Letzte Nachrichten
Deutschen Bahn investiert 50 Millionen Euro in mobilfunkdurchlässige ICE-Fenster
Um den Mobilfunkempfang in Fernverkehrszügen zu verbessern, will die Deutsche Bahn 50 Millionen Euro in die Überarbeitung der Fenster in ICE- und IC-Waggons investieren. In den kommenden Jahren sollen 70.000 Fenster von 3300 Wagen mit einem Laser bearbeitet werden, wie die "Bild am Sonntag" berichtete.
Washington: Israel muss zwischen Hamas und Zivilisten unterscheiden
Der Nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, hat Israel aufgerufen, bei seinem militärischen Vorgehen im Gazastreifen genau zwischen Zivilisten und militanten Hamas-Mitgliedern zu unterscheiden. Die israelische Armee und die israelische Regierung hätten die Aufgabe, "alle ihnen zur Verfügung stehenden Maßnahmen zu treffen, um zwischen Hamas-Terroristen, die legitime militärische Ziele sind, und Zivilisten, die dies nicht sind, zu unterscheiden", sagte Sullivan am Sonntag dem Sender CNN.
Polizei stoppt Irrfahrt von mutmaßlich psychisch krankem Lkw-Fahrer auf Autobahn
Polizisten haben auf der Autobahn 3 bei Erlangen in Bayern die Irrfahrt eines anscheinend psychisch erkrankten Lastwagenfahrers beendet. Wie die Polizei in Nürnberg am Sonntag mitteilte, vollführte der 31-Jährige mit seinem Lkw während des Zwischenfalls vom Samstagmorgen laufend "unvorhersehbare Lenkbewegungen" über alle Fahrstreifen hinweg und gab "dauerhaft sowohl Licht- als auch akustische Hupsignale".
Dämpfer für Kiel - Club auf dem Weg nach oben
Holstein Kiel hat in der 2. Fußball-Bundesliga den Sprung auf einen Aufstiegsplatz verpasst. Die Mannschaft von Trainer Marcel Rapp verlor zu Hause gegen den 1. FC Nürnberg verdient mit 0:2 (0:0) und musste im Kampf um die Spitze einen Dämpfer hinnehmen.
Kritik in Deutschland an Abstimmungsverhalten bei UN-Resolution zu Gazastreifen
Der Zentralrat der Juden kritisiert die Enthaltung Deutschlands bei der UN-Resolution zum Krieg zwischen Israel und der radikalen Palästinenserorganisation Hamas. Zentralratspräsident Josef Schuster sprach am Wochenende von einer "Enttäuschung für die Juden in Deutschland". Deutschland habe mit seiner Enthaltung die "relativierende Haltung der UN gegenüber Israel" unterstützt. Die Deutsch-israelische Gesellschaft (DIG) zeigte sich "entsetzt" über das deutsche Abstimmungsverhalten. Scharfe Kritik äußerte auch der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen.
Indien: Ein Toter und 36 Verletzte durch Explosion bei Gebet der Zeugen Jehovas
Bei einer mutmaßlichen Bombenexplosion in Indien während eines Gebets der Zeugen Jehovas sind nach Polizeiangaben mindestens ein Mensch getötet und weitere 36 verletzt worden. Erste Erkenntnisse deuteten auf einen improvisierten Sprengsatz hin, sagte der Polizeichef des südlichen Bundesstaats Kerala, Darvesh Saheb, am Sonntag. "Wir werden herausfinden, wer dahinter steckt und hart durchgreifen", fügte er hinzu.
Mbappe trifft doppelt: PSG bleibt oben dabei
Topstar Kylian Mbappe hat den französischen Meister Paris St. Germain vor einem Rückschlag in der Ligue 1 bewahrt. Der Torjäger sorgte am zehnten Spieltag mit seinem Doppelpack (28./89.) für das 3:2 (2:1) des Starensembles von Trainer Luis Enrique bei Stade Brest. Zudem traf Warren Zaire-Emery (16.) für die Hauptstädter, die durch den Dreier in der Spitzengruppe bleiben.
Gedenken an Stalin-Opfer in Russland trotz Unterdrückung Oppositioneller
In Russland ist der Opfer stalinistischer Verbrechen gedacht worden. Zahlreiche Menschen wohnten am Sonntag in der russischen Hauptstadt der Verlesung von Namen von Menschen bei, die unter der Herrschaft des sowjetischen Diktators Stalins in den Jahren von 1936 bis 1938 hingerichtet wurden, wie AFP-Reporter berichteten.
Israel verstärkt Angriffe und ruft neue "Etappe" des Kriegs gegen die Hamas aus
Nach seinen bislang heftigsten Angriffen im Gazastreifen hat Israel eine neue Phase des Krieges ausgerufen. Es habe "die zweite Etappe des Krieges" gegen die radikalislamische Hamas begonnen, sagte Regierungschef Benjamin Netanjahu am Wochenende. Die israelische Armee appellierte erneut nachdrücklich an die Einwohner von Gaza-Stadt, in den Süden zu fliehen. UN-Generalsekretär António Guterres kritisierte die "beispiellose Eskalation" der Luftangriffe in dem Palästinensergebiet.
Rovanperä zum zweiten Mal Rallye-Weltmeister
Der Finne Kalle Rovanperä ist zum zweiten Mal Rallye-Weltmeister. Der 23 Jahre alte Toyota-Pilot machte den Titel durch Platz zwei bei der vorletzten Saisonstation, der Zentraleuropa-Rallye mit Ziel in Passau, perfekt. Den Sieg holte sich der Belgier Thierry Neuville (Hyundai).
Gedenken an Republikgründung in der Türkei und Attacken Erdogans gegen Israel
Begleitet von scharfen Attacken ihres Präsidenten gegen Israel und den Westen haben die Menschen in der Türkei am Sonntag den 100. Jahrestag der Gründung der Republik begangen. Staatschef Recep Tayyip Erdogan besuchte am Vormittag das Mausoleum von Republikgründer Mustafa Kemal Atatürk in Ankara und legte dort einen Kranz nieder. Im Laufe des Tages waren für die Hundert-Jahr-Feier Militärparaden, Schiffskonvois und Feuerwerke geplant.
Gündogan verärgert über Barca-Kollegen nach Clasico-Pleite
Nationalmannschaftskapitän Ilkay Gündogan hätte sich nach der 1:2-Clasico-Niederlage seines FC Barcelona gegen Fußball-Rekordmeister Real Madrid "mehr Frust und Wut" in der Kabine gewünscht. Er forderte von seinen Mitspielern mehr Emotionen.
Deutscher Umweltpreis an Klimaforscherin und Holzbau-Pionierin verliehen
Die Holzbau-Pionierin Dagmar Fritz-Kramer und die Klimawissenschaftlerin Friederike Otto sind mit dem Deutschen Umweltpreis 2023 ausgezeichnet worden. Sie erhielten die mit insgesamt 500.000 Euro dotierte Auszeichnung am Sonntag in Lübeck aus den Händen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Dieser würdigte die Preisträgerinnen als entschiedene Kämpferinnen gegen den Klimawandel. Zugleich forderte Steinmeier die Weltgemeinschaft auf, die Erderwärmung trotz drängender aktueller Krisen nicht zu vergessen.
Hamas-Angriff: Netanjahu kritisiert Sicherheitsbehörden - und entschuldigt sich
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat den Sicherheitsbehörden seines Landes vorgeworfen, das Risiko eines Angriffs der radikalislamischen Hamas unterschätzt zu haben. Bis zum Beginn des Kriegs am 7. Oktober sei "der Ministerpräsident nie vor kriegerischen Absichten der Hamas gewarnt worden", erklärte Netanjahu am Sonntag in einem Beitrag auf der Onlineplattform X (vormals Twitter), der kurz nach Veröffentlichung allerdings wieder gelöscht und durch eine Entschuldigung ersetzt wurde.
Zentralrat der Juden: Deutschland hätte UN-Resolution zu Nahost ablehnen sollen
Der Zentralrat der Juden kritisiert die Enthaltung Deutschlands bei der UN-Resolution zum Krieg zwischen Israel und der radikalen Palästinenserorganisation Hamas. Zentralratspräsident Josef Schuster sprach am Wochenende von einer "Enttäuschung für die Juden in Deutschland". Deutschland habe mit seiner Enthaltung die "relativierende Haltung der UN gegenüber Israel" unterstützt. Die Deutsch-israelische Gesellschaft (DIG) zeigte sich "entsetzt" über das deutsche Abstimmungsverhalten.
Unfall auf dem Eis: Trauer um früheren DEL-Profi Johnson
Der ehemalige DEL-Profi Adam Johnson ist bei einem dramatischen Unfall im britischen Eishockey-Pokal ums Leben gekommen. Der Amerikaner, in der vergangenen Saison noch bei den Augsburger Panthern aktiv, wurde im Spiel seiner Nottingham Panthers am Samstag laut englischen Medienberichten bei einem Zusammenprall von einer Kufe am Hals getroffen. Am Sonntagvormittag gab Nottingham den Tod des 29-Jährigen bekannt.
Ballon d'Or: Guardiola mit eigenwilligem Vorschlag
Lionel Messi oder Erling Haaland - die Vergabe des Ballon d'Or am Montag (ab 20.45 Uhr) im Theatre du Chatelet in Paris könnte zu einem spannenden Duell zwischen dem argentinischen Weltmeisterkapitän und dem Torgarant von Manchester City werden. Bei den Frauen gilt die spanische Weltmeisterin Aitana Bonmati als Favoritin auf die renommierte Auszeichnung.
Frankreich will das Recht auf Abtreibung in die Verfassung aufnehmen
Frankreich will das Recht auf eine Abtreibung künftig in der Verfassung verankern. Ein entsprechender Gesetzentwurf werde dem Ministerrat bis Ende des Jahres vorgelegt, sodass "im Jahr 2024 die Freiheit der Frauen, einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen zu lassen, unumkehrbar sein wird", schrieb Präsident Emmanuel Macron am Sonntag in Onlinenetzwerken.
Israels Regierung: Musks Starlink-Verbindungen zum Gazastreifen werden gekappt
Die israelische Regierung will Kommunikationsverbindungen im Gazastreifen kappen, die über das Satellitennetzwerk Starlink des Hightech-Milliardärs Elon Musk zur Verfügung gestellt werden. "Israel wird alle zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um dies zu bekämpfen", erklärte Kommunikationsminister Schlomo Karhi in der Nacht zum Sonntag im Onlinedienst X (vormals Twitter).
Ski alpin: Riesenslalom in Sölden abgebrochen
Erst verkürzt, dann abgebrochen: Der Weltcup-Riesenslalom der Männer am Sonntag in Sölden wurde vom Winde verweht. Die Rennjury sah sich wegen der nicht nachlassenden Böen nach 47 Startern gezwungen, das Rennen abzubrechen. Zuvor war die Strecke auf dem Rettenbachgletscher wegen des Windes verkürzt worden.
Nahost-Krieg: Irans Präsident droht mit Eingreifen weiterer Akteure
Angesichts der verstärkten israelischen Luftangriffe im Gazastreifen hat Irans Präsident Ebrahim Raisi mit dem Eingreifen weiterer Akteure in den Krieg zwischen Israel und der Hamas gedroht. Israels "Verbrechen" hätten "die roten Linien überschritten", warnte Raisi am Sonntag im Onlinedienst X, vormals Twitter. Dies könne "jeden dazu zwingen, Maßnahmen zu ergreifen".
100. Jahrestag der Türkei: Erdogan legt Kranz am Atatürk-Mausoleum nieder
Die Türkei hat am Sonntag den 100. Jahrestag der Gründung der Republik begangen. Präsident Recep Tayyip Erdogan besuchte am Vormittag das Mausoleum von Republikgründer Mustafa Kemal Atatürk in Ankara. "Unser Land ist in sicheren Händen, ruhe in Frieden", sagte der Staatschef, nachdem er dort einen Kranz niedergelegt hatte.
17-jährige Iranerin stirbt nach Vorfall in U-Bahn - Vorwürfe gegen Sittenpolizei
Einen Monat nach einer mutmaßlichen Konfrontation mit der Sittenpolizei in der Teheraner U-Bahn ist eine 17-jährige Iranerin gestorben. Armita Garawand sei am Samstag "nach intensiver medizinischer Behandlung" auf der Intensivstation gestorben, meldete die mit dem Jugend- und Sportministerium verbundene Agentur Borna. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) äußerte sich erschüttert über den Tod der Jugendlichen und erhob zugleich schwere Vorwürfe gegen Teheran.
Doppelsieg in Thailand: Martin macht WM-Kampf spannend
Spaniens neuer Motorrad-Star Jorge Martin (Ducati) kommt Titelverteidiger Francesco Bagnaia (Italien/Ducati) in der MotoGP-Weltmeisterschaft immer näher. Martin gewann beim Renn-Wochenende in Thailand den Sprint und das Hauptrennen und hat im Gesamtklassement bei drei noch ausstehenden Rennen 13 Punkte Rückstand auf den führenden Bagnaia, der am Sonntag Zweiter wurde. Platz drei ging an Brad Binder (Südafrika/KTM).
Bericht: Rentenbezüge 2022 im Durchschnitt geringer als zuvor
Rentnerinnen und Rentner, die im Jahr 2022 in Deutschland in Rente gegangen sind, erhielten im Durchschnitt 1084 Euro im Monat und damit 15 Euro weniger als Seniorinnen und Senioren, die schon davor im Rentenbezug waren. Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, wie die RND-Zeitungen am Wochenende berichteten.
Bericht: Volumen der Schwarzarbeit steigt 2023 auf 463 Milliarden Euro
Der Umfang der Schattenwirtschaft wird im Jahr 2023 einem Bericht zufolge auf 463 Milliarden Euro anwachsen. Das ist eine Zunahme um rund 80 Milliarden Euro gegenüber 2022, wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf den Finanzwissenschaftler Friedrich Schneider berichtete. Das Verhältnis der prognostizierten Schattenwirtschaft zum Bruttoinlandsprodukt wachse damit auf umgerechnet 10,7 Prozent des BIP. Schneider bezifferte die dadurch verloren gegangenen Steuern und Sozialabgaben auf 2,4 Milliarden Euro.
Ausschreitungen nach Auflösung pro-palästinensischer Demonstration in Hamburg
Nach Auflösung einer pro-palästinensischen Demonstration im Hamburger Stadtteil St. Georg ist es am Samstag zu Ausschreitungen gekommen. Nach Angaben der Polizei vom Samstagabend wurden ihre Einsatzkräfte aus den Reihen einer nicht angemeldeten Spontanversammlung von bis zu 500 Menschen "unvermittelt" mit Flaschen und Steinen beworfen. Darüber hinaus seien Beamte "bedrängt" sowie "pro-palästinensische Parolen" skandiert worden. Ein Großaufgebot der Polizei habe die Versammlung daraufhin aufgelöst.
Führender Oppositionspolitiker in Bangladesch nach Massenprotesten festgenommen
Einen Tag nach den gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei bei Massenprotesten gegen die Regierung in Bangladesch ist ein ranghoher Oppositionspolitiker des Landes festgenommen worden. Der Generalsekretär der Partei BNP, Mirza Fakhrul Islam Alamgir, sei "zum Verhör" festgenommen worden, sagte der Polizeipräsident von Dhaka, Habibur Rahman, am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP.
Ex-Minister in Myanmar wegen "Falschinformationen" über Militärjunta festgenommen
In Myanmar ist der frühere Informationsminister Ye Htut festgenommen worden. Die seit mehr als zwei Jahren in dem südostasiatischen Land herrschende Militärjunta erklärte mittels ihres Informationsteams, dass der 64jährige am Samstagabend in Verbindung mit der "Verbreitung von Falschinformationen in Onlinenetzwerken" verhaftet worden sei. Wie die Nachrichtenagentur AFP zudem aus Sicherheitskreisen erfuhr, wurde der Ex-Minister "aufgrund des Paragrafen 505 (a)" angeklagt.
Baerbock prangert nach Tod junger Iranerin "Brutalität des Regimes" in Teheran an
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat sich erschüttert über die Nachricht vom Tod der iranischen Jugendlichen Armita Garawand geäußert. "Armita Garawand war erst 16. Ein Kind, eine Schülerin - ein ganzes Leben lag noch vor ihr", schrieb Baerbock am Samstagabend im Onlinedienst X, vormals Twitter. Die "Brutalität des Regimes" im Iran habe dem jungen Mädchen "ihre Zukunft geraubt", erklärte die Ministerin.
NBA: Niederlage für Schröder - Theis nur Zuschauer
Trotz eines Double-Double hat Basketball-Weltmeister Dennis Schröder die zweite Niederlage in Folge seiner Toronto Raptors nicht verhindern können. Der Nationalmannschaftskapitän kam gegen die Philadelphia 76ers auf 15 Punkte und zehn Assists, gegen die Übermacht der Gäste um den bärenstarken letztjährigen NBA-MVP Joel Embiid (34 Punkte, neun Rebounds, acht Assists) und Tyrese Maxey (34 Punkte) hatten die Kanadier beim 107:114 aber nicht genug entgegenzusetzen.
US-Medien: Schauspieler Matthew Perry aus der Kultserie "Friends" gestorben
Berühmt wurde er als sarkastischer Witzemacher Chandler Bing in der US-Kultserie "Friends": Nun ist der Schauspieler Matthew Perry im Alter von 54 Jahren gestorben. Rettungskräfte fanden Perry am Samstag leblos in einem Whirlpool in seinem Haus in Los Angeles, wie die "Los Angeles Times" berichtete. Schauspielerkolleginnen und -kollegen reagierten geschockt auf die Nachricht.