Letzte Nachrichten
Israelischer Minister: Krieg mit der Hamas "in neue Phase getreten"
Der Krieg Israels mit der Hamas ist nach Angaben der israelischen Regierung "in eine neue Phase getreten". "Vergangene Nacht hat der Boden in Gaza gebebt. Wir haben oberhalb der Erde und unterhalb der Erde angegriffen", sagte der israelische Verteidigungsminister Joav Gallant am Samstag in einer Videobotschaft, in der er sich auf die israelischen Bombardierungen von Tunnelanlagen im Gazastreifen bezog.
Rot gegen Darmstadt: Kimmich fehlt Bayern gegen Dortmund
Bayern München muss im Bundesliga-Klassiker bei Borussia Dortmund am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky) auf Joshua Kimmich verzichten. Der Nationalspieler sah im Duell mit Aufsteiger Darmstadt 98 am Samstag früh wegen einer Notbremse die Rote Karte (4.) und wird damit für mindestens eine Begegnung in der Liga gesperrt.
Mehrere hundert Aktivisten der Letzten Generation blockieren Straße des 17. Juni
Mehrere hundert Aktivisten der Gruppe Letzte Generation haben am Samstag die Straße des 17. Juni in Berlin zwischen der Siegessäule und dem Brandenburger Tor blockiert. Die Polizei sprach von rund 600 Aktivisten, von denen sich etwa hundert an der Straße festgeklebt hätten. Die Gruppe Letzte Generation bezifferte die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer dagegen auf 1400.
Ein Toter und dutzende Verletzte bei Anti-Regierungsdemonstration in Bangladesch
In Bangladeschs Hauptstadt Dhaka ist es bei Massenprotesten gegen die Regierung zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Bei Kundgebungen der beiden größten Oppositionsparteien mit mehr als 100.000 Teilnehmern wurden am Samstag Polizeiangaben zufolge mindestens ein Polizist getötet und zahlreiche Menschen verletzt. Mit Tränengas und Gummigeschossen versuchte die Polizei, die Menschenmengen aufzulösen.
Schalke siegt bei Geraerts-Heimdebüt - St. Pauli wieder vorn
Königsblauer Jubel beim Heimdebüt des neuen Trainers Karel Geraerts: Schalke 04 hat seine Negativserie in der 2. Fußball-Bundesliga gestoppt und den ersehnten Befreiungsschlag gelandet. Beim etwas glücklichen 3:2 (1:0) gegen Hannover 96 zeigte Schalke trotz weiterhin spielerischer Defizite eine gute Reaktion auf das ernüchternde 0:3 beim Karlsruher SC in der Vorwoche.
Lindner und Buschmann wollen deutlich geringere Sozialleistungen für Flüchtlinge
Bundesfinanzminister Christian Lindner und Justizminister Marco Buschmann fordern deutlich geringere Sozialleistungen für Flüchtlinge. "Unter ganz besonders engen Voraussetzungen wäre sogar eine Absenkung von Leistungen quasi auf 'null' denkbar", schrieben die FDP-Politiker in der "Welt am Sonntag". Damit sollten weniger Anreize für irreguläre Migration geboten werden.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst als CDU-Landesvorsitzender wiedergewählt
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst ist als Landesvorsitzender der CDU wiedergewählt worden. Bei einem Landesparteitag der NRW-CDU am Samstag in Hürth bei Köln bekam er 96,7 Prozent der Stimmen. Der 48 Jahre alte Münsterländer ist seit Oktober 2021 Ministerpräsident und auch Vorsitzender der CDU in Nordrhein-Westfalen.
Bayern-Torwart Neuer feiert Comeback
Manuel Neuer feiert 331 Tage nach seinem bislang letzten Pflichtspiel sein mit Spannung erwartetes Comeback. Der Kapitän steht im Bundesliga-Spiel des FC Bayern gegen Aufsteiger Darmstadt 98 (15.30 Uhr/Sky) wie von Trainer Thomas Tuchel angekündigt in der Startelf.
Insa-Umfrage: Wagenknecht-Partei würde aus dem Stand auf 14 Prozent kommen
Eine Sahra-Wagenknecht-Partei würde nach einer Insa-Umfrage für die "Bild am Sonntag" aus dem Stand auf 14 Prozent kommen. Am stärksten geschwächt wäre in einem solchen Szenario die AfD, wie die Umfrage laut Vorabmeldung vom Samstag ergab. Sie käme auf 17 Prozent, das sind vier Prozentpunkte weniger als beim regulären "Sonntagstrend" des Meinungsforschungsinstituts.
Junge Iranerin stirbt nach Vorfall in U-Bahn - Vorwürfe gegen Sittenpolizei
Eine vor rund einem Monat unter umstrittenen Umständen in der Teheraner U-Bahn kollabierte iranische Jugendliche ist einem Medienbericht zufolge gestorben. Die 17-Jährige Armita Garawand sei nach 28 Tagen auf der Intensivstation am Samstag gestorben, meldete die mit dem Jugend- und Sportministerium verbundene Agentur Borna. Menschenrechtsgruppen hatten erklärt, Garawand sei von der Sittenpolizei schwer verletzt worden, die iranischen Behörden bestreiten dies.
Shiffrin bei Gut-Behrami-Sieg Sechste - Aicher weit zurück
Ski-Königin Mikaela Shiffrin hat ihren 89. Weltcupsieg zum Saisonstart klar verpasst. Die 27 Jahre alte Amerikanerin musste sich beim Riesenslalom in Sölden mit Rang sechs zufrieden geben. Shiffrin hatte auf die Siegerin Lara Gut-Behrami aus der Schweiz 1,38 Sekunden Rückstand.
Israel fliegt heftigste Luftangriffe im Gazastreifen seit Kriegsbeginn
Die israelische Armee hat in der Nacht zum Samstag die heftigsten Luftangriffe im Gazastreifen seit dem Kriegsbeginn vor drei Wochen geflogen. Angaben des Militärs zufolge wurden dabei 150 unterirdische und militärische Ziele der radikalislamischen Hamas getroffen. Zudem sei einer der Hauptverantwortlichen für den Hamas-Großangriff auf Israel getötet worden. Palästinensischen Angaben zufolge wurden bei dem nächtlichen Beschuss hunderte Gebäude im Norden des Gazastreifens komplett zerstört.
Mindestens 32 Tote bei Brand in Mine in Kasachstan: Unglücksursache noch unklar
Bei einem Brand in einer Mine in Kasachstan sind mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen. Nach weiteren 14 vermissten Bergleuten werde noch gesucht, teilte das Ministerium für Notfallsituationen am Samstag mit. Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew bezeichnete den Minenbetreiber ArcelorMittal als das "schlimmste" Unternehmen in der Geschichte des Landes.
Brand in Mine in Kasachstan: Zahl der Toten auf mindestens 32 gestiegen
Nach einem Brand in einer Mine in Kasachstan ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 32 gestiegen. Die Suche nach 14 weiteren vermissten Bergleuten werde fortgesetzt, teilte das Ministerium für Notfallsituationen am Samstag mit. 208 Bergleute konnten nach Angaben des Betreibers ArcelorMittal aus der Kostenko-Mine nahe der Stadt Karaganda im Zentrum des Landes an die Oberfläche gebracht werden. Der Stahlkonzern hatte zuvor den Tod von 21 Bergleuten mitgeteilt.
Insa-Umfrage: Wagenknecht-Bündnis würde aus dem Stand auf 14 Prozent kommen
Eine Sahra-Wagenknecht-Partei würde nach einer Insa-Umfrage für die "Bild am Sonntag" aus dem Stand auf 14 Prozent kommen. Am stärksten geschwächt wäre in einem solchen Szenario die AfD, wie die Umfrage laut Vorabmeldung vom Samstag ergab. Sie käme auf 17 Prozent, das sind vier Prozentpunkte weniger als beim regulären "Sonntagstrend" des Meinungsforschungsinstituts.
Lindner und Buschmann: Sozialleistungen für Flüchtlinge deutlich senken
Bundesfinanzminister Christian Lindner und Justizminister Marco Buschmann fordern eine deutliche Absenkung der Sozialleistungen für Flüchtlinge. "Unter ganz besonders engen Voraussetzungen wäre sogar eine Absenkung von Leistungen quasi auf 'null' denkbar", schreiben die beiden FDP-Politiker in einem Gastbeitrag für die "Welt am Sonntag". Damit sollten weniger Anreize für irreguläre Migration geboten werden.
Mindestens 21 Tote bei Brand in Mine in Kasachstan
Bei einem Brand in einer Mine im Zentrum von Kasachstan sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. 23 weitere Bergleute seien noch unter der Erde, teilte der Betreiber ArcelorMittal am Samstag mit. Nach ihnen werde gesucht. 208 Bergleute konnten den Angaben zufolge aus der Kostenko-Mine nahe der Stadt Karaganda an die Oberfläche gebracht werden.
"Wahnsinn sofort stoppen": Erdogan fordert von Israel Ende der Angriffe auf Gazastreifen
Angesichts der verstärkten Angriffe auf den Gazastreifen hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Israel aufgefordert, "den Wahnsinn" unverzüglich zu stoppen. "Die Bombardierungen in der vergangenen Nacht haben sich erneut gegen Frauen, Kinder und unschuldige Zivilisten gerichtet und die humanitäre Krise verschärft", erklärte Erdogan am Samstag im Onlinedienst X, vormals Twitter. "Israel muss diesen Wahnsinn sofort stoppen und die Angriffe beenden."
Bericht: Internetkriminelle mutmaßlich Urheber bundesweiter Bombendrohungen
Die Vielzahl anonymer Bombendrohungen, die derzeit unter anderem bei Schulen, Medienunternehmen und diplomatischen Vertretungen in Deutschland eingehen, sind einem Bericht zufolge offenbar Trittbrettfahrern aus dem Milieu der Internetkriminalität zuzuschreiben. Wie gemeinsame Recherchen des Magazins "Spiegel" und des ARD-Politikmagazins "Kontraste" ergaben, führt die Spur der Verfasser zu einer Gruppe von Männern, die in der Vergangenheit bereits durch kriminelle Aktivitäten im Netz aufgefallen sind.
Zahl der Anträge auf "Rente mit 63" steigt auf Rekordniveau
Die Zahl der Anträge auf abschlagsfreie Rente nach 45 Arbeitsjahren ist in den ersten neun Monaten 2023 stark gestiegen. Bis Ende September gab es bereits 245.289 neue Anträge auf die "Rente mit 63", wie die "Bild"-Zeitung am Samstag unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung berichtete. Das sind 16,8 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (210.062) und fast so viele wie im gesamten Jahr 2015.
Siebenjähriger nach Messerangriff durch 14-Jährigen in Regensburg verstorben
Ein siebenjähriger Junge ist einen Tag nach einem Messerangriff durch einen 14-Jährigen in einer psychiatrischen Einrichtung in Regensburg verstorben. Das Kind erlag am Freitag seinen schweren Verletzungen, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz am Abend mitteilte. Bei dem Angriff wurde zudem ein 63-jähriger Erwachsener schwer verletzt. Weil extremistische Bezüge nicht ausgeschlossen werden können, hatte die Generalstaatsanwaltschaft München die Ermittlungen gegen den 14-jährigen Patienten der Einrichtung übernommen.
Hunderte Festnahmen bei jüdischem Anti-Kriegs-Protest in New York
Bei einer von einer jüdischen Gruppe organisierten Demonstration gegen die israelischen Angriffe in Gazastreifen in New York sind mehrere hundert Menschen festgenommen worden. Die Polizei meldete am Freitag (Ortszeit) mindestens 200 Festnahmen, die Organisatoren erklärten, dass bei der Auflösung der Versammlung im New Yorker Bahnhof Grand Central mehr als 300 Menschen festgenommen worden seien.
Human Rights Watch wirft FIFA Bruch der eigenen Regeln vor
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wirft dem Fußball-Weltverband FIFA vor dem Hintergrund der WM-Vergabe 2030 an sechs Länder sowie des sich anbahnenden Turniers vier Jahre später in Saudi-Arabien den Bruch der eigenen Regeln vor. In jedem der Gastgebernationen der übernächsten WM komme es zu "schweren Menschenrechtsverletzungen", erklärte HRW in einem Statement und nannte beispielhaft den Kuss-Skandal um den spanischen Verbandspräsidenten Luis Rubiales.
Nächtliche Bodenkämpfe und Kommunikationsausfall im Gazastreifen
Nach der Ankündigung Israels, seinen Bodeneinsatz in der Nacht auszuweiten, ist der Gazastreifen am Samstagmorgen von Kämpfen erschüttert worden. "Unsere Truppen operieren innerhalb des Gazastreifens, so wie sie es gestern getan haben", sagte der israelische Militärsprecher Nir Dinar der Nachrichtenagentur AFP am Freitagabend. Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas meldete ihrerseits "gewaltsame Auseinandersetzungen". Menschenrechtsorganisationen warnten indes angesichts des Kommunikationsausfalls im Gazastreifen, dass Gräueltaten unentdeckt bleiben könnten.
MLB: Texas Rangers legen in der World Series vor
Die Texas Rangers sind mit einem Heimsieg in die 119. World Series der Major League Baseball (MLB) gestartet. Adolis Garcia sorgte mit einem Solo-Homerun im elften Inning für den dramatischen 6:5-Sieg der Rangers gegen die Arizona Diamondbacks.
Wagner-Brüder glänzen bei Magic-Sieg - 49 Punkte von Doncic
Die Basketball-Weltmeister Franz und Moritz Wagner haben Orlando Magic im zweiten NBA-Spiel zum zweiten Sieg geführt. Beim 102:97 bei den Portland Trail Blazers avancierte Franz Wagner mit 23 Punkten zum Topscorer seiner Mannschaft, sein älterer Bruder Moritz steuerte 17 Punkte und neun Rebounds bei.
Mainz: Schmidt stärkt Trainer Svensson erneut den Rücken
Trotz des späten Ausgleichs im Duell der Sieglosen hat Sportdirektor Martin Schmidt vom Bundesliga-Tabellenletzten FSV Mainz 05 harsche Kritik an seiner Mannschaft geübt, Trainer Bo Svensson aber erneut den Rücken gestärkt. "Dieses späte Tor übertüncht es ein wenig. Aber es bringt nichts, ein Spiel schönzureden", sagte der Schweizer nach dem 2:2 (0:1) beim VfL Bochum, "im Team muss sich jeder hinterfragen, ob das die Leistung ist, die wir auf dem Platz bringen wollen, um im Abstiegskampf da unten rauszukommen."
"Leiche gefunden": Behörden bestätigen Tod des Amokläufers im US-Bundesstaat Maine
Mehr als zwei Tage nach einem Schusswaffenangriff im US-Bundesstaat Maine mit 18 Toten ist der Tatverdächtige tot aufgefunden worden. Die Behörden bestätigten am Freitagabend (Ortszeit) den Tod des mutmaßlichen Täters. "Er ist tot, die Polizei (...) hat die Leiche gefunden", sagte die Gouverneurin des nordöstlichen US-Bundesstaats, Janet Mills, vor Journalisten. "Ich atme heute Abend erleichtert auf, weil ich weiß, dass Robert Card für niemanden mehr eine Bedrohung darstellt", fuhr Mills fort.
Nach Netflix-Siegeszug: US-Regisseur Fincher weint Kinos keine Träne nach
Der US-Filmregisseur David Fincher trauert dem Kino nach dem Siegeszug von Streamingdiensten wie Netflix keine Träne nach. "Ich weiß, es gibt da alle möglichen Heulsusen, die das Ende des filmischen Erzählens bejammern, aber da widerspreche ich entschieden", sagte der 61-Jährige der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag). "Es muss nicht jeder Film auf einer großen Leinwand laufen", betonte Fincher und fügte hinzu, er verspüre "keinerlei Hang zur Nostalgie".
Internationale Ukraine-Konferenz in Malta - Russland nicht dabei
In Malta findet am Samstag und Sonntag eine von Kiew organisierte internationale Konferenz für die Ukraine statt. Nach ukrainischen Angaben sagten rund 60 Länder ihre Teilnahme zu. Russland ist bei dem Treffen allerdings nicht vertreten. Vorherige Konferenzen dieser Art fanden in diesem Jahr bereits in Saudi-Arabien und in Dänemark statt.
Tatverdächtiger nach Schusswaffenangriff in Maine tot aufgefunden
Mehr als zwei Tage nach einem Schusswaffenangriff im US-Bundesstaat Maine mit 18 Toten ist der Tatverdächtige tot aufgefunden worden. Wie US-Medien am Freitag (Ortszeit) berichteten, hatte sich der mutmaßliche Täter selbst eine Schusswunde zugefügt. Seine Leiche wurde nach Polizeiangaben etwa 13 Kilometer außerhalb der Kleinstadt Lewiston in der Nähe einer Wiederverwertungsanlage entdeckt, in der der Verdächtige gearbeitet hatte. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt, die Behörden kündigten für den späten Abend eine Pressekonferenz an.
Nouripour fordert Verbesserung der "Terrorabwehr" in Deutschland
Grünen-Chef Omid Nouripour hat vor einer wachsenden Gefahr vor Anschlägen in Deutschland gewarnt und eine Stärkung der Sicherheitsbehörden gefordert. "Wir müssen die Fähigkeiten von Polizei und Nachrichtendiensten spürbar steigern. Das gilt für Personal wie auch für Ausrüstung", sagte Nouripour den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). "Dazu ist eine gesamtstaatliche Anstrengung nötig. Bund und Länder sollten sich schnell zusammensetzen und Lösungen finden. Wir brauchen einen Ruck, um die Terrorabwehr zu verbessern", sagte er.