Letzte Nachrichten
Fischereiquoten in der Ostsee: Weiter Fangverbote für Dorsch und Hering
Die Fangverbote für Hering und Dorsch im westlichen Teil der Ostsee bleiben bestehen. Die EU-Staaten einigten sich am Dienstag in Luxemburg auf die erlaubten Fangmengen für Fischer in der Ostsee im kommenden Jahr. In den für Deutschland relevanten Fanggebieten sind Hering und Dorsch damit weiter nur als Beifang erlaubt.
Zusammenstoß zwischen Frachtern in der Nordsee: Suche nach mehreren Vermissten
Nach der Kollision von zwei Frachtschiffen in der Nordsee vor Helgoland ist eine großangelegte Suchaktion nach mehreren Vermissten angelaufen. Einer der Frachter sei nach dem Unglück am Dienstagmorgen gesunken, teilte das Havariekommando des Bundes und der Küstenländer in Cuxhaven mit. Laut Deutscher Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) waren sieben Besatzungsmitglieder an Bord dieses Schiffes, ein Mensch wurde aus dem Wasser gerettet.
Umfrage: Jeder Vierte fühlt sich finanziell schlecht aufgestellt
In Deutschland fühlen sich einer Umfrage zufolge 26 Prozent der Menschen finanziell schlecht oder eher schlecht aufgestellt. Damit hat sich die Lage im Vergleich zum vergangenen Jahr nochmals verschlechtert, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) hervorgeht. Wenig überraschend sei dabei, dass die Haltung pessimistischer wird, je niedriger das Einkommen ist.
Weltbank befürchtet "schwerwiegende" wirtschaftliche Folgen durch Krieg in Nahost
Der Krieg in Nahost zwischen Israel und der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas birgt nach Einschätzung der Weltbank ein erhebliches Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung. "Ich denke, wir befinden uns an einem sehr gefährlichen Punkt", sagte Weltbank-Chef Ajay Banga am Dienstag bei einer Investorenkonferenz in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad. Zu befürchten seien "schwerwiegende" Auswirkungen.
Glyphosat: Keine Mehrheit für Verbot im EU-Parlament
Für ein Verbot von Glyphosat gibt es auch im Europaparlament keine Mehrheit. Die Abgeordneten im Umweltausschuss stimmten am Dienstag in Brüssel knapp gegen einen Antrag von Sozialdemokraten, Grünen und Linken, mit dem das Parlament Einspruch gegen die von der Kommission vorgeschlagene Neuzulassung für weitere zehn Jahre erhoben hätte. Die EU-Staaten stimmen im November erneut über die Zulassung ab.
Deutsche Wirtschaft für stärkere Integration ukrainischer Unternehmen
Die deutsche Wirtschaft spricht sich für eine rasche und stärkere Integration ukrainischer Unternehmen aus. "Trotz der aktuellen kriegsbedingten Notlage ist es uns ein großes Anliegen, die Zusammenarbeit zwischen ukrainischen und deutschen Unternehmen zu fördern", erklärte der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Peter Adrian, am Dienstag anlässlich des Deutsch-Ukrainischen Wirtschaftsforums. "Nachhaltige Hilfe kann nur gelingen, wenn wir die ukrainischen Zulieferanten und Kundenunternehmen stärker in den europäischen und deutschen Wirtschaftskreislauf integrieren."
Energieagentur: Begrenzung der Erderwärmung "sehr schwierig" - aber möglich
Die Internationale Energieagentur (IEA) hat mit einem eindringlichen Appell zu mehr Klimaschutzanstrengungen aufgerufen. Der Verbrauch von fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas sei immer noch "viel zu hoch", warnte die Organisation am Dienstag in Paris. Die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad sei so nicht zu erreichen.
Ladendieb rennt gegen Glastür: Polizei hat in Herne leichtes Spiel
Die Polizei in Herne hatte mit einem Ladendieb leichtes Spiel: Der Mann rannte am Montag gegen eine Glastür und wurde am Boden liegend von Angestellten bis zum Eintreffen der Beamten festgehalten, wie die Polizei in Bochum am Dienstag berichtete.
Mehrere Vermisste nach Schiffskollision in der Nordsee
Nach der Kollision zwischen zwei Frachtschiffen in der Nordsee werden mehrere Menschen vermisst. Mach ersten Angaben ist einer der Frachter am Dienstagmorgen gesunken, wie das Havariekommando des Bundes und der Küstenländer in Cuxhaven mitteilte. Zahlreiche Schiffe suchen derzeit nach Schiffbrüchigen.
Statistikamt: Deutsche Haushalte sparen überdurchschnittlich viel
Die privaten Haushalte in Deutschland haben im vergangenen Jahr verglichen mit anderen Industriestaaten überdurchschnittlich viel Geld gespart. Im Schnitt legten sie 11,1 Prozent ihres Einkommens zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag erklärte. Im internationalen Vergleich lagen nur die Schweiz mit 18,4 Prozent und die Niederlande mit 12,7 Prozent über der Quote Deutschlands.
Weniger Verletzte und Tote bei Verkehrsunfällen im August
Im August hat es bei Verkehrsunfällen auf Deutschlands Straßen weniger Tote und Verletzte gegeben als im Vorjahresmonat. Insgesamt wurden 33.200 Menschen verletzt und damit 2354 oder sieben Prozent weniger als im August vorigen Jahres, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Die Zahl der Verkehrstoten sank um 34 auf 269.
Bericht: Habeck will Industrie subventionieren und dafür Schuldenbremse lockern
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) plant einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge eine stark auf staatliche Unterstützung ausgerichtete Industriepolitik und will dafür die Schuldenbremse lockern. "Wir wollen Deutschland als starken Industriestandort in seiner ganzen Vielfalt erhalten", zitierte die "SZ" am Dienstag aus einem Strategiepapier, das Habeck demnach später vorstellen wollte. Auch etwa die energieintensive Grundstoffindustrie solle weiterhin präsent sein.
Verbraucherstimmung bleibt trübe
Die Konsumlust der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland bleibt wegen der hohen Inflation gedämpft. "Vor allem die hohen Preise für Nahrungsmittel schwächen die Kaufkraft der privaten Haushalte und sorgen dafür, dass der private Konsum in diesem Jahr keine Stütze der Konjunktur sein wird", erklärten am Dienstag die Marktforschungsunternehmen GfK und NIM. Für November erwarten sie einen Rückgang des Konsumklimas um 1,4 Punkte auf 28,1 Punkte.
Frankreichs Präsident Macron zu Besuch in Israel eingetroffen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist am Dienstag zu einem Besuch in Israel eingetroffen. Nach Angaben einer AFP-Journalistin will Macron Israel nach dem Großangriff der Hamas vom 7. Oktober die "volle Solidarität" Frankreichs zusichern. Laut dem Elysée-Palast will er gleichzeitig an Israel appellieren, bei seinen Gegenangriffen auf den Gazastreifen die palästinensische Zivilbevölkerung zu verschonen. Zudem will er sich demnach für eine "humanitäre Feuerpause" einsetzen.
Maier: Neuer wird wie "Phönix aus der Asche" zurückkehren
Der frühere Fußball-Weltmeister Sepp Maier glaubt fest daran, dass Nationaltorhüter Manuel Neuer nach seinem Comeback zu alter Stärke zurückfinden wird. "Wenn er es will, dann schafft er es auch wieder! Wie Phönix aus der Asche wird er aufsteigen, die ganzen Diskussionen um ihn werden wieder verstummen und keiner wird merken, dass er zehn Monate gefehlt hat und 37 Jahre jung ist", prophezeite der 79-Jährige in der Bild-Zeitung.
NFL: Nächste Niederlage für die 49ers
Die San Francisco 49ers haben in der US-Football-Profiliga NFL nach ihrem starken Saisonstart die zweite Niederlage in Serie kassiert. Beim 17:22 bei den Minnesota Vikings besiegelte die zweite Interception von Quarterback Brock Purdy 34 Sekunden vor Schluss die Pleite.
US-Turnikone Retton aus Krankenhaus entlassen
Vorsichtige Entwarnung bei US-Turnikone Mary Lou Retton: Die Olympiasiegerin und fünffache Medaillengewinnerin von L.A. 1984 hat nach ihrer Lungenentzündung das Krankenhaus verlassen. Das teilte Rettons Tochter McKenna Kelley bei Instagram mit.
MLB: Titelverteidiger Houston verpasst World Series
Titelverteidiger Houston Astros hat die World Series in der Major League Baseball nach einer deutlichen Niederlage verpasst. Der amtierende Champion unterlag vor eigenem Publikum mit 4:11 den Texas Rangers, die erstmals seit 2011 das Finale um den MLB-Titel erreichten. Die Texaner haben die World Series noch nie gewonnen.
Medien: Verlängerung von Antetokounmpo bei Bucks perfekt
Basketball-Superstar Giannis Antetokounmpo hat seinen Vertrag bei den Milwaukee Bucks kurz vor dem Start der neuen NBA-Saison offenbar um drei Jahre verlängert. Das berichteten US-Medien am Montagabend (Ortszeit) übereinstimmend. Die neue Vereinbarung soll bis zum Ende der Saison 2026/27 gelten und einen Wert von 186 Millionen Dollar (174 Millionen Euro) umfassen.
FC Bayern: De Ligt freut sich auf Neuer-Comeback
Bayern Münchens Abwehrspieler Matthijs de Ligt blickt voller Vorfreude auf ein baldiges Comeback von Kapitän Manuel Neuer. Neuer sei "ein Weltklassetorwart, einer der besten in der Historie des Fußballs", sagte der Niederländer am Montag: "Einer mit solchen Qualitäten macht sehr viel mit einer Mannschaft, auch mit seiner Erfahrung und Qualität auf und außerhalb des Platzes".
DFB-Frauen treffen Bundeskanzler Scholz: "Wir freuen uns"
Hoher Besuch bei den deutschen Fußballerinnen: Bundeskanzler Olaf Scholz wird am Dienstagnachmittag (17.00 Uhr) bei Alexandra Popp und Co. auf dem DFB-Campus in Frankfurt/Main vorbeischauen. "Wir freuen uns, dass er kommt", sagte Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch und wertete den Termin als "klare Wertschätzung".
Zverev als Fahnenträger in Paris? "Wäre etwas Besonderes"
Tennisstar Alexander Zverev kann sich gut vorstellen, bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris das deutsche Team als Fahnenträger anzuführen. "Das wäre etwas Besonderes", sagte der Olympiasieger von Tokio bei Eurosport.
Scholz und Schmyhal eröffnen deutsch-ukrainisches Wirtschaftsforum in Berlin
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal eröffnen am Dienstag (11.00 Uhr) in Berlin das sechste deutsch-ukrainisches Wirtschaftsforum. Teilnehmen werden auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und seine ukrainische Amtskollegin Yulia Svyrydenko. Die deutsche Wirtschaft stehe bereit, eine starke Rolle beim Wiederaufbau der Ukraine zu übernehmen, versicherte im Vorfeld der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft.
Polens Präsident startet Konsultationen zur Regierungsbildung
Nach dem Sieg der Opposition bei der Parlamentswahl in Polen führt Präsident Andrzej Duda am Dienstag erste Konsultationen über die Bildung einer neuen Regierung. Duda trifft zunächst führende Vertreter der rechtsnationalistischen PiS, der er nahe steht. Die PiS wurde zwar stärkste Kraft, errang aber nur 194 von 460 Mandaten. Es gilt als höchst unwahrscheinlich, dass sie mit anderen Partnern eine parlamentarische Mehrheit zustande bekommt.
Frankreichs Präsident Macron in Israel erwartet
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wird am Dienstag zu einem Besuch in Israel erwartet. Wie der Elysée mitteilte, ist in Tel Aviv ein Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu geplant. Die Visite Macrons erfolgt mehr als zwei Wochen nach Beginn des Krieges zwischen der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas und Israel. Vor Macron waren unter anderen bereits Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sowie US-Präsident Joe Biden in Israel gewesen.
Baerbock bei Sitzung des UN-Sicherheitsrats zu Nahost-Konflikt
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) nimmt am Dienstag (10.00 Uhr Ortszeit; 16.00 Uhr MESZ) an einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zum Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas teil. Im mächtigsten Gremium der Vereinten Nationen in New York waren vergangene Woche zwei Entwürfe zu Resolutionen zum Nahost-Konflikt gescheitert. Baerbock erklärte vor der Sicherheitsratssitzung vom Dienstag, die Welt ringe darum, "einen Flächenbrand im Nahen Osten zu verhindern".
Hamas lässt zwei weitere Geiseln aus Gazastreifen frei
Mehr als zwei Wochen nach ihrem massiven Großangriff auf Israel hat die radikalislamische Hamas zwei weitere Geiseln freigelassen. Die beiden Frauen seien aus "humanitären" Gründen freigelassen worden, teilte die im Gazastreifen herrschende militante Palästinenserorganisation am Montag mit. Demnach erfolgte der Schritt nach einer Vermittlung durch Katar und Ägypten. Israel bestätigte die Freilassung und dankte wiederum Ägypten und dem Roten Kreuz.
Ex-NSA-Mitarbeiter bekennt sich versuchter Spionage für Russland schuldig
Ein kurzzeitig für den US-Geheimdienst NSA arbeitender Cyber-Experte hat sich am Montag der versuchten Spionage für Russland schuldig bekannt. Wie das US-Justizministerium mitteilte, bekannte sich der 31-jährige Jareh Sebastian Dalke vor einem US-Bezirksgericht in sechs Anklagepunkten schuldig.
Chinas Außenminister Wang reist diese Woche zu Gesprächen nach Washington
US-Außenminister Antony Blinken wird in dieser Woche seinen chinesischen Amtskollegen Wang Yi zu Gesprächen in Washington empfangen. Wang wird sich von Donnerstag bis Samstag in der US-Hauptstadt aufhalten, wie ranghohe US-Vertreter am Montag mitteilten. Der Besuch könnte auf einen möglichen Besuch von Chinas Präsident Xi Jinping in den USA noch in diesem Jahr hindeuten.
Zu helle Haut: Dwayne Johnson mahnt Nachbesserungen an Wachsfigur in Pariser an
Hollywood-Star Dwayne "The Rock" Johnson hat erfolgreich Nachbesserungen an einer Wachsfigur von ihm in einem Pariser Museum angemahnt, die ihn mit deutlich hellerer Haut zeigt. "Mein Team wird sich an unsere Freunde im Grévin-Museum in Paris wenden, damit wir meine Wachsfigur mit einigen wichtigen Details und Verbesserungen 'updaten' können - angefangen bei meiner Hautfarbe", schrieb der Actiondarsteller auf der Onlineplattform Instagram mit einem lachenden Smiley.
UNO: Zahl schwerer Verbrechen in Haiti erreicht neue Rekorde
Die Zahl schwerer Verbrechen im von Bandengewalt erschütterten Karibikstaat Haiti hat UN-Angaben zufolge neue Höchststände erreicht. "Die Sicherheitslage vor Ort verschlechtert sich weiter, da die zunehmende Bandengewalt das Leben der Menschen in Haiti ins Chaos stürzt", sagte die UN-Sondergesandte für Haiti, María Isabel Salvador, am Montag. Die Zahl schwerer Verbrechen sei "deutlich gestiegen" und habe "neue Höchststände" erreicht.
Mitreisender Pilot versucht bei Linienflug in den USA Triebwerke abzuschalten
Schreckmoment in der Luft: Bei einem Linienflug in den USA hat ein mitreisender Pilot versucht, die Triebwerke der Passagiermaschine abzuschalten. Die Fluggesellschaft Alaska Airlines erklärte am Montag, bei dem Flug ihrer Regionaltochter Horizon Air von Everett im Westküstenstaat Washington ins kalifornische San Francisco habe es eine "glaubhafte Sicherheitsbedrohung" gegeben.