Letzte Nachrichten
US-Medien: Schauspieler Matthew Perry aus der Kultserie "Friends" gestorben
Berühmt wurde er als sarkastischer Witzemacher Chandler Bing in der US-Kultserie "Friends": Nun ist der Schauspieler Matthew Perry im Alter von 54 Jahren gestorben. Rettungskräfte fanden Perry am Samstag leblos in einem Whirlpool in seinem Haus in Los Angeles, wie die "Los Angeles Times" berichtete. Schauspielerkolleginnen und -kollegen reagierten geschockt auf die Nachricht.
Fury besiegt Ngannou hauchdünn nach Punkten
Schwergewichts-Weltmeister Tyson Fury hat den Showkampf gegen MMA-Star Francis Ngannou in Saudi-Arabien trotz eines Niederschlags nach Punkten gewonnen. Der Brite hatte im Duell mit dem früheren UFC-Fighter, der von Box-Legende Mike Tyson trainiert wurde, unerwartet große Probleme. In der dritten Runde schickte Ngannou den "Gypsy King" gar auf die Bretter, doch Fury siegte letztlich hauchdünn nach Entscheidung der Kampfrichter (96:93, 95:94, 94:95).
Baumgart hadert: "Nicht das, wofür wir stehen"
Steffen Baumgart war "extrem enttäuscht". Nachdem er mit dem 1. FC Köln mit 0:6 (0:4) bei RB Leipzig untergegangen war, haderte der Trainer mit der Art und Weise der bitteren Niederlage. Zu den Fehlern brauche er gar nichts zu sagen, "aber Körpersprache und in so einer Situation so den Kopf hängen zu lassen, ist nicht das, was ich erwarte", erklärte Baumgart.
Ruhnert nimmt Fischer in Schutz: "Am Ende relativ machtlos"
Geschäftsführer Oliver Ruhnert vom Fußball-Bundesligisten Union Berlin hat auch nach der zehnten Pflichtspielniederlage in Folge Trainer Urs Fischer nicht öffentlich angezählt. "Er hat den Eindruck, dass er die Mannschaft erreicht, deshalb werden wir erstmal intern besprechen, was wir tun können", sagte der 51-Jährige nach der 0:2-Niederlage des Champions-League-Teilnehmers bei Werder Bremen bei Sky.
Trump verspricht Wiedereinführung des Einreiseverbots für muslimische Länder
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat bei einer Versammlung jüdischer Republikaner die Wiedereinführung eines Einreiseverbots für mehrheitlich muslimische Länder im Falle seiner Wiederwahl versprochen. "Wir werden radikal-islamische Terroristen aus unserem Land fernhalten", sagte Trump am Samstag beim jährlichen Treffen der Jüdischen Vereinigung der Republikaner. "Erinnern Sie sich an das Einreiseverbot? Am ersten Tag werde ich unser Einreiseverbot wiedereinführen", versicherte der Ex-Präsident
Bundeskanzler Olaf Scholz reist nach Nigeria und Ghana
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bricht am Sonntag zu einer dreitägigen Reise nach Nigeria und Ghana auf. Auf dem Programm stehen Gespräche mit dem nigerianischen Präsidenten Bola Tinubu, Ghanas Präsident Nana Akufo-Addo sowie dem Präsidenten der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas), Omar Touray. Ziele der Reise sind die Vertiefung der bilateralen Beziehungen, die regionale Sicherheit sowie die Zusammenarbeit in Fragen von Wirtschaft und Klimaschutz.
Türkei begeht den 100. Gründungstag der Republik
Die Türkei begeht am Sonntag den 100. Jahrestag der Gründung ihrer Republik. Zu Beginn der offiziellen Feierlichkeiten wird Präsident Recep Tayyip Erdogan um 11.00 Uhr (Ortszeit, 13.00 Uhr MEZ) das Mausoleum von Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk in Ankara besuchen. Um 12.00 Uhr wird Erdogan dann einen Empfang im Präsidentenpalast geben. Für 19.23 Uhr ist eine Botschaft Erdogans geplant - die Uhrzeit bezieht sich auf das Gründungsjahr der Republik.
Stellantis und US-Gewerkschaft einigen sich nach langem Streik
Die US-Automobilgewerkschaft UAW hat nach 44 Tagen Streik eine vorläufige Einigung mit dem Automobilhersteller Stellantis verkündet. Die Vereinbarung sieht eine Erhöhung des Grundgehalts um 25 Prozent bis 2028 vor, wie die UAW am Samstag mitteilte. Die Beschäftigten von Stellantis nehmen demnach ihre Arbeit während des Ratifizierungsprozesses des Abkommens wieder auf.
Katholische Weltsynode will Einführung des Diakonats für Frauen prüfen lassen
Die katholische Weltsynode hat einen "dringenden" Bedarf für Frauen in Entscheidungsfunktionen innerhalb der Kirche festgestellt. Zum Abschluss ihrer vierwöchigen Beratungen einigten sich die 365 Mitglieder des Gremiums, unter ihnen Papst Franziskus, auf ein 42-seitiges Dokument, in dem sie ihre Schlussfolgerungen zu einer Reihe von Themen von Polygamie bis zur digitalen Kultur darlegen. Die Weltsynode schlägt darin unter anderem vor, weiter zu prüfen, ob Frauen Diakoninnen werden können.
Grünen-Chef Nouripour fordert Mitgefühl für palästinensische Opfer
Der Grünen-Ko-Vorsitzende Omid Nouripour hat im Nahostkonflikt Empathie auch für palästinensische Opfer angemahnt. "Wir müssen Mitgefühl haben für alle Opfer. Es ist furchtbar, wenn Kinder leiden – unabhängig davon, ob es israelische oder palästinensische sind", sagte Nouripour den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Zugleich betonte er: "Die Verantwortung für die aktuelle Lage trägt die Hamas."
Ferrari-Jubel in Mexiko: Leclerc holt Pole vor Sainz
Charles Leclerc und Carlos Sainz haben Ferrari jubeln lassen und können auf ein Top-Ergebnis beim Großen Preis von Mexiko hoffen. Leclerc sicherte sich im engen Qualifying in 1:17,166 Minuten die Bestzeit, er startet im Rennen am Sonntag in der Höhenlage von Mexiko-Stadt (21.00 Uhr MEZ/Sky) zum 22. Mal von Startplatz eins in ein Formel-1-Rennen. Schon am vergangenen Wochenende in Austin/Texas hatte Leclerc die Pole geholt.
Buschmann: Antisemitisches Verhalten hat künftig Auswirkung auf Aufenthaltsrecht
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat Konsequenzen für Einwanderinnen und Einwanderer angekündigt, die antisemitisches Verhalten zeigen. "Wir treffen Vorkehrungen dagegen, dass Antisemiten eingebürgert werden", sagte Buschmann der Bild am Sonntag. Einbürgerungsbehörden sollen demnach künftig "selbst bei Bagatelldelikten wie etwa einer Beleidigung nachforschen, ob die Taten aus antisemitischen Gründen begangen wurden", erläuterte der Justizminister.
Südafrika schlägt Neuseeland und ist Rekordweltmeister
Titelverteidiger Südafrika hat ein intensives Duell der Rugby-Großmächte gewonnen und ist nun alleiniger Rekordweltmeister. Die Springboks setzten sich im Finale gegen Neuseeland am Samstagabend in Paris mit 12:11 (12:6) durch, nach 1995, 2007 und 2019 ist es der vierte WM-Titel für Südafrika.
Zentralrat der Juden kritisiert deutsche Enthaltung bei UN-Resolution zu Nahost
Der Zentralrat der Juden kritisiert die Enthaltung Deutschlands bei einer UN-Resolution zum Krieg zwischen Israel und der radikalen Palästinenserorganisation Hamas. Zentralratspräsident Josef Schuster sprach im "Tagesspiegel am Sonntag" von einer "Enttäuschung für die Juden in Deutschland". Deutschland habe mit seiner Enthaltung die "relativierende Haltung der UN gegenüber Israel" unterstützt.
Darts-EM: Pietreczko scheitert an van Gerwen
Die nächste Darts-Sensation bleibt vorerst aus: Ricardo Pietreczko hat bei der Heim-EM in Dortmund das Viertelfinale verpasst. Der 29-Jährige verlor in der zweiten Runde trotz einer erneut starken Vorstellung mit 7:10 gegen den dreimaligen Weltmeister und langjährigen Weltranglistenersten Michael van Gerwen (Niederlande), der nun am Sonntagnachmittag auf seinen Landsmann Gian van Veen trifft.
HSV rettet Punkt mit Aufholjagd
Der Hamburger SV hat die Rückkehr auf einen direkten Aufstiegsplatz in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Die Mannschaft von Trainer Tim Walter erkämpfte sich beim 1. FC Kaiserslautern nach einem Zwei-Tore-Rückstand immerhin ein 3:3 (1:2), könnte am Sonntag aber auf Platz vier zurückfallen.
Netanjahu: Kampf gegen Hamas im Gazastreifen wird "lang und schwierig"
Der Kampf Israels gegen die radikale Palästinenserorganisation Hamas im Gazastreifen wird nach Einschätzung von Regierungschef Benjamin Netanjahu "lang und schwierig". Es habe inzwischen "die zweite Etappe des Krieges" begonnen, sagte der Ministerpräsident am Samstagabend nach einem Treffen mit Angehörigen der von der Hamas entführten Geiseln. Die Ziele seien dabei klar: "Zerstören der militärischen Kapazitäten und der Führungsebene der Hamas; die Geiseln nach Hause holen."
Zahl der Todesopfer durch Hurrikan in Acapulco steigt auf 39
Durch Hurrikan "Otis" sind im mexikanischen Badeort Acapulco deutlich mehr Menschen getötet worden als zunächst angenommen. Die Opferzahl sei auf 39 gestiegen, teilte am Samstag die Regierung mit. Zehn weitere Menschen würden noch vermisst.
Früherer Trump-Vize Pence zieht seine Präsidentschaftsbewerbung zurück
Der frühere US-Vizepräsident Mike Pence hat sich aus dem Rennen der Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur zurückgezogen. "Das ist nicht meine Zeit", sagte er am Samstag bei einer Veranstaltung in Las Vegas. "Nach vielen Gebeten und Überlegungen habe ich entschieden, meine Präsidentschaftskampagne auszusetzen."
Offensivfeuerwerk in Leipzig: RB überrollt taumelnde Kölner
RB Leipzig hat mit einem Offensivfeuerwerk dem taumelnden 1. FC Köln den nächsten heftigen Nackenschlag verpasst. Der DFB-Pokalsieger überrollte das Team von Trainer Steffen Baumgart und stürmte durch das 6:0 (4:0) zumindest über Nacht furios auf einen Champions-League-Rang zurück. Währenddessen stürzten die Rheinländer wieder tiefer in die Krise.
BBL: Ulm kommt gegen Ludwigsburg unter die Räder
Der deutsche Meister ratiopharm Ulm hat ausgerechnet im Schwabenderby seine erste Saisonniederlage in der Basketball Bundesliga (BBL) kassiert - und die wurde gleich zum Debakel. Das Team von Trainer Anton Gavel verlor am Samstag in eigener Halle gegen die MHP Riesen Ludwigsburg mit 70:99 (35:39), seine vier bisherigen Ligaspiele hatte Ulm allesamt gewonnen.
Netanjahu: "Jede Option" für Geiseln nutzen - Hamas fordert Gefangenenfreilassung
Israels Regierung will nach Angaben von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu "jede Option" nutzen, um die von der radikalen Palästinenserorganisation Hamas verschleppten Geiseln zu befreien. Ohne sich zu möglichen Austausch-Absprachen zu äußern, sagte Netanjahu am Samstag zu Angehörigen von Entführten, dass seine Regierung "jeder Option nachgehen wird, um sie nach Hause zu holen". Zuvor hatte die Hamas die Freilassung aller palästinensischen Gefangenen in Israel gefordert.
Israel verkündet "neue Phase" in Krieg gegen Hamas: Gaza-Stadt ist "Schlachtfeld"
Israel hat im Krieg gegen die radikale Palästinenserorganisation Hamas "eine neue Phase" verkündet und Gaza-Stadt zum "Schlachtfeld" erklärt. Die israelische Armee rief zugleich die Zivilbevölkerung im Gazastreifen am Samstag in Flugblättern nochmals nachdrücklich auf, "unverzüglich" in Richtung Süden zu flüchten. Unterdessen machte die Hamas die Freilassung aller in Israel inhaftierten palästinensischen Gefangenen zur Bedingung für die Freilassung der von ihr verschleppten Geiseln.
Neuer in Sachen DFB-Team "total tiefenentspannt"
Der langjährige DFB-Kapitän Manuel Neuer geht "total tiefenentspannt" in den Konkurrenzkampf um den EM-Platz im deutschen Tor. "Grundsätzlich sehe ich die Situation positiv. Wir haben super Torleute und wir freuen uns alle auf die Europameisterschaft", sagte der 37 Jahre alte Torhüter nach seinem Comeback für Bayern München gegen Darmstadt 98 (8:0) mit Blick auf das Heim-Turnier 2024.
Hamas will Geiseln gegen palästinensische Gefangene in Israel tauschen
Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas ist nach eigenen Angaben zur Freilassung der von ihr verschleppten Geiseln bereit, wenn Israel seinerseits alle palästinensischen Gefangenen frei lässt. Dies sei der "Preis", den Israel "bezahlen" müsse, hieß es am Samstag in einer vom Hamas-Fernsehen verbreiteten Videobotschaft des Sprechers des bewaffneten Arms der militanten Organisation, Abu Obeida.
Bellingham schießt Madrid zum Sieg im Clasico
Jude Bellingham hat Real Madrid zum Sieg im Clasico geschossen. Der seit Wochen in bestechender Form spielende Ex-Dortmunder traf beim 2:1 (0:1)-Erfolg des spanischen Fußball-Rekordmeisters beim Erzrivalen FC Barcelona doppelt (68./90.+2). DFB-Kapitän Ilkay Gündogan hatte den Titelverteidiger in Führung gebracht (6.).
Israels Armee warnt Palästinenser: Gaza-Stadt jetzt ein "Schlachtfeld"
Die israelische Armee hat die palästinensische Zivilbevölkerung gewarnt, dass Gaza-Stadt und Umgebung inzwischen zu einem "Schlachtfeld" geworden seien. Die Schutzräume in dieser Zone seien "nicht sicher", erklärte die Armee am Samstag in Flugblättern, die aus Kampfflugzeugen über dem Gazastreifen abgeworfen wurden. Darin werden die Zivilisten aufgefordert, "unverzüglich" in Richtung Süden zu flüchten.
Tausende Teilnehmer bei pro-palästinensischen Demos in Paris und London
Als Zeichen der Solidarität mit den Palästinensern im Gazastreifen sind in Paris und London tausende Menschen auf die Straße gegangen. Obwohl die Demonstration in der französischen Hauptstadt im Vorfeld verboten worden war, kamen nach Angaben eines AFP-Korrespondenten am Samstag mehrere tausend Teilnehmer im Zentrum zusammen. Die Polizei verhinderte mit einem Großaufgebot, dass sich der Demonstrationszug in Bewegung setzte.
Erdogan: Westen ist der "Hauptschuldige" an "Massakern im Gazastreifen"
Bei einer Kundgebung in Istanbul hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan dem Westen vorgeworfen, "der Hauptschuldige an den Massakern im Gazastreifen" zu sein. Abgesehen von "einigen mit Gewissen, die ihre Stimme erhoben" hätten, seien diese "Massaker ausschließlich das Werk des Westens", sagte Erdogan am Samstag auf einer pro-palästinensischen Kundgebung in Istanbul.
Israelischer Minister: Krieg mit der Hamas "in neue Phase getreten"
Der Krieg Israels mit der Hamas ist nach Angaben der israelischen Regierung "in eine neue Phase getreten". "Vergangene Nacht hat der Boden in Gaza gebebt. Wir haben oberhalb der Erde und unterhalb der Erde angegriffen", sagte der israelische Verteidigungsminister Joav Gallant am Samstag in einer Videobotschaft, in der er sich auf die israelischen Bombardierungen von Tunnelanlagen im Gazastreifen bezog.
Rot gegen Darmstadt: Kimmich fehlt Bayern gegen Dortmund
Bayern München muss im Bundesliga-Klassiker bei Borussia Dortmund am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky) auf Joshua Kimmich verzichten. Der Nationalspieler sah im Duell mit Aufsteiger Darmstadt 98 am Samstag früh wegen einer Notbremse die Rote Karte (4.) und wird damit für mindestens eine Begegnung in der Liga gesperrt.
Mehrere hundert Aktivisten der Letzten Generation blockieren Straße des 17. Juni
Mehrere hundert Aktivisten der Gruppe Letzte Generation haben am Samstag die Straße des 17. Juni in Berlin zwischen der Siegessäule und dem Brandenburger Tor blockiert. Die Polizei sprach von rund 600 Aktivisten, von denen sich etwa hundert an der Straße festgeklebt hätten. Die Gruppe Letzte Generation bezifferte die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer dagegen auf 1400.