humphries und dem 16-jährigen Luke Littler (7:4), damit toppte der Sender den bisherigen Bestwert eines WM-Finales. Vor sechs Jahren hatten 2,73 Millionen Menschen für die 2:7-Finalniederlage der Darts-Ikone Phil Taylor in ihrem letzten WM-Spiel gegen Rob Cross eingeschaltet.
Rentner im Osten haben mehr von ihrem Geld: Grund niedrigere Lebenshaltungskosten
Rentner in Ostdeutschland haben am meisten von ihrem Geld. Besonders günstig war das Verhältnis aus Rentenhöhe und Lebenshaltungskosten im thüringischen Gera, für das das Forschungsinstitut Prognos eine Rentenkaufkraft von 1437 Euro ermittelte, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag in Berlin mitteilte. In Süddeutschland haben Rentner wegen der höheren Lebenshaltungskosten wie Mieten dagegen eine geringere Kaufkraft.
Sturz im Schneetreiben: Carl fällt bei Tour de Ski zurück
Victoria Carl hat im Schneechaos von Davos das Podest bei der Tour de Ski aus den Augen verloren. Nach einem frühen Sturz kam die Skilanglauf-Olympiasiegerin in einem hektischen Klassik-Verfolgungsrennen über 22 km nur auf Platz 31 und fiel in der Gesamtwertung von Platz fünf auf acht zurück. Ein starkes Rennen lief Carls "Co-Olympiasiegerin" Katharina Hennig, die als beste Deutsche Neunte wurde.
Zustand von Süßwasserfischen in Deutschland deutlich verschlechtert
Der Zustand von Süßwasserfischen und Neunaugen in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren verschlechtert. Mehr als die Hälfte der 90 bewerteten einheimischen Süßwasserfisch- und Neunaugenarten gälten als bestandsgefährdet oder ausgestorben, teilten das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Rote-Liste-Zentrum (RLZ) am Donnerstag in Bonn mit.
Thierse und Köpping fordern Prüfung von AfD-Verbotsverfahren
Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) plädiert für die Prüfung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD. "Wenn der Verfassungsschutz in drei Bundesländern die AfD als gesichert rechtsextremistisch einstuft, dann hat der Staat die Pflicht, ein Verbot der AfD zu prüfen", sagte Thierse dem "Tagesspiegel" vom Donnerstag. Thierse gab gleichwohl zu bedenken, dass ein Verbotsverfahren wohl "viele Jahre" dauern werde und die AfD dieses "propagandistisch erheblich ausschlachten" und "sich als Opfer stilisieren" könne.
Angriffe im Roten Meer: Verband erwartet keine größeren Versorgungsprobleme
Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) erwartet wegen der Angriffe auf Frachtschiffe im Roten Meer keine größeren Versorgungsprobleme in Deutschland. "Es wird höchstens in Einzelfällen zu kurzen Lieferverzögerungen kommen", erklärte BGA-Präsident Dirk Jandura am Donnerstag. "Unsere Unternehmen haben aus den vergangenen Krisen gelernt und rasch reagiert." Ihre Lieferketten seien heute deutlich stärker diversifiziert und damit resilienter aufgestellt, als noch 2021, als der Suez-Kanal über Wochen blockiert war.
Frankreich will chinesische Touristen mit billigeren Visa locken
Frankreich will mit billigeren Visa wieder mehr chinesische Touristinnen und Touristen ins Land locken. "Wir bemühen uns um eine verbesserte Bearbeitung der Anträge", heißt es im Stab der französischen Tourismusministerin Olivia Grégoire, die am Donnerstag nach China reisen sollte. Dazu zählten neue Visastellen im ganzen Land sowie geringere Gebühren.
Bundesverfassungsgericht: Beschwerde von Oligarch gegen Durchsuchung von Jacht unzulässig
Das Bundesverfassungsgericht hat eine Beschwerde des russisch-usbekischen Oligarchen Alischer Usmanow wegen einer Durchsuchung einer Jacht für unzulässig erklärt. Der zuständige Senat nahm eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung an, wie das Gericht am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte. Die Entscheidung fiel bereits Mitte November (1 BvR 1498/23).
Weniger Inhalt, mehr Geld: Verbraucherschützer suchen "Mogelpackung des Jahres"
Weniger Inhalt - höherer Preis: Verbraucherschützer suchen wieder die "Mogelpackung des Jahres". Bis zum 22. Januar können Verbraucherinnen und Verbraucher aus fünf Kandidaten das Produkt mit der dreistesten versteckten Preiserhöhung auswählen. Nominiert sind diesmal die Yoghurt-Gums von Katjes, die Tuc Bake Rolls der Firma Mondelez, eine Marzipanschokolade von Aldi, eine Mundspülung von Johnson & Johnson und das Oreo-Stieleis des Herstellers Froneri.
Regierung will Blinker am Fahrrad erlauben - Gedacht vor allem für Pedelecs
Die Bundesregierung will künftig Blinker am Fahrrad erlauben. "Optionale Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker) können das Handzeichen beim Anzeigen des Abbiegevorgangs ersetzen", teilte das Bundesverkehrsministerium am Donnerstag mit und bestätigte einen Bericht der "Rheinischen Post". Grund ist die Sicherheit: Das Ministerium sei besorgt über die steigende Anzahl von Unfällen mit Pedelecs, erklärte eine Sprecherin. Derzeit sind Blinker nur bei mehrspurigen Fahrrädern wie etwa Rikschas erlaubt.
Reemtsma-Entführer Drach zu 15 Jahren Haft und Sicherungsverwahrung verurteilt
Das Kölner Landgericht hat den früheren Reemtsma-Entführer Thomas Drach am Donnerstag wegen mehrerer bewaffneter Raubüberfälle auf Geldtransporter zu 15 Jahren Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Es sah es als erwiesen an, dass der mehrfach vorbestrafte Schwerkriminelle in den Jahren 2018 und 2019 Geldtransporter in Köln, am Flughafen Köln-Bonn sowie in Frankfurt am Main überfiel und dabei auch auf Sicherheitsleute schoss.
Wieder Rekordsumme: Deutschland nimmt mit C02-Emissionshandel 18 Milliarden Euro ein
Die Einnahmen aus dem europäischen und nationalen CO2-Emissionshandel sind in Deutschland im vergangenen Jahr erneut auf einen Höchstwert gestiegen. Nach Angaben des Umweltbundesamts vom Donnerstag erhielt der Staat aus dem Zertifikatehandel 2024 rund 18 Milliarden Euro, die vollständig in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) einfließen. Im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2022 mit Einnahmen von 13 Milliarden Euro ist das eine Zunahme von rund 40 Prozent.
Bergstar mit Bart: Geschke hört Ende 2024 auf
Radprofi Simon Geschke wird zum Jahresende seine Karriere beenden. Dies gab der 37 Jahre alte Berliner in den Sozialen Netzwerken bekannt. "2024 wird für mich eine besondere Saison werden, denn ich habe entschieden, dass es meine letzte als Profi wird sein. Ich bin hochmotiviert, nach einem guten Jahr aufzuhören. Also, auf geht's", schrieb Geschke, der seit 2008 als Profi unterwegs ist.
Supermarktmitarbeiter in Berlin rassistisch beleidigt und attackiert
Ein Supermarktmitarbeiter in Berlin ist rassistisch beleidigt und attackiert worden. Beamte beschlagnahmten bei dem Verdächtigen eine Axt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach soll sich der 33-jährige Verdächtige am Mittwochabend im Bezirk Mitte an einer Supermarktkasse vorgedrängelt haben. Der 21-jährige Kassierer soll ihn daraufhin angesprochen haben.
Frankreichs Regierungssprecher bezeichnet Überschwemmungen als "Klimakatastrophe"
Die französische Regierung sieht die jüngsten Überschwemmungen im Norden des Landes als eine Auswirkung der "Klimakatastrophe". "Angesichts dieser Katastrophen, die immer häufiger werden, (...) müssen wir handeln", sagte Regierungssprecher Olivier Véran dem Sender BFM am Donnerstag. "Alles, was repariert werden muss, wird repariert werden", fügte er hinzu. Er wollte gemeinsam mit Umweltminister Christophe Béchu im Lauf des Tages betroffene Gemeinden im Norden Frankreichs besuchen.
Ärzte entfernen junger Frau in Magdeburg 32 Kilogramm schweren Tumor
Ärzte der Universitätsfrauenklinik Magdeburg haben einer jungen Frau einen 32 Kilogramm schweren Tumor entfernt. Die Operation des gutartigen Gewächses an den Eierstöcken verlief ohne Komplikationen, wie die Uniklinik am Mittwochabend mitteilte. Die 24-jährige Patientin konnte das Krankenhaus nach einer Woche wieder verlassen.
Umfrage: Ärzte und Polizei genießen größtes Vertrauen
Die Deutschen vertrauen am meisten Ärzten sowie der Polizei - und am wenigsten sozialen Medien sowie Werbeagenturen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Donnerstag veröffentlichte Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins "Sterns" sowie der Sender RTL und ntv. Für das "Institutionen-Ranking" wird regelmäßig das Vertrauen in 36 Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft abgefragt.
Hanning plant "Team Deutschland" zur Nachwuchsförderung
Top-Funktionär Bob Hanning plant ein "Team Deutschland" in der Handball-Bundesliga. Damit will der Geschäftsführer der Füchse Berlin, der parallel auch Zweitliga-Spitzenreiter VfL Potsdam trainiert, die deutsche Nachwuchsförderung neu aufstellen. Sein "Angebot an den Handball" stellte der ehemalige DHB-Vizepräsident am Donnerstag bei einer Pressekonferenz vor.
Deiche halten Wassermassen bislang stand - Scholz im Hochwassergebiet Südharz
Trotz des Dauerregens halten die Deiche in den Hochwassergebieten bislang den Wassermassen stand. Die Lage blieb am Donnerstag wegen teilweise weiter steigender Pegel allerdings vielerorts angespannt. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will sich am Donnerstag im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt gemeinsam mit Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) und Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) ein Bild von der Hochwasserlage machen.
"Klassenerhalt zu 100 Prozent": Köln holt Schultz als Chef
Der 1. FC Köln hat den Nachfolger für Steffen Baumgart gefunden und Timo Schultz als neuen Cheftrainer verpflichtet. Das bestätigte der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist am Donnerstag. Zur Vertragslaufzeit des 46-Jährigen machte der FC keine Angaben.
Wilmots übernimmt auf Schalke als Sportdirektor
Vereinsikone Marc Wilmots kehrt zum Fußball-Zweitligisten Schalke 04 zurück und wird neuer Sportdirektor. Der UEFA-Cup-Sieger von 1997 übernimmt den Posten ab sofort und tritt die Nachfolge des kürzlich überraschend früher als geplant aus dem Vorstand abberufenen Peter Knäbel an. Wilmots habe einen "langfristigen Vertrag" unterschrieben, teilten die Königsblauen am Donnerstag mit.
Luitz vor Comeback im Weltcup
Skirennläufer Stefan Luitz steht nicht einmal drei Monate nach einem Knöchelbruch vor seinem Comeback im Weltcup. Der 31-Jährige gehört zum Aufgebot des Deutschen Skiverbandes (DSV) für den Riesenslalom-Klassiker am Samstag im Schweizer Adelboden. Der immer wieder von Verletzungen zurückgeworfene Allgäuer hatte sich Mitte Oktober beim Training eine Fraktur des rechten Außenknöchels sowie einen Riss der Syndesmose zugezogen.
Anklage gegen Berliner Polizistin: Beamtin soll Kokain abgezweigt haben
Die Staatsanwaltschaft in Berlin hat Anklage gegen eine Polizistin aus der Bundeshauptstadt erhoben, weil sie Kokain abgezweigt und besessen haben soll. Die Beamtin soll einen Teil der Drogen, die zuvor bei Durchsuchungen beschlagnahmt worden waren, für sich behalten haben, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Die 45-jährige Beschuldigte arbeitet demnach in einem Rauschgiftdezernat.
Auch Mützenich offen für Ausnahme von Schuldenbremse wegen Hochwassers
Angesichts der angespannten Hochwasserlage in Norddeutschland zeigt sich auch SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich offen dafür, mögliche Bundeshilfen von der Schuldenbremse auszunehmen. Die Bundesregierung sei "gut beraten, sich offen mit der Frage zu befassen, ob die Ausnahmeregelung nach Artikel 115 neben der Ukraine und der Ahrtal-Katastrophe nicht auch für dieses Ereignis anzuwenden ist", sagte er dem digitalen Medienhaus Table.Media.
Offiziell: Köln holt Schultz als Chefcoach
Der 1. FC Köln hat den Nachfolger für Steffen Baumgart gefunden und Timo Schultz als neuen Cheftrainer verpflichtet. Das bestätigte der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist am Donnerstag. Schultz (46) betreute ab 2020 hauptverantwortlich den FC St. Pauli, in zweieinhalb Jahren zeigte die Mannschaft höchst wechselhafte Leistungen.
Sprecherin der Letzten Generation erneut zu Bewährungsstrafe verurteilt
Die Sprecherin der Letzten Generation, Carla Hinrichs, ist erneut zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Sie erhielt wegen des Vorwurfs der Nötigung zwei Monate Haft auf Bewährung, sagte ein Sprecher des Landgerichts Frankfurt am Main der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag.
Medien: Köln holt Schultz als Chefcoach
Der 1. FC Köln hat offenbar den Nachfolger für Steffen Baumgart gefunden und Timo Schultz als neuen Cheftrainer verpflichtet. Das vermelden Sky und lokale Medien am Donnerstagmorgen übereinstimmend, eine Bestätigung stehe unmittelbar bevor. Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist äußerte sich zunächst nicht.
Weber fordert Taurus-Lieferung an Ukraine
Angesichts der jüngsten russischen Luftangriffe hat auch der CSU-Europapolitiker Manfred Weber die Bundesregierung zur Lieferung von deutschen Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine aufgefordert. "Weitere Unterstützung wie die Lieferung deutscher Taurus-Raketen ist überfällig", sagte Weber den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Donnerstag. "Eine Strategie, die Ukraine kämpfen zu lassen, aber nicht so stark zu machen, dass sie auch gewinnen kann, wäre zynisch."
Kritik aus SPD-Fraktion an Heil wegen geplanter Sanktionsverschärfung beim Bürgergeld
Die von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) geplanten Sanktionsverschärfungen für Bürgergeld-Empfänger, die Arbeitsangebote ablehnen, stoßen auf Kritik in der SPD-Fraktion. Der Referentenentwurf setze "einen falschen Fokus", sagte Sebastian Roloff, Vertreter der Parteilinken, der Zeitung "Welt". "Die SPD tut gut daran, wenn sie jetzt nicht durch die Hintertür die erreichten Fortschritte bei der Überwindung von Hartz IV für einen Vorschlag einreißen will, der wenig Geld spart und Arbeitslosen einen Stempel aufdrückt", sagte Roloff weiter.
Einigung mit Gewerkschaften: Telefónica streicht in Spanien gut 3400 Jobs
Der verschuldete spanische Telefonkonzern Telefónica streicht im Rahmen eines Sparprogramms auf seinem Heimatmarkt gut 3400 Jobs. Wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte, soll der Abbau von genau 3421 Arbeitsplätzen noch im ersten Quartal dieses Jahres vonstatten gehen und vor allem Beschäftigte ab 56 Jahren mit einer Betriebszugehörigkeit von mindestens 15 Jahren betreffen. Auf den Plan einigte sich Telefónica mit den Gewerkschaften.
Flugzeug-Unglück in Tokio: Piloten von Linienflug hatten keinen "Sichtkontakt"
Die Piloten einer auf dem Tokioter Flughafen verunglückten Passagiermaschine der Japan Airlines (JAL) haben nach Angaben der Fluggesellschaft keinen "Sichtkontakt" mit dem kollidierenden Küstenwache-Flugzeug gehabt. Die drei Piloten hätten überdies das infolge des Zusammenstoßes ausbrechende Feuer vom Cockpit aus nicht sehen können, sagte ein JAL-Sprecher am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Sie seien erst von der Kabinenbesatzung darüber informiert worden.
Wüst pocht auf umstrittene Drittstaatenregelung für Asylverfahren
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) dringt auf die umstrittene Abwicklung von Asylverfahren in Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union. Dies sei ein wichtiger Ansatz, sagte Wüst dem Magazin "Spiegel". "Die Migrationsfrage können wir nicht erst hier auf deutschem, auf europäischem Boden lösen", hob der CDU-Politiker hervor. Er forderte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf, für Klarheit in dieser Frage zu sorgen.