Letzte Nachrichten
Struff scheitert an Draper und verpasst Finale von Sofia
Tennisprofi Jan-Lennard Struff hat beim ATP-Turnier im bulgarischen Sofia gegen den Briten Jack Draper verloren und das Finale verpasst. Durch ein 3:6, 4:6 blieb dem 33-Jährigen aus Warstein die dritte Finalteilnahme des Jahres verwehrt. Damit geht auch Struffs Warten auf den ersten ATP-Titel weiter.
Größter Krankenhauskomplex im Gazastreifen von tödlichem Angriff getroffen
Bei einem Angriff im Gazastreifen ist nach Angaben der radikalislamischen Hamas am Freitag der größte Krankenhauskomplex in dem Palästinensergebiet getroffen worden. Während der Direktor des Al-Schifa-Krankenhauses im Zentrum der Stadt Gaza zwei Tote und zehn Verletzte meldete, sprach die radikalislamische Hamas von 13 Toten und "dutzenden Verletzten". Beide machten Israel für den Angriff verantwortlich. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen; Israel reagierte zunächst nicht auf die Berichte. Unterdessen brach Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) zu einer erneuten Reise in den Nahen Osten auf, bei der sie auch in Israel Station machen will.
Nach Schüssen auf Auto: Mitglied von Frankfurter Großfamilie festgenommen
Im Zusammenhang mit einem Konflikt zweier rivalisierender Gruppen in Frankfurt am Main hat die Polizei einen 38-jährigen Hauptverdächtigen in Rüsselsheim festgenommen. Der Mann sei ein "führendes Mitglied einer Frankfurter Großfamilie", wie die Polizei in der Mainmetropole am Freitag mitteilte.
Beatles nach 54 Jahren wieder Nummer 1 der deutschen Charts
Die Beatles haben nach 54 Jahren wieder den ersten Platz der deutschen Singlecharts erobert. Ihr kürzlich veröffentlichtes neues Lied "Now and Then" sei aus dem Stand an die Spitze der Charts geklettert und habe für die umsatzstärkste Woche einer internationalen Single seit zwei Jahren gesorgt, teilte die GfK Entertainment am Freitag in Baden-Baden mit.
Länderjustizminister betonen konsequente Verfolgung antisemitischer Straftaten
Die Justizminister der Bundesländer haben die konsequente Verfolgung antisemitischer Straftaten in Deutschland betont. Das Strafrecht müsse der Gefährdung des öffentlichen Friedens, die sich aus der Leugnung des Existenzrechts des Staates Israels ergeben könne, ausreichend Rechnung tragen, heißt es in einer am Freitag auf der Herbstkonferenz der Ressortchefs in Berlin einstimmig verabschiedeten Resolution.
Palästinensischer Roter Halbmond: Israelische Scharfschützen schießen auf Krankenhaus
Israelische Scharfschützen haben nach Angaben des Palästinensischen Roten Halbmondes auf ein Krankenhaus in der Stadt Gaza geschossen, wodurch mindestens ein Mensch getötet worden sei. Es fänden "heftige Kämpfe" statt, erklärte die Organisation am Freitag. "Scharfschützen der (israelischen) Besatzung schießen auf das Al-Kuds-Krankenhaus, was zu Opfern unter den Vertriebenen führt", hieß es weiter. 20 Menschen seien verletzt worden.
Konstituierung von synodalem Ausschuss - Katholische Laien wollen beharrlich sein
Mit Beratungen einer Satzung und Geschäftsordnung für einen sogenannten synodalen Ausschuss haben Bischöfe und Laien der katholischen Kirche in Deutschland ihren synodalen Weg fortgesetzt. In Essen kamen am Freitag dazu Bischöfe, 27 Delegierte des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) als Laienvertretung sowie 20 gewählte Mitglieder zu zweitägigen Beratungen zusammen. Bis Samstag soll sich der synodale Ausschuss dort konstituieren.
Nach Corona-Pandemie: Bundesagentur für Arbeit will wieder Rücklagen aufbauen
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet damit, ab diesem Jahr wieder Rücklagen aufzubauen. Zum Ende des Jahres plane sie, "das noch bestehende Darlehen in Höhe von 423 Millionen Euro zurückzuzahlen und mit einem Rücklagenaufbau in Höhe von 2,7 Milliarden Euro zu beginnen", erklärte die Nürnberger Agentur am Freitag. Im kommenden Jahr rechnet die BA demnach erneut mit einem Überschuss von 2,1 Milliarden Euro.
Urkundenfälschung bringt Mindener Polizei zu Cannabisplantage
Eine Durchsuchung wegen Urkundenfälschung hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen auf die Spur einer größeren Cannabisplantage gebracht. Rund 1300 Pflanzen entdeckten die Beamten während der Durchsuchung in einem Haus in Minden, wie die örtliche Polizei am Freitag berichtete. Ein 31-Jähriger und eine 25-Jährige wurden vorläufig festgenommen.
Bürgergeld wird im laufenden Jahr 2,1 Milliarden Euro teurer als geplant
Das Bürgergeld dürfte im laufenden Jahr bis zu 2,1 Milliarden Euro mehr kosten als zuvor geplant. Ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums bestätigte am Freitag in Berlin entsprechende Angaben der "Bild"-Zeitung. Zur Begründung verwies er auf die hohe Inflation, die schwache wirtschaftliche Entwicklung sowie auch die hohe Zahl von Geflüchteten aus der Ukraine, die Anspruch auf Bürgergeld haben.
USA-China: Biden trifft Xi kommenden Mittwoch in Kalifornien
US-Präsident Joe Biden trifft seinen chinesischen Amtskollegen Xi Jinping in der kommenden Woche in Kalifornien. Das Treffen soll am Mittwoch in der Region San Francisco stattfinden, wie US-Regierungsvertreter am Freitag bestätigten. Ziel sei es, die Beziehungen der beiden Länder zu "stabilisieren".
Tödliche Schüsse in Offenburger Schule: Waffe wohl aus persönlichem Umfeld
Nach den tödlichen Schüssen eines 15-Jährigen auf einen Gleichaltrigen in einem Klassenzimmer einer Schule in Offenburg haben die Ermittlungsbehörden am Freitag weitere Erkenntnisse veröffentlicht. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der baden-württembergischen Stadt gemeinsam mitteilten, benutzte der Verdächtige bei der Tat am Donnerstag eine Schusswaffe sowie Munition, die wohl aus seinem "persönlichen Umfeld" stammen dürften. Das Opfer sei nach derzeitigem Sachstand von zwei Schüssen getroffen worden, hieß es weiter.
Zehnjähriger setzt in Nordrhein-Westfalen Auto in Hecke
Ein Zehnjähriger hat in Nordrhein-Westfalen den Autoschlüssel einer 65-Jährigen an sich gebracht und deren Wagen nach kurzer Fahrt in eine Hecke gelenkt. Menschen wurden bei dem Unfall im Kreis Euskirchen nicht verletzt, wie die Polizei am Freitag berichtete. Hecke und Auto wurden beschädigt.
Dreijähriger nach Wohnhausbrand in Worms gestorben
Mehrere Tage nach einem Wohnhausbrand im rheinland-pfälzischen Worms ist ein drei Jahre alter Junge gestorben. Die Ermittlungen zur Todesursache dauerten an, wie die Mainzer Staatsanwaltschaft und die Polizei in Worms am Freitag mitteilten. Wie es zu dem Brand kam, sei noch Gegenstand der Ermittlungen. Erkenntnisse für eine vorsätzliche Brandstiftung lagen jedoch nicht vor.
Bundestag beschließt Gesetzentwurf für globale Mindeststeuer für Großkonzerne
Der Bundestag hat am Freitag einen Gesetzentwurf der Regierung zur globalen Mindestbesteuerung großer Unternehmen beschlossen. Für den Gesetzentwurf, mit dem Deutschland eine EU-Richtlinie umsetzt, stimmten die Regierungsfraktionen sowie die Unionsfraktion, Linke und AfD lehnten ihn ab. Den Regeln entsprechend sollen alle Konzerne mit einem Jahresumsatz von mindestens 750 Millionen Euro künftig mindestens 15 Prozent Steuern zahlen.
Scholz sichert Bundeswehr "dauerhaft" höheren Verteidigungsetat zu
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat der Bundeswehr "dauerhaft" einen höheren Verteidigungsetat zugesichert. Dies gelte auch für die Zeit, wenn das 100 Milliarden Euro schwere Sondervermögen für die Bundeswehr aufgebraucht sei, sagte Scholz bei der Bundeswehrtagung in Berlin. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) verteidigte dort seine Äußerung, die Bundeswehr müsse angesichts der veränderten Bedrohungslage seit Russlands Angriff auf die Ukraine wieder "kriegstüchtig" werden.
EU-Einigung: Umweltschützer und Bauern kritisieren Renaturierungs-Pläne
Mit einem "Gesetz zur Wiederherstellung der Natur" will die Europäische Union die Umweltzerstörung zurückdrehen, doch Naturschützer sehen Lücken. Der Naturschutzbund Nabu sprach am Freitag von "schmerzhaften Abstrichen", die Umweltorganisation WWF nannte den Text "sehr stark verwässert". Scharfe Kritik kommt aber auch vom Deutschen Bauernverband (DBV), der gegen neue Auflagen eintritt. Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) sieht dennoch ein "hoffnungsvolles Zeichen".
Prinz Harry erringt wichtigen Sieg in seinem Vorgehen gegen britische Medien
Prinz Harry hat einen wichtigen Sieg in seinem Kampf gegen britische Medien errungen. Der zuständige Richter wies am Freitag die Anträge des Herausgebers der "Daily Mail" und der "Mail on Sunday" auf Einstellung eines von Harry und anderen Prominenten angestrengten Verfahrens wegen illegaler Informationsbeschaffung durch Journalisten zurück. Damit öffnete er den Weg für einen möglichen Prozess gegen die Mediengruppe ANL.
VfB gegen Dortmund wohl mit Guirassy
Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart kann im Duell mit Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wohl wieder auf Top-Stürmer Serhou Guirassy zurückgreifen. Der 27 Jahre alte Angreifer absolvierte das Abschlusstraining am Freitag ohne erkennbare Probleme.
Blinken fordert weitere Schritte zum Schutz von palästinensischen Zivilisten
Nach der Zustimmung Israels zu täglichen Feuerpausen im Gazastreifen hat US-Außenminister Antony Blinken weitere Schritte zum Schutz von palästinensischen Zivilisten gefordert. "Ich denke, es wurden einige Fortschritte erzielt", sagte Blinken am Freitag bei einem Besuch in Neu Delhi. Es müsse jedoch "viel mehr getan werden, um die Zivilbevölkerung zu schützen und ihr humanitäre Hilfe zukommen zu lassen".
Gerüsteinsturz in Hamburger Hafencity: Fünfter Arbeiter in Krankenhaus gestorben
Etwas mehr als eineinhalb Wochen nach einem tödlichen Gerüsteinsturz auf einer Großbaustelle in der Hamburger Hafencity ist ein fünfter Arbeiter gestorben. Der aus Albanien stammende Mann sei am späten Mittwochabend im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen, sagte ein Polizeisprecher am Freitag in der Hansestadt.
U21: Heimspiele in der EM-Quali mit drei Rückkehrern
Mit drei Rückkehrern gehen die U21-Fußballer in die beiden Heimspiele in der EM-Qualifikation. Eric Martel und Jan Thielmann (beide 1. FC Köln) sowie Marton Dardai (Hertha BSC) stehen nach Verletzungen wieder im 23-köpfigen Aufgebot von DFB-Trainer Antonio Di Salvo für die Partien am 17. November in Paderborn gegen Estland und vier Tage später (21. November) in Essen gegen Polen.
Netzagentur: Nutzung von Whatsapp und anderen Online-Kommunikationsdiensten steigt
Die Nutzung von Online-Kommunikationsdiensten wie Whatsapp, Zoom oder Telegram hat unter den Verbraucherinnen und Verbrauchern zugenommen. Die Bundesnetzagentur veröffentlichte am Freitag die Ergebnisse einer entsprechenden Befragung: Demnach nutzen 90 Prozent regelmäßig, also mindestens einmal monatlich, solche Dienste, bei der vorherigen Untersuchung von 2021 waren es noch 88 Prozent. Außerdem nutzen viele mehrere Dienste, im Durchschnitt sind es mittlerweile 3,2 Angebote, zuvor waren es 3,1.
Prinz Harry erringt wichtigen Sieg in Vorgehen gegen britische Medien
Prinz Harry hat einen wichtigen Sieg in seinem Kampf gegen britische Medien errungen. Der zuständige Richter wies am Freitag die Anträge des Herausgebers der "Daily Mail" und der "Mail on Sunday" auf Einstellung eines von Harry und anderen Prominenten angestrengten Verfahrens wegen illegaler Informationsbeschaffung durch Journalisten zurück. Damit öffnete er den Weg für einen möglichen Prozess gegen die Mediengruppe ANL.
Bundestag beschließt unter Protest der AfD neues Stiftungsgesetz
Unter heftigem Protest der AfD hat der Bundestag am Freitag in Berlin das neue Stiftungsgesetz beschlossen. Dafür votierten in namentlicher Abstimmung 549 Abgeordnete. Dagegen votierten 75 Parlamentarierinnen und Parlamentarier, es gab zwei Enthaltungen. Mit der Neuregelung wird die Förderung parteinaher Stiftungen an das Bekenntnis zu freiheitlich-demokratischer Grundordnung sowie zur Völkerverständigung sowie eine längerfristige Präsenz der betreffenden Parteien im Bundestag geknüpft.
Vier Jahre nach Einbruch in Grünes Gewölbe erste Haftstrafe rechtskräftig
Rund vier Jahre nach dem Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe in Dresden ist die erste Strafe rechtskräftig. Der 24-jährige Abdul-Majed R. habe das Urteil akzeptiert und seine Revision zurückgenommen, sagte eine Sprecherin des Dresdner Landgerichts am Freitag. Zuvor hatte die "Sächsische Zeitung" darüber berichtet.
BND-Mitarbeiter darf trotz sexistischer Äußerungen im Dienst bleiben
Ein Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) darf trotz antisemitischer und sexistischer Entgleisungen im Dienst bleiben. Das geht aus einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem September 2022 hervor, das erst jetzt bekannt wurde. Der BND hatte Disziplinarklage gegen den Sachgebietsleiter erhoben. Das Bundesverwaltungsgericht sprach eine Zurückstufung sowie ein zweijähriges Beförderungsverbot gegen den Beamten aus. Eine Entfernung des Beamten aus dem Dienst hatte der BND nicht beantragt.
Nach Vergewaltigung von 14-Jähriger an Berliner See: Anklage gegen zwei Männer
Nach der mutmaßlichen Vergewaltigung einer 14-Jährigen am Berliner Schlachtensee hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei Tatverdächtige erhoben. Wie die Anklagebehörde in der Bundeshauptstadt am Freitag mitteilte, wird den 18- und 19-jährigen Verdächtigen gemeinschaftliche Vergewaltigung vorgeworfen.
Pistorius verteidigt Äußerung zur "Kriegstüchtigkeit" der Bundeswehr
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat seine Äußerung verteidigt, dass Deutschland wieder "kriegstüchtig" werden müsse. Er wisse, dass dies hart klinge und einige erschreckt habe, sagte Pistorius am Freitag bei der Bundeswehrtagung in Berlin. Er sage dies aber "nicht mit Leichtfertigkeit". Der Krieg sei "zurück in Europa" und darauf müsse sich Deutschland einstellen. Dies sei die Zäsur der Zeitenwende nach Russlands Angriff auf die Ukraine.
Dortmund: Can fehlt womöglich weiter
Kapitän Emre Can wird dem Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund womöglich auch im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart fehlen. Es gebe noch "ein Fragezeichen" hinter der möglichen Rückkehr des Mittelfeldspielers, sagte BVB-Trainer Edin Terzic, es werde "sehr, sehr eng" für die Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky).
Baerbock: Aussicht auf humanitäre Pausen im Gazastreifen "zentral" für Schutz von Zivilisten
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat anlässlich ihres erneuten Nahost-Besuchs die Dringlichkeit der humanitären Hilfe für die Menschen im Gazastreifen betont. Die Aussicht auf die von Israel zugesagten täglichen Feuerpausen sei dafür "zentral", sagte die Ministerin am Freitag anlässlich ihres bevorstehenden Besuchs in den Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und Israel.
Kieler Krise: Szilagyi schließt "Kurzschlusshandlungen" aus
Trotz des anhaltenden sportlichen Schlingerkurses des THW Kiel schließt Geschäftsführer Viktor Szilagyi personelle Konsequenzen beim deutschen Rekordmeister aus. "Kurzschlusshandlungen wird es bei uns in Kiel nicht geben", sagte Szilagyi dem SID am Freitag: "Ich habe immer noch Vertrauen. Vertrauen in die Mannschaft und Vertrauen in den Trainer." Titelverteidiger Kiel hatte am Donnerstagabend (33:36 in Hannover) im elften Saisonspiel seine fünfte Niederlage kassiert.